Skip to content
  Werbung

Werdet jetzt sinnlich – die lustvolle Saat wird aufgehen

Beurteile deine Tage nicht nach der Ernte, die du eingefahren hast, sondern nach der Saat, die auf das Feld gebracht hast.

Jeder Autor, egal, ob Blogger, Kolumnist oder Schriftsteller fragt sich dieser Tage, wo er die Samen hernehmen soll, die eine gute Ernte garantieren.

Sinnliche Samen gewinnen

Die üblichen „Samenhandlungen“ heißt „Intuition“. Wir versuchen, innerlich zu erforschen, was interessiert. Das wird immer schwieriger, weil nur noch Viren in der Luft zu sein scheinen. Aber keine duftigen Dessous, Lust anregende Düfte oder gar die Verlockung der Nähe.

Ich schrieb schon oft, dass manche Bloggerinnen außer von ihrem Frust auch noch von ihren diversen Bettgefährtinnen oder entsprechenden Gefährten erzählten. Findet nichts statt, gibt es nichts zu berichten.

Selbstverliebt und voller Erinnerungen vor dem Spiegel

Abhilfe wäre ja möglich. „Maskenball“ zum Beispiel. Ein Spiegel, etliche Dessous, Nacht-, Abend- und Verführkleidung. Dreh dich, schöne Maid, dreh dich! Ich wette, du hast eine Menge zu erzählen. Weißt du noch, wen du in welchem Aufzug verführt, wann du sich wie unterworfen hast oder wen du so dominiert hast?

Deine Fantasien an dein "anderes ICH" abgeben

Eine weitere Möglichkeit wäre, über den Schatten deiner Erfahrungen zu springen. Erfinde eine Figur, die dir durchaus ähnlich sein kann. Du weißt ja am besten, welche Zäune du bisher geachtet hats, welche Bäche für dich unüberwindbare Grenzen waren und welche Hürden du nicht überspringen wolltest. Deine Figur wird es tun. Wenn du nicht schreiben kannst, fanatisiere einfach über sie. Aber schreiben wäre natürlich hübscher - dann können wir es lesen.

Du kannst täglich säen. Du weißt sicherlich: Nicht jedes Samenkörnchen bricht auf, und nicht jedes aufkeimende Pflänzchen überlebt den Wind, die Trockenheit oder die Kälte.

Aber je mehr du säst, umso mehr Chancen hast du. Manchmal brauchen die verdammten, dickschaligen Samen ein paar Wochen, bis sie aufbrechen. Aber wenn du gar nicht säst, dann bleibt alles grau, und kein Buchstabe wird jemals auf dem Bildschirm erscheinen.

Die eigentlich Lust entsteht nicht durch Vibration

Neulich hörte ich, dass jemand sagte: „Ich kann doch nicht dauernd darüber schreiben, wie ich masturbiere - das interessiert doch niemanden.“

Möglicherweise nicht. Es geht auch nicht um reiben, rubbeln oder vibrieren. Es geht um das, was dabei in deinem Kopf vorgeht. Und wenn du darüber nicht schreiben magst, dann füttere damit wenigstens deinen Zettelkasten.

Hey du - was ist deine „Sexual Arousal Template“?

Was letztlich verlockt, ist höchst unterschiedlich
Das sexuelle Beuteschema heißt neuerdings „Sexual Arousal Template“. Das sollte übersetzt werden, und es klingt dann so: „Die Vorlage für die sexuelle Begierde.“

Unglücklicherweise - und nun haltet euch mal fest, bevor das Karussell sich dreht - ist das nur das sexuelle Beuteschema. Das Schema, nach dem erfolgreiche Beziehungen ablaufen, ist unter Garantie nicht das Gleiche. Falls ihr das geglaubt habt, seid ihr ganz schön naiv.

Wenn du nachsehen willst, was Psychologen darunter verstehen: Du bist am Ende so schlau wie zuvor. Genetisch geprägt, erlernt und kulturell definiert sei so etwas. Na ja, das ahnten wir schon.

Und sonst?

