Skip to content
Werbung Email:

Schockierende Wahrheiten über Sugar Babys

Süss sein - die Süße spielen - was bedeutet dies wirklich?
Ein „Sugar Baby“ ist nichts mehr als eine jugendliche Geliebte, die finanziell ausgehalten wird. Eine Geliebte zu werden, ist eine Entscheidung, die jede Frau für sich selbst fällen muss, und dafür eine finanzielle Entschädigung auszuhandeln, ist eine Frage der ethischen Grundeinstellung.

Bitte lesen Sie den kompletten Artikel jetzt auf "Sinn und Sinnlichkeit"

Werden junge Frauen als Sugar Babys in die Prostitution getrieben? Das fragte sich die Liebeszeitung im Januar 2014. Ein Jahr zuvor haben wir schon kritisch darüber berichtet: Hure oder nicht? Und wenn nicht Hure, was ist ein Sugar Baby dann?

Wie ist das mit den Ungeküssten?

Die Ungeküssten waren einst Grenzgänger der Gesellschaft. Waren sie Frauen, so waren sie eben „sitzen geblieben“. Ja, man wusste, so etwas kam vor. Angst vor sinnreichen, intimen Gesprächen, Angst vor Männern und ihren Verhaltensweisen, Angst vor Sex. Manchmal wurde auch angenommen, diese Frauen hätten einfach den „Moment verpasst.“ Denn damals (also vielleicht vor 50 Jahren) war der Markt für eine 18-jährige noch mehr als offen, für eine 25-jährige aber bereits so gut wie verschlossen. Der „Jungfer“ bleiben also nur wenige Jahre, um sich „an den Mann“ zu bringen, und dann galt: „Kriegt die Jungfer keinen Mann, zieht sie einen Blaustrumpf an.“ Der Begriff kam zwar schnell aus der Mode, aber die ledige Frau von über 25 hatte es wahrhaftig schwer, Liebschaften oder gar Beziehungen zu finden. Es gab einfach keinen Markt mehr für sie.

Single-Frauen früherer Jahre: Lust im Geheimen

Aus vielerlei Quellen weiß ich, dass diese Frauen nicht wirklich „Jungfrauen“ blieben, sondern sich in „Arrangements“ fügten. Die attraktiveren unter ihnen und jene, die „es nicht so genau nahmen“ hatten sogar recht viele, intensive und teils auch häufig wechselnde Begegnungen mit interessierten Männern. Die anderen versuchten, sich mit Kontakten auf Graumärkten einzudecken, und nur ein geringer Teil zeigte die deutlichen Spuren der sogenannten „alten Jungfern“: Begehrlichkeit, gepaart mit Schrulligkeit – aber eben kein Sex.

Was ist heute mit den Ungeküssten?

Auch dieser Tage finden wir noch Frauen, die von sich behaupten, niemals einen Kontakt mit einem Mann gehabt zu haben, etwa (1):

Ich habe also zu Männern nicht wirklich Kontakt und die scheinen sich für mich auch kaum zu interessieren. In meinem Leben gab es wirklich noch keinen der an mir interessiert war, weder ernst noch unernst.


Ich werde dies hier nicht kommentieren, es soll nur zeigen, wie wir uns die Wahrnehmung solcher Personen vorstellen müssen: In Ihrem Leben passiert niemals das, was im Leben anderer vermeintlich ständig geschieht.
Solche Gedanken finden wir heute nicht nur bei Frauen, sondern auch bei Männern. Und es gibt immer mehr Männer, die darüber berichten, ohne irgendwelche Lösungen für sich zu sehen.

Die Gedankenwelt der Ungeküssten

Die Gedankenwelt ist immer ähnlich:

- Ich hatte noch nie Geschlechtsverkehr oder was dem gleichkommt.
- Ich habe niemals eine Person des anderen Geschlechts interessiert, oder …
- Niemand interessiert sich für mich, oder …
- Ich bemerke nicht, wenn sich jemand für mich interessiert oder gar …
- Ich fürchte mich, wenn sich jemand für mich interessiert.
- Die Begriffe „flirten“, „mich anbieten“ oder „an den Markt gehen“ sind mir (auch in Umschreibungen) nicht klar oder sie erscheinen mir befremdlich.
- Ich weiß kaum, was ich will, und ich kann vor allem nicht deutlich sagen, was ich will.
- Ich fühle mich außerstande, daran etwas zu ändern.
- Oder: Ich weiß genau, was ich will, und es muss genauso ablaufen, wie ich es mir vorstelle, sonst mag ich nicht.

