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Wie geht eigentlich anal ohne Angst?

Angst, Schmerz oder Lust? Anal erzeugt oft wechselnde Gefühle
Anal ohne Angst? Frauen wissen, was Männer relativ fremd ist: Selbst, wenn etwas Natürliches auf natürliche Weise in sie eindringt, erfordert diese Prozedur zunächst Überwindung. Der zweite Vorbehalt gegen anal wirkt schwerer: Das sei total unnatürlich – jedenfalls im Sinne der Fortpflanzung. Und letztendlich sie es schmutzig – denn der Anus gehört nicht zu den bevorzugten Zonen für klinisch reinen Sex. Eigentlich aber kommt die Angst aus der unterschwelligen Vermutung, etwas „Böses“ oder „Perverses“ zu tun.

Nur ein Thema für die Frau?

Recht amüsant ist stets, Foren- und Blogbeiträge über Analverkehr zu lesen, denn dabei geht es so gut wie immer um ein Liebespaar, das bisher PiV-Sex praktiziert hat und nun erwägt, auch einmal ihren Anus mit einzubeziehen. Der Vorschlag kommt so gut wie immer von ihm, und sie wird damit gezwungen, zu erwägen, ob sie seinem Drängen nachgeben soll oder nicht. Dann spielen negativ besetzte Themen wie Abscheu, Unsauberkeit, Schmerz und dergleichen die größte Rolle, gefolgt von praktischen Dingen, wie der der besten Lage, der Vorbereitung und dem Gebrauch von Gleitmitteln und Kondomen.

Anal - gibt es dabei sensationelle Lüste?

Selten – viel zu selten – wird die Frage „gleichen Rechts für beide“ erörtert. Denn wie der Engländer so sagt: Was gut für die Gans ist, ist auch gut für den Ganter.“ Zunächst nehmen wir an, dass es keinen anatomisch relevanten Unterschied zwischen Frau und Mann beim Analverkehr gäbe – aber ganz richtig ist dies nicht. Denn normalerweise haben Frauen nur eine geringe Chance, sensationelle Gefühle beim Analverkehr zu erfahren, Männer aber schon. Freilich ist dies individuell unterschiedlich, und doch: Männer empfinden Analverkehr deutlicher, wenngleich nicht immer lustvoller. Dafür sitzt die Angst tiefer: Männer, die anale Lüste genießen können und wollen, gelten als „latent homosexuell“ – was Unsinn ist. Denn Homosexualität ist eine fest verankerte Veranlagung, der man nicht entfleuchen kann, während passiver Analverkehr eine Form des Lustgewinns ist.

Die Probleme - psychisch, logistisch, physisch

Anal ohne Angst ist also in erster Linie ein psychisches Phänomen – für Frauen wie für Männer. Dann ist es ein logistisches Problem, was sich im Wesentlichen in den Vorbereitungen zeigt. Schließlich ist es eine physische Herausforderung, sowohl aktiv wie auch passiv.

Wenn bereits existierende Paare sich entscheiden, anale Versuche zu unternehmen, gilt das Gleiche wie bei anderen Sexpraktiken auch: Bereit sein, entspannt sein, sanft und zärtlich beginnen, dabei miteinander reden. Der große Unterschied: reichlich Gleitmittel ist Voraussetzung, schmale Dildos oder sanfte Finger helfen bei der Vorbereitung.

Möglich ist fast alles

Möglich ist (fast) alles: von Mann zu Frau, von Mann zu Mann, von Frau zu Frau oder von Frau zu Mann. Solo geht es selbstverständlich auch. Für Männer, die anale Lüste erleben wollen, ist es zumeist beruhigender, wenn eine Frau die Prozedur durchführt. Dazu stehen zahllose Hilfsmittel zur Verfügung, die heute überaus beliebt sind.

Ob es „gut für Sie“ ist? Wer weiß es schon vorher. Die meisten Menschen, die es probiert haben, waren mutig und neugierig zugleich. Manchen hat es dann gefallen, anderen nicht.

Hinweis: dieser Artikel wurde nach verlässlichen Informationen aus verschiedenen Quellen aufbereitet. Lesen Sie unter anderem bei Lilli weiter.

Wenn es ihm kommt – wie ist das eigentlich?

Das typische Ende des Ergusses
Männer .., ach ja, sie denken ja an nichts anderes als an ihren Penis. Gleich, ob sie liegen, sitzen oder stehen. Und dann? Manchmal werden sie geil, vor allem, wenn ein weiblicher Körper ihre animalischen Instinkte freisetzt. Und wenn sie irgendetwas bei irgendjemandem gefunden haben, wo sie ihren Penis reinstecken können, dann … ja, was dann?

