Skip to content
 Liebeszeitung - eine Zeitung für die Liebe, die Lust und die Leidenschaft

Die Woche: wenn die Lust zu uns sprechen soll

Wirkliche Neuigkeiten sind dieser Tage rar. Manche Autoren/Autorinnen fokussieren sich auf die anstehende Wahl, andere nagen immer noch an Covid-Themen herum - und viele sind erstaunt, dass sie im Spiegel nichts anders als sich selbst sehen.

Sinnliche Geschichten in der Liebeszeitung?

Zeit für mich, ein wenig über unsere Zeitung nachzudenken. Seit Monaten erwäge ich, wieder einige wirklich „sinnliche“ Themen zu veröffentlichen. Dabei bin ich in demselben Konflikt wie eh und je. Die Geschichten sollten sich so lesen, dass die Damen leicht erröten, aber nicht so, dass sie wütend auf den Bildschirm einschlagen. Wo die Konflikte bei „erotischen“ Geschichten liegen, ist vielfach beschreiben worden.

Wahre Gefühle oder sinnliche Sensationen?

In einem ersten Artikel geht es um „Gefühlswelten und Wahrheit“. Ganz kurz: Darum, was wirkliche Personen bei gewöhnlichen und ungewöhnlichen sexuellen Aktivitäten verspüren. Im zweiten beschäftigen wir uns damit, wie sinnliche erregende Geschichten geschrieben werden können, wenn die Autoren „nichts dergleichen“ wirklich erlebt haben. Wie auch immer – es ist ein Seiltanz.

Die Fassaden bröckeln: erotische Fantasien

Das Thema „erotische Fantasien“ korrespondiert eng mit dem Thema des „sinnlichen Schreibens“. Denn erotische Fantasien werden von uns in Skripten erlebt, die unsere Wachträume durchziehen. Und sie befremden die Träumer(innen) ebenso wie sie die sexuelle Erregung genießen, die von ihnen ausgehen. Überraschend ist immer wieder, dass hinter den Fassaden und Klischees sehr differenzierte Gefühle lauern.

Armselige Sprache - zu wenig Worte für die Lust und ein Bild

Wir haben wieder einmal ein Foto veröffentlicht – es geht um den „Verlust der Unschuld“ in längst vergangenen Zeiten. Dieser Artikel führte dann wieder zum „erotischen Schreiben und Denken“: Unsere Ausdrücke für die Variationen der Leidenschaft sind wahrhaft armselig.

Zwei Seelen in der Brust - kennst du das?

Ob Realität oder Fantasie – oft spüren wir, dass wir zwei gegensätzliche Dinge von der Liebe oder der Lust erwarten. Keine Panik nötig – das hat natürliche Ursachen – aber von uns wird eben erwartet, dass wir uns entscheiden. Dabei wählen wir nicht zwischen Himmel und Hölle, sondern nur, uns unserer Natur bewusst zu werden oder nicht. Das wäre eigentlich eine sehr einfache Entscheidung, wenn es nicht so viele „Aber“ gäbe.

Sexuelle Orientierung und sexuelle Lüste

Was hätte ich noch an anderen Themen zu bieten? Viele Menschen beginnen, ihre sexuellen Vorlieben zu liberalisieren. Und manche denken, dass habe etwas mit der grundlegenden sexuellen Orientierung zu tun. Nein, das ist nicht so. Rein sexuelle Begierden, Befriedigungen und sinnliche Lüste können auf vielfältige Weise betrachtet werden.

Langzeitpartner gesucht?

Ein erneuter Ausflug in die Partnersuche gefällig? Bei langfristigen Beziehungen entscheidet, sich auf „des Lebens Wogen“ einzustellen. Und nicht darauf, was du dir jetzt erträumst. Also kann sich eine vielseitige, flexible und tolerante Persönlichkeit auf Dauer besser eignen als der „ideale Partner“ für die nächsten drei Jahre.

Zumutungen, Wonnen, Dominanz?

