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Wenn der Mann eigentlich Angst vor dem Vögeln hat

Der nächste Schritt ist wirklich ganz einfach, mein Herr ...

Du kennst die Klischees: Männer wollen immer, die Hose beult sich schon, wenn sie nur daran denken, dass sie dein Schlafzimmer kennenlernen, und dich so oft vögeln, bis die Hoden nix mehr nachliefern. Aber, aber: Das kann alles sein, aber Sex und Männer ist ein vielschichtiges Thema. Mancher Mann denkt, dass er ein Minenfeld betritt, sobald du ihn nach dem Date noch zum Kaffee bei dir einlädst. Denn ab da weiß er: Aus der Nummer kommt er nicht mehr heraus. Jetzt muss er „seinen Mann beweisen“: Auf „schön“ machen beim Vorspiel, lange durchhalte, nicht zu früh schießen, möglichst mehrfach nachladen und dabei noch süße schmutzige Sache sagen, die ihr gefallen … denkt er jedenfalls.

Also, da musst du einen Mann schon genau kennen, wenn du an seine Ängste heran willst. Die Schlimmste: die Angst „keinen hochzukriegen“. Oder jedenfalls die Angst, dass „seiner“ nicht so „richtig steif wird“. Nun wissen die Psychologinnen unter euch ja: es ist gar nicht nur die Angst vor der „erektilen Schwäche“, sondern die Angst davor, wie die Partnerin daraus reagiert.

Wir denken ja meistens: „Wie kommt das, dass der Mann schwächelt?“ Und dann haben wir die Antwort: „Der ist halt nicht wirklich geil auf dich“.

Blödsinn. Und die Kerle haben echt noch ganz andere Ängste und Schwächen. Zum Beispiel wollen sie uns nicht ständig verführen, sondern auch mal verführt werden. Und wenn du ihnen „Flötentöne“ richtig beibringst, (eigentlich sagt man’s anders) verzichten sie gerne aufs „Einfliegen“ ihres Vögelchens. Na ja, ihr wisst schon, was ich eigentlich sagen will, oder?

Und und … und. Und dann natürlich die Größe des Vogels. Und ob du ihm ein schönes Nest bietest. An Krankheiten und Schwangerschaften und so denken die Jungs ja selten.

Und – was solltest du tun? Dafür sorgen, dass er sich bei dir wohlfühlt und mit dir wohlfühlt. Und wenn du ihm dann noch ein paar Sachen zeigst, die er noch nicht kennt – dann bleibt er auch.

Was ich noch sagen wollte: Männer machen oft blöde Komplimente oder sie reden sonst viel dummes Zeug über Sex. Mach dir nichts draus, sondern rede mal mit ihm drüber, wie ihr zusammen mehr Spaß haben könnt.

Auch interessant: Jordan Gray.
Grafik nach einer historischen Illustration.

Köln: Pauschalieren hier und Pauschalieren dort

Vor Kurzem habe ich geschrieben, dass Deutschland nicht mehr als in der Lage ist, hier auftretende Probleme kühl zu analysieren. Nicht, weil uns die Fähigkeiten dazu fehlen würden und nicht, weil es uns an Klugheit ermangelt.

Der Grund liegt vielmehr darin, dass wir schon „Lösungen“ produzieren, bevor wir wissen, ob sie auf die aktuellen Probleme passen.

Alle kochen ihre Süppchen auf Vermutungen

Köln ist ein Symbol für Besserwisserei und Dummgeschwätz geworden. Nachdem die Ausländer-Gegner das Thema, wie erwartet, begierig ausgeschlachtet hatten, kamen die „besorgten Bürger“ auf die Idee, dass sich das Thema auch für sie eignen könnte. Und nun greifen Feministinnen das Thema auf, um einen neuen Feind zu präsentieren – und das gleich in mehreren Medien: Männer an sich.

Sexismus als Ursache allen Übels?

Weil es nun aber inzwischen auch bei Feministinnen als „sozial inkorrekt“ gilt, Männer pauschal zu verdächtigen, wird nun das Zauberwort wie ein Kaninchen aus dem Zylinderhut gezogen: Sexismus.

Den Begriff „Sexismus“ haben Frauen erfunden, und so gut wie immer, wenn er in der Öffentlichkeit erscheint, wird versucht, Männer generell oder aber „gewisse Männer“ als Sexisten zu beschimpfen. Dabei werden die Opfer zufällig und weitgehend rücksichtlos ausgewählt. Mal sind es Ausländer, dann wieder Inländer, mal Randsiedler, mal alle Männer, mal Werbeleute, dann wieder Massenmedien, mal einzelne Politiker, dann einzelne Journalisten.

