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Der Austausch von Werten

Es geht um Werte, mein Herr, wirklich ...
Der Austausch von Werten - aus der Sicht einer Texterin. Habt ihr schon mal getextet? Ich meine, richtig professionell? Mir hat mal jemand gesagt, dass dem Leser die Knöpfe von der Hose springen müssen, wenn du mit Sex wirbst. Aber es ghet natürlich auch prosaischer. Hier ist von den Vorzügen einer exklusiven „professionellen Begleiterin“ die Rede:

Alle Liebesbeziehungen zwischen Frauen und Männer beinhalten einen Austausch von Werten, die das Leben beider Teile verbessern sollen. Es gibt fast keinen Unterschied zwischen einer Beziehung zu einer professionellen Begleiterin und einer „normalen Freundin“. Der einzige Unterschied besteht darin, dass du bereits von Anfang an weißt, wie lange die Dame deine Freundin sein wird.

Oh, bevor du das glaubst - da wäre ein Unterschied - der Austausch von Werten findet bei derartigen Damen nicht in Emotionen, sondern in gut gespielter sexueller Begeisterung einerseits und in Geld andererseits statt. Und für 2.000 Euro die Nacht kann ein Mann sich eine Menge Klopapier kaufen - oder was hamstern die Leute gerade?

Bild: Anonym, Ungarn gegen 1920, Oberteil

Bist du Teil des Leitungssystems?

Bist du ein Rohr? Hast du eines? Ich lese:

Sie brauchen nicht viel, um Teil dieses Leitungssystems zu sein.

Sie müssen nur über Ihre

Erwachsenen Datierung für ältere Menschen winzig verrückt in der Realität ... werden.

Wenn das Leitungssystems nun Realität geworden ist, was müssen Sie dann tun? Auf jeden Fall müssen sie heute nicht mehr sehr unwillig sein, denn

Mit der Zeit sind alle Knicke und schrecklichen Stücke in Bezug auf die Seiten bereits bestimmt worden.
Wenn ihr jetzt glaubt, die Redakteure der Liebeszeitung seien nicht mehr ganz richtig im Hirn, dann irrt ihr.

Der Stadtanzeiger Hagen hatte die maschinelle Übersetzung eines Textes werdet. Es geht offenbar um Senioren-Dating - und wir tauchen ein in die „Landschaft Schädel primäre.“

Na dann viel Freude beim Sprung.

Im Leitungssystem : Screenshot, Quelle siehe oben



Sind Singles jetzt die Gelackmeierten?

Nur noch Erinnerungen für Singles?
Oh - Berlin schließt die Klubs! Fragen wir uns doch mal, wen diese Art von Singles interessiert. Natürlich haben die in normalen Zeiten das gleiche Recht wie alle, ihre Sexpartner beliebig oft zu wechseln - aber jetzt bitte mal nicht.

Also: Vorläufig mal keinen Sex für niemanden, es sei denn, er lebe in einer Partnerschaft? Da mag ich mal einen Spruch zitieren, der vom Paartherapeuten Wolfgang Krüger (1) stammt, nämlich:

Singles sind allgemein aufgeschmissen, auch ohne Corona. Eine verheiratete sechzigjährige Frau hat bedeutend mehr Sex als ein dreißig Jahre alter Single. Und auch von der Qualität des Geschlechtsverkehrs ist der Single ohnehin schlecht versorgt.

Na also, das ahnten wir immer schon: Die sexuelle Grundversorgung der Singles war noch nie gegeben und qualitativ sind sie sowieso angeschmiert. Oder wie schon der berühmte Nathaniel Nettonullsky sagte (2):

De Single is always de beschitten and de gelackmeiert.

Singles darben ohne Sex - egal, ob hochwertig oder minderwertig

Ja, Singles, und nun? Wenn guter Rat schon immer teuer war, was kostet er jetzt? Denn auch die Lokationen, in denen Surrogate die eigene Freundin oder den eigenen Freund ersetzen (ob qualitativ hochwertig oder minderwertig) haben ja geschlossen. Und ob der mobilen Einsatz für die beliebte GFE noch erlaubt sind? Wissen wir nicht. Empfehlenswert ist es keinesfalls - wer heute dich küsst, küsste morgen einen anderen.

Immerhin - ich nehme zur Kenntnis, dass nun auch das offizielle Deutschland nun weiß, dass Singles keine Pest sind, die es zu bekämpfen gilt, sondern dass man sie mindestens als darbende und lechzende Sexsuchende ernst nimmt.

(1) Zitiert nach der "Deutschen Welle".
(2) Leider ist der Herr eine meiner Erfindungen.

Do-it-yourself Sex als Alternative?

Es gibt keinen Grund, die Wohnung zu verlassen ...
Ob Kabarettisten, Satiriker, Blogger oder ganz gewöhnliche Medien: Alle wollen wissen, dass selbst das sorgfältig gewaschene Händchen nicht das Gleiche ausrichtet wie ein männlicher oder weiblicher Sexpartner. Angeblich melden Versand-Sexshops enorme Umsatzsteigerungen - Do-it-yourself ist angesagt. Klar muss es vibrieren. Wie man hört, so jedenfalls wird es im Zeitungsartikel behauptet, sollen aber „Druckwellen-Vibratoren“ viele Freundinnen haben - sie saugen (bei gespreizten Schamlippen) die Klitoris an und sollen wahre Wunder bewirken.

Staatstragend
Eine COSMO-Redakteurin soll sogar geschrieben haben, seit sie so ein Teilchen hätte, habe sie die Wohnung nicht mehr verlassen“, na dann erfüllt das kleine Werkzeug ja seinen Zweck. Apropos Zweck - der ist nicht gleich erkennbar - es sieht für mich eher aus wie ein Ohrthermometer.

Neben den summenden und saugenden Helferlein wurden nach Angaben einer Schweizer Online-Zeitschrift vor allem Dildos, Toy Cleaner, Vibratoren und Gleitmittel“ nachgefragt.

Oh - und auch „Großpackungen“ von Kondomen wurde in erheblichem Maße nachgefragt. Wird es jetzt nichts mit dem späteren Baby-boom?

Halten wir also fest: Masturbieren ist staatstragend, weil jemand, der es wirklich genießt, kaum auf die Idee kommt, das Haus zu verlassen, oder etwa nicht?

Die Natur ruft ... zum Date

Drei Mal hält besser ... oder doch nicht?
Eure Idee in Ehren, liebe Naturfreunde, aber ... das, was ihr da veröffentlicht, klingt mir etwas nach Wundertüte. Ein bisschen Natur, ein bisschen Wissenschaft, und ein bisschen Aberglaube - alles mal fix durch den Wolf gedreht?

Und warum kommen eigentlich alle Begriffe drei Mal in eurer Pressemitteilung vor?

Also, Naturmaderln und Naturburschen ... dann mal ran ans steinzeitliche Lagerleben ... wenn ich richtig gelesen habe.

Auch diesmal: Eine Verlinkung - ohne wirtschaftliche Interessen.

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