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Der Tod beim Wichsen und beim Huren

Bei hohem Blutdruck ist Vorsicht geboten ...
Frauenrechtlerinnen werden sich hämisch freuen: Der Anteil der Männer, die der Tod beim Sex ereilt, ist besonders groß beim sexuellen Kontakt mit Huren. Denn von 99 untersuchten Todesfällen beim Sex traf es 34 davon, also ein gutes Drittel, beim aushäusigen Sex im Puff. Fast ein weiteres Drittel hat offensichtlich zu heftig gewichst, denn „nach der vorgefundenen Position“ erwischte es sie beim Spiel mit der eigenen Hand. Lediglich neun der Männer (also unter 10 Prozent) starben beim Sex mit der Ehefrau, der Rest fand den Tod beim Sex mit anderen Personen.

Auch die Konservativen dürfen sich über diese Zahlen freuen, denn wie man sieht, ist der Tod beim Sex mit der legalen Beziehung aka Ehefrau eher unwahrscheinlich.

Böswillige Männer werden jetzt voraussichtlich sagen: „Ist ja klar, mit der ist der Sex doch auch nicht anstrengend.“ Wobei „anstrengend“ sehr höflich formuliert ist – wir wollen ja nicht sexistisch werden.

Ach, Sie denken, über den Tod sollte man keine Scherze machen? Und keine Frau „freut“ sich über den Tod eines Mannes beim Orgasmus? Dann frage ich doch mal umgekehrt: Welchen Sinn hat diese Forschung?

Quellen: Krone und Original.
Bild: Aus einer historische Buchillustration, Detail.

Die Einladung zum Sex zu zweit, zu dritt oder zu vielen ?

Frivole Party? Einladung zum Sex oder zum Dreier? Zwei Fragen reichen, um dich zu entscheiden
Heißt du „Hannelore“? Nein? Dann nimm jetzt mal an, du heißt so. Hannelore wird also …

A: … von von einem Mann, den sie ganz gut kennt, zu einem Abend zu zweit eingeladen. Ihr ist klar, dass es um Sex geht, und prinzipiell wäre sie nicht abgeneigt, aber sie weiß, dass dieser Mann frivole Wäsche liebt und ein absoluter Fellatio-Fan ist.

B: … von einem Paar eingeladen, dass sie flüchtig kennt, das aber einer sehr gute Reputation besitzt. Sie weiß, dass es bei der Einladung um Sex zu dritt geht, und sie hat die Zusicherung, dass sie alles bestimmen darf, was geht oder nicht geht.

C: .. von einer ihr bekannten Gruppe eingeladen, an einer frivolen Party teilzunehmen, bei der es um „Truth or Dare“ geht, einem Sex-Spiel in der man entweder wahrheitsgemäß antwortet oder eine Aufgabe wahrnehmen muss, die meist eine sexuelle Herausforderung ist. Sie weiß, dass sie dabei nicht „kneifen“ kann und die Männer, die dabei sind, findet sie gar nicht so übel.

Was würdest du ihr in diesen Fällen raten?

Ich behaupte, dass man all diese Fragen mit zwei Rückfragen beantworten kann, aus denen sich dann die „richtige“ Antwort ergibt:

Frage 1:
„Welchen Vorteil habe ich persönlich davon, wenn ich darauf eingehe?“

Frage 2:
„Welche Nachteile würden sich für mich persönlich ergeben, wenn ich nicht darauf eingehe?“


Ich meine das wirklich ernst. Wenn sich eine Entscheidung nicht durch dieses Fragepaar herbeiführen lässt, durch was denn eigentlich sonst? Der Grund für meine Meinung ist einfach: Eine erotische Einladung ist eine Manipulation – das ist absolut normal und nicht zu beanstanden. Und wenn unsere Hannelore darauf eingeht, dann muss sie wissen, welchen Vorteil sie davon hat – und nicht daran denken, welche Vor- oder Nachteile andere dadurch hätten.

Was denkt ihr?

Die wundersame Entdeckung der Presse: Cuckolding ist „in“

Strenge Regentin der Beziehung, Hengst von Außen und Cucky in der Ehe?

Die wundersame Entdeckung der Presse: Cuckolding ist „in“ -doch "in" steht eher für "im Internet vorhanden"

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Wer sind Ogi Ogas und Sai Gaddam? Diese Namen kannte ich doch irgendwoher. Und siehe: Der FOCUS verweist in einem Artikel von 2017 auf eine Studie von 2011, die (sogar auf Deutsch) in Buchform erschienen ist. Ganz neu ist also nicht, was der FOCUS schreibt, und sein Stichwort heißt „Cuckolding“.

Das Wort „Cuckolding“ soll „angeblich auf Platz zwei der am häufigsten gesuchten Porno-Schlagwörtern im Internet“ liegen. Doch was ist nun eigentlich „Cuckold“, oder besser „Cuckolding“?

