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Was dürfen Frauen anziehen?

Jede Bewegung ist Kommunikation - hier im Extrem
Was dürfen Frauen (noch) anziehen? Das beschäftigt die meisten Frauen recht wenig: sie ziehen an, was farblich zueinander passt oder was sie als angemessen ansehen. Aber Feministinnen wollen offenbar genau wissen, was Frauen (noch) anziehen dürfen und was nicht.

Nuttenmode - das Schimpfwort einer Feministin

Eine Frage, mit der ich letztens konfrontiert wurde: einige Feministinnen (nur sie reden darüber) meinen, Frauen sollten alles anziehen, was ihnen gefällt, unabhängig davon, wie die Wirkung auf Männer ausfällt. Andere sind der festen Überzeugung, dass die „Nuttenmode“ nicht an Frauenkörper gehört – weder drüber noch drunter.

Ich schrieb gerade über die „Erscheinung“ einer Person. Sie ist bekanntlich (hoffe ich) der erste Schritt zur Kommunikation. Das ist schwer zu erklären für jene, die „Kommunikation“ mit Gequassel verwechseln, und der Kernsatz heißt hier: „Es ist unmöglich, nicht zu kommunizieren.“

Nackt, in Sack und Asche oder sexy - alles ist Kommunikation

Heißt: Gehe ich nackt auf eine Party, kommuniziere ich. Kleide ich mich in Sack und Asche, kommuniziere ich auch. Und sollte ich eine Korsage als Oberbekleidung wählen, dann kommuniziere ich ebenso. Das sind die Exterme. Ich kann mit schrecklichen Uniformen (T-Shirt und Jeans) vom Grabbeltisch oder mit Eleganz kommunizieren, aber auch mit Belanglosigkeit.

Das ist die Grundlage. Aber nun geht es ja weiter: Irgendwann machst du dienen Mund auf, oder? Du beginnst, deine Hände zu bewegen oder deinen Gehapparat. Du schaust jemandem in die Augen. Dann ändert sich etwas. Entweder die Aufmachung (spricht: Klamotten und Auftritt) passt zum Rest deiner Person oder auch nicht.

Erotische Kommunikation ist nicht offensichtlich

Wie erotische Kommunikation funktioniert, ist oft schwer verständlich. Sinnliche, sehnsüchtige Augen sind auch bei verschleierten Araberinnen erkennbar. Eine Physikerin. die vor einem großen Publikum spricht, kann trotz ihres unerotischen Themas eine sinnliche Wirkung haben. Und die meisten selbstbewussten Frauen gewinnen ihre erotische Kompetenz aus der natürlichen Selbstsicherheit, mit der sie auf Männer zugehen. Eine Stripperin hingegen setzt ihren Körper ganz bewusst ein, um erotische Reize auszusenden, während einer Nudistin eher vermeidet, einen sinnlichen Eindruck zu erwecken.

Ich hörte gerade von Alice Schwarzer, die dies sagte:

Und wenn man manchmal nicht weiß, ob die junge Frau an der Straßenecke auf ihren Freund wartet oder auf einen Freier – dann kann das auch für die Frau problematisch werden.

Ich sag mal: Wahrscheinlich nicht, denn die „junge Frau an der Straßenecke“, die auf ihren Freund wartet, steht sicher nicht auf dem Straßenstrich, und ihr sexy Outfit unterscheidet sich normalerweise immer noch stark von dem einer Hure.

Überhaupt muss ich euch sagen, dass allein die Kultur eines Landes bestimmt, was noch dezent-erotisch ist und was bereits als „einladend“ empfunden wird.

Das Foto der Stripperin in Aktion zeigt eine Form der Kommunikation mit dem Publikum. © 2019 by Liebesverlag.de , Archiv.

Das Präservativ wird akzeptiert – und doch oft nicht benutzt

Kampagne "Auf gehts" in der Schweiz, Plakatwerbung
Das schweizerische Bundesamts für Gesundheit ließ kürzlich das Verhältnis der Bevölkerung zum Präservativ untersuchen. Dabei wurden 1019 Personen zwischen 16 und 60 Jahren befragt.

Das wichtigste Ergebnis (Originaltext, Quelle: BAG Schweiz )

Während insgesamt acht von zehn Befragten angeben, dass sich Sex mit Kondom für sie grundsätzlich sicherer anfühlt, sind es bei den Befragten, welche im letzten Jahr Sex mit einem nicht festen Partner oder einer nicht festen Partnerin hatten, sogar neun von zehn.

