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 Liebeszeitung - Liebe, Lust und Sex

Liebeszeitung: Quellen oder keine Quellen?

Wenn die Liebeszeitung etwas veröffentlicht, stammen die Daten und Fakten gewöhnlich aus zuverlässigen Quellen. Leider gibt nicht für alle Themen derartige Quellen. Und weil das so ist, müssen wir uns auch auf logische Zusammenhänge und Wahrscheinlichkeiten berufen.

Unzuverlässige Quellen überall

Die Redaktion hat allerdings seit Langem ein anderes Problem. Auch sogenannte „wissenschaftliche“ Quellen (oder solche, die sich dafür ausgeben) haben nur einen begrenzten Wahrheitsgehalt. Das liegt daran, dass viele Wissenschaften nur Einzelaspekte eines Themas berühren, wodurch die Gesamtsicht verhindert wird.

Bewusste Manipulation von angeblichen Fakten - "postfaktische" Berichte

Tatsächlich werden manche „Fakten“ auch bewusst manipuliert – in der sogenannten „postfaktischen“ Gesellschaft versuchen immer mehr Menschen und Institutionen, geschickt zu lügen. Das ist ganz einfach: Ein bedeutungsloser Umstand wird aufgebläht, dann werden Zahlen hinzugefügt, die im Grunde bedeutungslos sind, und schließlich wird alles so formuliert, dass Leser(innen) die Inhalte für Tatsachen halten.

Warum wir kaum noch auf Quellen verweisen

Nun zu unserer „Liebeszeitung“: Wir geben kaum noch Quellen an, weil schon die Angabe solcher Quellen eine Manipulation beinhaltet. Indem wir es nämlich tun, erklären wir die Quelle als „wahrer“ als jede andere – was oft nicht zutrifft.

Unsere Serie über Domination im Alltag und in frivolen Spielen

Unsere Serie über „Domination“ unter dem Titel „Femdom – Maledom, Zeitgeist und der wahre Alltag“ war ein Versuch, die Realität dem Zeitgeist gegenüberzustellen. Wir sind dabei davon ausgegangen, dass der Wandel der Macht zwischen Frau und Mann sich in der Erotik ebenso niederschlägt wie im „gewöhnlichen“ Alltag. Leserinnen und Leser können darüber diskutieren – aber wir geben keine „Autoritäten“ vor, auf die wir uns beziehen.

Ich selbst habe gerade wieder einen „postfaktischen“ Bericht über sogenannte „Sugar Babys“ in der Blog-Presse gelesen. Die Recherche ergab, dass ich lange suchen musste, bevor ich überhaupt zu „harten Fakten“ vordringen konnte. Die meisten Artikel stammten von Anbietern, die ein Interesse daran haben, Kunden anzulocken – mal die „Anbieterinnen“ und mal die potenziellen (meist männlichen) Kunden.

Das Fazit

Und was ergibt sich daraus? Besser keine Quellen als unglaubwürdige Quellen. Meint jedenfalls der Herausgeber der Liebeszeitung, der hier für euch schreibt.

Was noch fehlt? Deine Meinung, zum Beispiel.

Kennenlernen, zusammen Leben und Heiraten - warum eigentlich?

Wissenschaftler forschen seit Jahren daran, welche Gründe es geben könnte, zusammenzukommen, zusammen zu bleiben und sich schließlich auch „formal“ für eine Ehe zu entscheiden.

Unterschiedliche Gründe für Kennenlernen, Zusammenbleiben und Heiraten?

Soweit überhaupt Ergebnisse vorliegen, scheint dies sicher zu sein:

- Die Gründe, einander kennenlernen, sind nicht identisch mit den Gründen, zusammen leben zu wollen.
- Und die Gründe, zusammen zu leben, unterscheiden sich noch einmal deutlich von den Gründen, eine Ehe einzugehen.

