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    <title>die liebeszeitung (Artikel mit Tag erotisch)</title>
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    <description>liebeszeitung online - für liebe, lust und leidenschaft</description>
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    <pubDate>Thu, 21 May 2026 09:49:42 GMT</pubDate>

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    <title>RSS: die liebeszeitung - liebeszeitung online - für liebe, lust und leidenschaft</title>
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    <title>Rollenspiele, Inszenierungen -  Erotik-Theater daheim?</title>
    <link>https://liebeszeitung.de/index.php?/archives/1640-Rollenspiele,-Inszenierungen-Erotik-Theater-daheim.html</link>
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    <author>nospam@example.com (induna)</author>
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    &lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 620px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:1801 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;620&quot; height=&quot;527&quot;  src=&quot;https://liebeszeitung.de/uploads/rollenspiele2.jpg&quot;  alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Das Rollenspiel kann beginnen - mit dem entsprechenden Outfit &lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
Wenn man es genau nimmt, Spiele wir alle in der Liebe. Unser Verhalten ändert sich schlagartig, wenn die Lust im Kopf zu brodeln beginnt. Noch bevor die Lust den Penis hebt und die Vagina befeuchtet, gehen wir in Position: „&lt;em&gt;Hey, willst du mit mir spielen? Versuche es mal, vielleicht spiele ich mit dir, na?&lt;/em&gt;“ Alles, was wir großspurig „Flirt“ nennen, ist nichts als ein Spiel mit den Möglichkeiten der Erotik. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Liebe mag ein seltsames Spiel sein, aber sie ist und bliebt ein Spiel. Der Weg über die vorsichtige Näherung bis zum Geschlechtsakt entspricht nun mal nicht „dem üblichen Umgang miteinander“. Sie erfordert viel mehr, dass wir unsere Schutzzonen Schicht für Schicht ablegen, bis wir den anderen buchstäblich in und eindringen lassen oder wir in ihn eindringen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn „Liebe machen“ an sich ein Spiel mit der Lust ist, warum spielen wir dann keine lustvollen Varianten? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Hemmungen aller Art hindern uns, lustvoll zu spielen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Grund liegt darin, dass wir nicht wissen, was wir tun könnten – der andere, dass wir nicht wissen, was uns gut tun würde. Neben religiösen oder ethischen Hemmungen kann es zudem sein, dass wir um unsere öffentliche Reputation fürchten – oder auch nur im Ansehen unseres Partners sinken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Rollenspiele - nichts als eine Vertiefung der Lust im Spiel &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das erotische Rollenspiel ist - grob gesprochen – eine Erweiterung und Vertiefung des Liebespiels. In der üblichen „Liebesrolle“ trauen wir uns, diejenigen Schutzzonen aufzugeben, die wir dem anderen öffnen müssen. Doch im Rollenspiel können wir uns restlos in eine Rolle fügen, ohne uns für das schämen zu müssen, was wir tun. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 320px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:1800 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;320&quot; height=&quot;340&quot;  src=&quot;https://liebeszeitung.de/uploads/domina_h_320.jpg&quot;  alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Frivol-erotische Rollenspiele für Anfänger?&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;Die meisten erotischen Rollenspiele basieren darauf, das Machtgefüge zu verändern. Statt sich während des Geschlechtsaktes „ein wenig“ hinzugeben, „moderat“ seine Lust in die Welt hinauszuschreien und „ein bisschen“ zu vergessen, wer „man ist“, muss man „in der Rolle“ keine Rücksicht mehr nehmen. Wer du bist? Lass alle Hoffnung fahren, dass man dir den üblichen Respekt zukommen lässt. Ein Sklave ist das Objekt der Herrschaft, ein Sklave, ein Gefangener ist der Willkür der Zuchtmeister ausgesetzt und ein aufmüpfiger Patient das Opfer der strengen Oberschwester. Eine Frau kann ohne Scham eine Hure oder eine Schlampe spielen, aber auch eine unerbittliche Gouvernante. Männer können schamlos die Rolle des anderen Geschlechts annehmen, vor Frauen auf den Knien winseln oder aber auch strenge Gutsherren spielen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lesen Sie bitte weiter im zweiten Teil:&lt;a href=&quot;http://liebeszeitung.de/index.php?/archives/1641-Rollenspiele-Anleitung-fuer-unbegabte-Spielerinnen.html&quot;&gt; Die Anleitung zum Rollenspiel für unbegabte Spielerinnen&lt;/a&gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild: Oben &amp;copy; 2013 by liebesverlag.de, unten historisch, nachkoloriert.  
