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Warum suchen Singles nach Paaren?

Erfahrungen eines Paares
Zwischen der Realität der Begegnungen und dem reinen Träumen liegt das Land der sinnlichen Abenteuer. Sie berühren uns einerseits, weil wir unsere Sehnsüchte in den Figuren wiederfinden. Andererseits aber befremden sie uns auch, weil uns nie in den Sinn käme, „so etwas“ zu tun.

Frauen im Mittelpunkt

Die Fantasien von Frauen, die sich nach einem Paar sehnen, laufen voraus. Und je selbstbewusster Frauen werden, umso mehr befreien sie sich von dem Klischee, gefunden oder zufällig verführt zu werden. Das heißt, sie ergreifen die Initiative, suchen nach Männern, Frauen oder Paaren und wissen recht gut, was sie von diesen Frauen, Männern und Paaren erwarten oder erhoffen.

Männer mit unklaren Motiven

Männer haben andere Prioritäten. Für sie ist es relativ unnormal, Zärtlichkeiten von anderen Männern zu empfangen, und viele fürchten sich sogar davor. Der Mann, der „ein Hetero-Paar“ sucht, ist auch nicht zwangsläufig bi-interessiert - seine Motive bleiben weitgehend im Unklaren. Wird ein solcher Mann von einem Paar gesucht, so kann es sich um eine gewöhnliche MMF-Triole oder aber um eine „Cuckold-Situation“ handeln. Homosexuelle Handlungen werden nicht vorausgesetzt.

Singles, die als „heteroflexibel“ gelten, haben jedenfalls eine Eigenschaft, die gewöhnliche Partnersuchende nicht haben: Ihnen geht es darum, körperliche attraktive Menschen zu treffen, die ihnen intensive sexuelle Vergnügen bereiten können. Treffen sie auf entsprechende Paare, die ähnlich „gepolt“ sind, können sie im Kontakt mit Paaren einen erheblichen Lustgewinn erzielen.

Die neue Lust auf Dreier

„Triolen“ haben in den letzten Jahren an Attraktivität gewonnen – und zumeist ist der oder die „Dritte“ ein Single. Doch nicht nur das hat sich geändert. Waren es in den 1970er Jahren noch Paradiesvögel und Randsiedler, die sich zu Triolen zusammenfanden, so sind es heute äußerlich ganz „gewöhnliche Menschen“. Zudem ziehen die „Dritten“ nicht mehr schamvoll den Kopf ein, wenn es ihre Bedürfnisse geht. Vielmehr treten sie selbstbewusst auf und „holen sich“, was sie als Dritte für sich beanspruchen können.

Die genauen Motive bleiben freilich unklar. Doch wer will das schon so genau wissen? Ob mit oder ohne Bi-Absichten, ob „Vanillesex“ oder eher Chili-Lüste – den eigentlichen „Kick“ bekommt jeder für sich selbst.

Gehörst du zu den Paaren oder "Dritten", die hier aufgezeigt wurden? Welche Erfahrungen hast du?

Hey du - was ist deine „Sexual Arousal Template“?

Was letztlich verlockt, ist höchst unterschiedlich
Das sexuelle Beuteschema heißt neuerdings „Sexual Arousal Template“. Das sollte übersetzt werden, und es klingt dann so: „Die Vorlage für die sexuelle Begierde.“

Unglücklicherweise - und nun haltet euch mal fest, bevor das Karussell sich dreht - ist das nur das sexuelle Beuteschema. Das Schema, nach dem erfolgreiche Beziehungen ablaufen, ist unter Garantie nicht das Gleiche. Falls ihr das geglaubt habt, seid ihr ganz schön naiv.

Wenn du nachsehen willst, was Psychologen darunter verstehen: Du bist am Ende so schlau wie zuvor. Genetisch geprägt, erlernt und kulturell definiert sei so etwas. Na ja, das ahnten wir schon.

Und sonst?

Die Wundertüte Geilheit frisch aus der Psycho-Küche

Wir hören, dass die Vorlagen für sexuelle Begierden in einer Wundertüte kommen. Körper machen uns geil, und Persönlichkeitseigenschaften auch. Die Orte, an denen wir uns befinden, was wir dort hören und sehen. Was die Menschen tragen und womit sie provozieren.

