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 Liebeszeitung - eine Zeitung für die Liebe, die Lust und die Leidenschaft

Die Woche: Kuppeln, fühlen, suchen, züchtigen und dick sein

Ich bin mitten in der Arbeit an mehreren Artikeln über das „Fühlen“, aber sie sind noch nicht so weit, veröffentlicht zu werden. So nebenbei verfolge ich noch das „Schauturteln“ oder „Schaufressen plus Ausfragen“, das uns die Fernsehsender kredenzen. Und da kann ich nicht umhin, zwei Sätze zu sagen.

Der erste ist von mir:

Wenn auch nur die besten dieser Sendungen etwas mit der Realität zu tun haben, dann leben wir in einem armseligen, trostlosen Land.

Der zweite stammt von Jürgen Kleindienst und ich habe ihn der heutigen Ausgabe der Leipziger Volkszeitung entnommen (1):

Wenn zwei sich lieben ... dann kommen sie der Welt abhanden und machen die Tür zu. Darum haben Kuppelshows mit Liebe ungefähr so viel zu tun wie Mittelaltershows mit dem Mittelalter.

Nachdem dies gesagt ist, zu den Artikeln dieser Woche.

Das Fühlen, ach, das Fühlen

Wie schon gesagt, arbeite ich daran, das „Fühlen“ kritisch unter die Lupe zu nehmen. Ein erstes Resultat könnt ihr in dem Artikel über das lesen, was uns „unter die Haut geht“. Es wäre natürlich hübsch gewesen, wenn ihr (DU?) darauf reagiert hättet.

Partnersuche – Bilder im Hinterkopf und viele Irrtümer

Bei der Partnersuche treffen nicht nur zwei Menschen aufeinander – da hocken auch noch ein paar Vorstellungen herum, und manche von Ihnen gleichen Elefanten. Sie verhindern, dass wir uns wirklich auf unser Gegenüber als Person konzentrieren. Mal ein Tipp: Schmeißt die Elefanten raus, dann seid ihr besser dran. Mehr im Artikel.

Dating und Fettleibigkeit

Das Thema „Fettleibigkeit und Dating“ ist gar nicht so einfach anzugehen. Nachdem wir einige Damen gesehen habe und einiges von ihnen und über sie gelesen haben, reifte der Entschluss, auch übers sie zu schreiben. Dabei geht es weder um Schlankheitswahn noch um gesellschaftliche Forderungen noch um Gerechtigkeitsdiskussionen. Es ist einfach schwierig für extrem übergewichtige Frauen, einen Mann kennenzulernen, der sie wirklich gerne hat. Und es geht eben auch um Verhalten, Gesundheit und Zukunft. Also um das, worum es in Beziehungen oft geht.

Sex und Schläge

Diese Woche galt es, eine landläufige Meinung zu korrigieren, die hauptsächlich von sogenannten Dominas vertreten wird: „Züchtigungen haben nichts mit Sex zu tun.“ Dem wird auch der Vanillesexliebhaber zustimmen, aber das macht den Bock auch nicht fett. Denn wahr ist: Ja, Schläge können etwas mit Sex zu tun haben, jedenfalls solche, die im Erwachsenenalter einvernehmlich appliziert werden. Die Recherchen dazu waren schwierig, aber sie entstammen - wie immer – glaubwürdigen Quellen.

Diverses und Amüsement

Ein bisschen Amüsement, Zeit- und Kulturgeschichte haben wir dazu auch: Wie sie die „Domina“ gerne darstellt, wird anhand der Haltung auf Fotos demonstriert. Diesmal stehen „OTK“ und Rohrstöcke im Fokus.

Oh ja – wir haben so eine Art Sommer. Mal ist zu kühl, mal zu heiß, mal zu nass, mal zu trocken. Aber verlieben könnt ihr euch bei jedem Wetter – und falls ihr irgendwo vorbeikommt, wo ihr euch impfen lassen könnt: Nehmt die Gelegenheit wahr.

Und natürlich: Ein wundervolles Wochenende – wenn es sein kann, mit Lust und Wonne.

(1) Zitat von Jürgen Kleindienst, Leipziger Volkszeitung vom 23. Juli 2021.

Fettleibigkeit und Dating - gib es eine Lösung?

