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Wie reagiert man eigentlich auf Inquisition beim Date?

Auch die Befragung auf einem Kaffeehausstuhl kann sehr schmerzhaft sein
Wie reagiert man eigentlich auf Inquisition und andere verbale Übergriffe beim Date?

Nimmt man das Wort „Inquisition“ mal als „peinliche Befragung“, so kann uns bei einem Date wirklich passieren, dass wir uns „ausgequetscht“ fühlen.

Wir haben ja gerade gehört, dass verbale Übergriffe der Männer öffentlich angekreidet werden, sei es im #Aufschrei oder in #MeToo. Soweit der verbale Teil betroffen ist, lohnt es sich, über entsprechende Antworten nachzudenken – die Liebepur hatte darüber schon berichtet, als das Thema noch gar nicht aktuell war.

Der fatale Zwang zu antworten

Was geschieht dabei? Wir fühlen und veranlasst, auf Fragen zu antworten. Möglichst offen und präzis und dazu noch wahrheitsgemäß. In der offenen Kommunikation führt ja immer derjenige, der fragt, nicht derjenige, der antwortet. Und weil das so ist, fühlen wir einen gewissen Zwang, uns mit der Frage auseinanderzusetzen.

Müssen wir das wirklich?

Nein, wir müssen es nicht. In der New York Times war gerade ein interessanter Artikel zu lesen. Insbesondere Männer versuchten demnach, Frauen verbal zu erniedrigen oder in dien Enge zu treiben, indem sie „unverschämte“ Fragen stellten, die heftige Emotionen auslösen können.

Als Beispiel zitiere ich hier mal dies (NYT):

Er „fragt“: „Sind alle deine Kinder vom selben Vater?“
Sie „antwortet“: Fantasierst du manchmal darüber, mit verschiedenen Männern Sex zu haben?


Das Beispiel ist natürlich bereits extrem. Der erste Weg besteht in Meta-Kommunikation. Im einfachsten Fall: „Was veranlasst dich, solche eine Frage zu stellen?“ Oder, extremer, „Fühlst du dich großartiger, wenn du Frauen solche Fragen stellst?“

Der Rat, der in der NYT gegeben wird: Wenn er antwortet, dringe intensiver in ihn ein – oder mit anderen Worten: Mach in fertig, so wie er dich fertigmachen wollte. Ist nicht fein, aber oftmals die beste Lösung.

Wichtig: einen kurzen Moment Zeit gewinnen und den anderen sprachlos machen

Es ist nicht, wie viele annehmen, einfach „Schlagfertigkeit“, sondern solche Sätze (und viele andere) dienen dazu, das eigene „innere Gleichgewicht“ wiederherzustellen, während der andere (hier der Mann) noch „nach Luft schnappt“. Der Rat ist also, ihn erstmal „sprachlos“ dastehen zu lassen.

Dabei ist es nicht immer nötig, wirklich schlagfertig zu antworten oder sinnvolle Gegenfragen zu stellen. Die Antworten können pointiert, abwegig, humorvoll oder bloßstellend sein. Wer diese Technik beherrscht (oder im Notfall schnell herbeiholen kann) wird möglicherweise sogar Spaß daran haben: Wie wird er (manchmal auch sie) auf diese Provokation reagieren.

Was wir wissen, ist dies: Alles ist besser, als beleidigt zu sein. Nichts zu sagen ist nur dann eine Lösung, wenn Sie einen Menschen „mit den Augen vernichten“ können. Und nur herumzuzetern ist keine Methode, die man einem Erwachsenen anempfehlen würde.

Belästgung innerlich abwehren

Das Wichtigste ist, die Belästigung, die man „innerlich“ spürt, abzuwehren. Typisch für dümmliche Männer wäre:

Er „fragt“: „Mit wie viel Männern warst du schon im Bett?

