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Die aggressive Domina

Aggressive, wütende Domina
Die aggressive Domina? Was ist eigentlich damit gemeint? Eine konsequente Frau? Eine Frau, die einen Hintern zu verbläuen weiß, eine Aggressorin, der es Freude bereitet, ungezogene Jungs zu ohrfeigen? Eine Foltermagd oder eine Aufseherin?

Wer textlich nach der „aggressiven Domina“ sucht, findet sie zuerst an einem merkwürdigen Ort – im Arbeitsleben (1).

… der Boss, eine 40-jährige, ziemlich aggressive Domina mit mehr Klammern und Ringen im Gesicht als bei einem Hottentottenweib.


Junge Hottentottenfrau
Die Feministin würde nun sofort denken: typisch, diese Knaben! Andere Ethnien verachten und Frauen sowieso – also rassistisch und frauenverachtend in einer Person. Und so ganz richtig ist’s auch nicht, schließlich verschandelte sich keine Hottentotten-Frau so wie manche Berlinerin.

Hochgestochen kommen höchstens Psychoanalytiker (2) daher, wenn sie in der „perversen Gedankenwelt“ ihrer Klienten eine „aggressive Domina“ vorfinden, die eine „Verdichtung aus Mutter- und Attentäterin-Introjekt“ darstellt. Ach, merkwürdige Menschen vereinen sich in den armen Seelen der nach Dominanz lechzenden Männer. Mutter und Hexe, Tante und Foltermagd – was mag sich da noch alles in den Männerseelen verdichten?

Ansonsten bestraft die „aggressive Domina grausam ihren Sklaven“ – das führt natürlich auf eine pornografische Seite. Und es soll Klingeltöne geben, die in die Straßenbahn im Dominaton hinausschreien: „Zieh dich aus, du geile Sau“. (3)

Etwas lockerer gehen die Briten mit dem Thema bei der Frau Thatchers Regierungsstil (4) gelegentlich als „aggressive Domina-Politik“ beschrieben wurde, und die Amerikaner bezeichneten sogar die Entertainerin Oprah als „sexuell aggressive Domina“ (5).

In der Domina-Werbung taucht die „aggressive Domina“ deutlich seltener auf – möglicherweise, weil sich die Kerle dann nicht mehr trauen würden, ihr einen Besuch abzustatten. Denn von der professionellen Domina wird erwartet, dass sie ihre Emotionen unter Kontrolle hat – und Aggressionen darf sie unterschwellig haben, doch muss sie diese auch dann glaubhaft ausspeilen können, wenn sie selber nicht aggressiv ist. Und einfühlsam-aggressiv zu sein ist eine Kunst, die erst einmal erlernt sein will.

(1) Aus: Dichter leben: eine Passionsgeschichte des Übersetzens
(2) Männlichkeiten: Wie weibliche und männliche Psychoanalytiker Jungen und ...
(3) https://www.tagesanzeiger.ch/kultur/diverses/Wenn-die-Domina-nervig-klingelt/story/29741024
(4) The Prose Factory: Literary Life in Britain Since 1918
(5) The Oprah Phenomenon.

Huren-Fakes, Schönschreiben und andere Merkwürdigkeiten

Illusionen verkaufen - oder Fake-Profile?
Zu den ganz gewöhnlichen Aufgaben von Schriftstellern gehört, Personen, Dienstleistungen und Gegenstände „schönzuschreiben“. Dagegen ist nichts einzuwenden, solange die Gegenstände wirklich unzweifelhaft dafür geeignet sind, wofür sie angeboten werden. Besonders bei gewissen Medikamenten, in letzter Zeit auch bei Fernsehzubehör, kann man da mit Sicherheit Zweifel bekommen. Bei Dienstleistern sollen zumeist die Möglichkeiten und Chancen hervorgehoben werden, und bei Personen die guten beruflichen, emotionalen oder körperlichen Eigenschaften.

Multiple Profile oder Fakes?

In einigen Branchen sind „multiple Profile“ üblich geworden. Künstler verwenden sie oft, und in hohem Maße Schriftsteller, die ihren bürgerlichen Namen nicht mit den Themen in Verbindung bringen wollen, über die sie schreiben. Auch manche Damen arbeiten – wie könnet es anders sein – gerne mit Kosenamen, die ihre bürgerliche Identität verschleiern sollen.

