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Ist es leicht, einen Mann zu dominieren?

Dominanz aus Eigennutz?
"Ist es leicht, einen Mann zu dominieren?" ist ein Essay über die Methoden, die Frauen verwenden, um wirtschaftlich, sozial oder emotional zu dominieren. Er erhebt kennen Anspruch auf Wissenschaftlichkeit

Einen Mann dominieren? Allein der Satz, kalt in den Raum gestellt, erzeugt Friedhofsstille. Frauen, die etwas darüber wissen, lächeln in sich hinein oder setzen ein Pokerface auf, die anderen haben dazu „keine Meinung“ oder denken abfällig über Männer, die sich dominieren lassen.

Wenn du eine Single-Freundin fragst, wie sie sich ihren „zukünftigen Partner“ vorstellt, wird sie spätestens nach dem zweiten Glas Wein so etwa sagen wie: „Also, ich will schon einen Mann, der weiß, wo es lang geht.“ Wie sagt man heute „Macho Lite?“

Warum, warum nur, warum?

Nun müssten wir eigentlich in die Psychologie eintauchen: Warum sollte eine Frau einen Mann wollen, der sich „leicht handhaben“ lässt? Oder „was hat sie von einem Typen, der eigentlich kein richtiger Kerl ist?“

Nun sagen wir ja immer: „Niemand tut etwas, von dem er keinen Vorteil hat.“ Doch was ist der Vorteil?

Objektive soziale Vorteile oder Handel mit Emotionen?

Da gibt es zwei Sichtweisen: Die eine ist einfach. Wenn du eine sehr selbstbewusste Frau bist, hast du vielleicht gerne einen „Mann um dich“. Der mag seine eigenen Entscheidungen fällen, aber es soll sich nicht in deine einmischen. Klare Verhältnisse und sehr verständlich.

Die andere Sichtweise besteht darin, einen Vorteil herauszuholen. Du kannst etwas geben, das er will. Und er bekommt es nur, wenn er dich als dominante Person anerkennt. Jede von euch, die so etwas macht, hat ihre eigenen Methoden, aber meistens ist es die „Salamitaktik“, die zum Erfolg führt.

Reden wir mal Tacheles. Wenn deine Gedanken eben bei einer Peitschenfrau im Lederkostüm war und bei einem nackten Sklaven mit Hundehalsband, dann ist Diene Fantasie vorausgeeilt.

Unterschwellige erotische Dominanz im Geschäftsleben

Das, was solche Frauen geben, kann in Freundlichkeit und Großzügigkeit bestehen, im Übersehen von Schwächen oder Anerkennung der Leistungen des Mannes. Sicher könnte dies auch in erotischen Avancen bestehen oder in sexueller Erfüllung. Aber das ist gewiss nicht der Alltag.

Der Trick besteht vielmehr darin, ein Vertrauensverhältnis aufzubauen. Erst wenn der Mann sicher ist, dass ihn die Frau nicht bloßstellt, wird er seine Schwächen offenbaren - und erst dann ist sie in der Lage, mit der Domination zu beginnen.

Der nächste Schritt ist einfach: Die „Partnerin“ fordert etwas, das über „die üblichen Toleranzen“ hinausgeht, aber auf keinen Fall verweigert werden kann, wen das Vertrauensverhältnis nicht beschädigt werden soll. Das geht dann immer so weiter, Scheibchen für Scheibchen, wobei der Mann die eigentlich festgesetzten Grenzen immer mehr überschreitet. Beispiele dafür wären. Mehr Rabatt zu geben, einzelne Arbeitsstunden nicht zu berechnen oder Projekte mit Funktionen auszustatten, die „eigentlich“ nicht im Budget enthalten sind.

Ihr wundert euch vielleicht, dass „so etwas“ im Geschäftsleben passiert. Wolltet ihr nicht wissen, wie es „privat“ funktioniert?

In privaten Beziehungen fallen die Hüllen

Wie ich schon sagte, kommen extreme erotische Avancen oder gar sexuelle Angebote seltener vor als die „kleinen Tricks“. Doch sobald die Fähigkeit, Männer zu manipulieren, in der Privatsphäre angekommen ist, fallen auch die Hüllen der Zurückhaltung.

Wir könnten jetzt über allerlei Reden - doch das eigentlich Entscheidende sind die Tauschmittel. Üblicherweise gewinnen schwache und dabei manipulative Menschen an Selbstbewusstsein, wenn es ihnen gelingt, ihre Partner zu „brechen“ und sie mehr oder weniger „gefügig“ zu machen. In der Wirtschaft sagt man, dass die Flaschen in den Chefetagen am liebsten Flaschen als Mitarbeiter einstellen, weil sie damit ihre Position sichern. In diesem Fall ist das Mittel also „sich selbst auf den Thorn zu hieven“. In privaten Beziehungen ist es der Wunsch, den anderen zu beherrschen, „klein zu halten“ oder auszubeuten und sich dadurch „höher zu bewerten“.

Wer ist der Mann, der danach lechzt, dominiert zu werden?

Nicht jeder Mann eignet sich dafür. Da wir von Frauen reden, die Männer dominieren wollen - welchen Typ suchen sie sich dazu?

Der Mann muss zulassen, dominiert zu werden

Klar jemanden, der die zulässt. Also einen Mann, der emotional davon abhängig ist, Freundlichkeit, Sinnlichkeit und Sex zu bekommen, der damit aber nicht viel Erfolg hat. Schätzungsweise gehören etwa 20 bis 30 Prozent der Männer zu dieser Gruppe. Und möglicherweise sind etwa fünf bis zehn Prozent der Männer „liebessüchtig“ (sexsüchtig, schmerzsüchtig oder anders emotional abhängig). Sie sind also bereit, aus ihrem Suchtverhalten heraus fast alles zu tun, um sehr wenig dafür einzuhandeln.

Die Motive der Frauen - undurchsichtig

Die Motive derjenigen Frauen, die im privaten Bereich dominieren oder Männer ganz und gar in die Abhängigkeit treiben, sind vielfältig und nicht immer durchschaubar. Ihre Lockmittel sind jedenfalls minimale erotische Gefälligkeiten, wie etwa:

- Du darfst mit mir ausgehen.
- Ich ziehe mich sexy für dich an.
- Du darfst mich in Dessous sehen.
- Ich erlaube dir, mich zu berühren.


Sind beide ein festes Paar, so tritt Sex an die Stelle der „Tauschmittel“, die dann gewährt werden, wenn sich der Mann als „gefügig“ erweist.

Welche psychischen Qualitäten seitens der dominanten Frau erforderlich sind, um solche Beziehungen als „positiv“ zu erleben, soll hier nicht diskutiert werden. Ebenso unklar wird bleiben, welche Genugtuung es manchen Frauen bereitet, Männer (oder auch andere Frauen) leiden zu sehen. Ist es ein latenter Sadismus? Und was geschieht, wenn eine sadistische Neigung mit Bereicherungswünschen verbunden wird?

Wir wissen es nicht. Niemand weiß es. Denn obgleich es eine recht ansehnliche Anzahl von Männern geben soll, die Frauen haltlos „verfallen“ und sich dabei selbst ruinieren, gibt es kaum Informationen darüber.

Hinweis: Einiges von dem, was wir hier geschrieben haben, gilt ohne Zweifel auch für männliche Dominanz und weibliche Unterwerfung. Doch davon ist schon sehr viel geschrieben worden.

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