Das ist ein der typischen Fragen, die Frauen innerlich beleidigen, obgleich die Frage an sich „neutral“ klingt. Dabei empfiehlt sich, Standardantworten darauf parat zu haben, etwa:

„Bisher waren es 99, mit dir wären es dann hundert.“
„Jedenfalls noch nie mit einem, der so blöde Fragen gestellt hat.“

Oder, nach der Empfehlung, die Sie schon oben gelesen haben:
„Sag erst mal, mit wie viel Männern du schon im Bett warst – und hat es Spaß gemacht?“

Ich kann nicht behaupten, dass Frauen frei davon sind, unverschämte oder provokative Fragen zu stellen, ja, ich denke, dass manche Frauen und Männer bei Dates Provokationen nutzen, um die Reaktion des Gegenübers festzustellen. Damit sollten wir alle leben können, aber wir können nicht damit leben, verbal an die Wand gedrückt zu werden. Und wenn wir das – ob Frau oder Mann – beherzigen und gleich zu Anfang Gegenmaßnahmen ergreifen, kann viel Zoff bei Dates vermieden werden.

Warum sollte eine Frau eigentlich mit einem Mann schlafen?

Lust und Romantik - in Kombination der häufigste Wunsch
Es musste ja sein, sagten meine Kollegen. Denn das Thema „warum schlafen Frauen mit Männern“ ist genau so aktuell wie das „umgedrehte“ Thema.

Und die Antworten?

Selbst, wenn ihr’s nicht wahrhaben wollt – die intensivsten Orgasmen bekommen sinnlich empfängliche Frauen, wenn sie entweder Hand oder Gerät bei sich selbst anlegen – gemeinhin als Masturbieren bekannt. Mehr als Männer strapazieren sie dabei das Gehirn, um die Empfindungen zu intensiveren, doch sehen immer mehr junge Frauen auch Pornos, die sie anregen. Teil sind die Gedanken aber so wild und verwegen, dass sie besser nur in der Fantasie existieren als in der Realität. Jedenfalls: Viele, intensive Orgasmen sind vor allem mit Vibratoren möglich. Der Nachteil ist klar: Der Kontakt mit einem Gerät ist gewöhnungsbedürftig, und er deckt nicht das gesamte Spektrum der gewünschten Empfindungen ab. Der Bio-Faktor fehlt einerseits, die Herausforderung andererseits.

Das Gehirn erzeugt den Wunsch auf sexuelle Lüste - auch ohne Pornografie

Fassen wir mal soweit zusammen: Im Gegensatz zum Mann, der gerne „Wichsvorlagen“ als optische Stimulation verwendet, schalten Frauen meist das Abenteurerzentrum zu, um in Stimmung zu kommen. Und die vielen Vibratoren, vom „naturnahen“ Penis über den Klitoralvibrator bis hin zum Auflagevibrator bieten unendlich viele Möglichkeiten, dazu mechanisch betrommelt zu werden. Allerdings sehen und lesen mehr und mehr Frauen Pornografie – doch sie spielt im Leben der Frauen offenbar immer noch eine untergeordnete Rolle, wenn es um das „Anheizen“ der Lust geht.

Bio-Kontakte: Körperkontakte sind das Wesentliche

Wie schon im letzten Artikel gehen wir nun zur Zweisamkeit über. Dabei überspringen wir mal die Möglichkeit, dass recht viele Frauen wenigstens einmal in ihrem Leben den Lustgewinn durch eine andere Frau erreicht haben. Und wir ignorieren den biologischen Faktor, beim Sex schwanger werden zu wollen. Also reden wir von heterosexuellen Kontakten der Frau zu Männern, die aus reiner Lust aufgenommen werden. Vollhaut-Biokontakte mit Anfassen oder mit Eindringen, wenn ihr so wollt. Nicht immer kommt dabei „PiV“ zum Einsatz, nur um das mal zu erwähnen.

Fragen wir uns also wieder, warum „jemand mit jemandem“ schläft, diesmal also, warum Hetero-Frauen mit Hetero-Männern „schlafen“. Sichert könntet tihr die Gründe noch um 93 auf 100 erhöhen, und vielleicht macht ihr uns die Freude, weitere Gründe einzureichen - wer weiß?

Sieben Gründe, warum "mit einem Mann zu schlafen" gut tut

Schaffen wir auch diesmal wenigstens sieben gute Gründe (auch nicht so gute, dafür aber häufige)? Teils – dies sei vorausgeschickt – sind die Gründe identisch, zumindest bei den „Braven“ unter euch.

