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Du willst nur Sex? Versuch ihn/sie gepflegt darauf einzustimmen!

Besondere Wünsche solltest du vorher anmelden ...
Wenn eine Frau in den „alten Zeiten“ einen Mann traf, dann war die Situation früher halbwegs klar: Für ihn war Sex beim ersten Treffen eine Option, für sie nicht.

Diese märchenhafte Vorstellung haben heute noch viele Frauen – und eben auch viele Männer. Heißt im Klartext: Frauen denken immer noch, dass Männer entweder eine Beziehung wollen oder aber Sex, und sie versuchen deshalb, Männer zu meiden, die „lediglich“ an Sex interessiert sind. Manche Männer denken allerdings ähnlich konservativ: Für sie gibt es einerseits „Frauen für Beziehungen“ und andererseits „Frauen für Sex“. Frauen für Beziehungen werden nach Charakter, Verlässlichkeit und Schönheit erwählt, Frauen für den Sex ausschließlich nach Aussehen und dem optischen/verbalen Eindruck, dass sie die Kunst der Fleischeslust beherrschen.

Das alles mag gelegentlich heute noch gelten, und doch … vieles hat sich gewandelt. Da wäre einmal das Hybrid-Dating, das durchaus von Frauen wie von Männern praktiziert wird: Die Guten und Ehegeeigneten konserviert man sich auf für eine Beziehung, die sexuell attraktiven, auf Dauer aber leider ungeeigneten, werden für den Sofortverzehr freigegeben. Sodann wäre da eine neue Art von Date: Nämlich eines, das im Endeffekt so geplant ist, dass die Lust befriedigt wird – eine Beziehung wird von vornherein ausgeschlossen. Der Unterschied: Wer sich auf „Sex Dates“ oder „Casual Dates“ einlässt, weiß, was der andere Will (jedenfalls ungefähr) und kann sich entsprechend auf die Situation vorbereiten.

Nicht jede Frau, die Sex will, plant mit dir ein Sex-Date

Das Sex-Date „auf Bestellung“ ist aber nicht das einzige Date, bei dem es nur um Sex geht. Denn insbesondere Frauen meiden Sex-Portale, weil sie wissen, dass der Mann auf ihnen nicht lange um sie werben wird, sondern nur darauf wartet, seinen Penis in Aktion zu fühlen. Und damit sind die Optionen wieder offen für die Frau, die sich etwas romantisches Beiwerk wünscht, bevor sie das Höschen auszieht.

Erst ein wenig kennenlernen, dann ins Bett

Und nicht nur das. Es ist immer nötig, die Person einzuschätzen, mit der frau/man ins Bett steigt. Nicht nur wegen der Gefahr, mit HIV-Viren oder anderen STDs infiziert zu werden, nicht nur, um die Schwängerung auszuschließen, sondern auch um, andere böse Folgen abzuwehren. Denn die Begegnung, die angeblich „spontan“ ist, kann von langer Hand eingefädelt worden sein. Dabei sind Männer gefährdeter als Frauen, denn überwiegend auf Männer werden kriminelle Lockvögel, Detektivinnen und Agentinnen angesetzt.

Der beste Rat ist also, wenigstens ein Date zu haben, bei dem man die gegenseitige Sympathie abcheckt und ein paar Grundsatzfragen klärt, falls beim zweiten Mal ein konkreter Sex-Termin vereinbart werden soll. Dabei geht es nicht immer nur um Romantik, sondern inzwischen durchaus auch um sexuelle Praktiken oder andere körperliche Behandlungen.

Zögerliche Menschen langsam einstimmen - und ruhig dabei erröten

Noch besser ist allerdings, ein paar gewöhnliche Dates zu haben und dabei die Wünsche abzuklären. Denn falls sie ein bisschen ungewöhnlich sein sollten (schon der Cunnilingus kann als „sehr ungewöhnlich“ angesehen werden), dann ist es besser, in einer ruhigen, gelassenen Atmosphäre über diese und andere Vorlieben zu sprechen als in dem Moment, in dem die Schenkel auf Augenhöhe sind. Und falls du eine Frau bist, die dies liest: Du darfst dabei ruhig ein bisschen erröten.

