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  Eigenwerbung

Wie du dein Licht für IHN leuchten lassen kannst

Noch bevor das elektrische Licht erfunden wurde ...
Du möchtest, dass dein Liebster oder vielleicht auch dein zukünftiger Geliebter dich einmal auf ganz besondere Weise sieht?

Das ist ganz einfach: Fotografie dich im Kerzenschein. Dazu brauchst du nichts mehr als eine Kerze, eine Digital-Kamera mit einem lichtstarken Objektiv und einen guten Blick für Lichteffekte.

Geeignet ist zumeist auch eines der neuen Smartphones. Mit den eingebauten Kameras kannst du bei nahezu jedem Licht Porträts, Aktfotos und Wäschefotos von dir erzeugen. Meine Empfehlung geht dahin, sie wirklich einzusetzen, Sie sind ganz großartig und erlauben völlig neue Möglichkeiten der Available-Light-Fotografie . Dem Foto im Badezimmerspiegel, besser aber noch im Garderobenspiegel, sind dabei kaum Grenzen gesetzt. Das Thema „Aktfotos im Kerzenlicht“ ist zudem noch nicht so „Ausgelutscht“, sodass du damit noch wirklich „einen Blumentopf gewinnen“ kannst.

Kerzen erzeugen ein rötliches, punktförmiges Licht, das normalerweise harte Schatten wirft. Etwas Aufhellung durch eine weiße Wand oder das Restlicht einer LED-Leuchte oder Glühlampe helfen dir dabei, dieses Manko zu vermeiden. Bei den neuen Handys ist nicht einmal ein Stativ oder ein fester Halt nötig – eine ruhige Hand ersetzt beides.

Der Maler und Zeichner Gerrit Dou aus Leiden (17 JH) schuf zahlreiche Porträts schöner Frauen im Kerzenschein. Du könntest dir ein Vorbild an ihm nehmen – aber sicher geht es auch noch ein bisschen freizügiger, wenn du magst.

PS: Ich bedaure, keine Fotos dieser Art ohne Copyright-Vorbehalt gefunden zu haben - aber ich habe mich überzeugt, dass es gut funktioniert.

Der sinnliche Po

Präsentation - der Pop begeistert Frauen und Männer gleichermaßen
Zeit der sinnlichen Gedanken an lustvolle Schläge - dritter (und letzter) Teil: Hohohoho, der sinnliche Po. Bitte zuvor lesen, was du hier NICHT findest.

Der Po - der Körperteil, der den Lust-Erfolg verspricht

Also, fangen wir mal an: Der am meisten verwöhnte Körperteil bei lustvollen Schlägen ist der Po. Er will vorbereitet sein, bevor es richtig klatscht.

Und weil wir gerade dabei sind: Beginnen wir mal bei den Hüllen, die du abnehmen kannst, bevor es „richtig“ zur Sache geht. Oder die du anbehalten kannst, was auch seinen Reiz hat.

Auf die Jeans oder andere strapazierfähige Stoffe

Schläge auf die Jeans sind nicht sehr erotisch für den, der schlägt – aber eine gute Übung, wenn du noch keine Erfahrung hast. Der Vorteil ist, dass du dich eine lange Zeit und mit vielen, auch wirklich schmerzhaften Instrumenten schlagen kannst – weil die Haut ja nicht „wirklich“ berührt wird. Die Schläge werden also als milder empfunden, aber die Intimität geht teilweise verloren.

Auf weiche Stoffe (Nachtwäsche, Unterwäsche)

Im Grunde beginnt das Schlagen aus Sinnlichkeit häufig damit, dass du einen Rock trägst (wenn du eine Frau bist). Darunter trägst du einen Slip, aber keine Strapse oder so etwas, und darunter wahrscheinlich deine nackte Haut. Das ist die „Enthüllung“, die in Rollenspielen oft verwendet wird. Bei den beliebten „viktorianischen“ Spielvarianten trägst du „Bloomster“, Nachthemden, Unterröcke oder Unterkleider. Auch wenn es sich hier nicht um wirkliche erotische Rollenspiele handelt - ein bisschen spielerisch darf das Lust-Theater schon sein.

Mit entblößtem Po

Manchen Menschen geht es nicht im geringsten um eine lustvolle Show - sie lieben einfach den erotischen Reiz der Intimität. Dann geht es darum, den Po möglichst schnell unbekleidet zu präsentieren. Auch das kann natürlich als „Schauspiel“ gewertet werden. Ein bisschen Spiel gehört ja auch zu anderen Variationen der Intimität, oder?

