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 Liebeszeitung - Lüste, Liebe, Beziehungen und viel mehr.

Grenzgänger(innen) der Lust oder: wer ist eigentlich "bisexuell"?

Die Zeiten ändern sich - sinnliche Zuneigung bleibt
„Das Gras auf der anderen Seite des Zauns ist sicher nicht grüner – aber es bietet dir Möglichkeit, deine Neugierde zu stillen.“

Dieser Satz einer jungen Frau aus den 1980er-Jahren kam mir in den Sinn, als ich über die „Grenzgänger(innen)“ der Liebe nachdachte. Es war die Zeit, in der die „Lesbisch-Feministische“ Bewegung ihren politischen Charakter weitgehend verlor, dafür aber mehr und mehr weiblichen Gäste anlockte. Der Satz, den ich als Einleitung gewählt habe, entsprach recht genau dieser Motivation. Denn als die Bewegung in aller Munde war (zumindest in weiblichen Mündern), war die Versuchung groß, mit den neuen Freiheiten zu experimentierten.

Ein neuer Hauch von Freiheit für das Anderssein

In jenen Jahren war der emanzipatorische Teil der Frauenbewegung bereits bei den Massen angekommen. Nach und nach verschwand die Bezeichnung „Fräulein“ völlig aus dem Alltag, wo sie noch länger verharrte als im Amtsdeutsch. Für Frauen und Männer begannen sinnliche Lebensweisen, die mehr Spielraum zuließen. Bei den Frauen wurden sie als „lesbisch“ bezeichnet, wenn es sich um eine sexuelle Beziehung zwischen zwei Frauen handelte. Der gefürchtete Paragraf 175, der nur für als „homosexuelle“ Männer galt, wurde in der BRD erst 1994 aufgehoben.

Alte Begriffe, konservative Behauptungen

Die Lust an Beziehungen zu beiden Geschlechtern, damals noch generell als „bisexuell“ bezeichnet, war nach wie vor verpönt. Erst in den 2000er-Jahren wurde bekannt, dass diese Form der Zuneigung zu Frauen und Männern nicht „bisexuell“ sein muss. Sie beruht einfach drauf, die Beziehung zu wählen, die den größeren emotionalen Gewinn verspricht. Heute würde man solche Frau und Männer dann als „heteroflexibel“ bezeichnen, wenn sie dies bewusst tun.

Frauen und der Effekt der sinnlichen Nähe

Warum Frauen geringere Hürden nehmen müssen, um auf die andere Seite des Zauns zu gelangen, ist vielfach beschrieben worden – sie berühren einander selbstverständlicher als es Männer tun. Aus Berührung, Nähe, Lust und innigem Verständnis füreinander entsteht dann Begierde.

Lust an sich - geschlechterneutral?

Es gibt andere Erklärungen dafür. Es heißt, dass Zungenküsse die Geschlechtergrenze überwinden und bei beiden beteiligten (unabhängig vom Geschlecht) ähnliche Reaktionen auslösen. Das mag auch für andere sinnlichen Berührungen gelten. Doch an dieser Stelle schließen sich die Lippen der Personen, die es erprobt haben – darüber redet weder Frau noch Mann.

Nichts ist so beständig wie der Wandel. Heute wird das eher Ungewöhnliche in den Vordergrund gerückt, morgen verschwindet es wieder in der Privatheit. Der Zeitgeist fliegt über alle Häuser, und er dringt durch alle Fensterritze, ob wir das nun wollen oder nicht.

Foto: Historisch, nachkoloriert

Von Lustlosigkeit bis zur dranghaften Sexualität

Schema der männlichen Erregung nach Dr. Kahn - historisch
Von Lustlosigkeit bis zur dranghaften Sexualität - warum Sexualtherapie immer wichtiger wird und Frauen sich zurückhalten, wenn es um ihre inirmen Wünsche geht.

