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  Manifest

Katholische Kirche und Liebe – ein ewiger Zwiespalt

Man braucht nicht das geringste bisschen Häme, um die Aussagen der katholischen Kirche zu entlarven: Wo immer man sie auf den Punkt zu bringen versucht, redet sie um den „heißen Brei“ herum und versucht mit Rhetorik zu vertuschen, was sie nicht hat: ein wirklich offenes, verständliches und selbstbewusstes Verhältnis zur körperlichen Liebe.

Die „Berner Zeitung“ fragte einen Mann ohne Tadel: Roland-Bernhard Trauffer, Generalvikar zu Basel. Er antwortete neutral, sodass besonders deutlich wird, was der Kirche fehlt und wie sie um das Wesen der körperlichen Liebe herumredet.

Hier ein Auszug – das komplette Interview findet man in der Berner Zeitung:

Es braucht eine Schule der Liebe, dann steht diese lustvolle Kraft auch im Dienst des Miteinanders … die Kirche war in der Geschichte die erste Verteidigerin dieser Schule: Sie stand und steht für die heilige Verbindung zwischen Mann und Frau … die Kirche sagt bis heute, die Schule des wahren Lebens sei die Liebe. Und eine Schule der Liebe wiederum sei die aus dem Herzen kommende Ehe.“

Wer das liest, erfährt, dass diese Kirche im Grunde eben kein Verhältnis zur Liebe hat – das Vakuum zwischen „Lust empfinden“ und der sogenannten „heiligen“ Verbindung zwischen mann und Frau kann diese Kirche nicht füllen, das kann sie so viele ihrer Vertreter auf die Bühne lupfen, wie sie will.

Übrigens geht es auch humorvoll und lebensfroh: Lesen Sie auch diesen Artikel in der Schweizer Gratiszeitung „20 Minuten“.