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  Eigenwerbung

Das erfolgreiche Gespräch beim Date

Das erfolgreiche Gespräch beim Date folgt einfachen Regeln. Es gib mehrere Ansichten darüber, und ich verrate sie euch ohne „Wenn und Aber“. (1)

Heute: die Stufenmethode

1. Beginne mit ein wenig Small Talk.
2. Wechsle zur Person – wer bist du, wer der/die andere?
3. Gehe tiefer zu dem, wie du bist (und das Gleiche gilt für den/die andere(n).
4. Wechsle in den Bedeutungsbereich: was willst du von deinem Gegenüber? Was will er/sie von dir?

Außer dem Geplänkel („Small Talk“) entspricht dies der Methode dem Grundsatz:

Was ist es? – Wie ist es? – Und was bedeutet das für mich (den anderen)?

Phase eins – Small Talk

Strahle aus, dass du interessiert bist. Zeig dem anderen, dass du Interesse an ihm hast. Erkenne, ob er Interesse an dir hat. Dann verlass das Eingangsgeplänkel so schnell wie möglich.

Phase zwei – wer und was?

In dieser Phase geht es darum, einander Einblick in den Alltag zu geben, ohne gleich „alles“ zu offenbaren.
Konkrete Fragen und Antworten dazu habe ich kaum. Sie sind immer sehr abhängig vom Bildungsgrad der Beteiligten. Aber ich höre oft sehr unscharfe Klischee-Fragen, die uns nur bedingt weiterbringen. Auch zu präzis formulierten Fragen sollten nicht gestellt werden oder solche, die den Partner zwingen, sich zu offenbaren.

Klischeehaft: „Was machst du in der Freizeit?“
Zu präzis: „Nenne spontan drei Eigenschaften, die dich auszeichnen.“
Neutral: „Was machst du an einem typischen Wochentag?“


Phase drei – wie läuft bei dir (dem anderen) alles ab?

In dieser Phase stellst du Fragen, um dir eine Vorstellung der aktuellen Lebensumstände des anderen zu machen - und um deinem Gegenüber deine Lebensumstände oder dein Denken und Handeln zu vermitteln.

Klischeehaft: „Hattest du eine glückliche Kindheit?“
Zu präzis: „Kannst du dir vorstellen, (demnächst, wieder) zu heiraten?“
Neutral: „Wie wohnst du im Moment?“
Bei großer örtlicher Distanz ganz wichtig:
„Was bindet dich an deinen Wohn- oder Arbeitsort?“


Phase vier: Bedeutung und Intimität für euch

In den vorausgegangenen Dialogen sind wahrscheinlich in euren Köpfen Fragen entstanden: „Wenn wir jetzt zusammen wären, könnte ich mir das auch für mich vorstellen, was ich gehört habe?“ Die „Was-wäre-wenn-Frage“ hilft tatsächlich. Zudem kann es nun um Bereiche des Wohnens, der Freizeit- und Genussaktivitäten gehen, die schon erkannt wurden. Oftmals wird erkennbar, wo das größte Defizit des Partners liegt (ich hoffe, ihr kennt eure eignen). Ist es „schützen und beschützt werden?“ Oder Lust schenken und Lust empfangen?“ Ist es „Gemeinsam leben und haushalten“ oder „Getrennt leben und die gemeinsamen Momente genießen?“

Schließlich entscheidet sich in dieser Phase auch die Frage, die es angeblich gar nicht gibt, die aber stets mitschwingt (2).

Sie lautet:

„Willst du die Gelegenheit ergreifen, deine Lüste mit ihm/ihr zu befriedigen, egal, ob eine Beziehung daraus wird oder nicht?“

Ein wichtiger Hinweis: Die Phasen sind ein Gedankenmodell. Es kann immer sein, dass ihr vor- und zurückgeht. Aber vergesst nicht: Beim Auseinandergehen steht eine Entscheidung an – und sie sollte wirklich drauf basieren, ob ihr einander mögt.

(1) Wenn euch diese Methode nicht gefällt, schreibe ich euch gerne mehr, welche anderen Modell es gibt, und warum sie ebenfalls zum erwünschten Ziel führen -oder eben auch nicht.
(2) Die Annahme, dass nur Männer daran denken, ist populär, aber kaum noch haltbar.

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