Bliebt die Frage, ob du als „Schlampe“ angesehen wirst, wenn du dich zum Sex (sei’s beim ersten oder beim dritten Mal) triffst. Wahrscheinlich eher nicht, falls du nicht den Fehler machst, deine Erlebnisse zu veröffentlichen. Wenn du eine Dame bist oder deine Dame spielen kannst, wenn du selbstbewusst auftrittst oder „Format“ beweist, wird kein Mann dich als „Schlampe“ abwerten, sondern dich wiedersehen wollen.

Je nachdem, warum du den schnellen Sex gesucht hast, kannst du dir’s dann ja mal überlegen. Vielleicht wird am Ende doch noch das draus, was du eigentlich nicht wolltest: eine Beziehung.

Illustration aus einem Buch, das auf einen 1798 verfassten Text zurückgeht , anonym, für die Veröffentlichung "entschärft"

Ist Sex eine Handelsware?

Ein alter Herr - eine junge Geliebte
Vor einigen Tagen las ich in einer Schweizer Zeitung, „Sexualität (werde) heute als Handelsware angesehen.

Der Satz ist lustig, weil „Sexualität“ die Voraussetzung für Leben ist – und sie ist gar nicht gemeint. In Wahrheit meint der Herr, der es sagte, den Austausch sexueller Gefälligkeiten gegen Geld oder Geldeswert.

Dienstleistung, Gunst oder Gefälligkeit?

Man nennt dergleichen auch eine „Dienstleistung erbringen“. Und schon ergibt sich die nächste Frage: Darf man „sexuelle Gefälligkeiten“ als Dienstleistungen bezeichnen? Und wo liegen eigentlich die Grenzen zur Prostitution?

Darüber lässt sich trefflich streiten – aber eigentlich dürfte klar sein, dass Prostitution nur dann vorliegt, wenn ein Mensch sexuelle Leistungen „notorisch“, also gewohnheitsmäßig und offenkundig anbietet.

Was wieder bedeutet: Er oder sie lebt davon, ob freiwillig oder unter Druck, ob aus Not oder aus Gewinnsucht.

Was wird geboten und womit wird gezahlt?

Interessant wird das Thema erst, wenn wir die Randgebiete ansehen: Was, wenn gar kein Sex angeboten wird, sondern andere Berührungen? Wenn es nicht um Lust geht, sondern um Schmerz?

Und was ist, wenn die sinnliche, erotische oder sexuelle Handlung nicht in direktem Zusammenhang mit einem Austausch „Geld gegen Lust“ steht? Was, wenn eine Dame gerne in Luxus lebt, sich teure Reisen spendieren lässt oder wenn ihr Liebhaber ihr ein Appartement bezahlt?

Kontroverse um "Sugar Dating"

Das Thema wird nach wie vor kontrovers behandelt – vor allem in einem Bereich, in dem es ganz besonders deutlich wird: beim sogenannten „Sugar Dating“. Hier stehen junge Frauen Schlange, um sich einen der unbefriedigten, lustvollen, aber eben auch meist verheirateten älteren Typen zu angeln, die Spendierhosen tragen.

Natürlich geht es dabei in vielen Fällen um Sex, Lust, Befriedigung und Ekstase. Die Frage bleibt aber: Was bezahlt der Galan? Die Zeit, in der ihm die Dame Gesellschaft leistet? Die Gunst, die sie ihm erweist? Oder einfach die Beziehung als solche, die mit Schmuck, Luxusgegenständen oder einer „Apanage“ abgegolten wird?

Die Lust, einer jungen Frau mit Geld unter die Arme zu greifen, auch wenn dies nicht ganz selbstlos geschieht, scheint einigen Männern immerhin zu gefallen. Und die jungen Frauen stehen sicherlich nicht aus Not in der Schlange derjenigen, die sich nach Luxus sehnen.

Bild nach einer Illustration von Becat (Ausschnitt).

Warum Sie beim modernen „Dating“ scheitern – müssen

Warum Sie beim modernen „Dating“ scheitern – müssen. Jedenfalls wahrscheinlich, udn vor allem, wenn Sie dem "Mainstream" nachlaufen.

Ich höre immer wieder, dass sich „in unserer Zeit“ alles so schnell ändert. Und dass unsere Verhaltensweisen gar nicht so schnell mitkommen, wie „sich“ alles verändert.