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    <pubDate>Mon, 07 Oct 2013 06:47:00 +0000</pubDate>
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    <category>erotik</category>
<category>erotisch</category>
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    <title>Jetzt will Mutti Pornos – oder war es Oma?</title>
    <link>https://liebeszeitung.de/index.php?/archives/1105-Jetzt-will-Mutti-Pornos-oder-war-es-Oma.html</link>
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    <author>nospam@example.com (Gebhard Roese)</author>
    <content:encoded>
    &lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 500px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:1270 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;500&quot; height=&quot;377&quot;  src=&quot;https://liebeszeitung.de/uploads/skalvin_haende.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Hände sind nicht allein zum Händchenhalten da ...&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
Man nennt es in der Presse „Mummy Porn“ – erotische oder meinetwegen pornografische Literatur für das liebe Mütterlein. Wen es noch wundert, warum man diese Literatur so nennt, der muss einen Blick in „Shades Of Grey“ (Deutsche Ausgabe) werfen, die heute im Buchhandel erscheint. Da plappert eine Dame mittleren Alters über eine Beziehung, die sie ganz und gar nicht nachvollziehen kann – und dies wird in jeder Zeile deutlich. Man merkt, dass sie nicht innerlich „dabei“ ist, nicht aufgewühlt, nicht beteiligt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Ein paar Schläge auf den Po - wie Kirschen auf einer Sahnetorte &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles liest sich, als hätte ein Schulmädchen einen Aufsatz geschrieben, der als Standard-Liebesgeschichte konzipiert war, und in den dann ein paar sexuelle Sensationseffekte eingearbeitet wurden. So entstand Muttis oder Großmütterchens Traumbüchlein, in dem ein paar Schläge auf den nackten Po wie Kirschen auf einer Sahnetorte prangen. Ganz hübsch – aber man fragt sich, warum auf einer Sahnetorte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Lächerliche Schilderungen von Gefühlen - wie von einem Schulmädchen &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was dieses Buch so absolut lächerlich macht, ist die Schilderung der Gefühle. Eine Autorin sollte in der Lage sein, die Leserin mit hineinzureißen in den Strudel der Ereignisse, oder sie alternativ so zu schildern, dass Raum für Fantasien bleibt. Dieser Roman aber ist so geschrieben, dass die Deutschlehrerin der Autorin wohl übers Haar streichen würde und sagen: „Da hast du aber einen feinen Aufsatz geschrieben, mein Kind – wo hast du denn die Details her?“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Viel Text hinzufügen - wer sollte ihn jemals lesen? &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fragt sich, wie man einen „feinen Aufsatz“ von 501 Seiten schreiben kann, wenn man nichts zu sagen hat, und die Antwort ist: Indem man wirklich nichts zu sagen hat, sondern Worte in die Tastatur hackt, die absolut bedeutungslos sind. Jeder Autor kennt diese Situation: Erst mal schreiben, Sätze aneinanderreihen, „Texte hinzufügen“, wie man heute sagt. Lange Dialoge, die keinen Sinn ergeben, aber interessant klingen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die scharfen Stellen in Fifty Shade sof Grey- völlig stumpf &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_left&quot; style=&quot;width: 320px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:1271 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;320&quot; height=&quot;467&quot;  src=&quot;https://liebeszeitung.de/uploads/shades_gelesen.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Ziemlich langweilig ...