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Liebe auf Abwegen – der Unsinn der Gender-Forschung

die nase voll - gender-forscher, geht heim


Die Liebe ist mal wieder kräftig auf Abwege geraten, nämlich in die Hände der Forscher. Mit dem monströsen Titel „Das flexible Geschlecht - Gender, Glück und Krisenzeiten in der globalen Ökonomie" versuchte die deutsche „Bundeszentrale für politische Bildung“ sich an einem Eintopfgericht. Genau das wurde es dann auch: eine Mischung von Besserwisserei, Kapitalismuskritik und dem Aufbau neuer Differenzen zwischen Frauen und Männern.

Im Gegensatz zu den selbstgefälligen Forschern, die immer noch von „Männern“ einerseits, „Frauen“ andererseits und den „Verhältnissen“ als drittem Faktor herumschwadronieren, spricht der Alltag eine andere Sprache: Es gibt keine „Männer“, keine „Frauen“ und keine Verhältnisse, sondern Hans und Grete, die ihren Alltag in Stadt oder auf dem Lande zu gestalten versuchen. Jeder wird nun den Forschern zustimmen, dass sie auch von gewissen „Zeitzeichen“ beeinflusst werden – aber diese wandeln sich schnell, und oft werden sie von den Paaren gar nicht bemerkt. Da hilft keine Statistik: Was Menschen in Beziehungen einander wert sind, wissen nur die Menschen selbst.

Die Beobachtungen der Forscher sind und bleiben einseitig und sind tief mit ideologischen Verwerfungen behaftet. Sicher, es gibt noch keinen weiblichen Mozart, aber es gibt bereits Symphonieorchester, die zu einem guten Viertel aus weiblichen Mitgliedern bestehen: Der kleine Fortschritt wird nicht anerkannt. Fragen wir uns, wie lange überhaupt es in Deutschland (West) eine Emanzipationsbewegung gibt, so kommen wir auf lächerliche 40 Jahre – und da soll sich alles verändern? Forscher können ganz schön arrogant sein.

Weibliche Schreiner, weibliche Orchestermusiker, weibliche Direktoren, weibliche politische Führer – all dies sind Innovationen, die nach außen wirken. Doch die Außenwirkung ist in Wahrheit nur Fassade. Das wirkliche Leben beschränkt sich auf ganz andere Fragen: Wie muss eine Küche ausgestattet sein, wenn beide Partner gemeinsam kochen? Kann ich die Kinder in den Kinderhort bringen, und was kostet das? Wie viel Freizeit bleibt uns als Paar, und wie gestalten wir sie?

Man könnte diese Liste beliebig fortsetzen – aber eines ist sicher: Die Fragen, die sich die Forscher stellen, sind nicht die Fragen, die das Volk beantwortet haben will.

Hintergrundinformationen: DIE WELT.

Titelbild und Icon: © 2008 by BlueGoaॐ☮

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