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Lesbisch oder Bi oder was nun?

Lesbisch sein oder sich als lesbisch etikettieren lassen?
Immer wieder fragen sich junge Frauen, ob sie nun lesbisch oder bisexuell sind, weil sie derzeit eine Frau lieben.

Bisher nahmen Beraterinnen dieser Frage bitterernst, doch nun scheint sich dies zu ändern, vor allem, wenn die „sexuelle Orientierung“ noch nicht abgeschlossen ist.

Aber auch generell behandeln Berater(innen) das Thema lockerer als zu den Zeiten, als Outing noch als „chic“ galt.

Wir geben einfach mal Frage und Antwort verkürzt wieder, die wir in einem Blog lasen: Die Frage (stark gekürzt):

Ich versuche, verzweifelt, meine Sexualität zu erkennen, weil ich nicht mehr weiß, was sich den Leuten sagen soll, wenn sie mich danach fragen und sie mich einordnen wollen.


Die (vermutlich zutreffende) Antwort:

Bis du Sex mit unterschiedlichen Männern und Frauen ausprobiert hast, kannst du den Leuten einfach sagen, dass du dich noch umsiehst, um deine Sexualität zu entdecken.


Kürlich lass ich in der „Cosmo“ etwas, das ich sehr beeindruckend fand:

Du wählst deine Etiketten selbst. Du wählst auch aus, wem du sie zeigen möchtest … Ich denke, viele von uns sind sexuell flexibler als wir denken.


Bewiesen ist das sowieso. Das alte Denken, dass Frauen entweder heterosexuell sind oder lesbisch ist im Grunde längst Schnee von gestern. Vielleicht wollen die Männer, dass es so ist. Wer weiß?

Leider alles in Englisch, aber lesenswert:

1. Mythen um die sexuelle Orientierung.
2. Zitate Frage und Antworten - Lesbisch oder Bisexuell?
3. COSMO-Artikel (wie zitiert).

Die verzweifelte Suche nach schrägen Lüsten lohnt sich nicht

Man sollte der Lust nicht nachrennen, die schwer zu erreichen ist
Einige unserer Leser sind – wie könnte es anders sein – neugierig auf erotische Praktiken, Wandlungen oder Rollenspiele. Das ist sehr gut, denn die Gruppen, die „anders sein“ wollen, sollen ja nicht unter sich bleiben. Austausch ist alles, und Verständnis füreinander kann auf diese Art ebenfalls erreicht werden.

Wir schreiben nicht über unsere eigenen Gelüste

Das Interessante daran ist aber, dass sie unsere Redakteure mit den Inhalten in Verbindung bringen – heißt: Wer über Bisexualität schreibt, muss ja wohl „Bi“ sein, wer über Feminisierung schreibt, muss wohl im Herzen (und sogar im Leben) eine „Sissy“ sein.

Im Grunde sollte jeder wissen: Redakteure sind Menschen, die nicht über die eigenen Gelüste schreiben, sondern die Lüste anderer beobachten. Und weil das so ist, können wir uns bis zu einem gewissen Grad in die Personen hineinversetzen, die wir nicht sind. Und das ist wirklich alles.

Das Handwerk der Redakteure

Und wie es offenbar ganz schwer zu verstehen ist, was Redakteure auf dem Glatteis der Erotik wirklich tun, will ich es einmal erläutern:

Wir halten Abstand zu unseren Themen, das heißt, wie applaudieren niemandem, weil er anders ist und wir pfeifen niemanden aus, weil er so ist. Wir sehen einfach, wie er (sie) ist und welche Gelüste ihn (oder sie) antreiben. Vor allem aber versuchen wir, etwas zu verstehen und für andere verständlich zu machen. Das ist Handwerk, und sonst gar nichts.

Wir fallen nicht ein in eure Sehnsüchte - wir beschreiben sie nur

Was wir nicht tun, ist in die Sucht oder eine verzweifelte Suche nach Lust und Liebe einzufallen und sie zu unserer Sache zu machen. Wenn wir beispielsweise über „Cuckoldig“ schreiben, dann verwenden wir nicht die Sprache derjenigen, die daraus eine Philosophie machen wollen. Schreiben wir über „Feminisierung“ oder „Disziplin“, dann denken wir nicht in den Kategorien von verzweifelten Männern, die nach einer Freundin lechzen, die dies goutiert.

