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Wie fühlst du dich an, süßer Schmerz?

Süßes Entsetzen oder sinnliche Lust?
"Wie fühlst du dich an, süßer Schmerz?" ist ein Essay. Wir haben hier die Langform veröffentlicht, die besonders Autorinnen und Autoren ansprechen soll. Eine Kurzform ist in Vorbereitung.

Schmerz ist eine Empfindung, so wie auch Lust eine Empfindung ist, doch während es viele Menschen gibt, die uns die Freuden und Laster der Lust zu erklären versuchen, gibt es wenige, die das Gleiche für den Schmerz tun würden. Dahinter steht die Auffassung, das Böse sei immer böse, aber das Gute sei nicht immer gut. Wenn jemand Lust am Schmerz hat, ist er allerdings weder böse noch gut. Die meisten würden ihn gerne in den verschwiegenen Kliniken in den großen Parks sehen, wo sie lernen, ihre Laster zu vergessen und entschleunigt durch die von Rhododendren gesäumten Wege wandern würden.

Was wäre, wenn nun das Böse auch nicht so böse wäre, sondern uns Gutes tun würde?

Der Wahn der Lust ist kurz, der süße Schmerz hält lang an

Denken wir einen Moment an die Lust. Wenn sie einmal ihre Feuchtigkeit oder Steife erreicht hat, verfließt sie schnell. Jedenfalls bei Männern. Frauen bleiben sehnsüchtig zurück, denken daran, wie schön es wäre, nun einen Vibrator parat zu haben, damit sich die Lust noch erfüllen ließe. Doch pah … das sind Wunschträume.

Und der Schmerz? Er wird langsam eingeleitet, dann kunstvoll über lange Zeit zelebriert, und er wirkt noch viele Stunden in Körper und Seele nach, manchmal gar Tage.

Der süße, sanfte Po

Denken wir nun an den Po. Nehmen wir an, wir trügen nichts als ein Unterkleid oder ein Negligé, wie man so sagt. Dann würde es jemand langsam nach oben schieben, wo wir es sanft spüren würden, wenn es über den halb entblößten Po gezogen würde.
Der Po von oben gesehen

Wechseln wir die Rolle. Stell dir vor, jemand würde dort liegen, über deinem Knie, der Sofalehne, der Bank. Und nun würdest du das Negligé, das Nachthemd oder vielleicht auch den Faltenrock langsam über den Po ziehen, während deine Hand sanft mit der weichen Haut in Berührung kommt. Die Nerven, ohnehin schon gereizt, werden einen Moment lang erbeben. Es ist der Moment höchster Intimitäten, der sinnlichste Moment überhaupt in diesem Spiel.

Verwirrend schöne Gefühle?

Ich will es gar nicht beschreiben. Denn wenn du es kennst, von oben oder von unten, dann weißt du, wie es ist. Neugierde, verbunden mit Angst im Kopf und dem Erbeben der berührten Haut, auch wenn noch gar nichts geschehen ist. Und die Sehnsucht nach mehr … viel, viel mehr. Wenn du die Sache wieder von der anderen Seite siehst, ist da dieser hübsche Po, die wundervolle, sanfte Haut, die sich etwas unter deinen Berührungen kräuselt, das leichte Zucken, je nachdem, wo du ihn oder sie berührst.

Der langweilige Männer-Po in Hosen

Nein, es ist nicht immer Schwelgen in Lust und Schmerz. Männer zum Beispiel – sie haben fast immer langweilige Klamotten an und sie haben nur selten einen wirklich hübschen Po. Allein Hosen! Ich bitte euch – Hosen, wie unschön. Nun gut, man könnet sich mit einem Pyjama behelfen. Oder den Mann nachdrücklich bitten, doch bitte ein feminines Unterkleid anzuziehen, bevor …

