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  Eigenwerbung

Die Woche: geheime Lüste und einfach Wahrheiten

Vielleicht wundert euch das Brimborium, das viele Menschen um ihre Sexualität veranstalten. Was sie sind, was sie nicht sind, was sie gerne wären oder niemals sein werden … wir suchen nach ganz gewöhnlichen Fakten für ganz gewöhnliche Menschen. Das ist für uns Abenteuer genug.

Alles über die „geheimen“ Lüste

Fest steht: Wir haben alle geheimen Lüste. Diejenigen, die es zugeben und vor allem diejenigen, die es verheimlichen. Dazu haben wir zwei weitere Artikel veröffentlicht. Beide beschäftigen sich mit einer Art Motto. Der erste mit dem Kernsatz: „Warum eigentlich nicht?“ Und es beschreibt, was wir tun können, um unsere Furcht vor dem Unüblichen zu überwinden. Der zweite Artikel folgt dem Motto „Na und?“. Es beschreibt, dass viele angeblich „ungewöhnliche“ Lüste aus der Sicht anderer gar nicht so ungewöhnlich sind.

Wie ergeht es Menschen mit ungewöhnlichen Lüsten?

Der dritte Artikel zum Thema stammt aus den Quellen, die wir üblicherweise nutzen: Menschen, die sich etwas besser auskennen im Wirrwarr der Gefühle. Aus Blogs und angereichert mit Erfahrungen aller Art aus Foren und einer kleinen Dosis Psychologie. Er beschäftigt sich mit den Fantasien, Träumen, Grenzen und Möglichkeiten sexueller Wünsche bei Begegnungen.

Konkrete Lüste – was fühlen wir eigentlich?

Beim konkreten Sex fühlen wir anders als in unseren Fantasien – aber wie fühlen wir eigentlich? Und wie empfinden oder erleben Einzelpersonen und Paare eigentlich „Unterwürfigkeit“? Wir versuchen Antworten – auch wenn die Lippen der meisten Menschen, die darin involviert sind, fest verschlossen bleiben.

Mehr als 15 Gründe, um ein Date einzugehen

Halb meinte ich es humoristisch – halb ernst. Es gibt mehr als einen Grund ein Date einzugehen. Ich fand 15 Gründe – und dabei ist „ich langweile mich so, also verabrede ich mich mal“ noch gar nicht dabei. Und wirklich – es gibt die unsinnigsten Gründe, sich für etwas zu interessieren, das man gar nicht will. Verkäufer wissen es, Makler wissen es – manche Leute machen sich einen schönen Nachmittag, indem sie vorgeben, etwas erwerben, zu wollen. Andere versuchen, Waren und Objekte mies zu machen, weil es ihrem Ego dient. Und beim Date? Auch dort gilt: Manche Menschen geben vor, Partner zu suchen, weil sie sich langweilen, andere wünschen sich nichts mehr, als den Partner zu beleidigen, auszuhorchen oder ihm/ihr einen Korb zu geben. Die miesen Figuren, die dies tun, finden natürlich immer eine plausibel klingende Ausrede dafür.

Fragen und Antworten

Oh – ich vergaß. Die Zeichen für Verabredungen in Freiheit und Würde stehen nicht schlecht.

Falls ihr Fragen zu diesen Artikeln oder zum Konzept der Liebeszeitung habt, falls ihr hier schreiben wollt oder einfach eine Frage habt: Fragt einfach ( nur per E-Mail). Wenn ich sonst Fragen zu Lust und Liebe habt: Versucht es einmal auf Quora. Dort befindet sich auch mein Salon.

Die verborgenen Lüste und Sehnsüchte

Niemand weiß, was hinter der Stirn vor sich geht ...
Wer sich den „Großen Online-Sex-Report“ zugelegt hat und dort etwas Ungewöhnliches sucht, wird dort auf kaum mehr als längst Bekanntes treffen. Menschen sind neugierig auf gewöhnlichen Sex, auf ungewöhnlichen Sex und manchmal auf ungewöhnlich heftigen Sex.

Jeder und Jede kann verborgene Lüste haben

Manchmal ist es Sex oder mit Sex Verwandtes, was nahezu unmöglich zu bekommen ist. Dann aber sind es auch wieder Handlungen, die zwar erhältlich wären, die aber für den sehnsüchtig Suchenden unerreichbar sind. Es kann – alles sein. Mancher hat mit 25 Jahren noch keine intime sexuelle Beziehung gehabt. Diese Person gehört dazu. Aber eben auch der Mann, der ganz verrückt danach ist, die Zehen eines Frauenfußes zu belecken. Es kann, genau genommen, jeder und jede sein - auch DU. Frauen, die heimlich von Orgien träumen. Männer, die gerne Strapse tragen würden.

Wirklich jeder. Und jede.