Betrachten wir kurz die Gründe, zusammenzukommen und die Wünsche an den Partner. Seltsamerweise tauchen wir dabei zunächst in das Gebiet der „gängigen Stereotypen“ ein. Wenn Persönlichkeit, Humor, Intelligenz, gleiche Interessen, Aussehen und Geld zur Auswahl stehen, behaupten Menschen, sie würden „die Persönlichkeit“ in den Vordergrund stellen. Das sagt insofern nicht das Geringste aus, als „die Persönlichkeit“ lediglich die Summe bestimmter Eigenschaften bezeichnet, die nicht näher definiert wurden. Immerhin lässt dies darauf schließen, dass für das „Kennenlernen“ tatsächlich Persönlichkeitswerte gesucht werden und nicht etwa „ähnliche Interessen“. Dennoch wirken solche „Aufstellungen“ seltsam oberflächlich. (1)

Zweifel am Heiratsgrund „Liebe“

Als Hauptgrund für die Ehe oder das Heiraten wird oft „Liebe“ genannt (2). Dabei gehen die Beteiligten (oder die Befragten) davon aus, dass Liebe ein „jedem bekanntes und eindeutiges Gefühl“ ist. Das ist allerdings völliger Unsinn. Nicht einmal psychologisch ist „Liebe“ ein Gefühl. Es setzt sich vielmehr zusammen aus Bewunderung und Ekstase, möglicherweise auch noch gepaart mit weiteren positiven Gefühlen, zum Beispiel dem „Wohlergehen“ oder der Frage, ob man sich „angenommen fühlt“. Biologisch ist Liebe sogar etwas völlig anderes: Ein aus der Evolution stammender, biochemischer Prozess, der uns dazu bewegt, Gemeinschaften zu bilden und uns fortzupflanzen. Auf Statistikern und die Erhebungen von Demoskopen komme ich noch – würde man ihnen glauben, so würden fast 90 Prozent (3) der Menschen „aus Liebe heiraten“.

Hauptgründe: Wünsche nach Bindung

Wenn Menschen völlig unbeeinflusst befragt werden, was sie in einem Partner vor allem suchen, dann steht beispielsweise die „Treue“ ganz oben auf der Liste. Lesen wir nach, dann wird der Begriff „Treue“ meist mit „Festhalten an einer Bindung“ erklärt. Und tatsächlich: Als Gründe für Langzeit-Beziehungen und Ehen werden immer wieder „Treue und Zuverlässigkeit“ genannt.

Welche Gründe für die Ehe kommen häufig vor?

Wenn wir einmal schauen, welche Gründe es überhaupt gibt, zusammenzukommen, wird deutlicher, auf was wirklich achten müssen. Die Gründe wurden nicht gewichtet. (4)

1. Aus Liebe.
2. Um mit einem Gefährten/einer Gefährtin durchs Leben zu gehen.
3. Um eine lebenslange Partnerschaft zu begründen.
4. Um bereits geborenen oder zukünftigen Kindern mehr Sicherheit zu geben.
5. Um sich vor aller Öffentlichkeit zueinander zu bekennen.
6. Um einen „legalen Status“ zu erlangen und finanzielle Sicherheit zu gewinnen.
7. Aus religiösen Gründen.

Es gab – und gibt – viele andere Gründe, um zu heiraten. Oftmals wird sozialer, religiöser oder kultureller Druck genannt – nicht nur in fernen Ländern, sondern auch in Deutschland. Ein Ehepaar hat es nach wie vor leichter, eine bezahlbare Wohnung zu finden, und im Not- oder Krankheitsfall werden Informationen oft nur an einen Ehepartner weitergegeben.

Warum Statistiken zur Heirat kaum Aussagewert haben

Warum fragen wir nicht einfach die Statistik? Das haben wir getan, und dabei kam zunächst heraus, dass „Liebe“ zu angeblichen 67 Prozent, das Hauptargument für die Ehe war. Das bedeutet kaum mehr, als dass 67 Prozent der Befragten sich auf ein Schlagwort eingelassen haben. Auch der am zweitmeisten genannte Gesichtspunkt zeigt sich als ebenso „edel klingend“, im Kern aber „schwammig“: (2) Man will „Verantwortung füreinander übernehmen“ (42 %). Erst dann folgen Gründe wie „Absicherung (23 %)“, „Steuerersparnis“(20 %) „weil Kinder unterwegs sind“ (15 %) oder als „Zeichen nach außen“ (11 %).