Das also ist deine Vorlage für sexuelle Begierden. Fehlt noch deine Vorlage für ein vertrauensvolles, langes Eheleben. Und die Möglichkeit, das eine mit dem anderen zu verschrauben. Wenn du an „Vorlagen“ glaubst.

Die Vorlage für Geilheit - eine erfundene Wirklichkeit?

In Wirklichkeit, liebe Freundin, lieber Freund, ist das alles ein selten dummes Geschwätz.

Vielleicht hast du ein Schema im Kopf, das dich geil macht, kann ja sein. Dann geh zu Frauen oder Männer, die dir die hübsche Illusion schenken. Aber dich geil zu machen funktioniert auch ohne Schema, wenn dich die richtige Person aufheizt. Das haben schon manche Frauen und Männer erfahren. Kernsatz: „Ich hätte nie gedacht, dass es mir passiert!“ Ist aber passiert.

Und die Liebe?

Ach, die Liebe. Bist du sicher, dass sie etwas mit deiner Geilheit zu tun hat?

Sex bei mir oder bei dir? Oder gar nicht?

Berühren: Hier, aber nicht dort?
Sex im Anschluss an das erste Date ist auf keinen Fall mehr ungewöhnlich. Dieser Artikel behandelt einige Aspekte, die du vielleicht noch nicht kennst.

In einem Punkt herrscht eine seltene, wenngleich geheime Übereinkunft zwischen Frauen und Männern: Wer vorschlägt, noch „zu mir“ zu gehen, der will auch feuchte Lüste austauschen. Dabei ist kaum ein Unterschied zwischen „zu mir“ oder „zu dir“. Paare gehen zum Vögeln dahin, wo sie wirklich ungestört sind.

Die Warnung vor den bösen Wölfen

Das hat nichts mit armen Rotkäppchen zu tun, die vor dem Wolf gewarnt wurden. Dieser Bereich gehört zu den Kindermärchen. Später mögen dieselben jungen Damen die Geschichten mit anderen „bösen Wölfen“ hören, etwa so:

Die Männer werden versuchen, dich zu benutzen. Sie würden versuchen, „Sex mit mir zu haben, aber in Wirklichkeit wärst du ihnen völlig egal.“

Tatsächlich kann das sein – niemand bezweifelt es. Und dennoch lernen die meisten jungen Frauen, wie sie das Ungleichgewicht austarieren. Denn der Situation liegt ein bekannter Irrtum zugrunde: „Sex kann nur aus Liebe gegeben werden.“ Und der Umkehrschluss ist ebenso falsch: „Wenn du einem Kerl Sex schenkst, dann machst du ihn auch verliebt.“ Am besten wird sein, du lernst, Sex von Liebe zu trennen. Dann solltest du allerdings wissen, was du von deinem Lover erwartest.

Wir hörten von einer nicht mehr ganz jungen Bloggerin, dass sie keine Lust hätte. Im Bett oder auf der Couch zu diskutieren …

(ob) … er mich dort und dort berühren könnte, aber nicht dort oder dort. (Ob wir …) dies oder das tun könnten, aber nicht das oder das. Wenn wir zusammen in einem Bett wären, dann kommt nur das volle Programm infrage.

Die Frage wäre allerdings: Wenn nicht vorher klar ist, was eine Frau will, dann macht der Mann eben, was er für richtig hält. Das „ganze Programm“? Nach wessen Choreografie? Mit Verlaub: Woher soll der Liebhaber wissen, was für die Frau ein „volles Programm“ ist?

Sex anbieten beim ersten Date - gute Gründe dafür

Erwachsene können viele Gründe haben, jemandem Sex anzubieten. Nach gelungenen Dates ist ziemlich üblich, die Schmetterlinge nicht nur im Bauch zu haben, sondern ihnen auch mal den Freiflug zu ermöglichen. Das kann der Beginn einer wundervollen Beziehung werden oder auch nur der Gewinn einer lustvollen Nacht. Sex kann aber auch aus ganz anderen Gründen gewährt werden. Eine Freundin, hochgradig gebildet, sagte mir einst dies: „Wenn das Date nett war, schlafe ich auch mit ihm – das gehört einfach dazu.“ Das mag zwar merkwürdig klingen, aber ist es nicht genauso merkwürdig, wenn eine Dame erwartet, dass der Herr ein 200-Euro-Dinner bezahlt?

