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 Liebeszeitung - Liebe, Lust und Sex

Die Voraussetzungen, eine Frau zu finden

Niemand will durch eine Beziehung arm werden
Grundsätzlich ist beim Date die Frage, ob die Frau, die du triffst, vor allem einen Begleiter (Hobbypartner), einen Mann zur Erfüllung ihrer sexuellen Bedürfnisse oder eine Beziehung sucht.

In diesem kurzen Artikel reden wir nur von Beziehungen.

Einkommen und Zukunft als Basis

Jeder Mensch will zunächst seine Grundbedürfnisse erfüllen. Sind diese genügend stabilisiert, kommen die Sicherheitsbedürfnisse hinzu. Die Zukunft soll, soweit möglich, irgendwie abgesichert werden: Und dazu gehören Wohnung und Arbeit. Jeder und jede möchte seinen/ihren „Lebensstandard“ irgendwie absichern.

Frauen achten sehr daraus, ob der Mann diese Grundvoraussetzung erfüllen kann – trotz Emanzipation. Sie wollen auf keinen Fall, dass eine Beziehung ihre Einkommensverhältnisse verschlechtert.

Wer sehr jung ist, wird nicht am Einkommen, sondern an den Aussichten seiner Berufsausbildung oder seines Studiums bemessen. Und natürlich auch daran, ob er diese Ausbildung später auch in Geld umsetzen kann.

Sozial, „emotional“ und Charakter

Ein Mann, dessen Emotionen oder soziale Fähigkeiten schwach ausgeprägt oder widersprüchlich sind, und dessen Psyche öfter „verrücktspielt“, steht nicht für ein „schönes Leben zu zweit“. Wenn eine gemeinsame Wohnung bezogen wird oder Kinder dazu kommen, werden solche Fragen oft zu Problemen. Damit will sich keine Frau gerne auseinandersetzen. „Charaktereigenschaften“ heißen heute „Persönlichkeitseigenschaften“ und sie zeigen sich hauptsächlich im Verhalten. Welche dieser Eigenschaften Frauen suchen, ist höchst unterschiedlich – die meisten wünschen sich allerdings „Stabilität“ in den Grundlagen des Verhaltens.

Werte und Bildung

Jeder Mensch will wissen, dass er wertvoll ist. Wenn ein Mann die Werte einer Frau nicht erkennt oder sie nicht schätzt, fällt er durch das Raster.

Bildung ist nicht so wichtig, wie oft angenommen wird. Wenn ein Mann über Selbstbewusstsein, Macht oder ein hohes Einkommen verfügt, tritt sie in den Hintergrund. Sehr gebildete Frauen wünschen sich einen Mann, der sich in einer „differenzierten Sprache“ ausdrücken kann, um komplizierte Dinge des Lebens zu besprechen. Normalerweise reicht aber die übliche „Allgemeinbildung“.

Selbstverwirklichung

Jeder Mensch will sich selbst verwirklichen, aber sich auch gemeinsam mit anderen verwirklichen. Frauen möchten sich manchmal auch „durch andere“ verwirklichen. Wie immer die Situation ist: Keine Frau will, dass man ihr dabei „Fesseln anlegt“, also verhindert, dass sie etwas selbst entscheiden kann.

Grundlagen und Ausblick

Die Grundlagen dieses Artikels beruhen auf Erfahrungen, aber auch auf der „Maslowschen Bedürfnispyramide“. Zu jedem Punkt gibt es mehr zu sagen, und über jeden dieser Punkte kann diskutiert werden. Wie Männer ihre Chancen verbessern können, soll in einem anderen Artikel behandelt werden.

Anmerkung: Mir ist bewusst, dass ein Teil der Punkte für Frauen und Männer gilt, und das sich die Wünsche immer mehr angleichen. Dennoch sind Frauen in der Regel wählerischer - vor allem wenn es um die Grundbedürfnisse geht.

Sieben Vorschläge, wie du ihn beim Date ins Bett lockst

Lust auf Sex beim Date? Was, wenn er es nicht merkt?
Du bist auf einem Date. Du sehnst dich nach Sex, doch der Mann, mit dem du ausgegangen bist, will den konservativen, zurückhaltenden Weg beim Date gehen. Das heißt, er will bis zum zweiten oder dritten Date warten. Die meisten Ratgeber schreiben: Ja, du solltest auch warten. Aber auch das „Warten“ ist nicht jeder gegeben – wie ist es bei DIR? Und vielleicht hast du auch noch einen geheimen Grund, warum es unbedingt heute sein muss?

Es dauert dir zulange, bis er den ersten Schritt macht? Hier sind 7 Vorschläge

Das Date zieht sich. Ihr könnt euch gut unterhalten – auch schön. Aber es war nicht dein Ziel, „nur zu quatschen“. Und die ersten zwei Gläser Wein sind auch schon ausgetrunken. Dann wird es Zeit, mal anzuklopfen bei ihm.