Dann passiert etwas Geniales. Denn der Mann braucht (normalerweise) nur wenig zusätzliche Stimulanz – etwas Enge, ein bisschen Reibung … und dann?

Dann kommt der Moment, indem sich die Sache zwar noch rückabwickeln ließe, aber wer will das schon? Also legt das Gehirn den Schalter um: Die Blase sperren, um dem in der Prostata angesammelten Gemenge den Weg freizugeben – dann mit gewaltiger Wucht und hoher Geschwindigkeit alles ins Freie schießen. Das Ziel wird selten getroffen – allzu oft landet die Glibbermasse in Lümmeltütchen, Mündern, Händen, Därmen oder auf nackter Haut. Etwa zum gleichen Zeitpunkt überfällt den Mann ein schnelles, aber intensives Erschauern, Orgasmus genannt. Das war sein Ziel - kaum etwas anderes. Schnell wird der Ursprungszustand wieder hergestellt, aber bis er „wieder kann“ dauert es trotzdem eine Weile.

Na schön … also gilt es, den richtigen Umgang damit zu erlernen. Bei Männern – logisch, da ist noch Luft drin. Und bei Frauen? Die Natur nutzen, nicht ignorieren. Dem Mann zeigen, was alles möglich ist – das wird ihn (wahrscheinlich) erfreuen.

Prostitution, Dating und der Graubereich - damals und heute

Das kann kein Zufall sein ...
Seit das Wort „Prostitution“ ethisch, kulturell und politisch zu einem Schlagwort geworden ist, sind die Wurzeln dessen verloren gegangen, was das Wort bedeutet. Der früher oft gebrauchte Begriff „Gunstgewerbe“ sagt viel deutlicher aus, was gemeint ist. Wenn eine Dame (oder ein Herr) eine erotische oder sexuelle Gunst gegen Geld oder Geldeswert eintauscht, und wenn dies gewerbsmäßig geschieht, dann ist dies eindeutig Prostitution. Einfacher: Wenn eine Frau davon lebt, sich gegen Bares vögeln zu lassen, dann ist sie eine Hure.

Rendezvous und Geldgeschäfte

Schon bevor der Begriff „Dating“ eingeführt wurde, gab es eine Verbindung zwischen „Rendezvous“ und „Geldgeschäften“. Das Interessante daran ist, dass es nicht nur Dienstmägde, Ladnerinnen und ähnliche Berufssparten waren, die auf diese Weise „ein Geschäft machten“, sondern durchaus auch Damen der Gesellschaft. Mochte die Mitgift auch noch so hoch gewesen sein, für Luxusbedürfnisse reichte sie selten. Die Kontakte wurden – wie damals üblich – fast ausschließlich über Kupplerinnen hergestellt.

Halbseidene Damen und lüsterne Herren in einem Nachtcafé um 1900


Begegnungen - das Wort konnte alles bedeuten

Bis in die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts reichten die Anzeigen, in denen „Begegnungen“ versprochen wurden, in denen „alles Schöne“ verwirklicht werden konnte – die Urheberinnen waren schwer zu identifizieren. Gelegentlich handelte es sich tatsächlich um verheiratete, „liebestolle“ Frauen, doch vielfach standen andere Interessen dahinter. Das Problem der annoncierenden Frauen war ja, die Worte, die auf „biete Sex“ hinweisen konnten, zu verschleiern und die Bedingungen, unter denen diese gewährt wurden, möglichst gar nicht zu erwähnen. Schon die Angabe „etwas anspruchsvoll“ Oder „etwas verwöhnt“ konnte zu Konflikten mit der Annoncenannahme führen, und wenn sich eine Frau gar entschloss, nach einem „solventen“ Herrn zu fahnden, war die Toleranzgrenze vieler Zeitungen bereits ausgeschöpft.

Huren und Bürgerfrauen

Die Anzeige einer Gelegenheitsprostituierten dufte sich also nicht deutlich von der Anzeige einer „anständigen“ bürgerlichen Frau unterscheiden, die tatsächlich einen Partner suchte. Allein aus diesem Grund war in Zeiten der Zeitungsanzeigen niemals erkennbar, welche Anzeigen tatsächlich von ledigen, geschiedenen oder verwitweten Frauen aufgegeben wurden, wie viele von lustvollen Ehefrauen und wie viele von Gelegenheitshuren. Die Formulierungen waren sich einfach zu ähnlich. Das betraf übrigens beide Seiten: die Huren und die „Soliden“. Denn ein unglücklich gewählter Begriff konnte durchaus eine Fülle von vor Lust geifernden Männern anlocken. SM-Liebhaber wandten sich dabei an „Englischlehrerinnen“, lechzende junge Männer an „Bio-Lehrerinnen“ und Oralliebhaber an „Französisch-Lehrerinnen“.