&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;Ja, es gibt sie, die „scharfen Stellen“, aber sie schmecken nicht im geringsten nach Tabasco. Es ist ein Unterschied, ob man schreibt:  Ich habe heute Tabasco probiert – oh, das ist eine scharfe Würzsoße“ oder „die scharfe Würze zog mir den Mund zusammen“, oder ob man schildert (was ich hier nicht tun will), wie sich die Würzsoße langsam auf der Zunge verteilt, den Gaumen reizt, den Speichelfluss fördert, sodass man zu sabbern beginnt … und so weiter. Wirkliche Erotik ind akzeptablen Büchern dringt über das Gehirn in die Blutbahn und erzeugt Lust oder Ekel oder beides. Wirkliche erotische Literatur, selbst, wenn sie kritisch ist, fordert den gesamten Körper heraus, und die Brustwarzen dürfen dabei durchaus anschwellen. Erotische Literatur ist gut, wenn man ein Buch einen Moment zur Seite legen muss, um zu begreifen, was man da eigentlich liest, mit was man konfrontiert wird, was einen überwältigt, was einen lüstern macht und was zornig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Shades of Grey -Dünne Suppe mit ein paar Fleischbrocken drin &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Äh – davon hat dieses Buch nichts, aber auch gar nichts. Man erwartet von solch einem Buch ja gar keine große erotische Literatur – wie denn auch? Aber man darf wohl erwarten, sinnlich unterhalten zu werden. Das aber gibt die dünne Story nicht her – sie ist eine dünne Suppe von  Anfang an, in die in der Mitte eine paar Fleischbrocken eingearbeitet sind, und sie endet so fade, wie sie begonnen hat. Die meisten Rezensentinnen, die das Buch wirklich gelesen haben (ich kann mir nicht vorstellen, dass es viele waren) kommen zu dem Schluss, dass es langweilig ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Frivol angehauchter Sex für Provinzsekretärinnen? &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fragt sich natürlich, warum es ein Bestseller wurde. Schlechte Bücher werden ja nicht zwangsläufig zu Bestsellern, schon gar nicht von „frischen“ Autorinnen.  Die einzig mögliche Antwort: weil viele Frauen darauf gewartet haben, dass Liebesromane nun mit ein bisschen frivol angehauchtem Sex durchsetzt werden. Da wird sich manche Provinzsekretärin fragen: „Ach, so etwas gibt es wirklich?“ und dann staunen, was der ältere Gentleman von der jungen Studentin so alles verlangen kann, und warum sie es ihm wohl gewährt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Statt Eau de Cologne jetzt einen Porno zu Weihnachten? &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bekommt Mami nun die Pornografie, die sie wollte? Bekommt das Großmütterlein statt Kuchen und Wein nun auch noch ein Erotik-Buch mit ins Rotkäppchenkörbchen? Wahrscheinlich, denn es wir Nachahmerinnen geben – und trotz vernichtender Kritiken werden die Bücher gekauft werden. Bis Weihnachten ist noch eine Menge Zeit, und dann kann es ja noch Prachtbände gesammelter erotischer Frauenliteratur für die Zielgruppen von 18 bis 80 geben. Also, aufgepasst, Nichten: Zu Weihnachten nicht eine Flasche Eau de Cologne schenken, sondern nach in der Buchhandlung nach Erotik für das lustvolle Omas fragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Bild oben: Szenen-Ausschnitt aus einer vergleichbaren Geschichte, Bild links: Das Buch - dekorativ, dick, langweilig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
PS: Ich empfehle, in diesem Zusammenhang mal einen Sprung ins Jahr 2026 zu machen, von wo ich auf die Zeit zurückkomme, in der ich mich mit dem Thema &quot;&lt;a href=&quot;https://lustsuenden.de/index.php?/archives/76-Spaetes-Nachdenken-ueber-die-Shades-of-Grey.html&quot;&gt;Shades of Grey&lt;/a&gt;&quot; beschäftigt habe.  
