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Einsicht in die Welt der Domina - ein bisschen hochgegriffen

Nicht ganz neu ist, dass Künstler Frauen porträtieren, die als professionelle „Herrinnen“ Domina-Dienstleistungen anbieten. Und sich zumeist den Titel „Lady“ zugelegt haben – etwas, das sie auf keinen Fall sind. So weiß es jedenfalls der DUDEN.

Was passiert, wenn ein Fotograf mit einer Großformatkamera und viel gutem Willen, aber wenig Erfahrung mit dem Metier daran geht, Dominas (1) zu porträtieren? Dies tat der junge Fotograf Max Eicke.

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Dann entsteht ein Buch, das völlig neue Erkenntnisse bringen soll. Ich gestehe, nur das gesehen zu haben, was im „Stern“ oder im „Independent“ veröffentlicht wurde. Und da sind die Frauen: Stark geschminkt, in Leder und Latex, mit dem aufgesetzten unnachgiebigen Blick, der für ihr Gewerbe angeblich typisch sein soll. Fragt sich, warum man dazu die Großbildkamera brauchte. Die Fotos wirken exakt wie die üblichen Werbeaufnahmen, die sich professionelle Dinestleisterinnen anfertigen lassen, um ihre Webseiten zu schmücken. Für mich sind es Frauen, die für einen Fotografen nachahmen, wie sie als „Domina“ gerne gesehen würden.

Der eine oder andere Satz im Buch mag überraschen – aber Sätze ähnlicher Art gibt es dutzendweise in der Domina-Literatur – sie wirken selbst in ihrer angeblichen Ehrlichkeit noch klischeehaft.

Die Szene – ja, die Szene. Sie fasziniert denjenigen, der das skurrile Land der käuflichen Qualen, Strafen und Unterwerfungen betritt und darüber schreibt. Und doch gab es schon viele solcher Bücher – teils mit werbeähnlich aufgemachten Fotos, teils aber auch mit harten Schwarz-Weiß-Tönen. Ich erinnere mich noch gut an die Fotobände von Housk Randall.

Ich habe am Ende zwei Beispiele für Sie: Wenn Sie eine Kultur in dunkelsten Busch mit unbekannten Riten verstehen und beschreiben wollen, dann müssen Sie dort eine Weile leben, um wirklich zu begreifen, was die Menschen dort tun. Sie müssten viele Monate forschen und lernen, bevor Sie Ihr Buch schreiben – und vielleicht liest es dann jemand.

Und wenn Sie die Porträts von Krankenschwestern oder Altenpflegerinnen darstellen wollten? Dann wären unendlich viele Gespräche nötig, und doch würde sich niemand für Ihren Bildband interessieren.

Vielleicht ist dies ja der Grund, lieber mal ein bisschen in die Dominaszene abzutauchen – sie ist so schön exotisch und natürlich auch spektakulär. Wenn Sie's wirklich interessiert, einen Blick in die andere Welt der Erotik zu werfen - dann bitte,

(1) Der Plural „Dominas“ ist eigentlich falsch. Es müsste heißen: die Dominä. Allerdings ist dieser Begriff für die Hausherrin reserviert, nicht für eine Frau, die flagellantische oder ähnliche Dienstleistungen verkauft. Insofern sagt der Volksmund dann eben „Dominas“. Eventuell auch „Dominatrix“, Plural „Dominatrices“.

Ice Cream und Vibratoren

I scream, you scream – das war einst als “Ice Cream” in aller Munde - ein populärer Song, der besonders durch Chris Barbers Jazz Band bekannt wurde. Barber brachte er Geld, aber auch das Missfallen einer relativ uninformierten Jazzkritik: Das sei kein Jazz, das sei Klamauk.

Und nun kommt wieder einmal auf die Idee, „I scream“ und „Ice Cream“ durcheinanderzuwirbeln – diesmal mit einem Vibrator (1) . Eignet sich hervorragend für die Vitrine oder den Junggesellinnenabschied.

Selbstverständlich ist der Vibrator auch gebrauchsfähig: Happy Screaming.

(1) Dieser Link ist NICHT gesponsert.

Schöner sündigen

Schöner sündigen
Es ist nicht die Frage, ob man einmal sündigt, sondern ob man es aus vollem Herzen tut.

(Ein Kardiologe)

Bild: 50er-Jahre Illustration



Anders sündigen

Anders sündigen
Verurteile mich nicht, weil ich anders sündige als du.

(Dieter F. Uchtdorf zugeschrieben).

Bild: 50er-Jahre-Magazin.

Lässt du dir die Füße küssen?

Sinnlicher, unterwürfiger Kuss
Manche Männer sind ganz wild darauf, unsere Füße zu küssen. Na ja, und jetzt, im Sommer, laden die Füße ja geradezu dazu ein, oder? Männer, die Gefallen am Küssen der Füße und insbesondere der Zehen gefunden haben, lecken teils mit Inbrunst weibliche Füße – von den Fesseln bis zu den Zehenspitzen.

Wie ich das finde? Ich denke, da muss man ein bisschen unterscheiden. Wer saubere, schöne Füße küsst und beleckt, ist möglicherweise sehr sinnlich veranlagt. Eine zweite Möglichkeit wäre, dass der Mann extrem unterwürfig ist. Das kann sehr nützlich sein, denn dann kannst du ihm auch andere Befehle geben, die er mit Lippen und Zunge ausführen kann. Es ist wohl eine gewisse Veranlagung, denke ich.

Sinnliche Männer sind immer brauchbar, und unterwürfige mindesten zeitweilig. Also was spricht dagegen, wenn er mal auf die Knie geht und deine Füße leckt?

Lies auch in der Erdbeerlounge und anderwärts im Netz.