Wir werden noch über Positionen reden, aber vorerst lasst uns mal über den Po selbst reden.

Sinnlicher Anblick und schnelle Reaktionen der empfindlichen Nerven

Am besten eignet sich immer die Mitte jeder Pobacke. Genau dort wird die größte Wirkung erzeugt. Das reicht zunächst wirklich. Der Mittelteil ist groß genug, um nahezu jeden gewünschten Effekt zu erzielen, also Geilheit, Botenstoffe anrufen oder einfach den Genuss, sinnlich geschlagen zu werden. Bei der Technik kannst du später immer nachbessern, doch das Basisgefühl entsteht am schnellsten, wenn die nackte Hand auf den nackten Po trifft.

Der Po muss herausragen

Die Positionen sind relativ einfach zu beschrieben: Der Hintern muss erreichbar sein, das heißt, er muss wirklich nach oben herausgestreckt werden. Die beste Lage wäre ein gepolsterter Prügelbock, aber jede andere Auflage ist ebenso gut zum Ausprobieren. Wichtig ist, dass der/die Begünstige einen sicheren Halt findet. Wenn du keine entsprechende Auflage hast, dann sorge dafür, dass sich dein Partner (deine Partnerin) an etwas festhalten kann. Bei manchen Paaren (besonders, wenn derjenige, der begünstigt wird, leichter ist), wäre das OTK-Spanking, auf Deutsch „Übers Knie legen“ ein Mittel, um einen besonders intensiven Körperkontakt herzustellen.

Nicht von Pornografie leiten lassen

Lass dich von nicht und niemandem beeinflussen: Nicht von Romanen, nicht von pornografischen Filmen oder Internet-Behauptungen. Gerade in pornografisches Filmen werden oft Stellungen gewählt, die den Voyeur befriedigen, die aber keine positiven Effekte für die sinnliche Lust der Partner haben.

Und wenn du es wirklich willst: Biete dich deinem Partner an. Vielleicht käme er nie selbst auf die Idee, es zu versuchen.

Unterwäsche oder Qualm

Wo bleibt der Rauch?
Qualm deutet auf Feuer hin, Unterwäsche auf Anmache. Der Tagesspiegel „schreibt“ über die App „Yubo“, die angeblich „Jugendschützer alarmiert“.

Ich finde viel alarmierender, dass „Investoren“ 40 Mio Euro „nachschieben“, um dieser App für „Jugendliche auf Partnersuche“ auf die Sprünge zu helfen.

Eine App für Jugendliche auf Partnersuche? Mir sträuben ich die Haare. Doch halt ... angeblich ist Yobo „eigentlich“ keine Dating-App, sondern (1):

Yubo macht es dir leicht, neue Freunde auf der ganzen Welt zu finden. Wir glauben, dass wir eine riesige Chance haben, Online-Freundschaften neu zu erfinden, indem wir eine vertrauenswürdige und sichere Plattform für alle anbieten.

Aha - Online-Freundschaften werden „neu erfunden“. Demnächst wird jemand auftauchen, der behauptet, das Rad „neu erfunden“ zu haben. Und ich überlege gerade, wie viele Menschen auf dieser Erde man mit 40 Mio. Euro retten könnte.

(1) tTxt von der Webseite des Betreibers, Stand heute.

Neue Tabus, Dessous und Shitstorms

Der Anblick ist nicht für jeden gedacht ...
Die Gesellschaftsordnung gibt sich liberal, doch nicht wenige meinen, bei der Darstellung sinnlicher Körper wären wir in der Öffentlichkeit längst viel zu weit gegangen. Beispielsweise würden Frauen auf ihre „weiblichen Attribute“ reduziert - und wir wissen inzwischen, dass dies Wüstenstürme auslösen kann, die heute von ihren Befürworten „Shitstorms“ genannt werden.

Doch was ist das? Ich lese gerade:

Die laufenden Online-Kommentare ließen durchaus erahnen, wie viele eingebildete, verordnete oder politisch-korrekte Tabus bei den Zuschauern ins Wanken geraten, wenn die unscheinbare »Nachbarin« mit Kopftuch oder die folgsame »Angestellte« im braven Kleid sich auf solche Spielchen einlassen.

In erotische Wallungen gerieten die Kommentatoren offenbar beim „Anblick eines simplen hautfarbenen Mieders“ oder eines „wohlgefüllten Büstenhalters“.