Genießerinnen und Genießer

Lassen wir das besser. Am hübschesten ist es mit Männern, die sich ein bisschen schämen, wenn sie sich von einer Frau ausziehen lassen. Oder wenn sie sich gar in einem Unterkleid präsentieren müssen. Überhaupt – oft ist die Vorbereitung das Schönste. Echte Genießerinnen und Genießer schätzen das Interieur, in dem es geschieht, die Aufmachung, in der sie erscheinen und die Kleidung der Person, die den Po berühren soll. Sie lieben die Erniedrigung des Entblößens, die Gefühlsbäder zwischen Lust und Furcht, die Moment, in denen gar nicht geschieht und die Gefühle sich nähern und entfernen, ohne dass du einen klaren Gedanken fassen kannst. Die Momente, in denen du darum bittest, dass alles bald endet und jene, in denen du erhoffst, dass es noch nicht endet, weil du den Abschied fürchtest.

Die finsteren Niederungen der Psyche

Vergessen wir nicht, dass all dies in eine Prozedur eingebunden wird, in eine Szenerie, oftmals in ein Bühnenbild. Es ist nicht alleine das, was es zu sein scheint. Es ist ein Event, der nur zum Teil in der Nachbildung der Realität spielt – der größte Teil geschieht in den finsteren Tiefen der Psyche, die niemals ausgelotet wurden.

Ja, wenn es denn die reine Lust ist? Und was ist es bei all den anderen, die der Volksmund sicherlich „pervers“ nennen würde?

Wenn das Böse aus dem Körper weicht

Der Rest will – ja, er will einerseits, dass der Teufel aus einer Seele geschlagen wird, weil die Beichte ihn oder sie längst nicht mehr entlastet. Er will vor dir in Reue und Demut zu Kreuze kriechen, vor Schmerz schreien und bittere Tränen fließen lassen.

Ganz normal „geil“?

Oh – habe ich jemanden vergessen? Natürlich. Einmal jene, die sich nirgendwo so intim fühlen, wie mit dem entblößten Po, und die Zärtlichkiten und Schläge erwarten – möglichst verwirrend in der Abfolge. Und natürlich all die „ganz normalen Perversen“, die von Schlägen einfach – geil werden. Und das ist noch am leichtesten zu erklären, denn wenn das Blut zum Po strömt, dann verschont es auch die Genitalien nicht.

Wie fühlt „man“ sich also, wie „frau“? Wie, wenn man oben ist und wie, falls man unten ist? Eine Freundin meinte, „himmlisch“ sei das richtige Wort. Ja, himmlisch. Oder traumhaft.

Disclaimer/Hinweis: Unsere Essays schöpfen nicht aus den persönlichen Erfahrungen unserer Autorinnen und Autoren, sondern sind eine Zusammenfassung von Empfindungen und Erfahrungen, die von uns gesammelt wurden. Zeichnung von Malteste (1920er Jahre), verkleinert und leicht retuschiert.

Was „sich Verlieben“ heißt und was es bedeutet

Wie ist es, verliebt zu sein? Das wissen Sie natürlich, oder doch nicht? Wenn wir mal alles weglassen, was den Körper, die Lust oder die Begierde betrifft, dann sind Sie verliebt, wenn:

… Sie an etwas denken, an das sie vorher niemals gedacht haben.
… Sie etwas fühlen, was Sie bisher noch nie oder jedenfalls noch nicht so „doll“ gefühlt haben.
… Sie Risiken eingehen, die Sie zuvor nicht eingegangen sind.
… Sie (fast) alles tun, um mit dem Geliebten / der Geliebten zusammen zu sein.
… Sie die Person, die Sie lieben, über alle Maßen loben oder verteidigen.

Dann sind Sie verliebt. Es bedeutet – leider gar nichts. Aber das Gefühl zu pflegen, es zu genießen sich darin zu suhlen, und Strapazen und Risiken in Kauf zu nehmen - das sollten Sie mit allen Sinnen genießen.

Doch – fällen sie jetzt, solange Sie verliebt sind, keine langfristigen Entscheidungen.

Die Liebeszeitung: Mehr Liebe, mehr Sex oder mehr Abweichungen?

