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Was haben Brüste mit Weihnachten zu tun?

Dessous - ein Weihnachtsgeschenk besonderer Art
Was haben Brüste eigentlich mit Weihnachten zu tun? Oh, eine Menge. Denn zu Weihnachten soll sie ja etwa Edles unter den Baum gelegt bekommen. Der Versandhandel ist ja gerade ganz aktiv, um den Männern das Geld aus der Tasche zu ziehen, um „ihr“ schöne Dessous zu kaufen. Die Engländer sagen dazu gerne „Boudoir Dressing“, die älteren Damen „Reizwäsche“, die jungen Frauen „schicke Dessous“ und die ganz vornehmen sprechen das Wort „Lingerie“ durch die Nase aus.

Das Problem bei Herrn Mustermann: Er weiß die Größe nicht. Und wenn Frau Mustermann auch noch ein Problem damit hat, exakt die richtige Größe zu tragen, dann sehen Dessous oft nicht sehr vorteilhaft aus.

Worte an den Mann: Hier gibt es einfache Aufgaben bei den Größen

Alles ist zu haben - aber ob sie's trägt? Einfacher ist’s allemal, ein Negligé, einen Hausmantel oder einen Kimono zu kaufen. Für die sexy Nachtwäsche oder das verruchte Negligé brauchst du selten mehr als ihre Konfektionsgröße. Bei all diesen Produkten ist so: wenn die Nacht nicht zum Schlafen da ist, ist’s die Nachtwäsche auch nicht. Das ist eben die „Boudoir Kleidung“, also die Klamotten, die ein Herr an einer Dame nie zu sehen bekommt, es sei denn, er wäre ihr offizieller oder heimlicher Lover.

Die Farben

Wenn deine Freundin eine helle Haut hat, wirken Schwarz, Rot und Purpur, auch in Kombinationen, besonders sinnlich. Sehr junge Frauen sehen in Weiß oder der Modefarbe „Mint“ frisch und sinnlich aus, und auch schwarz-weiß in Kombination wirkt jugendlich und stilvoll. Auf dunkler Haut wirken weiß und rot meist besser als zu dunkle Töne.

Wie frivol?

Die meisten „offiziellen“ Label haben eine große Kollektion von frivolen Dessous, die aber nicht überall zu haben sind. Wir orientieren uns jedes Jahr bei „figleaves“ – das ist keine Schleichwerbung, sondern die haben einfach das größte und am besten aufgemachte Angebot. Dort bekommst du schon ab ungefähr 20 Euro Marken-Teilchen, die enorm sexy sind. Wenn du „richtige Marken“ kaufst, die Frauen kennen, dann hast du immer einen Vorteil.

Kommen wir noch mal zurück auf das „Boudoir“, und sehen wir die Sache mal aus der Sicht der Beschenkten: Sie zeigt sich darin, weil du es ihr geschenkt hast. Vielleicht trägt sie es tatsächlich bei eurem nächsten Date, ob es ihr nun gefällt oder nicht. Wenn sie mit dem Teilchen ein bisschen mehr Leidenschaft aus dir rauskitzeln kann und du dich wie ein Tiger fühlst, ist ja alles in Butter. Ich kann euch aber verraten, dass Frauen, die oft auf Dates gehen, sich es erst im Badezimmer umziehen, bevor sie „zur Sache“ kommen, denn alltagstauglich sind Verführ-Dessous selten.

An die Frau: Was hast du davon?

Du musst selber wissen, warum du „so etwas“ anziehst. Wenn dir schicke Dessous gefallen, dann kannst du sie auch für deinen Lover tragen. Wenn du sie eher widerwillig anziehst, um seine Lust anzuheizen – na ja, musst du abwägen. Eigentlich gehört ein bisschen Freude an den tollen Dessous dazu, möglichst im Doppelpack mit echter Begeisterung an Verführungen.

Die nackte Brust – Lust und Schmerz

Das war’s mal zur Mode. Seit den „Shades of Grey“ spielen Federn, Kerzenwachs und „Nippelklemmen“ eine ganz neue Rolle, wenn es um die Brüste geht. Neulich hat mir jemand gesagt, die Grenze zwischen Nippel-Lust und Nippelschmerz sei sehr schmal – was du heute noch sinnlich genossen hast, kann morgen höllische Schmerzen auslösen. Und deshalb: wenn du deinen Weg in die Nippel-Lust finden willst, nimm dir einen Lover, der etwas davon versteht – ein Alligator ist ungeeignet und sei er noch so klein. Wenn ihr mer darüber wissen wollt, dann sagt das ruhig mal.

