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 Liebeszeitung - Liebe, Lust und Sex

Die Locken des Frosches

Gestern hörte ich einen Spruch, der mir schon lange entfallen war:

Dem muss man mal zeigen, wo der Frosch die Locken hat
.
Nach den üblichen Internet-Quellen ist der Urheber eine rheinische Frohnatur namens Atze Schröder, doch ich vermute eher, dass die Redensart nur von ihm verbreitet wurde. Denn die Herkunft von Redensarten ist immer etwas fragwürdig. Ich darf an die „kotzende Puppe“ erinnern, deren Mageninhalt möglichst nicht auf dem Teppich landen sollte.

Die Locken zwischen den Schenkeln

Nun sitzt er also da, der Frosch, und wir suchen seine Locken. Sollten wir sie zwischen den Schenkeln finden? Nicht beim Frosch. Bei Menschen, die den natürlichen Schamhaarbewuchs noch nicht entfernt haben, schon. Wundersamerweise sind sie oft lockig.

Das klingt logisch. Denn der Satz bedeutet keinesfalls: „Jemanden befähigen, Unmögliches möglich zu machen“, wie oft behauptet wird. Eher schon „ich zeig dir mal, wie es wirklich funktioniert.“ oder „ich verrat dir mal, wie du da herankommst“.

Der Haarfrosch hat keine Locken

Der Lockenfrosch (Haarfrosch, Trichobatrachus robustus) existiert wirklich, aber er hat keine echten Locken - nur die Männchen haben haarähnliche Gebilde an den Flanken und Hinterbeinen.

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