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 Liebeszeitung - eine Zeitung für die Liebe, die Lust und die Leidenschaft

Kein Trübsinn für Niemanden

Lasst Licht in eure Köpfe
Solange ich denken kann, wird uns im November Trübsinn verordnet. Nun also kommt ein „Lockdown lite“ dazu.

Ihr könnt das Leben schon jetzt wieder aufhellen - kümmert euch gar nicht um die November-Feiertage, die nicht wirklich „feierlich“ sind. Ihr habt sie nicht in den Kalender gestellt, und ihr müsst euch auch nicht fragen, ob sie euch etwas angehen.

Gedanken und Gefühle lassen sich nicht regulieren. Und jeder kann etwas dazu beitragen, dass wenigsten sein Leben etwas heller wird. Ihr müsst nicht auf „Weihnachten“ warten. Jetzt ist es Zeit, Lichter anzuzünden, das Leben zu erhellen und sinnlichen Gedanken nachzugehen.

Das Motto für November

Die Trauben für den Winter: Rosinen
Unser Motto für November heißt: Vorräte einsammeln und genießen

Ob wir das Motto vom Oktober erfüllt haben? Was ein bisschen viel für euch, oder? Noch mal zur Erinnerung: „Wenn du reif bist, lass dich pflücken.“ Mir hat’s in den Ohren geklungen: „So etwas macht doch eine anständige junge Dame nicht.“ Ich konter mal: Anständige Frauen machen noch ganz andere Dinge - sie reden nur nicht drüber.

Und doch war es genau das, was ich euch sagen wollte: Früchte schmecken dann am besten, wenn sie reif sind. Und Menschen sind dann am zugänglichsten, wenn sie wirklich Lust auf andere haben. Na ja - ich weiß: „Deutsche kaufen lieber unreife Früchte“ - alte Obsthändlerweisheit.

Rosinen waren auch mal Weintrauben

Also - Rosinen waren auch mal Weintrauben, und eingelagerte Äpfelchen bewahren noch lange ihre Flavonoide. Ganz zu schwiegen von Nüssen, die uns ja stets an die Weihnachtszeit erinnern.

Im November beginnt die Zeit, in der wir emotional von den Vorräten leben. Wer keine angelegt hat, muss sie JETZT einsammeln. In diesem Jahr ist das besonders wichtig: Du brauchst einen Wintervorrat, möglichst ortsnah und möglichst dauerhaft. Inzwischen sind „Nahbeziehungen“ wieder der Clou. Möglichst nur um den nächsten Block herum oder jedenfalls in bequemer Automobilentfernung - wer weiß schon, was noch kommt?

Nahbeziehungen für diesen Winter - sehr empfehlenswert

Klar - wir alle hoffen, dass irgendwann wieder „alles“ möglich ist. Aber jetzt könnte sich rächen, dass die Trauben im Oktober nicht süß genug waren und ihr sie verweigert habt. Und wer die süßen Trauben hängen ließ, muss sich jetzt eben an Rosinen wenden - bildlich gesprochen. Und die härtesten Nüsse werden bekanntlich zuletzt geknackt - sie schmecken dann aber noch genauso gut.

Ich wünsche euch viel Glück beim Einsammeln von Vorräten. Und ich will euch wirklich noch diese Botschaft mitgeben: Wartet nicht bis es schneit. Dann suchen alle nach den letzten Hartschalenfrüchten.