Einige Extra-Pfunde sind sicher zulässig ...
Ich hörte gerade, wie schwer es für fettleibige Frauen ist, einen Partner zu finden. Das liest sich ungefähr so (2):

Ich kann dir nicht die soziale Anerkennung schenken, die dir eine schlankere Frau bieten kann, aber ich bin eine erwachsene Frau mit zwei Hochschulabschlüssen, einem Job (und) verschiedenen Nebenbeschäftigungen.

Freilich wird diese Anpreisung, die auch noch ein „schönes Lächeln“ und „Loyalität“ enthält, durch die Aussage entwertet: „Nimm mich, wie ich bin - ich kann nichts dafür, dass ich so bin.“ Oder gar: Ich in eine jener „unterdrückten Bevölkerungsgruppen, die Schutz verdienen.“

"Ein paar Extrakilos" oder Fettleibigkeit?

Die Fragestellung verdeckt andere: Zwar legen manche Männer (und auch Frauen) nicht sehr viel Wert darauf, ob jemand „ein paar extra Kilos“ hat.(1) Dennoch stört sie, wenn jemand die dreifachen Kilos mitbringt, die allgemein üblich sind. Und bei - sagen wir mal - 180 Kilo verblasst dann das schöne Antlitz, die gute Ausbildung oder die Summe der anderen Persönlichkeitsmerkmale. Ob zu Recht oder zu Unrecht?

Die Beurteilung deiner Schwierigkeiten und der Partnermarkt

Lasst mich eine Zwischenbemerkung machen: Es ist nie die Frage, ob zu Recht oder zu Unrecht. Die Frage ist, was von anderen Menschen noch akzeptiert wird und was nicht mehr. Eine absonderliche Eigenschaft? Eine kleine Meise? Eine kaum erkennbare Behinderung? Ungewöhnliches Sozialverhalten? All dies kann noch unter dem „Toleranzradar“ liegen und damit auch akzeptiert werden. Und dazu gehören eben auch die pfundigen Abweichungen nach oben oder unten.

Das Gewicht, der Sex und der Fetischismus

Überwältigende Gefühle und Ängste
Manche betont „starke“ Frauen machen sich ganz andere Gedanken - sie fragen sich, warum der potenzielle Partner nach den berühmten „Extrapfunden“ sucht oder sie ignoriert.

Sollte nämlich jemand sagen: „Ach, dein Gewicht ist doch nicht so wichtig“, so ist die Frage, was dem Mann sonst wichtig ist - und warum er gerade diese Frau will. Sagt er hingegen „ich stehe auf Frauen mit ein paar Pfunden mehr“, so ist immer noch nicht alles gewonnen - denn beide Sätze gelten normalerweise nur bei „Übergewicht“, „Rubensfiguren“ oder „Frauen mit Kuschelpotenzial“. Wer wirklich „fett“ ist, muss mit „Fettleibigkeitsfetischisten“ rechnen. Das sind Männer, die am liebsten mit Frauen vögeln, die mehr als doppelt so viel wiegen wie üblich. Da echte Körperfetischisten niemals die Person lieben, sondern nur die Körperteile oder Körperformen, die sie „geil machen“, kann von Beziehungen nicht die Rede sein. „Fettleibigkeitsfetischisten“ kommen also so wenig infrage wie „Fettphobiker“.

Dann wären da noch jene Männer, die von allen Frauen gehasst werden, nicht nur diejenigen mit erheblichem Übergewicht. Diese Männer suchen „Sex um jeden Preis“ oder auf vulgär: Es ist ihnen gleich, „wo sie ihren reinstecken“. Und dabei haben wir mindestens einen Rat bekommen, den wir gerne weitergeben (3):

Verzweiflung oder spontane Experimentierfreude waren noch nie gute Gründe, jemanden zu vögeln.

Gute Gründe für Sex wären zum Beispiel, dem Mann ein unvergessliches Vergnügen zu bereiten und dafür möglichst ein Ähnliches zu bekommen - aber das ersetzt keine Beziehung.

