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 Liebeszeitung - eine Zeitung für die Liebe, die Lust und die Leidenschaft

Mund- und Nasenbedeckung mit Humor

Plakatierung in Hamburg © 2021 by "Achtung!"
Gilt die Maskenpflicht eigentlich auch im Bordell? Wer dies genau wissen will, und sich zufälligerweise in Hamburg aufhält, dem sei dieser Artikel in der WELT empfohlen. Übrigens steht auch drin, dass „sexuell Zusammenkünfte“ generell „auf zwei Personen beschränkt“ sind. (Bitte Hinweis beachten)

Das Bezirksamt Hamburg-Mitte bewies Humor: Man beauftragte die Agentur „Achtung!“ und diese entwarf dann unter anderem das oben gezeigte Plakat.

Unzweifelhaft trägt die Dame eine Mund-Nasen-Bedeckung, währen der Herr einen anderen Atemschutz genießt.

Tu es nicht daheim ... besser, du versuchst es gar nicht erst

Falls ihr das zu Hause nachmachen wollt: Je nach Körpergewicht (der Dame) empfiehlt sich, eine einfache und schnelle Möglichkeit zu schaffen, den Körper abzusenken und wieder anzuheben. Zudem ist äußerst empfehlenswert, die allgemeinen Regeln des Beckbodentrainings auf die gezeigte Position zu übertragen. Das bedeutet: Das Gewicht zunächst mal zu 25 Prozent auf das Antlitz des unten liegenden Herrn abzusenken, dann zu 50 Prozent und schließlich zu 75 Prozent. Sollte es sich bei der Nasenabdeckung für den Herrn um Ledershorts handeln, wird auf keinen Fall eine hundertprozentige Abdeckung empfohlen. Er könnte sonst mehr Probleme bekommen, als im lieb ist.

Zwei Dinge habe ich noch vergessen: Es ist nicht unbedingt nötig, Ledershorts zu tragen. Textilien gehen auch und der private Connaisseur (1) genießt gelegentlich auch den Wegfall jeglicher Bekleidung, was andere wieder für absolut degoutant (2) halten. Und das zweite? Ich empfehle, währen der Ausführung keinen Alkohol zu trinken. Wenn du es wagst, der Herr zu sein, der als Sitz dient, bist du besser dran, wenn du die Situation in vollen (Atem)zügen genießt. So wahr ich Gramse heiße.

Gramse bleibt Gramse - rotzfrech, satirisch und doch nahe der Wahrheit.

Hineise: (1) Connaisseur = Kenner, (2) Degoutant = Geschmacklos.
Die Redaktion weist drauf hin, dass es sich um eine Satire und nicht um eine Anleitung zum Nachahmen handelt. Das Copyright am Bild liegt bei den Schöpfern des Plakats. Der Inhalt des Artikels in der WELT vom 14.09.2020 kann von der heutigen Realität abweichen. Im Zweifel hier nachsehen.
Wir haben inzwischen zahlreiche wertvolle Hinweise bekommen, wie "Facesitting" echte Freude bereitet. Wer sich dafür interessiert, mag uns schreiben.

Der Herr Theologieprofessor und die Homosexualität

Dies ist ein freies Land - und man kann alles meinen. Auch als Theologieprofessor.

Und dann kann man sicher auch Folgendes in die Welt setzen:

Homosexualität ein Symptom für den gefallenen Zustand der Welt, der die Entfremdung des Menschen von Gott beschreibt.
Nun werden nicht-religiös orientierte Menschen einwenden: Der „gefallene Zustand der Welt?“ Wie fallen denn Zustände? Und warum entfremdet sich jemand von Gott, weil er homosexuell ist? Und ist er damit ein Symptom?

Ich fasse mich an den Kopf. Der Mann ist Professor, nicht irgendein Dorfgeistlicher.

Fluide Sexualität ist kein Wechsel der Orientierung

Doch damit nicht genug. Der Herr Professor ist belesen, und er hat deshalb auch schon mal etwas von „fluider Sexualität“ gehört. Und aus diesem Wissen heraus wird dann diese Aussage konstruiert:

Von der Veränderbarkeit sexueller Orientierung gehe ich mit der Wissenschaft aus, und zwar in alle Richtungen, also auch zum Beispiel von heterosexuell zu homosexuell, weil Sexualität etwas Fluides ist.

Da geht der Professor also „mit der Wissenschaft“ von etwas aus, was „die“ Wissenschaft so gar nicht hergibt. Eine fließende sexuelle Orientierung ist nichts als eine Ausrichtung, der ein Mensch zeitweilig anhängt. Das heißt, jemand der „fluid“ sexuelle orientiert ist, neigt manchmal zum gleichen Geschlecht, dann wieder zum anderen Geschlecht, ohne den Wunsch nach Ausschließlichkeit zu haben, wie dies bei „typischen Heterosexuellen“ oder „typischen Homosexuellen“ der Fall ist. Hinzu kommt, dass fluide Sexualität eine reine Willensentscheidung ist: Ist jemand für den oder die „fluid“ orientierte Person attraktiv, und lässt sich diese Person darauf ein, wird sinnliche Intimität gepflegt.