Alles in einem - Liebe und Sex?
Über nichts auf dieser Erde lässt sich so viel Unsinn schreiben wie über die Liebe: Die Philosophen wissen genau, was sie ist, die Soziologen wissen all dies noch etwas besser (und vor allem komplizierter). Die Groschenromane (auch diejenigen, die fast 20 Euro kosten) verfälschen sie zum Kitsch, und die Psychologen verherrlichen sie vom Keller bis zum Dachgeschoss – von den Christen mal ganz abgesehen.

Liebe - alles ziemlich verworren oder verkitscht

Was ist Liebe? Ein schräges, unklares, unbestimmtes Gefühl mit einem biologischen Bindungshintergrund. Oder einfach ein „unordentliches“ Gefühl, wie einst Richard David Precht schrieb. Die Presse hat inzwischen orakelt, Liebe sei „mehr als ein Gefühl“ und dabei vergessen, dass unser Gehirn ohnehin ein biochemisch gesteuerter Computer eigenartiger Bauart ist, bei dem man „Gefühle“ nicht losgelöst betrachten kann. Auch so kann man „Fake News“ produzieren.

Der Zielgruppe schmeicheln, aber Unsinn verzapfen?

Soweit die Liebe. Wir können alles über Liebe schreiben, und immer ist alles richtig oder falsch, je nachdem, auf welche Leserin oder welchen Leser unsere Worte treffen. Das führt dazu, dass manche Zeitschriften und Internet-Blog genau das schreiben, was ihre Zielgruppe hören will. Es ist Schlabberfutter zum Verschlingen für Bedürftige und Bekloppte, aber man bezeichnet dergleichen gerne als „gepflegte Unterhaltung“. Insbesondere bei Frauen kommt die Wahrheit über die Liebe gar nicht gut an – sie wollen immer, dass etwas mehr dahinter steckt – ein Mysterium, eine romantsche Verklärung, ein Geheimnis, das niemand ergründen kann. Irgendjemand muss diese Gefühle bedienen – und es gibt genau Autorinnen, die solche Gefühlsregungen wie Gummibärchen unters Volk streuen. Doch wäre das etwas für uns?

Sex - eigentlich nichts Aufregendes?

Nun gut, dann wäre da Sex. Das wird schon eher als biochemische Reaktion auf visuelle und taktile Eindrücke verstanden. Beim Mann vielleicht eher etwas visuell, bei der Frau möglicherweise eher taktil. Jedenfalls dient das Ganze dazu, die attraktive Außenwelt in innere Begierde umzumünzen. Hat sich diese dank der biologisch determinierten Vorgänge genügend aufgeschaukelt, wir der Penis steif oder der Schritte feucht. Dann fehlt nur noch, dass das Dings ins Dings kommt.

Sie wissen sicher selber, wie toll sich so etwas ausschmücken lässt – bis hier.

Was dann folgt, ist eine enorme Reibung an den Nervenden, die beim Mann fast immer, bei der Frau aber nur gelegentlich zum finalen Lustgewinn, dem Orgasmus führt. Fehlt die Ergänzung, dass bei der Frau die Klitoris am besten geeignet ist, um das Gehirn mit Lustreizen zu bombardieren. Soweit also Sex ohne die dazugehörigen Illusionen.

Abweichungen: Pfui Teufel oder Englein singen hören?
Gar kein Sex, nur seltsame Gefühle mit dem Nervenrad

Folgen Abweichungen. Die hauptsächlichen Abweichungen liegend darin, dass Penis und Vagina nicht gemeinsam beteiligt sind, und wenn beide gar nicht mitwirken, runzeln sich bereits die Augenbrauen der Moralisten. Zunge und Füße zum Beispiel. Oder Hand und Pobacken, Seile und Handgelenke, Leder und Haut … und was es sonst so gibt in der Welt des Skurrilen, von Zungen-Ziehern über Wartenberg-Räder bis zu Natursekt.

Und sonst?

Etwas vergessen: ja. Wenn beide dem gleichen Geschlecht angehören oder mehr als zwei Personen beteiligt sind. Manchmal reicht es schon, wenn die Geschlechterrollen getauscht werden. Dann dreht sich das Karussell eine Spur schneller.

