Skip to content
Werbung Email:

Einen Mann um den Finger wickeln

Das Männlein bewundert die nackte Schöne
Du fragst, wie du einen Mann um den Finger wickeln kannst? Wie du ihn ganz in deinen Bann ziehen kannst, sodass er nur noch dich sehen will? Dann musst du ihn betören, ihn anziehen wie einen Magnet.

Flirt als Mini-Verführung

Das Wichtigste ist, ihn zu verlocken: Zeig ihm in Gestik und Mimik, dass er in deiner Nähe bleiben soll. Lächele, wenn er dich sieht, sende Flirtzeichen, wenn er dich anblickt. Sprich mit ihm erst einmal ganz normal, dann wirf ihm Brocken hin, die ihn auf sinnliche Ideen bringen. Du darfst ein bisschen frivol sein, aber nicht zu sehr. Zeig ihm immer ein bisschen mehr von deinem Körper als anderen, aber nicht mehr, als schicklich ist.

Verlange etwas von ihm, und belohne ihn knapp, aber liebevoll

Versprich ihm eine Kleinigkeit, die du auch halten kannst. Du kannst ihm winzige erotische Vergnügungen (Küsse, Zungenküsse) schenken, doch wenn er mehr will, muss er etwas dafür tun. Such dir etwas aus, was ihm Mühe macht. Jeder Mann hat andere Möglichkeiten und Grenzen – es muss ihm also möglich sein, aber es muss schwierig sein. Wenn er es schafft, belohnst du ihn – aber nicht sofort mit allem, was du geben kannst. Ein bisschen mehr als Zungenküsse - aber auf keinen Fall alles. Wenn er nun trotz all dem noch mehr von dir will, hast du ihn schon halb um den Finger gewickelt.

Dein Test: er darf dich bewundern, aber nicht anfassen

Wenn er lüstern ist, sorge dafür, dass er dich bewundert. Das heißt, dass er still sitzen bleiben muss, während er dich aus- und umziehst. Mehr bekommt er nicht, denn dass er dich überhaupt nackt sehen darf, muss Lohn genug sein. Du verzauberst du ihn, indem du ihn seiner Fantasie überlässt – er wird nächtelang von dir träumen, sich nach dir sehnen, nach dir lechzen.

Kein gewöhnlicher Sex - das können andere auch

Sobald du mit ihm auf gewöhnliche Art schläfst, ist der Zauber vorbei, also vermeide, ihn wie einen Beziehungspartner zu behandeln. Wenn er freizügig alles bekommen kann, was er will, kannst du ihn nicht mehr vollends in deinen Bann ziehen. Viel besser ist, du verführst ihn zu etwas Ungewöhnlichem, zu einer Art von Lust, die er nur bei dir bekommen kann. Oder zu einer Praxis, die etwas ungewöhnlich ist, die ihn aber reizt. Du findest sicher schnell heraus, was ihn umtreibt. Meistens sind Männer, die sich von einer Frau faszinieren lassen, auch ein bisschen „eigenartig“, was ihre Lüste betrifft. Brüste, Hände, Füße … ich mag hier nicht zu weit gehen, aber der Mann, der sich um den Finger wickeln lässt, ist auch sonst ein bisschen unterwürfig.

Was du davon hast? Ja, wenn du’s nicht weißt, warum fragst du dann?

Hinweis: Wir weisen daraufhin, dass dieses Verhalten hochgradig manipulativ ist und sich nicht dafür eignet, gewöhnliche, dauerhafte Beziehungen einzugehen. das Bild (Auszug) wird "W. Schertel" zugeschrieben.
Ähnliche Artikel Im Web bei "Go Feminin".

Warum es besser sein kann, keinen Dreier anzuleiern

Stehen wir dem Dreier zu positiv gegenüber? Nein, denn wir haben gar keine Meinung dazu. Wir wissen aber, dass viele von euch davon träumen. Frauen tun es, und Männer tun es sowieso. Und natürlich auch Paare, die mal ein bisschen abheben wollen. Hier hast du fünf Punkte, die gegen Dreier sprechen. Du kannst anderer Meinung sein, dann sag es einfach.

1. Die Erwartungen sind viel zu hoch.
Egal, welche Art von Dreiern du anleierst – die Erwartungen sind immer hoch – und die Resultate? Eher fragwürdig. Eigentlich weißt du ja gar nicht, was du erwarten kannst, oder? Und die Kerle, die du einlädst, oder die dich einladen, wissen auch nur aus Pornos, was passieren könnte. Wenn man ein Pornostar ist. Dann ist so was nämlich Routine. Aber für dich nicht. Glaube ich jedenfalls.