Die Wundertüte Geilheit frisch aus der Psycho-Küche

Wir hören, dass die Vorlagen für sexuelle Begierden in einer Wundertüte kommen. Körper machen uns geil, und Persönlichkeitseigenschaften auch. Die Orte, an denen wir uns befinden, was wir dort hören und sehen. Was die Menschen tragen und womit sie provozieren.

Das also ist deine Vorlage für sexuelle Begierden. Fehlt noch deine Vorlage für ein vertrauensvolles, langes Eheleben. Und die Möglichkeit, das eine mit dem anderen zu verschrauben. Wenn du an „Vorlagen“ glaubst.

Die Vorlage für Geilheit - eine erfundene Wirklichkeit?

In Wirklichkeit, liebe Freundin, lieber Freund, ist das alles ein selten dummes Geschwätz.

Vielleicht hast du ein Schema im Kopf, das dich geil macht, kann ja sein. Dann geh zu Frauen oder Männer, die dir die hübsche Illusion schenken. Aber dich geil zu machen funktioniert auch ohne Schema, wenn dich die richtige Person aufheizt. Das haben schon manche Frauen und Männer erfahren. Kernsatz: „Ich hätte nie gedacht, dass es mir passiert!“ Ist aber passiert.

Und die Liebe?

Ach, die Liebe. Bist du sicher, dass sie etwas mit deiner Geilheit zu tun hat?

Sex bei mir oder bei dir? Oder gar nicht?

Berühren: Hier, aber nicht dort?
Sex im Anschluss an das erste Date ist auf keinen Fall mehr ungewöhnlich. Dieser Artikel behandelt einige Aspekte, die du vielleicht noch nicht kennst.

In einem Punkt herrscht eine seltene, wenngleich geheime Übereinkunft zwischen Frauen und Männern: Wer vorschlägt, noch „zu mir“ zu gehen, der will auch feuchte Lüste austauschen. Dabei ist kaum ein Unterschied zwischen „zu mir“ oder „zu dir“. Paare gehen zum Vögeln dahin, wo sie wirklich ungestört sind.

Die Warnung vor den bösen Wölfen

Das hat nichts mit armen Rotkäppchen zu tun, die vor dem Wolf gewarnt wurden. Dieser Bereich gehört zu den Kindermärchen. Später mögen dieselben jungen Damen die Geschichten mit anderen „bösen Wölfen“ hören, etwa so:

Die Männer werden versuchen, dich zu benutzen. Sie würden versuchen, „Sex mit mir zu haben, aber in Wirklichkeit wärst du ihnen völlig egal.“

Tatsächlich kann das sein – niemand bezweifelt es. Und dennoch lernen die meisten jungen Frauen, wie sie das Ungleichgewicht austarieren. Denn der Situation liegt ein bekannter Irrtum zugrunde: „Sex kann nur aus Liebe gegeben werden.“ Und der Umkehrschluss ist ebenso falsch: „Wenn du einem Kerl Sex schenkst, dann machst du ihn auch verliebt.“ Am besten wird sein, du lernst, Sex von Liebe zu trennen. Dann solltest du allerdings wissen, was du von deinem Lover erwartest.

Wir hörten von einer nicht mehr ganz jungen Bloggerin, dass sie keine Lust hätte. Im Bett oder auf der Couch zu diskutieren …

(ob) … er mich dort und dort berühren könnte, aber nicht dort oder dort. (Ob wir …) dies oder das tun könnten, aber nicht das oder das. Wenn wir zusammen in einem Bett wären, dann kommt nur das volle Programm infrage.

Die Frage wäre allerdings: Wenn nicht vorher klar ist, was eine Frau will, dann macht der Mann eben, was er für richtig hält. Das „ganze Programm“? Nach wessen Choreografie? Mit Verlaub: Woher soll der Liebhaber wissen, was für die Frau ein „volles Programm“ ist?