Codes für Prostitution - immer und überall

In Länder, in denen Prostitution verboten ist, gibt es zwischen „Freiern“ und „Huren“, aber auch zwischen Menschen, die andere Gelegenheitsbeziehungen suchen, zumeist Codebegriffe. Sie reichen von der „Kurzzeitbeziehung“ über das Begriffspaar „verwöhnen/verwöhnt“ werden bis zu völligen Umschreibungen wie „kompensiertes Dating“ oder „sexuelle Genesung“ („Sexual Healing“). Weil sie immer wieder neu erfunden und angepasst werden, ist es schwer, sich zu orientieren. Auch der Begriff „außergewöhnliche Begegnungen“ steht oft für Prostitution.

Japan und China - alte Männer, sehr junge Frauen

Nachdem die Unsitte junger Japanerinnen (und älterer männlich Japaner) bekannt wurde, sich zum „kompensierten Dating“ oder Enjo-kōsai (援助交際 zu verabreden, bekannt wurde, hat man nun auch in Hongkong ähnliche Beobachtungen gemacht. Chinesische Kommentatoren weisen inzwischen häufig auf diese neue Erscheinung hin, die dadurch möglich wird, dass Internetportale solche Kontakte sehr schnell und abseits der öffentlichen Wahrnehmung vermitteln können.

Neue Technologien, alte Verhaltensweisen

Ändert sich die Welt? Ja, sie ändert sich, weil neue Technologien zur Verfügung stehen. Und weil es unter jungen Frauen immer mehr darum geht, schnell an fast unerreichbare Luxusgüter zu kommen. Und die Männer? Sie fragen wenig – zu wenig. Denn anders als die bürgerlichen Frauen, der Vergangenheit, die sich auf Seitenwegen an schwärmerischen und lüsternen Männern bereicherten, und dabei genau wussten, was sie taten, wissen es die jungen Frauen nicht.

Dating kann ein betrügerisches Spiel mit Sex sein

Und wie war das nun mit dem „Dating“ hierzulande? Wer als junger Mann Sex oder liebevolle erotische Begegnungen sucht, wird vielfach um sein Geld betrogen, bevor er überhaupt einen Kontakt bekommt. Und die großen und kleinen Betrügerinnen, Fopperinnen und ähnliche weibliche Gestalten betreiben ihre undurchsichtigen Geschäfte weiterhin in der üblichen Art: Absichten verschleiern, viel fordern, wenig geben.

Bild oben: Illustration (oben) eines Groschenhefts, 50er Jahre,
Unten: Nicht datiertes Bild, um 1900 mit dme Titel "Nachtcafé"

Sex Blogger sind wichtige Stimmen für Wahrheit und Vielfalt

Noch andere Lüste im Kopf als zu heiraten?
Einige der Kernaussagen über „Sex und Blogs“ sind dumm und hinterhältig. Zum Beispiel, dass wir bewusst über „etwas Schmutziges“ schreiben, um viele Leser zu gewinnen. Da sag ich mal leichten Herzens: Du kannst über Stars, Mode, Schminken und Dessous schreiben, und du hast mehr Erfolg als mit dem Thema Sex. Sex sells? Wo hast du denn das gehört? Nein, Sex verkauft sich eher schlecht, wenn du die Wahrheit schreibst.

Ich habe gerade gehört (auch von Bloggern): Du, eigentlich ist doch alles beschrieben, jede Sex-Praxis, sogar „richtig perverse“ Methoden, jeder Körperteil in allen Variationen, und jedes verdammte Gefühl, das dir eine Frau oder ein Mann geben kann.

Nein, das ist nicht so. Da fehlt noch ganz viel. Zum Beispiel, wie du dich fühlst, wenn du jemandem etwas Gewöhnliches oder etwas Sonderbares schenkst. Oder wie dein(e) Partner(in) sich fühlt, wenn er/sie dies erlebt. Frag dich doch mal, wie sich „etwas anfühlt“ – das Ding im Ding? Die Finger und Zungen an dir? Das Körpergewicht auf dir? Der Schweiß, die Scheidenflüssigkeit, das erkaltende Sperma auf deinem Leib?

Die Literatur ist schrecklich banal, und sie schildert alles durch eine rosarote Brille. Du weißt es besser. Du hast es einmal gefühlt, du fühlst es jetzt und du hast die Fähigkeit, das zu schildern, was andere fühlen?