2. Drei sind Drei – und ohne Regie eine(r) zu viel.
Du kannst einen Dreier mit zwei Männern haben, mit zwei Frauen, oder einem Mann und einer Frau. Die Möglichkeiten sind – na ja, das will ich hier nicht ausweiten. Aber du kannst sicher sein, dass einer oder eine ein bisschen benachteiligt wird. Du hast ja meistens kein Drehbuch, und keinen, der Regie führt.

3. Gleichgeschlechtliche Kontakte verwirren.
Verlagen kann’s niemand, aber erwartet wird’s manchmal. Vor allem von Frauen. Ob’s die gefällt oder nicht, du willst ja kein Spielverderber sein. Und Männer? Sie haben meistens eine Heidenangst vor intimen Berührungen mit Männern – die kommen aber nun mal vor bei Dreiern, auch unbeabsichtigt.

4. Allzeit bereit?
Frauen „können immer“? Aber nicht mit Lust, und wie soll die Lust denn eigentlich hervorgezaubert werden? Und Männer? Viele Männer haben sowieso Probleme mit der Erektion, und dann noch unter Sress oder in Konkurrenz zueinander?

5. Die Beziehungen – was, wenn?
Die Beziehung kann den Bach runtergehen. Zum Liebespartner, zum Ehepartner, zu Freund oder Freundin, die Nummer Drei gibt. Das ist Schade, weil Liebe, Ehe und Freundschaft mehr bedeuten als die schnelle Lust zu dritt.

Sollte ich nun davon abraten? Nein. Niemand wird einen Rat befolgen, sei er „pro Dreier“ oder „kontra Dreier“. Und ich weiß, dass es auch ganz andere Meinungen und Erfahrungen gibt. Doch ich sage nur dies: Deine Gefühlswelt ist danach anders als vorher. Damit musst du rechnen, und wenn du das als Chance siehst. Meinetwegen. Es könnte aber auch ein Risiko für dich bedeuten.

Hey, anderer Meinung? Schreibe eine Antwort, oder schicke uns deinen Artikel zum Thema.

Spiele mit der „Nacherziehung“ unbotmäßiger Damen und Herren

Erziehungsspiele unter Damen waren einstmals Lieblingsthemen der erotischen Literatur
Man nennt sie „Erziehungsspiele“, und dabei geht es fast immer darum, die häusliche oder schulische Erziehung des vergangenen Jahrhunderts nachzubilden. Strenge Erzieherinnen, Gouvernanten, Lehrerinnen, Tanten und Großtanten, aber selbstverständlich auch einige männliche Pendants bilden die „Erziehungsberechtigten“ und (selbstverständlich erwachsene, meist sogar recht reife) Schüler(innen), Nichten (Neffen) und Zöglinge bilden die Gruppen derjenigen, die es „nachzuerziehen“ gilt.

Man kann die Menschen, die solches praktizieren, in drei Gruppen teilen:

1. Gruppen und Paare, die ausschließlich Freude an diesen Erziehungsspielen haben und dabei sowohl aktiv als auch passiv Lust empfinden.
2. Einige feste Paare, die in ihren aktuellen Beziehungen Lust auf Erziehungsspiele haben und diese zeitlich begrenzt als Rollenspiele ausführen.
3. Diejenigen, die als Klient oder Dienstleister(in) auftreten und die keinerlei Beziehung zueinander haben.

Wie bei anderen Rollenspielen auch ist weitgehend ungeklärt, warum Erwachsene solche Spiele eingehen. Die meisten von ihnen haben jedenfalls keine körperliche Züchtigung mehr in der Schule oder im Internat erlebt, und nur einige wenige wurden im Familienkreis oder in dessen Umfeld geschlagen.

Es scheint, als wollten die unterwürfigen Spieler vor allem noch einmal erleben, was es bedeutet, demütig anderen zu folgen und sich denjenigen zu unterwerfen, die einstmals die Erziehungsgewalt ausübten. Und egal, wie sinnreich diese war – haben wir sie nicht alle gehasst, gehassliebt oder sogar ein wenig geliebt? Schließlich waren wir ja damals durch Belehrungen, Schelte, Entbehrungen oder Schläge von der Schuld am Geschehen reingewaschen. Als wir dann erwachsen wurden, mussten wir uns die Schuld an unserem Versagen selbst zuweisen - oder aber zuweisen lassen. Und das ist wahrlich gelegentlich sehr, sehr hart gewesen, nicht wahr?