Die Lösung liegt in der nüchternen Analyse

Nachdem du bis hierher gelesen hast, fragst du wahrscheinlich: „Was ist die Lösung?“ In jedem Fall wäre es günstig, wenn du dir über deinen Gesundheitszustand klar werden könntest. Beziehungen haben eine ganze Menge mit „Zukunft“ zu tun, nicht nur mit der Gegenwart und den nächsten drei Monaten. Bleibe nüchtern und gib niemandem die Schuld, wenn dich kaum jemand will -der Partnermarkt folgt seinen eigenen Gesetzen, und sie sind für viel bitter - nicht nur für dich. Und noch dies: Es ist absolut aussichtslos, jemanden dafür verantwortlich zu machen, dass er nichts „von dir wissen will.“

(1) Hinweis auf den BMI: Als übergewichtig gelten Menschen mit einem Bodymassindex von 25 - 30. Sie sind von den Aussagen dieses Artikels nicht betroffen. Wenn du glaubst, von Fettleibigkeit betroffen zu sein, gehe zu deinem Hausarzt. Dies ist weder ein medizinischer Artikel noch bietet er Rat und Hilfe bei Fettsucht.
(2) Zitat aus Medium (englischsprachig, gekürzt)
(3) Zitat aus "Vice"
Bild oben: Historisches Foto, nachkoloriert, Archiv Liebesverlag.
Unten: Historische Künstlerdarstellung, ca. 1920.

Die Folgen der sexuellen Etiketten

Als Schlampe etikettiert werden - ein Albtraum ...
Neulich wurde ich gefragt, was ich von der „Hypersexualisierung der Gesellschaft“ halte. Ich erinnere mich vage, dass meine Großmutter Frauen mit sexuellem Appetit verachtete und sie als „mannstoll“ bezeichnete. Damen der besseren Gesellschaft nannten so etwas „Nymphomanie“, und sie galt als „widernatürlich“ für eine Frau. Heute liest man in frivolen Annoncen noch oft „naturgeil“. Das ist die Anmach-Version des Wortes „nymphoman“.

Wer das Etikett aufgepappt bekommt, wird, falls Frau, schnell zur Schlampe. Das ist bedauerlich, denn sexuelle Appetit ist nicht krankhaft, und die eigene Schönheit in den Vordergrund zu rücken, ist noch keine Zurschaustellung.

Und nur nebenbei: „Hypersexualisierung der Gesellschaft“ ist ideologischer Bullshit, wie er leider viel zu oft von Soziologinnen und Soziologen vertreten wird. Doch was ist mit den anderen Etiketten?

Unter jungen Frauen ist "lesbisch" oft ein Beschämungs-Etikett

Eines der unter jungen Frauen oft verwendetes Etikett ist „lesbisch“. Nach der Lesart naiver Menschen ist jede Frau lesbisch, die schon mal eine Frau geküsst, befriedigt oder geliebt hat. Die beste Relativierung, die ich hörte, ist: „Es ergab sich eben so.“, oder mit hintergründigem Lächeln: „Manches ist mit Frauen einfach schöner.“ Wenn davon die Rede ist, ist Sex oder Lust gemeint – nicht eine Lebenspartnerschaft.

Sex ist eine sehr private Angelegenheit

Menschen halten – mit Recht – vieles für privat, und sie plaudern es niemals aus.

Und wie ist es mit dem Etikett: „Pervers“? Je dümmer und ideologisierter derjenige ist, der das Wort in den Mund nimmt, umso falscher ist das Etikett.

Wer S/M praktiziert, wird meist negativ etikettiert

Typisch ist dies für D/S-Beziehungen (1) . Über sie regen sich vor allem konservative und klerikale Kreise auf, und auch in der breiten Öffentlichkeit ist nicht empfehlenswert, darüber zu sprechen. Warum kaum jemand darüber redet, nicht einmal mit Freundinnen oder Freunden? Aus dem gleichen Grund, warum niemandem gerne ein anderes Etikett aufgezwungen wird. Denn sobald das Etikett auf eurer Stirn pappt, werden ihr darüber definiert. Man spricht euch anders an, will wissen, was dabei geschieht – denn neugierig sind alle, auch die Menschen, die euch im innersten Herzen verachten.

Eine Sexbloggerin mit „Kink“ (2) schrieb kürzlich:

(Gespräche beginnen oft mit dem Hinweis) …, dass ich eine Sexbloggerin und „pervers“ bin, also nehmen sie an, dass ich sicher alles nachvollziehen kann. Und sie mögen, dass ich sie deswegen nicht verurteile. Ich bin ganz sicher eine Person,, mit der man solche Dinge teilen kann, aber ich möchte nicht darauf reduziert werden. Und ich bin auch nicht immer beim Thema. Nur weil ich in einer D/S-Beziehung bin, heißt das nicht, dass das Einzige, woran ich zu jeder Zeit denke, Sex ist.