Offenbar sind es überwiegend Männer in Großstädten, die sich zu einer Sexualtherapie entschließen. Der Direktor des Instituts für Sexualpädagogik und Sexualtherapie im schweizerischen Zürich weiß es (1):

Körper, die im Stressmodus bleiben, reagieren weniger auf Berührung oder brauchen länger, um in die Erregung zu kommen. Lust und Genuss werden blockiert.

Die Probleme der Männer - keine Erektion oder dauernd erregt?

Männer haben bekanntlich zwei Probleme: Entweder, sie verlieren plötzlich die virtuelle Telefonleitung zwischen Gehirn und Penis, die den Sex automatisch einleitet. Oder sie haben buchstäblich ständig den dringlichen Gedanken, ihren Penis „irgendwie“ zu benutzen. Falls dieses Verhalten auffällig wird, haben sie schlechte Karten. Wer einmal als „geiler Bock“ verschrien ist, verliert sein Ansehen – gleich, ob er unverschämte Anträge macht oder ob es nur die Beule in der Hose ist, die ihn verrät.

Zwischen Erregung und der Angst, darüber zu reden - Frauen

Frauen so scheint es, sind deutlich zurückhaltender, wenn sie „mal so richtig notgeil“ (2) sind. Welche Frau will schon von sich sagen, „übersext und untervögelt“ (3) zu sein? Kommt da nicht gleich der Gedanke auf, sie könnte „mannstoll“ (4) sein? Oder „nymphoman“ (5), wie es „auf Vornehm“ hieß (und bei Küchenpsychologinnen immer noch heißt). Da wird (oh Schreck) von einem krankhaft übersteigerten, unkontrollierbaren Sexualtrieb gesprochen. Hinter den vornehmen akademischen Worten steht dann oft nichts als die Vermutung: „Die Schlampe vögelt mit jedem“.

Das Vokabular klingt schrecklich – ist es auch. Könnte es daran liegen, dass es keine verbindlichen Regeln für „zu oft“ oder „zu viel“ gibt? Oder dass eine Freundin auf die andere neidisch ist, weil sie sich einfach holt, was sie braucht?

Wenn die Sprache verhindert, die eigenen Wünsche zu äußern

Möglicherweise, so sagen jedenfalls Psychologen, haben viele Menschen Schwierigkeiten, ihr „inneres Selbst“ nach außen zu bringen. Zwar könnten sie ihre Organe und Funktionen, Lüste und Begierden genau benennen, aber sie trauen sich nicht. Selbst Menschen, die im Alltag hervorragend kommunizieren können, schweigen lieber, sobald Körperflüssigkeiten fließen – oder eben ausbleiben.

Die Frage, ob es „normal“ ist, nicht darüber zu reden, hemmt die Diskussion noch mehr. Welche Frau wird schon mit ihrem neuen Lover (oder sogar mit ihrem „Date“) darüber reden, wie er Hände und Zunge einsetzen soll? Nun, nachdenklich geworden? Das ist gut so.

Nein, ich werde nicht intimer. Aber wollen die Männer wirklich nur „das eine“, das ihnen möglichst schnell und unkompliziert den lustvollen Effekt des Spermaflusses verschafft?

(1) Zitat aus dem Tagesanzeiger.
(2) Das Wort "Notgeil" kommt inzwischen in Romanen und Kurzgeschichten vor.
(3) "Übersext und untervögelt" - fand ich in einem modernen Sachbuch -"Der Tanz um die Lust", München 2007.
(4) Meine Großmutter kannte das Wort noch ... "die Tante Grete ist ja wohl mannstoll geworden".
(5) Die Psychologie verwendet dieses Wort kaum noch - es wurde weitgehend ersetzt durch "Hypersexualität". Im Volksmund ist "Sexsucht" populärer, aber benfalls ungenau.

Illustration: Anonym aus Fritz Kahns "Das Leben des Menschen II, 1924", zur besseren Übersicht etwas bearbeitet.

Texte von der angegebenen Autorin, Erläuterugen vom Redaktionsteam Sehpferd.

Lust, Anbetung, Macht und Unterwerfung – ganz normal?