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    <pubDate>Mon, 09 Jul 2012 07:55:00 +0000</pubDate>
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    <category>brüste</category>
<category>erotik</category>
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<category>weihnachten</category>

</item>
<item>
    <title>Die Sünde, die Buße, die Fleischeslust und die Hiebe</title>
    <link>https://liebeszeitung.de/index.php?/archives/3765-Die-Suende,-die-Busse,-die-Fleischeslust-und-die-Hiebe.html</link>
            <category>lifestyle, psycho und so</category>
            <category>lust und begierden</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Ubomi Ulobi)</author>
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    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 620px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot;  href=&#039;https://liebeszeitung.de/uploads/flagellation.jpg&#039;&gt;&lt;!-- s9ymdb:3487 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;620&quot; height=&quot;587&quot;  src=&quot;https://liebeszeitung.de/uploads/flagellation.jpg&quot;  alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt; Der Kirche nicht unbekannt: erotische Flagellation &lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;em&gt;In dem Treibhause der römisch-katholischen Kirche wachsen Prügel von allen Sorten. &lt;br /&gt;
(covin)&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Neben anderen Bußen wie das Auferlegen des Fastens, des Deklamierens von Gebeten oder Psalmen wurde dem Büßer noch „eine bestimmte Anzahl von Hieben“ auferlegt - so sagte es uns Otto von Corvin (1) in „Die Geißler“, und …&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Geißelhiebe wurden gleichsam die Scheidemünze der Buße, besonders für die, welche der römischen Kirche keine anderen Münzen zahlen konnten.&lt;/blockquote&gt; &lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Doch was bewirkte diese Form der Buße? &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Kirchenmänner jener Zeit waren nicht dumm, sondern zumeist sehr belesen und mit dem „Menschlichen“ vertrauter als man heute glaubt. So sagte der Abbé Charles Boileau (2):&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Wenn die Lendenmuskeln mit Ruten- oder Peitschenhieben genossen werden, (werden) ... die Lebensgeister mit Heftigkeit gegen das os pubis (Schambein) zurückgestoßen werden und unkeusche Bewegungen erregen. Diese Eindrücke gehen sogleich in das Gehirn über, malen hier lebhafte Bilder verbotener Freuden, bezaubern durch ihre trügerischen Reize den Verstand, und die Keuschheit liegt in den letzten Zügen.&lt;/blockquote&gt; &lt;br /&gt;
Man muss nicht viel mehr wissen, um sich zu verinnerlichen, wie eng Lust und Strafe zusammengehen, und wie sich die Vorstellung der Wollust mit jenen der Hiebe vermischen. Die alten Sünden, die Buße, die Schläge und neue Sünde „wider die Keuschheit“ lagen nach Meinung des Kirchenmannes eng beieinander.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die Lust durch Schläge heute &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie nahe liegen heute Buße, Unterwerfung, Geißelung, Hiebe und Wollust?&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Wem würde sich der heutige Mensch noch unterwerfen, ohne einen unmittelbaren Anlass zu haben? Warum sollte er Buße tun, wenn ihn seine Fehler nicht drücken? Und wer würde sich, wenn er denn bei Verstand wäre, freiwillig peitschen lassen?&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Antwort ist nicht leicht zu finden. Tatsache ist: Eine gewisse Anzahl von Menschen tut es bereits, andere träumen davon. Meist sind es Männer mit großer Verantwortung, die sich an eine sozial deutlich schlechte angesehene Gruppe von Frauen werden. Männer mit Selbstzweifeln „auf hohem Niveau“ (2), die Grund zur Buße im herkömmlichen Sinne hätten. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Das ist die eine Seite: Buße üben, indem sich der Mensch erniedrigen und strafen lässt. Und die andere?