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 Liebeszeitung - Liebe, Lust und Sex

Dating nach dem Charakter, nach dem Eindruck und nach Flaggenfarben

Charakterkunde auf der Mauer für einfache Gemüter
Flagge zeigen – das ist ein deutscher Ausdruck für: „Zeig, wer du wirklich bist“. Ich beschäftige mich im zweiten Teil des Artikels mit einem neuen Phänomen – farbige Flaggen, die angeblich zu guten oder schlechten Beziehungen führen sollen. Hier geht es noch darum, wie „ganz gewöhnliche Menschen“ denken, wie der Stand der Wissenschaft ist und was uns davon tatsächlich betrifft. Ich versuche, mich einfach auszudrücken.

Es ist schwierig, zu beurteilen, wie jemand wirklich ist. Manche wissen nicht einmal selbst, wer sie „wirklich sind“, und sehr vielen Zeitgenossen fällt es schwer, andere zu beurteilen.

Die Klassiker – Volksmeinungen zum Charakter
Je nach Bildungsgrad gibt es unterschiedliche Klassiker:

Die Temperamentlehre

Die alte griechische Temperamentlehre spielt im Bildungsbürgertum noch immer eine Rolle. Es sind Choleriker, Sanguiniker, Phlegmatiker und Melancholiker. Sie sind sozusagen die Extreme – die meisten Menschen würden sich im „Mittelfeld“ verorten. Die Bedeutung dieser Lehre ist deshalb gering.

Der „gute Charakter“

Das Bürgertum kennt auch den „guten Charakter“, und der Begriff wird bis heute noch häufig benutzt. Seine Formel heißt: immer das Beste für sich und andere tun. Vor allem aber tugendhaft sein, sodass sich dies in einem „positiven Verhalten“ zeigt.

Die Lehre von den Sternzeichen (Astrologie)

Diese Lehre behauptet, Persönlichkeitseigenschaften nach dem „Sternbild“ unter dem jemand geboren wurde, nachweisen zu können. Sie ist differenzierter, weil sie den Personen sowohl „gute“ wie auch „schlechte“ Eigenschaften zuweist. Sie ist allerdings auf keinen Fall verlässlich, weil sich die Eigenschaften gar nicht auf die Person beziehen, sondern auf eine Gruppe.

Die Aussagen der Psychologie

Da die „Charaktereigenschaften“ eher fragwürdig wirkten, haben Psychologen die „Persönlichkeitsmerkmale“ in den Vordergrund gestellt, die auch als „Big Five“ bekannt sind. Es sind Verhaltensmerkmale, die für die Person typisch sind. In den USA spielt auch noch das System von Myers und Briggs eine Rolle, dass angeblich „eindeutig“ definiert, „wie jemand ist“. Die Grundannahme beider Systeme ist, dass Menschen entweder zur Introversion neigen oder zur Extraversion. Der Rest der Bewertung ist dann differenzierter.

Die Natur, das Ererbte und das Erlernte

Will man objektiv sein, so gibt es nur drei Quellen der persönlichen Entwicklung. Die Natur stattet uns alle mit einem bestimmten Repertoire aus, das „Hilfe zum Überleben“ genannt werden könnte. Was wir daraus machen, ist abhängig vom Ererbten und vom Lernen. Insofern ist es schwierig, persönliche Eigenschaften als „gut“ oder „schlecht“ einzustufen. Normalerweise werden sie deshalb mit „gut oder schlecht für mich/uns“ bewertet. Die Eigenschaften einer anderen Person können also „für mich ausgezeichnet“ sein, während sie für meinen Nachbarn „sehr schwierig“ ein können.

In Wahrheit gibt es nur eine einzige „Instanz“ die beurteilen kann, ob „jemand gut für mich ist“. Wenn du dich über einen langen Zeitraum überwiegend mit jemandem wohlfühlst, dann ist dieser Partner (oder diese Partnerin) „richtig“.

Was ist nun mit den Flaggen?

Und die Flaggen? Sie werden im zweiten Teil behandelt ... und sie bedeuten nicht das, was ihr sonst im Internet darüber findet.

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