"Sexismus als Ursache" führt zur Verwässerung der kriminellen Energie

Ich lese gerade: „Die gesellschaftliche Aufmerksamkeit muss sensibler gegenüber Sexismus werden.“ Solche Meinungen in Ehren, wenn sie im Rahmen einer eher akademischen Diskussion geführt werden. Indessen ist die Öffentlichkeit bereits übersensibilisiert, wenn es darum geht, „Neusprech“, also die „sozial korrekte Ansprache“ zu verwenden. Und die hochgespielte Diskussion um „Sexismus“, die nun von Feministinnen aller Couleur wieder aufgewärmt wird, verdeckt etwas anderes. Nämlich dass es zunächst einmal darum geht, wirklich aufzudecken, was in der Silvesternacht zu Köln geschehen ist – und nicht, welche vagen Vermutungen darüber kursieren.

Wer noch einmal nachdenkt, wird finden, dass sich die Ereignisse von Köln eben nicht mit einer allgemeinen Tendenz zum „Sexismus“ erklären lassen. Vielmehr werden auf diese Weise die unerhörten Taten von Köln verwässert und damit auch noch verniedlicht.

Ernst oder Spaß? Die Flirtkarte für Schüchterne

Ob eine einzelne Dame, ein Bordell oder ein Herr - manche Visitenkarte half weiter
Während gewisse Damen und Institutionen des ausgehenden 19. Jahrhunderts den Herren Visitenkarten mit der Anpreisung ihrer Dienstleistungen zusteckten, nutzten schüchterne Herren eine ähnliche Möglichkeit, sich die Liebesdienste von Damen zu erschleichen.

Was dabei Realität und Fiktion war, mag dahingestellt sein – jedenfalls ist verbürgt, dass generöse Herren durchaus die Möglichkeit suchten, etwas leichtfertigen Damen nahezutreten. Welchen Wert oder Unwert dabei die „Escort Cards“ hatten, wie sie jetzt in einer Ausstellung gezeigt wurden, ist fragwürdig. Allerdings sind einige durchaus provokativ. Die Buchstaben „I C U“ reichten schon aus, um anzudeuten, dass man die Dame nicht nur treffen, sondern durchaus auch intim betrachten wollte.

Näheres (und Fotos) bei „National Geographic


Via: DIE ZEIT.


Warum sich Männer nicht ändern sollten

Diese Betrachtung ist nicht ganz erst zu nehmen – aber ich bin sicher, dass sich viele Männer darin wiederfinden.

Alternativmethoden?
Wenn du ein Mann bist, wirst du früher oder später eine Frau treffen, die vorgibt, dich zu lieben. Möglicherweise liebt sie dich wirklich, doch du erkennst den Unterschied sowieso nicht – also lass es bleiben, darüber nachzudenken.

Sobald sie glaubt, dass sie dich ziemlich sicher eingefangen hat, wird sie dich verändern wollen, Mann. Sie wird deine harten und unnachgiebigen Seiten in weiche und nachgiebige verwandeln wollen. Und solltest du dich darauf einlassen, so wird die dir sagen: „Ein bisschen mehr Mann könntest du schon sein.“ Wenn du einsame Entscheidungen für dich und deine Liebste triffst, wird sie sich anfeinden, weil „immer nur getan wird, was du willst“. Solltest du aber offen für Entscheidungen sein, so wird sich dich auffordern, bitte endlich mal zu sagen, wo’s lange gehen soll. Fragst du dich nun, ob du überhaupt eine Chance hast, den Änderungswünschen und gelegentlichen Erpressungsversuchen deiner Lebenspartnerin oder Ehefrau zu entkommen? Hier sind die Antworten ...

Vier Möglichkeiten für Männer, auf Änderungswünsche zu reagieren

Fragst du, was du tun solltest, Mann? Du hast vier Möglichkeiten (außer aus ihrem Leben zu verschwinden):

1. Du tust, was sie von dir will.
Das ist leider ganz schlecht, denn sobald du dich geändert hast, wird sie die „negativen“ Eigenschaften, die sich bei dir „wegerzogen“ hat, bei einem anderen Mann attraktiv finden. Und du kannst immer sicher sein: An dir sind noch mehr „negativen“ Eigenschaften, die sie dir gerne „wegerziehen“ würde.

2. Du tust, was sie von dir will, und baust eine Parallelwelt auf.
Stammtisch, Männersachen wie Sport oder Technik, aber auch Pornografie oder Huren –das sind die Parallelwelten – und für diejenigen, die über genügen Geld verfügen, eine amouröse Zweitbeziehung. Der Nachteil: Das Leben wird kompliziert und bisweilen teuer – und falls du wirklich eine intensive Zweitbeziehung hast und sie dahinterkommt, gibt’s eine Ehescheidung. Das wird dann noch teuerer.