Und am Ende? Am Ende schreiben wir, dass es all dies gibt, aber dass es nicht jedem Freude bereitet. Der eine freut sich eben daran, wenn er mit der Zunge endlich die Schranke der Zähne überwunden hat, der andere, wenn er die die Zunge endlich zwischen die Zehen der Geliebten versenken darf.

Ein Redaktör hat’s bekanntlich schwör. Aber Sie da draußen, die Sie dieses Magazin lesen – Sie könnten uns helfen, indem Sie uns anregen, über was wir schreiben sollen.

Widersprüche in den erotischen Fantasien?

Wer verführt wen Im Traum und vielleicht in der Realität?
Was bedeuten Widersprüche in den erotischen Fantasien? Wie kann eine sanftmütige Frau auf die Idee kommen, einen Mann physisch oder psychisch zu dominieren? Oder wie kann ein Mann zugleich eine starke Persönlichkeit und ein winselnder Hund zu Füßen einer Frau sein?

Die „wirkliche“ Wirklichkeit des Lebens festzustellen, fällt uns allen schon schwer genug. Doch wie steht es um die Wirklichkeit, wenn wir gar nichts „wirklich“ feststellten, können? Wenn wir auf Befindlichkeiten und Gefühle angewiesen sind? Und was, umso mehr, wenn uns manche dieser Gefühle so peinlich sind, dass wir sie lieber verbergen würden?

Wenn wir die erotischen Fantasien ansehen, finden wir so unterschiedliche Ergebnisse, dass man bei einer Zusammenfassung schier verzweifeln könnte. Genau genommen sind aber „Widersprüche“ nicht unbedingt „Ausschließlichkeiten“. (1)

Variante 1: Beistimmen beim Sex - aber nicht im Leben

Die erste Intention der Fantasien ist: Ich möchte genau bestimmen, was passieren soll, und ich will dafür konsequent alle Möglichkeiten nutzen. In der Realität sieht das natürlich ganz ander aus – denn es scheint so, als würden diese Fantasien zumeist von Menschen durchlebt, die im Alltag eher wenig Macht haben.

Variante 1: Unterwerfen beim Sex - im Leben Macht ausüben

Die zweite Intension sagt das Gegenteil aus: Ich möchte, dass ich nicht bestimmen kann, was mit mir geschieht und ergreife weder die Initiative ergreife noch trage ich Verantwortung dafür. Diese ist schon für „ganz gewöhnlich“ Menschen sehr unrealistisch, aber für die Mächtigen scheint es sehr lustvoll zu sein, sich die Demut zu erträumen.

Sind dies nun Widersprüche oder kommen diese beiden Grundwünsche auch irgendwo zusammen?

Unschuld spielen oder bis aufs Blut reizen?

Da ist beispielsweise der Wunsch, die Unschuld zu spielen, dem Mann als Verführbare, schwache Frau gegenüberzutreten. Korrespondiert sie mit dem Wunsch der Verführerin, den Mann so lange zu reizen, bis er den Verstand verliert?

Dominieren oder Unterwerfen?

Beliebt ist ebenso der Wunsch, einen Mann zu dominieren, und zwar entgegen der Grundüberzeugung, niemandem Schmerz zuzufügen oder ihn zu erniedrigen. Korrespondiert diese Fantasie irgendwie mit dem Wunsch, sich ganz dem Willen eines Mannes hinzugeben, sich erniedrigen zu lassen oder Schläge zu ertragen?

Mit Nacktheit provozieren oder sich zieren?

Und wie ist es mit dem Entkleiden? Was ist stärker, die Fantasie, zur Nacktheit gezwungen zu sein und sich voller Scham einem Mann oder gar einer Gruppe von Männern zu zeigen? Oder der Wunsch, die eigene Schönheit auf Männer wirken zu lassen, sodass sie zu scharren und zu lechzen beginnen, wenn die letzten Hüllen fallen?

Verführen oder verführen lassen?