Wir behandeln also – und dafür werden wir nicht selten angegriffen – das Ungewöhnliche wie das Gewöhnliche. Im Grunde ist es doch völlig gleichgültig, ob wir darüber schreiben, wie eine Frau Ihren Ehemann dazu bringen kann, Cunnilingus an ihr auszuüben oder wie sie ihn in Fesselspiele verwickeln kann. Und es ist wirklich nicht unser Thema, ob dies immer auf „Augenhöhe“ erfolgen muss und wie man dabei „Gerechtigkeit“ praktizieren kann. Und schon gar nicht, wie es sich anfühlt, mit Scheuklappen hinter einer sexuellen Praxis herzulaufen.

Vielfältige Quellen helfen uns

Ich denke, es wäre schön, wenn Sie das einfach mal akzeptieren würden. Etwas 50 Prozent von dem, was wir schreiben, haben wir sorgfältig aus Foren, Blogs oder anderen Berichten der betroffenen Personen entnommen. Wir lesen auf Deutsch und auf Englisch, und so haben wir eine breitere Basis als andere, denen nur deutsche Quellen offenstehen.

Wie der Markt bei Lust und Liebe funktioniert

Ein letztes Wort zum „Markt“: Alles, was verzweifelt gesucht wird, ist teuer, und je verzweifelter Sie danach suchen, umso teurer wird es und umso weniger Chancen haben Sie, dass Ihre Wünsche aus Lust, Lieb oder Leidenschaft erfüllt werden. Das gilt keinesfalls nur für „schräge Lüste“, sondern für alle, die Partner mit besonderen Eigenschaften suchen.

Wenn Sie sich daran orientieren, dann haben Sie den ersten Schritt getan, die Dinge so zu sehen, wie unser Redaktion sie sieht: überwiegend nüchtern, pragmatisch und mit kühlem Kopf.

Bild: Alter englischer Kupferstich, rechts im Original.

Selbstbewusst, schlank und maskulin – suchen Männer solche Frauen?

Maskulin kann sehr attraktiv sein - was meinen Sie?

Frauen sollen weich, liebevoll, süß, sinnlich, lustvoll, verführbar und unterschwellig auch willig sein. So jedenfalls denkt angeblich die Mehrheit der Männer. Und wer im Internet zu recherchieren versucht, der tappt sofort in die Falle des Populismus: maskuline Frauen? Die müssen zwangsläufig lesbisch sein – und also geht es darum, welche Frau von einer maskulinen Frau angemacht wird.

Geht es wirklich darum? Eigentlich nicht. Eine maskuline Frau kann durchaus heterosexuelle sein, sie kann bisexuell oder homosexuell sein oder einfach Lust auf Sex haben. Vielleicht geht sie aufrechter, kleidet sich anders, flirtet anders. Vielleicht denkt und fühlt sie auch anders.

Vielleicht?

Können wir in andere hineinblicken? Wissen wie, wie sich Triebe und Neuronen auf optische und taktile Reize einstellen? Glauben wir wirklich, dass die Ergebnisse immer tatsächlich zu einer eindeutigen Wahl führen?

Viele Männer wollen sexuell geführt werden – das tut eine „feminine“ Frau aber selten. Und sie wollen, mehr als sie esjemals zugeben, auch verführt werden. Doch nicht nur das: Am Ende suchen viele Männer sogar gelegentlich nach weiblicher Dominanz – nicht jeden Tag, aber dann, wenn sie des Herrschens müde sind.

Maskuline Frauen haben üblicherweise einen „herben“ Unterton im Wesen, ja, sie sollen sogar tatsächlich herber duften. Manche sollen sogar Herrendüfte tragen, um sich von femininen Frauen zu unterscheiden. Vielleicht ist das überhaupt das richtige Wort – herb.

Nicht jeder Mann liebt erotische Süßspeisen. Männer suchen erotische Herausforderungen, und eine herbe Frau ist eine erotische Herausforderung. Warum also nicht?

Was meinen Sie? Würden Sie eine maskuline Frau treffen? Wäre es ihnen gleichgültig, ob sie heterosexuell oder bisexuell wäre? Und wie würden Sie ihre Maskulinität oder ihre Lust auf eine maskuline Frau definieren?

Foto: © 2016 by Tomboy Fashion. Aus Formatierungsgründen können Sie nur den oberen Teil sehen.

Wie und wo du eine Frau berühren kannst – sinnlich und intim

Flirt paradox: fass mich nicht an ...
Nicht alle Frauen sind gleich. So, und nachdem das gesagt ist, will ich dir zeigen, wie und wo du eine Frau berühren kannst – klar nur dann, wenn ihr ein Liebes- oder wenigstens ein Lustpaar seid.

