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 Liebeszeitung - Liebe, Lust und Sex

Der Montag: Rat aus den Sternen, dem Zettelkästchen und der Psychologie

Die Woche begann wieder einmal mit dem üblichen Blödsinn: Groß angekündigt wird eine „Dating-Beraterin“, die „sechs Dinge verrät, die ihr in eurem Profil vermeiden solltet.“

Die Dinge sind natürlich nicht dinglich, sondern Hinweise. Und sie stammen von einer Dame, die für ein vierwöchiges das „Dating-Coaching“ 20.000 US-Dollar verlangt.

Offensichtlich meinen die Autoren, eh mehr Geld jemand mit Beratung verdient, umso kompetenter sei er/sie auch.

Die Wahrheit: Die „Dinge“ sind absolut trivial und allgemein bekannt.

Wieder einmal Paarberater als Experten

Der ICONIST (WELT) war diese Woche ganz vorne bei den „Weisheiten“. Diesmal bot man gleich zwei Paarberater auf. Der Titel: Nie wieder Single. Offenbar ging es darum, wie viel Dates man braucht - aber weil eine Paywall vor diesem Artikel aufgebaut wurde, können die hoffenden Singles ihn nicht lesen. Und mal ehrlich, ich habe auch verzichtet. Beinahe jede Woche (oder noch öfter) bietet eine Redaktion „Paarberater“ an, die angeblich etwas über die Prozedur des Kennenlernens wissen wollen. Ich frage mal: Warum keine Biologen, Ärzte, Gehinfoscher oder Ökonomen?

Vom Horoskop zur Lustbereitschaft

Nächste Baustelle: Desired Lifestyle. Dort lockt man damit, die Frauen zu benennen, deren Sternzeichen tollen Sex versprechen. Oder waren es Frauen, für die Sex besonders wichtig ist? Die Daten will man von der „Zyklus-App Eve“ bekommen haben.

(1) In Deutschland auf "Business Insider", ansonsten auf "Insider".
(2) Bis zur Paywall: ICONIST/Welt.
(3) Desired unter dem Oberbegriff "Horoskop"

Die Woche: Wahrheiten, Avatare, Dating als Spielerei und Männerängste

Der Unterschied zwischen den Behauptungen der Dating-Branche einerseits und der Realität andererseits wird immer größer. Während die Branche versucht, mit allerlei Pseudo-Wissenschaft, angeblichen Studien und aus der Luft gegriffenen Behauptungen versucht, Kunden anzulocken, bleibt die Realität nüchtern.

Richtig daten ist ein falscher Rat

Und die ist: zu viele Menschen versuchen, sich zu verhalten, wie es angeblich „richtig“ ist. Beispielsweise haben sie gelesen, sie sollten sich Fragen überlegen oder ganze Fragenkataloge mitbringen. Und letztlich sollen sie eine überzeugende Rolle spielen. Und was dazu kommt: unbedingt „geschlechtsspezifisches Verhalten“ zu zeigen. Was für ein Unsinn … du gehst „als du selbst“ zum Date, nicht als ein Fleisch gewordener Dating-Avatar.

Dating im Land der Fantasien?

Klar, die App-Betreiber, die Nachhaltigkeit versprechen, wollen möglichst Kunden, die sich „ernsthaft binden“ wollen. Also verbreiten sie Meldungen, wonach das gerade ein Megatrend ist. Andere setzen bewusst auf den Spieltrieb, der einst mit „Hot or Not“ begonnen hatte und seither vielfach kopiert wurde. Und schließlich waren da noch die virtuellen Welten, die ihre Avatare auf uns ansetzten. Und nun haben beide einen PR-Kampf begonnen, wer die besseren Matches liefert.

Die angebliche Furcht der Männer vor Begegnungen mit Frauen

Auf eine App-PR ist auch eine „Studie“ zurückzuführen, die belegen soll, welche Ängste Männer beim Dating haben. Ich habe das tatsächlich gelesen und festgestellt: Ziemlich an den Haaren herbeigezogen. Und es gibt Tipps für Männer, die nicnt aus der Luft gegriffen sind und keine Werbung für etwas oder jemanden.

