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 Liebeszeitung - Liebe, Lust und Sex

Frauen, Sex und der Wunsch nach Härte

Genuss, Schmerz, beides, nichts von allem?
Wenn du keine „typische“ Schmerzliebhaberin bist, kannst du trotzdem Lust an der Kombination von Sex und Schmerz haben. Und harter Sex? Er muss nicht unbedingt Schmerzlust und Freude an der Unterwerfung beinhalten. Die treibenden Kräfte sind Abenteuerlust und der Wunsch nach intensiver Befriedigung.

Doch was ist eigentlich „typisch“? Im Grunde gibt es kein „typisch“ für Schmerzliebhaber, nicht für Masochisten und nicht für unterwürfige Personen – ja nicht einmal für alle, die nichts dergleichen praktizieren.

Die Begriffe stammen aus der Medizin, der Psychologie und dem Volksmund. Wer jemand vom Partner „harten Sex“ fordert, kann dies alles bedeuten – grob gesagt: Einfachen, aber intensiven, fordernden, ausdauernden Sex, der den Körper bis an die Grenzen bringt. Es kann sich aber ebenso gut um ein Rollenspiel handeln, indem die Unterwerfung zum sexuellen Ritual gehört. Und ja – es könnte auch sein, dass jemand einfach seien masochistischen Tendenzen in einer Mixtur aus Sex und Schmerz ausleben will.

Eine Schmerzliebhaberin (1) schreibt:

Es ist nicht nur der Schmerz, der an hartem Sex so reizvoll ist, sondern auch das Vertrauen, das ich in meinen Partner habe, ihm die volle Kontrolle über mich zu geben.

Das Beispiel mag zeigen: Jeder Mensch erlebt „seine“ Härte, probiert aus, was er (oder sie) ertragen kann und wie groß der Anteil an Sex, Schmerz und Demut sein soll.

Warum überhaupt "harter Sex"?

Zum harten Sex gehört nach Ansicht von Personen, die sich dazu befragen ließen, vor allem (2):

Kratzen, Schlagen (auf das Gesäß), Bedrängen, Beschimpfen, Zerreißen der Kleidung, Fesseln, Verbinden der Augen und Ohrfeigen.

Auch ohne spezifische Kenntnisse vom Zeitgeist zu haben, wirst du feststellen: Das sind alles Vorgänge, die Frauen nicht beim Nachmittagstee ausplaudern würden. Im Gegenteil – es widerspricht dem modernen Frauenbild mit jedem Wort. Es muss aber Gründe geben, warum Frauen es sich dennoch wünschen. Warum also tun sie es?

Die einfachste Antwort: weil es ein tolles Erlebnis sein kann. Eines, an das du noch nach Tage später denkst und das du jahrelang als „schmutziges Geheimnis“ pflegen kannst.

Was kann „harter Sex“ besser?

Zunächst will jemand, der „harten Sex“ fordert, sich völlig hingeben. Dann ist „harter Sex“ in vielen Formen eine Herausforderung, die sexuell erregt, und schließlich ermöglicht sie größtmögliche Befriedigung.

Manchmal, so wird behauptet, sei es auch ein Ausweg aus der „Wohlanständigkeit“. In einer neuen Gesellschaftsordnung, in der eine Frau auf keinen Fall mehr zugeben darf, sich einem Mann „völlig willenlos hinzugeben“ kann es ein Erlebnis besonderer Art sein, es dennoch zu tun.

Wir lasen dazu: Ariana in Medium, (1) Daraus ein Zitat, außerdem Cosmopolitan und die Ergebnisse einer Befragung, aus der wir ebenfalls ein Zitat (2) entnahmen. Grafik: Anonym, vermutlich aus dem 21. JH.

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