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Ein frohes Osterfest

Der Osterhase - mein Symbol für Ostern, auch wenn's ein Kaninchen sein sollte
Allen klugen Häsinnen und alten Hasen wünsche ich ein fröhliches Überleben im Frühling, und natürlich auch jedem armen Karnickel, das sich in dieser Zeit in seinem Käfig nicht so schrecklich wohl fühlt.

Es liegt mir näher, euch an das Schöne zu erinnern, das uns die Natur jetzt schenkt, als in das Lamento über ein versautes Osterfest einzustimmen.

Bleibt fröhlich – versucht, jeden Tag den Humor zu behalten und liebt einander, so oft es euch unter den Umständen möglich ist.

Nun ist aber mal gut …

Alle Begierden sind schon da ... und hoffen auf den Startschuss
Nachdem nun die gesamte Online-Dating-Welt, die einschlägige Teenager- und Frauenpresse sowie ein großer Teil der sozialen Medien ihren Dung auf die Äcker des kommenden Geschäfts abgelassen hat, sage ich hier: Schluss mit dem Quatsch.

Das kommend Geschäft?

Ja, das kommende Geschäft. Jeder versucht sich gerade in den Startlöchern zu positionieren. Ein Teil der Anbieter baut darauf, dass Krisen immer gute Zeiten für Online-Dating waren. Manche reden schon jetzt von ihrem fantastischen Mitgliederzuwachs wegen des Kuscheleffekts. Andere wieder hoffen auf den Samenstau: irgendwann werden die Männer also wieder ausschwärmen und begierig ihre Spermien in Kondome, Vaginen und sicher noch anderwärts entleeren. Und die Frauen werden auch nicht dauerhaft glücklich damit sein, sich mit „Spielzeug“ bei Stimmung zu halten. Reale Hände, reale Münder und sicherlich auch reale Penisse werden wieder Konjunktur haben. Mit den bekannten Risiken – aber die hat noch kaum jemand gescheut.

Die Realität: bald wird wieder alles sein wie zuvor

Das also zum Geschäft. Und zur Realität? Es wird sich kaum etwas ändern. Nach der Krise werden die angeblich Partnersuchenden wieder in ihre alten Rituale zurückfallen:

Niemand ist gut genug, niemand entspricht den eigenen sozialen, sexuellen, emotionalen oder optischen Ansprüchen.

Ich bin inzwischen überzeugt: diese Frauen und Männer werden nie dazulernen, und jeder, der mit einer (oder einem) Pseudo-Partnersuchenden ein Date vereinbart, verschwendet seine Zeit.

Und was bedeutet das für unser Magazin?

Wir bleiben der Liebe, der Lust und der Leidenschaft treu. Sie besteht aus Realitäten und Illusionen, und wir kennen den Unterschied.

Beste Grüße aus der Isolation!

Euer Ubo

Foto: Kein Urheber bekannt.

Die Lust aufs Schreiben ...

Stärker als der Drang, die eigene Lust auszuleben, kann die Lust sein, über die Lust anderer zu schreiben.

Leider haben sich selbst „hart gesottene“ Blogger(innen) auch schreibend auf die eigene „Befindlichkeit“ zurückgezogen. Familienfrauen, die mit einem psychischen Janusgesicht ausgestattet sind, müssen nun offensichtlich ihre Kinder betreuen und wagen nicht mehr, „schmutzige“ Sätze auf dem Computer zu verewigen, weil die Kids ja mal vorbei gucken könnten und fragen: „Mutti, was schreibst du denn da?“

Ist das nun eine Chance für andere Autoren? Jedenfalls würden sie die Menschen auf andere Gedanken bringen, die aufs Virus starren und deshalb innerlich immer mehr „zumachen“.

Und was ist mit den Singles, die schon immer mal etwas „Sinnliches“ zu Papier bringen wollten? Zum Beispiel über Dates, die überraschenderweise im Bett eines Ehepaares endeten? Klingt das aufregend? Es dar auch ruhig etwas „ethisches“ sein, zum Beispiel, wie sich die Studienräten geschämt hat, sich von einem Bauarbeiter vögeln zu lassen. ,

Finger kann man nicht nur waschen - man kann sie auch auf die Tastatur legen und und sich etwas wirklich Schickes, enorm Lustvolles und vielleicht etwas ausgesprochen Frivoles auszudenken.