Der Weg hinaus ist durch die Tür

Die Frage ist: Wie kommen Sie da heraus, falls Sie einem oder mehreren dieser Sätze zustimmen können?

„Der Weg hinaus ist durch die Tür“, hätte Konfuzius dazu gesagt. Und aus meiner Erfahrung sage ich dies: Solange Sie in ihrem Problemkreis bleiben, ist das Leben zwar beschissen, aber es ist Ihnen bekannt. Falls Sie die Tür öffnen, ist das Leben möglicherweise besser, aber das garantiert Ihnen niemand. Also verlangen Sie vom Schicksal (oder von Ihrem Berater) Garantiescheine, die das Schicksal oder der Berater aber niemals ausstellt. Und deshalb … bleibt alles, wie es war.

Ein neues Leben ohne Garantieschein und ohen "Schwarmdummheit"

Das unbekannte Leben erfordert immer die Bereitschaft, sich zu ändern. Die Welt „da draußen“ passt sich niemals Ihren Wünschen und Vorstellungen an – das gelingt nicht einmal dem Papst von Rom. Das heißt: Sie sollten sich ändern. Sie sollten neu lernen.

Die Ungeküssten der heutigen Zeit drängen sich zusammen und hoffen, im Schwarm mächtiger zu sein. Doch neben Schwarmintelligenz gibt es auch Schwarmdummheit: Jede Idiotie, sie sei politisch weltanschaulich oder religiös, wird im Schwarm „wahrer“.

Würde es eine Schwarmdummheit von Säufern geben, so würden sie den Alkohol als König feiern und das eigene Verderben in Kauf nehmen. Tatsächlich gibt es ähnliche Anti-Selbsthilfegruppen im Internet.

Für den Rest der Menschheit gilt allerdings: Der Weg hinaus führt Weg von dem Weg, der hineinführte. Was konkret heißt: Erst mal müssen Sie raus aus dem Gefängnis, dass sie sich selbst gemauert haben. Und – dazu müssen Sie erst einmal als Gefängnis erkennen und die Tür öffnen. Sie werden verblüfft sein: Diese Tür steht allzeit offen.

Zitat (1) Desired zum Thema Ungeküsst.

Hey, was ist eigentlich die Liebe?

Oben steht „Liebeszeitung“. Also müssten wir wissen, was Liebe ist, nicht wahr?

Sehen Sie, und genau das, wissen wir auch. Jeder weiß, was Liebe „für ihn“ ist. Ich weiß, was Liebe ist, aber ich weiß es nur für mich. Vielleicht wissen Sie es auch. Aber dann wissen Sie es nur für sich.

Liebe - kein eindeutiges Gefühl
Liebe ist ein Gefühl, das kein Gefühl ist

Nun können wir natürlich auch etwas Generelles sagen. Zum Beispiel, dass Liebe ein Gefühl ist. Ich finde, das sagt nicht viel aus. Denn wenn wir irgendetwas nicht beschreiben können, dass quälen wir uns mit dem Wort „Gefühl“ herum. Leute „haben“ Gefühle, sie „fühlen etwas“. Selbst im Kriminalroman lesen wir oft, dass der Detektiv oder Ermittler „so ein Gefühl“ hat.

Liebe ist ein Gefühl? Das sagt gar nichts.

Nicht nur das – denn Liebe ist keinesfalls ein Gefühl. Vielmehr ist es ein Sammelname für verschiedene Gefühle, die auf Zusammenhalt, Lust, Leidenschaft und Sexualität ausgerichtet sind. Also ist es Unsinn, zu sagen, Liebe sei ein Gefühl.

Betrachten wie Liebe ohne Gefühl, so stellen wir fest, wie einfach es ist, sie äußerlich zu beschreiben:

Liebe heißt auf Deutsch nichts anderes, als jemandem von Herzen Gunst zu erweisen und ihm hold zu sein, und ihm alle Güte und Freundschaft zukommen zu lassen, zu der man fähig ist.