1. Der meistgenannte Grund ist auch bei Frauen: weil es Freude macht. Die Sinnesfreude, vor allem in der geeigneten Umgebung, mit dem richtigen Mann und mit einer Mischung aus Wollust und Romantik ist’s am Schönsten. Auch, wenn der Abend zu zweit der Einzige bleiben sollte – wenn die Stimmungslage richtig war, dann war auch der Sex schön.

2. Der zweite Grund ist ebenfalls ähnlich wie beim Mann, kommt aber seltener vor: Auch Frauen sind bisweilen „notgeil“ oder einfach geil auf Sex. Ist die Begierde da, und ist zufällig ein Mann da, mit dem es möglich erscheint, sie zu stillen, dann geht die Post ab. Und mehr und mehr kommen solche Begegnungen nicht „ganz zufällig“ zustande, sondern sie werden von den betroffenen Frauen vorbereitet. Das sind dann die Verabredungen, die ausschließlich dazu dienen, sexuelle Erfüllung zu finden – mal wissen es die in Aussicht genommen Männer, mal nicht.

3. Der dritte Grund für eine Frau ist noch selten: Es ist der Wunsch, perfekt verführt und lange und ausdauernd in bester Qualität erotisch und sexuell behandelt zu werden. Der Wunsch existiert im Hinterstübchen der Frau oftmals, die Hürde zur Ausführung ist allerdings hoch, wenn der Grenzbereich zur Prostitution erreicht wird. Auch wenn ein Escort-Mann nicht nur „Mietrammler“ sein mag, sondern eine perfekte Illusion verkauft – da ist immer noch eine Hemmschwelle.

4. Was unter Nummer drei durch einen Anruf und ein paar Scheine erreicht werden kann, ist natürlich auch ohne Rotlichtfaktor möglich. Entweder mit typischen Machos, die ohnehin nicht lange fackeln, wenn sie Abenteuer wittern oder mit Ehemännern, die sinnlich und erfahren genug sind, hübsche Träume zu schenken. Das Problem dabei ist, sich in sie zu verlieben. Später wird dann oft darüber lamentiert, was ihr in jeder Frauenzeitschrift nachlesen könnt.

5. Das lassen wir mal stehen für Frauen (1) : einer der häufigsten Gründe für den Wunsch nach Sex in jungen Beziehungen ist die romantische Liebe, die eigentlich keine Liebe ist, sondern Verliebtheit. Es ist mit Abstand die sinnlichste Variante, weil des dabei nicht nur um ein paar schnöde Orgasmen oder PiV-Kontakte geht, sondern darum, das ganze „Bio-Paket“ mitzunehmen.

6. Für viele Frauen ist ausgesprochen interessant, von einem Mann „nach Strich und Faden“ verführt zu werden, ohne dass sie bewusst aktiv werden müssen (2). Dabei geht es eigentlich darum, festzustellen, ob „frau“ noch attraktiv genug ist, aber oft landet die Frau, die zuvor heftig flirtete, später auch im Bett. Zufall war es dann nicht.

7. Letztendlich ist auch für Frauen interessant, selbst zu verführen, zumal, wenn mit zunehmendem Alter auch deutlich jüngere Männer infrage kommen. Und ob ihr es nun wahrhaben wollt oder nicht. Manchmal geht es eben auch darum, an der Macht oder am Geld des Mannes zu partizipieren.

"Penis in Vagina" ist nicht immer das Ziel

Für Frauen sind „zwischenmenschliche“, auch intime, sinnliche und zärtliche Kontakte ganz offenkundig wichtiger als für Männer, und dabei geht es nicht immer um schnöden Sex, schon gar nicht immer um „das Übliche“. Deswegen die Sinneslust nicht immer auch „Sex“ und „Sex“ nicht gleich „Penis in Vagina“ (PiV).

Und noch wichtiger für die meisten Frauen ist, einander nahe zu sein, vorher und nachher zu kuscheln, schöne Worte zu wechseln und sich die Beziehung dabei manchmal auch „schön zu reden“. Körperkontakte sind also eine Seite des Gefühlstrios, das glücklich macht, Sex ist eine andere Dimension, und Orgasmen sind die dritte Komponente.

