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Mehr Liebe als irgendein Ereignis seit Jesus?

Einer der Hautbegründer des Online-Datings, Gary Kremen, prägte einen Satz, bei dem uns noch heute die Ohren wackeln:

Match.com wird mehr Liebe auf diesen Planeten bringen als irgendein Ereignis seit Jesus Christus.

Die Sache hat eine kleine Vorgeschichte: Allein die Idee, dass es Online-Dating geben könnte, beunruhigten die Amerikaner – denn das Internet war "damals" noch recht neu. Und Beziehungen über ein „derart windiges“ Medium zu knüpfen? Es schien so fragwürdig, dass Gary Kemen vor einem Fernseh-Interview instruiert wurde, „Auf keinen Fall zuzulassen, dass zweifelhafte Themen angesprochen würden“. Man wolle vielmehr die Meinung widerlegen, dass „Online-Dating illegal sein könnte.“

Nun, Gary Kemen ignorierte alle Ratschläge des TV-Moderators, und der Erfolg gab ihm recht.

Ein Vierteljahrhundert Online-Dating

Das war 1995, ein Jahr, nachdem Match.com gegründet wurde und in dem Jahr, als das Unternehmen "online" ging. Der Erfolg war damals nicht absehbar - es gehörte viel Pioniergeist dazu, so etwas "auf die Beine zu stellen". Doch das Unternehmen wuchs und wuchs … wechselte mehrfach den Besitzer und ist auch heute noch eine Goldgrube. Die gesamte Gründungsgeschichte kann man bei Businessinsider nachlesen. Ob Match.com wirklich das „erste“ Online-Dating-Unternehmen war, steht nicht genau fest. Aber das Prinzip, „online“ zu gehen und sich dort als Partner(in) vorzustellen, war erfolgreicher als jedes anderen Geschäftsmodell, die jemals für die Partnersuche erdacht wurde.

Man mag den Vergleich mit „Jesus Christus“ als unpassend empfinden – aber die ersten Gründer im Internet waren digitale Abenteurer, deren Geschäftsideen zunächst ebenso zweifelhaft waren wie ihre Gedankengänge. Sie setzten einfach alles auf eine Karte. Und einige hatten eben Erfolg.

Übrigens: Online-Dating ist jetzt mindestens ein Vierteljahrhundert alt. Habt ihr die Sektkorken knallen hören? Ich leider nicht - ich habe das Ereignis einfach verpasst.

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Ein frohes Osterfest

Der Osterhase - mein Symbol für Ostern, auch wenn's ein Kaninchen sein sollte
Allen klugen Häsinnen und alten Hasen wünsche ich ein fröhliches Überleben im Frühling, und natürlich auch jedem armen Karnickel, das sich in dieser Zeit in seinem Käfig nicht so schrecklich wohl fühlt.

Es liegt mir näher, euch an das Schöne zu erinnern, das uns die Natur jetzt schenkt, als in das Lamento über ein versautes Osterfest einzustimmen.

Bleibt fröhlich – versucht, jeden Tag den Humor zu behalten und liebt einander, so oft es euch unter den Umständen möglich ist.
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Nun ist aber mal gut …

Alle Begierden sind schon da ... und hoffen auf den Startschuss
Nachdem nun die gesamte Online-Dating-Welt, die einschlägige Teenager- und Frauenpresse sowie ein großer Teil der sozialen Medien ihren Dung auf die Äcker des kommenden Geschäfts abgelassen hat, sage ich hier: Schluss mit dem Quatsch.

Das kommend Geschäft?

Ja, das kommende Geschäft. Jeder versucht sich gerade in den Startlöchern zu positionieren. Ein Teil der Anbieter baut darauf, dass Krisen immer gute Zeiten für Online-Dating waren. Manche reden schon jetzt von ihrem fantastischen Mitgliederzuwachs wegen des Kuscheleffekts. Andere wieder hoffen auf den Samenstau: irgendwann werden die Männer also wieder ausschwärmen und begierig ihre Spermien in Kondome, Vaginen und sicher noch anderwärts entleeren. Und die Frauen werden auch nicht dauerhaft glücklich damit sein, sich mit „Spielzeug“ bei Stimmung zu halten. Reale Hände, reale Münder und sicherlich auch reale Penisse werden wieder Konjunktur haben. Mit den bekannten Risiken – aber die hat noch kaum jemand gescheut.

Die Realität: bald wird wieder alles sein wie zuvor

Das also zum Geschäft. Und zur Realität? Es wird sich kaum etwas ändern. Nach der Krise werden die angeblich Partnersuchenden wieder in ihre alten Rituale zurückfallen:

Niemand ist gut genug, niemand entspricht den eigenen sozialen, sexuellen, emotionalen oder optischen Ansprüchen.

Ich bin inzwischen überzeugt: diese Frauen und Männer werden nie dazulernen, und jeder, der mit einer (oder einem) Pseudo-Partnersuchenden ein Date vereinbart, verschwendet seine Zeit.

Und was bedeutet das für unser Magazin?

Wir bleiben der Liebe, der Lust und der Leidenschaft treu. Sie besteht aus Realitäten und Illusionen, und wir kennen den Unterschied.

Beste Grüße aus der Isolation!

Euer Ubo

Foto: Kein Urheber bekannt.

Die Lust aufs Schreiben ...

Stärker als der Drang, die eigene Lust auszuleben, kann die Lust sein, über die Lust anderer zu schreiben.

Leider haben sich selbst „hart gesottene“ Blogger(innen) auch schreibend auf die eigene „Befindlichkeit“ zurückgezogen. Familienfrauen, die mit einem psychischen Janusgesicht ausgestattet sind, müssen nun offensichtlich ihre Kinder betreuen und wagen nicht mehr, „schmutzige“ Sätze auf dem Computer zu verewigen, weil die Kids ja mal vorbei gucken könnten und fragen: „Mutti, was schreibst du denn da?“

Ist das nun eine Chance für andere Autoren? Jedenfalls würden sie die Menschen auf andere Gedanken bringen, die aufs Virus starren und deshalb innerlich immer mehr „zumachen“.

Und was ist mit den Singles, die schon immer mal etwas „Sinnliches“ zu Papier bringen wollten? Zum Beispiel über Dates, die überraschenderweise im Bett eines Ehepaares endeten? Klingt das aufregend? Es dar auch ruhig etwas „ethisches“ sein, zum Beispiel, wie sich die Studienräten geschämt hat, sich von einem Bauarbeiter vögeln zu lassen. ,

Finger kann man nicht nur waschen - man kann sie auch auf die Tastatur legen und und sich etwas wirklich Schickes, enorm Lustvolles und vielleicht etwas ausgesprochen Frivoles auszudenken.

Und - da ich mir die Neuerscheinungen häufiger ansehe: Schreibt mal ausnahmsweise keine Cinderella-Märchen mit Popovoll oder von Männern mit langen Wimpern, die ältliche Frauen anflehen, sie zu schminken und und mit Strapsen auszustatten. Und auch MILFS, GILFS, Sugar Daddys und ähnliche Themen.

Und: danke für diesen Artikel, Isabelle.