Skip to content
 Liebeszeitung - Lüste, Liebe, Beziehungen und viel mehr.

Dating-Fehler, die du vermeiden kannst - Verallgemeinern

Wen triffst du, wenn du jemanden triffst? Einen Vertreter seines Geschlechts oder seiner sexuellen Vorliebe? Oder einen Menschen mit all seinen Eigenschaften?

Mach dir klar: Du triffst nicht „Mann“, sondern eine Person. Und du triffst keine „Frau“, sondern einen einzelnen, einzigartigen Menschen. Das trifft auf „gewöhnliche Beziehungen“ zwischen Frau und Mann genauso zu wie von „Frau zu Frau“ oder „von Mann zu Mann“. Was wieder heißt: Nur, weil zwei Menschen die gleiche sexuelle Orientierung haben, passen sie nicht automatisch zusammen.

Du triffst eine einzigartige Person - nicht "Männer" oder "Frauen"

Ich höre ziemlich oft, dass Frauen sagen: „Die Männer sind eben so …“ oder von Männern: „Ach Frauen suchen doch nur nach…“. Das sind die berühmten Vorurteile. Denn in Wahrheit sucht jeder Mensch, was für ihn persönlich gut ist – nicht mehr und nicht weniger.

Die von mir schon anderwärts zitierte Therapeutin Julia Bartz sagte:

Ich erinnere meine Klienten … immer daran, dass sie nicht mit allen Männern/Frauen/Menschen ausgehen wollen – sie suchen nach einem Partner, der respektvoll, anständig und freundlich ist.

Und natürlich noch viel mehr. Sie suchen einen Menschen, der sie zumindest mittelfristig glücklich macht, und mit dem sie ein Paar bilden wollen.

Ein „Paar“ – das ist nicht die Summe aus zwei Menschen – sondern etwas anderes. Da kommen nicht nur „Frau und Mann“ (Frau und Frau oder Mann und Mann) zusammen – sondern es entsteht ein neues Gebilde – möglicherweise erwächst daraus sogar eine Familie.

Zitat aus "Psychology Today", in der das Thema etwas anders behandelt wird.

Bist du stolz auf DICH?

Stolz, selbstbewusst, selbstherrlich?
Kürzlich habe ich den Begriff „Stolz“ in einem Beitrag zur Partnersuche gelesen, den wir hier diskutiert haben. Wir schrieben (1):

„Worauf bist du stolz …“ die Frage zielt auf die Welt der inneren und/oder äußeren Werte, aber auch auf die eigenen Kenntnisse, Fähigkeiten oder Leistungen ab.

Was ist denn eigentlich "Stolz?

„Stimmt das überhaupt?“ werden sich viele gefragt haben. In der Alltagssprache kommt der Begriff selten vor. „Stolz“ gilt mal als „Eigenschaft“, dann wieder als Gefühl. Oft wird das Wort wirklich so genutzt, wie ich es beschrieben habe, manchmal aber auch für ganz andere menschliche Regungen. Dann sind Leute stolz auf etwas, was sie ohnehin nicht ändern können: ihre adelige Herkunft, ihre Heimat, Ihr Deutschsein und noch viel mehr - also etwas, was nicht auf „ihrem eigenen Mist“ gewachsen ist. Manchmal wird das Wort auch genutzt, wenn sich jemand etwas „bewahrt“ hat: Sei es die „Unschuld“ oder die „kindliche Naivität“.

Und DU? Bist DU stolz auf DICH?

Ich gehe jetzt mal aus den Definitionen heraus und wende mich an Dich persönlich: Bist du stolz auf dich?

Nun hätte ich auch fragen können: „Bist du selbstbewusst?“ Das ist eine recht ähnliche Frage. Wenn du solche Fragen mit „Ja“ beantwortest, so kannst du damit rechnen, dass jemand nachfragt: „Auf was bist du stolz?“ Oder komplizierter: „Über was bist du dir selbst bewusst?“ Das heißt, es reicht nicht, sich das „Etikett“ anzuhängen, sondern dein Partner / deine Partnerin will auch wissen, was dahintersteht.

Fragen sind gut - aber hast du auch Antworten?

Behauptet wird ja, du solltest in jedem Fall die Frage stellen: „Worauf bis du stolz?“ Im Artikel der Liebeszeitung bezweifeln wir, dass dein Gegenüber „spontan“ eine zutreffende Antwort findet. Er ist ja kein „Bewerber um deine Gunst“, der auf alle Fragen vorbereitet ist. Und spontan wird dir kaum jemand eine wahrhaftige Antwort geben, weil der Begriff „eine große Bandbreite“ hat - sprich: Er ist kaum etwas wert. Wenn man dir antwortet: „Auf mein Leben“, dann fängst du kaum etwas damit an.

