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 Liebeszeitung - eine Zeitung für die Liebe, die Lust und die Leidenschaft

Der Verlust der Unschuld

Der Satz ist so altbacken, wie er gemeint ist. Die Inspiration soll den „Gefährlichen Liebschaften“ entstammen, die uns als „Les Liaisons Dangereuses“ als Roman bekannt sind - oder eben aus den gleichnamigen Verfilmungen. Es geht um zwei Verführungen, also um höchst skandalöse Themen, zumal eine der Damen jung und naiv, die andere verheiratet und betont tugendhaft ist.

Der Geist einer vergangene Zeit

Der Verlust der Unschuld - Beispiel aus dem Fotoshooting
Der Geist der Zeit wurde nun erneut wachgerufen - durch die Zusammenarbeit der Berliner Fotografin/Art Direktorin Tina Dubrovsky und des Designers Alexander Michael Arnold. Entstanden sind Bilder voller Sinnlichkeit, Wollust und morbidem Charme, geradezu so, als wäre keine Sekunde seit damals vergangen. Abgesehen von einem modischen „Ballgag“, der uns zusammen mit einer Rose symbolisch in die neue Zeit und ihre sinnlichen Verwerfungen führt.

Veröffentlicht wurden die Bilder von der „Sticks and Stones“-Agentur, das Copyright (© 2021) liegt bei den Fotografen und Initiatoren. Wer dabei mitwirkte, lest ihr am besten selbst auf der Webseite.

Ganz gewöhnliche Paare und Vibratoren

Funktion eines Vibrators: Auf den Exzenter-Motor kommt es vor allem an
Zugegeben: Eine Studie mit 49 als heterosexuellen bezeichneten Männern in Beziehungen ist eigentlich keine Studie, sondern ein Fragment. Dennoch ist aufschlussreich, was die Männer meinten, denen ein Paarvibrator „ins Nest gelegt wurde“. Bei „Paarvibratoren“ handelt es sich (jedenfalls in der Werbung) um speziell für Paare entwickelte Vibratoren, die beide Partner während des penetrativen Geschlechtsverkehrs stimulieren können, also „wenn sie ganz gewöhnlichen Sex haben“.

Allerdings ist bekannt, dass Paare auch „normale“ Vibratoren nutzen können. Außer der Form spielt für viele Anwendungen vor allem die Intensität der Vibration eine Rolle – schließlich muss die Vibration ja beide Partner durchdringen.

Wie fühlt sich der Mann, wenn ein Vibrator als "Dritter" hinzukommt?

Doch was fühlen eigentlich die Männer, die dergleichen „Spielzeug“ dem üblicherweise ablehnen?

Nun, die Vibration sorgt bei den Männern offensichtlich für eine zusätzliche Erregung – das körperliche Vergnügen wird also gesteigert.

Offenbar tat die Vibration aber auch der Partnerin gut, die auf diese Weise schneller und sicherer zum Orgasmus kam. Dazu hieß es:

Zu sehen, wie ihr Partner zufrieden ist, steigerte das eigene Vergnügen der Männer, wie Kommentare von Teilnehmern wie "Ich genieße Sex mehr, wenn mein Partner es tut."

Genannt wurde auch ein interessanteres, längeres „Vorspiel“, wie sie denn überhaupt angaben, dass sie die neue Vielfalt begeistert, die mithilfe des Paarvibrators möglich war.

Erstaunlicherweise sagten die meisten Männer, dass die Verwendung eines Vibrators die Intimität zwischen ihnen und ihrer Partnerin verbesserte, und sie dabei „paarorientierte“ Erfahrungen machten.

Paarvibratoren - Realität oder eher eine Behauptung der Hersteller?

Wer im Internet sucht, wird bald finden, dass es „den“ Paarvibrator nicht gibt – es kommt eben sehr darauf an, worauf man sich einlassen will. Zumeist werden solche Vibratoren als „Paarvibratoren“ bezeichnet, die während der Penetration in die Vagina eingeführt werden können. Dabei können (nach Herstellerangaben und dem Vernehmen) die Klitoris und der G-Punkt stimuliert werden, während der Penis in die Vagina eingeführt bleibt.