Demnach kommt das Kondom ausgezeichnet an, jedoch mit einer Einschränkung, denn 62 Prozent der Befragten gaben an, dass sie beim Geschlechtsverkehr mit Kondom weniger Lust verspürten. Dies gelte, so die Studie, vorwiegend für Männer im Alter zwischen 23 und 40 Jahren.

Was letztlich heißt: In der Theorie befürworten so gut wie alle Männer das Kondom, in der Praxis aber wollen eben doch viele den „unmittelbaren Genuss“, den nach ihrer Meinung nur der direkte Körperkontakt bietet.

Die neue Schweizer Kampagne zielt bewusst auf Jung und Alt, Hetero- und Homosexuelle und sie versucht, das Kondom schon dann in Erinnerung zu bringen, wenn der Gedanke an Sex auftritt.

Presse: Zum Beispiel in der NZZ.
News BAG (hier ist zugleich das Original-Dokument erhältlich).
Bild: aus der Kampagne. © 2019 by BAG, CH

Welche erotischen Themen bewegen weibliche Journalisten?

Wie bekannt, begeben wir uns dann und wann in die „Zweite Reihe“ der Bloggerinnen, die auf der Basis erotischer Sensationen Leserinnen an sich ziehen und oftmals eben auch etwas verkaufen wollen. Und wen wundert es - die lautesten Quasselstrippen im Bereich der Sexualität haben eigentlich immer die gleichen Themen.

Masturbation ohne Ende

Das Thema Tipps und Tricks zur weiblichen Masturbation entwickelt sich inflationär. Und zumeist stehen am Ende irgendwelche Produkte, die zu mehr Genuss verhelfen sollen. Diese Woche waren es Audiopornografie als Masturbationshilfe und neue Tipps unter der Überschrift: „Es geht wesentlich besser, seit ich es richtig mache“. Potz Blitz!“ Wirklich? Plus „Fünf Tipps für die Masturbation, die die heute probierten kannst.“ Na schön, hast du sonst nichts zu tun?

Anal wird zum Dauerthema

Als Dauerthema erweist sich auch Analverkehr. Diesmal gab es nicht drei, nicht fünf und nicht sieben unerlässliche Tipps allein für die Vorbereitung – sondern elf. Ja, ELF. Und nicht bei uns, auf keinen Fall. Und dazu ein Bericht von einem Mann, der schwor, es einmal versucht zu haben – aber nur einmal.

Lernen von Huren?

Ein Thema, das immer intensiver in die Medien kommt: Was kann eine „solide“ Heterofrau von einer Prostituierten lernen? Klar – die kennt sich wahrscheinlich besser mit den Varianten aus, mit denen du einen Mann „echt heiß“ machen kannst. Kürzlich schrie eine Bloggerin darüber, was sie als „Sexarbeiterin“ über Männer lernte. Wollen wir das wissen? Na, vielleicht doch? Das Verdächtige an vielen Artikel ist aber: An ihrem Ende steht dann die Webseite der Dame mit den Tarifen. Ein der einschlägigen Seiten titelt beispielsweise: „Wie man sein Date genießt“. Gemeint ist dann aber die Erfahrung eines Escort-Girls mit Männern.

Die „sensationellen“ Veränderungen des Sexlebens

Und ein weiterer Dauerbrenner: was alles das Sexleben der Damen verändert hat. Völlig verändert haben eine der Autorinnen ihre gepiercte Nippel. Wahrscheinlich, weil sie sich bei der Kontrolle im Flughafen jetzt immer ausziehen muss. Oder vielleicht doch nicht?

Fehlt nur noch Pornografie. „Warum sie mein Sexleben (nicht) verändert hat“ ist ein beliebtes Thema in den Frauen-Publikationen, und ja, auch „Wir Mütter sehen Pornografie“.

Und welche erotischen Themen hatten wir?

Teilweise haben wir uns ein bisschen angehängt – zum Beispiel bei der Audio-Pornografie. Oder bei der Frage, warum Männer manchmal Escorts bevorzugen.

Der Mann und sein Penis

Aber natürlich greifen wir nicht nur auf, sondern ergänzen, analysieren oder gehen sonst wie in die Tiefe. Zum Beispiel, ob ein Mann überhaupt erregt werden muss, oder ob er ständig „einen Steifen in der Hose“ hat, der auf Befehl herausspringt. Oder was du überhaupt mit einem Mann anstellen kannst, der einen „weichen“ Penis hat.

