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 Liebeszeitung - eine Zeitung für die Liebe, die Lust und die Leidenschaft

Was wollen Männer wirklich von Frauen?

Wird er eine gute Wahl treffen?
Das wichtigste an ersten, zweiten und dritten Begegnungen ist, keine „Rolle“ zu spielen, sondern ein eigenständiger Mensch zu sein. Viele Frauen glauben aber, dass Männer auf Tricks hereinfallen, wie etwa „sexy“ zu sein oder ein enormes Potenzial zu haben - es kann in Sinnlichkeit, sozialem Verhalten oder Intelligenz bestehen. Wer es wirklich hat, kann damit auch punkten – wer es hingegen überschätzt oder vorspielt, fällt schnell durch das Raster. Auch gängige Klischees, wie ein „Genussmensch“ oder „Familienmensch“ zu sein, sind blasse Eindrücke, die zunächst gut klingen – doch darauf kommt es in Wahrheit gar nicht an.

In diesem Artikel geht es vorrangig darum, was Männer von Frauen erwarten. Ein Teil trifft aber auch darauf zu, was Frauen von Männern erwarten.

Dein Auftritt

Bevor ich auf einzelne Eigenschaften eingehe: Bei deinem ersten Auftritt vor einem Mann zählt das Gesamtbild, die sogenannte Erscheinung. Sie besteht aus der Körperhaltung, der Bewegung, den schnell erkennbaren Emotionen und aus der Kleidung. Selbst wenn ich niemals rate, eine Rolle zu spielen: Du solltest wissen, wie du bei deinem Auftritt wirkst. Der unterscheid zwischen „ich komme irgendwo herein und mache irgendetwas“ und „ich trete irgendwo auf und weiß genau, was ich tue“ macht den Unterschied.

Und nun zu den Eigenschaften, die du möglichst haben solltest, wenn du einem Mann gefallen willst.

Zehn Eigenschaften,die Männer in dir suchen

1. Selbstvertrauen

Zunächst zur Ausnahme: Es gibt immer noch Männer, die „Betthäschen“ wollen. Doch was ist ein „Betthäschen“? Es ist eine Frau, die sich „übertrieben verfügbar“ macht. Und das ist nicht gefragt, es sei denn, du suchst einen ONS und nicht sonst. Selbstvertrauen zeigt sich äußerlich beispielsweise in der Sitzhaltung. Eine Frau, die sich ihrer Emotionen wie auch ihrer sozialen Fähigkeiten sicher ist, fühlt sich ungleich wohler als eine unsichere Frau. Und „Wohlfühlen“ strahlt aus. Hast du schon einmal von jemandem gehört, dass er (oder auch sie) sich in deiner Gegenwart wohlfühlt? Dann hats du die ersten Punkte gesammelt.

2. Unabhängigkeit

Vielleicht erstaunt dich, dass ich Unabhängigkeit an die zweite Stelle setzte. Also: Wie unabhängig bist du? Hast du zwei Pferde und vier Hunde? Kannst du dir niemals vorstellen, umzuziehen? Bist du abhängig von jemandem? Suchst du jemanden, der dich „vollständig“ macht? Willst du alles mit einem Mann zusammen machen? Das alles würde dafürsprechen, dass du abhängig bist – und möglicherweise auch von deinem Partner erwartest, von dir abhängig zu sein. Glaube mir – das geht nicht lange gut. Wenn du aber eigene Interessen hast, deine eigene Welt hütest und möglichst einen Job hast, der dich wirklich interessiert, dann hast du etwas gewonnen. Der Grund ist einfach: Du kannst kein festes „Schema“ heiraten. Du heiratest eine Person.

3. Gelassenheit und Freundlichkeit

Freundliche Gelassenheit zeichnet Menschen aus, mit denen Männer (und sicher auch Frauen) leben möchten. Diese Eigenschaften vermittelt Sicherheit – ein Vorteil, wenn man beabsichtigt, jemanden für lange Zeit (beispielsweise für eine Ehe) zu suchen. Übrigens bedeutet „gelassen zu sein“ nicht, keine Ideen zu haben oder Ideen zu verhindern.