So weit so gut. Ein Teil dieser Damen hat mehrere Identitäten, für die jeweils unterschiedliche Profile erstellt werden müssen, die speziell auf die Klientel zugeschnitten sind. Auch noch gut. Schließlich spielen diese Damen ihren Kunden eine Rolle vor und sind ohnehin nie „sie selbst“.

Nicht gut: Profile zu schreiben von Personen, die gar nicht existieren. Und doch verdienen manche Texter damit ihr Geld.

Wenn Sie sich selbst, ihre Dienstleistung oder einen Gegenstand schönschreiben lassen wollen, dann wenden Sie sich ruhig an meine Adresse. Ich schrieb dann für Sie unter einem Pseudonym.

Sollten Sie aber Fakes benötigen – dann wenden Sie sich bitte an die Leute, die sich damit ihre Hände schmutzig machen.


Offene Sexualaufklärung kann Porno-Irrtümer verhindern

Falsches Lernen: Pornografie
Ehrlicher, offener und vor allem tabuloser Sexualkundeunterricht ist immer noch ein „Heißes Eisen“. Und währen die Aufklärer halbherzig agieren, gibt es zwei Gegenströmigen. Die Gegenaufklärung glaubt, mit Falschinformationen, Halbwahrheiten und Verweigerungen agieren zu können und versucht dabei, sich selbst zu erklären, was „normal“ ist. Die Pornobranche hingegen setzt falsche Zeichen in die andere Richtung: Pornografie zeigt überwiegend übertriebenen und einseitigen Sex – und das verwirrt diejenige, die genau wissen wollen, wie Frau/Mann sich beim Sex fühlt. Was meinen Menschen dazu, die beruflich mit Sexualität zu tun haben? Constance und Eric, beide Auftragsfotografen menschlicher Sexualität, sagen uns dies:


Pornografie ist kein normaler Sex, so wie Fast Food keine normale Nahrung ist … Sex kann nun mal nicht über eine Branche definiert werden, weil er von Menschen bestimmt wird. Dies wird immer häufiger vergessen und die abgegrenzten Klischees der Pornografie werden fälschlicherweise als Realität angesehen. In Abwesenheit von ehrlichem Sexualkundeunterricht kann dies zum Risiko für die Gesellschaftsordnung werden.


Was bleibt? Schonungslose Offenheit über das, was bei verschieden Ausprägungen der Sexualität geschieht – körperlich und emotional.

Einen Mann um den Finger wickeln

Das Männlein bewundert die nackte Schöne
Du fragst, wie du einen Mann um den Finger wickeln kannst? Wie du ihn ganz in deinen Bann ziehen kannst, sodass er nur noch dich sehen will? Dann musst du ihn betören, ihn anziehen wie einen Magnet.

Flirt als Mini-Verführung

Das Wichtigste ist, ihn zu verlocken: Zeig ihm in Gestik und Mimik, dass er in deiner Nähe bleiben soll. Lächele, wenn er dich sieht, sende Flirtzeichen, wenn er dich anblickt. Sprich mit ihm erst einmal ganz normal, dann wirf ihm Brocken hin, die ihn auf sinnliche Ideen bringen. Du darfst ein bisschen frivol sein, aber nicht zu sehr. Zeig ihm immer ein bisschen mehr von deinem Körper als anderen, aber nicht mehr, als schicklich ist.

Verlange etwas von ihm, und belohne ihn knapp, aber liebevoll

Versprich ihm eine Kleinigkeit, die du auch halten kannst. Du kannst ihm winzige erotische Vergnügungen (Küsse, Zungenküsse) schenken, doch wenn er mehr will, muss er etwas dafür tun. Such dir etwas aus, was ihm Mühe macht. Jeder Mann hat andere Möglichkeiten und Grenzen – es muss ihm also möglich sein, aber es muss schwierig sein. Wenn er es schafft, belohnst du ihn – aber nicht sofort mit allem, was du geben kannst. Ein bisschen mehr als Zungenküsse - aber auf keinen Fall alles. Wenn er nun trotz all dem noch mehr von dir will, hast du ihn schon halb um den Finger gewickelt.

Dein Test: er darf dich bewundern, aber nicht anfassen

Wenn er lüstern ist, sorge dafür, dass er dich bewundert. Das heißt, dass er still sitzen bleiben muss, während er dich aus- und umziehst. Mehr bekommt er nicht, denn dass er dich überhaupt nackt sehen darf, muss Lohn genug sein. Du verzauberst du ihn, indem du ihn seiner Fantasie überlässt – er wird nächtelang von dir träumen, sich nach dir sehnen, nach dir lechzen.