Der öffentliche Raum - und das intime Gespräch

Im öffentlichen Raum findet eine solche Diskussion nicht statt, und das mag durchaus nachvollziehbare Gründe haben. Nicht alle Menschen reagieren auf eine sexuelle Beichte mit dem Satz: „na und?“ Schon harmloseste Wünsche werden als „Perversionen“ verdächtigt.

Ob beim ersten Date, während der intensiven Kennenlernphase oder auch noch in einer langjährigen Beziehung, in die die schon viel Stabilität eingezogen ist. Die Frage nach einer sexuellen Vorliebe kann Irritationen auslösen.

Psychologen fragen in solchen Situationen immer: „Welche Befürchtungen hast du denn? Was könnte dir schlimmstenfalls passieren, wenn…?“

Das Schlimmste fürchten?

Wohlfeile Antworten wären: Das Date platzt, die wohlige Verliebtheit weicht eiserner Ablehnung, die Beziehung scheitert.

Nun gut – es kommt immer drauf an, wie man fragt und wann man fragt. Manche Frauen und Männer deuten heutzutage bereits in ihren Profilen an, dass sie gerne „Soft-S-M“ in ihre Liebesleben integrieren würden. Wenn das so ist, dann hat die Frage immer eine Berechtigung. Aber wenn nicht?

Es gibt eigentlich nur zwei Einstellungen: „Warum eigentlich nicht?“ Oder „ich kann es mir nicht vorstellen.“ Die beiden Extreme wären einerseits absolute Euphorie („so etwas habe ich schon lange gewollt“). Andererseits Empörung: „Wie kannst du es wagen, solch ein Thema aufzubringen?

Alles andere liegt vermutlich dazwischen. Und alles, was dazwischen liegt, sollte eigentlich mit Nachsicht, Respekt und vor allem mit Argumenten ausgetragen werden.

Ob es möglich ist? Wenn die Angelegenheit weder mit Ekel noch mit Eifersucht verbunden ist, wenn das Paar einander bereits vertraut und. wenn die Sache spielerisch angegangen wird – warum eigentlich nicht?

Die Woche: Mythen, Wahrheiten und Lüste

Dieser Artikel verdient Feedback, oder etwa nicht?
Kampftage für die Liebe – das scheint mir derzeit plausibler als „Kampftag der Arbeit“. Was wir so alles mit uns herumschleppen – „Tag der Arbeit“, „Christi Himmelfahrt“ aka „Vatertag“, „Frauentag“, „Muttertag“ … ich kann es wirklich nicht mehr hören.

Der Mai ist gekommen ... oder doch noch nicht?

Nachdem das gesagt ist … kommen wir mal zum Mai. Vom Wonnemonat kann wahrlich nicht die Rede sein. Noch stehen wir unter Lockdown und Corona-Furcht, und das Wetter verleitet nicht gerade dazu, auf der Parkbank das Höschen herunterzulassen. Doch weil sich alles ändert, müssen wir von der Zeit nach der Pandemie reden.

Nach der Pandemie - so weiter wie vorher?

Miss Y hat mal nachgelesen, wie Frauen vorgehen wollen, wenn sie wieder in die Welt hinausschwirren können wir die Kolibris. Es gibt immer zwei Möglichkeiten und eine Dritte – mehr desselben, etwas anderes oder lieber gar nichts dergleichen. (Ist ein Leitsatz der Problemlösungstheorie, wirklich).

Beziehungsfrauen, Escort-Frauen und "würdevolle Behandlung"

In den letzten Wochen blasen „die üblichen Verdächtigen“ uns Sätze ins Ohr wie „Dating mit mehr Respekt und Würde“ anzugehen. Ich habe genau hingeschaut - außer Psychologen, Paarberatern und den üblichen Moralaposteln fordern vor allem teure „Escort-Frauen“ an, „respektvoll“ behandelt zu werden.

Die Psyche - immer wieder als Thema beliebt

Die Psyche wird auch immer wieder strapaziert – wir lernen sie als Träger der Freude und des Schmerzes kennen, und zumeist wird sie – nach Sigmund Freud – als eine Art „ewiger Kondensator“ für Gefühle betrachtet. Wie verhält es sich nun aber mit „Körper und Psyche“? Ubi forscht … und weiß nun so viel wie du auch: Bei jedem Menschen verhält sich die „Sache mit Körper und Psyche“ unterschiedlich. Sogar beim Einfluss der sexuellen Aktivitäten nach dem ersten Date.

Nein, Frauen sind keine begeisterten Masochistinnen

Apropos Psyche: Die Lust am Schmerz, häufig Masochismus genannt, ist höchst real und die Wirkung auf die Psyche ist nicht wirklich erforschbar. Stattdessen wird der Mythos gepflegt, Frauen seien von Natur aus devot und würden sich jederzeit dem Masochismus zuneigen. Nein, tun sie nicht. Es ist ein wahrhaftig ein Mythos.