Den Urheber ist unbekannt, aber Shakespeare hat das Wort oft genutzt, es ist also literarisch gut belegt – und es soll sogar auf das Jahr 1250 zurückgehen. Was in der englischen Sprache ein „Cuckold“ ist, ist in Deutschland (niedlich übersetzt auch im Buch) ein „Hahnrei“ und weil auch dies Wort recht unbekannt ist, sagt man auch ein „gehörnter Ehemann“.

So, und was macht nun der Hahnrei aka Cuckold im Internet? Er ist teil einer bestimmten Pornografie-Richtung, in der ein „schwach bestückter“ Ehemann oder Freund zusehen muss (oder darf?), wie ein muskulöser, mit einem unvergleichbarere größeren „Member“ ausgestatteter Mann seine Frau oder Freundin vögelt. Damit sind wir mitten in der BDSM-Szene oder der besonderen Szenerie der „Frauendominanz“ oder „FLR“.

Die offizielle Version (laut FOCUS):

Viele Männer törnt es also an, ihre Partnerin beim Sex mit einem Fremden zu sehen. Und zwar so sehr, dass sie danach sofort selbst mit ihr schlafen möchten. Um diese Phantasie in die Tat umzusetzen, gibt es im Internet zahlreiche Plattformen, die dieses Fremdgeh-Muster bedienen.


Das können wir zur Kenntnis nehmen oder nicht – aber das kann der Mann auch bei einem sogenannten MMF-Dreier haben, und der zählt nicht zum „Cuckolding“.

Nehmen wir mal „Cuckolding“ als Tatsache, als pornografische Fantasie und als sektiererische Realität, dann kommen wir der Sache näher.

Als Tatsache ist Cuckolding Ehebruch seitens der Frau – sie „hörnt ihren Ehemann“ indem sie sich von einem oder mehreren Lover vögeln lässt. Ist dies einmal gesagt, dann schauen wir weiter, denn nun kommt die „Erniedrigung des kleinen Penis“ ins Spiel, des körperlich und vor allem erektionstechnisch schwachen Ehemannes. Der andere, muskulös und bestens ausgestattet, wird dann als „richtiger Mann“ oder „Bull“ die Frau beglücken, während der „Cucky“ zusieht.

Etwas anders sieht es in Foren aber auch in der reichlich vorhandenen Literatur aus, die zumeist von den „FLR-Anhängerinnen“ ausgeht. Eine FLR ist eine von Frauen geführte Beziehung, in deren erotischer Variante die Frau die Orgasmuskontrolle des Mannes übernommen hat. Und nun sind wir einer Welt angekommen, die ein bisschen real, ein bisschen märchenhaft und insgesamt ziemlich sektiererisch ist. Und in dieser Welt ist die Auslöserin des Gedankens die Frau, die hier „Hotwife“ heißt und sich eben jene „gut bestückten“ Lover sucht, die dann dem Weichling von Ehemann als Lover präsentiert werden.

Wie auch immer – es gibt gewisse Zweifel daran, ob der Wunsch nach der Erniedrigung des Ehemannes als „Weichei“ von der Frau oder von dem Mann in einer Beziehung ausgeht. Und gelegentlich sind Fantasien einfach superscharf, während die Realitäten … nun ja, lassen wir mal die Details. Die Wissenschaftler haben jedenfalls eine Theorie dazu aufgebaut, die „Spermienkonkurrenz“ heißt. Und dabei sollen Männer nicht nur mehr Spermien produzieren, wenn sie miteinander um eine Frau konkurrieren, sondern auch – geiler werden.

Zitat: FOCUS. Studie: Psycnet. Buch: "klick! mich! an!, München, 2012. Original: "A Billion Wicked Thoughts", Ne York 2011.

Die Schere im Hirn der Journalisten

Ich habe schon oft gesagt, dass ich die Nase voll habe von „sozialer Korrektheit, die sich in „Neusprech“ und anderen von den Etepetete-Frauen und Berufs-Feministinnen durchgesetzten Sprachregelungen niederschlagen. Nun aber entdecke ich eine Vorabzensur, eine Schere im Hirn des Journalismus, dies schon schneidet, bevor ein Satz formuliert wurde.

Geht dann so (Zitat):

Zurzeit scheint es vielleicht ein wenig abwegig, heiter über Sex zu schreiben. Wegen der aktuellen Debatte über sexuelle Übergriffe, sexualisierte Gewalt und die mächtigen und weniger mächtigen Männer, die die Verursacher dieser Gewalt sind. Das Thema hat gerade Vorrang.


Gut, das war noch etwa humoristisch dargeboten, und ja, das kann ich akzeptieren.

Männer als Ziel der feministisch motivierten Bewegung

Die klare Zielgruppe allerdings sind nicht ein paar Männer, die man bestenfalls aus Film- und Frauenzeitschriften oder dem Boulevardjournalismus kennt. Oder sagen wir: Männer, deren Namen eben überwiegend Frauen kennen. Nein, nein: Der Kampf der feministisch motivierten Frauen zielt darauf ab, Männer zu disziplinieren, ihnen die freie Meinungsäußerung zu beschneiden und stattdessen eine Art geistige und kulturelle Diktatur der Wohlanständigkeit zu errichten.