Das Feuer entfachen: Lippen, Nacken und Ohren

Frauen schmücken Lippen und Ohren, damit du ihren erotischen Wert erkennst. Der Flirt mit dem Mund (Kräuseln, Kussmund, Finger hineinstecken, Lippen ablecken) ist eine der Flirtmethoden – den und ausgiebig und sinnlich zu küssen, bevor du deine Zunge ansetzt, ist meisten erwünscht, jedenfalls bei „romantischen“ Verführungen. Das Ohr spielt beim Flirt ebenfalls eine Rolle – insbesondere das Ohrläppchen. Küsse in der Gegend der Ohren oder aufs Ohrläppchen wirken oft sehr stimulierend. Der Nacken (insbesondere am Haaransatz) wird zwar beim Flirt selten eingesetzt, ist aber ausgesprochen sensibel. Auch interessant für den Flirt: der nackte, auffällig dargebotene Hals. Der signalisiert – ich gebe mich dir vorbehaltlos hin. Und Küsse von vorne auf den Hals sind einfach himmlisch und schon ziemlich intim. Aber denk dran: Nicht alle Frauen mögen alles.

Die Botschafter: Füße, Hände, Schenkel

Bein, Füße und attraktive Schuhe zu zeigen, sind Hinweise darauf, dass der Flirt durchaus erotisch gemeint ist – nicht nur für Fußliebhaber. Wenn sie den Blick auf ihre Oberschenkel lenkt, heißt das meistens, dass sie durchaus noch mehr von sich zeigen würde. Nackte Oberarme sind immer attraktiv, und falls sie mit ihren Fingern spielt oder sie sogar in den Mund steckt, so ist dies ein Hinweis darauf, dass sie auch oralen Lüsten gegenüber nicht abgeneigt ist. Wenn du allerdings Füße und Hände küsst, könnte es sein, dass sie dich für devot hält. Die meisten Frauen lehnen ab, dass du dich zu sehr mit ihren Füßen beschäftigst, gleich, ob optisch oder taktil. Das Küssen der Oberschenkel gehört bereits zu den sehr intimen Handlungen.

Halb intim, halb sinnlich - meist der Königsweg

Immer, wenn eine Frau viel Haut zeigt, will sie der Welt auch etwas „Intimes“ von sich zeigen. Ob es sich dabei um ein aufregendes Dekolleté, sichtbare Oberschenkel, Bauchfreiheit, durchbrochene Kleidung oder einen langen Rückenausschnitt handelt. Ob sie dort berührt werden will? Manchmal ja, manchmal nein. Berührungen und Küsse entlang der Wirbelsäule (vom Hals beginnend) gelten als angenehm-sinnlich. Wer sich am Ausschnitt entlang küssen darf, der darf demnächst auf den Anblick hübsche Aureolen hoffen. Erlaubt dir eine Frau, dich am Schenkel „hochzuküssen“, wirst du vermutlich bald noch weitaus intimere Erfahrungen machen dürfen – aber wieder giltst du als etwas devot, wenn du es tust. Buchfreiheit und die Bereitschaft, sich den Bauch küssen zu lassen, deutet auf ähnliche Genüsse hin. Neben den Oberschenkel ist auch der Po (er muss dazu nicht nackt sein) ein sehr sinnlicher Bereich für Berührungen.

Echt intim - da gibt es noch Hemmungen

Der gesamte Intimbereich ist sehr sehr sehr sensibel sowohl für Berührungen als auch für Küsse – psychisch bestehen aber oft Hemmungen dagegen, sich dort berühren oder küssen zu lassen. Meist wird die Frau dir zeigen, was sie gerne hätte – oder eben auch nicht. Um den Damm oder den Anus stimulieren zu dürfen, musst du schon sehr intim mit ihr sein, und sie muss derartige Berührungen lieben. Und – manche Frauen mögen nicht einmal, wenn du ihre Brustwarzen stimulierst oder küsst.

Und du? Wo wirst du sie berühren?

Nicht alle Frauen mögen alles. Manche verweigern fast alles, und andere sind noch nie wirklich ausgiebig sinnlich berührt worden. Wenn du dir unsicher bist: Jüngere Frauen sind abenteuerlustiger, aber selten wirkliche Genießerinnen. Erfahrenere Frauen ab 30 aufwärts sind deshalb meistens sinnlichere Frau, und sie sagen dir auch eher, was sie mögen. Frauen mit bisexuellen Kontakten hatten mehr Möglichkeiten, Intimitäten zu erproben als Frauen, die ausschließlich Hetero-Kontakte hatten. Wenn du eine Frau findest, die dich ein bisschen über die Landkarte ihres Körpers führt – dann pass besser auf als früher in Geografie. Es lohnt sich.

