Skip to content
Werbung Email:

Die Sex-Erledigungsliste

Keine Bucket-Liste für Niemanden, oder?
Also, ich bin nicht so gut in Neudeutsch, und irgendwo muss ich mein Ohr wohl von den Schienen genommen haben, mit dem ich sonst immer die Trends aufspüre.

Jedenfalls habe ich noch nie von einer „Bucket-List“ gehört, und schon gar nicht von einer „Sex-Bucket-List“. Eigentlich ist das ein Erledigungszettel, auf dem du alles einträgst, was du noch machen willst, bevor du …

Bevor du? Was denn? Heiratest, in die Wechseljahre kommst oder den Löffel abgibst? Ich weiß nicht so genau. Wenn du schon irgendwie mit jemandem zusammen bist, geht natürlich auch, noch was – du musst, nicht unbedingt Single sein.

Was steht eigentlich drauf auf solchen Listen?

Was darauf stehen sollte? Kommt drauf an, wie mutig, ehrlich und verdorben du bist. Und natürlich sollten lauter Sachen darauf stehen, die du noch nicht gemacht hast.

Ob du nur etwas aufschreiben solltest, was du auch für realistisch hältst? Nö – das wäre ja langweilig, oder?

Na ja – ich habe jedenfalls mal so Listen angeguckt – überall, aber nicht alle 19 Millionen. (1). Eine habe ich unten verlinkt.

Wunder über Wunder: Sex Toys stehen oft ganz oben

Was mich erstaunt hat, ist dass oft ganz oben auf der Liste steht: Mal ein (oder gar mehrere) Sex-Toys ausprobieren. Und da fand ich dann: „Mal ganz ehrlich, ich hatte noch nie ein Sex-Toy.“ Ja, wie denn? Hast du dich geschämt, eins zu kaufen? Wolltet du nie wissen, wie es ist? Hast du dir nie etwas Schärferes gewünscht als dich mit deiner Fingerkuppe zu massieren? In einer von ein paar Dutzend Listen wünschten sich die Frau sogar, überhaupt endlich mal zu masturbieren – hätten sie noch nie gemacht. Da frag ich mich doch mal: Wie hat sie sich denn dann gemacht? Schenkel gegeneinander gerieben?

Erregendes und Gewöhnliches – im Auto vögeln?

Abenteuer stehen auch immer noch ganz oben auf den Listen, auch so was Banales wie im Auto herumknutschen, fummeln oder vögeln. Warum eigentlich? Weil es so schön unbequem ist oder weil dich jemand beobachten könnte?

Bi-Sex steht ziemlich weit oben

Unter den fünf ersten Plätzen (bei Frauen, klar, wo wem sonst?) sehe ich immer wieder: Mit einer Frau rummachen. Knutschen, streicheln – und natürlich auch das ganze Programm. Mal auf dem Klo, mal im Hotel. Also, mal ehrlich – wenn schon, dann im Hotel und „auf schön“. Schließlich soll es doch ein Genuss sein, oder?

Drei, vier … viele

Auch meistens ganz oben auf der „Erledigungsliste“: Sex mit zwei weiteren Personen – nicht immer mit einem Hetero-Pärchen. Die meisten waren sich nicht so sicher, ob sie den Dreier mit einer weiteren Frau und einem Mann zuerst wollten oder den mit zwei Männern. Manchmal stand auch auf der Liste: Sex mit mehreren Personen, wie auch immer.

Rollenspiele mit oder ohne „Aua“?

Mal waren sie oben, mal unten: Rollenspiele. Ob es dabei um welche mit „Aua-Effekt ging oder nur um Psycho-Spiele, ist nicht ganz klar, da müsste ich wohl noch mal nachfragen. Und ich weiß auch nicht, was diese Frauen gerne gewesen wären – hartherzige, dominante Erzieherinnen oder verträume, lernunwillige Schülerinnen? Oder etwas noch Frivoleres? Was nicht fehlen darf, sind jedoch Handschellen und so. Mal soll’s an einem selbst passieren, mal soll ein anderer gefesselt werden. Oder soll es eine Frau sein, die unsere Listeninhaberin fesselt?

Hintereingang – aktiv oder passiv?