Deine Stimme zählt. Auch wenn du „nur“ ein Blog führst und keine Literatur produzierst. Und deine Fantasie zählt ebenso. Unfrisierte Gedanken beim Masturbieren? Teile sie mit anderen. Du musst nicht alles erlebt haben, über das du schreiben willst. Es existiert auch dann, wenn du es nicht erlebt hast, und du hilfst anderen, auch mit den Worten herauszukommen.

Ewige Jungfrau: Muss man (frau) eigentlich „Sex haben“?

Der symbolische Anblick erregt Sie? Dann sind sie auch irgendwie "sexuell"
Die Antwort, die Sie hier lesen, ist weder religiös, noch psychologisch oder sexualwissenschaftlich geprägt. Sie orientiert sich schlicht an einem vernünftigen, logischen und pragmatischen Ansatz, der jedem Menschen zugänglich sein dürfte.

In einer freien Welt muss niemand etwas müssen. Aber der sexuelle Drang ist von der Natur vorgegeben, also bedeutet „keinen Sex zu haben“ auch eine Schwierigkeit, mit der menschlichen Natur zu leben. Und weil das alles so ist, kann ich Ihnen verbindlich sagen: Es ist absolut normal, recht früh „Sex zu haben“ oder zu masturbieren oder wenigstens jemanden erotisch zu begehren.

Der Druck, sich sexuell irgendwie auszudrücken (was nicht identisch ist mit „Sex haben“) ist also im Menschen angelegt. Die nächste Stufe wäre dann, die eigene Sexualität auch umzusetzen. Hier liegen die Hürden, zumal, wenn die Umsetzung mit äußeren oder inneren Blockaden verbunden ist. Und die gilt es zu überwinden, denn so will es die menschliche Natur. Selbstverständlich müssen dabei die rechtlichen und auch sonstigen allgemein anerkannten Regeln der jeweiligen Kultur befolgt werden.

Ich finde, dass es nicht reicht, zu sagen „ich hatte noch keinen Sex“, denn wie ich schon sagte, geht es nicht darum „Sex zu haben“, sondern ein sexuelles Wesen zu sein. Wer es ist, der wird früher oder später einen Partner (eine Partnerin) finden. „Noch nicht“ ist immer eine Ausrede. Die anschließende Frage wäre ja: «Wenn „noch nicht“, wann denn dann? ». Und ich kann Ihnen versichern – darauf bekommen sie keine Antwort, weil es bei Menschen, die „noch nicht“ sagen, zumeist Blockaden gibt, möglicherweise sogar tief sitzende Ängste.

Zwei Argumente gegen jede sexuelle Lust

Es gibt zwei Argumente, die oft gebraucht werden, wenn es um Rechtfertigungen geht: die Freiheit und die Befindlichkeit.

Es gibt eine Befindlichkeit, die sich Asexualität nennt. Asexuell soll demnach sein, wer gegenüber niemandem sexuelle Anziehung verspürt. Wer sich so definiert, mag es tun, sollet sich aber klar sein, dass sein gesamter Lebensweg dann auch von diesem Fehlen geprägt sein wird – egal, ob er/sie das will oder nicht.

Ein anderes Argument ist die Freiheit. Selbstverständlich kann sich ein Mensch frei entscheiden, keine sexuellen Kontakte zu irgendjemandem zu pflegen. Das bedeutet allerdings nicht, dass er frei von sexuellem Verlangen ist. Ob sich diese Konstellation bewährt, ist mindestens zweifelhaft.

Jungfrau sein ist kein genau definierter Zustand

Was ist nun mit der „Jungfrau“, sie sei männlich oder weiblich? Einfach gesagt: Sie überschätzt ihre Jungfräulichkeit. Sowohl ein weitgehend abstinentes Leben wie auch ein lustvolles Sexualleben besteht nicht nur aus der Frage, ob jemand seinen Penis in eine Vagina zwängt und wie sich das anfühlt. Die Grundfrage bleibt: Solange sich ein Mensch als „sexuell“ definiert, weil er Lust empfinden kann, ist er nicht asexuell. Und wenn er nicht asexuell ist, dann kann er zahllose sexuelle Lüste genießen, die nichts mit „anderen“, nichts mit dem „anderen Geschlecht“ und nichts mit dem Eindringen des Penis in die Vagina zu tu haben.

Psychologen fragen häufig: „Was kann den schlimmstenfalls passieren, wenn ...“, die Frage an eine Jungfrau wäre: „Was kann den schlimmstenfalls passieren, wenn du dich einem vertrauenswürdigen Menschen einfach hingibst und dabei die Lust erfährst, die er dir schenkt?“

Ich vermute, das Schlimmste, was passieren kann, ist, dass es der/dem Begünstigten nicht gefällt und er deshalb den Versuch abbricht.

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