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt; Heute wie gestern -  der gegenseitige Einfluss von Lust und Schmerz &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Abbé beschreibt recht deutlich und ungewöhnlich modern, was geschieht, wenn der Körper einmal mit gezielten Schlägen konfrontiert wird. Die Erregung mit Hautrötungen und verstärkter Durchblutung wird vom Gehirn zunächst als Sinnesreiz wahrgenommen und erst dann umgesetzt in „Schmerz“ und/oder „Lust“. Wird die Lust einmal „freigesetzt“ dann versucht das Gehirn, die Reize zu verstärken, um den Menschen zum Geschlechtsakt zu befähigen. Und je nachdem, wie sich diese Rückkoppelung auswirkt, schreitet das Gehirn der Vollendung entgehen - sei es gedanklich oder gar körperlich. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Unsicherheiten - warum mal Schmerz, mal Lust?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man glaubt, heute zu wissen, dass Schmerz, Religiosität und Sexualität im Gehirn eng beieinanderliegen. Dennoch weiß man nicht, unter welchen Voraussetzungen sich der Mensch zur Hingabe an den Schmerz entschließt oder sich der Lust hingibt, die von den Schlägen ausgeht.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Nachdem Menschen heute erst im Erwachsenenalter und völlig freiwillig mit Schlägen konfrontiert werden, können wir annehmen, dass ein altes Prinzip äußerst wirksam ist: der Kreisprozess. Denn ob die „Schmerzgeilheit“ zuerst im Kopf entsteht oder zuerst in den Lenden, ist ganz und gar unwichtig, sobald wir feststellen, dass sie sich gegenseitig beeinflussen und „hochschaukeln“ können.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Oder einfacher: Die Lust an Schlägen kann vom Gehirn ausgelöst werden oder von der Rötung der Pobacken. Am Ende aber gibt es keine Gefühle, die nicht vom Gehirn beeinflusst werden. Es gibt also keinen Anfang und kein Ende, keine Ursache und keine Wirkung. Alles, was wir so nennen, trifft sich wieder im Gehirn, der einzigen Instanz für unsere Gefühlswelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um allerlei Sünden geht es auch in &quot;Lustsünden&quot;. In diesem Beitrag zum Beispiel um &lt;a href=&quot;https://lustsuenden.de/index.php?/archives/72-Ist-eine-erotische-Fantasie-eine-Suende.html&quot;&gt;erotische Fantasien&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt; (1) &lt;a href=&quot;https://www.projekt-gutenberg.org/corvin/geissler/chap002.html&quot;&gt;Zitatenquelle Covin&lt;/a&gt;. &lt;br /&gt;
 (2) Hofprediger am Hof Ludwigs XIV * 1648 in Beauvais; † 28. Mai 1704 in Paris)&lt;br /&gt;
Hinweis: Otto Julius Bernhard von Corvin-Wiersbitzki war ein Autor des 19. Jahrhunderts. &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
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    <pubDate>Sun, 06 Sep 2020 12:36:00 +0000</pubDate>
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    <category>erotisch</category>
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</item>
<item>
    <title>Ist der Orient noch faszinierend?</title>
    <link>https://liebeszeitung.de/index.php?/archives/3275-Ist-der-Orient-noch-faszinierend.html</link>
            <category>lust und begierden</category>
            <category>ungeklärtes und absonderliches </category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard Roese)</author>
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    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 620px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:3083 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;620&quot; height=&quot;495&quot;  src=&quot;https://liebeszeitung.de/uploads/orient_roman_1950er.jpg&quot;  alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Orient-Kitschroman: Teil des Titelbilds&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Ist der Orient noch faszinierend? Oder regt er noch die erotische Fantasie der Männer an? „Kaum“, wäre meine Antwort heute - aber im 18. und 19. Jahrhundert war das einmal ganz anders.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kürzlich wurde ich gefragt, ob es noch romantische Vorstellungen vom Orient gibt. Nun bin ich ein ausgewiesener Fan von Scheherazade – und ich meine nicht das Buch, sondern die „Sinfonische Dichtung“ von Nikolai Andrejewitsch Rimski-Korsakow.