Mehr Dates in kürzerer Zeit

Unser Beitrag klingt zunächst zu simpel: Du brauchst mehr Dates, nicht weniger. Aber im Artikel beweisen wir euch, dass viele, gezielte Dates innerhalb einer relativ kurzen Zeit (bis zu sechs Monaten) wesentlich effektiver sind als die „lange Bank“. Viele Dates über viele Jahre sind Spielereien von Menschen, die sich oft selbst maßlos überschätzen.

Gib mir Feedback: Wie war ich?

Ach so – wenn du deine Partnerin nach der ersten Nacht fragst: „Wie war ich“, dann ist das schon blöd genug. Aber sage bitte nie, du hättest „Feedback angefordert“.

High Fidelity oder Strapse?

Auf Halbakten, Wäschefotos oder anderen „frivolen“ Bildern der 1970er-Jahre kann man gelegentlich teures Hi-Fi-Equipment sehen. Ich glaube ja nicht, dass viel von euch dorthin schauen – aber solche Geräte waren eigentlich erst in den 1970er-Jahren populär. Ich hatte es wegen der auffälligen Strapse ursprünglich auf die 1950er/1960er-Jahre datiert. Das habe ich inzwischen korrigiert.

Tröten statt zwitschern

In eigener Sache: Ich zwitschere nicht mehr – aus und vorbei. Im Moment lasse ich mir die Nachrichten noch ans E-Mail-Postfach anliefern, aber ich werde nicht mehr aktiv. Allerdings bin ich in ein neues Netzwerk eingestiegen – mastodon. Der Name erinnert an die inzwischen vergessene Bezeichnung für „Rüsseltiere“. Falls ihr denkt, dass dort nur männlichen Mitgliedern Zugang gewährt wird: Nein, absolut nicht. Nicht weil die Gattung der Mastodonten auch „Zitzenzähner“ genannt wird – sondern sowieso. Ich rate also allen Menschen mit Langmut und Elefantengedächtnissen, mich dort zu suchen.

Abgesang

Diesmal waren wir vielleicht etwas einseitig auf die Datingbranche konzentriert. Nächste Woche haben wieder „heiße“ Themen gegen die kalte Witterung zu bringen. Sie liegen schon im Brutschrank. Wie auch immer – die Liebeszeitung versucht, sich mit einem minimalen Budget über Wasser zu halten. Und euch wünsche ich, dass ihr trotz des kalten Wochenendes noch einige wundervolle Erlebnisse habt.

Ich zwitschere nicht mehr – ich tröte jetzt

In eigener Sache – falls ihr mich einmal erreichen wollt

Generell bin ich leicht erreichbar

Mich zu erreichen, ist wirklich einfach. Eine E-Mail schicken mit deinem Anliegen – sachlich formuliert und interessant genug für die Liebeszeitung – auf solche E-Mail antworte ich normalerweise sofort. iere mich einfach.

Soziale Netzwerke

Ich habe schon einige „Soziale Netzwerke“ durch – und nahezu alle wieder aufgegeben. Nur bei Quora bin ich noch, und dort kann man mir Fragen stellen oder Antworten von mir finden.
und du könntest auch dort sein ...

Wahrscheinlich habt ihr in der Presse gelesen, wie sich das Zwitschernetzwerk über Nacht verändert hat. Nach reiflicher Bedenkzeit habe ich mich entschlossen, nunmehr gar nicht mehr zu zwitschern, sondern zu tröten wie ein Elefant - auf Mastodon. Ich laufe dort unter meinem ersten und bekanntesten Webnamen, „sehpferd“.

Mit den Elefanten tröten ...


Ich würde mich freuen, wenn ihr auch tröten würdet.

Was Männer beim Date ängstigt – und warum das nicht sein muss

Immer wieder flattern mir „Studien“ auf den Schreibtisch, in denen behauptet wird, was „Männer“ oder auch „Frauen“ am meisten befürchten, wenn sie zu einem Date gehen.