Kommt alles „all in one“ und spürt die Frau auch noch den Zustand, verliebt zu sein, spricht für den Moment nichts dagegen, zufrieden mit allem zu sein. Schön wäre natürlich, dabei in einer Beziehung zu leben. Aber so viel kann ich euch verraten: Nicht alle Frauen erreichen das höchste sinnliche Glück in Beziehungen.

Und Du? Was meinst Du?

(1) Wir haben es auch bei Männern erwähnt.
(2) Flirten kann durchaus eine unbewusste Aktivität sein.

Warum sollte ein Mann eigentlich mit einer Frau schlafen?

Leidenschaft wäre ein Argument ...
Fragt mich jetzt bitte nicht, womit er sonst „schlafen“ sollte. Er kann mit einer Sexpuppe schlafen, einen Masturbator zur Hand nehmen oder – recht sinnvoll und sehr einfach – gleich die hohle Hand nehmen. Die meisten Männer bevorzugen übrigens die Bio-Methode. Die Hände sind von Natur aus warm, mit ihnen kann der Mann den Druck perfekt steuern du auch die Hubbewegungen lassen sich gezielt so beeinflussen, dass die Fontäne zielsicher aus dem Rohr schießt und der finale Lustgewinn eintritt.

Die "Wichsvorlage" aus dem Internet?

Nun gibt’s da eine Theorie: Kein Mann kann ohne optische Hilfsmittel masturbieren, und das, was er dazu benötigt, wird allgemeine als „Wichsvorlage“ bezeichnet – jedem Sperma-Spender wohlbekannt, und vermutlich auch den meisten Nicht-Sperma-Spendern. Ob die Theorie stimmt, lassen wir mal weg.

Doch da gibt’s noch den Teufel in der Büchse, den großen Verführer, der alle Welt beherrscht. Er heißt „Internet“. Denn das Internet stellt etwas mit unserem Bewusstsein an, und weil das so ist, haben wir am Ende der Kladderadatsch:

Es gibt Untersuchungen, wie viele Männer durch das Internet masturbiersüchtig sind. Das macht einsam und viele haben dann gar keine Lust mehr, mit der eigenen Frau zu schlafen.


Womit wir am Ende der Autoerotik wären und zur Zweisamkeit übergehen müssten. Nehmen wir mal an, der Mann würde dem teuflischen Internet noch einmal entrinnen und den Bio-Kontakt auf Gegenseitigkeit wagen - nicht jeder hat dazu "die eigene Frau", also spannen wir den Bogen mal weiter.

Gründe, mit einer Frau zu schlafen


Sieben Gründe, warum "mit einer Frau zu schlafen" gut tut

Fragen wir uns nun noch zusätzlich, warum Männer überhaupt mit Frauen schlafen, dann finden wir sieben gute Gründe und sicherlich noch mal 93 nicht ganz so gute. Den Kinderwunsch lassen wir mal weg, denn der spielt in den meisten Beziehungen nicht (oder nicht mehr) die dominierende Rolle.

1. Der meistgenannte Grund ist: weil es Freude macht. Es gibt nichts Schöneres auf dieser Welt, als Freude zu haben – und wenn der schöne Abend, das schöne Date oder eine andere Begegnung im Bett endet – ist doch schön.

2. Grund Nummer zwei ist sicherlich, dass der Mann Begierde entwickelt, und dass da zufällig eine Frau ist, die bereits ist, diese Begierde zu stillen. Na ja, oft nicht ganz zufällig. Es gibt auch Verabredungen, die ausschließlich dazu dienen, sexuelle Erfüllung zu finden.

3. Der dritte Grund für einen Mann ist sozusagen die vollständige, garantierte und von weiblicher Begeisterung getragene sexuelle Erfüllung, die allerdings immer seltener wird. Hier beginnt der Grenzbereich zur Prostitution, bei der die Begeisterung geheuchelt wird.

4. Einer der interessantesten Gründe, mit einer Frau zusammen zu sein, ist die Möglichkeit, dass sie eine Praxis beherrscht, die eine ungewöhnliche Lusterfüllung verspricht. Hier wird die Luft extrem dünn, selbst wenn der Mann für diese Lusterfüllung bezahlt.

5. Einer der häufigsten Gründe für den Wunsch nach Sex in jungen Beziehungen ist die romantische Liebe, die eigentlich keine Liebe ist, sondern Verliebtheit.