Bild rechts: figleaves/bluebella. Bild oben: Auszug aus dem figleaves-katalog

Wie du eine erotische Fantasie mit deinem Partner teilen kannst

Gedanken sind frei, aber sie auszusprechen, ist oft schwierig
Lass uns mal ehrlich sein. Dann musst du wohl zugeben, erotische Fantasien zu haben. Und nun nimm mal an, du wolltest sie mit deinem Freundin oder einer Freundin verwirklichen. Und dann … steckt dir ein Riesenkloß um Hals. Du gehst die „Was-wäre-wenn-Szenarien“ durch. Und du wirst finden: Die meisten werden irgendwie negativ besetzt sein. Er oder sie könnten etwas von dir denken, was du nicht bist auch nicht sein willst: Schlampe, krank oder pervers. Aber wenn du’s nicht tust, bleibst du entweder auf der Fantasie sitzen, oder du versuchst, sie irgendwie durch „Fremdgehen“ zu verwirklichen.

Geh‘ noch mal in dich: Du musst es wirklich wollen, denn deine Gelüste könnten natürlich wahr werden. Wenn, dann wird das auch eure Beziehung verändern.

Nimm mal an, du willst es wirklich. Dann brauchst du erstens einen Trick, um das Thema anzugehen, zweitens ein paar Sätze, die du dazu sagen kannst, ohne dass der Kloß im Hals wächst, und einen Rückzugsweg, falls dein Partner sichtbar sauer wird. Wichtig ist, nicht nur einem Plan zu folgen, sondern vor allem auf die Reaktionen deines Partners / deiner Partnerin einzugehen. Ich kann euch noch mehr Möglichkeiten sagen, wie ihr im Gespräch vorgehen könntet – aber davon vielleicht mal später.

Sieben Möglichkeiten, erotische Fantasien zu äußern

1. Such dir eine entspannte Gelegenheit aus.
Suche dir eine Komfortzone und einen Moment, in dem keine „Themen“ anstehen, die den Wunsch überlagern könnten, über den du sprechen willst.

2. Versuche, an aktuelle Beispiele anzuknüpfen.
Heute bietet das gewöhnliche Fernsehprogramm genügen Ansatzpunkte für erotische Fragen, die über „ganz normalen Sex“ hinausgehen. Frag einfach mal deinen Partner, wie er das Verhalten der Personen im Film findet. Oder, wenn du mutiger bist: ob er/sie so etwas eventuell auch tun würde.

3. Sprich über erotische Gedanken und Ereignisse
Wenn ihr gemeinsam keine erotischen Szenen (auch in Krimis und so) seht oder in eurem Freundeskreis nichts dergleichen abgelaufen ist, dann fang einfach mal an, über etwas Erotisches zu sprechen, was dir gerade in den Sinn gekommen ist. Es ist gut, dazu einen Anlass zu haben (ein Zeitungsartikel, ein Buch, ein Gespräch mit Dritten) oder ähnlich. Der beste Trick dabei: Suche seinen/Ihren Rat zu diesem Thema.

4. Frage nach ungewöhnlichen erotischen Lebenserinnerungen
Frage ihn/sie, welches ungewöhnliche erotische Erlebnis er/sie schon mal hatte. Du solltest dir darüber klar sein, dass er/sie leugnet, jemals solche Erlebnisse gehabt zu haben – aber vielleicht kommt er/sie später darauf zurück. Manchmal benötigen Menschen Zeit, um solche Fragen zu akzeptieren.

5. Mit viel Mut: Woran dachtest du beim Masturbieren?
Wenn du mutig bist, frage deinen Partner, welche Gedanken er früher beim Masturbieren gehabt hat oder sprich über die Gedanken, die du früher dabei hattest. Das ist heikel, weil Paare selten darüber reden, überhaupt masturbiert zu haben.

6. Lege frühere Gedanken offen, von denen du geschrieben hast
Wenn du Tagebücher führst, die „schmutzige Gedanken“ enthalten, lass sie offen liegen oder kopiere die Seiten heraus und lass sie liegen. Gedanken sind besser als Ereignisse, da kann dein Partner/deine Partnerin kaum eifersüchtig werden.

