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 Liebeszeitung - Lüste, Liebe, Beziehungen und viel mehr.

Die Woche – die „Wissenschaft vom Dating“ und Du

Nein, ich habe mich nicht schon wieder in den Netzen der Online-Dating-Branche. Doch was „Wissenschaftler“ in den letzten Jahren über das „Kennenlernen“ in die Welt gesetzt haben, spottet jeder Beschreibung. Und deshalb noch einmal:

- Die sogenannte Dating-Krise mit allen Facetten ist eine Krise der Dating-Branche.
- Nach und nach kommt ans Tageslicht, dass Männer wirklich erhebliche schlechtere Chancen als Frauen haben. Das war schon immer so? Ja – aber es gibt neue Gründe ökonomischer Art.
- Es gibt gegenwärtig keine „verborgenen Tricks“, um diesen Zustand zu beenden, es sei denn, die eigenen Vorstellungen zu korrigieren. Wer auf den Partnermarkt geht, handelt stets auf eigene Verantwortung.

Nachdem dies gesagt ist: die drei entscheidenden Artikel zum Thema erschienenen auf SEHPFERD, weil es sich um eine kulturelle Krise handelt. Die Meinungen der „Branche“ spielen im Grunde so wenig eine Rolle wie die vielen Stellungnahmen von sogenannten „Experten“.

Alsdann – bis zur nächsten Woche.

Die Woche – sinnvolle Gespräche beim Date und der Vorteil, Geber(in) zu werden

Wer fragt, führt das Gespräch – ob beim ersten Date oder sonst wo auf dieser Erde. Und weil das so ist, sollten wir alle Kommunikation lernen, insbesondere die Frage- und Zuhörtechniken. Tu das jemand von euch? Na?

Sieht man sich die Realität der bei „erste Dates“ geführten Gespräche an, so gehen meine Zehennägel nach oben, denn das, was da stattfindet, ist oft keine Kommunikation. Nein, liebe Erst-Dater – ihr versteht euch noch lange nicht, wenn ihr zufälligerweise die gleiche Musikrichtung hört.

Der oder die andere will wissen: „Wer bist du und was willst du von der Welt?“

Diese Frage sollte im Mittelpunkt stehen, aber das ist selten der Fall.


Gespräche ohne Sinn - gequatsche, Hohlbegriffe und Fragekataloge

Da kann man sich den Mund fusselig reden: Immer wieder benutzen die Erst-Dater die falschen Mittel, also Themen, über die sich leicht und locker „quatschen“ lässt,die aber nichts über die Person aussagen. Oder Hohlbegriffe wie „Familienmensch“ – und dazu erkläre ich mal: die Familie, aus der du kommst, wird meistens ganz anders sein als die Familie, die du gründest. Das zumindest solltest du wissen. Und vor ich aufhöre, zu lästern - ich habe noch nicht einmal die dümmsten aller „Kommunikationshilfen“ erwähnt: Fragenkataloge aus den Müllbergen des Internets.

Tu etwas für dich - dann tust du etwas für die Zukunft

Nein, ich bin nicht auf Krawall gebürstet. Im Gegenteil – euer Glück liegt mir am Herzen. Und was ihr heute tut oder unterlasst, bestimmt das Leben der Menschen in eurer Umgebung, in eurer Stadt und eurem Land. Aus diesem Grund habe ich auch meine Webseite Nehmen oder Geben ins Leben gerufen. Denkt neu nach – werft den Ballast ab, der euch hindert, einen eigenen Weg zu gehen. Klingt wie ein Appell? Es ist einer.

Werde Geber - und denke selber

Dabei bleibt es nicht – Appelle sind heute weitgehend unwirksam. Also biete ich ausführliche Hilfen an, wie du aus deiner Nehmerrolle entkommen kannst und zu den „Gebern“ überwechseln.

Zurück zu den Vergangenheitswerten - die neue konservative Masche

Konservative Kräfte versuchen derzeit, eine Art „Erneuerung“ in euch aufzubauen – hin zu den „alten Werten“, die als „neue Datingtrends“ vermarktet werden. Diese Bewegung zieht sich durch alte Medien, neue Medien, beseelt manche „Geisteswissenschafter“ und durchdringt sogar die PR der „Dating-Anbieter“.

Das andere Denken - das Leben findet jetzt statt

Wie gut, dass es andere Meinungen gibt, andere Trends und andere Denkweisen. Eine fanden wir tatsächlich in der „TAZ“, und dazu haben wir noch einige Gedanken beigetragen. Hallo, liebe Mitmenschen ab 40: Genüsslich „Sex zu haben“ macht euch nicht zu schlechten Menschen. Das ist nicht einmal neu - neu daran ist, dass es jemand zugibt.