1. Was hast du heute noch vor?
Die Frage klingt seltsam, nicht? Aber wenn du ihn fragst, wird er sich darüber klar, dass DU noch etwas mit IHM vorhast.

2. Wills du eigentlich nur mit mir reden?
Damit provozierst du ihn – und er wird schnell checken, dass du etwas anderes willst als „nur“ mit ihm zu reden.

3. Ich glaube, ich hab noch einen Sekt im Kühlschrank …
Darum herumgeredet, ja. Aber wenn er nicht komplett meschugge ist, wird er dich bitten, sie mit dir auszutrinken – und dass du Sex mit Sekt verbindet, ist ja ziemlich üblich, oder?

4. Würdest du einfach noch mit zu mir kommen?
Sehr direkt, aber nicht unsympathisch. Spontane Methode, zügig zum Ziel zu kommen – und das Wort „Sex“ fällt auch nicht.

5. Hast du dir schon überlegt, wie der Abend weitergehen soll?
Ähnlich wie die Frage (1) - wenn er es wirklich noch nicht überlegt hat – jetzt wird er es tun. Vielleicht mag er nicht aussprechen, was er denkt. Dann sag einfach, dass du eine kuschelige Wohnung, Kerzen und noch etwas zu trinken hast.

6. Ein Kaffee würde uns jetzt guttun, oder?
Die Einladung „auf einen Kaffee bei mir“ lässt ich übersetzen mit „wir trinken noch einen Kaffee, damit wir wieder etwas nüchterner werden, bevor wir Sex haben.“ Eine der Umschreibungen, die früher oft benutzt wurden.

Gummischwämme - der Name stand für Kondome, die man früher bei Friseuren kaufte.
7. Du hast doch sicher Kondome dabei?
Nein, das empfehle ich nicht. Zu direkt, und vielleicht bekommt er einen roten Kopf. Und: es ist immer gut, wenn du auch welche dabei hast, ob du nun Sex geplant hast oder spontan dazu übergehst.

Ach, du willst noch mehr?

Wenn es mehr als gewöhnlicher Sex sein soll - sag ihm bitte, was du willst
Wenn du etwas anderes mit ihm vorhast – sei es bei ihm oder bei dir, dann sag ihn genau, was du vorhast. Handelt es sich um ein PC-Problem, das er bei dir lösen soll? Ich hoffe nicht. Und falls es sich um eine bestimmte Sexvariante, ein erotisches Experiment oder ein frivoles Rollenspiel handelt, solltest du es ihm sagen.

Kann ich Ordnung in meine Gefühle bringen?

Seltsame Gefühle scheichen sich ein - und wie gehe ich damit um?
Neulich fragte mich eine Dame, ob man sich in seinen Gefühlen täuschen kann.

Selbstverständlich kann sich jemand in seinen Gefühlen täuschen. Es ist ganz normal, denn Gefühle folgen keinem festgelegten Schema. Und dies gilt besonders für die Täuschungen und Enttäuschungen im Bereich der Liebe. Sie sind sozusagen „vorprogrammiert“, weil dabei körpereigene Drogen mitspielen. Diese Drogen haben überhaupt kein „Interesse“ daran „weise Entscheidungen“ in deine Gefühle einzubauen. Ihr Ziel ist (beispielsweise) Fortpflanzung und nichts sonst.

Das Gefühl entscheiden lassen?

Die Idee, das Gefühl entscheiden zu lassen, ist romantischer Natur und fällt in eine Zeit, als die „Liebesheirat“ noch im Kontrast zur „standesgemäßen“ Ehe stand. Die romantische Ehe erlaubte der jungen Frau die Wahl und galt deshalb als „Gefühlsehe“. Deswegen heißt es oft: „Folge deinen Gefühlen“. Selbst wenn ich jetzt jemanden verletzte: Es ist absoluter Blödsinn, irgendeinem Gefühl irgendwie zu folgen und dies dann als „Entscheidung des Schicksals“ zu werten.

Wenn Gefühle nicht „automatisch“ entscheiden

Tatsache ist allerdings auch: Wir folgen unseren Gefühlen, auf die wir Vertrauen können. Das geht, wie alles, von dem wir kaum etwas wahrnehmen, vollautomatisch. Deswegen ist es auch nicht der Rede wert. Würden sich die Gefühle bei uns melden, so deutet dies auf Konflikte hin. Das heißt, unser Gehirn sagt uns so ungefähr: „Du hör, Meister(in), ich brauch jetzt mal eine klare Ansage, wo es langgehen soll“. Es geht also darum, einen von mehreren möglichen Wegen zu gehen.

Ich hätte auch schreiben können: Für die Situation, in der du bist, hat die „automatische Kontrolle“ versagt. Die hatte keinerlei Daten aus der Vergangenheit, um die Situation zu meistern.

Auf Gefühle schwören oder Gefühlen abschwören?