Ethische und praktische Gründe für eine Ehe

Lassen wir die Liebe mal ganz weg, dann finden sich in einer anderen Befragung eher rechtliche/wirtschaftliche Gründe. Spitzenreiter ist der Kinderwunsch mit 39/51 % (M/F). Es folgt eine emotionale Komponente, die „Tiefe der Beziehung“ mit 34/33 % M/F, dann ein gemeinsamer Nachname und die Absicherung gegenüber Behörden, Institutionen und Versicherungen. Hinzu kam noch der „konservative Faktor“, nämlich „weil die Ehe zu einer festen Partnerschaft dazugehört.“(5).

Was immer wir in diesen Statistiken vorfinden – eines ist sicher: Die offenkundigen Vorteile führen tatsächlich dazu, den Partner/die Partnerin zu heiraten. Im Vordergrund steht dabei oft die gegenseitige Absicherung, weniger das „große Gefühl“. Dies wird insbesondere in der Aussage deutlich, „der Beziehung durch die Ehe mehr Tiefe“ zu geben“, wenn eigentlich gemeint ist, sich enger aneinanderzubinden.

Falsche Vorstellungen: die Ehe bringt die Erfüllung

Überhaupt wird die Entscheidung „für eine Ehe“ oft falsch verstanden. Denn die Ehe ist weder das Tor zur Hölle noch die Pforte zum Himmelreich. Genau genommen schafft sie eine neue Rechtsgrundlage für die Partnerschaft. Andere Erwartungen oder gar „Ansprüche“ erweisen sich letztlich als Luftblasen. Die Ehetherapeutin Diane Sollee sagt deutlich, warum die Ehe nicht alle „glücklich macht“:

Die Ehe ist nicht dazu da, dich glücklich und zufrieden zu machen. Es ist vielmehr deine Aufgabe, deine Ehe glücklich und zufrieden zu gestalten.

Wenn wir dies im Ohr behalten, zerstören wir zwar die Romantik, die viele Menschen in die Liebesheirat hineininterpretieren. Aber wir gewinnen dadurch andere Erkenntnisse, die viel wichtiger sind.

Und aus meiner Sicht: Je höher eure Erwartungen an „die Liebe“, den „einzig richtigen Partner“ oder sonst irgendeine verzuckerte Weisheit ist, umso größer ist die Gefahr zu scheitern. In bisschen Realismus kann also nicht schaden.

(1) Weltweite Studie/Befragung mit Deutschland und einigen anderen Ländern.
(2) Herkunft der Behauptung 67 Prozent heiraten aus Liebe.
(3) Herkunft der Behauptung: 90 Prozent heiraten aus Liebe.
(4) UpJourneyUPjourney - Warum Menschen heiraten (englisch)
(5) Elite-Parter Studie/Befragung zitiert nach "Hosenmatz"
Weiterer Zahlen, Meinungen und Aussagen z.B.:
WELT (für Deutschland)

Schon die Sex- und Liebesmeldungen aus der Presse vermisst?

In der Vergangenheit habe ich hier die üblichen Schnitzer und Sensationsberichte der Presse über Liebe, Sex und Leidenschaft veröffentlicht.

Habt ihr sie vermisst?

Einen Auszug daraus und noch mehr Informationen findet ihr jetzt auf Quora. Dort könnt ihr auch euren Senf oder eure Aprikosenkonfitüre hinzufügen.

Viel Vergnügen dabei.

Warum du die Partnersuche nicht begreifst – und wie du das änderst

Ziemlich viele Leute begreifen die Partnersuche nicht. Das ist völlig unabhängig vom „Schulabschluss“. Denn dazu gehören Akademiker(innen) wie auch Hauptschüler(innen). Wenn du dazu gehörst, benutzt du häufig das Wort „Dating“ dafür. Dann orientierst du dich an dem, was dir die Werbung oder die Presse zuflüstert. Oder du stehst unter dem Einfluss eines Freundeskreises, der Bullshit verbreitet.