3. Du versuchst, die Änderungswünsche mit ihr zu klären
Oh Mann, das wird schwierig. Du hast jahrzehntelang damit gelebt, so zu sein, wie du bist: Und du kannst, alles in allem, sehr zufrieden damit sein. Und nun kommt jemand, der sagt, du solltest dich ändern? Das Einzige, was dir in dieser Situation nützt: „Beziehungsgespräche“, aussitzen und am Ende sagen, du würdest drüber nachdenken. Gib nur in Fragen nach, die deine Persönlichkeit und dein Selbstverständnis nicht verändern.

4. Tu tust bewusst nicht, was sie von dir will und hältst es durch.
Wenn du nicht tust, was sie von dir will, bekommst du Stress. Je nachdem, wie du beruflich engagiert bist, wirst du diesen Stress kaum brauchen können. Also musst du dir einen starken männlichen Freundeskreis zulegen und ein dickes Fell und vermeiden, zu oft mit ihr zusammen zu sein. Lass sie sich bei ihren Freundinnen ausweinen, das tut ihr gut. Möglicherweise wird sie deine Veränderungen mit Sexentzug zu erzwingen versuchen. Das hältst du aus – es gibt ja Frauen, die gewohnt sind, einen Mann nicht verändern zu wollen.

Ändern aus Angst vor Änderungen? Vergiss es!

Männer ändern sich (oder geben vor, sich zu ändern) weil Sie Angst davor haben, dass „sich etwas verändert“, wenn SIE sich nicht verändern. Also geben sie aus Angst nach. Und das Ergebnis? Frauen respektieren Männer nicht länger, die aus Angst handeln. Du hast also die Arschkarte, wenn du dich aus Angst vor den Folgen der Nicht-Veränderung veränderst.

Der nackte Mann – nie so hübsch wie die nackte Frau?

Nackte Braut für lüsterne Voyeure
Fotos von nackt dargestellten Frauen sind so alt wie die Fotografie. Und die Rezipienten solche Bilder waren Männer – vor allem Männer, die noch niemals eine schöne, nackte Frau gesehen hatten. Was an ihnen wirklich „nackt“ war? Vor allem wurden sie mit „freiem Oberkörper“ dargestellt, und Frauen mit Apfelbrüstchen wurden bevorzugt. Dort, wo man auch damals tunlichst nicht genau hinsehen sollte, wurden Schamhügel kunstvoll mit Tüll oder Retusche verdeckt.

Männer? Oh. Frauen schienen an nackten Männern nicht interessiert zu sein, und für Männer waren „nackte Kerle“ nur dann interessant, wenn sie diese gewisse Neigung verspürten, die damals unter Strafe stand. Wie schön, ästhetisch und begehrenswert männliche Körper sein können, zeigte erstmals (1986) der junge Fotograf Robert Mapplethorpe, ein absoluter Meister des Lichtbilds, der besonders schwarze Haut zum Leben erwecken konnte wie kein anderer. Er starb bereits mit 42 Jahren an AIDS.
Als Statue gern gesehen, als Fotografie weniger: der nackte Mann
Heute sollte eigentlich klar sein, dass sowohl Männer als auch Frauen ästhetisch schön sein können – etwas, das den Griechen ohnehin nicht fremd war, später aber offenbar in Vergessenheit geriet. Doch immer noch stören sich Betrachter eher an männlichen Hoden und erigierten Penissen als an weiblichen Brustwarzen und vorgewölbten Schamhügeln.

Der Unterschied zwischen dem 19. Jahrhundert und dem 21. Jahrhundert ist freilich, dass sowohl Frauen wie auch Männer schon einmal das andere wie auch das gleiche Geschlecht (1) nackt gesehen haben. Nacktheit ist also nichts Besonderes – aber ein wunderschöner Körper, der wie ein Stillleben fotografiert wurde, ist eben auch heute noch schön und selten.

Schön und gut – nicht alle Männer sind wirklich hübsch, und nicht alle Frauen haben den Körperbau der Venus. Aber ist es nicht gerade die wunderschöne Ausnahme, die wir im Bild sehen wollen?

Stattdessen sehen wir heute oftmals Selfies – fade Bildchen, schlecht belichtet, mit absonderlichen Hauttönen. Wollen wir die wirklich sehen? Nackt oder mit billigen Fummeln vor dem Badezimmerspiegel fotografiert? Nein, nein – auch Kerle nicht, wirklich nicht. Denn so rein privat wirkt Herr Mustermann gewöhnlich in seiner Kleidung attraktiver als nackt. Und Frau Mustermann eigentlich auch.

Dennoch könnten wir eigentlich ruhig unsere Scham-Maske ablegen, wenn uns ein wirklich schöner Mensch entgegenstrahlt und uns an seinem Körper wenigstens mit lustvollen Blicken erfreuen. Ästhetik ist eigentlich geschlechtsneutral - oder etwa nicht?


Anmerkung: Wir raten, diesen Link nicht in Anwesenheit von Arbeitskollegen zu öffnen.