Überraschend: Auf vielen „Erledigungslisten“ steht als Wunsch „Analverkehr“. Ich vermute mal, passiv und nicht mit Strap-On, und da wundere ich mich schon. Zu viel Pornos geguckt oder echtes Bedürfnis? Ist in jedem Fall ziemlich aufwendig – und du brauchst wirklich viel Gleitmittel. Übrigens kam der Anstoß für eine kürzlich erschienene Umfrage von einem Gleitmittel-Hersteller.

Habt ihr Sex-Bucket-Listen (Erledigungslisten für Sex?). Habt ihr jemals daran gedacht, eine anzulegen? Und falls ihr eine habt: Hakt ihr wirklich alle Punkte ab, die ihr „erledigt“ habt?

(1) Google gibt 17,9 Mio Ergebnisse für die Begriffe "Bucket-List" und Sex. Und wenn's dir vor Nix graust: Hier.

Die Liebe zu Schlägen -– Luststeigerung oder psychische Spätfolgen?

Die Präsentation - schamvoll, ängstlich oder begeistert?
Als ich vor Jahren einmal ein Forum las, indem gefragt wurde, ob „das Rot der frühen Jahre“ auf seidenweichen, fahlen Hintern später in neurotischem Sexverhalten endet, war die Antwort mal „ja“, mal „nein“. Hatte ich mich damals eigentlich genügend „in die Materie“ eingearbeitet? Mir ging es nur um Schläge auf den Po. Keine „typischen“ SM-Aktivitäten, bei denen Demut, Striemen und Tränen verlangt wurden.

Wie ist das nun wirklich mit dem hübsch geröteten Po?

Also bleibe ich auch diesmal dabei: Schläge auf den Po. Geht man so etwas nüchtern an? Rein anatomisch? Vielleicht psychologisch? Oder einfach vom „Sinnlichen“ her? Was passiert im Körper, was machen die Nerven dabei? Wie fühlt sich jemand, der geschlagen wird?

Psychologie: Wer tat dir das alles an, du armes Wesen?

Ich habe damals meine psychologisch „vorgebildete“ Schulfreundin Annemarie gefragt. Sie hat behauptet, dass Frauen, die in der Kindheit versohlt wurden, im Erwachsenenalter „krankhafte Züge von Schmerzsucht“ empfinden könnten, weshalb man auf junge Mädchen auf gar keinen Fall auf den Po schlagen sollte (wenn überhaupt irgendwo hin). Aber „in der Kindheit“? Wird nicht eher die Zeit zwischen 12 und 16 verdächtigt, für die Schmerzlust späterer Jahre verantwortlich zu sein?

Jungs schieben die Schuld gerne auf die Mütter

Traum der Knaben?
Inzwischen habe ich so etwas auch über Jungen gelesen. Ich finde ja nun wirklich komisch, dass Jungens in Foren immer behaupten, von der Mutter geschlagen worden zu sein. Die Pyjamahose runter und feste mit dem Teppichklopfer auf den nackten Po? Das tut weh, klar. Aber ist das ein Grund, später Lust an Schlägen zu haben?

Ja, sagen manche Jungs. Was ich wirklich eigenartig finde: Sie behaupten, noch nach der Pubertät den nackten Hintern hochgereckt zu haben, um Schläge von der Mutter zu bekommen. Einige waren damals schon ein bisschen eigenartig veranlagt (zum Beispiel, weil sie die Schlüpfer ihrer Schwester trugen und darin … oh, oh …). Doch wenn der Knabe dabei „geil wird“, wenn er „übers Knie genommen“ wird und sein Ejakulat auf ihrem Wollkleid hinterlässt, dann kann ich nicht mehr annehmen, dass es sich um einen bloßen Zufall handelt.

Das Klischee über die Jungs: Schläge und Frauenbrüste

Ob die Jungs irgendwie verkorkst wurden? In jedem Buch, das du über „devote Männer“ oder Sado-Maso-Männer“ liest, kommt eine Jugenderinnerung vor, die ungefähr so geht:

Eine schöne Frau (nicht die Mutter, sondern eine schöne, zart-bittere Verwandte) haut dem jungen Mann als Strafmaßnahme einen Hinternvoll, als plötzlich ein Trägerchen fällt und er ihre nackte Brust sieht.