Und wann immer jemand befragt wurde, steht dahinter eine Firma oder Marke, die eine Dating-App vertreibt. Ist etwas dran an dem, was jetzt angeblich zum „Welt Männertag“ festgestellt wurde? Das werde ich jetzt zerpflücken. (1)

Erzeugt Erfolgsdruck Angst?

Nach der vorliegenden „Studie“ stehen Männer unter Erfolgsdruck, weil „sie sich immer noch … über ihren beruflichen Status definieren.“ Das Interessante daran ist, dass keine Frau einen Mann heiraten würde, der nicht einmal in der Lage ist, sich selbst ausreichend zu ernähren und eine Wohnung zu halten. Es ist also nötig, sich über den beruflichen oder sozialen Status zu definieren – aber eben nicht ausschließlich. Das ist das ganze Geheimnis.

Tipp: Der eigene soziale/finanzielle/berufliche Status ist wichtig, aber er ist nun mal, wie er ist. Wenn du nicht zu hoch hinaus willst, brauchst du nicht zu befürchten, abgelehnt zu werden. Das heißt, solange du auf deiner eigenen Ebene suchst, spielt der Status keine Rolle.

Ist Zeitdruck wirklich „zeitlicher Druck“?

Frauen stehen häufiger unter „Zeitdruck“, wobei „Zeitdruck“ nicht das Problem ist, sondern die Furcht, dass ihr oder ihm die „Felle davonschwimmen“. Männer haben hier aus vielen Gründen geringere Probleme als Frauen. Das lehrt jedenfalls die Erfahrung – und wer nicht daran glaubt, erfährt dies über eine Analyse des Partnermarkts. Wenn du als Mann denkst, dass du Zeitdruck hast, dann bedrückt dich in Wahrheit etwas anderes. Das solltest du mit jemandem besprechen.

Tipp: Zeitdruck lässt sich am besten reduzieren, indem du (Mann oder Frau) zeitig mit der Herumspielerei aufhörst und dich für einen festen Partner (eine feste Partnerin) entscheidest. Aber auch spät eingegangene Partnerschaften können noch sehr glücklich werden.Versuche darüber hinaus, im Hier und Jetzt zu leben - das hilft.

Die Angst davor, Gefühle aufzudecken – gibt es die?

Angeblich hat jeder vierte Mann „damit zu kämpfen“, seine Gefühle auszudrücken. Die Sache ist nur: Darum geht es beim ersten Date gar nicht. Es reicht völlig, auf Fragen offen zu antworten. Das bedeutet, die Gefühle weder zu verdecken noch hinaus zu tröten, sondern angemessen über sie zu sprechen. Sprüche wie „sich emotionsmäßig zu öffnen“ stammen aus dem Psychojargon. Die Erfahrung lehrt, dass Männer oft zurückhaltender sind, wenn sie ihre Gefühle äußern sollen – und ihnen dafür auch oft die Worte fehlen. Frauen haben es leichter mit der Wortwahl, gehen aber sehr selten „in die Tiefe“, sondern halten „den Ball flach“, wenn es um tieferliegende Gefühle geht.

Tipp: Versuche, einige deiner Gefühle zu beschreiben, und zwar so, dass sie zu dir und deinen üblichen Formulierungen passen. Wenn du das schaffst, giltst du als „integre Persönlichkeit“. Vermeide aber „Aufgesetzte“ oder „sehr tief liegende“ Gefühle und solche, die missverstanden werden könnten.

Die Angst, keinen schönen Körper zu haben – (Seufz)

Bestimmte Merkmale des Körpers stehen für „Gesundheit“. Da wären zum Beispiel „Breite Schultern und starke Arme“, aber auch „athletischer Körperbau und Durchhaltevermögen“. Allerdings haben nur wenige Männer den idealen Körperbau, und nicht immer ist ein „Supermacker“ auch ein idealer Ehemann. „Mittelmaß“ ist daher kein Hinderungsgrund, genommen zu werden. Biologisch gesehen zählt der „gesunde Körper“ weil damit auch „gesunde Nachkommen“ assoziiert werden.