Das Beispiel zeigt deutlich, was passiert, wenn jemand in irgendeine Weise etikettiert wird: Auch an sich durchaus vernünftige Menschen beziehen sich dann auf das, was ihr oder ihm zugeschrieben wird. Wer seine Lust auf eine andere Art auslebt, als üblich, wird automatisch in den „Expertenkreis für das Absonderliche“ eingereiht.

Nur der Einzelne weiß, was er wirklich fühlt

In Wahrheit weiß nur jede(r) Einzelne, was ihn wirklich bewegt. Was seine/ihre Lust auslöst, wie er/sie die Lust genießt oder erträgt und welchen emotionalen Gewinn er/sie damit erzielt. Und wer genügend selbstbewusst und nicht „sexsüchtig“ ist, muss dergleichen auch nicht teilen.

(1) D/S Dominant-Submissiv, auch BDSM, S/M oder vulgär "Sadomaso" etikettiert.
(2) Die Zitatenquelle ist der Redaktion bekannt, Wir verlinken nicht auf Sexblogs.
Bild: Nach einem historischen Foto, Archiv Liebesverlag.

Die Woche – klare Ansagen zum Thema Partnersuche

Diese Woche habe ich mit einem „Kaufmannsvergleich“ begonnen: Wenn jemand einen Partner (Partnerin) sucht, dann sucht er nicht nach dem „Brutto“. Das bekommt er aber oft angeboten: Den Menschen in einer aufwendig gestalteten emotionalen, sozialen und physischen Hülle. Wichtig ist, was die Person ausmacht, wenn es um die Zweisamkeit geht, also das Netto. Und ich meine, es wird viel zu viel „Tara“, also Verpackung „verkauft“.

Bessere Partnersuche: Nah am „Jetzt“ bleiben

Es mag euch ja vorkommen, als sei ich ein Wanderprediger – aber ich kann nicht umhin, immer wieder darauf hinzuweisen, dass auch Partnersuchende zunächst einmal im „Hier und Jetzt“ leben. Beim ersten Date die Zukunft zu planen, ist völlig absurd. Sollte ich sagen: „Das tun nur Anfänger?“ Leider nein. Auch Menschen über 30 machen diesen Fehler. Damit du nicht auch darauf reinfällst, habe ich dir einen Artikel dazu geschrieben.

Dating-Erfolg: Perfektion vermeiden

Dazu noch der Artikel, in dem sich ein Elefant befindet. Perfektion ist einer der Hauptgründe, warum wir (ja, möglicherweise auch du) bei der Partnersuche scheitern.

Lebensklugheit statt Expertentum

Zur zweiten Jahreshälfte sah ich mich nochmals veranlasst, dies zu sagen: Es gibt keine Dating-Experten, und auch ich lass mich nicht so nennen. Dennoch erlaube ich mir, dir etwas sehr Einfaches zu raten, womit du deine Ziele schneller erreichst.

Heute habe ich noch nachgereicht, wieso wir alle vergessen sollten, über Algorithmen nachzudenken.

Understatement – warum manche Eigenschaft nicht „weiblich“ ist

Der „Krieg“ zwischen Frauen und Männern wird ständig neu befeuert, sogar aus der Richtung der Psychologie – von Frauenzeitschriften erwarte ich ja gar nichts anderes. Doch manchmal sind die Eigenschaften austauschbar. Und „sich kleiner machen“ (Understatement) ist eine Lösung für viele Menschen, die Beziehungen suchen – jedenfalls ist diese Verhaltensweise allemal besser als Großsprecherei.

Wie sogenannte „Jungfrauen“ vorgehen können

Mit unserem Artikel über „erwachsene Jungfrauen“ (Frauen und Männer) hofften wird, Lebenshilfe leisten zu könne. Unser Rat: Auch wenn du kein Teenager mehr bist, schau mal dort nach, wo die ganz jungen Leute ihre Ratschläge holen. Viel genützt hat er, wie mir scheint, nicht: schlechte Bewertungen. Uns würden natürlich Kommentare interessieren – Bewertungen sind Bullshit.

Marginalien, Korrekturen und Mitarbeit

Lange Recherchen haben manchmal Erfolg. Es ist wirklich nur eine Marginalie, und ein Zufall verhalf mir dazu, das Originaldokument zum „Auspauken einer Dirne“ zu finden.