Das eigentliche Problem für dich als Fragestellerin oder Fragesteller ist jedoch, dass du auf die Gegenfrage vorbereitet sein solltest. Wann immer du etwas aus der Gefühlswelt fragst, wird dein Gegenüber animiert, auch derartige Fragen zu stellen. Das heißt, du begibst dich auf das Glatteis der Intimität. Wenn du gewohnt bist, über deine wahren Gefühle und Neigungen zu reden, ist das kein Problem. Wenn nicht, kann es für dich peinlich werden, zumal, wenn du keine eigenen Antworten darauf hast.

Nun gut. Wenn du mehr über den Stolz in alten Lexika und neuen Psychologie-Beiträgen lesen willst, dann geht es hier weiter ... ansonsten verabschiede ich mich hier von dir. (Quellen am Artikelende).

"Bist du stolz auf DICH?" vollständig lesen

Zwölf erste Dates - nicht genug?

Ausnahmsweise einmal etwas Realistisches aus der Presse über echte Online-Dates. Eine Frau nimmt sich vor, 12 Dates in einem Jahr zu haben - und schreibt darüber. Sehr interessant, weil mit einigen Klischees aufgeräumt wird. Und: eine App ist eben nur eine App, egal, wie hoch die Werbeaussagen „aufgehängt“ werden.

Wie es ausging, steht in der Vogue - und es handelt sich um einen Bericht, der absolut lesenswert ist.

Die Woche: Wahrheiten, Avatare, Dating als Spielerei und Männerängste

Der Unterschied zwischen den Behauptungen der Dating-Branche einerseits und der Realität andererseits wird immer größer. Während die Branche versucht, mit allerlei Pseudo-Wissenschaft, angeblichen Studien und aus der Luft gegriffenen Behauptungen versucht, Kunden anzulocken, bleibt die Realität nüchtern.

Richtig daten ist ein falscher Rat

Und die ist: zu viele Menschen versuchen, sich zu verhalten, wie es angeblich „richtig“ ist. Beispielsweise haben sie gelesen, sie sollten sich Fragen überlegen oder ganze Fragenkataloge mitbringen. Und letztlich sollen sie eine überzeugende Rolle spielen. Und was dazu kommt: unbedingt „geschlechtsspezifisches Verhalten“ zu zeigen. Was für ein Unsinn … du gehst „als du selbst“ zum Date, nicht als ein Fleisch gewordener Dating-Avatar.

Dating im Land der Fantasien?

Klar, die App-Betreiber, die Nachhaltigkeit versprechen, wollen möglichst Kunden, die sich „ernsthaft binden“ wollen. Also verbreiten sie Meldungen, wonach das gerade ein Megatrend ist. Andere setzen bewusst auf den Spieltrieb, der einst mit „Hot or Not“ begonnen hatte und seither vielfach kopiert wurde. Und schließlich waren da noch die virtuellen Welten, die ihre Avatare auf uns ansetzten. Und nun haben beide einen PR-Kampf begonnen, wer die besseren Matches liefert.

Die angebliche Furcht der Männer vor Begegnungen mit Frauen

Auf eine App-PR ist auch eine „Studie“ zurückzuführen, die belegen soll, welche Ängste Männer beim Dating haben. Ich habe das tatsächlich gelesen und festgestellt: Ziemlich an den Haaren herbeigezogen. Und es gibt Tipps für Männer, die nicnt aus der Luft gegriffen sind und keine Werbung für etwas oder jemanden.

Mehr Dates in kürzerer Zeit

Unser Beitrag klingt zunächst zu simpel: Du brauchst mehr Dates, nicht weniger. Aber im Artikel beweisen wir euch, dass viele, gezielte Dates innerhalb einer relativ kurzen Zeit (bis zu sechs Monaten) wesentlich effektiver sind als die „lange Bank“. Viele Dates über viele Jahre sind Spielereien von Menschen, die sich oft selbst maßlos überschätzen.

Gib mir Feedback: Wie war ich?

Ach so – wenn du deine Partnerin nach der ersten Nacht fragst: „Wie war ich“, dann ist das schon blöd genug. Aber sage bitte nie, du hättest „Feedback angefordert“.

High Fidelity oder Strapse?

Auf Halbakten, Wäschefotos oder anderen „frivolen“ Bildern der 1970er-Jahre kann man gelegentlich teures Hi-Fi-Equipment sehen. Ich glaube ja nicht, dass viel von euch dorthin schauen – aber solche Geräte waren eigentlich erst in den 1970er-Jahren populär. Ich hatte es wegen der auffälligen Strapse ursprünglich auf die 1950er/1960er-Jahre datiert. Das habe ich inzwischen korrigiert.