Die Geschichte gibt’s in vielen Variationen, aber sie beinhaltet immer einen Moment, in dem Schläge, eine Wollust eine Erektion oder gar der Abgang von Spermaflüssigkeit zusammenkommen. Gibt zwar einen hübschen Roman, aber ob’s die Realität ist? "Die Liebe zu Schlägen -– Luststeigerung oder psychische Spätfolgen? " vollständig lesen

Eng schnüren? Nein, chic sein im Korsett

Sehr chic und tragbar
Modere Korsetts – unglaublich verführerisch, chic und tragbar.

Moderne Korsetts (als Dessous und zum Verführen) sind wieder ganz groß in Mode im Rahmen des Retro-Stils (Burlesque). Ein hübsches und preiswertes Angebot hat Figleaves. Es gibt dort modere und klassische Korsetts zum Verführen, Dessous für die Betonung weiblichere Rundungen und alles, was sonst süß, sanft, verführerisch und feminin ist.

Wenn es etwas konservativer sein darf oder du selbst auf der Bühne stehen willst, schau mal nach modernen und klassischen Korsetts für exklusive Verführungen, Bühnenauftritte, oder einfach zur Betonung deiner Rundungen. Dafür ist zum Beispiel Vollers die richtige Adresse (ohne Bild).

Historische Korsetts - da blieb uns die Luft weg

Sich eng eng zu schnüren, war eine ganze Epoche lang ein „Muss“ für jede modebewusste Frau. Heute wird das Korsett eher etwas lockerer getragen, und manche Frauen tragen es ohnehin als Top. Überhaupt lassen sich manche modernen Korsetts, Korseletts oder Korsagen gar nicht mehr „auf Taille“ schnüren – es ist die Optik, die verführt.

Hier war es noch ganz anders:
Damals - die Leibesfülle reduzieren (Japan)
Und das sah der Karrierist in Frankreich:
Nur die Gewalt der Schnürung konnte das Fleisch bändigen
Und schließlich ein entdeckter Ehebruch:
Verräterischer Knoten - das Korsett wurde offenbar außer Haus geöffnet

Die Beispiele hier stammen aus Japan, aus Frankreich und aus Deutschland. Die Dame aus Deutschland hätte ihren Ehemann besser nicht bitten sollen, ihr beim Entkleiden behilflich zu sein, denn der Untertitel heißt:

„Das ist doch sonderbar. Heute morgens habe ich in der Eile einen Knoten gemacht, - und nun ist es eine Masche.“

Und DU? Hast du ein Korsett? Und wie trägst du es?

Und die Fragen an euch:

Habt ihr ein Korsett? Und wo, wie und zu welchem Anlass tragt ihr euer Korsett?

Und wenn nicht? Habt ihr Lust auf Korsetts?

Hinweis: Die Links sind nicht gesponsert udn es besteht keine Geschäftsbeziehung zwischen dem Liebeverlag und den angegeben Firmen.
Bilder:
(1) Baroque Corset, 2018 © Figleaves.
(2) Japan 1968 –„The Kitan Club“
(3) Verlag für Kulturforschung, etwa 1920.
(4) Verlag für Kulturforschung, etwa 1920.





Durchschnitt ist super – stehe dazu habe mehr Erfolg damit

Bist du Durchschnitt? Siehst du durchschnittlich aus? Hast du zu breite Hüften und Orangenhaut? Hast du Operationsnarben oder eine eher schlaffe Brust? Wenn du meinst, alles wäre nur Durchschnitt – auch dein Körpergewicht oder dein „schrecklicher“ BMI, dann lass die sagen: Andere sind auch nur Durchschnitt. Und wenn du’s wissen willst: „die ganz tollen“, und die „ganz Miesen“ machen (je nach Statistik) zusammen allerhöchstens ein Drittel aus, der Durchschnitt mithin ungefähr zwei Drittel. Nun wirst du fragen, wie du dich damit herausheben sollst, nicht wahr?

Innere Schönheit nach außen bringen

Indem du an dich glaubst, und indem du alle Kraft dazu nutzt, deine innere Schönheit nach außen zu bringen. Denn dies könnte dich auszeichnen: ein liebevolles Wesen, ein weises Köpfchen, eine gute Beraterin, eine konsequente Anführerin einer Gruppe. Du denkst, du kannst das nicht? Wer behauptet, dass du es nicht kannst? Hast du es ausprobiert?

