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Foren im Web 2.0 – wie nützlich ist Wischiwaschi über Sex?

Wenn ein Junge wissen will, wie groß ein normalgroßer Penis ist, dann wird er im Internet schnell fündig – und ist meist hernach beruhigt. Wenn junge Frauen aber etwas Genaues über ihre Vagina wissen wollen, dann müssen sie weiterhin beschämt und verunsichert suchen – und landen oft auf Foren, also Web 2.0-Seiten, bei denen sogenannte „User“ die Antworten für andere „User“ geben. Diese Antworten werden zwar oftmals bewertet, aber sehr selten qualifiziert moderiert – was zu unsäglicher Konfusion führen kann.

Die Liebeszeitung hat sich die Mühe gemacht, einmal nachzusehen, was passiert, wenn eine junge, unerfahrene Frau wissen will, wie groß ein Penis maximal sein darf, den sie noch aufnehmen kann. Für eine Frau von 30 ist das natürlich kein Thema mehr, und sie mag solche Fragen lächerlich finden.

Doch junge Frauen haben Gründe, so etwas zu fragen – und sie haben Anspruch auf vollständige, zutreffende und befriedigende Antworten.

Ob Sie diese bekommen? Wir meinen: Nein, auf keinen Fall. Ungenau, am Thema vorbei, lächerlich gemacht – ist dies der richtige Weg? Wir meinen: So geht es nicht weiter.

Zwar halten netdoktor.at und netdoktor.de wirklich ausführliche Informationen über die Scheide bereit, aber beide zieren sich doch ein bisschen, die genaue Interaktion zwischen Penis und Scheide zu beschreiben – und geben deswegen keine Antwort darauf, ob der Penis „zu groß“ („zu lang, zu dick“) sein könnte, und ob in diesem Zusammenhang Schmerzen entstehen können.

Aufklärung durch Pornografie? Da erschrecken Eltern und sagen: "um Himmels Willen, nein!" Aber Aufklärung durch Web2.0-Foren, so zweifelhaft sie auch sein mag – da soll in Ordnung sein? Wir meinen: Schafft endlich verlässliche, ausführliche und zutreffende Informationsquellen – und das sind die Damen und Herren aus dem Medizinbereich, namentlich Gynäkologen und Urologen gemeint, die so etwas auch vermitteln können. Die jungen Menschen mit dem Wunsch, die Liebe nun auch körperlich zu vollziehen, wollen keine „trockenen Fakten“, die ihnen in der Praxis nichts nützen, sondern eine dynamische, nachvollziehbare Erläuterung der Körperfunktionen. Nur so können sie lernen, die Liebe zu genießen, auf sich selbst und den anderen zu achten und Krankheiten zu verhüten.

Anmerkung: Wir besuchten auch weitere Foren, die ähnlich sinnentleerte Antworten enthielten.

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