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Böse gute Porträts

Manche Fotografen erzeugen böse Bilder in guter Absicht, weil zu gute Bilder ihnen zu langweilig erscheinen. Und manche Kunden scheinen dies zu goutieren. Wer meint, dass etwas „finnischer Humor“ dazu gehört, sie zu verstehen, mag recht haben. An der Kunst des Fotografen ändert dies jedoch nichts. Und sein Motto heißt:

Es gibt keine Scham oder Schande, vor der ich mich scheuen würde, sie zu fotografieren.
Seht euch die Bilder an bei: Hannu Perälä, Finnland



Frauen und Online-Dating: Du brauchst aussagefähige Fotos!

Du brauchst aussagefähige Fotos für seriöses Dating, Casual Dating oder intime Begegnungen?
Es wird dich überraschen, dass sie ähnlichen Grundbedingungen folgen.

Rat für die Fotos beim Online-Dating gibt dir jeder, weil Rat billig ist. Wir haben uns ganz woanders erkundigt: dort, wo Stil und erotische Erscheinung eine größere Rolle spielen als bei einem simplen Selfie oder einer Amateur-Aufnahme mit dem Handy. Um es klar zu sagen: Wir haben uns im hochpreisigen Bereich von „Begleiterinnen“ umgesehen.

Und alles fängt an … mit dir und der Wahl des Fotografen. Denn du brauchst einen guten Porträtfotografen, der mehr kann als eine Kamera auf dich halten.

Ich drücke es mal einfach aus:

1. Du musst sagen können, wie und auf wen du wirken willst.
2. Der Fotograf muss diein Anliegen kennen und darauf vorbereitet sein. Es ist ein Unterschied, ob du einige sinnliche Begegnungen suchst oder ob du auf eine Ehe zusteuerst.
3. Du brauchst einen Friseur/eine Friseurin, eine Kosmetikerin und mehrere Bekleidungsstücke, die typisch für dich und deine Absichten sind.
4. In dem Sonderfall, dass du „Casual Dates“ suchst, brauchst du möglicherweise auch verschiedene Dessous. Tipp: Solche Bilder von sich zu haben, schadet nie.
5. Sei offen zum Fotografen. Er (sie) wird ein Gespräch mit dir suchen, wie du aussehen und wirken willst – tut er (sie) es nicht, ist er (sie) kein professioneller Fotograf.

Obwohl Kleidung sehr wichtig ist, stimmte der Satz „Kleider machen Leute“ beim Foto nicht. Das Wichtigste ist deine Haltung, die am besten wirkt, wenn du offen und selbstbewusst daherkommst.

Lebenspartner oder etwas anderes?

Vor allem Frauen leben im Konflikt, ob sie sich als solide darstellen wollen oder als sinnlich-attraktiv. Wenn das mit einem einzigen Foto gelingen soll, wird es schwierig – dann brauchst du mehrere Fotos, die beide Seiten von dir zeigen.

Je exklusiver der Mann sein soll, den du suchst, umso mehr gehören Fotos in einem individuellen, aber durchaus auch formalen Outfit mit sinnlichem Anklang dazu. Egal, ob du seine Ehefrau werden willst oder seine Begleiterin: Ihr werdet in der Öffentlichkeit auftreten müssen.

Gemischte Gefühle – eindeutige Gefühle

Sicher ist: Männer suchen eine selbstbewusste, sinnliche und möglichst schöne Frau – vor allem, wenn du unter 35 bist. Auch wenn du das Attribut „sportlich“ im Sinne hast, bedeutet dies nicht, dass du dich im Wald mit Jogging-Anzug fotografieren lassen solltest. Es gibt angeblich Studien, die aussagen, „spontane“ Fotos würden am besten beim Dating wirken. In Wahrheit wirken professionelle Aufnahmen aber wesentlich besser, in denen deine Spontanität dargestellt wird.

Jedes Foto, auf dem du weder „aalglatt“ noch belanglos aussiehst, hinterlässt beim Betrachter mehrere, manchmal auch durchaus unterschiedliche Eindrücke. Das musst du in Kauf nehmen – zwar kann der Fotograf dir helfen, so auszusehen, wie du gerne wirken würdest – du wirst aber dennoch auf unterschiedliche Männer auch etwas abweichend wirken. Das ist also normal. Unnormal sehen Menschen meist aus, wenn sie auf einem Stuhl sitzend „abfotografiert“ wurden. Das gilt für Aufnahmen in Freizeitkleidung, Formalkleidung und Dessous gleichermaßen. Zu eindeutig auf „brav und bieder“ zu machen erzeugt ebenso einseitige Gefühle wie sich zu sehr mit sinnlichen Attributen zu schmücken.

Also: Wähl dein Fotostudio und deine Fotografin/deinen Fotografen mit bedacht.

Das Schlimmste an Halloween - nackt und blau

Kein Bild - oh Schreck!
Das Schlimmste an Halloween wäre – nicht fernsehen zu können. Stellt euch vor, auf dem Bildschirm würde sich nichts als das bläuliche Bild einer nackten Dame zeigen, und dazu der Spruch: „Dieser Kanal kann nicht empfangen werden. Bitte überprüfen Sie Ihren Antennenanschluss“. Oder einfach: kein „Empfangssignal? “

Das hat die Fotografin Nell Nabarro in einem Versuch mit „Selfies“ dargestellt. Veröffentlicht hatte es Ainsley Hutchence.

Empfindsame Naturen und Besucher, die ihren Büro-PC benutze, wird empfohlen, die Instagram-Seite der Fotografin zu Hause aufzurufen.

Das © am Bild liegt bei der Autorin des Bildes.

Ich schäme mich, Pornografie anzusehen

Pornografie ansehen – und andere Dinge, für die ich mich schäme - eine interessante, ehrliche Offenbarung. Leider nicht von MIR, sondern von der libanesischen Autorin Jessica Semaan. Zusammen mit der Fotografin Jane Hu hat sie ihre Scham bildhaft und in kurzen Texten ausgedrückt.

Drei Kernsätze aus dem Bereich: „Ich schäme mich, Pornografie anzusehen“:

1. Keine andere Frau sieht Pornografie an.
2. Pornografie ist Männersache.
3. Ich bin böse, weil ich sexuelle Fantasien habe, die nicht den heterosexuellen Vorstellungen entsprechen.

Wer auf die Seite geht, wird dort nichts Pornografisches entdecken. Das ist gut so, denn es geht um falsche Scham und ihre Überwindung.

Sehenswert ist auch die Webseite der Fotografin.