Nun sagst du vielleicht: „Na ja, aber persönlich würde ich doch mal ganz gerne etwas sinnlicher wirken, oder etwas charmanter oder so …“, aber auch dabei musst du wissen, dass du von „Innen nach Außen“ strahlst. Beginen einfach damit, dich sinnlich zu fühlen, zeige, dass du dich wohlfühlst, deinen Körper liebst und dass du Teil einer kommunikativen Welt in Haut und Geist sein willst. Klar geht das nicht von heute auf morgen, aber du kannst ganz sicher sein, dass aus manchem angeblich „hässlichen Entlein“ ein stolzer Schwan wurde, weil er (na ja, sie) ein bisschen geübt hat, ein stolzer Schwan zu sein. Siehst du, und sobald du das einsiehst, ein bisschen eingeübt hast und die ersten Anfragen für Dates an dich herangetragen werden, wir alles von Tag zu Tag besser. Und du wirst ganz selbstverständlich in die Klasse der Frauen aufsteigen, die sich aussuchen können, was sie arbeiten wollen und wen sie treffen wollen.

Das Glück wird nicht über Nacht kommen, aber du wirst dich jeden Tag ein bisschen besser fühlen, und andere werden sich mit dir wohler fühlen.

Wie du mit Dessous verführst – erster Teil – wieso mit Dessous?

Sicher, etwas altmodisch - aber sie hat ihr Ziel erreicht
Das Falscheste, was du denken kannst, ist: „Er“, sieht sie ja nicht, dafür heißen sie ja Dessous.

Oh, oh … in Wahrheit fühlst du dich in wirklich schönen, tragbaren und sanften Dessous wohl. Du bist stolz, dass du sie trägst (vor allem, wenn sie passen), denn du hast sie sorgfältig ausgewählt. Dessous sind nicht einfach Dessous. Das „Drunter“ schmeichelt dem „Drüber“, und wenn der Mann es nicht sieht, dann fühlt er es: Ja, diese Frau weiß, wie sie sich dezent- verführerisch kleidet.

Dessous in einer Modenschau
Die Verführung beginnt meist mit dem Ablegen der Schichten, dem aufknöpfen, dem Geräusch eines Reißverschlusses. Hast du eine weiße Bluse, die hochgeschlossen bis zum Hals ist? „Er“ wird an deinen Dessous erkennen, wie sinnlich du sein kannst. Geh in ein britisches Büro, in dem nur weiß, beige, grau und schwarz akzeptiert wird – was siehst du? Wenn du genau hinsiehst, kannst du die Dessous sehen, spüren und ahnen.

Generell kannst du sagen: Alles, was zugleich schick und bequem ist, ist auch zur Verführung geeignet – nicht nur Dessous. Zwar mögen Männer ganz bestimmte Konstellationen am liebsten (High Heels, Strapse, Spitzen), aber das alles nützt nichts, wenn du in High Heels nicht gehen kannst. Also ist es am besten, das wirklich Schöne zu wählen, etwas, das du tragen magst und das an dir sexy aussieht. Manchmal kann es auch ein T-Shirt, ein Schottenrock, ein langes Nachthemd oder vielleicht ein Herrenhemd sein. Das sind natürlich keine Dessous, aber es zeigt, was alles möglich ist.

Um zu verführen, kannst du die Dessous für sich selbst sprechen lassen oder dich aus den Kleidern herausschälen, damit sie sichtbar werden. Wenn du Zeit hast, dich umzuziehen (nach dem „offiziellen“ Teil eines Dates oder wenn er dich in der Wohnung besucht), dann zieh dich komplett um, bevor du ihn verführst. Jede Frau, die gerne verführt, wird es dir sagen, jede Escortfrau und jede andere Frau, die weiß, was Männer sinnlich werden lässt. Wenn bei einem gewöhnlichen Date gilt: „Dessous passend zur Kleidung auswählen, frau kann ja nie wissen …“, dann gilt für die geplante Verführung: „Dessous passend zur Rolle auswählen und für sich selbst sprechen lassen.“

Wir schreiben darüber, na klar. Demnächst erst mal über den Stoff. Dann über die Vielfalt der Formen und auf wen sie besonders gut wirken und schließlich über die Farben. Und nö, wir werben nicht für ein bestimmtes Fabrikat oder so.

Schreib uns, an was du besonders interessiert bist ... wir sind ganz Ohr.

Bild: Historische Illustration, Teilansicht.