Habe ich euch zu viel zugemutet diese Woche? Andere Themen wären die dominanten Frauen dieser Welt gewesen. Wie real sind sie? Was entspringt der männlichen Fantasie? Wo beginnt das Schauspiel, das „Grand Guignol“ der Lust? Immerhin fand schon die Circe Vergnügen daran, „aus Männer Schweinchen zu machen.“

Falls ihr nicht so krause Gedanken habt: Das Wochenende naht, und Lust und Wonne winken. Und manchmal ist wirklich besser, mal einen Sperling einzuladen als darauf zu warten, dass ein Fasan durch die Tür spaziert.

Die Woche: Lust ohne Scham, Gefühle ohne Geschlecht sowie Bettqualitäten

Etwas blieb ich euch schuldig: eine genauere, detaillierte und dennoch nicht abschreckende Beschreibung zum „Facesitting“. Wie bei allen Schilderungen, bemühen wir uns stets, einen Schulterschluss zwischen Tatsachen und Empfindungen zu beschreiben. Dabei legen wir vor allem Wert darauf, weder die Nachfrager noch die Anbieter solcher Lüste zu diffamieren. Das Leben ist, wie es ist, und die Ursachen der absonderlichen Wünsche liegen in den Tiefen der Gehirne.

Die Schmerzlust ohne Schnörkel

Auch, wer die Ursachen seiner Sehnsüchte nicht wissen will, stößt gelegentlich auf Behauptungen. Von Krafft-Ebing über Freud bis hin zu angeblich „objektiven“ Forschungen: Das Gebiet der Schmerzlust wurde niemals ergründet. Wer sie erspürt, leidet entweder daran oder vergnügt sich dabei. Nur in diesem einen Punkt scheiden sich die Geister.

Wenn Lüste geschlechtlos werden

Ich persönlich meide ein neues Wort, das „binär“ heißt und nichts mit Bits und Bytes zu tun hat. Dennoch wird dieser Begriff immer wichtiger, weil er oft mit dem Wort „heteronormativ“ in Zusammenhang gebracht wird. Doch sehen wir die Geschlechter wirklich „binär“? Sind wir wirklich in allen unseren Lustäußerungen und deren Befriedigung festgelegt? Und hat das Ganze wirklich etwas mit Homo- oder Heterosexualität zu tun? Ich plädiere für „Nein“. Wir sind alle sexuell, und wir fühlen alle, was uns erregt und was nicht. Was wir wirklich tun sollten, ist einfach: die Gefühle in den Vordergrund zu stellen und nicht ständig darüber zu rätseln, ob wir sie als „männlich“ oder „weiblich“ einordnen.

Körper, Sinnlichkeit und Schamgefühl

Überhaupt hat das Vergnügen, das wir aus körperlichen Kontakten ziehen, etwas damit zu tun, ob wir sie „annehmen“ oder „hinnehmen“. Und diejenigen die sie lediglich „hinnehmen“, finden recht wenig Vergnügen daran. Also fragen wir mal „schämst du dich deiner Lüste“? Der Artikel stellt viele Fragen, gibt aber auch Antworten.

Wie ist es, "gut im Bett" zu sein?

Wir haben uns geschworen, Neuland zu betreten und unsere Füße dem Schlick „sozialer Netzwerke“ zu. Dort geht es oftmals noch um die Konkurrenz der Weiblichkeit: schöner, schlanker, modischer und attraktiver zu wirken, zum Beispiel. Und auch dies ist wieder en vogue: Gut im Bett zu sein. Zunächst habe ich bezweifelt, dass sich dieses Thema wirklich für die „Liebeszeitung“ eignet. Aber – es ist tatsächlich populär. Wozu der „Vorsprung im Bett“ allerdings wirklich nützt – das wissen wir immer noch nicht.

Klare Worte an Partnersuchende

Das Thema „Dating“ ist wirklich aufgebraucht, seit es in Blogs, sozialen Netzwerken, dreisten Ratgeberbüchern und Fernsehsendungen verschlissen wurde. Ich sag es mal mit der nötigen Schärfe: Partnersuche ist immer ein Risiko, und wer nicht bereit ist, es zu tragen, der soll es bitte schön bleiben lassen.