Ist Lust, verbunden mit Anbetung, Macht und Unterwerfung in unseren Fantasien ganz normal? Der Versuch einer Klärung und ein Buch, das uns etwas darüber mitteilt

Heute schreibe ich euch etwas über das geheime Wollen – und über die Grenzen, es auch auszuführen.

Deine geheimen snnlichen Lüste und Du

Da liegst du allso und träumst von einem Lover, dann auch wieder von einer Geliebten. Weil du liegst und niemand bei dir ist, beginnt dein Gehirn eine kleine Gaukelei mit dir. Plötzlich legt es alles bereit, was du schon immer „wollen wolltest“. Es ist nichts „Bestimmtes“, sondern es erwächst aus dem gesamten Puzzle deiner sinnlichen Gedanken. Sie bekommen Gesichter, tragen dich hoch hinaus in einen Palast, in dem du als totalitäre Herrscherin jeden Mann benutzen kannst, wie du willst. Oder sie führen dich die Kellertreppe hinunter, wo ein geheimes, dunkles Verlies auf dich wartet. Vielleicht ist es auch etwas ganze anderes, was dich beflügelt oder auf die Knie gehen lässt. Zum Beispiel, dass du in der Fantasie eine Szene beobachtest, in der jemand anderem etwas passiert, was dich erregt. Oder bist du selbst die Person, die sich zur Schau stellt und von verlangenden Augen begafft wird?

Bist du empört?

Wenn du nun empört bist und sagst: „Nein, das trifft auf die Masse der Frauen nicht zu“, dann ist dies dein gutes Recht. Behauptet haben es alledrings sowohl heterosexuelle Frauen wie auch solche, die sich anderen Identitäten zurechnen. Sie alle repräsentieren durchaus größere Gruppen – nämlich all jene, die sich in solchen Fantasien wiederfinden. Das ist einfach zu beweisen, aber ich versuche es hier gar nicht erst, sondern frage dich höchstens noch: „Hast du Shades of Grey gelesen?“

Die geheimen Lüste - am Tag beiseite geschoben

Nehmen wir mal an, du würdest zu der Gruppe der schweigenden, fantasiebegabten, sehnsuchtsvollen und selbstbewussten Frauen gehören. Dann halte ich für wahrscheinlich, dass du auch sinnliche Fantasien hattest. Wann immer sie aufkamen, hast du sie zur Seite geschoben, wenn es Tag wurde und du in dein Büro gegangen bist.

Doch sie bleiben – und kommen zurück. Wenn du ethischen oder religiösen Grundsätzen anhängst, dann schämst du dich vielleicht. Oder du fürchtest den Regelverstoß. Aber … es sind nur Gedanken. Und sie nehmen immer wieder die kleine Hürde, „so etwas“ nicht denken zu dürfen.

Was ist mit dem Wollen? Kannst du alles „wollen“, was du willst?

Wahrscheinlich nicht. Wenn du dich in etwas hineinträumst, bist du noch lange nicht bereit dazu – und sehr wahrscheinlich bist du dann allein, sodass dir die Gelegenheit fehlt. Und dann wäre da noch der Impuls, der dazu kommen müsste, um deine Fantasie zu durchleben.

Erotische Fantasien benötigen keinen Plan. Sie kommen auf, erblühen auf exotische Art, ohne die Realität zu beachten, und sie enden in lustvoller Befriedigung. Am besten an ihnen ist, dass sie keine unerwünschten Folgen haben.

Der Alltag würde von dir die Fähigkeiten verlangen, Pläne zu machen, Männer oder andere Personen in deine Pläne einzubinden und Situationen zu schaffen, die Folgen hätten – körperliche, soziale und emotionale.

Die gedeckelte Lust - enthüllt

Ein Teil der Menschen, Frauen, Männer und solche, die sich anders bezeichnen, haben es versucht. Ein Teil von ihnen ist darin aufgegangen. Doch der größere Teil hat sich entschieden, diesen Teil der Lüste zu deckeln.