Der wohlgefüllte Büstenhalter und das ausgefüllte Dirndl

Ich kann mich lebhaft erinnern, dass ein ähnlicher Begriff über einen „Busen“ („Sie können ein Dirndl auch ausfüllen“) anno 2013 für einen der ersten feministischen Shit-Stürme im Internet verantwortlich war.

Erstaunlich, dass damals alle Medien mitgespielt haben im Empörungskonzert. Die Zeitschrift Meedia enthüllte zwar später, mit welcher Naivität Journalisten an das Thema herangingen - aber zunächst einmal wurden kräftig in die Scheiße gehauen. Und sage deutlich: Ich würde den Ausdruck „in die Scheiße hauen“ hier nicht benutzen, wenn andere nicht „Shitstorm“ sagen würden. Ich zitiere Meedia:

„Die Mechanik des modernen Medienskandals geht ungefähr so: Ein Thema wird in Medien nach oben gespült. (...) Im Internet wird der „Skandal“ bei Facebook und Twitter sowie in Kommentarspalten aufgegriffen, gedreht, gewendet, zurückgewiesen und verstärkt. Alles gleichzeitig. Die Rezeption im Web wird dann zurückgespielt in die klassischen Medien.

Die alten, neuen Tabus

Es gibt sie noch, die alten Tabus. Mit ihrer Hilfe kann man jederzeit Empörungsskandale entfachen. Und ebenso gibt es noch die lustvolle Freude an körperlichen Enthüllungen, so, wie einst bei den „Schönheitstänzen“ in Opas Edel-Strip-Cabarets.

Alles hat seine Liebhaberinnen und Liebhaber. Und so verhüllen und enthüllen sich eben manche Frauen, die in ihren Körper und ihre Wäsche verliebt sind - und durchaus auch darin gesehen werden wollen. Nicht von jedem - aber von denen, die sie beeindrucken wollen. Neben ihrer Bildung, ihrer Klugheit, ihren Emotionen und ihrer sozialen Kompetenz.

Partnersuche: neue Klischees über Klischees in Buchform

Klar - Männer sind Scheiße - was denn sonst?
Schon wieder … ja schon wieder hat eine Autorin ein Buch geschrieben, das mehr oder weniger klischeehaft Begegnungen mit Männern beschreibt. Titel: Tagebuch einer Datinqueen. Nein, keine Männer-Shopping-Queen. Aber mit einem Untertitel: Die Auswahl ist Scheiße.

Klischees über Klischees

Im Buch treffen Klischees auf Klischees. Das weiß natürlich auch die Autorin, die im Buch Geschichten verbreitet, mit denen sie ihre Freundinnen bei Waldspaziergängen erheiterte. Zu den ersten Klischees kommen weitere, zum Beispiel dies: der Autorin wurde während ihrer Dating-Zeit „einige Mal das Herz gebrochen“.

Offensichtlich lebt sich's ganz gut mit wechselnden Beziehungen und gebrochenem Herzen.

Mir ist im Gedächtnis geblieben, dass sie sich über einen Mann erregt, der „der bei der ersten Einladung zu einem Nachtessen bei ihr zu Hause Wäsche zum Wechseln mitbringt.“ Na so etwas: „Wäsche zum Wechseln“. Vielleicht gar Kondome?

Jeder und jedem, der heute in amouröser Absicht zu einem „Nachtessen in der Wohnung“ eingeladen wird, sollte an den nächsten Tag denken. Die Idee, dass auf ein intimes Abendessen (auf Süddeutsch: Nachtessen) auch eine intime Liebesnacht folgt, ist wirklich nicht abwegig. Und falls nicht: Worin liegt eigentlich das Problem, auf alles vorbereitet zu sein?

Und bevor ich es vergessen: Die Auswahl an Frauen ist auch Scheiße. Jedenfalls dann, wenn man selbst davon überzeugt ist, absolut großartig zu sein und sich auf keinen Fall wirklich binden will. Klischees eben.

Meine Informationen beruhen auf dem Klappentext sowie auf zwei Interviews, die die Autorin gab: Veröffentlicht von Vayamo und vom Migros-Magazin.

Titel: Single, weil die Auswahl scheiße ist - Tagebuch einer Datingqueen, erschienen bei orell füssli, zürich. ISBN 978-3-280-05230-3 Foto "auf hohem Ross" bei Liebesverlag.de