Bleibt beim Date im "Hier und Jetzt"

Von mir gab es einen Tipp: Versuche immer, im Hier und Jetzt zu leben - auch beim Date. Nicht im Dort und Damals und recht wenig im „Irgendwann und Dann“. Zwar willst du mit deiner Verabredung in der Zukunft leben – aber es gibt keine Zukunft ohne Klarheit über die Gegenwart.

Sehpferds Jubiläum, eine Bitte und Humor

Das Gute zuerst: Das „bloggende sehpferd“, mit dem alles begann, ist nun über 20 Jahre alt geworden – Zeit für mehrere Rückblicke. Ich verzichte auf Berichte über all die Neider, aufbrausende Akademiker(innen) und andere böswillige Gestalten, die versucht haben, mir das Wasser abzugraben. Und Hallo – eine Webseite über die Liebe darf nicht dort haltmachen, wo Peinlichkeiten und Schamgefühle die Lippen üblicherweise verschließen.

Zum Humor: Küsse, Pandemien und Wissenschaften – anno 1920. Man küsse einander durch Siebe, sagen angebliche Wissenschaftler – aber der Unterton verrät, dass es nicht ernst gemeint ist.

Ja, da wäre noch etwas. Die größten Expertinnen und Experten für die Lust sind meine Leserinnen und Leser … aber leider verstecken sie sich in ihren Kaninchenlöchern. Könnt ihr das bitte ändern?

In diesem Sinne wünsche ich euch, dass ihr bald den Mai bei linden Lüftchen auf Parkbänken genießen könnt - oder wo sonst eure Liebe erwachen mag.

Das absolut perfekte Match und die Utopisten

Es ist ja bekannt, dass mir gelegentlich die Zehennägel hochgehen, wenn ich die Pressemitteilungen der Online-Dating-Unternehmen lese. Dazu gehören auch Beiträge, die aus der Sicht von „Beobachtern“ verfasst wurden.

Oh, bitte, wie war das (1)?

Der Online-Dating-Markt hat sich bei seinen Bemühungen, die Bedürfnisse der Benutzer zu erfüllen, auf Suche, Kommunikation und Kompatibilität konzentriert. Mark Brooks, CEO von Courtland Brooks, ist der Ansicht, dass der größte Fortschritt durch Investitionen in Ressourcen und Forschungen erzielt wurde, die sich auf Kompatibilität beziehen. Aber es gäbe noch erhebliche Verbesserungsmöglichkeiten. Die Wissenschaft sei durstig nach Daten und liefere im Austausch „unglaubliche Einblicke“.
Gibt es Beweise für die Wirksamkeit von Kompatibilitäts-Tests?

Schön, wenn die Veranstaltung, auf der Brooks sprach, von entsprechenden Unternehmen gesponsert wurde – was er im Übrigen nicht verschweigt. Allerdings wüssten wir nun wirklich gerne, wie ungeheuerlich diese unglaublichen Einblicke sind und worauf sie beruhen. „Big Data“ ist da kaum ein Argument, eher eine Verschleierung.

Gibt es ein Universal-Konzept für perfekte Partnerschaften?

Dies wieder rief einen alten Bekannten, Fernando Ardenghi, auf den Plan. Er behauptet seit vielen Jahren, das Konzept des „perfekten Matches“, also des besten infrage kommenden Partners, zu besitzen.

Das ist seiner Meinung nach ganz einfach (2):

1. Man benötigt objektive Messungen an der Persönlichkeit, wie sie (nur) der 16PF6-Test gewährleistet.
2. Sodann muss man nur noch die Kompatibilität der Partner feststellen.

Das Erstere dürfte nicht schwer sein: Mehrfaktorentests zur Erforschung der Persönlichkeit sind keine Innovation, sondern basieren auf der Annahme, dass unsere Verhaltensweisen auf fünf bis 16 Grundfaktoren beruhen. Inwieweit diese eine Rolle für Beziehungen spielen, ist fragwürdig. Das 16-Faktoren-Modell wird - wie die beiden verwandten Theorien (3) – überwiegend in der Berufswelt eingesetzt.

Utopien, Fantasien und Realität

Und nun? Sind wir nun klüger? Manche Psychologen behaupten, dass sie unser Verhalten aus fünf oder eben 16 Merkmalen voraussagen können. Eine Theorie darüber, wie sie sich zwei Menschen in der Beziehung ergänzen können, und ob oder inwieweit beide gleich oder ähnlich sein sollten, existiert in der Literatur nicht.