Stop. Bullshit.

Das alles hat schon die Königin in „Alice hinter dem Spiegel“ gesagt. Sie belehrt die kleine Alice, dass sie so schell rennen muss, wie sie kann, um wenigstens dort zu bleiben, wo sie sich gerade befindet. Und falls sie sich fortbewegen wollte, müsste sie mindestens doppelt so schnell rennen. Das war 1871, also vor etwas weniger als 150 Jahren.

Ja, wir haben uns seither „beschleunigt“, aber wir sind auch ein paar Idioten gefolgt, die uns belehren wollten, dass wir vor allem schnell sein müssten, um den anderen etwas wegzuschnappen. Aber ob „schnell sein“ bei der Partnersuche reicht? Nehmen wir mal den „alten Osten. Wenn es Bananen gab, dann bildeten sich lange Schlangen vor den Geschäften, und falls noch heute irgendwo eine Schlange steht, dann fragt garantiert jemand: „Gibt es Bananen?“

Das Angebot reicht völlig aus, und Eile ist nicht nötig

Bei der Partnersuche gibt es für bestimmte Gruppen immer genügend Angebote. Schnell sein ist also gar nicht gefragt, sondern die Frage lautet mehr und mehr: „Was habe ich zu bieten, was der andere gebrauchen kann?“ Das lässt sich zurückverfolgen vom Neolithikum über die Bibel und die bürgerliche Gesellschaft bis heute. Ob man für die Tochter Geld einnehmen konnte, weil sie als Arbeitskraft ausfiel oder ob man Geld „dazubekam“, damit sie endlich aus dem Haus ging – alles war möglich.

Passen wir zueinader? Noch vor 120 Jahren eine sinnlose Frage

Sicher fragte man sich auch, ob man denn wohl „zueinanderpasse“, und es gab Töchter-Empörungen und Entführungen aus Liebe. Doch das „zueinanderpassen“ gar schnell abgehakt: Sozial Gleich und Gleich ging, Mann höher gestellt als Frau ging noch besser. Alles andere war sehr, sehr schwierig.

Damals (in der Hochphase des Bürgertums) wurde ohnehin nicht lange gefackelt: Liebesheiraten waren höchst selten.

Beste Bildung und gute Berufe leiteten den Wandel ein

Der eigentliche Wandel trat erst ein, als Frauen auf eine gute Ausbildung bestanden, die ihnen dann auch den Zugang zu den gut bezahlten Berufen sicherten.

Das heutige Scheitern - wer dem Mainstream folgt, kann lange suchen

Warum aber scheitern Menschen heute bei der Partnersuche? Zum einen, weil sie das Beste suchen, und darüber das Gute vergessen. Zum anderen, weil Sie dem Versprechen der Mainstream-Medien folgen, die „Dating“ zu einem Kult gemacht haben, an dem inzwischen alle profitieren – außer denjenigen, die ernsthaft Partner(innen) suchen.

Klar – Dating ist ein Spiel mit dem Faltern von Blüte zu Blüte, und eine Frau kann heute (was noch gegen 1960 nicht möglich gewesen wäre) mit zwei Dutzend Männern Affären haben, bevor sie einen Mann für immer findet. Aber das ist „Dating“, also das Spiel mit den Möglichkeiten. Partnersuche geht anders. Man/frau sucht die Liebe, und wenn man/frau Anklänge an sie findet, dann wird ein lockeres Band darum geschnürt. Hält die Bindung, dann weiß man/frau, ob alles sozial, intellektuell und emotionale zusammengeht. Von Eile kann dabei gar nicht die Rede sein.

Eine Frau für ein paar Wochen - aus der Sicht der Männer ganz normal

Manchmal habe ich den Eindruck, Männer würden nach dem Motto handeln „der frühe Vogel fängt den Wurm“, so, wie manche Puffgänger nach „Tagesjungfrauen“ suchen. Übertragen ins Dating heißt das: „Hauptsache ich sichere mir bei ihr mal die Chancen, egal ob sie zu mir passt oder nicht.“

Klar scheitern viele Männer daran. Und Frauen nervt dieses Verhalten kolossal. Und Frauen? Sie scheitern an ihren vermeintlichen Ansprüchen. Einen hübschen, wohlhabenden Kerl passenden Alters mit nach Hause nehmen, ihn mit ein paar Verführungstricks bezirzen und hoffen, dass er bleibt? Wisst ihr, liebe Frauen: Dieser Typ kennt nicht nur euch – und andere Frauen haben auch tolle Verführungstricks. Und soviel kann ich euch verraten: Diese Männer schließen die Türen leise hinter sich, die sie nicht erneut öffnen wollen.

