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  Eigenwerbung

Unterwürfigkeit empfinden …

Devot sein, unterwürfig sein, sich einordnen .. wie ist das?
Neulich wurde ich gefragt, ob es mehr dominante oder mehr devote (submissive) Menschen gäbe. Die Frage ist delikat, weil jeder, der eine Antwort darauf versucht, sofort ins Raster von Vorurteilen fällt.

Grundsätzlich ist Dominanz ein neutrales Wort für die „Vorherrschaft“ oder das Hervortreten von Eigenschaften. In der Gesellschaftsordnung existiert als Pendant zur Dominanz die Unterordnung. In vornehmen Kreisen wird sie auch „Einordnung“ genannt. Dies ist bei den meisten Säugetieren der Fall, also auch bei Primaten und demzufolge auch bei uns Menschen.

Die Mehrheit ordnet sich ein

Womit deutlich wird: Es gibt mehr Menschen, die sich einordnen oder gar unterordnen. Also gibt es deutlich mehr Menschen, die sich zumindest in Teilen ihres Lebens beherrschen lassen.

Das Spiel mit der Beherrschung und der Unterwerfung lernen die übrigen Säugetiere wie die Menschen. Manchmal ist es besser, einen Rang zu erwerben oder ihn zu behaupten. Doch bei anderen Gelegenheiten ist es besser, „mit eingezogenem Schwanz“ zu verschwinden, um weiterhin an seinem eigenen Glück und Erfolg zu arbeiten. Die Kalkulation geht oft auf: Die Person „A“ macht ihr Ding, und solange ich sie dabei nicht behindere, kann ich „mein Ding“ machen.

Dominanz und Unterwerfung bei der Partnersuche

Bei den Begegnungen ist nicht ganz klar, welche Rolle interessanter ist. Manche Männer und eine große Anzahl von Frauen wollen „gefunden“ werden – das ist eher die inaktive Variante. Wer hingegen selbstbewusst und aktiv sucht, stellt sich von vornherein auf die Seite der Dominanz. Bei der Sexualität ist die Sache noch komplizierter: Männer gelten als dominant, Frauen als devot – meist nur deswegen, weil der Mann als fordernder „Beschäler“ auftritt. Dann wird behauptet, die Frau „erdulde“ den Sex, während der Mann seine Geilheit auslebt. Manche Klischees sind einfach nicht auszurotten.

Doch sobald wir zu den sinnlicheren Seiten des sexuellen Verhaltens gehen, finden wir ganz andere Gefühle. Die Lust, passiv zu sein, ist eine Lust besonderer Art. Wenn „passiv sein wollen“ schon „devot sein“ ist, dann sind Männer inzwischen in erotischer Hinsicht tatsächlich häufiger „devot“ als noch vor vielen Jahren.

Unterwerfung im Rollenspiel

Bei erotischen Rollenspielen haben wir es mit einer Besonderheit zu tun. Die devoten Spieler(innen) bilden zwar die Mehrheit, sind aber nicht mehrheitlich devot. Vielmehr genießen sie die devote Rolle, die für sie oftmals wie ein „sicherer Hafen“ wirkt. Ebenso ist es mit der angeblichen Dominanz im Rollenspiel. Wer dominant ist, übernimmt darin eine besonders verantwortungsvolle Rolle – und das ist genau die Rolle, die er/sie im Leben ansonsten nicht hat.

Bei den sehnsüchtig nach Unterwerfung Hungernden können Umstände eintreten, die dazu führen, sich wirklich devot zu verhalten. Bei jenen, die sich in der devoten Rolle wohlfühlen, kommt es vor, dass sie „Tribut“ zahlen – eine in der Branche gebräuchliche Umschreibung für den Lohn der Dienstleistung. Anders bei jenen die von Anfang an wussten, wie lustvoll das Rollenspiel für sie ist. Für sie ist es eine Wonne, die den Alltag versüßt.

Was Menschen beim Sex wirklich fühlen

Die eigenen Gefühle beim Sex - nahezu unbeschreiblich?
Ob du im Internet suchst oder jemanden aus deiner Umgebung fragst - die Antworten werden zurückhaltend ausfallen.

Das gängigste Klischee ist: Männer fühlen nur, wie ihr Penis anschwillt, und am Ende, wie sich ihre Prostata in „was-auch-immer“ entlädt.

Frauen hingegen fühlen laut Klischee„ eine Menge mehr“. Egal, ob wir auf die Wissenschaft, in die Literatur oder auf den Volksmund schauen. Das Urteil, Frauen hätten beim Sex sinnlichere Gefühle, schwingt überall mit.