Die Erwartungen an eine Begegnung (aka „Date“) sind unterschiedlich, und sie verhalten sich wie Eisberge. Meist quillt aus den Mündern heraus, wie sich die Partner dies oder jenes vorstellen, alles hübsch manierlich ausgesprochen und mit einem gewinnenden Lächeln vorgebracht. Und im Untergrund, sei es im Unterleib oder den Abgründen des Gehirns, lauern die anderen Bedürfnisse, die auf kurzfristige Erfüllung hoffen.

Feste Pläne und spontane Ausbrüche

Ich behaupte nicht, dass es dazu Pläne gibt, obgleich auch dies vorkommt. Manche Frauen tragen bereits alles am Leib, was sich gut macht, wenn sie es ausziehen. Andere haben die Kinder schon mal präventiv zu den Großeltern geschickt und das Bett frisch bezogen.

Diejenigen, die keine festen Pläne haben, besitzen dennoch die Fähigkeit zur „Absichtsänderung“. Wenn der Kerl eben kein Heiratsmaterial ist – dann kann er trotzdem noch gut genug für eine lustvolle Nacht sein. Ob dies ethisch akzeptabel ist, muss jede und jeder mit sich selbst ausmachen. Und niemand (wirklich: Niemand) ist dagegen gefeit, dass die Wollust plötzlich aus dem Nichts hervorkriecht.

Feuchte Romantik nach dem Date ist nicht "nur Sex"

Überhaupt gehen recht viele Frauen davon aus, dass Männer „sowieso“ Sex wollen. Selbst wenn das zutreffen sollte (ja, es kann sein …), dann ist doch die Frage, ob sie wirklich „nur“ Sex wollen, oder eine feucht-romantische Nacht. Nach einem Date halte ich das für wahrscheinlicher.

Zitate von Elle Silver, gekürzt.

Die Woche - was erotisch anmacht und mehr

Ich bin nicht jeden Freitag „fit for fun“ - und dann vergesse ich auch, euch eine Zusammenfassung zu schreiben. Also lasse ich das Jahr mal mit dem 9. Januar beginnen.

Beginnen wir mit dem Blödsinn über „Dating“

Der größte Quatsch, den ich dieser Tage über „beliebte Partner“ gelesen habe, kommt aus dem Vereinigten Königreich. Da ging es darum, welche Solo-Sportler besonders beliebt sind - bei Frauen und Männern. Der zweite größte Unsinn sind die Prognosen für das Dating 2021, die ich nicht mal veröffentlicht habe. Es ist nicht meine Aufgabe, Blödsinn zu verbreiten - die Mainstream-Presse kann das besser. Übrigens treffen „Prognosen über Dating“ schon lange nicht mehr zu, weil es an objektiven Beobachtungen fehlt.

Was erregt uns eigentlich sexuell?

Dieser Tage habe ich mich um die Wahrheit über die sexuelle Erregung gekümmert. Es gibt dazu zahllose Studien, aber die langweilen „normale“ Leser eigentlich nur.

Erotische Schriften helfen

Ich hätte da „geschriebene Erotik“ anzubieten. Sie steht im schlechten Ruf, und es wird Zeit, dass ihr Ruf aufpoliert wird - denn sie nützt uns. Und sie hat mehr „Anstand“ als viele Kitschromane, weil sie ehrlicher ist. Zudem ist sie lehrreicher, als manchem Moralisten lieb ist. Ich weiß, dass manche von euch solche Thesen für „kühn“ halten. Aber es ist eben kühner, vorhandene Vorurteile zu hinterfragen, als sie zu bestätigen. Und den „Gutestmenschen“ sage ich gleich noch mal: Kümmert euch mal um eure eigenen inneren Säue (oder „Schmutzige Geheimnisse)“, bevor ihr andere als Ferkel bezeichnet.

Sex-Filme, die Frauen lieben

Wenn ich mich so umhöre und die Produktionen beobachte, dann sind sinnliche pornografische Filme von Frauen über die Lust der Frauen zwar immer noch ein Nischenprodukt, aber sie sind durchaus beliebt. Darüber gibt es sogar Studien und Befragungen. Provokation gefällig, auch für Männer? Frauen lieben lustvolle, aber auch heftige Darstellungen von dem, was als „lesbische Szenen“ gilt.