Frau, Krokodilhalterin mit Fetischklamotten, sucht Mann mit Pitbull

Der Alligator und das Online-Dating
Was macht Online-Dating aus? Selbstdarstellung? Auffällige Fotos? Oder vielleicht „Krokodilhalterin mit Leder-Fetischklamotten sucht Mann, der sich vor nichts fürchtet“?

Wem’s von nix graust, der macht Online-Dating. Und wer Studien glaubt, kommt auch in den Himmel. Da habe ich dieses denkwürdige Zitat gefunden:

Noch deutlicher wird die unterschiedliche Verteilung wenn man sich die Altersklassen ansieht. Der Frauenanteil nimmt mit zunehmendem Alter stetig ab. Und irgendwann ist der Markt für die Männer fast leer.


Das wäre immerhin möglich, wenn man sich auf einem Portal orientiert hätte, in dem Frauen „oben ohne“, in Bikinifotos oder in Dominaklamotten posieren – da räuspere ich mich mal. Im „normalen“ Online-Dating kommt dergleichen in dieser Menge unter Garantie nicht vor, wie andere Beispiele zeigen – insbesondere in „traditionellen Singlebörsen“ ist nicht nur das Verhältnis ausgewogen, sondern Frauen klagen auch aktuell über „zu wenig Männer über 50“.


Bei den Männern zwischen 35 und 44, so lese ich etwas verwirrt, sollen vorzugsweise Pitbull Terrier „ganz oben“ auf der Liste der Profilfotos stehen. An zweiter Stelle rangiert Kaffee, und auf „Tauchen“ folgt dann sofort „Waffen“. Piff, paff, Puff und Bello, fass …

Nachdem ich dies gelesen habe, ist mir klar: Entweder ich bin auf dem falschen Schiff oder oder das Schiff ist überfrachtet mit Miezen und Mackern. Und weil dies so ist, verzichte ich auch auf die Beurteilung der Studie, aus der all dies stammt.

Ich las zuerst in der Brigitte von der Studie. Zitat aus der "ZU-ZWEIT.de Prolbild-Studie 2017 / 2018" Bild Oben: Aus einem "Groschenroman"

Sind Dating-Chacen für Kleingeister größer?

Ist Ihr Vokabular beschränkt? Bevorzugen sie einfache, plakative Begriffe? Dann sind Sie offenbar der ideale Typ für Online-Dating. Das soll angeblich aus einer Untersuchung erfolgreicher Dating-Profile hervorgehen.

Für Frauen und Männer wurden Liebe, Spaß und Freunde favorisiert. Ansonsten waren die positiven Eigenschaften alle recht ähnlich – und ähnlich belanglos. Wobei sich in den Profilen der Frauen angeblich noch die Familie und die Fürsorglichkeit als ausdrucksstarke weibliche Merkmale entpuppen sollten, die es bei Männern nicht in die „Top-Ten“ schafften. Die Männer waren noch etwas einfallsloser: Sie suchten „unkomplizierte“ und „nette“ Frauen – diese beiden Attribute kamen bei Frauen nicht unter die Top Ten.

Bei so viel einfallslosen und primitiven Attributen und Vorstellungen, die angeblich alle die Dating-Chacen erhöhen, sehe ich dunkelschwarz für ernsthafte Beziehungen. Denn so locker-flockig mit den zumeist restlos abgelutschten Begriffen herumzuwerfen und damit auch noch Erfolg zu haben, ist schon beinahe bedenklich.

Übrigens hoffe ich, dass die Realität anders ist, und zu einem Teil kann ich dies auch bestätigen.

Ich las: COSMO.

Und: Sollten Sie an der Übersetzung zweifeln: Im Englischen sieht's ähnlich primitiv aus.