Klischees fließen nahezu immer in die Urteile ein

Zumeist wird dabei ein Teil der eigenen Überzeugung oder Erfahrung mitverarbeitet. Frauen gelten als prädestiniert, über menschliche Gefühle zu schreiben. Also schreiben sie über die Gefühle der Frauen wie auch der Männer. Und da Männer selten selbst über Gefühle schreiben und noch seltener mit Frauen darüber kommunizieren, wird klar: Da hängt was schief.

Können wir wissen, was "wirklich fühlen" ist?

Wer sich dafür interessiert, was andere Menschen „wirklich“ fühlen, ist in einer schlechten Position. Das Vokabular, also der „gemeinsame Zeichenvorrat“ reicht nicht, Gefühle stehen oft analog, und das Schämen ist allgegenwärtig.

Geht es dabei überhaupt um „Frauen und Männer“?

Die Frage ist bislang unbeantwortet. Meist wird aus der eigenartigen Sicht des frühen Menschseins argumentiert: Frauen tragen das Risiko der Schwangerschaft, Männer wollen ihr Sperma möglichst weit verstreuen. Diese Ansicht ist so verbreitet, dass allein der Widerspruch als Frevel angesehen wird.

Was ist wirklich wahr?

Aktiv sein heißt: weniger fühlen

Wir können solchen Fragen etwas näher kommen, wenn wir nicht nach „Frauen und Männern“ fragen, sondern nach „aktiv“ und „passiv“. Das ist etwas schwierig, weil Frauen beim Sex eher die passive Rolle annehmen, Männer eher die aktive. Doch es gibt eben einige Aktivitäten, die das Schema durchkreuzen. Die harmloseste mag der Kuss sein, insbesondere er Zungenkuss. Ein Mann kann ihn durchaus empfangen, das heißt, er lässt der eingedrungenen Zunge freien Lauf und genießt die Gefühle, die dabei entstehen. Nun muss ich euch nicht erzählen, dass auch Hand und Mund vom Mann „passiv“ erlebt werden können. Aber sagen will ich, dass passives Erleben sich eher beobachten lässt als aktives Handeln. Wenn wir nun noch S/M-Aktvitäten, sinnliche Fetische und instrumentellen Analverkehr hinzufügen, dann kann ein Mann sehr wohl wissen und beschreiben, was er dabei fühlt. Derselbe Mann würde aber nicht beschreiben können, was er fühlt, während er mit seinem Penis in wilder Erregung „das Übliche“ tut.

Dazu passt auch, dass kaum eine Frau über die körperliche Gefühle spricht, die sie hat oder auch nicht hat, wenn sie die aktive Rolle einnimmt. Offenbar ist, wer aktiv handelt, mehr mit sich selbst und seinen Handlungen beschäftigt.

Wirklich fühlen - das weißt du nur selbst

Was Menschen „wirklich“ vor dem Sex, beim Sex oder danach fühlen, wissen sie nur selbst - und die wenigsten können es bildhaft mitteilen. Möglicherweise liegt darin der Schlüssel, warum die erotische Literatur kaum nachvollziehbare Emotionen enthält.

Falls du (ja DU!) Es anders weißt, dann sag es uns. Wir warten auf dein Feedback - hier dein

Mehr lesen über die Gefühle der Männer.
Oder über die Gefühle der Frauen.

Über den Mythos vom Mythos des Masochismus

Eine Dame schlägt ihren Liebhaber mit einem Pantoffel
Im April sollte bei der Liebeszeitung eigentlich viel von den „Wechselbädern der Gefühle“ die Rede sein. Die scheiterte daran, dass wir keine „Insider mit Abstand zur Szene“ finden konnten.

Denn während vielen Sektierern der „alterativen“ Lustbewegungen alles „heilig“ ist, was darin vorkommt, muss die Redaktion der „Liebeszeitung“ auf Verhältnismäßigkeit achten. Und das sowohl im Ausdruck wie in der Sache.

Neulich las ich einen lustigen Satz:

Wenn weiblicher Masochismus ein Mythos ist, dann ist der Mythos dazu, dass er nicht existiert.

Genauso so ist es zweifellos mit Frauen und Sadismus, sowie mit Männern und Masochismus wie auch Sadismus. Die „Zahlen“ mögen statistisch ein wenig abweichen, und nicht jede(r) ist ehrlich mit sich selbst. Aber das ist auch alles.

Der Masochismus der reinen Lust

Bei der Art von Masochismus, den wir in der Liebe vorfinden, handelt es sich eigentlich nur um die Bereitschaft, sich dem/der anderen vorbehaltlos hinzugeben und dabei ihre/seine Neigungen erfüllt zu bekommen. Deswegen wird er auch in Szenen oder Rollenspielen ausgelebt und nicht in der Alltagsrealität. Wenn das doch so sein sollte, sind wie auf einem Grenzgebiet angekommen, für das in Spezialmagazinen Platz sein mag, aber nicht hier.