Wir haben für den Juli ein neues Motto gefunden:

Kriech mir jetzt unter die Haut

Inwieweit wird dem folgen können, hängt von der Fantasie und dem Sachverstand unserer Autorinnen und Autoren ab. Wie wäre es mit dir? Hast du Lust, dazu etwas zu schreiben?

Und in jedem Fall: Ein schönes, erfolgreiches Wochenende für euch.

Warum es keine Dating-Experten gibt - aber dennoch kluge Leute

Dieser Artikel beschäftigt sich damit, wie du dir selber helfen kannst, warum du keine Dating-Experten benötigst und warum du dennoch erreichen kannst, was du willst, wenn du dir Zeit nimmst, um etwas nachzudenken.

Fragt mich bitte niemals, ob ich ein Dating-Experte bin. Ich habe mir schon mehrfach verbeten, mit diesem Unwort bedacht zu werden. Wenn ich überhaupt etwas damit zu tun habe, dann, weil ich ein ebenso fröhlicher wie kritischer Kenner der Umstände bin, die Menschen zusammenführen.

Dating-Experten mögen sich andere nennen. Inzwischen reicht die Spannen vom weichgespülten PUA über allerlei Persönlichkeitstrainer bis hin zu einigen wenigen Menschen, die sich an Wahrheiten heranwagen. Das Problem dabei ist: Niemand will die Wahrheit – Dating lebt zu mindestens zwei Dritteln aus Illusionen (ich befürchte, mehr) und einem Drittel aus einem Knäuel von Wahrheiten.

Es gibt keine absolute Wahrheit über Dating

Die Wahrheit gibt es ohnehin nicht. Sogenannte „Tipps und Tricks“, die Partnerin oder den Partner zu beeindrucken, helfen manchmal, die Bettkante zu überschreiten. Für Beziehungen sind sie so gut wie wertlos. Auch das „Outfit“ kann nur dann helfen, wenn die Person dazu passt, die drinsteckt. Und auch dann gilt: Mehre Kleidungsstücke dieser Art und Qualität müssen es schon sein, um auf Dauer zu imponieren.

Einfachster Weg: Suchbedingungen ändern

Tatsächlich gibt es nur eines: Gefällst du als Person angeblich niemandem, so gilt es, deine Wünsche und Vorstellungen anzupassen.

1. Du änderst das Umfeld, in dem du suchst.
2. Du änderst dein „Beuteschema“.
3. Du erweiterst deinen Suchhorizont.

Das sind die einfachen Vorschläge.

Etwas mehr Mühe: Kleinigkeiten in der Erscheinung und im Verhalten verändern

Die zweite Angelegenheit ist schwieriger. Die Theorie über dich wäre: Du erkennst, dass es ganz gut wäre, dich zu ändern, aber du weißt nicht, wie das gehen (oder enden) soll.

Einige der Vorschläge zur Verhaltensänderung sind einfach:

1. Lernen, zuzuhören.
2. Individueller kleiden.
3. Mehr (und andere) Themen ansprechen.


Na schön, werdet ihr sagen, das ist ja nun wirklich Kinderkram. Doch wenn ich zum „Erwachsenenkram“ komme, dann geht den meisten schnell „die Puste aus“.

Lohnend, aber mit viel Aufwand verbunden

Denn wer sein Verhalten ändern will, der sollte…

1. Zeit haben für eine Veränderung.
2. Wissen, was er/sie aufgeben kann.
3. Erkennen, was er/sie beibehalten möchte.

Das ist der „Umbau der Persönlichkeit light“. Er kann durch Anleitungsbücher, Selbstkontrolle, Gespräche oder Rückkoppelung erreicht werden, möglicherweise auch durch Kurse.

Es gibt dazu einen Sinnspruch, der früher oft verwendet wurde. Verweltlicht heißt er:

Verändere an dir zum Guten, was sich verändern lässt. Nimm hin, was du nicht verändern kannst. Und lerne das eine von anderen zu Unterscheiden.

Ich darf euch verraten, dass es immer zuerst um eine nüchterne Bilanz geht, ähnlich wie bei der professionellen Problemanalyse, die in der Wirtschaft benutzt wird. Doch das wäre ein neues Thema.

Soweit die kurzen und knappen Ratschläge, die wirklich etwas nützen. Wer sich nicht selbst helfen will oder wer sich unsicher ist, wie der Weg zu den persönlichen Veränderungen aussehen soll, der benötigt professionelle Hilfe vor Ort. Sie ist nicht „barrierefrei“ und erfordert möglicherweise Wartezeiten.