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  Eigenwerbung

Der Mai - 31 Kampftage für die Liebe

Und nun nichts wie hinaus in die Natur ...
Da haben wir nun also den Ersten Mai schon hinter uns, der ein bisschen kühl daherkam. Als ich gestern über den hiesigen Marktplatz schlich, wurde mir bewusst, dass der „Kampftag der Arbeit“ immer noch existiert. Gewerkschaften, SPD, Die Linke, alle bauten gerade ihre Stände auf.

Jeder Tag ein Kampftag für die Liebe

Was mich daran erinnert hat, dass ich jeden Tag Kampftag habe. Ich versuche, die Freiheit zu erhalten, dass sich Liebende selbst als das definieren dürfen, was sie wollen. Und ich versuche, den Piraten aus der Wissenschaft, aber auch den marodierenden Randgruppen, diese Macht wieder zu entreißen.

Nein, ich bin nicht „neben der Kappe“, im Gegenteil.

Blöde Anmache mit dem "Angendern"

Das Gerangel darum, welche Begriffe benutzt werden sollen und welche nicht, ist unwürdig und menschenfeindlich. Ich will weder eine „binäre“ noch eine „nicht binäre“ Person sein. Und ich klemme mir weder ein „I“ noch ein Sternchen ins Hirn, nur weil mich jemand frech „angendern“ will.

Liebe - die Vereinnahmung des Wortes stoppen!

Und überhaupt Begriffe - ich habe eine große Bibliothek, in der viele Bücher über die Liebe stehen. Aber nur eines, in denen jemand lauthals und elitär behauptet, er hätte Beweise für das Ende der Liebe.

Schön, wenn es einen „Kampftag der Liebe“ gäbe. Wirklich schön - und sehr, sehr nützlich. Wie wäre es also mit dem Motto:

Kämpfen wir gemeinsam für die Liebe?

Ich denke, das wäre ein hübsches Motto für den Monat Mai.

Aufnahme mit meinem IQ00 Smartphone

Das Motto für den Mai

Unser Motto für Mai - Hoffnung auf Berührungen und Lust
Ich habe lange über ein Motto für den Monat Mai nachgedacht. Ich dachte an „Aufbruch zur Liebe“, „Hinaus in den Mai der Liebe“ oder so etwas. Doch warum soll ich ein Motto wählen, dass mir jederzeit als realitätsfremd oder gar gefährlich ausgelegt werden kann? Warum sollte ich Menschen vor den Kopf stoßen, die hinter voller Frust hinter ihren Bildschirmen sitzen und von lustvollen Zeiten träumen?

Nach der Pandemie ...worüber Menschen jetzt nachdenken

Derzeit gibt es vereinzelt Artikel darüber, was nach der Pandemie kommt. Von Liebe ist dabei so gut wie nie die Rede. Die Damen und Herren Soziologen, Psychologen, Zukunftsforscher, Philosophen und Redakteure lieben es, zu schwadronieren und ihre Vorstellung von einer besseren Welt in ihre Utopien einzubinden. Und wenn jemandem etwas Sinnreiches einfällt, dann schreibt sie/er darüber, wie wir Bildung und Ausbildung, Handel und Industrie, Gastronomie und Konzerte wieder zur Blüte bringen können.

Was wird also mit der Liebe? Ja, ich meine aus der Liebe, also aus einer Triebkraft, die sich jeder Bevormundung widersetzt?

Ihr werdet staunen - sie wird sich durchsetzen. All dies Gerede über die neuen Werte die Edel-Kommunikation, das Gutmenschentum und alles, was darum herum flatterte, wird sich als Blödsinn erweisen.

Die Frage ist freilich, wann wird die Liebe sich über alle Bedenken erheben?

Da ich es nicht weiß, habe ich mein Motto für den Mai mit „Hoffen auf Berührungen und Lust“ festgelegt. Ich folge dabei einem Beitrag des Time Magazines, in dem es heißt:

Wenn man ... (das Kennenlernen) ... aus einer evolutionären Perspektive betrachtet, vertrauten wir Millionen von Jahren taktilen Kontakten wie Umarmungen ..., denn ... jede Beziehung wurde durch eine komplizierte nonverbale Sprache aufgebaut und zusammengehalten ... ich mache mir Sorgen darüber, was passiert, wenn wir als Gesellschaft diese Kommunikationsmittel für einige Zeit verlieren.


Nun denn ... mehr habe ich dazu im Moment dazu nicht zu sagen.

Zitat: Dacher Keltner, Soziologe an der Universität von Kalifornien, Berkeley, in „Time Magazine