Drei sehr plausible Gründe für angeblichen Masochismus

Wenn wir einmal nur die Lust an Schlägen betrachten, dann bekommen wir drei Antworten, die allgemeingültig sind:

1. Sie können emotional bereichernd sein, weil die Erfahrung der absoluten Hingabe an den Partner so ungewöhnlich ist.
2. Sie regen die entsprechenden Körperpartien direkt und unmittelbar an, bereichern als die sexuelle Erregung.
3. Sie werden als Herausforderung angesehen, ähnlich wie Extremsport. Möglicherweise geht es dabei um die Ausschüttung von Botenstoffen.


Diese Antworten sind durchaus verständlich und klingen auch logisch. Sie haben nicht einmal den Anschein einer „Perversion“ – es sei denn, man würde extremen Leistungssport auch für eine Perversion halten.

Das Heftige und der erotische Roman

Nun ist mir aber bewusst, dass es noch mehr und abweichende Antworten auf die Frage gibt, zum Beispiel die „therapeutischen Schläge“, die eigentlich eher Strafen sind. Dabei ergibt sich nun die Frage, wo die Grenze zwischen Therapien, Strafen und anderen Beweggründen liegt.

Letztlich ist auch die Frage, ob wir Romane aller Art, in denen die Flagellation verherrlicht wird, wirklich ernst nehmen sollten oder sie als „spielerischen Umgang“ mit der Realität ansehen sollten. Und dieser Satz mag für viele Werke aus alter und neuer Zeit gelten, die Frauen und Männer eher dürftige bekleidet im abgedunkelten Raum und einer Leselampe konsumieren. Wohlwissend, dass es sich nicht um die Realität handelt, erregt sie das geschriebene Wort dennoch.

Falls jemand fragt, warum das so ist: Weil die Inhalte erst in Bilder umgesetzt werden müssen, die Bilder in Gefühle und die Gefühle in körperliche Reaktionen.

Weißt DU mehr? Dann schreibe darüber!

Fällt dir etwas ein? Dann sag es!

Und eure Erfahrungen? Schreibt darüber und bringt eure Erfahrungen ein … ich bin sehr gespannt, ob ich davon jemals etwas lesen werde. Wenn du Lust hast, etwas mitzuteilen ... dann mach es hier:

Bild: Anonym, 1906. "Sie saß rittlings auf ihm und mit ihrem Pantoffel ..."

Liebe nach Büroschluss

Eine Affäre zischen fünf und sieben Uhr am Nachmittag
Heute wurde ich eigenartigerweise auf einen etwas veralteten, in der englischen Sprache aber offenbar noch gebräuchlichen Begriff gestoßen, „Cinq à sept.“

Wie auch in Deutschland, wurden den Franzosen allerlei sexuelle Aktivitäten zugeschrieben, die eher im frivolen Bereich lagen.

In diesem Fall ist es eine verschleiernde Bezeichnung der ehelichen Untreue. Gemeint ist ursprünglich ein Besuch bei einer Frau, die besondere sexuelle Künste beherrschte. Man ging nach fünf Uhr zu ihr, verabschiedete sich vor sieben Uhr, und ging dann nach Hause zum Abendessen. So jedenfalls erzählen es sich die Engländer. Die Zeitangaben beziehen sich natürlich auf den späten Nachmittag, also immer „PM“.

Es ist also eine Metonymie, landläufig ausgedrückt eine „Verschleierung“ des wirklich Gemeinten.

In Quebec, so hörte ich aus anderen Quellen, sei es die „Happy Hour“, also der Besuch einer Bar nach Dienstschluss.

Die Affäre zwischen Büroschluss und Ankunft am heimischen Herd ist eines der beliebtesten Themen der erotischen Literatur. Ursprünglich war es eine Verhaltensweise der Männer, die sich von der Geliebten einen sinnlicheren Empfang erwarteten als von der Ehefrau. Inzwischen, so vermute ich, haben auch Frauen erkannt, wie wenig die zeitliche Lücke zwischen Büroschluss und Ankunft im Hause auffällt.

Bild: Illustration aus einem französischen Magazin. ca. 1916

Die Welt der lustvollen Entehrungen - wenn du ein Mann bist

Ein Beispiel des Genusses, wie sie ein Künstler des 20.Jahrhunderts sah
"Die Welt der Entehrungen - wenn du ein Mann bist" ist ein Zugang zu einer Welt, die zwar immer transparenter wird, aber dennoch im Nebel des Verruchten schlummert. Warum wir im Moment nicht von Frauen reden? Weil wir für derartige Artikel keine begeisterte Autorin haben. (1)

Eines der bestgehüteten Geheimnisse in der Welt der Erotik sind „erwünschte Entehrungen“.