Kein gewöhnlicher Sex - das können andere auch

Sobald du mit ihm auf gewöhnliche Art schläfst, ist der Zauber vorbei, also vermeide, ihn wie einen Beziehungspartner zu behandeln. Wenn er freizügig alles bekommen kann, was er will, kannst du ihn nicht mehr vollends in deinen Bann ziehen. Viel besser ist, du verführst ihn zu etwas Ungewöhnlichem, zu einer Art von Lust, die er nur bei dir bekommen kann. Oder zu einer Praxis, die etwas ungewöhnlich ist, die ihn aber reizt. Du findest sicher schnell heraus, was ihn umtreibt. Meistens sind Männer, die sich von einer Frau faszinieren lassen, auch ein bisschen „eigenartig“, was ihre Lüste betrifft. Brüste, Hände, Füße … ich mag hier nicht zu weit gehen, aber der Mann, der sich um den Finger wickeln lässt, ist auch sonst ein bisschen unterwürfig.

Was du davon hast? Ja, wenn du’s nicht weißt, warum fragst du dann?

Hinweis: Wir weisen daraufhin, dass dieses Verhalten hochgradig manipulativ ist und sich nicht dafür eignet, gewöhnliche, dauerhafte Beziehungen einzugehen. das Bild (Auszug) wird "W. Schertel" zugeschrieben.
Ähnliche Artikel Im Web bei "Go Feminin".

Warum es besser sein kann, keinen Dreier anzuleiern

Stehen wir dem Dreier zu positiv gegenüber? Nein, denn wir haben gar keine Meinung dazu. Wir wissen aber, dass viele von euch davon träumen. Frauen tun es, und Männer tun es sowieso. Und natürlich auch Paare, die mal ein bisschen abheben wollen. Hier hast du fünf Punkte, die gegen Dreier sprechen. Du kannst anderer Meinung sein, dann sag es einfach.

1. Die Erwartungen sind viel zu hoch.
Egal, welche Art von Dreiern du anleierst – die Erwartungen sind immer hoch – und die Resultate? Eher fragwürdig. Eigentlich weißt du ja gar nicht, was du erwarten kannst, oder? Und die Kerle, die du einlädst, oder die dich einladen, wissen auch nur aus Pornos, was passieren könnte. Wenn man ein Pornostar ist. Dann ist so was nämlich Routine. Aber für dich nicht. Glaube ich jedenfalls.

2. Drei sind Drei – und ohne Regie eine(r) zu viel.
Du kannst einen Dreier mit zwei Männern haben, mit zwei Frauen, oder einem Mann und einer Frau. Die Möglichkeiten sind – na ja, das will ich hier nicht ausweiten. Aber du kannst sicher sein, dass einer oder eine ein bisschen benachteiligt wird. Du hast ja meistens kein Drehbuch, und keinen, der Regie führt.

3. Gleichgeschlechtliche Kontakte verwirren.
Verlagen kann’s niemand, aber erwartet wird’s manchmal. Vor allem von Frauen. Ob’s die gefällt oder nicht, du willst ja kein Spielverderber sein. Und Männer? Sie haben meistens eine Heidenangst vor intimen Berührungen mit Männern – die kommen aber nun mal vor bei Dreiern, auch unbeabsichtigt.

4. Allzeit bereit?
Frauen „können immer“? Aber nicht mit Lust, und wie soll die Lust denn eigentlich hervorgezaubert werden? Und Männer? Viele Männer haben sowieso Probleme mit der Erektion, und dann noch unter Sress oder in Konkurrenz zueinander?

5. Die Beziehungen – was, wenn?
Die Beziehung kann den Bach runtergehen. Zum Liebespartner, zum Ehepartner, zu Freund oder Freundin, die Nummer Drei gibt. Das ist Schade, weil Liebe, Ehe und Freundschaft mehr bedeuten als die schnelle Lust zu dritt.

Sollte ich nun davon abraten? Nein. Niemand wird einen Rat befolgen, sei er „pro Dreier“ oder „kontra Dreier“. Und ich weiß, dass es auch ganz andere Meinungen und Erfahrungen gibt. Doch ich sage nur dies: Deine Gefühlswelt ist danach anders als vorher. Damit musst du rechnen, und wenn du das als Chance siehst. Meinetwegen. Es könnte aber auch ein Risiko für dich bedeuten.

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