Wenn du am Thema interessiert bist, lies mal das Buch „Want“ von Gillian Anderson. Sie hat die Stimmen jener gesammelt, die darüber reden wollten. Wahrscheinlich bekommst du beim Lesen einen roten Kopf – aber das muss wohl so sein.

Buch: Gillian Anderson „want“ – deutsch München 2024.

Gemeinsame Wünsche und Grenzen - wie weit gehen Paare bei ungewöhnlichem Sex?

Zwischen Paaren, die sich gerade gefunden haben, ist vieles möglich - nicht nur gemeinsames Kuscheln und auch nicht nur der intensive Sex bei einem dieser wunderbaren Wochenenden, die aus nichts als Lust bestehen.

Das Schweigen der Männer

Männer schweigen gerne über das, was sie wirklich wollen. Jedenfalls zu Anfang und solange sie irgendetwas bekommen, was sie fasziniert – und sei nur ein „ganz gewöhnlicher Geschlechtsverkehr“. Für manche ist das auch wirklich genug – aber meistens tickt da noch ein hartnäckiger Wunsch, den noch keine Frau innerhalb einer Beziehung erfüllt hat. Ob es nun ein Porno-Märchen oder eine wirklich „heiße Begegnung“ war, die diesen Wunsch auslöste – alles muss auf den Tisch, wenn er erfüllt werden soll.

Gute Kekse erfordern einen guten Teig

Kürzlich las ich: „Sag mir, was du willst und warum du es willst.“ Darauf folgt noch die Frage nach dem „Wie“: „Wie willst du es?“ Und die Dame, die es schrieb, fügte noch hinzu: „Wenn du gute Kekse essen willst, dann musst du auch bei der Herstellung des Teigs mitwirken.“

Dazu ein Beispiel:

Wenn ein Mann sagt: „Du, ich möchte von dir dominiert werden“, dann kann das heißen: „Ich möchte, dass Du mich reitest, während ich bewegungslos auf dem Rücken liege.“ Es kann natürlich genauso sein, dass er auf Bondage (1) oder Spanking (2) steht. Und vielleicht … ja vielleicht möchte der Mann in diesem Fall die Zehen der Frau ablutschen oder auf andere Weise erniedrigt werden. Die Untiefen menschlicher Wünsche finden sich in jeder Frau und jedem Mann.

Reden oder nicht reden – doch was kommt dabei heraus?

Klar – manche Paare finden so etwas durch Zufall heraus. Andere allerdings niemals. Manchmal wünscht sich die Frau mehr „Aufmerksamkeit“ für ihren Körper – und mal entdeckt der Mann „erogene" Zonen an sich, über die er selbst erstaunt ist. Dann gilt es, dies „irgendwie“ zu vermitteln, also „darüber zu kommunizieren“. Im Grunde gibt es am Ende nur zwei Antworten: „Probieren wir mal“ oder „probieren wir nicht, weil ich es nicht mag.“ Allerdings gib es noch eine Dritte: „Ich hätte nie gedacht, dass du so ein Schwein (es gibt noch härtere Worte) bist. In den meisten Fällen – auch dies muss gesagt werden – sind es keine wirklich „schrecklich schmutzigen“ Wünsche. Die meisten betreffen körperliche, emotionale oder soziale Situationen, in der sich der Partner oder die Partnerin gerne befinden möchte. Solange es dann bei „Spielen“ bleibt und beide glücklich damit sind, ist die Win-win-Situation leicht zu erzielen.

Was passiert, wenn sich die Beziehung durch andere Sexpraktiken verändert?

Soweit die Theorie – in der Praxis befürchten Paar des gleiche, was ein IT-Organisator beim Systemwechsel fürchtet: Die bisherige Beziehung lahmte zwar, aber sie lief halbwegs. Die neue Version hingegen bietet viel mehr Möglichkeiten, hakt aber zunächst an allen Ecken und Enden.

Ein kleiner Trost: Nach einer Weile läuft das neue System auch gut – solange man es versteht und die Vorteile überwiegen.