In der Literatur gibt es zwei gegensätzliche Meinungen: Die einen „schwören“ auf Gefühle, die anderen warnen davor, den Gefühlen zu folgen, weil sie unzuverlässig sind. Welche der beiden Richtungen trifft zu? Welcher soll man folgen?

Die Antwort liegt in einem einfachen Satz: Es kommt darauf an, welche Gefühle gemeint sind – oder noch drastischer: ob es sich überhaupt um ein Gefühl handelt.

Warum Gefühle eigentlich gar keine sind

Was ein Gefühl eigentlich ist, will die Psychologie wissen. Im Grundsatz ist das einfach, denn die wichtigsten Fragen des menschlichen Überlebens bestehen darin, Feinde zu erkennen, Gemeinschaften zu finden und sich fortzupflanzen. Der Rest erscheint etwas willkürlich. Man hat einige Gefühle hinzugenommen, die unseren Alltag betreffen, aber nicht zwingend erforderlich sind, um zu überleben. Der Psychologie-Professor Robert Plutchik hat sie definiert.

1. Die Furcht (Angst). (Terror)
2. Das Vertrauen. (Admiration)
3. Die Lust. (Ecstasy)
4. Der Zorn. (Rage)
5. Der Kummer. (Grief)
6. Die Abneigung. (Loathing)
7. Das Erstaunen. (Admiration)
8. Die Erwartung. (Vigliance).

Lässt man diese Gefühle so stehen, so ergeben sie weder in der deutschen Sprache noch im Original das Bild, das wir „Laien“ von Gefühlen haben. Wenn eines dieser Gefühle überhaupt auf den Satz „dem Gefühl folgen“ passt, dann ist es das Vertrauen. „Lust und Vertrauen in Kombination“ wird in diesem Zusammenhang als Liebe beschrieben. Schon das weckt Zweifel, denn wir sehen; Lust und Vertrauen sind zwei Gefühle, die zwar zusammenwirken können, die einander aber auch auslöschen können. Schon deshalb ist es Unsinn, davon zu sprechen, seinen Gefühlen zu folgen.

Gefühle und Sinn - warum wir den Verstand benötigen

Was wirklich gilt, ist etwas ganz anderes: Gefühle, die wir im Zusammenhang mit Konflikten oder Risiken wahrnehmen, verdienen Beachtung. Unser „automatisches Wesen“ erkennt, dass es nicht in der Lage ist, klare und sichere Entscheidungen zu fällen, und es ruft den Verstand zu Hilfe, um den richtigen Weg zu finden.

Eigentlich ist es also ganz einfach, etwas Ordnung in seine Gefühle zu bringen. Aber das heißt auch, dass wir sie beachten müssen, wenn das Gehirn uns anspricht mit der Frage: „Hey, wo willst du eigentlich hin mit deinem Leben?“

Und genau diese Frage sollte uns wichtig genug sein.

Der Autor war 20 Jahre lang IT-Spezialist, argumentiert oft aus kybernetisch Sicht und beschäftigt sich seit einigen Jahrzehnten mit dem Thema "Mensch und Kybernetik".

Lebenslehren? Sei kritisch!

Es reicht nicht, einer einzigen Lehre zu folgen – weder in der Wissenschaft noch in deinem privaten Leben.

Eine Lehre ist nichts als ein Modell irgendeiner Wirklichkeit. Es muss nicht deine Wirklichkeit sein. Wenn du dich also mit einer Lehre beschäftigst, dann hinterfrage sie kritisch. Erst, wenn du glaubwürdige Antworten gefunden hast, nimm sie versuchsweise an. Finde dann heraus, ob sie für dich funktioniert, also ob sie dir in irgendeiner Weise nützt.

Lehren zur Lebensführung sind entweder der Religion, der Psychologie oder der Esoterik entlehnt. Meist sind es Varianten, die nicht besonders stabil sind. Das sollte dir zu denken geben, wenn du mit ihnen in Kontakt kommst.

Einfacher Rat für einfache Probleme - vom Chef der Liebeszeitung

Frauen sind nicht so – Männer auch nicht

Dieser Tage las ich, wie verheiratete Frauen in „mittleren Jahren“ sind: Sie denken den ganzen Tag an sich selbst, ihre Körper, ihre Herkunftsfamilie und vor allem an ihre Schwächen. Autorin des Artikels war eine „bekannte Psychologin“ mit zahlreichen „Social-Media-Auftritten“ und einem Doktortitel.

Und wie sind ledige Frauen, die noch suchen? Denken sie auch nur an sich selbst und ihre „Belange“? Was sollen wir „glauben“?

Ich sage dir eines – in die Hand und ohne zu zögern: Glaube niemals, was du über „die Frauen“ oder „die Männer“ liest. Lerne selber Frauen und/oder Männer kennen – möglichst unterschiedlicher Art. Und lass deine Finger und Genitalien weg von jenen, die den Klischees dennoch entsprechen. Es sei denn, du stehst auf so etwas.

Einfacher Rat für einfache Probleme - vom Chef der Liebeszeitung