Was bei Männern oft fehlt, ist der Sinn für schöne, saubere und gepflegte Kleidung, aber auch die Körperpflege. Besonders Haare, Bart, Hände und Füße (die sieht man natürlich nicht immer sofort) werden gerne als Beweis für den sorgfältigen Umgang mit dem Äußeren genommen.

Tipp: Natürlich könntest du etwas ändern – aber das dauert. Was schneller geht, ist eine bessere Erscheinung. Das ist die Kombination aus Haltung, Mimik, Gestik und passender Kleidung. Auch die Körperpflege lässt sich schnell verbessern.

Die Befürchtung, keine Gespräche führen zu können

Ich muss vorausschicken: Gespräche beim Dating sollten nicht mit „Small Talk“ (wie zum Beispiel auf Partys) verwechselt werden. Es geht also nicht darum, ein Gespräch „irgendwie“ aufrechtzuerhalten, sondern es sinnvoll zu vertiefen. Das ist in erster Linie durch eine ausgefeilte Fragetechnik und aktives Zuhören zu erreichen. Wenn du selber antwortest, vergiss nicht, am Ende zu fragen: „Wie ist denn das bei dir?“ Generell gilt: Es ist gut, die „Komfortzone“ des Small Talks zügig zu verlassen und sich zunächst ein wenig, dann immer mehr, für den anderen (die andere) zu öffnen. Wenn du das halbwegs oder gar perfekt beherrscht, musst du nie wieder Angst haben, für einen schlechten Verlauf des Gesprächs verantwortlich zu sein. Bitte unbedingt vermeiden: Fragekataloge – sie sind Gift für die Kommunikation.

Tipp: Die Fragetechnik zu erlernen, ist sehr einfach. Das gute und gelassene „aktive Zuhören“ ist etwas schwieriger zu erlernen. Beide Techniken zusammen ergeben tiefe Einblicke in das Leben des (der) jeweils anderen. Wer Kommunikation beherrscht, findet die Geheimnisse der Persönlichkeit des Gegenübers heraus, indem er den anderen motiviert, über sich selbst offen zu sprechen.

Habe ich euch geholfen?

Ich hoffe, ich konnte einige „dumme Vorurteile“ ausräumen und euch wirklich helfen. Wie ihr wisst, tue ich dies nicht aus kommerziellen Erwägungen, sondern weil euer Glück mir am Herzen liegt.

(1) Ihr könnt meine Quelle gerne anschauen - aber hier steht in jedem Fall mehr.

Nachhaltigkeit kontra virtuelle Begegnungen beim Kennenlernen

In der Dating-Arena oder in der Realität?
Dieser Tage fiel mir ein Beitrag auf den Wecker, der sich – wie schon so viele andere – mit „nachhaltigen Partnerschaften“ beschäftigte. Der Begriff „Nachhaltig“ wurde noch ergänzt mit „echt“ und „gesund“, und das Produkt – man kann es sich denken, wird schon bald aus dem Zauberhut gezogen. Es ist eine neue App. Sie soll dafür sorgen, dass nicht nur eben diese nachhaltigen, gesunden und „echten“ Partnerschaften entstehen, sondern soll auch noch die „psychische Gesundheit“ fördern.

Psychische Wohlbefinden aus einer Dating-App?

Kann man „psychische Gesundheit“ per Dating-App hervorrufen? Die Gründerin appelliert leidenschaftlich (1,3):

Es liegt in unserer Verantwortung als Organisatoren der Zukunft, wie wir uns treffen, verabreden und Familie gründen – und dies mit einer Sorgfaltspflicht … Wir müssen unseren persönlichen Beziehungen einen hohen Stellenwert in unserem Leben einräumen – sowohl aus persönlicher als auch aus beruflicher Sicht.

Bei so viel ethischem oder psychologisch bedingten Engagement wäre natürlich gut, die Kriterien zu kennen, nach denen die neue App funktioniert - doch darüber erfahren wir nichts.