6. Für viele Männer ist es interessant, von einer Frau verführt zu werden, ohne dass sie aktiv werden müssen. Das kommt zwar selten vor, ist aber ein wundervoller Grund, mit einer Frau zu schlafen.

7. Für manche Männer ist es das Gefühl, ein „richtiger Mann“ zu sein und Frauen zu „knacken“ – das entspricht zwar einem ekelhaften Charakter, gelingt aber immer wieder, sodass es wohl Frauen geben muss, die den Blödsinn mitmachen.

Echte Sex-Kontakte sind erregender

Ach so, ja – warum sucht sich der Mann überhaupt eine Frau, um seine Lust zu erfüllen, wenn die Masturbation doch viel leichter fällt? Aus dem gleichen Grund, warum auch Frauen beidseitige Bio-Kontakte mit Männern bevorzugen: weil man/frau nicht genau weiß, wann was passiert, und weil das ungleich erregender ist. Und Hallo: weil man einander niemals so nahe ist wie beim Sex. Und genau diese Nähe ist es denn auch, die feste Paare glücklich macht. (Es war doch von der „eignen Frau“ die Rede, nicht wahr?)

Wo bleibt eigentlich „das Gewöhnliche“?

Hinter vorgehaltener Hand: Was ist eigentlich wirklich ungewöhnlich?
Nahezu alle Menschen stürzen sich auf Sex-Sensationsmeldungen. Insbesondere das sogenannte „Perverse“ zieht die Menschen in Scharen an – wenn es denn nicht so schlimm dargestellt ist, dass der Kopf über der Kloschüssel hängt. Nach wie vor sind die Schattierungen von Herrn Grau in aller Munde. Und gestern wie heute träumen die Aschenbrödel dieser Welt davon, einmal in den Palast des Reichtums einzuziehen – sei es wegen der Striemen, trotz der Striemen oder unabhängig von den Striemen, die dort bald den nackten Po zieren.

Fantasien zur bösen Nacht

Verharren in der Unterwerfung, für sein Tun nicht verantwortlich zu sein – ach, wie erregend das ist. Die Zeit vom zu Bett gehen bis zum Einschlafen vertreibt sich manche Frau (und mancher Mann, ja sicher) in den Armen des Bösen, sei er nun ein affenstarker Unhold, ein hübscher Vampir oder ein lüsterner Milliardär. Und da ich die Männer kurz erwähnte: Sie mögen davon träumen, vor der grausamen Herrin zu zittern, sich von einer Frauenbande gefangen nehmen zu lassen oder oder einer perversen Psychiaterin zum Opfer zu fallen. Natürlich immer nur, solange die Realität ausgeklammert wird.

Das Gewöhnliche ist auch nicht immer realistisch

Das Gewöhnliche? Das wären romantische Verführungen, ekstatischer Sex mit mehrfachen Orgasmen, Wollust bis zur Erschöpfung. Und wieder sehen wir: Auch der Vanille-Sex hat seine Grenzen in der Realität. Verführungen sind in Romanen fast immer schöner als im wirklichen Leben, und mehr als zwei oder bestenfalls drei Orgasmen sind eher die Ausnahme. Und wieder erkennen wir: Das Erotik-Märchen ist meistens erregender als die schnöde Realität.

Lamentieren als Volkssport

Ach ja: Da wäre noch das Lamento. Die eintausendeinhundertelfte Version von: „Er hat meine Liebe, meine Gefühle und meinen Körper ausgelaugt und mich dann schnöde verlassen.“ Nein, nicht von Teenies. Von Frauen über 30. Ist ein Hit in bestimmten Foren, Blogs und anderen Medien, die sich aufs Lamentieren spezialisiert haben. Muss wahnsinnig toll sein, dies dauernd zu verbreiten – und damit immer mehr Menschen für das eigene Elend zu begeistern.

Sehen Sie mal, und das Gewöhnliche? Ja, wen interessiert, um des Himmels und der Hölle wegen, eigentlich irgendetwas, das „gewöhnlich“ ist?

Ist ein Cunnilingus "gewöhnlich"?

