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 Liebeszeitung - eine Zeitung für die Liebe, die Lust und die Leidenschaft

Erotische Tagebücher im Netz

Ich gebe eines gerne zu: Ich lese die wenigen noch verbliebenen erotischen Blogs. Ihre Inhalte schrecken mich einerseits ab, und andererseits animieren sich mich, die interessantesten und sinnvollsten Informationen auch weiterzugeben.

Das Abschreckendste, was ich lese, ist stets: „Ich kann mich nicht mehr retten und ich finde den Ausweg nicht - aber sonst mache ich alles richtig.“ Das Lapidarste sind diese dummdreisten „gesponserten“ Posts. Und das Sinnvollste steht oft in einem Nebensatz, den ich dann aufgreife.

Vor- und Nachteile erotischer Blogs

Erotische Blogs haben einen Vorteil: ihre Autorinnen (und wenige Autoren) sind unglaublich offen und zögern oft nicht, über ihre „inneren“ körperlichen und psychischen Befindlichkeiten zu schreiben. Sie bieten deshalb einen tiefen Einblick in das, was sonst eher verschwiegen wird: die Lust am Sex, die Lust am eignen Körper und die Lust an der völligen Hingabe.

Und sie haben Nachteile: Einseitigkeit, geschönte Informationen und psychische Verzweiflung, die sich merkwürdig mit übermäßiger Wollust paart.

Und die Wahrheit?

Einige von den Blogs, die ich noch nicht las, sollen von „Betrug am Partner“, sei er Ehebruch oder Vertrauensbruch, berichten. Angeblich wird „eine Menge“ darüber geschrieben, zum Beispiel um (1):


- Sich zu revanchieren, weil der Partner sie schon betrogen hat.
- Um der Langeweile (in der Beziehung) zu entfliehen.
- Zur Selbstbestätigung (ich bin noch attraktiv)
- Um besseren Sex zu finden und zu genießen.

Dabei wäre für mich die Frage, ob die Autorinnen (oder Autoren?) dies veröffentlichen, weil es so „chic spektakulär“ ist oder ob sie wirklich losziehen, um ihre Lüste und Bedürfnisse auszuleben.

Führst DU ein erotisches Blog oder ein anderes erotisches Tagebuch? Dann sag es einfach.

(1) Nicht wörtlich, aber sinngemäß nach einem Artikel in "medium".

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