(Zitat nach Luther)

Liebe ist also, ohne Schnörkel und Beiwerk, die „innige Zuneigung“ zu einer Person. Und zunächst darf überhaupt niemand fragen, was diese Zuneigung ausgelöst und begründet hat. Niemand wird ernsthaft bezweifeln, dass Gefühle nötig sind, um zu lieben. . Doch wer sie beschreiben will (und sei es nur dem Gegenüber), wird bald an seine Grenzen stoßen. Und deshalb noch einmal:

Hören Sie endlich damit auf, Liebe als „ein Gefühl“ zu beschreiben – und fangen Sie am besten gar nicht erst damit an.

Jeder Fatzke im Internet macht sich damit wichtig, zu wissen, was für ein „Gefühl“ die Liebe ist. Immerhin hat ein namhafter deutscher Philosoph den Nagel auf den Kopf getroffen, indem er schrieb und titelte: Liebe. Ein unordentliches Gefühl.

Das stimmt sprachlich natürlich auch nicht wirklich. Genau genommen müsste es heißen:

Liebe ist ein Sammelname für verschiedene, nicht eindeutig beschreibbare Gefühle.


Ja - und wie fühlen sie sich nun an, die Gefühle?

Sehen Sie – das sind wir eigentlich schon am Ende. Was wird darüber lesen können, ist entweder sehr theoretisch, dann befinden wir uns auf der Linie von Menschen, die alles wissen, aber nichts kennen. Oder es schmeckt wie Erdbeerbecher mit Schoko- und Vanilleeis, dann ist es die romantisierte Beschreibung von Empfindungen aller Art, die man eben auch oftmals unter dem Begriff „Liebe“ einsammelt. Die dritte Möglichkeit: Das Blut scheint wie glühende Lava durch die Adern zu fließen, dann ist es Geilheit. Ist dabei auch der Kopf noch wirr und weiß man nicht so genau, wie einem eigentlich ist vor lauter Glück und Wonne, dann ist es Verliebtheit.

Und ja, es kann Liebe sein. Dann ist es einfach. Dann ist Liebe

Eine Zuneigung, die keine Fragen stellt und keine Antworten erwartet.


Liebe ist … im Wesentlichen immer das, was Sie dafür halten. Und Ihr Problem dabei wird immer wieder sein, dass andere darüber anders empfinden.

Ich könnte noch ein paar Sätze dazu schreiben, will es aber dabei belassen.

Doch wenn ihr mir schreiben wollt, was es für euch ist – dann dürft ihr es gerne tun.

Wenn FACEBOOK ins Dating-Geschäft einsteigt

Im Online-Dating Geschäft geht es – egal wie und egal wo – auf Biegen oder Brechen nur noch darum, schnell seine Schäfchen ins Trockene zu bringen – das heißt, ordentlich abzusahnen, solange es noch möglich ist.

Das war auch schon so, bevor Herr Zuckerberg ankündigte, demnächst ins Geschäft mit dem Online-Dating einzusteigen. Die Branche war schon eine ganze Weile nervös, sie ist jetzt extrem nervös und sie wird auch in Zukunft nervös bleiben.

Doch etwas ist auch klar: Online-Dating in der bisherigen Form hat seinen Höhepunkt längst überschritten. Der Erfolg von TINDER war (und ist) nicht alleine auf das Bedürfnis nach Liebe und Sex zurückzuführen, sondern auch darauf, dass Partnersuche als Spiel ausgeführt werden kann: „Mal gucken, wie attraktiv ich bin.“

Was FACEBOOK beim Online-Dating eigentlich will (oder leisten kann) ist noch längst nicht klar. Bisher gibt es kein neues Geschäftsmodell für Online-Dating und keine neuen Verfahren, um Menschen zusammenzubringen. Das Einzige, was lockt, ist das Geld, das sich aus Partnersuchenden heraussaugen lässt.

Lesen Sie, was das Manager-Magazin zum gesamten Thema weiß. Im Wirtschaftsteil dieser Welt ist „Online-Dating“ inzwischen besser aufgehoben als irgendwo sonst. Denn es geht längst nicht mehr um den erfolgreichsten Weg der Partnersuche. Es geht nur noch um den Gewinn – oder um den Verlust.