Hilft Satire noch?

Manchmal soll die Satire ja noch helfen – zum Beispiel, wenn behauptet wird, dass heute „Blümchensex“ ist, was gestern noch „Hardcore“ war. Gramse hat es versucht – dazu haben wir ihn ja.

Etwas Lustiges gab es auch: ein Theaterstück über „Dating“- auf Niederdeutsch.

Die Liebeszeitung - der Blick nach vorn

Unsere Redaktion hat weiterhin die Nase an den Graswurzeln, schreibt über das „Hier und Jetzt“ der Liebe und denkt weiterhin vorwärts, statt die Vergangenheit zu verherrlichen.

Erlaubt ihr mir einen nächsten Satz? Die meisten von euch (so hoffe ich doch) haben noch wesentlich mehr Zukunft als Vergangenheit in ihrem Leben. Diese Zukunft beginnt jetzt, und du wirst in ihr Leben.

In diesem Sinne ... ein unbeschwertes Wochenende.

Sexuelle Verrohung und blumiger Sex

Was ist eigentlich „Hardcore“ und was „Blümchensex“?

Die WELT schreibt in einem der Artikel, die nur Abonnenten zugänglich ist:

Was früher als Hardcore wahrgenommen wurde, gilt heute als Blümchensex.

Na schön – offensichtlich ist mit „Hardcore“ eine pornografische Richtung gemeint, die an den Kern der Sache geht – nämlich an den Geschlechtsakt. Solche Produktionen wurden auch als „XXX-Pornografie“ bezeichnet.

Und Blümchensex?

Oh ja, Blümchensex – der stand einmal für junge Paare, die den Sex selbst ergründen wollten – mit ganz viel Forschersinn, aber wenig Mut, den Deckel vom Topf zu nehmen. Ja, so ungefähr wie bei den Blümchen, die von den Bienen besucht werden ... also äußerst harmlos. Dennoch wurde dieses Tun einstmals mit Argwohn betrachtet - man denke, vor der Ehe ...

Diese Art von Sex wurde einst auch als „Coitus germanicus simplex“ bezeichnet, also so ungefähr als „deutschen Feld-, Wald- und Wiesensex.“

Für Feld, Wald oder Wiese ist es gegenwärtig zu kalt, findet ihr nicht?

Oder befürchtet man, das der verrohte Sex etwa die Eisschicht abschmilzt, die jetzt noch still und schweigend auf Teichen und Tümpeln liegt?

Na schön - also bitte keien Hardcore-Aktivitäten auf dem Eis ... es könnte unter euch schmelzen.

Übrigens: Gramse bleibt Gramse, auch 2026.

Die Woche – mehr Lust, mehr Sinnlichkeit und ein anderes Denken

Heute habe ich einen Artikel über Profilfotos veröffentlicht – sie sind keine Erfindung der Generation „Z“. Ihr Ansatz und ihre Bedeutung reichen weit in die Zeit der „Bekanntschaftsanzeigen“ zurück. Und wenn ihr nun fragt, welches Foto ihr denn nehmen sollt, dann sage ich: Eines, auf dem ihr glaubwürdig seid. Alles andere ist Bullshit – es sei denn, ihr wollte auf einem Erotikportal auftreten. Da kommt es auf die Dessous an, denn das ist genau das, womit ihr Männer anmachen könnt. Die sind blöd genug, hinter jeder Frau, die Strapse trägt, eine Expertin für körperliche Lüste zu sehen.

Lapdance - die Frivolität zu Hause genießen

Der Lapdance war eines der Themen diese Woche – nicht, weil ich entsprechende Etablissements in den Vordergrund heben will. Im Gegenteil – weil dies eine Möglichkeit ist, selber einmal eine wirkliche frivole Rolle einzunehmen - nur für den Freund oder Ehemann.

Wozu benötigen wir eigentlich den Begriff "Bisexuell?"

Seit langer Zeit wundere ich mich, warum wir immer noch Menschen als „Bisexuell“ bezeichnen, die eigentlich heteroflexibel sind. Hab es nicht wirklich genug Bücher, Berichte und Stellungnahmen, in denen klar wird, dass viele sexuelle Praktiken geschlechtsneutral sind? Ich las kürzlich wieder, Bisexualität sei eine „eigenständige sexuelle Orientierung“, aber ist der Begriff nicht eher zu einem Etikett geworden, das bestenfalls noch von ein paar Teenagern verwendet wird? Und gleich weiter: Beruhen als „bisexuell“ bezeichnete Aktivitäten überhaupt auf irgendeiner Orientierung? Gut – denkt darüber, wie ihr wollt – aber denkt zwei Mal nach, bevor ihr das Wort in den Mund nehmt.