Und - da ich mir die Neuerscheinungen häufiger ansehe: Schreibt mal ausnahmsweise keine Cinderella-Märchen mit Popovoll oder von Männern mit langen Wimpern, die ältliche Frauen anflehen, sie zu schminken und und mit Strapsen auszustatten. Und auch MILFS, GILFS, Sugar Daddys und ähnliche Themen.

Und: danke für diesen Artikel, Isabelle.

Kann Apple die Dating-App-Seuche eindämmen?

Reden wir mal von einer „etwas anderen“ Pandemie - der Verbreitung absolut sinnloser Dating-Apps. Ich wundere ich ja immer, warum es nach wie vor Menschen gibt, die ihr Geld in die Entwicklung in äußerst fragwürdige „Apps“ stecken. Es gibt nicht nur genug davon, es gibt viel zu viele und ein großer Teil davon ist fragwürdig.

Dating-Apps nur noch mit "Mehrwert"

Nun hat Apple angekündigt, in Zukunft keine Furz- und Rülpsapps mehr zuzulassen (gab es die?), aber auch keine Wahrsage-, Dating- und Kamasutra-Apps. Vor allem, weil es zu viele davon gibt, und zweitens, weil sie qualitativ größtenteils minderwertig sind.

Es gibt jedoch Ausnahmen. Demnach wird Apple nach seinen AGB für Entwickler diese Apps weiterhin zulassen, wenn sie ein „einzigartiges und qualitativ hochwertiges Erlebnis“ darstellen.

„Dating“ ist vielfach in Verruf geraten. Einmal dadurch, dass sich zu viele Firmen damit beschäftigen, die ausschließlich aus Profitinteressen handeln und ihre „Kunden“, die ohnehin als „Unser“ abqualifiziert werden, nicht wirklich ernst nehmen. Dann aber auch dadurch, dass Sexdating und Prostitution Nahtstellen haben, die vielfach gerügt worden sind. Und schließlich dadurch, dass niemand nachweisen muss, wirklich genügend echte Partnersuchende in seiner Datei zu haben, um seriöse Geschäfte zu machen.

Online-Dating - kann der Begriff wieder "zurück zur Seriosität" finden?

Sollte es wirklich gelingen, „Online-Dating“ wieder zu einem seriösen Begriff zu machen? Ich zweifle daran. „Dating“ wird mehr und mehr zu einem Geschäft mit Sehnsüchten, die mindestens teilweise unerfüllbar sind. Und sogenannte „anspruchsvolle“ Suchende tragend dazu sogar im etwas seriöseren Teil des Online-Datings bei.

Deutsch auch in Netzwelt.

Und es war Montag ...

Gestern war Montag und ich befand mich in einer Zwickmühle: Der Nachrichten-Eingangskorb war leer, abgesehen von den üblichen Verdächtigen, die darüber lamentieren, am Wochenende gar niemanden gevögelt zu haben oder jedenfalls den Falschen. Corona war am Wochenende noch nicht so populär wie heute, falls ihr danach fragt.

Gut - das ist jeden Montag so, aber manchmal fällt doch ein winziger Funke der Erleuchtung vom Himmel. Dann hat jemand nachgedacht und entweder eine besonders kluge oder eine besonders frivole Idee entwickelt. Chapeau, Mesdames.

Lila Haare, schlechtes Licht, fahle Brüste

Irgendwer muss das Jahr 2020 zum Jahr des miesen Selfies erklärt haben. Denn immer mehr Blogger(innen) stellen Bilder von sich oder ihren Körperteilen ins Netz, auf die ein Ästhet nur noch mit Abscheu reagieren kann, falls er es nicht vorzieht, Mitleid zu haben.

Und die Storys? Sie werden immer kürzer und belangloser.

Soll ich meine Archive öffnen?

Na, und ich selbst? Meine Archive - nun ja, die berühmten Archive aus drei Jahrhunderten enthalten noch manche überraschende Geschichte und manches frivole Bild ... aber ob das eine oder das andere die noch bei unserem Publikum ankommen?

Ich begebe mich erst einmal auf die Jagd nach den Viren, die es nicht gibt, bevor ich noch in den Wahn verfalle, über tatsächlich existierende Viren zu schreiben und meinen Humor dabei zu verlieren.