Und ... ab ins Wochenende

Ich hoffe, euch gefällt das Neue, das wir diese Woche in die Liebeszeitung verpflanzt haben. Und ich wünsche euch, dass ihr bald Gelegenheit haben werdet, Glück und Wonne zu gewinnen oder zu erneuern.

Die Woche: die Sinnlichkeit des Hinterns und die Lust an der Unterwerfung

Der Monat August war für mich turbulent – und dies, obgleich ich „eigentlich“ in Urlaub fahren wollte. Den habe ich dann Tag um Tag verschoben und bin am Ende tatsächlich auf einer Insel gelandet, auf der die Luft deutlich besser ist und auf der man keine Masken tragen muss.

Und nun?

Mehr lustvolle Sinnlichkeit

Nun geht es weiter wie gewohnt – na, nicht ganz wie gewohnt. Denn die Liebeszeitung wird sich in Zukunft mehr der Liebe widmen: Das, was sie ist – und das, was viele von euch dafür halten. Schon immer waren wir hart an den Schnittstellen zwischen Pornografie und Erotik, Erotik und Sinnlichkeit, Sinnlichkeit und emotionaler Erregung. Nennt es, wie ihr wollt – ich gebe die Namen nicht vor.

Weniger „Dating-Quatsch“

Ich habe schon oft geschrieben: Mehr als 90 Prozent von dem, was ihr von sogenannten „Fachleuten“, Autorinnen/Autoren Journalisten jeglicher Art und von Betroffenen hört, ist in der Substanz Unsinn. Das liegt schlicht und einfach daran, dass Du entweder dein eigener Experte bist – oder keine Ahnung hast, was du wirklich willst. Das ist definitiv alles.

Nachdem dies gesagt und geschrieben wurde, will ich kurz auf die Beiträge der vergangenen Wochen eingehen. Sie zeigen zweierlei: erstens den Konflikt zwischen einem moderaten Standpunkt und dem Versuch, die Lüste deutlich und möglichst plastisch zu beschreiben.

Neue Quellen und Inspirationen

Zudem habe ich einige Quellen abgewählt, denn seit sich immer mehr schreibende Amateure als typische Wiederkäuer erweisen, sind auch Bloggergemeinschaften kaum noch erträglich. Ehrliche erotische Gefühle gegen durch die Haut, erzeugen heftige Emotionen aller Art und beinhalten Ekstase, Schmerz, Schweiß, Speichel und Sperma. Doch was steht am Anfang? Ein Hauch, ein Duft, ein Augenaufschlag, eine sanfte Berührung, etwas intimer als es üblich ist. Lasst uns darüber reden.

Wenn sich der Mann unterwirft …

Die pornografische Literatur und deren „bewegte Bilder“ sind voll von Frauen, die sich Männer unterwerfen. Wer sie gelesen oder gesehen hat, muss zu der Meinung kommen, Männer seien brutal, sadistisch oder bestenfalls krankhaft dominante Machos. Die gegenteilige Situation kommt kaum vor – und wenn, dann sind die Schilderungen noch brutaler. Dann erscheint die unerbittliche Herrin, die den Mann bis aufs Blut quält – auch keine hübsche Vorstellung für die meisten von uns. Die Realität ist deutlich einfacher: Für viele Männer ist es ausgesprochen verlockend, sich Frauen zu unterwerfen, weil sie dann nur eine Regel befolgen müssen: sinnliches Erdulden möglicherweise andere Emotionen. Aber in jedem Fall: Als unterwürfiger Mann musst du dir nicht überlegen, was gut, richtig oder gerade angebracht ist.

Den Po nahebringen

Im Stil hat sich auch bei uns etwas geändert: Isidora, die Vielseitige, versucht, uns den „Po“ verbal nahezubringen. Ihre These: Wenn du den Po nur zum Sitzen benutzt, entgeht dir die Lust daran.