7. Erotische Literatur offen herumliegen lassen
Wenn du erotische Literatur in Buchform liest, lass das Buch einfach mal liegen. Noch besser: lass das Lesezeichen auf der Seite, von der du willst, dass er/sie sich dort einliest. Alternativ kannst du eine erotische Geschichte aus dem Internet ausdrucken, die dich begeistert.

Der Rückzug

Der Rückzug ist immer dann möglich, wenn das Thema noch nicht vertieft wurde, der Partner von vornherein vom Thema abgestoßen wird, unwirsch reagiert oder sonst wie befremdet wirkt. Der Trick besteht ja darin, zuerst immer im Konjunktiv zu bleiben. Du kannst dann immer sagen, es wär alles nur ein Gedankenspiel gewesen. Dann waren es eben Fantasien von früher, die keine Bedeutung mehr haben oder du kannst deinem Schatz sagen: „Ach du, ich wollte nur mal sehen, wie du reagierst.“

Allerdings musst du dir dann auch darüber klar sein: Mit ihm/ihr wirst du diese Fantasie nicht verwirklichen können – aber vielleicht eine andere? Versuch's noch einmal, bevor du deine Lüste "aushäusig" verwirklichst oder aufgibst.

Bild: Historische Illustration

Warum sind Sex-Bloggerinnen eigentlich „pervers“?

Der Horror ist unter uns, und er hat einen neuen Namen: Befreiungshorror. Was denn: Keine Frauen mehr, die in Kerkern vermittels „Spanischen Esel“ dem Strafhorror für lüsterne Männeraugen ausgesetzt werden? Folgt jetzt der Horror der Freiheit durch falsch verstandene Emanzipation?

Ja, wahrscheinlich. Denn „Frauen sind manchmal auch pervers“, und wenn sie pervers sind, dann sponsern sie vor allem Sextoys. Und wenn man „Recherche ernst nimmt“ (und Journalistin ist), dann ist Twitter natürlich das Mittel der Wahl. Twitter – diese Scheinwelt, in die jeder das hineinspuckt, was er nicht im Maul behalten will. Und nun kommt ein Wort. Von dem ich hoffe, dass es auf eine Zeile passt:

Superspezial-Anal-Vaginal-Klitorial-Befriedigungsmaschinen.


Und dann folgt noch:

All diese Geräte umgibt ein Hauch von Hochtechnologie. Und Formaldehyd.


Was daran stimmt, soll ja nicht verschwiegen werden: Viele Bloggerinenn lassen sich von der Sex-Toy-Branche sponsern, sagen nicht, dass es sich dabei oftmals um unlautere Werbung handelt, sondern schreiben so, als ob sie unabhängig berichten würden. Das mit dem Formaldehyd halte ich für ein Gerücht und die Hochtechnologie für einen Mythos. Die meisten dieser Geräte funktionieren nach relativ überschaubaren Prinzipien.

Doch was ist daran „schlecht“? Oder ist einer Modebloggerin, die ähnliche Geschäftsmodell verfolgt, schlechter als an einer Sex-Toy-Testerin? Dass man die Erstere lobt, weil sie Design verkauft und die Zweite schilt, weil die von ihr gesponserten Produkte nicht formschön sind?

Oder kommt da ein gewisser Schlampenfaktor zum Tragen, der sagt: Wer sich hübsche Kleider oder Sponsorengelder von der Modebranche schenken lässt, ist eine edle Bloggerin, wer sich hingegen „quietschpinke oder sanft violette“ Vibratoren mit Häschenohren für die Klitoralstimulation einführt (wie sonst soll frau sie testen?), der ist eben eine Schlampe?

Na ja, der Autorin Marlen Hobrack (DIE ZEIT), von der Zitate stammen, geht es ums „Große und Ganze“. Was immer das ist. Ich nehme nicht an, dass es sich dabei um geäderte Monster-Dildos mit Standfuß geht - aber um was es eigentlich wirklich geht, habe ich auch nicht begriffen.

Wage ja nicht, dich umzudrehen!

Nicht umddrehen!


Dieses Bild stammt – wie könnte es anders sein – aus unserer Serie „Stripperinnen unveröffentlicht“. Die Stripperin dominiert dabei einen jungen Mann und entkleidet sich – vollständig bis auf die Stiefel.