Gehören Sex- und SM-Themen zur Liebe?

Romantisierter Sex oder romantische Liebe?
Was wir über die Liebe in populären Darstellungen sehen und hören, ist ein frommer Betrug. Fast alles, was wir dazu wissen, berührt die Seitenränder unbestimmter Gefühle, die wir als schön, sinnlich oder erregend empfinden. Was wir Liebe nennen, ist die Verliebtheitskultur, der sehr viele Menschen (und insbesondere Frauen) leidenschaftlich anhängen.

Es ist wie der Duft eines Steaks, die Schaumkrone eines Bieres oder der Gedanken an eine reife Himbeere: Das rührt uns an, macht und hungrig, durstig oder sinnlich. Mag sein, dass unser Steak in der Realität zäh ist, das Bier bitter und die Himbeere madig. Aber die Illusion – ach, die Illusion – sie war allemal schön.

Freude am Bekannten – und am Unbekannten

Sex als Verheißung der Liebe
Wir wissen aus der Erfahrung, wie viel Lust die Menschen überkommt, wenn sie an laue Sommernächte, Kerzenschein und sanft prickelnden Champagner denken. Und wir wissen aus der Forschung, dass erstaunlich viele Menschen Freude an Schlägen, Fesselungen oder anderen „perversen“ Lüsten haben. Obgleich es nicht so scheint, gibt es eine Gemeinsamkeit: die Illusion, dass all dies unglaublich erregend sein könnte, und dies auch dann, wenn es kein Erlebnis gibt, das als Referenz infrage käme.

Die wenigen, sinnlichen Momente der Lust, gleich welchen Ursprungs, sind immer dann schön, wenn sie erträumt oder aus der Vergangenheit geschöpft werden. In der Realität oder in der Gegenwart sind sie einfach heftige Gefühlsregungen, die mal lustvoll und sinnlich, dann aber wieder auch enttäuschend und lustlos sind. Die besseren von ihnen werden konserviert, und nicht selten später aufgeschönt.

Sex mit Liebe oder Sex aus Liebe?

Das alles hindert uns nicht, immer wieder die heftig-sinnliche Variante der Lust zu suchen: Sex. Die Frage, ob er sich von der Liebe entkoppeln lässt, ist müßig: Der Penis wird nicht hart durch die Liebe, und die Vagina wird nicht feucht davon. Sex existiert, weil er ein Naturphänomen ist, und unser Hirn macht daraus eine Melange aus Leidenschaft, Liebe, Lust, Penetration und Orgasmen. Frauen, die sagen, sie könnten keinen Sex genießen, wenn sie nicht verliebt wären, vergessen, dass andere oder sie selbst dieses Programm in ihrem Hirn hinterlegt haben. Es ist kompliziert und sagt ja nicht einmal aus: „Aha, wenn Liebe, dann Sex.“ Vielmehr sagt es: „Falls verliebt, dann muss dies eintreten und jenes und schließlich, wenn alles auf den Punkt gebracht ist, dann schenke oder begehre ich Sex.“

Sex allein erzeugt andere Gefühle als Sex in Verbindung mit Liebe. Und wenn wir es genau nehmen, dann ist die Kombination „Sex und Liebe“ nicht durchgängig positiv zu bewerten, sondern oft eben auch eine fragwürdige psychische Vermengung, die zu Verwirrungen und Trugschlüssen führen kann. Andererseits ist gerade diese Kombination sehr gefragt – und sehr sinnvoll, wenn man eine dauerhafte Beziehung plant.

Wie ist es nun mit der Liebe, dem Sex und SM-Gelüsten?

Unterwerfung in der Ehe
Die Vorstellung, jemandem „ganz zu gehören“ ist zwar bedenklich, aber deshalb unter Liebenden dennoch populär. Wer dem anderen „ganz gehören“ will, verschreibt sich ihm (oder ihr) mit Leib und Seele. Von dieser Vorstellung bis zu den Rollenspielen liegt nur ein kleiner Schritt: „Jetzt will ich dir zeigen, wie ernst ich es mit der Unterwerfung meine“. Es ist sozusagen die Überhöhung einer im Grunde genommen schwachen, aber doch vorhandenen Abhängigkeit. Und es erscheint plausibel, das Gefälle in Beziehungen spielerisch zu senken, als es dem anderen ständig vorzuhalten. Wer im realen Leben um Geld, Gunst oder Freiräume betteln muss, ist allemal schlechter dran als derjenige, der sie im Spiel ausleben kann. Dies sollten all jene bedenken, die sich vor Abscheu umdrehen, wenn von SM-Spielen in Beziehungen die Rede ist.