Fluide Sexualität und Irrtümer

Ein kleiner Aufreger war unser Artikel darüber, was Homosexualität im Gegensatz zu fluider Sexualität ist. Um es klar zu sagen: Wer von fluider Sexualität redet, sollte wissen, wovon er eigentlich spricht. Nämlich vom Wechsel sexueller Präferenzen in Eigenverantwortung. Es bedeutet nicht, das Ufer zu wechseln und die Brücken hinter sich zu sprengen.

Unser alter Freund Gramse hat virtuell auf St. Pauli geschnüffelt und dort entdeckt, wie ein Mann sicher und effektiv Mund und Nase bedecken kann. Zur Satire wird es demnächst eine Sachinformation geben, in der wir die Tatsachen aufdröseln. So viel schon mal vorab: Bei dieser Form von Lust ist eine Schwangerschaft sehr unwahrscheinlich.

Ich wünsche euch allen, dass ihr gesund und fröhlich seid und alles tut, was möglich ist und euch zugleich glücklich macht. Und zunächst mal – ein schickes Wochenende.

Wenn ein Hauch von Lust über die Haut streicht

Was, wenn du dich dem Windhauch aussetzt?
Das Motto für September mag euch merkwürdig vorkommen. Warum kommt die Liebeszeitung so poetisch daher?

Weil wir uns mit dem Hauch des Atems beschäftigen wollen, der sanft über die Haut streicht. Und weil wir versuchen wollen, unseren Sinnen näher zu kommen, wenn uns plötzlich ein Windhauch berührt, oder uns der Sturm der Leidenschaft erfasst. Können wir es genießen, spärlich bekleidet in eine Art Regenschauer zu geraten? Was würden wir erfühlen, wenn wir in stockdunkler Nacht ins Freie müssten, von Nebelschwaden eingehüllt, die nach und nach unter die Haut kröchen? Oder uns vielleicht im grellen Licht eines Scheinwerfers ausziehen würden, um begafft zu werden?

Heiß und kalt, feucht und trocken, bekleidet und unbekleidet, sanft und heftig. Unsere äußere Hülle und der Einfluss von Berührungen aller Art wird unser Thema für den Rest des Septembers sein. Helft uns, wenn ihr könnt und mögt.

Zurück und mehr als bereit ...

Urlaub und Licht am Ende des schmale Wegs
Keine Beiträge, kein Motto für September? Was ist nur mit diesem Blog los? Wenn du uns ständig leist, weißt du: Es gibt einen gewissen Mangel an Autorinnen, Autoren oder meinetwegen Autor(I)nnen. Und ich selbst habe den „alten Stil“, was so viel heißt wie: zurückhaltend zu schreiben und/oder abzuwägen.

Doch dies ist nicht der einzige Grund, warum ihr hier nichts gelesen habt: Ich war ein paar Tage „außer Gefecht gesetzt“, und habe danach flugs meinen verschobenen Urlaub angetreten. Horrorvision: Nicht in Urlaub fahren können. Denn Urlaub hat für mich eine völlig neue Bedeutung, seit ich im „Osten“ lebe: Hier ist es ein Zauberwort, das alles schlägt und jegliche Bedenken vom Tisch wischt.

Nun bin ich also wieder hier und höchst präsent - und natürlich motiviert.

Was es zu schreiben gibt? Noch habe ich mir keine Themen ausgedacht, aber nach dem vielen Unsinn, den ich üb er die Liebe gehört und gelesen habe, werde ich wohl mal wieder „Tacheles“ reden müssen. Und auch die „heftigeren“ Themen werden hier wieder „einziehen“.

Das Motto? September im Regen? Nö, das war ja schon im August. Zu viel Regen. Zu kalt. Aber das war ich ja im Urlaub und habe deshalb kaum etwas bemerkt. Also müsst ihr noch ein wenig warten. Nicht lang - das verspreche ich euch.