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 Liebeszeitung - Liebe, Lust und Sex

Kaum Dating-Chancen für Langweiler?

Im sozialen Miteinander muss man nicht gerade eine „Rampensau“ sein. Aber als „Langweiler“ zu gelten ist auch nicht toll. Doch wer gilt eigentlich als „Langweiler“?

Die Antwort suchten vor einiger Zeit Forscher aus England und Irland. Zunächst stellten sie fest, dass „Langweiler“ als ziemlich negativ empfunden werden. Man traut ihnen einfach nicht zu, menschliche Wärme und soziale Kompetenz zu haben. Nachdem dies gesagt ist: Wer sind sie denn nun? Welche Berufe haben sie, welche Hobbys oder welche Eigenschaften?

Manche Berufe gelten als Arbeitsfeld für Langweiler

Pech für IT-Personal (speziell solches für Datenanalysen), Steuerberater(innen) Finanzbeamte(m/f) und Buchhalter(innen). Sie alle gelten als besonders langweilig – und damit auch uninteressant als „soziale Begleiter(innen)“, wozu vor allem auch Partner(innen) gehören.

Das leidige Thema "Hobbys"

Auch Personen, die kein „Hobby“ nennen konnten, galten in den Studien als „Langweiler“ und ebenso solche, deren Beschäftigungen kaum als „Hobby“ gelten dürften, wie „gerne schlafen“, „eine Religion ausüben“ oder „Fernsehen“. Außerhalb diesen „Un-Hobbys“ wurde vor allem Humorlosigkeit oder Pessimismus genannt.

Was bedeutet dies für Dich als Partner(in)?

Ob man damit wirklich die „zugrunde liegenden psychologischen Prozesse und Folgen der Wahrnehmung“ der Menschen erhellen konnte, die andere als „langweilig“ wahrnehmen?

Wahrscheinlich schon. Viele Partnersuchende erwarten, dass ihr potenziellen Ehepartner sie „unterhalten können“. Dies wird oft in dem Satz „er/sie soll mich zum Lachen bringen können“ zum Ausdruck gebracht. Sogenannte „Langweiler“ und besonders negativ-kritische Menschen werden dies kaum schaffen.

Wie schon gesagt – es ging in der Studie darum, wie andere Menschen „Langweiler“ sehen. Ob sie sich selbst als „langweilig“ einschätzen oder wie sie ihre sozialen/emotionalen Eigenschaften bewerten, wurde nicht untersucht.

Ein Tipp für DICH

Zum Schluss noch ein Tipp von mir: Fragt eure Dating-Partner nicht nach ihren Hobbys – fragt sie stattdessen, wofür sie sich besonders interessieren. Vor allem bei Berufen, die nahezu ausschließlich mit Zahlen und Fakten zu tun haben, werdet ihr manchmal überrascht sein, welche Ergebnisse ihr erzielt.

Komplette Ergebnisse: Sagepub

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