4. Humor, Lächeln, Lachen

Den Humor zu behalten, ist in vielen Situationen wichtig. Wenn du eine Ungeschicklichkeit seinerseits mit Humor nimmst, wenn du ihn häufig freundlich anlächelst und an den richtigen Stellen lachst, dann gewinnst du gegenüber anderen. Einzige Ausnahme: Wenn er „unverschämt“ wird: Klare Kante zeigen, aber höflich bleiben.

5. Echte Gefühle zeigen – niemals Gefühle „spielen“

Wer weiß noch, was eine „Zicke“ ist? Der Ausdruck ist nicht mehr populär, der Typ schon noch. In Wahrheit versuchen Frauen, die als „Zicken“ bezeichnet werden, mit etwas zu punkten, das sie nicht besitzen, also eine Schau abzuziehen. Was Männer wollen, ist eine Frau, die emotional ausgeglichen ist und die Emotionen, die sie besitzt, nur dann zeigt, wenn es um Liebe und Leidenschaft oder existenzielle Fragen geht. Also: Wenn Emotionen, dann bitte echt und mit Hingabe.

6. Zurückhaltung statt falscher Neugierde: Nie sollst du mich befragen …

Jeder Mann hat Geheimnisse. Frage also nicht nach all seinen Ex-Freundinnen, schon gar nicht nach intimen Details. Stelle auch niemals die Frage „wie stellst du dir deine Traumfrau vor?“ – nimm an, dass sie vor ihm sitzt. Verblüfft? Überleg mal scharf ...

7. Deine Einstellung gegenüber anderen Frauen

Wenn du versuchst, andere Frauen abzuwerten, um sich selbst zu überhöhen, gehst auf einem schwankenden Seil durchs Leben. Der Mann, den du triffst, will wissen, wie du selbst bist – und nicht, wie du im Vergleich zu anderen Frauen bist.

8. Deine Kleidung

Bei der Kleidung scheiden sich die Geister. Die beste Regel: Trage Klamotten, in denen du dich selbst wohlfühlst, aber bitte keine „Schlafanzüge“ aka“ Loungewear“. Wenn du einen Mann triffst, der etwas „im Leben darstellt“, dann erwartet er auch von seiner Partnerin, dass sie sich in der Öffentlichkeit entsprechend kleidet. Ein Fehler, der vielen Frauen nicht bewusst ist: Trage keine Kleidung, die zu viel nackte Haut zeigen, vor allem keine zu kurzen Röcke oder übertrieben große Ausschnitte.

9. Deine Ziele

Männer mögen Frauen, die noch Ziele im Leben verfolgen. Die eigene Motivation ist ein Zauberwort – und wer motiviert ist, kann im Notfall auch mal den anderen motivieren. Passivität und negative Haltungen verhindern so gut wie alles, was zwischen zwei Menschen möglich ist.

10. Deine Lust

Wenn du deinem Partner niemals sagen würdest: „Du, ich habe Lust auf dich - lass uns zu mir gehen“, oder wenn du sonst Ängste hast, dich einzulassen – ja, dann merkt es der Mann. Wahrscheinlich wir ein höflicher Mann eine Floskel finden, um dich abzulehnen. Er wird dir (leider) nie sagen, dass du nicht infrage kommst. Also: Wenn du kannst, dann sag, wann du Lust hast und wie du sie gerne mit ihm erleben möchtest.

Mein Fazit: Männer bemerken mehr, als ihr ahnt

Männer gelten bei vielen Frauen als „Stoffel“, die „sowieso nichts bemerken“. Das ist ein schwerwiegender Fehler in der Einschätzung. Männer vermuten allerlei hinter der Stirn, unter der Bluse oder im Emotionsvorrat. Und die meisten haben schon Erfahrungen damit, was all die Täuschungen und Hohlphrasen bedeuten, die sie von Frauen hören. Und nahezu jeder Mann hat dich bereist eingeschätzt, wenn du durch die Tür kommst.

Schwein haben

Schein gehabt? Nun geht es im Schweinsgalopp weiter ...


Ich hoffe, ihr habt im neuen Jahr Schwein. Wer sich jetzt suhlen will, soll sich suhlen - Schweinchen wollen das nun mal. Und wer lieber drei Mal täglich unter die Dusche geht und sich anschließend parfümiert - warum nicht?