Pseudo-Eliten ohne Bodenhaftung verbreiten einseitige Darstellungen

Ich behaupte: Die Diskussion, so wie sie gerade geführt wird, betrifft eindeutig ein paar Pseudo-Eliten – sowohl auf der Seite der Täter wie der Opfer, auf der Seite der Politiker wie auch der Journalisten. Denn während die hitz- und großköpfigen Frauen sich in eine neue Männer-Hexenjagd steigern, flirten ihre Schwestern im Volk weiter weiterhin heftig. Manche setzen ihr Wesen, andere ihren Körper ein, um zu imponieren, manche ihren Geist und manche ihre sozialen Fähigkeiten ein, um zu gefallen. Einige provozieren gelegentlich erotisch, wie schon ihre Mütter und Großmütter, und immer mehr von ihnen pochend auf ihr Recht auf das Ausleben einer ungehemmten Sexualität.

Abwegig, über Sex oder Erotik zu schreiben? Kaum eine Frau geht aus, um bewusst nicht zu gefallen. Wenn aber die meisten ausgehen, um zu gefallen (durchaus auch sich selbst oder anderen Frauen) dann ist es im Grunde euch normal und soziale selbstverständlich, das sie Männern gefallen werden.

Wer sind eigentlich die Feinde der Frauen?

Was wirklich stört? Natürlich stört, wenn Männer Frauen verachten, wenn wir sie „Schlampen“ oder noch Schlimmeres nennen oder nichts als ihr Brüste goutieren.

Doch sind Männer die eigentlichen Feinde der konsequenten, selbstbewussten Frauen? Hassen Sie es, wenn ihnen Frauen feminin oder sinnlich entgegenkommen? Verachten sie sogenannte „Schlampen“ wirklich?

Nicht wirklich. Und nun stellen Sie sich dieselbe Frage doch mal mit dem Vorzeichen, wie Frauen andere Frauen sehen, die konsequent und selbstbewusst sind, oder solche, die bewusst feminin und sinnlich sind. Und beobachten Sie doch mal, wie „anständige“ Frauen über Schlampen reden oder über Frauen, die sich ihr Leben von Männern finanzieren lassen.

Nein, nein – wir müssen die Dinge beim Namen nennen dürfen, und zwar mit den Namen, die gebräuchlich sind. In Wort und Schrift. Und wem es nicht passt, der darf durchaus widersprechen. Die Hauptsache ist, wir lassen uns nicht im vorauseilenden Gehorsam die Gedanken abschneiden.

Huren als Objekte des Neids und der Verachtung

Die fröhliche Hure - es kann nicht siein, was nicht sein darf
Manchmal ist es besser, an eine Hure zu erinnern statt an einen Politiker. Huren sagen die Wahrheit, wenn man kein Freier ist und auch sonst kein irgendwie geartetes Interesse an ihrem Körper oder ihrer Berufstätigkeit zeigt. Jedenfalls all jene, die in derselben Epoche lebten und arbeiteten wie die Frau, die sich „Rosemarie“ nannte, oder auch „Rebecca“. Sie starb (ob auf den Tag genau, weiß man nicht) vor 60 Jahren. Und das verlogene, bigotte Bürgertum, das gerade zu Reichtum gekommen war und mit Vorliebe all die süßen Huren besuchte, äußeret sich nun empört: Wie kann eine Hure einen Mercedes-Benz 190 SL fahren, wenn man sich selbst nur einen Volkswagen leisten konnte?

Die damalige Republik (samt ihrer Führung und dem Klüngel aus Neureichen und Polit-Emporkömmlingen) machte sofort in „moralisch“, um nicht zugeben zu müssen, dass es schöne, wohlhabende Huren gab - oder dass man sie gar kannte.

Rosemarie Nittribit starb durch die Hand eines Mörders. Aufgeklärt wurde der Fall nie ... und man weiß nicht einmal, warum dieser Mord nicht aufgeklärt wurde. Getrauert hat um sie damals kaum jemand. Heute wäre ihr 60.Todestag. Und auch heute gehen reiche und einflussreiche Männer zu Huren, die Ihnen anderntags sagen, wie sie diese Frauen bedauern oder verachten oder wahlweise auch mal beides in einem Satz.

Frauen verachten Huren - vor allem die Moralistinnen

Und Frauen? Niemand hasst Huren so wie die Welt der „Soliden“, also der Frauen, die entweder wirklich „brav und anständig“ sind oder die sich ihre Lover aus dem Kollegen- oder Bekanntenkreis rekrutieren. Das Lügen und die zweifelhafte Moral gehören heute wie damals dazu.

Die Moral,die Lust und die "Liegengelassenen"

Fast vergessen: auch Sätze wie „Prostitution muss verboten werden“ oder „Freier müssen in den Knast“ sind eher Ausdruck einer fragwürdigen als einer glaubwürdigen Moral. Glaubwürdig wäre, zu sagen, wie man (frau) die eigene Begierde stillt und vorzuschlagen, wie jene ihre Lust stillen könnten, die von den anderen „liegen gelassen“ werden.