Sex anbieten beim ersten Date - gute Gründe dafür

Erwachsene können viele Gründe haben, jemandem Sex anzubieten. Nach gelungenen Dates ist ziemlich üblich, die Schmetterlinge nicht nur im Bauch zu haben, sondern ihnen auch mal den Freiflug zu ermöglichen. Das kann der Beginn einer wundervollen Beziehung werden oder auch nur der Gewinn einer lustvollen Nacht. Sex kann aber auch aus ganz anderen Gründen gewährt werden. Eine Freundin, hochgradig gebildet, sagte mir einst dies: „Wenn das Date nett war, schlafe ich auch mit ihm – das gehört einfach dazu.“ Das mag zwar merkwürdig klingen, aber ist es nicht genauso merkwürdig, wenn eine Dame erwartet, dass der Herr ein 200-Euro-Dinner bezahlt?

Die Erwartungen an eine Begegnung (aka „Date“) sind unterschiedlich, und sie verhalten sich wie Eisberge. Meist quillt aus den Mündern heraus, wie sich die Partner dies oder jenes vorstellen, alles hübsch manierlich ausgesprochen und mit einem gewinnenden Lächeln vorgebracht. Und im Untergrund, sei es im Unterleib oder den Abgründen des Gehirns, lauern die anderen Bedürfnisse, die auf kurzfristige Erfüllung hoffen.

Feste Pläne und spontane Ausbrüche

Ich behaupte nicht, dass es dazu Pläne gibt, obgleich auch dies vorkommt. Manche Frauen tragen bereits alles am Leib, was sich gut macht, wenn sie es ausziehen. Andere haben die Kinder schon mal präventiv zu den Großeltern geschickt und das Bett frisch bezogen.

Diejenigen, die keine festen Pläne haben, besitzen dennoch die Fähigkeit zur „Absichtsänderung“. Wenn der Kerl eben kein Heiratsmaterial ist – dann kann er trotzdem noch gut genug für eine lustvolle Nacht sein. Ob dies ethisch akzeptabel ist, muss jede und jeder mit sich selbst ausmachen. Und niemand (wirklich: Niemand) ist dagegen gefeit, dass die Wollust plötzlich aus dem Nichts hervorkriecht.

Feuchte Romantik nach dem Date ist nicht "nur Sex"

Überhaupt gehen recht viele Frauen davon aus, dass Männer „sowieso“ Sex wollen. Selbst wenn das zutreffen sollte (ja, es kann sein …), dann ist doch die Frage, ob sie wirklich „nur“ Sex wollen, oder eine feucht-romantische Nacht. Nach einem Date halte ich das für wahrscheinlicher.

Zitate von Elle Silver, gekürzt.

Warum sehnst du dich nach Schlägen?

Das Vergnügen der Damen ... Anno 1934
Sehnsucht nach Schlägen? Den meisten Menschen fallen spontan zwei Antworten ein.

Die erste Antwort kommt völlig unreflektiert aus dem Bauch. Wer nach Schlägen lechzt, ist meschugge – vornehmer ausgedrückt: Er/Sie leidet unter einer Deviation des Sexuallebens.

Die zweite Antwort kommt aus den Kreisen der notorischen Besserwisser. Sie haben von Sigmund Freud gehört und glauben, dass alle Lüste und Widerstände, die wir im Erwachsenenalter entwickeln, auf frühkindliche Erlebnisse zurückzuführen sind.

Eine einfachere Antwort

Es gäbe eine wesentliche einfachere Antwort.

Du sehnst dich nach Schlägen, weil sie deine sexuelle Lust anheizen.

Dabei wäre zu sagen: Es gibt niemals nur einen Grund, etwas sexuell „Abweichendes“ zu erproben. Einer, der es wissen muss, schreibt:

Schläge sind für mich sehr erotisch und zugleich sehr schmerzhaft und peinlich. Erwachsene können fast alles, was sie tun, sexualisieren. Ich denke, dass unser sexuelles Denken während der Pubertät einige Knoten bekam, sodass die „Verkabelung“ bei jedem etwas anders abläuft.