Was immer ihr dies Jahr vorhabt: Sichere Kontakte, sicherer Sex und ganz sicher auch ein paar „kleine Schweinereien“ - jede(r) so, wie sie/er es gerne hätte.

Und für euch anderen, die nicht so verschweint sind: Nur das Beste für eure Vorhaben, seien es Liebesdinge, berufliche Erfolge oder die Suche nach dem Glück.

Foto: Gebhard Roese © 2022

Der strafende Weihnachtsmann

Nein, den haben wir nicht genommen ...
Währen der „Zwischennächte“, auch Raunächte genannt, serviere ich einige Beiträge und Bilder, die es nur bis ins Archiv geschafft haben, aber dem harten Blick des Wohlanstands und der Qualität nicht standhielten.

Heute haben wir einen Weihnachtsmann mit Rute, der eigentlich einen Weihnachtsartikel zieren sollte.

Warum Empowerment oft Falschmünzerei ist

Empowerment heißt ja eigentlich Ermächtigung – und das hat einen schlechten Klang in Deutschland. Und der Begriff „Selbstbemächtigung“ kling wie aus einem weltfremden Lehrbuch. Doch nachdem von zahllosen Gurus und Geschäftemachern behauptet wurde, wir müssten unsere „Potenziale“ endlich ausschöpfen, kommt nun das „Empowerment“ in Mode.

Man könnte ja zynisch werden und sagen: Wer nicht mal ein Potenzial hat, soll jetzt wenigstens Macht bekommen.

Empowerment für Eliten?

Aber das ist es gar nicht. Neuerdings wendet sich die Branche der „Persönlichkeitsentwickler“ dem „Empowerment“ zu, vorzugsweise dem der Frauen. Und an wen wenden sie sich? Da zitiere ich mal:

An gebildete, weiße, konventionelle, attraktive Frauen aus der Mittelschicht in den besten Jahren ihrer Erwerbsfähigkeit.

Wann es sinnvoll ist, Sichtweisen und Verhalten zu ändern

Gut – es gibt eine andere Welt – und ihre Prophetinnen sind Sozialpsychologinnen. Sie glauben fest daran, dass sich einzelne Menschen (unter anderem auch Frauen) nicht zutrauen, ihre Potenziale zu nutzen. Das mag in Einzelfällen durchaus zutreffen, verdient aber keinen speziellen Namen. Es handelt sich auch nicht um Karriereberatung oder esoterisches Dummgeschwätz, sondern darum, „Missstände zu beseitigen“. Also letztlich um „Korrekturen der Sichtweisen und des Verhaltens“.

Oder wie es die Branche ausdrücken würde:

Der Begriff Empowerment steht heute für alle solchen Arbeitsansätze in der psychosozialen Praxis, die die Menschen zur Entdeckung der eigenen Stärken ermutigen und ihnen Hilfestellungen bei der Aneignung von Selbstbestimmung und Lebensautonomie vermitteln wollen.

Allerdings verführen auch solche Formulierungen dazu, andere Ideen wachzurufen, wenn es heißt, es gehe darum, verborgene Ressourcen freizusetzen. Und genau in diese unscharfen Formulierungen stoßen dann die falschen Gurus, die ständig behaupten, wir müssten nur unser „Unterbewusstes“ durchpflügen, um völlig neuen Fähigkeiten freizulegen.

Täuschen wir uns nicht: Der gewöhnliche Weg der meisten Menschen besteht darin, sich selbst soweit an die Grenzen der eigenen Möglichkeiten zu bringen, bis das Scheitern erkennbar wird. Sie können also gar nicht weiter „empowert“ werden.

Die Damen und Herren Sozialpädagogen tun also gut daran, auf dem Teppich zu bleiben und nur dort „Macht nachzuschieben“, wo es in der Vergangenheit zu viele Hürden gab, um sie sich zu holen.

Und: Es haperte ja nun wirklich nicht immer und überall daran, keine Möglichkeit der „Selbstbestimmung“ gefunden zu haben. Es gibt auch nach wie vor Genusssucht, Faulheit oder sich im Leben einfach treiben zu lassen.