Die "Fluide Persönlichkeit"

Die Wahrheit ist wirklich ganz einfach: Eine sexuell fluide Person ist einfach „sexuell“ und orientiert sich an der Attraktivität, die andere für sie haben. Sie kann zeitweilig mit einer Frau, dann wieder mit einem Mann und letztendlich auch wieder gar nicht das Bedürfnis haben, mit jemandem intim zu werden.


Zitatenquelle: Pro-Medien Magazin nach einem Bericht des epd.

Braucht ein Paar eine „passende“ Intelligenz?

Es ist lange her, dass ich spaßeshalber am IQ-Test der „absoluten Eliten“ teilnahm – bei einer Online-Partnervermittlung (keiner deutschen, um dies vorauszuschicken). Nachdem ich den Test absolviert hatte, fiel ich nicht unter die glücklichen zwei Prozent, die zu den absoluten Intelligenzbestien gehörten. Wenig später bekam ich die Nachricht, ich solle doch bitte auch noch den Test auf „emotionale Intelligenz“ absolvieren. Offiziell wurde die Bedeutung gepriesen, doch inoffiziell war es wohl so, dass die Anzahl der gefundenen Mitglieder nicht ausreichte.

Die Inflation der Intelligenzbegriffe

Jener Test auf „emotionale Intelligenz“ wurde erst in den 1990er-Jahren entwickelt, und er löste eine Debatte über „Intelligenzformen“ aus. Flugs wurden noch ein paar draufgepackt – namentlich die „soziale Intelligenz“.

Im Grunde handelte es sich weder bei der „emotionalen“ noch bei der „sozialen“ Intelligenz nicht wirklich um „Intelligenz“, sondern um Fähigkeiten, Fertigkeiten und Veranlagungen, und „eigentlich“ wurden sie publik gemacht, um Neigungen für bestimmte Berufe festzulegen. Ob das, was für Berufe gilt, auch für Beziehungen zutrifft, ist allerdings mehr als fragwürdig.

Seither wird kräftig gewerkelt, um neue Intelligenzbegriffe zu propagieren. Zum bisherigen (und einzige authentischen) Intelligenzbegriff wurden weitere Begriffe hinzugefügt. Manche sind so fadenscheinig, dass jedem Laien auffallen müsste, dass es sich nicht um „Intelligenz“ handelt.

Die 10 "Neuen" Intelligenzbegriffe

Zum Hauptbegriff hinzugefügt werden, je nach Autor(in):

1. Emotionale Intelligenz.
2. Soziale Intelligenz.
3. Sprachliche Intelligenz.
4. Räumliche Intelligenz.
5. Musikalische Intelligenz.
6. Intelligenz des Bewegungssinns.
7. Interpersonelle Intelligenz.
8. Zwischenmenschliche Intelligenz.
9. „Naturalistische“ Intelligenz. (Beobachtungsfähigkeit)
10. „existenzielle“ Intelligenz.

Die meisten dieser Einstufungen stammen offensichtlich von dem Erziehungswissenschaftler Howard Earl Gardner. Wie bereits gesagt, ist die Einstufung im Wesentlichen darauf ausgerichtet, mit bestimmten Veranlagungen den richtigen Beruf zu wählen.

Kann Partnersuchenden ein Test auf „Intelligenzen“ dienen?

Vermutlich nicht. Wenn ihr euch nicht berufen fühlt, die nächste Generation von Eliten aufzuziehen, bringt nicht einmal der „hohe IQ“ etwas. Die schnöde Wahrheit ist: Wenn ihr von allem, was in den weiteren zehn Punkten steht, wenigstens ein klein wenig in eurer Erbmasse habt, und wenn ihr etwas damit anfangen könnt, dann ist alles gut.

Quelle der Aufstellung: simplypsychology.
Ein ähnlicher Artikel erschien auch bei "sehpferd".

Die Gefahren der Einsamkeit - Abdriften in radikale Strömungen

Ist es gut, wenn es immer mehr Singles gibt? Auf gar keinen Fall, denn das Single-Dasein führt für viele zur sozialen Isolation. Und was daraus resultiert, konnte man während des extremen Covid-Lockdowns feststellen. Ich zitiere den MDR, der sich auf anerkannte wissenschaftliche Fakten beruft.

In Deutschland betrifft das rund 27 Prozent aller Haushalte. Bei ähnlichen Maßnahmen ... berichteten Betroffene unter anderem über Depressionen, Ängste, Wut, Stress, gestörten Schlaf, Sorgen und Einsamkeit.

Und dies durchaus mit langfristigen Folgen. Allerdings wurden zwei dieser Folgen noch nicht genügend berücksichtigt: die politisch/weltanschauliche Radikalisierung einerseits und die Entfremdung von der gesellschaftlichen Wirklichkeit andererseits.