Nahezu jede und jeder Betroffene erwähnt den eigenartigen „Cocktail der Gefühle“, der vor und während der Schläge aufkommt. Viele sind nicht zufrieden mit sich selbst. Sie zweifeln an sich, zum Beispiel wegen er ständigen Konflikte zwischen Lust und Schmerz, oder der sozialen Rolle, die sie bei Schlägen einnehmen. Was würde jemand denken, wenn der Personalleiter oder die Lehrkrankenschwester auf einem Bock liegend eine „Züchtigung“ erwarten würde?

Niemand weiß genau, wie Erregung funktioniert

Niemand weiß, wie die Erregung in eurem Körper genau „funktioniert“. Aber etwas ist sicher: Die Leitungen, durch die der Strom am schnellsten fließt, werden zuerst benutzt. Und wenn sie auch „Verknotet“ sein mögen, am Ende zählt die Mischung aus ekstatischer Lust, Schmerz, Erregung und Befriedigung (3).

Zitat (sinngemäß übersetzt) von John Fessée, Blogger.
Bild: Davanzo, ca. 1934, Illustration

(3) Auszug aus einer Studie: Die untersuchten Schilderungen bestätigen, dass anhaltende und leichte, aber ebenso intensive Schmerzen, die in einem erotischen und einvernehmlichen Kontext auftreten, sexuelle Erregung und tiefgreifende Veränderungen des Gemütszustandes einschließlich Trance und Ekstase, hervorrufen können.

Yogis und Radfahrerinnen

Auf und davon ... auf dem Velo
Yogis sind eigentlich „Büßer brahmanischen Glaubens“, und keine Sportler. Doch Männer, die „Yoga machen“ sollen sehr begehrt sein. Das verstehen ihr doch, Frauen, nicht wahr? Denn mit so einem Typen könnt ihr jetzt die Sexstellungen ausprobieren, die ein Steifbock nicht mehr mitmacht, auch wenn er sonst noch ganz wacker bockt.

Um Himmels willen, das meinen die Typen sicher ganz anders, die ein paar Tinderellos und Tinderellas auf die virtuelle Pirsch geschickt hatten. Zitat:

Unter Frauen hält dagegen die Mehrheit Yoga treibende Männer für besonders anziehend.

Und die Männer? Sie lieben Frauen, die auf schmalen Sätteln sitzen. Das kann man ja irgendwie verstehen - hust ... jetzt habe ich es mir mal wieder mit den Feministinnen verdorben. Leider hat der Radfahrer ja noch einen anderen Ruf, und so denke ich mal, dass Radfahrerinnen davon nicht ausgenommen sind: Sie können kräftig zutreten - jedenfalls nach unten. Was wieder die Jungs erfreuen wird, die sich gerne mal von nackten oder beschuhten Frauenfüßen betrampeln lassen wollen.

Noch mal zurück zum Yoga: Auf Platz zwei der durch Sport hervortretenden Männer fanden sich die Gewichtheber. Das muss jetzt gesagt werden, sonst versteht ihr den Rest noch weniger als ich.

Ich jedenfalls habe mir das alles erklären lassen. So aus der Sicht der Altsteinzeit, als die Gewichtheber noch Felsbrocken stemmten. (Abermals Zitat)

Schon in grauer Vorzeit war es Aufgabe der Männer, ihre Frau und ihre Kinder zu schützen, das traut man dem Hünen anscheinend unbewusst noch heute eher zu als demjenigen, der bloß schnell davonlaufen kann.

Das ist absolut einleuchtend. So wie bei den Frauen, die schnell mit dem Steinzeit-Fahrrad wegfahren konnten, wenn’s brenzlig wurde. Oder weglaufen. Oder behänd auf den nächsten Baum klettern.

So weit für heute und so weit aus der Steinzeit. Frauen sind halt schnell weg - mit dem Velo oder auch ohne. Das verstehe ich - so wahr ich Gramse heiße.

Alle Zitate: ICON.
Bild: Werbung für eine Fahrschule für Fahrradfahrer(innen) historisch.
Tipp von der Redaktion: Wer dies für eine Satire hält, ist sicher auf dem richtigen Weg. Wer dahinter Wahrheiten vermutet, sollte sich mal die Prozentsätze ansehen, die tatsächlich ermittelt wurden.