Absichtslos schenken - auch eine Tugend

Warum schämen sich eigentlich so viele Menschen, uneigennützig zu schenken, jedenfalls von Person zu Person? Ich habe den 6. Januar zum Anlass genommen, um all den weisen Königen und Königinnen zu danken, die absichtslos schenken – allein, um anderen eine Freude zu machen.

Verführer und fragwürdige Moralvorstellungen

Verführer(innen) werden oft mit moralischem Fehlverhalten in Verbindung gebracht. Warum eigentlich? Weil, sich manche Personen am Ende der Verführung einreden, sie hätten keinen eigenen Anteil daran gehabt? Ein neuer Artikel sollte helfen, angeblich „verführte“ erwachsene Menschen in einem anderen Licht zu sehen.

Falsche Beeinflusser und die Empfehlung von Dating-Trends

Über das sogenannte „Dating“ mag ich kaum noch schreiben. Das überlasse ich gerne den „Beeinflusserinnen“. Sie sind es auch, die über angebliche Datingtrends schreiben. Diese Frauen (und vereinzelte Männer) kennen nichts als ein paar dümmliche anglo-Amerikanischen Begriffe, die sich die Werbeleute bei den „Apps“ ausgedacht habe – dann gelten sie bereits als „Experten“. Bei uns reichte es nur für eine Satire.

KI? Kannst du für das Dating vergessen!

Übrigens: Wer beim „Kennenlernen“ aka „Dating“ immer noch auf die KI hofft, der klebt längst am Fliegenleim der Software- und Datingbranche. Klar brauchen wir KI – aber zum Kennenlernen von Menschen brauchen wir Gefühl, Verstand und Flexibilität. Wer von euch ist in der Lage, diese drei Komponenten sicher ins Ziel zu bringen?

Na?

Falls ihr geantwortet habt, dann wisst ihr: Die KI ist auf keinen Fall die Lösung. Und in diesem Sinne: ein schönes Wochenende zum Kuscheln statt Sturm und Schnee.

Wie weise Menschen Glück verschenken, ohne Könige zu sein

Ein "klassischer" König zum Dreikönigstag
Die Zeit vergeht – und alle Jahre wieder tauschen sie auf, die „Heiligen Drei Könige“. Klar wisst ihr Schlaumeier und Schlaumeierinnen längst, dass sie weder heilig, noch drei, noch Könige waren. Aber in Zeiten von Fake News und der Umwandlung von Fakten in Märchen nehmen wir das kaum noch wahr. Und dann stehen sie da, an der Krippe, neben den Hirten von den Feldern und allerlei Haustieren.

Also dann – da sind sie wieder. In manchen Gegenden, das weiß ich wohl, tun sie Gutes. Sie sind sozusagen (immer noch) die Sendboten des uneigennützigen Schenkens. Selbst wenn sie in albernen königlichen Gewändern, mit Kupferkrönchen und in weißer oder brauner Hautfarbe auftreten, sind sie wichtig und wertvoll.

Großzügig die eigenen Gaben anbieten

Das hat einen einfachen Grund. Diese Menschen erinnern uns daran, dass wir wertvolle Gaben, vor allem aber Gedanken und Gefühle großzügig verschenken sollten. Weil wir damit Freude machen oder einfach neue Impulse in die Welt bringen. Wer nichts erwartet, kann auch nicht enttäuscht werden, doch bleibt die Hoffnung, noch irgendwo einen Menschen zu erreichen.

Das ist sehr altmodisch, aber nicht konservativ. Denn wer absichtslos schenkt, zum Beispiel, indem er jemandem zuhört, der tut der Welt einen hervorragenden Dienst.

Wir müssten eigentlich ... Ja, eigentlich.

Selbstlose Geber als Stützen der Gesellschaft

Ich sage es mal anders: Wir benötigen selbstlose Geber, Menschen, die einfach präsent sind, wenn sie benötigt werden und dabei ihre Ressourcen unter Kontrolle haben. Auf der anderen Seite benötigen wir weniger selbstherrliche Heilsbringer.

Auch ein Grund, um an die weisen Männer aus dem Orient zu denken, die in auffälligen Gewändern wertvolle Geschenke verteilt haben, ohne einen Dank dafür zu erwarten.

Bild: Nach einem Foto aus dem Liebesverlag Archiv. Aufnahme © 2002 by Liebesverlag.de, Darstellung hier © 2026.