Eine langfristige Beziehung suchen

Normalerweise bedeutet Partnersuche, ein Ziel zu haben. Nämlich eine langfristige Beziehung mit jemandem einzugehen. Es kann eine Liebesbeziehung, eine Zweckehe, eine Geschäftspartnerschaft oder auch ein qualifiziertes Anstellungsverhältnis sein, das langfristig angelegt ist.

Ein Treffen ist zunächst nur ein Treffen

Das Treffen, das ihr wahrscheinlich „Date“ nennt, bedeutet nicht mehr und nicht weniger, als zu überprüfen, ob ich euch eine solche langfristige Partnerschaft mit dem Menschen vorstellen könnt, der euch gegenübersitzt. Wenn ja, dann sage es ihm/ihr einfach.

Was unterscheidet ein Date von einer Bewerbung?

Ich erwähne hier ein Beispiel aus einem anderen Bereich: Wenn viele Leute wissen, dass du deine Arbeit verstehst und erfolgreich bist, dann wirst du wahrscheinlich dann und wann zu einem Gespräch eingeladen. Dabei will die andere Person feststellen, ob du Interesse daran hättest, für ihn (sie) oder die entsprechende Firma zu arbeiten.

Das heißt, du bist nicht „irgendein Bewerber von vielen“ und dein Gegenüber geht auch nicht davon aus, dass du den „Job brauchst“. Dein Gegenüber sagt dir, was er benötigt, und was er dir in Aussicht stellen kann. Und du entscheidest, ob du es kannst und ob das Angebot dir zusagt.

Passt es mit uns? Gehen wie eine Probezeit ein?

So, und nun mal zum sogenannten „Dating“. Du weißt, was du mitbringst, also was du bieten kannst. Dein Partner sagt dir, was er dir bieten könnte und wie die Zukunft ausgestaltet werden könnte. Dann entscheidest du, ob du unter diesen Voraussetzungen bereit wärst, eine Art „Probezeit“ mit ihm einzugehen - also eine längere, intensive Kennenlernphase.

Zukunft und Sympathie müssen übereinstimmen

Das ist definitiv alles. Voraussetzung ist, dass du kein „beliebiger Bewerber“ bist, sondern aufgrund deines Profils infrage kommst. Bei den meisten Menschen geht es außerdem um die Zukunftsplanung, vor der angenommen werden kann, dass sie in dieselbe Richtung geht. Gegenseitige Sympathie ist eine weitere Grundvoraussetzung.

10 Punkte für frustfreie, erfolgreiche „Dates“

Ich habe dazu zehn Punkte für dich, die dir wirklich nützen:

1. Triff dich nur mit Menschen, an denen du wirklich interessiert bist.
2. Geh mit dem erforderlichen Wissen über dich und deine Vorstellungen von der Zukunft hin.
3. Geh mit wenig Erwartungen zu einem Treffen.
4. Sei aufmerksam und finde deine Position. Das Treffen muss nicht unbedingt „auf Augenhöhe“ stattfinden.
5. Nach anfänglichem „Small Talk“ geht es nur noch darum, sich mit den Lebensweisen zu beschäftigen. Überlege dir gut, was du dazu zu sagen hast und fragen willst.
6. Ähnliche Zukunftspläne sind das Kriterium für langfristige Beziehungen – kaum etwas sonst.
7. Bleibe realistisch – Träume, Visionen und Vorstellungen sind nicht so wichtig wie die „aktuelle Lage“, in der sich die Person befindet, die du triffst – und deine eigene, versteht sich.
8. Sinnvoll ist, die Regeln menschlicher Kommunikation zu kennen – vor allem, wie man Fragen stellt.
9. Es gibt keine speziellen Regeln für sogenannte „Dates“ außer gut zuzuhören, solange der andere etwas zu sagen hat. Alles, was du sonst über Dating-Regeln gehört hast, ist Unsinn.
10. Sympathie reicht, um eine Beziehung zu beginnen. Erwarte nicht, dass Funken sprühen oder Schmetterlinge ausschlüpfen.