Gefahren des Alleinseins - Radikalisierung

Das alles kann jeder an sich selbst oder an Freunden beobachten. Wenn wir einsam sind oder uns „alleingelassen“ fühlen, werden wir für Esoterik, radikale politische Ansichten oder schlichten Unfug empfänglich. Falls du jemals einen Freund oder eine Freundin hattest, die in das Lager der Verschwörungstheoretiker oder auch nur der radikalen Impfgegner abgetaucht ist, weist du wahrscheinlich: Es ist schwer, die Freundschaft noch aufrechtzuerhalten. Das gleiche Phänomen gab es schon einmal, als auffällig viele Jugendliche und auch viele Erwachsene der rationalen Welt entfliehen wollen und ins Lager der Esoteriker, Religionsfanatiker oder Psycho-Gurus übergelaufen sind. Der Effekt solcher Gruppen ist bekannt: Hier findet man ähnlich denkende Menschen - und die Gruppe bestärkt den Einzelnen, dass die Thesen der Weltanschauungen richtig und wahrhaftig sind.

Warum einsame Menschen den Kontakt zur Wirklichkeit verlieren

Das Phänomen ist nicht auf Singles begrenzt, aber andererseits doch typisch für sie. Es kann aber auch Menschen betreffen, die innerhalb von Familien in „innerer Isolation“ leben.

Die Theorie der Wirklichkeit stützt die These, dass Isolation gefährlich sein kann. Denn „die“ soziale, gesellschaftliche oder emotionale Wirklichkeit existiert nicht - sie entsteht erst durch Kommunikation. Wer also nicht ständig mit häufig wechselnden Personen kommuniziert und dabei seinen Realitätssinn überprüft, kann schnell „Scheuklappen“ bekommen. Manche Wissenschaftler bezeichnen dies als „Konstruktivismus“.

Schlechte Anpassung an die neue Zeit durch dürftiges Wissen

Ein Teil unserer Mitmenschen ist auch - und nun kommt ein „leider“ auf dem Wissensstand der Grundschule, Hauptschule, Realschule oder des Gymnasiums stehengeblieben. Und da lernte man vor 40 Jahre noch nichts viel von dem, was zwar bekannt war, aber noch nicht gelehrt wurde. Die heutige Welt mit dem Schulwissen von - sagen wir - 1980 zu verstehen, ist aber so gut wie unmöglich.

Die selbst gewählte Einsamkeit kann sinnvoll sein

Die Einsamkeit kann natürlich selbst gewählt und gelegentlich auch hilfreich sein. Manche Menschen, zum Beispiel Schriftsteller, aber durchaus auch andere kreative Menschen, suchen sie geradezu. Doch sie sind hier nicht gemeint. Wer kreativ ist, bildet sich eigene Welten, die anderen unzugänglich sind. Deswegen scheint es auch so, als hätten kreative Menschen oft nicht „alle Tassen im Schrank“. Doch sie finden ohne Probleme in die Realität zurück.

Und dies scheint bei Menschen, die vereinsamt sind, nicht so zu sein.

Quellen
Zitat: MDR, Basis Steffi Riedel-Heller, Uni Leipzig
Corona-Leugner und Freundschaften in "DIE ZEIT"
Wirklichkeits-Theorie erklärt bei Tina Roth.
Konstruktivismus in Spektrum erklärt

Sieht man den Menschen ihre Gefühle an?

Dieses Model versucht, jegliche Emotionen zu unterdrücken
Ich wurde dieser Tage mit der Frage konfrontiert, wie „unsere Psyche“ mit „unserem Körper“ zusammenarbeitet.

Es ist ein Beispiel für die vielen einseitigen Betrachtungsweisen, die auf einem Irrtum beruhen: Unsere Vorfahren (wie auch andere Primaten) hatten bereits ähnliche Triebe und „Gefühle“, wie wir. Also taten sie etwas, was unter hoch entwickelten Säugetieren die Regel ist: Sie sprachen „durch ihren Körper“, also durch Haltung, Gestik, Mimik und dergleichen. Es geht also gar nicht darum, wie Emotionen, Geist und Körper „zusammenarbeiten“. Das ist nur eine technische Betrachtung des Menschen. Viel wichtiger ist, dass wir mithilfe der Körpersprache kommunizieren können - ebenso wie andere Primaten auch.

Also ist es kein „Selbstzweck“, wenn wir Gefühlsregungen in körperliche Reaktionen umsetzen. Es hat einen einzigen Sinn: sie für andere erkennbar zu machen. Was daraus entsteht, nennt man Kommunikation. Und da es nicht möglich ist, nicht zu kommunizieren, wenden wir uns damit an unsere Mitmenschen. Wir fordern sie also auf, auf unsere Gefühle zu reagieren, aber wir können andererseits nicht verhindern, dass sie uns ignorieren - auch das gehört zur Kommunikation.

Viele Wissenschaftler, die ansonsten sehr vernünftig sind, ignorieren die Zusammenhänge zwischen Trieben, Antrieben, Gefühlen und Körpersprache. Die Evolution wird sich kaum die Mühe gemacht haben, unsere inneren Antriebe „mitteln des Körpers“ nach außen zu senden, wenn dies nicht für uns nützlich gewesen wäre.

Dieser Artikel enthält Gedanken aus der umfassenden Betrachtung,der Gefühle, an der unser Autor gerade arbeitet.
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