Nicht zuletzt – wie ist es eigentlich mit der Lust auf das gleiche Geschlecht? Ist die Fantasie interessanter, eine mächtige Verführerin zu sein und sich darin zu sonnen, wie viele junge Frauen ihr verfallen werden? Oder liegt dem der Wunsch zugrunde, endlich einmal nach „Strich und Faden“ verführt und verwöhnt zu werden?

Zwei Seiten der Medaille - aus einem Guss?

Psychologen und Psychiater haben oft behauptet, sie wüssten, dass der Sadismus stets die Kehrseite des Masochismus beinhalte – und umgekehrt. Demnach müsste die Lust zu verführen und die Lust, verführt zu werden, ebenfalls zusammenhängen. Ähnliche Zusammenhänge ließen sich in großer Anzahl anführen, aber nicht wirklich belegen.

Spiele mit den Möglichkeiten des Seins

Nehmen wir an, die Fantasie sei ein Spiel mit den Möglichkeiten des Seins, dann kann sie in jede beliebige Richtung gehen – und eben auch gelegentlich wechseln. Übrigens ist dies nicht weit hergeholt – sie existieren auch in der Realität. Die „Spiele der Erwachsenen“ sind ja nicht tot, sondern existieren munter fort. Und da ist eben oft die Frage, wer verführt und wer sich verführen lässt. Zwar verzeichnet nicht einmal „Google“ den Begriff der „Passivverführerin“, doch gibt es zahllose Frauen, die aus einer scheinbaren Zurückhaltung den späteren Gewinn der Sinneslust erzielen. Wer den Begriff bezweifelt: Die Passivität ist nur natürlich nur gespielt, und die Spiele, die daraus entstehen, sind zwar seltsam, aber köstlich für denjenigen, der sie beherrscht. Eines der Spiele, das (nach meiner Meinung) relativ oft gespielt wird, heißt „du kriegst sowieso keinen Sex – aber wehe, du versuchst es nicht wenigstens.“ Eric Berne, der Spezialist für solche Konstellationen, nannte das Spiel HIVE. Es existiert in vielen harmlosen Varianten - auch heute noch.

Widersprüche kann derjenige aushalten, der den Wert erkennt

Und die Grundfrage? Wie gehen wir mit Widersprüchen um, die in Wahrheit zwei Seiten einer Medaille sind? Die Antwort ist: Wer den Wert der Münze kennt, mit der gezahlt wird, kann beide Seiten bespielen. Wer aber nur auf die Erfüllung seiner Lust ausgeht, sollte bei der Seite bleiben, die er beherrscht – wenigstens gedanklich.

(1) Dies zeigt sich vor allem darin, dass Menschen bei Befragungen sowohl eine erotische Lust, aber auch ihr Gegenteil favorisieren.
Bild nach einer historischen Illustration

Annahmen über unser Leben und unsere Partnerwahl

Wir wissen, was uns gut tut.

Na schön, das sollten wir wissen.

Jeder Küchenpsychologe sagt uns, dass es so ist.

Ich sage: Sie wissen es nicht wirklich. Und je jünger Sie sind, umso weniger können Sie es wissen.

Doch wie sollen wir wissen, was uns „gut tut“, wenn wir gar nichts oder nur ganz, ganz wenig erprobt haben?

Dann tut uns das gut, von dem wir wissen, dass es uns gut tut. Von dem, was wir nicht wissen, nicht erfahren haben oder ablehnen könnte uns aber auch etwas gut tun, nicht wahr?

Wenn Sie nun ablehnen, unbekannte Wege zu gehen, werden Sie nie erfahren, was Ihnen gut tut. Und Sie werden auf immer und ewig glauben, dass Sie aus den wenigen Erfahrungen, die ihnen das Leben bisher bot, ermessen können, was Ihnen wirklich gut tut.

Pause. Nachgedacht? Sie sind auf Partnersuche?

Sie wissen, wer Ihnen gut tut?

Ach, sagen Sie mir doch bitte: woher wollen Sie das eigentlich wissen?