Liebe, Sex, Lust und Schmerz – alles Liebe oder was?

Themen über die Liebe und Themen der Liebe sollten eigentlich immer alles umfassen, was im Namen der Liebe oder aus Liebe getan wird, gleich, wo es auf der Bewertungsskala steht. Es ist keine Frage, dass sich Sex und Liebe im Alltag sowohl vermengen als auch separieren lassen, und also ist Sex ein wichtiges Thema für jede Liebesbeziehung – aber es kann auch separat behandelt werden. Und die Lust am Besonderen, an Gehorsam, Unterwerfung, Schlägen, Fessellungen und ähnlichen SM-Spielen? Niemand würde danach fragen, wenn das Thema nicht so herrlich spektakulär wäre. Ob es zur Liebe gehört? Das zu klären, würde mehr Raum erfordern. Aber es gehört allemal zu den intensiven sinnlichen Empfindungen.

Bilder: Historische Buch-Illustrationen, Fotomontagen.

Dreier – wie wichtig ist Bisexualität?

Von Orgien träumen mehr Frauen als von Dreiern - egal, mit wem
Einer der ersten Sätze, die du über Dreier hören wirst: Es ist wichtig, ob du MFM (MMF) oder MFF (auch FFM) als Dreier anstrebst. Doch ist das wirklich so?

Frauen tendieren meist dazu, einen Dreier mit zwei Männern zu bevorzugen, und sie sagen klar, warum: „damit ich im Mittelpunkt stehe.“ Männer wiederum wollen einen Dreier mit zwei Frauen, damit sie im Mittelpunkt stehen und mehr Lust empfangen, als sie je geben könnten.

Eher kein "Sandwich" und kein "Spießbraten"

Doch das gilt nicht immer. Der Dreier, den eine Frau mit zwei Männern inszeniert, unterscheidet sich von der Art von Dreier, bei dem zwei Männer unbedingt ein „Sandwich“ erproben wollen oder in dem die Frau sich als „Spießbraten“ prostituieren soll. Frauen wollen beim Dreier so gut wie immer, dass die Männer sie begehren und dies auch deutlich zeigen.

Dies alles gilt vor allem für Heterofrauen. Was aber ist mit Bi-Frauen? Mit Bi-Männern? Oder mit Paaren, die einen Dreier anstreben? Paare suchen ja ziemlich oft nach nach einer Frau zum Dreier – aus sehr unterschiedlichen Motiven. Entscheidend ist aber immer, ob die „Dritte“ nur Erfüllungsgehilfin für eine ganze bestimmte Konstellation sein soll, die vom Paar vorgegeben wird. Oder ob sie eine gleichberechtigte Dritte ist, die auch eigene Wünsche und Sehnsüchte einbringen kann.

Dreier? Oft bleibt alles beim Traum
Bi-Frauen- ideale "Dritte" für Paare

Bi-Frauen eigenen sich vorzüglich als Dritte. Sie nehmen den Druck aus der Situation und zeigen dem Paar, dass zum Dreier stets „geben und nehmen“ gehört. Oftmals haben Frauen in festen Hetero-Beziehungen erotische Wünsche an andere Frauen, trauen sich jedoch nicht, diese offen zu sagen. Beim Dreier aber geht die Angst unter, und zwar umso mehr, je sinnlicher der Dreier gestaltet wird und je wohler sich alle fühlen. Im Grunde, so sagen vieler der Frauen, die als „bi“ gelten, gehe es gar nicht um „Bisexualität“, sondern darum, die Lust einer Frau körperlich zu spüren.

Ob all dies auch für Hetero-Männer und Bi-Männer gilt? Die meisten Männer haben Berührungsängste mit dem eigenen Geschlecht, und manche verlieren sie nie. Beim harmonischen Dreier mit zwei Männern kommen sich beide Männer aber unweigerlich körperlich nah – und dabei können durchaus auch sinnliche Begierden entstehen.

Hinweis: die Statistik in Bild eins wurden anhand von lustvollen Träumen und Vorstellungen, also nicht anhand von konkreten sexuellen Aktivitäten erstellt.