Ach ja, Sie wüsste gerne, was „gewöhnlich“ ist? Sehen Sie, das dürfen Sie sich jetzt einmal fragen. Für manche Frau ist aktiver Oralsex absolut degoutant, und Würgereize überkommen sie, wenn sie nur daran denkt, kniend einen Reißverschluss zu öffnen. Für andere gehört’s zu Routine. Und Männer wie Frauen graust es häufiger davor, Cunnilingus zu praktizieren. Also ist noch längst nicht alles in Butter beim „Gewöhnlichen“?

Das gewöhnlich Langweilige - Penis in Vagina?

Bliebe also noch „PiV“ – das ist das, was jeder tut, der nichts anderes kennt oder der sich vor allem anderen ekelt. Und nun fragen wir uns natürlich, ob irgendjemanden interessiert, wie das Druckknopfoberteil in das Druckknopfunterteil kommt, was dabei passiert und wie sich die beiden Teilchen fühlen, wenn sie verknüpft und wieder gelöst werden.

Ach, das langweilt Sie? Sehen Sie. Uns auch. Und deswegen schreiben wir so selten über das gewöhnlich Gewöhnliche und wenden uns lieber dem gewöhnlich Ungewöhnlichen zu.

Das Panoptikum der Frauen: die Mütter

Grames Panoptikum: die Mutter

Mütterliche Frauen gibt es in vielen Varianten. Und um es dir einfach zu machen, hier mal die Typen, die du vorfindest: Die „gute Mutter“ liebt dich, weil du existierst, die „schlimme Mutter“ liebt dich, wenn du etwas leistest. Fehlt noch die dominante Mutter, die jeden Furz kontrollieren will und dich nur liebt, wenn du brav bist.

Nachdem ich die gesagt habe, gehen wir mal zu den Fakten. Eine Frau, die sich als „gute Mutter“ auf dem Liebesmarkt begibt, ist eine Frau, auf deren Liebe, Zuneigung und möglicherweise sogar Treue du dein Leben zählen kannst. Mit dem Sex ist es so eine Sache: Zu heiß darf er nicht werden, denn dann ist ihre Rolle im Eimer, schließlich ist auch eine „selbst ernannte“ Mutter eine Mutter und keine Hure. Wählt eine Frau diese Rolle, dann bleibt sie zumeist auch in diesem Fach – egal, ob mit dir allein, mit Gästen oder im Bett.

Solltet du sie einmal treffen, dann nimm sie, wenn dir nach Kuscheln und einem schönen Heim ist oder wenn du glaubst, eine psychisch (manchmal auch physisch) ältere Frau könnte dir nützen.

Zum Teufel mit allen Frauen, die dich nur lieben, wenn du etwas leistest. Die böse Mutter, die dauernd etwas von dir will, für die du ständig etwas tun musst, und die mit dir schmollt, wenn du etwas Eigenes willst, ist die Hölle auf Erden. Und eine Frau, die diese Rolle in der Partnerschaft annimmt, ist eine Gefahr für alle Partnersuchenden. Nur wenn du brav Kohle heimbringst und Männchen machst, dann bist du geduldet. Nun – dass sie so ist, merkst du schon während der ersten Monate eurer Bekanntschaft – sie hat schon längst einen Plan, wie sie dich in ihr Haus lockt, dich an die Leine nimmt und dein Geld abzockt. Alles zu deinem Besten versteht sich. Schließlich spielt sie eine Mutter, nicht wahr?

Solltet du sie treffen, dann vergeude keine Zeit mit ihr. Sie ist es nicht wert, dass du sie triffst, es sei denn, du wolltet in aller Zukunft Fronarbeit verreichten. Da musst du aber schon ziemlich pervers sein.


Bleibt noch die dominante Mutter. Bei der darfst du froh sein, wenn sie dir genug Luft zum Atmen lässt. Denn sie kotrolliert deine Unterwäsche, deine Hemden, diene Anzüge (Hosen auch auf Spermareste, versteht sich). Sie sagt dir, was du essen darfst und was du anziehen musst und sie verfügt über 100 Prozent eurer Einkünfte und über das gesamte Vermögen. Willst du etwas Geld ausgeben, musst du sie fragen, und sie wird dir zumeist sagen, dass die Anschaffung nicht nötig ist.

Wenn du absolut unter den Pantoffel kriechen willst, bitte schön. Du hast allerdings nichts davon – und sie eigentlich auch nicht.