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_left&quot; style=&quot;width: 320px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:3081 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;320&quot; height=&quot;448&quot;  src=&quot;https://liebeszeitung.de/uploads/karl_may.jpg&quot;  alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Karl May war der populärste Erzähler orientalischer &quot;Märchen&quot;&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Wirklich fasziniert vom Orient waren die „Orientalisten“, eine Gruppe von Malern, die im 19. Jahrhundert opulente Werke schufen. Ihre Vorstellungen wurden von  neugierige, halbgebildete Bürgern weitergetragen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was wussten die Menschen schon vom Orient? Man fand die salomonische Pracht faszinierend, die man überall im Orient vorzufinden glaubte, und die Erotik-Fanatiker interessierten hauptsächlich zwei Themen: Die unglaubliche Wollust der Orientalen, die –man stelle sich vor – Harems mit mehreren Hauptfrauen und zahllosen Sklavinnen unterhielten. Und nicht zuletzt wurden die „Haremsstrafen“ in allen erdenklichen Farben geschildert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und während die Erwachsenen erotische Orientromane mit der für das Bürgertum typischen Mischung von Faszination und Abscheu verschlangen, lasen Männer, Frauen und Kinder die aufregenden Orientromane von Karl May im „Deutschen Hausschatz in Wort und Bild“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 620px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:3082 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;620&quot; height=&quot;427&quot;  src=&quot;https://liebeszeitung.de/uploads/serail_wieisse_obeliske.jpg&quot;  alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Die Vorstellung einer weißen Sklavin im Harem&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Das Schloss eines orientalischen Fürsten nannte man auch „Serail“, und schon im 18. Jahrhundert nutzten Schriftsteller und Librettisten das Thema für Geschichten von weißen Sklavinnen, die ins Serail verschleppt wurden, zum Beispiel „Belmont und Constanze, oder: die Entführung aus dem Serail“. Von Christoph Friedrich Bretzner.  Das Singspiel wäre verloren gegangen wäre, wenn es nicht von Johann Gottlieb Stephanie neu gefasst worden und von Mozart vertont wurde. Wie bei mehreren anderen Singspielen (die Zauberflöte) „von Mozart“ war Mozart nicht der Initiator, sondern der Komponist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie auch immer: Ein großer Teil der Faszination der Bildungsbürger lässt sich an den Orientalisten der Malerei sowie der „Entführung aus dem Serail“ und der fiktiven Reiseliteratur nach dem Vorbild von Karl May festmachen. Die Erotik stammt ebenfalls hauptsächlich der Darstellung von nackten (oftmals weißen) Sklavinnen und aus Büchern über Sklavenhalter, die dann auch oftmals flagellantische Motive enthalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 620px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:3080 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;620&quot; height=&quot;408&quot;  src=&quot;https://liebeszeitung.de/uploads/typische_darstellung.jpg&quot;  alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Beliebtes Thema: weiße Sklavinnen im Orient&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt; Das Thema flackerte in den 1950er Jahren noch einmal kurz auf, als zahlreiche &quot;Orientromane&quot; als Groschenhefte verlegt wurden. (Titelbild dieses Artikels). Wie auch schon früher, lagen Kunst und Kitsch in der Orientbetrachtung Seite an Seite.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was fasziniert heute noch am Orient? Hauptsächlich die Erinnerung der Menschen an Erzählungen, Gemälde und Libretti. Was davon noch erkennbar ist, wird manchem klar, der einmal das Glück hatte, in die sinnlich erscheinenden Augen einer jungen Frau aus der Levante (dem Vorderen Orient) zu sehen, die immer noch „märchenhaft“ wirken. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Bilder: &lt;br /&gt;
Titel: &quot;Liebesabenteuer im Orient&quot;, Sittenroman-Reihe, No. 1, Teilansicht&lt;br /&gt;
(oben links) Titelbild aus der Zeitschrift, die Karl May veröffentlichte.&lt;br /&gt;