Also sind wir hernach nicht klüger. Ich frage mich ohnehin, ob, und wenn ja, warum so wie viele Menschen nach „totaler Übereinstimmung“ streben. Und ich halte die gesamte Psychologie, die dahintersteht, für völlig antiquiert.

(1) Onlinepersonalwatch.
(2) OnlineDatingSoundBarrier.
(3) Big Five (Fünf Faktoren Modell, beispielsweise hier., Myers-Briggs, hier.
Hinweis: Für interessierte an der 16-Faktoren-Theorie nach Raymond Bernard Cattell.


Die Lust am Leid und das Leid an der Lust

Absonderliche Spiele in Lust und Schmerz?
Diese Woche will ich über Lust und Leid in der Liebe schreiben. Manche Zeitgenossen meinen ja, beides gehöre zusammen. Diese Diskussion ist besonders unter Psychologen und Philosophen verbreitet.

Klare Ansage: Wir haben keinen Beweis, dass Lust und Leid oder Begierde und Schmerz unmittelbar zusammenhängen. Doch jedem ist dies bewusst:

Sobald ich Emotionen zulasse, gehe ich ein Risiko ein. Es kann zu Gewinn und Verlust führen.

Also ist es die Öffnung der Gefühle, die uns einerseits verletzlich, andererseits aber auch begierig macht. Und daraus ergibt sich: Wenn ich intensiv lieben will, muss ich auch den Anteil von Leid ertragen, der möglicherweise damit verbunden ist.

Aus Liebe schenken ...

Bleiben wir mal bei der Liebe. Wenn wir jemandem etwas „aus Liebe“ schenken, was wir niemals anderen schenken würden, dann nehmen wir bereits „ein bisschen“ Schmerz in Kauf. Die anfängliche Überwindung bei Fellatio oder Cunnilingus, zum Beispiel. Wer es je probiert hat, weiß, dass die Lust beim Handeln kommt, wenn wird dabei bleiben. Sollte es uns dauerhaft anekeln, so würden wir es nicht mehr tun. Dennoch träumen viele davon, sind hingerissen zwischen Ekel und Lust.

Der Preis der Liebe in Lust und Schmerz

Reden wir also vom Genuss des Gemisches aus Neigung und Abneigung. Wer in seiner Jugend etwas dafür tun musste, um geliebt zu werden, zahlt auch später den Preis. Sie oder er ist gewohnt, eine Pflicht erfüllen zu müssen, um Liebe zu bekommen.

Jeder, der dies Situation kennt, weiß: der Preis für die Gunst schwankt. Das gehört zum Spiel der weiblichen und männlichen Puppenspieler, die ihre Objekte gerne „Männchen machen lassen“, bevor es Liebe und/oder Sex gibt. Die meisten, die gelernt haben, dass nur Wohlverhalten mit sinnlicher Lust oder Liebe belohnt wird, finden rechtzeitig einen Absprung aus solchen „toxischen“ Beziehungen.

Körper und Psyche

Betrachten wir noch kurz Körper und Psyche, um zu verstehen, was Lust und Schmerz bedeuten kann.

Wenn die Psyche zugleich schmerzt und frohlockt, ist stets die Frage, ob dieser Zustand in der gesamten Beziehung besteht oder nur zeitweilig „spielerisch hervorgebracht wird“. Ist sie ein Spiel in vollem Einverständnis, dann spricht nicht das Geringste dagegen. Falls du dich fragst, wie das funktioniert, muss ich dich aufs Rollenspiel verweisen. Eine Rolle hat bekanntlich einen Anfang und ein Ende. Die übrige Zeit lebt das Paar „ganz normal“.

Lob des Körpers

Beim Körper ist das ein klein wenig anders, denn im Fall der Züchtigung oder anderer körperlicher Qualen, die mit Lust verbunden sind, sehen die meisten Menschen keinen Grundkonflikt. Einfacher: Kaum jemand will „die zu erwartende Liebe durch Schläge bezahlen“.

Dennoch begibt sich jeder, der solche Praktiken ausführt, auf ein dünnes Eis. Wer sein Verhalten in Lust und Schmerz öffentlich macht, wird mit merkwürdigen Blicken verfolgt. Oftmals wird den aktiven wie den passiven Mitwirkenden ein „psychischer Schaden“ unterstellt, was dann auch in der Ablehnung mündet, sich „mit solch einem Menschen“ sozial zu treffen. Das mag auch der Grund sein, warum sich die Liebhaber solcher Praktiken in eigenen Gruppen zusammenfinden, in denen sie verstanden und akzeptiert werden.

Mehr für dich über Lust und Schmerz

Wenn du darüber mehr erfahren willst – wir werden darüber schreiben. Dabei werden wir uns allerdings auf einvernehmliche Rollenspiele und den Gewinn daraus beschränken. Ich hoffe, ihr werdet Freude daran haben und euch informiert fühlen.