(1) Bondage - Fesselungen
(2) Spanking - Schläge mit der Hand auf das Gesäß,

Was macht ihr eigentlich in den dunklen Herbstnächten?

Die Frucht der Kastanie - untrügliches Anzeichen für den Herbst
Der Herbst, der sich nicht nur kalendarisch, sondern auch optisch vor meinem Fenster angekündigt hat, zeigte mir, dass es nun gilt, die Themen zu wechseln.

Was machst du im Herbst mit deinem Partner /deine Partnerin?

Viele Paare erleben jetzt eine Zeit, in der sie zwangsläufig häufiger zu Haus bleiben. Die Tage werden kürzer, die Nächte länger. Wechselhaftes Herbstwetter mit Regen, Sturm und Nebel sorgt dafür, dass sich bestehende Paare einigeln, einkuscheln oder sich an neue Lüste miteinander wagen.

Was sich Singles erträumen - und was träumst du?

Wer Single ist, erträumt sich häufig das Wohlgefühl, einen Menschen an seiner Seite zu haben: warm, kuschelig, freundlich, halbwegs passend, ausbaufähige Beziehung. Wenn ich mich so umhöre, liegen die hochgesteckten Beziehungsziele weit über den Möglichkeiten der meisten Singles. Dagegen … ach ja, das sage ich zu oft … dagegen jedenfalls lässt sich etwas tun.

Mehr Mut tut gut

Was? Mehr Varianten aus dem reichen Repertoire von Persönlichkeitsmerkmalen, zeigen, mehr Versuche unternehmen, mehr Mut zu Veränderungen haben. Der Herbst eignet sich prächtig dazu.

Sich öffnen statt sich auszuschließen

Diejenigen von euch, die sich ein bisschen mit der „etwas anderen Art zu lieben“ beschäftigen, also etwa mit SM-Spielereien, Rollentausch oder „FLR“, kennen wahrscheinlich das Wort „Locktober“. Das ist eine Art Ritual, in denen sexuellen Abstinenz vom Partner verlangt wird – zumeist von Männern.

Um es mal gleich zu sagen: Abschließen oder einschließen (lock) ist ein Spiel, das nichts einbringt. Entschließen, aufgeschlossen sein und zulassen (unlock) ist wesentlich erfolgreicher – auch für sinnliche Wünsche. Und sich ohne Not von jemandem wirklich abhängig zu machen, hat kaum einen Wert. Sagt da jemand: „Aber es ist doch nur ein Spiel …“, dann entgegne ich: Spiele haben einen Anfang und ein Ende – sie dauern also nur kurze Zeit – dann ist wieder Alltag.

Das gilt im Übrigen für alle Rollenspiele und die übrigen „Spiele der Erwachsenen“ - von offenkundigen Partyflirt in Anwesenheit der Partnerin bis hin zu Triolen.

Wie auch immer – ab Herbst beginnt auch wieder die Saison des Verkleidens – durchaus inklusive der Freude, den Partner oder die Partnerin in einem besonders interessanten Outfit zu verführen. Es müssen ja nicht immer die „Fummel“ der Erotik-Versandhäuser sein. Eine rote Lederjacke mit nichts als Spitzenunterwäsche drunter tut es auch.

Das nur mal so nebenbei.

Was plant ihr für den Rest des Jahres?

Na, und ihr? Welchen Vorstellungen habt ihr noch für den Rest des Jahres 2025? Ihr könntet zum Beispiel noch den tristen November nutzen, um eine Beziehung anzufangen. Oder im Dezember eine Party planen, lange, bevor die „Resterampe“ sich zusammenkuschelt, um Weihnachten zu feiern. Und falls ihr in der Nähe von Fasching, Fasnet oder Karneval zu Hause seid: einfach mal hingehen und die Gunst der Stunde nutzen.

Die Liebeszeitung nimmt sich noch ein paar Tage „Auszeit“, um Themen vorzubereiten – wie wäre es mit Licht, Nähe und Wärme? Nach der Theorie müsste dies eigentlich ausreichen, um nicht der Herbstdepression zu verfallen.