Und du? Willst du weiterhin Zeit verschwenden mit Hoffnungen, Wünschen und märchenhaften Vorstellungen von Liebe und zugleich „Dates haben“, die zu gar nichts führen?

Wenn der Beruf gegen eine Beziehung spricht - und wie du das feststellst

Soldat nein, Feuerwehrmann ja? Krankenschwester Ja, Psychologin nein? Lehrer(in) niemals, Designer(in) immer?

Persönliches - wie es früher üblich war

In meinem eigenen Leben hatte ich Bekannte aus dem gesamten Spektrum der weiblichen Berufe. Ich sage „weibliche Berufe“, weil sich die Frauen in meiner Jugend nicht so sehr um ihren Beruf sorgten und noch dachten, die Zeit zwischen Schule und Heirat „irgendwie überbrücken“ zu müssen. Als ich ins „beste“ Alter kam, war das schon etwas anders.

Es gibt – und gab - immer Vorurteile. Das Berufsfeld der Frauen beschränkte sich noch in den 1960er-Jahren auf nicht-akademische Berufe, wie etwa medizinische Helferinnen, Krankenschwestern, Friseurinnen, Kontoristinnen und Verkäuferinnen. Wer Ende der 1960er-Jahre als Mädchen das Gymnasium abschloss, wurde vorzugsweise Lehrerin, seltener Ärztin, Journalistin oder Juristin.

Der Mann – und der Beruf der Frau

Einerseits wünschten sich Männer, dass der Beruf in die Beziehung hineinspielte, dann aber wieder glaubten sie, dass er für die Beziehung kontraproduktiv wäre. Die letztere Auffassung steigerte sich, als Frauen verstärkte nach anspruchsvollen Berufen oder akademischer Ausbildung strebten. Denn eine Frau, die ihren Beruf selbstbewusst ausübte, legte dieses Selbstbewusstsein ja nicht ab, wenn sie Beziehungen suchte.

Doch was ist das Problem jenseits von Selbstbewusstsein und Macht?

Wenn der Beruf zu tief in die Beziehung eindringt

Es ist sehr einfach – denn wenn jemand (nicht ausschließlich Frauen) die gleichen Kriterien am Partner abarbeitet, die auch den Beruf prägen, ist schnell Feuer unter dem Dach. Denn dann fühlt sich der Partner oder die Partnerin als Schüler(in) Student(in) oder auch als Klient(in) / Patient(in). Sobald jemand also „am Menschen arbeitet“ und seine beruflichen Qualifikationen auch auf den Partner oder die Partnerin anwendet, gibt es Zoff. Und manche Menschen reagieren sehr empfindlich, wenn man ihnen das ständige Belehren und/oder Therapieren untersagt.

Niemand ist frei von Fehlern oder "Macken"

Die Lösung ist sehr einfach – der Partner ist der Partner (oder die Partnerin die Partnerin) und eben nicht Schüler, Patient oder Klient. Und selbst dann, wenn eben dieser Partner oder diese Partnerin Anzeichen von „Symptomen“ zeigt, dann ist noch lange nicht der Zeitpunkt gekommen, sie zu benennen. Denn gewisse Abweichungen von den „Normen“, die in der Gefühlswelt gelten, hat jede Person.

Wenn du also einen selbstbewussten Menschen triffst, der „am Menschen“ arbeitet, während du eher mit Konstruktionen, Theorien, der Administration oder Programmen beschäftigt bist, dann achte genau darauf, was die andere Person fragt und wie sie fragt. Und wenn die das nicht gefällt oder du dich ausgefragt oder bevormundet fühlst, dann ist es Zeit, darüber zu reden. Falls du dich dann immer noch bedrängt fühlst oder du glaubst, „zerpflückt“ zu werden, kannst du noch versuchen, das Gespräch höflich zu beenden.

Sollte das nicht gelingen, weißt du, wer nicht dein Partner (deine Partnerin) werden sollte.