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 Liebeszeitung - Liebe, Lust und Sex

Dauerbeziehungen vor Sex-Beziehungen?

Zu klare Vorstellungen sind auch nicht geeignet ...
„Studien“, vor allem solche, die von Dating-Anbietern initiiert werden, haben stets einen etwas eingeschränkten Wahrheitswert. Während 2017 noch erwartet wurde, dass sogenannte „Millennials” (Generation Y) vergleichsweise häufig das erste Date im Bett beenden, will man heute bewiesen haben, dass es erst beim dritten Date passiert, weil man dann erst „entscheiden könne, ob man „matcht“.

Das Beispiel zeigt, wie wenig stabil all diese Studien sind, denn Beziehungen werden jeden Tag auf höchst unterschiedliche Art eingegangen – und sicher nicht nur „brav“ und auch nicht nur „online“.

Die Generation Y ist längst erwachsen

Sehen wir uns das Alter der „Generation „Y“ heute an, so finden wir dort Personen, die zwischen 27 und 41 Jahre alt sind. Diese Menschen (und besonders diese Frauen) sind nicht mehr in einem Alter, in dem die Beziehung häufig über Sex hergestellt wird. Und noch nicht in den Jahren, in denen sie sich mit „Lust an sich“ beschäftigen.

Edelmotive als Erwartungen - doch wer wird "genommen"?

Nun sagt dies alles noch gar nicht darüber aus, welche Merkmale des Partners die Lust auf intime Zweisamkeit (Sex) auslösen. Es wird meine Leser(innen) kaum erstaunen, dass die „seriösen“ Online-Partnerbörsen immer zahllose Edelmotive finden, die tatsächlich eine Rolle bei der Suche spielen können, die aber dennoch nicht zum Ziel einer Partnerschaft führen – egal, wann der „Sex“ hinzukommt. Es ist nun wirklich kein Wunder, wenn 84 Prozent der Befragten sich einen Partner wünschen, dem sie vertrauen können, oder der sie zum Lachen bringt. (1) Die Frage ist, wen sie tatsächlich wählen, und genau an diesem Punkt hakt es bekanntlich.

Was Singles jeden Alters sich wirklich merken könnten, wäre dies:

Letztendlich ist es nicht die Erwartung an die Person, die zu Beziehungen führt, sondern die Möglichkeit, einen Menschen lieb zu gewinnen.

Das ist der Grund, warum so viele Paare beim Date feststellen, dass irgendwelche „Gemeinsamkeiten“ ebenso wenig wert sind wie ein gemeinsames Hobby. Und die Sache mit dem „zum Lachen bringen?“ Wollen die Menschen eigentlich alle Komiker(innen) am Tisch und im Bett?

(1) Diese Studie wurde in den USA erstellt und ist relativ neu.

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