Wie gefährlich ist eigentlich die Liebe?

Gefahr durch die Liebe im Altertum: die Sirenen
Im Rahmen meiner schriftstellerischen Tätigkeit beschäftige ich mich gelegentlich mit der Frage: Wie gefährlich sind eigentlich Abweichungen von der „stinknormalen Liebe“? Drauf gibt es tatsächlich Antworten, die ich größtenteils im Rahmen der ehrenamtlichen Selbsthilfe-Beratung erlernt habe.

Und da ist es auch wirklich einfach: Wenn Sie abhängig von einem Stoff oder einem Verhalten werden, erkennen Sie dies daran, dass diese Sucht immer mehr ihre Gedanken bewegt, und dass Sie darüber andere, teils lebenswichtige Tätigkeiten oder Emotionen vernachlässigen.

Liebe und sexuelle Abweichungen - was ist Lust, was Sucht?

Diese Sätze kann man auch auf die sogenannte Paraphilie anwenden, muss aber dabei berücksichtigen, dass es leider vereinzelt „Partner“ gibt, die erotische Abweichungen und sexuelle Besonderheiten zum eigenen Vorteil ausnutzen. Das heißt: Jemand anders versucht, den an sich schon süchtig lüsternen Menschen aus niederen Motiven noch weiter in die Abhängigkeit hineinstoßen.

Das Kennzeichen einer Lust (im Gegensatz zur Sucht) ist, nach Belieben darin eintauchen und wieder auftauchen zu können. Bei den weitaus meisten Menschen funktioniert die Barriere zwischen Lust und Sucht problemlos, während ein kleiner Teil gefährdet ist.

Und wie passt das alles auf die Liebe?

Das Verliebtsein ist ein Ausnahmezustand. Wir tun Dinge, die wir zuvor nicht für möglich gehalten haben, und dies nicht nur emotional oder sexuell, sondern durchaus in jeder Hinsicht. In den Augen mancher Menschen ist sicherlich meschugge, wer jeden zweiten Freitag in ein Flugzeug nach Budapest steigt, um am Sonntagabend zurückzufliegen. In den Augen anderer ist sicherlich eine Frau meschugge, die plötzlich schicke Dessous trägt, was sie noch kurz zuvor ablehnte.

Aber all dies ist keine Sucht und keine Abhängigkeit, und es ist absolut ungefährlich. Indessen hat die „Liebe“ aber durchaus das Potenzial, „verrückt zu machen“. Ich denke, fast jeder hat diesen Zustand schon einmal erlebt. Klar sind Verliebte ver-rückt, und das müssen sie auch sein, denn sie sollen sich ja wandeln. Und doch gilt, dass sie selten „Meschugge“ werden, das heißt, dass sie wissen, wer sie sind und was sie vom Leben wollen. Sie stellen sich also nicht völlig neu auf, weil es der andere so will, sondern weil sie Vergnügen daran haben, diese Herausforderungen einzugehen.

Die Natur hat einen kleinen Fehler gemacht

Die Natur hat bei der Liebe allerdings einen kleinen Fehler eingebaut: Die Drogen, die der Körper berechtigterweise bei Verliebten produziert, nützen den meisten Menschen, aber einigen schaden sie auch. Aus völlig ungeklärten Gründen verändern sich manche Personen dauerhaft, das heißt, sie werden unfähig, in eine gewisse Normalität zurückzufallen.

Die gute Nachricht: Vielen gelingt es auch, sich wieder „zu fangen“ – ohne Hilfe von außen, mit Hilfe von Gruppen oder von Therapeuten. Das gelingt aber nur, wenn sie niemand in ihrer Sucht gefangen hält und mit ihren Emotionen spielt.

Liebe kann ein Risiko sein - aber sie ist auch eine Chance

Ist die Liebe also gefährlich? Nein, normalerweise nicht. Wir spüren unsere Natur, wenn wir uns verlieben, und dies verwirrt besonders Menschen, die gar nicht mehr wissen, dass sie naturhafte Wesen sind. Und: Die Veränderungen, die das Verliebtsein mit sich bringt, dürfen wir durchaus als Chancen sehen und nicht als Risiken.

Bild: "The Five Sirens" - Evelyn de Morgan