Schließlich beschäftigten wir uns noch mit der Sexsucht – auch so ein Thema, das ständig durch die Presse geistert – in diesem Fall nicht durch den weiblich dominierten Teil der Publikationen.

Der weiche Penis – kein Horror, sondern eine Lust

Was du hier lesen wirst, ist nicht für jeden Geschmack geeignet - insbesondere nicht für Menschen mit Vorurteilen. Es berührt ein Tabu, das eine Realität ist: Männer laufen nicht täglich mit einem steifen Penis herum. und auch in deinem Bett kann sein Penis "weich" bleiben. Das ist kein Grund, ihm keine Lust zu verschaffen. Und du kommst auch zum Ziel.

Weich ist nicht immer lustlos
Schlechte Erfahrungen mit Frauen-Foren?

Wenn du Frauenforen liest, wirst du manchmal „Ratschläge“ darüber lesen, wie du mit einem Mann umgehst, der einen „weichen“ Penis hat. Meistens ist dann irgendjemand dabei, der ein „Mittelchen“ kennt und darauf herumreitet. Mal mechanisch, mal chemisch. Und du wirst einen Haufen Trolle finden, die dich beleidigen, weil du einen Mann mit „weichem“ Penis triffst.

Wir haben uns umgehört – wenn der Penis nicht völlig steif wird – ist dann die Lust endgültig futsch?

Wir waren überrascht. Manche Frauen bestehen darauf, dass der Penis des Mannes eisenhart wie eine Statue sein muss. Andere sagten: „Wenn er nicht so steif ist, dann weiß ich schon, wie ich ihn steifer kriege.“

Frauen mit viel Erfahrung sind toleranter

Doch die wirklich überraschenden Meinungen kam von ganz anderen Seiten: von Frauen, deren Sexleben eher durch Vielfalt als durch „extraharte“ Penisse geprägt war. Zum Beispiel: „Wenn der Typ zehn Finger, Lippen und eine Zunge hat, dann kann er einer Frau auch ohne steifen Penis Freude machen – und wie ich ihn zum Orgasmus bringen kann, weiß ich auch.“

Eine Autorin wusste noch mehr zum Thema. Sie schrieb sinngemäß:

Eine Erektion ist nicht notwendig, um Sex zu genießen. Dies mag neu für dich sein, wenn dein Wissen über Sex aus Pornofilmen stammt. Doch du musst nicht einmal Pornos angucken, um völlig schief zu liegen. Denn wenn ein Mann über Sex spricht – und das ist unabhängig von seinem Beruf und seiner Intelligenz, dann setzt er zumeist „Sex“ mit Geschlechtsverkehr gleich. Und was er dann (und ihr wohl auch) unter Geschlechtsverkehr versteht, ist PiV. (1) Und nur dafür braucht man einen Penis.


Auch verschiedene andere Autorinnen haben von sich selbst oder anderen Frauen berichtet, die einen Mann mit halb steifem oder „weichem“ Penis erwischt haben.

Keine technischen Details - aber ein Tipp

Wir wollen hier nicht ins Detail gehen – aber wir können dies sagen:

Es gibt eine große Anzahl sexueller Aktivitäten, bei denen der Penis nicht wirklich nötig ist. Die Frage für dich ist daher vielmehr: Wie willst du ihn befriedigen und wie möchtest du, dass er dich befriedigt? Das solltest du vorher wissen und – wenn es denn möglich ist – mit ihm besprechen.

Irrtümer über den "weichen Penis"

Die häufigsten Irrtümer über den „weichen Penis“ sehen nahezu alle Autorinnen gleich:

- Ein weicher Penis bedeutet nicht, dass dein Lover an dir nicht interessiert ist. Zum Vergleich: Auch ein bockelharter Penis bedeutet nicht, dass er AN DIR interessiert ist, sondern nur daran, dich zu vögeln.
- Ein weicher Penis bedeutet nicht, dass du den Mann gar nicht befriedigen kannst – es kostet nur etwas mehr Mühe und Geschick.
- Ein harter Penis – und dann: Rums, Bums, danke schön? Der Mann, dem du schöne Erlebnisse mit einem weichen Penis verschaffst, ist dir dankbarer als der Mann, der sich sowieso nur in dir „entleeren“ will.

