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Was ein Porno-Star jungen Frauen zu sagen hat

Der Einstieg als Darstellerin ins Erotik-Geschäft, sei es als Senderin oder als Amateurdarstellerin, war noch nie so leicht. Und frau kann immer noch Geld verdienen in einer Branche, die ständig nach neuen, unverbrauchten Darstellerinnen giert. Doch die Branche, egal, wie professionell sie betrieben wird, gilt immer noch als „schmutzig“ und wer sich auf Porno-Drehs einlässt, wird hernach oft abgewertet und beschimpft. Und weil das so ist, sollten junge Frauen auf einen Ex-Porno-Star hören, der dies sagte (Zitat,übersetzt aus dem Englischen) (1).

Erwarte nicht, dass sich alles zum Besten entwickelt – ob du nun ins Geschäft einsteigst oder ob du aussteigst. Du wirst aus der Gesellschaft aufgestoßen, und hinter die steht niemand, der deine Menschenrechte schützt. Das Geld, das du verdienst, wiegt den Schmerz nicht auf, den dir die Gesellschaftsordnung zufügt. Pornografie hat mir nicht geschadet, sondern die Art, in der die Gesellschaft mich behandelt, weil ich es getan habe.


Mag sein, dass dieses Urteil sehr hart ist. Aber es sagt etwas aus über die Gesellschaftsordnung, in der Pornografie mit Freuden konsumiert wird, während die Frauen, die darin agieren, der Verachtung verfallen.

Vielleicht sollten sich die „Gutmenschen“ und andere Schönschleimer einmal überlegen, wer die Psyche der Darstellerinnen zerstört – die Branche oder die gute Gesellschaft?

(1) Die Information datiert bereits aus 2016 - wir haben sie aber erwähnt, weil sie sehr wichtig ist und viel Licht auf diejenigen wirft, die sich für die besseren Menschen halten.
Kategorien: lifestyle | 0 Kommentare
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Vorurteile über Sex – durch Wissenschaft seriös veredelt?

Ob Boulevardblatt oder Intelligenzblatt – jeder braucht Artikel über Sex, um zu überleben. Und weil es viel, viel einfacher ist, Klischees zu bestätigen als gründlich zu forschen und dabei zu Erkenntnissen zu kommen, lieben Soziologen, Psychologen und natürlich Sexualforscher das Thema Sexualität. Biologen und Mediziner sind deutlich zurückhaltender – sie müssen ja allzeit beweisbare Fakten liefern.

Dazu meinen nun sogar die „Stuttgarter Nachrichten

Klischee, Klischee? Sicher. Gerade deshalb sind auch Legionen von Sexualforschern, Soziologen, Psychologen und Medizinern damit beschäftigt, all den Vorurteilen, Plattitüden und Stammtischparolen über Sex und Erotik eine wissenschaftliche Grundlage zu geben.


„Lediglich ein Drittel“ oder „deutlich mehr als zwei Drittel?“ Kommt drauf an, welches Drittel schlecht gemacht oder schön geredet werden soll. Und im Übrigen: Ein Drittel ist möglicherweise eine Mehrheit, weil nämlich die restlichen zwei Drittel durchaus ein Konglomerat aus verschiedensten Ergebnissen sein können.

Noch unverschämter gehen Forscher in ihren Interpretationen vor: Was aus den „Forschungsergebnissen“ möglicherweise folgt, wird oftmals nahezu beliebig interpretiert, so als säße man am Stammtisch und spekuliere über die Sexualität der Menschheit. Typisch dafür ist der Verweis auf den „Urmenschen“ oder „Steinzeitmenschen“ – über dessen Gestaltung des Sexuallebens wissen wir wenig, also kann man stets behaupten, der Gegenwartsmensch habe nahezu die gleichen Bedürfnisse wie der Neandertaler.

Tatsache ist: Wie sich tatsächliche Personen in ihrem wirklichen Leben situativ verhalten, kann nicht erforscht werden. Man kann – und auch das ist noch zweifelhaft - bestenfalls Tendenzen erkennen.