Dating Apps haben Risiken und Nebenwirkungen

Nun wissen wir, dass Dating-Apps die berühmten „Risiken und Nebenwirkungen“ haben – und ja, es wäre sinnreich, davon loszukommen. Und tatsächlich wächst der Frust der „echten“ Partnersuchenden, wenn sie „Apps“ benutzen.

Das Problem ist nur: Es gibt keine Möglichkeit, gesunde, positive und nachhaltig wirksame Beziehungen „per App“ herzustellen. Ja, es gibt nicht einmal die Möglichkeit, die genaue psychische „Konfiguration“ der Teilnehmer zu untersuchen. Ales, was dazu „am Markt“ ist, sind Spielereien, die mit Mühe und Not psychologisch begründet werden können, aber auf Nachfrage zusammenfallen wie ein Kartenhaus. Das liegt einerseits an der einfachen Tatsache, dass die gängigen Fragekataloge nur einen Bruchteil der Persönlichkeit abbilden – und nicht unbedingt diejenigen, auf die es bei der „Zukunftsfähigkeit“ ankommt. Und zum Zweiten - auch dies ist seit Langem bekannt – gibt es keine glaubwürdigen Argumente dafür, warum sich die Person „A“ mit der Person „B“ bestens vertragen sollte.

Die konträre Auffassung -führen Spielereien am Computer zu besseren Beziehungen?

Auf der anderen Seite las ich nun, dass Beziehungen auch im Metaverse stattfinden könnten – also in einer künstlichen Realität des Internets, die der Wirklichkeit angeblich „ähnlich“ sein soll – nur dass sie es nicht ist.

Ich erinnere mich, dass es ähnliche Versuche gab – aber bisher scheiterten sie kläglich. Das liegt vor allem daran, dass der Unterschied zwischen „bloßer Spielerei“ und „spielerischem Interesse“ nicht ausreicht, um Beziehungen hervorzubringen.

Neue Versuche sollen laut Presseberichten nun in Decentraland stattfinden, wo gerade eine neue „Virtuelle Realität“ („VR“) für Singles aufgebaut werden soll.

Ein bereits bekannter Anbieter der Dating-Branche behauptet nun sogar, dass virtuelles Dating dem persönlichen Dating überlegen ist, denn … (2,3)

Dating in der virtuellen Realität über Avatare ermöglicht es Menschen, Verbindungen ohne die materialistischen, oberflächlichen Faktoren oder Urteile herzustellen, die sie möglicherweise haben in der externen, physischen Welt machen oder ausgesetzt werden.

Das klingt nahezu so überheblich wie die Behauptung der Gründerin der neuen App, Stacy Thompson, zumal in der Konsequenz von der „Virtuellen Fraktion“ etwas sehr Ähnliches behauptet wird:

Singles können Beziehungen aufbauen, die sich auf Persönlichkeit, gemeinsame Werte und gemeinsame Interessen konzentrieren … ohne Zeit und Geld für persönliche Verabredungen zu verschwenden.

Ein Scheinkonflikt der Branche - in der Realität zähle nur persönliche Treffen

Offensichtlich handelt es sich um einen Scheinkonflikt. Die Datingbranche kämpft mit harten Bandagen um Geldgeber und Kunden. Zumindest derzeit ist das Wort „Nachhaltigkeit“ offenbar sehr werbewirksam. Dabei bliebt „außen vor“, dass die „Vermittlung“ von Partnern kaum mehr bedeutet, als den Zugriff auf die Datenbanken, verbunden mit ein bisschen Wegweisung.

Insgesamt ist allerdings wahrscheinlicher, dass persönliche Treffen weitaus erfolgreicher sind als das virtuelle Abklopfen von Menschen, bei denen gar nicht sicher ist, ob sie wirklich Partner suchen.

Hinweise und Quellen:
(1) Über Online Personal Watch.
(2) aus "The Drum"
(3) Wir vermeiden grundsätzlich, die Apps oder Anbieter mit ihren Firmennamen zu benennen oder indirekt auf Webseiten dieser Art zu verlinken.
Bild: dating_avatare by liebesverlag.de