Ein einfaches, harmloses Besipiel

Die klassische Situation, die oft geschildert wird: Du gehst irgendwo hin, wo du nicht erwarten kannst, dass du dich ausziehen musst. Das erste, was deine Gastgeberin sagt: „Die Kleidung verdeckt oft die Emotionen ... zieh dich bitte aus, damit ich sehen kann, ob du ehrliche Gefühle für mich hast.“

Zwar hättest du nichts dagegen, dich der Dame in einer erotischen Situation nackt zu zeigen - aber dennoch fühlst du dich entehrt, weil Nacktheit nicht zu der Art der Verabredung passt.

Nun wäre es noch nötig, dass dich irgendein Teufel reitet, der dir sagt: „Tu es trotzdem, du könntest am Ende eine höchst lustvolle Erfahrung machen.“

Und wenn du es tust, und du tatsächlich das Wechselbad von Entehrungen, Scham und Lust genießt, ja ... dann bist du dort gelandet, wohin sich viele Männer träumen.


Drei Grundvarianten heftiger Rollenspiele

In den heftigeren und bewegenderen Schilderungen werden die Protagonisten vor Publikum entehrt, was Frauen wie Männer gleichermaßen anregt und befremdet.

Bleiben wir einen Moment bei „Männern mit dem Wunsch, entehrt zu werden.“

Dabei gibt es im Grunde drei heftigere Varianten:

1. Darum zu bitten, ein „Sklave“ zu sein.
2. Sich wegen seines Verhaltens züchtigen zu lassen.
3. Auf ungewöhnliche Art passiven Sex zu erwarten.

Nehmen wir mal an, die beiden erste Varianten wären dir aus einschlägigen Werken der Literatur bekannt. Die dritte Variante allerdings wurde erst populär, als die Betonmauer fiel, die um anal-passiven Sex herum gebaut wurde.

Diese Variante ist inzwischen absolut populär. Wenngleich sie immer noch „entehrende“ Züge in der Literatur wie in der Pornografie hat, so ist sie dennoch zu einem erotischen Rollenspiel geworden, das viele (männliche) Anhänger hat.

Der Siegeszug des Strap-On-Gürtels

Das kannst du mir glauben oder auch nicht. Aber wenn du die Kataloge von Erotik-Versandhäusern über Jahre verfolgst, kannst du feststellen, dass es einen wahren Boom für das wichtigste Hilfsmittel gibt. Es ist der Strap-On-Gürtel, also ein Kunstpenis zum Umschnallen. Dieses Instrument hat es von einem teuren, nur in Spezialgeschäften erhältlichen geheimnisvollen Gegenstand zu einem Verkaufsschlager in vielen Variationen geschafft. Mittlerweile gibt es so viele unterschiedliche Modelle, dass es sogar schon Verbraucher-Ratgeber gibt, welchen dieser Instrumente man zweckmäßigerweise wählt. Ein weiteres Indiz besteht darin, dass der Gleitmittelverbrauch inzwischen erheblich zugenommen hat.

Vom Instrument der Erniedrigung zum willkommenen "Spielzeug"

Interessant ist, dass die „Entehrung“, die damit ursprünglich verbunden sein sollte, inzwischen einem eher lustvollen Gebrauch gewichen ist. Die drastische Art und Weise, in der die Autorin Gigi Martin in ihrem einst gefeierten Buch „Die Herrin“ (unter neuerem Titel „Herrin Gnadenlos“) damit umging, ist unpopulär geworden.

An diesem Beispiel mag sich zeigen, wie sich die Welt wandelt. Der Zeigefinger, der auf „diese perversen Männerschweine“ zeigt, wird mehr und mehr bedeutungslos.

Denn wo es um sexuelles oder sonst wie lustvolles einvernehmliches Verhalten unter Erwachsenen geht, muss die Moralisäure ebenso draußen bleiben wie der Männerhass. Was bleibt, ist der sinnliche Eindruck, die Lust daran, auch einmal von der Norm abzuweichen.

Männer haben mehr Lustzonen, als du ahnst

Gesunde Männer sind - unabhängig von ihrer sexuelle Selbstdefinition - durchaus empfänglich für ungewohnte „Behandlungen“ durch Frauen. Jedenfalls, solange sie dabei etwas fühlen, was sie in sinnliche Wallungen versetzt. Was es ist oder sein könnte, ist für jeden Mann anders. Dazu fällt mir noch ein hübscher Satz ein: „Männer haben zwölf sensible Hot-Spots“ ... und dabei war die Prostata noch nicht einmal dabei.

(1) Wegen neuer Tendenzen in der Beurteilung erotischer Autorinnen legen wir nunmehr Wert darauf, dass wir nicht einfach Recherchen anstellen, sondern dass derartige Artikel von "betroffen" Frauen stammen. Willst du einen Artikel aus der Sicht einer Frau schreiben? Dann melde dich bitte per E-Mail.
Bild: Leo Fontan, französischer Grafiker, Teilansicht, Illustration für ein Buch