In vielen Artikeln wird beschrieben, wie du einen Mann „technisch“ befriedigen kannst, der einen weichen Penis hat. Die Techniken variieren etwas, aber sie haben etwas gemeinsam: Am Ende wird seine Prostata den Wunsch nach einem Samenerguss mithilfe deiner Künste erfüllen. Und dann erfolgt oft ein Orgasmus, der heftiger ist als bei den „gewöhnlichen“ Männern.

Verständnis und Lust am Experiment sind die Schlüssel

In diesem Artikel haben wir darauf verzichtet, praktische „Tipps“ zu geben. Eines wollen wir aber sagen: Alles, was man uns erzählt hat und was wir gelesen haben, deutet drauf hin: Wenn du ruhig und verständnisvoll und zugleich sensibel mit „seinem Körper“ umgehst, dann wird er es dir danken. Und du musst ihm nur noch sagen, was er mit dir anstellen soll, damit du eben auch schöne Orgasmen bekommst.


(1) PiV - Penis in Vagina - mittlerweile üblicher Ausdruck für penetrativen, vaginalen Geschlechtsverkehr.
Einige der vielen Quellen zum Thema:
Live About
HuffPost
Medium
In deutscher Sprache liegen leider keine vergleichbaren (ausführlichen) Informationen vor.

Chic und sexy – oder selbstbewusst und elegant?

„Ich ziehe mich an, wie ich will“ mag eine edle individuelle Note an dir sein. Und doch sagt Kleidung etwas aus. Sie ist nämlich Teil der Erscheinung, und die Erscheinung wiederum ist ein Teil der unmittelbaren, nonverbalen Kommunikation.

Frauen, so hießt es, kommunizieren eher indirekt – ihre Erscheinung, ihre Bewegungen und ihre Kleidung tragen wesentlich dazu bei, zu anderen „zu sprechen“, ohne etwas zu sagen.

Das gilt gegenüber Männern – das wisst ihr sicherlich. Doch es gilt ebenso gegenüber Frauen. Im Prinzip geht es um diese vier Punkte:

1. Du willst Männern imponieren, um erotischer zu erscheinen.
2. Du willst Männer beeindrucken, um dich besser durchsetzen zu können.
3. Du willst andere Frauen abwerten, um sie erotisch auszustechen.
4. Du willst anderen Frauen imponieren, um dich ihnen gegenüber besser durchsetzen zu können.

Karriere und Kleidung

Wissenschaftler wollen nun festgestellt haben, dass der Status der Frauen zumindest zunächst sehr davon abhängt, wie Kleidung und Accessoires an ihnen wirken. Demnach führt Kleidung, die eher erotisch, romantisch oder „sexy“ wirkt, zum Statusverlust, während eher formelle, aber auch elegante Kleidung den Status der Frau stützt.

Wenn du dich zu sexy kleidest, wirst du also von Frauen als Rivalin angesehen, während du auf Männer eher begehrenswert wirkst. Eigentlich ist das ein alter Hut – aber es wird immer wichtiger, seit Frauen nach Führungspositionen streben.

Denn im Job gilt: Karriere macht die Frau, die im Job gut ist, sich wenig Kapriolen erlaubt, die richtigen Dinge zur rechten Zeit zu sagen weiß – und als Erscheinung dezent-elegant wirkt.

Dates - sexy oder elegant?

Das Gleiche gilt übrigens, wenn du auf Männer bei „Dates“ eher selbstbewusst und zukunftsorientiert wirken willst. Schlichte Eleganz deutet immer eher auf: „Ich suche eine solide Beziehung“ hin, während die „sexy“ Kleidung eher darauf hindeutet, dass du auch zu einer Affäre bereit bist. Besonders wichtig dabei ist der Schmuck: Stilvoller, dezenter Schmuck ist das untrügliche Zeichen für guten Geschmack.

Kleider helfen bei Karrieren und Beziehungen

Warum das alles so wichtig ist?

Weil deine Mitarbeiter(innen) nicht sofort sehen können, wie fähig du bist. Weil dein Dating-Partner nicht weiß, worauf du wirklich hinaus willst und ob du tatsächlich bereit für eine Beziehung bist. Deine Mimik und Gestik aber sehen alle sofort, dein Auftritt bleibt ind en Köpfen hängen, und deine Kleidung verrät, wohin du strebst.