Der Mann, der nur bei dir geil wird

Eine andere provozierende Tatsache ist vielen noch gar nicht aufgefallen - und Isidora hat ihn in einem ihrer Artikel eingearbeitet - nämlich, wie man einen Mann „echt geil“ macht. Zitat: Was willst du lieber: einen Mann, der jede Frau vögelt, nur weil er geil ist oder einen Mann, der nur bei dir richtig geil wird?

Der Wunsch nach erotischen Schlägen

Fehlt noch das „Heftige“ - die erotischen Schläge. Sie sind nach wie vor ein Reizthema, und wir haben diesmal andere Quellen benutzt als üblich. Isidora fragt: „Warum sehnst du dich nach Schlägen?“

Das wissen wir natürlich auch nicht, aber es könnte ja sein, dass es auf dich zutrifft. Dann ist der Artikel vielleicht hilfreich für dich.

Kindermärchen über die edle Beziehungssuche

Habe ich etwas vergessen? Nein, ich blende die Pandemie gerade ebenso aus wie die Kindermärchen darüber, dass die Liebe nun „edler und besser“ geworden ist. Mögen die PR-Fuzzis weiterhin ihre Meinungen darüber verbreiten - die Realität wird sich zeigen, wenn der Überschuss an Lust die Ventile zum Platzen bringt.

Und falls ich es noch nicht genügend tat: Ich wünsche euch allen ein viele besseres 2021 als 2020.

Warum sehnst du dich nach Schlägen?

Das Vergnügen der Damen ... Anno 1934
Sehnsucht nach Schlägen? Den meisten Menschen fallen spontan zwei Antworten ein.

Die erste Antwort kommt völlig unreflektiert aus dem Bauch. Wer nach Schlägen lechzt, ist meschugge – vornehmer ausgedrückt: Er/Sie leidet unter einer Deviation des Sexuallebens.

Die zweite Antwort kommt aus den Kreisen der notorischen Besserwisser. Sie haben von Sigmund Freud gehört und glauben, dass alle Lüste und Widerstände, die wir im Erwachsenenalter entwickeln, auf frühkindliche Erlebnisse zurückzuführen sind.

Eine einfachere Antwort

Es gäbe eine wesentliche einfachere Antwort.

Du sehnst dich nach Schlägen, weil sie deine sexuelle Lust anheizen.

Dabei wäre zu sagen: Es gibt niemals nur einen Grund, etwas sexuell „Abweichendes“ zu erproben. Einer, der es wissen muss, schreibt:

Schläge sind für mich sehr erotisch und zugleich sehr schmerzhaft und peinlich. Erwachsene können fast alles, was sie tun, sexualisieren. Ich denke, dass unser sexuelles Denken während der Pubertät einige Knoten bekam, sodass die „Verkabelung“ bei jedem etwas anders abläuft.

Nahezu jede und jeder Betroffene erwähnt den eigenartigen „Cocktail der Gefühle“, der vor und während der Schläge aufkommt. Viele sind nicht zufrieden mit sich selbst. Sie zweifeln an sich, zum Beispiel wegen er ständigen Konflikte zwischen Lust und Schmerz, oder der sozialen Rolle, die sie bei Schlägen einnehmen. Was würde jemand denken, wenn der Personalleiter oder die Lehrkrankenschwester auf einem Bock liegend eine „Züchtigung“ erwarten würde?

Niemand weiß genau, wie Erregung funktioniert

Niemand weiß, wie die Erregung in eurem Körper genau „funktioniert“. Aber etwas ist sicher: Die Leitungen, durch die der Strom am schnellsten fließt, werden zuerst benutzt. Und wenn sie auch „Verknotet“ sein mögen, am Ende zählt die Mischung aus ekstatischer Lust, Schmerz, Erregung und Befriedigung (3).

Zitat (sinngemäß übersetzt) von John Fessée, Blogger.
Bild: Davanzo, ca. 1934, Illustration

(3) Auszug aus einer Studie: Die untersuchten Schilderungen bestätigen, dass anhaltende und leichte, aber ebenso intensive Schmerzen, die in einem erotischen und einvernehmlichen Kontext auftreten, sexuelle Erregung und tiefgreifende Veränderungen des Gemütszustandes einschließlich Trance und Ekstase, hervorrufen können.