Tröten statt zwitschern

In eigener Sache: Ich zwitschere nicht mehr – aus und vorbei. Im Moment lasse ich mir die Nachrichten noch ans E-Mail-Postfach anliefern, aber ich werde nicht mehr aktiv. Allerdings bin ich in ein neues Netzwerk eingestiegen – mastodon. Der Name erinnert an die inzwischen vergessene Bezeichnung für „Rüsseltiere“. Falls ihr denkt, dass dort nur männlichen Mitgliedern Zugang gewährt wird: Nein, absolut nicht. Nicht weil die Gattung der Mastodonten auch „Zitzenzähner“ genannt wird – sondern sowieso. Ich rate also allen Menschen mit Langmut und Elefantengedächtnissen, mich dort zu suchen.

Abgesang

Diesmal waren wir vielleicht etwas einseitig auf die Datingbranche konzentriert. Nächste Woche haben wieder „heiße“ Themen gegen die kalte Witterung zu bringen. Sie liegen schon im Brutschrank. Wie auch immer – die Liebeszeitung versucht, sich mit einem minimalen Budget über Wasser zu halten. Und euch wünsche ich, dass ihr trotz des kalten Wochenendes noch einige wundervolle Erlebnisse habt.

Sieben Vorschläge, wie du ihn beim Date ins Bett lockst

Lust auf Sex beim Date? Was, wenn er es nicht merkt?
Du bist auf einem Date. Du sehnst dich nach Sex, doch der Mann, mit dem du ausgegangen bist, will den konservativen, zurückhaltenden Weg beim Date gehen. Das heißt, er will bis zum zweiten oder dritten Date warten. Die meisten Ratgeber schreiben: Ja, du solltest auch warten. Aber auch das „Warten“ ist nicht jeder gegeben – wie ist es bei DIR? Und vielleicht hast du auch noch einen geheimen Grund, warum es unbedingt heute sein muss?

Es dauert dir zulange, bis er den ersten Schritt macht? Hier sind 7 Vorschläge

Das Date zieht sich. Ihr könnt euch gut unterhalten – auch schön. Aber es war nicht dein Ziel, „nur zu quatschen“. Und die ersten zwei Gläser Wein sind auch schon ausgetrunken. Dann wird es Zeit, mal anzuklopfen bei ihm.

1. Was hast du heute noch vor?
Die Frage klingt seltsam, nicht? Aber wenn du ihn fragst, wird er sich darüber klar, dass DU noch etwas mit IHM vorhast.

2. Wills du eigentlich nur mit mir reden?
Damit provozierst du ihn – und er wird schnell checken, dass du etwas anderes willst als „nur“ mit ihm zu reden.

3. Ich glaube, ich hab noch einen Sekt im Kühlschrank …
Darum herumgeredet, ja. Aber wenn er nicht komplett meschugge ist, wird er dich bitten, sie mit dir auszutrinken – und dass du Sex mit Sekt verbindet, ist ja ziemlich üblich, oder?

4. Würdest du einfach noch mit zu mir kommen?
Sehr direkt, aber nicht unsympathisch. Spontane Methode, zügig zum Ziel zu kommen – und das Wort „Sex“ fällt auch nicht.

5. Hast du dir schon überlegt, wie der Abend weitergehen soll?
Ähnlich wie die Frage (1) - wenn er es wirklich noch nicht überlegt hat – jetzt wird er es tun. Vielleicht mag er nicht aussprechen, was er denkt. Dann sag einfach, dass du eine kuschelige Wohnung, Kerzen und noch etwas zu trinken hast.

6. Ein Kaffee würde uns jetzt guttun, oder?
Die Einladung „auf einen Kaffee bei mir“ lässt ich übersetzen mit „wir trinken noch einen Kaffee, damit wir wieder etwas nüchterner werden, bevor wir Sex haben.“ Eine der Umschreibungen, die früher oft benutzt wurden.

Gummischwämme - der Name stand für Kondome, die man früher bei Friseuren kaufte.
7. Du hast doch sicher Kondome dabei?
Nein, das empfehle ich nicht. Zu direkt, und vielleicht bekommt er einen roten Kopf. Und: es ist immer gut, wenn du auch welche dabei hast, ob du nun Sex geplant hast oder spontan dazu übergehst.

Ach, du willst noch mehr?

Wenn es mehr als gewöhnlicher Sex sein soll - sag ihm bitte, was du willst
Wenn du etwas anderes mit ihm vorhast – sei es bei ihm oder bei dir, dann sag ihn genau, was du vorhast. Handelt es sich um ein PC-Problem, das er bei dir lösen soll? Ich hoffe nicht. Und falls es sich um eine bestimmte Sexvariante, ein erotisches Experiment oder ein frivoles Rollenspiel handelt, solltest du es ihm sagen.