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 Liebeszeitung - Liebe, Lust und Sex

Das Spiel mit dem Feuer – die Geschlechterrolle wechseln

In der Realität dauert die Wandlung länger - viel, viel länger
Eine der Fragen, die jungen Menschen häufig gestellt wird: Bist du gerne ein Mann/eine Frau? Die Idee, einmal im Leben für Wochen, Tage oder auch nur Stunden das Leben zu führen, das für das andere Geschlecht offenbar „Realität“ ist, beschäftigt viele Menschen - mehr, als wir uns vorstellen können. Doch geht das überhaupt?

Jemand anders sein - Traum und respektable Leistung

Zunächst müssen wir etwas (er)klären. Zeitweilig freiwillig eine neue Identität anzunehmen, ist eine emotionale und soziale Leistung besonderer Art, und sie erfordert schauspielerisches Talent und großes Einfühlungsvermögen. Natürlich gilt dies besonders, wenn mit der Rolle auch die geschlechtliche Identität aufgehoben wird und die dargestellte Person authentisch wirken soll. Bühnenkünstler nennen dies Travestie, zu Deutsch etwa „Verkleidung“. Schon der Begriff deutet an, wie oberflächlich mit dem Wandel umgegangen wird, denn in Wahrheit geht es um viel mehr, als nur die Kleider des anderen Geschlechts zu tragen.

Sich nur Fummel anzuziehen, reicht nicht - die Begriffe

Dafür wurde der Begriff „Transvestitismus“ geprägt, der kaum verwendet wird – meist verwendet man heute das englische Wort „Crossdressing“, und für einige Puristen stimmt die Begriffe nicht einmal überein. Gemeint ist, „freiwillig Kleidung zu tragen, die üblicherweise dem anderen Geschlecht zugeordnet ist.“ Da stutzen alle, die in der Jetztzeit leben, denn der Begriff wurde vor 100 Jahren geprägt. Es gibt heute so gut wie kein „männliches Kleidungsstück“ mehr, dass nicht auch von Frauen getragen wird. Tatsächlich geht es also hauptsächlich um den Mann, der es liebt, betont feminine Kleidung zu tragen – auch dazu gehört meist etwas mehr Aufwand als nur ein „Kleidchen anzuziehen“. Sogenannte „Ladyboys“ sind betont sinnliche, auf „bewusst feminin“ hergerichtete Männer, die damit einen enormen Aufwand betreiben. „She-Male“ ist ein Äquivalent, und das sogenannte T-Girl ist das, was in Deutschland abfällig eine „Transe“ genannt wird. Am unteren Ende der Hierarchie steht die „Sissy“, auf Deutsch oft mit „Tunte“ übersetzt.

Lest im zweiten Teil, warum es nicht einfach ist, spielerisch die "Seiten zu wechseln" -und sei es nur für ein paar Stunden

Anmerkung zu allen Teilen dieses Artikels: Wir nennen bewusst keine Quellen. Aber die Redaktion ist sich sicher, dass die drei Teile des Artikel ausreichend recherchiert wurden. Keiner der drei Artikel befasst sich mit Transsexuellen.

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