Andere Erfahrungen? Wollt ihr eher weniger oder mehr? Schreibt uns ...

Der Dreier des Teufels oder wie zwei Männer und eine Frau zusammenkommen

Fantasie des 19. Jahrhunderts, stark retuschiert


In englischsprachigen Ländern wird ein gewöhnlicher “Dreier” von einem “Dreier des Teufels” unterschieden. Warum auch immer der Teufel im Spiel sein soll – jedenfalls handelt es sich um einen Dreier, an dem zwei Männer und eine Frau beteiligt sind. Und weil das Vorstellungsvermögen der meisten Menschen begrenzt ist, stellte man (und insbesondere: Mann) sich vor, dass bei einem solchen Dreier immer eine sogenannte „Doppelpenetration“ (vaginal und anal) stattfindet. Der „offizielle inoffizielle“ Begriff für alle Arten von Dreiern unter Beteiligung von zwei Männern und einer Frau heißt aber eigentlich „MMF“ oder „MFM“ und beinhaltet nicht zwangsläufig Analverkehr.

Tatsächlich bestehen bei MFM-Dreier wesentlich mehr Möglichkeiten als diejenigen, die Frauen als „Lustobjekte“ der Männer einplanen.

Wichtig ist, wie bei allen sexuellen Aktivitäten, wer der Initiator ist und auch welchem Grund dieser die Initiative ergreift.

1. Initiatoren sind zwei Männer.
Falls zwei Männer als Initiatoren auftreten, ist die Frau fast immer für eine bestimmte Rolle vorgesehen. Die Männer sind dabei zumeist Heteros und sie haben es in den meisten Fällen auf „Doppelpenetration“ abgesehen.

2. Initiator ist ein Mann.
Die Wahrscheinlichkeit, dass dieser Mann bisexuell ist, ist sehr wahrscheinlich, und zumeist sucht er ein Bi-Paar zur Verwirklichung seiner Wünsche.

3. Initiatorin ist eine Frau
Lädt eine Frau zum MFM-Dreier, so sucht sie zumeist nur einen „Dritten Mann“, selten zwei unbekannte Solo-Männer. Initiiert die Frau, so will sie auch festlegen, was passieren soll. In der Regel will sie von beiden Männern begehrt werden und sie überwiegend nacheinander genießen. Der Wunsch, dabei anal penetriert zu werden, ist eher gering.

4. Initiator ist ein Paar.
Der Klassiker unter den Zeitungs- und Internetanzeigen für MFM war und ist: Paar sucht Mann. Dabei ist fragwürdig, wozu der Mann benötigt wird: Er kann als sogenannter „Bull“ im Cuckold-Spiel auftreten oder er kann das Objekt der Begierde beider Partner sein.

Männer kommen einander nahe

Ob hetero oder nicht, die beiden Männer kommen sich beim Spiel meist nahe und sie sehen einander nackt. Das wäre zu berücksichtigen, bevor man einen solchen Dreier plant. Wie wir aus zahlreichen Berichten wissen, ist der MFM-Dreier für die Frau eine Art „Logistikproblem“, wobei es darum geht, was sie zugleich tun kann und was separat behandeln werden soll. Aktivitäten wie „Doppelpenetration“ erfordern umfassende Vorbereitungen und oftmals artistische Fähigkeiten. Obgleich man Frauen nachsagt, zum „Multitasking“ geboren zu sein, fällt es ihnen dennoch schwer, zwei Aktivitäten, die Konzentration erfordern, gleich exzellent zu absolvieren. Das sagen wir hier all jenen, die gerne das „Spitroasting“ mit eingeschlossen hätten. Üblicherweise können sich auch Frauen bei intensiven, aktiven Körperkontakten nur auf eine Person konzentrieren.

Da wir hier mit unserer Wortwahl etwas vorsichtig sein müssen, können wir nicht alle Möglichkeiten detailliert beschreiben. Empfehlenswert ist jedoch, wie bei ganz normalen Liebesbeziehungen, mit Küssen, Kosen und oralen oder einfachen taktilen Genüssen zu beginnen. Als gut hat sich auch erwiesen, vorher einen Plan auszutüfteln, was unbedingt sein soll und was möglicherweise noch zusätzlich sein kann. Denn wie schon gesagt – Dreier sind auch eine logistische Herausforderung.