Unten: Otto Pilny, der Skalvenmarkt (1910)&lt;br /&gt;
Unten: ???, Orientalist. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 20 Sep 2019 09:02:00 +0000</pubDate>
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    <category>erotik</category>
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    <title>Aufklärung über die Feminisierung des Mannes</title>
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            <category>archive</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard Roese)</author>
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    Ab und an sieht sich unsere Redaktion veranlasst, mal ein wenig aufklärerisch tätig zu werden: Bei uns wird sehr oft das Wort „Feminisierung“ gesucht, und zwar im Zusammenhang mit dem Mann, also beispielsweise &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;&lt;em&gt;„Wie werden Männer feminisiert?&lt;br /&gt;
„Wie funktioniert die Feminisierung des Mannes?“&lt;br /&gt;
„Wie kann ich einen Mann feminisieren?“&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sage ich: Mal langsam, liebe Leserinnen und Leser. Feminisierung ist zunächst einmal ein soziologisches Problem, das möglicherweise psychologische Ursachen hat oder auch auf Ernährungsgewohnheiten (Aufnahme weiblicher Hormone) zurückgeführt werden kann. Es bedeutet lediglich, dass Männer immer mehr weibliche Anteile zeigen oder annehmen, wobei oft nur unterstellt wird, dass gewisse Anteile „weiblich“ sind und nicht einfach „menschlich“ (äußere Schönheit, Anteilnahme, Sinnlichkeit). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was Sie vielleicht meinen, ist aber etwas anderes, nämlich das Spiel des Mannes mit der weiblichen Rolle in der Erotik. Zunächst ist dies übrigens sehr positiv: Je mehr wir uns in die Rolle des anderen Geschlechts hineinversetzenden können, umso mehr Verständnis bekommen wir füreinander.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sache wird erst kontrovers, wenn es um den Alltag geht. Generell gibt es verschiedene Stufen des erotischen Rollenspiels, die mit der &lt;a href=&quot;http://liebeszeitung.de/index.php?/archives/190-Feminisierung-Chancen-und-Risiken-fuer-mehr-Lust.html&quot;&gt;Feminisierung&lt;/a&gt; zusammenhängen: von der äußerlichen Änderung, die zumeist sehr spielerisch vollzogen wird (schminken, Perücke tragen, Frauenbekleidung anlegen, künstliche Brüste) , bis zu der inneren Änderung, die ungleich problematischer ist. Hier dringen wir in die Bereiche von Veränderung ein, die normalerweise nicht tolerabel sind, wenn „eine Frau ihren Mann von sich aus feminisiert“, ihn also einer Gehirnwäsche unterzieht. In der einschlägigen Literatur heißt dies „Erzwungene Feminisierung“  - und dieser Begriff fällt klar in die extremen Szenenbereiche, die in der Liebeszeitung selten Erwähnung finden. Der Grund ist einfach: Wir schreiben selten über erotisches Sektierertum – schließlich sind wir keine Boulevardzeitung, die ständige „Sadomaso“ in den Überschriften führen muss – das tun schon andere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also: Wenn Sie eine ganz gewöhnliche Interessentin sind, die wissen will, wie Sie ihren Mann ein wenig „anweichen“ können, ohne dass er die Härte, die Sie lieben, verliert, das sind Sie bei öffentlichen Ratgebern viel besser aufgehoben als bei einschlägigen Fetisch-Foren. Dort findet man auch nicht den Unsinn wieder, der über &lt;a href=&quot;https://www.netdoktor.de/anatomie/g-punkt-beim-mann/&quot;&gt;passive Analstimulation&lt;/a&gt; bei Männern behauptet wird, sondern sehr viel Nützliches für alle Frauen, die es einmal versuchen wollen. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 06 Oct 2010 09:16:00 +0000</pubDate>
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    <title>Der Reiz der Reife – warum die MILF so populär ist</title>
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            <category>anziehen und ausziehen</category>
            <category>lifestyle, psycho und so</category>
            <category>lust und begierden</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Ubomi Ulobi)</author>