Liebeszeitung arbeitet an neuem Konzept

Klischees - gleich welcher Art - sind nicht mehr zeitgemäß
Das bisherige Konzept der Liebeszeitung steht zur Diskussion: Widmen wir uns ganz der Sinnlichkeit, verteidigen wir weiter die Liebe gegen Übergriffe aus Politik, Wirtschaft und und Wissenschaft? Oder werden wir etwas „gefälliger“ und wenden und schicken Dessous, sinnlichen Spielereien und sanfter Erotik zu?

Wir haben den großen Vorteil, mit der heute verwendeten Blog-Software sowohl „Handys“, also Smartphones, wie auch Tablets, Notebooks und PCs mit großformatigen Bildschirmen bedienen zu können.

Auch die Zielgruppe, an die wir uns wenden, muss neu überdacht werden: Unser Einsatz für Lust, Liebe und Leidenschaft hat zu viele „Randsiedler“ angezogen und zu wenig Frauen aus dem Mainstream. Gerade diese Frauen suchen natürlich auch nach allen Varianten der Liebe und manche verborgene Lust, wollen aber dezenter darauf angesprochen werden. Oder sagen wir es so: Selbst wenn 50 von 100 Frauen sich vorstellen könnten, sich erotisch zu unterwerfen, würden dergleichen höchstens fünf Prozent praktizieren.

Wir interessieren und für:

- Bücher, Zeitschriften und Web-Foren von und über Frauen.
- Beruflichen Erfolg und Selbstbewusstsein von Frauen.
- Eigenständige, dynamische und aktive Partnerwahl,
- Erotische Kleidung, auch Dessous.
- Rat für mehr Lust, Liebe und Leidenschaft.
- Sinnlichkeit und Erfüllung für Frauen über 40.
- Sinnliche Dates.
- Soft-Erotik.
- Erotische Träume und Fantasien..


Alle, die etwas dazu beitragen können und wollen, sind eingeladen, mit uns zusammenzuarbeiten. Haben Sie Ideen? Dann wenden Sie sich bitte an die Redaktion.

Bist du eine Anfängerin als Erotik-Autorin?

Auf die Leserin sollte es ankommen ...
Bist du eine Anfängerin als Erotik-Autorin? Dann habe ich etwas für dich. Wir verfügen über ein Archiv, in dem wir wissenschaftliche Daten über "Feuchte Träume" gesammelt haben, welche Themen weibliche Leser interessieren (für männliche haben wir es natürlich auch). Sagt uns einfach, wie ihr eure Geschichte anlegen wollt, und wir sagen euch (wenn wir können) welchen Rang das Thema voraussichtlich einnehmen wird. Eine kleine Textprobe von euch wäre hilfreich. Es geht nur über diese E-Mai-Adresse - also nicht über eine andere der Redaktion und nicht telefonisch.



Bild: Teil einer Illustration von Paul-Émile Bécat.

Warum kaufen Männer eigentlich getragene Slips?

Und warum kaufen es die Männer?
Warum kaufen Männer getragene Höschen? Ja, warum tun sie es denn nun? Wir fanden keine Antwort, aber immerhin wusste eine Höschenverkäuferin dies:

Männer mögen es, gebrauchte Höschen zu kaufen, und zwar hauptsächlich wegen der Erotik, die vom weiblichen Geruch ausgeht. Für die meisten Männer ist unser Geruch unheimlich aufreizend, und noch lustvoller ist es, wenn eine Frau sich selbst berührt, bevor sie das Höschen verkauft – nur für ihn alleine.


Oh, oh, so ist das also? Und wie funktioniert das? Die Verkäuferin hat verschiedene Optionen für die geilen Kerle: Die Billigste ist, die Pants einen Tag zu tragen und einmal in ihnen zu masturbieren. Und für jeden weiteren Tag und jedes weitere Mal … nun ja, ihr wisst schon, kostet das Höschen dann ein bisschen mehr.

Ich hab mal nachgeguckt, was ein „bisschen“ ist. Noch mal reinmasturbieren kostete 10 Dollar (USD), zu den 20 – 30 Dollar, denn die Damen sonst kassieren. Nur eine Antwort, warum Männer den Duft per Post kaufen, finde ich nicht. Reicht es wirklich, mit einer Höschenverkäuferin „ein Geheimnis zu teilen“?