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Sexual- und Toleranzerziehung geht auch ohne LSBTTIQ-Lobby – na bitte!

Was hat eigentlich die Kritiker der Sexualerziehung in Baden-Württemberg so in Rage gebracht? Genau wird sich dies wohl nie feststellen lassen, denn Wirrköpfe, Evangelikale, katholische Extremisten und Schwulenhasser bildeten in diesem Fall eine eigenartige Koalition.

Inzwischen ist allerdings klar, dass offenbar eine Lobbyorganisation an einem Papier mitgeschrieben hat, das lediglich zur Abstimmung von Standpunkten dienen sollte, aber dann „in die Öffentlichkeit gelangte“, was auf eine gezielte Indiskretion hindeutet.

Wie es schient, ist vor allem die namhafte Beteiligung des SBTTIQ-Netzwerks Stein des Anstoßes. Das Netzwerk ist ein Zusammenschluss zahlreicher Organisationen, die entweder die Rechte von männlichen und weiblichen Homosexuellen in Organisationen verteidigen oder sich in anderer Weise für deren Rechte einsetzen.

Ob die Entscheidung, das Netzwerk einzubinden, klug war, ist fraglich: Abweichendes Verhalten („Anders Sein“) ist stets ein Phänomen, das zur Ausgrenzung führen kann – nicht nur in sexueller Hinsicht. Und was die Sexualität betrifft, so gibt es andere Toleranzfelder als diejenigen, die vom SBTTIQ-Netzwerk bedient werden. Wahrscheinlich haben beispielsweise mehr Frauen und Männer außereheliche „schräge Affären“ als es SBTTIQ-Personen gibt. Überhaupt wäre zu überlegen, ob es überhaupt sinnvoll ist, Sexualkunde unter „Etiketten“ wie „Homosexuell“ oder „Heterosexuell“ zu lehren.

Inzwischen ist allerdings klar: Die Toleranzerziehung in Baden-Württemberg wird nicht verändert. Und die Gegenpartei sollte sich überlegen, ob sie sich weiterhin lächerlich mache will mit ihrem Dummspruch: „Sexualerziehung gehört in den Bio-Unterricht“.

Quelle: Schwäbische Zeitung.

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