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    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 620px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:4515 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;620&quot; height=&quot;304&quot;  src=&quot;https://liebeszeitung.de/uploads/milf_und_gilf.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Karikaturen von Milf und Gilf&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Zugegeben – ein anderer Begriff für reife, selbstbewusste und zugleich verführerische Frauen in mittlerem Alter wäre mir lieber. Denn der Ursprung des Begriffs „MILF“ enthält das F-Wort, ähnlich wie bei reifen Frauen über 50, die dann und wann auch als „GILF“ bezeichnet werden. Nach Meinung vieler Lexika sind „Cougars“ zwar ebenfalls über 50, aber sie gelten als „Jägerinnen“, die in Bars ihre „Cubs“ einsammeln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tatsächlich muss die „MILF“ nicht unbedingt eine Mutter sein, wie das Akronym andeutet. Es reicht völlig, wenn sie zwischen 35 und 44 ist, sexuelle Erfahrungen hat, gut aussieht und bewusst auf jüngere Männer zugeht. Sie kann verheiratet, geschieden oder ledig sein und jeden beliebigen Beruf ausüben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Realität sind „MILFS“ fast so selten wie „Einhörner“. Die meisten von ihnen achten darauf, dass sie nicht in den Ruf der Leichtfertigkeit kommen, denn eine „MILF“ zu sein gilt als anrüchig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Realität sind es meist Frauen, die durchaus selbstbewusst, gelegentlich sogar dominant sind. Bevor sie einen jungen Mann verlocken, wählen sie ihn deshalb sorgfältig aus. Dabei geht es nicht nur um das Alter und das Aussehen, sondern auch darum, dass der junge Mann versteht, dass reife, selbstbewusste Frauen nicht zwangsläufig Dauerbeziehungen suchen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 620px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:4516 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;620&quot; height=&quot;470&quot;  src=&quot;https://liebeszeitung.de/uploads/milf_im_film.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Im Film reichen verführerische Posen&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;br /&gt;
Anders als in der Realität ist die MILF in erotischen Filmen, namentlich in sogenannten „Pornos“ allgegenwärtig. Im Allgemeinen deutet das auf versteckte Wünsche junger Männer hin. Die Verführerin in mittleren Jahren ist aus der Sicht junger Männer besonders attraktiv, weil sie ihre intimen Wünsche offen äußert und damit auch den Horizont der jungen Männer erweitert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Erotik-Genre MILF baut ganz auf die reife Frau, deren Dominanz Teil der Beziehung ist und bei denen die Verführung des jungen Mannes im Mittelpunkt steht. Manche Quellen sagen, dass es sich um „tabuisierte Beziehungen“ oder den Reiz „verbotener Romanzen“ handelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eines der Hauptkriterien scheint zu sein, dass bei einer Frau mittleren Alters die Reife im Vordergrund steht, die sich sowohl in der körperlichen Erscheinung als auch im Verhalten ausdrückt. Daraus lassen sich Fantasien schmieden, die den jungen Männern als „plausibel“ erscheinen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer zeitgeschichtlich interessiert ist, der wird wissen, dass Frauen in den 1970er-Jahren noch als „unsichtbar“ galten, wenn sie das vierzigste Lebensjahr überschritten hatten. Erst im letzten Viertel des vergangenen Jahrhunderts wurde der Typ der lebensfrohen, schönen und sexuell attraktiven Frauen über 40 „gesellschaftsfähig“. Im erotischen Bereich ist es wahrscheinlich die größere Ruhe und Selbstverständlichkeit, die junge Männer fasziniert – auch unabhängig vom Begriff der „MILF“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Bilder: Karikaturen (oben) &amp;copy; 2026 by liebesverlag.de, unten anonym, Ursprung wahrscheinlich in den 1950er Jahren, retuschiert 2026.&lt;/em&gt; 
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    <pubDate>Tue, 17 Feb 2026 09:08:00 +0000</pubDate>
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    <category>anlocken</category>
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