Gewöhnliche Vibratoren, besonders die besonders vibrationsstarken, können nach Berichten auch „äußerlich“, also beispielsweise am Damm genutzt werden. Wer sie jedoch einführen will, sollte auf die Größe achten und darauf, dass sie sich auch bei Erregung noch „handhaben“ lassen.

Letztendlich stehen für Paare zahlreiche „zusätzliche“ Analstimulationen zur Verfügung. Dazu gehören beispielsweise P-Punkt-Vibratoren (für Männer) oder sogenannte Analplugs, und sicherlich gehört auch das Zubehör für „Pegging“ dazu, welches allerdings eher den Mann begeistert.

Hinweis und Erklärung: Dies ist weder ein gesundheitlicher Rat noch eine Empfehlung, und der Artikel wurde von niemandem gesponsert oder anderweitig beeinflusst.

Das Zitat sowie einige Informationen entstammen dem Blog von Dr. Lehmiller. Ergänzende Informationen bekamen wir von "self" und einigen anderer Quellen. Die Studie ist bei "SAGE" verfügbar. Bedauerlicherweise bringt die Suche im Internet nach "Paarvibratoren" kaum mehr als Werbung hervor.

Ein bisschen Geduld ...

Liebe Leserinnen und Leser,

Im August haben wir leider zu wenig Kapazität, um an jedem Werktag einen Beitrag zum Thema „Dating“, zur Sinnlichkeit oder zur Liebe zu veröffentlichen. Im September geht es dann mit „Volldampf“ wieder los. In der Zwischenzeit bemühen wir uns, euch dann und wann ein „Leckerli“ zu präsentieren.

Euer Honey Bunny.

Der ultimative Dating-Ratgeber ist nicht ganz neu

Ich habe einige Dutzend Dating-Erlebnisberichte gelesen, überflogen oder zugesandt bekommen. Und die Liebeszeitung hat schon oft gesagt: Entweder, da trägt jemand extrem „dick auf“, oder man spürt aus jeder Zeile den Hass auf sich selbst, auf die infrage kommenden Partner(innen) oder auf die „Verhältnisse“. Eine meiner Freundinnen sagte mal: „liest sich aber schön“. Gut, dann brauchst du aber viel Humor, oder Schadenfreude. Oder so etwas in der Art.

Die Abschreiber und Sammler - leider oft ohne Ahnung

Unter den viel gelesenen Ratgebern stechen die hervor, die woanders abschreiben. Das wäre nicht weiter schlimm, wenn wenigstens diejenigen, von denen abgeschrieben wurde, einen blassen Schimmer von dem gehabt hätten, worüber sie schreiben.

Es gibt Ausnahmen - aber sie nutzen dennoch fast nichts

Oh ja, es gibt wissenschaftliche Zusammenfassungen. Einige habe ich hier gelobt - ich hätte es besser nicht getan. „Das Kennenlernen fremder Menschen“ ist keine exakte Wissenschaft, schon gar nicht, wenn es um „Liebe“ oder sonstige Gefühlswallungen geht. Und selbst die gutwilligen Eheberater, die sich alle Mühe geben, verfallen in eines ihrer Hauptprobleme: Sie wissen, was alles schiefgehen kann. Aber sie sehen nicht, was alles gut geht.

Wo findet jemand nun Hilfe, der gar nicht weiß, weiß er mit dem Kennenlernen umgehen soll?

Die praktische Hilfe - dein Freundeskreis

Die Frage ist einfach zu beantworten: Versuch und Irrtum, Kontakte zu Freundinnen oder Freunden. Dabei realistisch bleiben und nicht entmutigen lassen. Das ist das beste Rezept.

Der ultimative Dating-Ratgeber: Tu es einfach und schau, was geschieht

Ich habe für euch den ultimativen Tipp, falls ihr gerade Dates eingehen wollt und dabei noch zögerlich seid, wie das alles weitergehen soll. Dazu zitiere ich aus dem Kapitel „Erste Schritte“ aus dem Buch „Modern Dating“. Es wurde 2012 geschrieben und ist so aktuell wie heute.

(Wenn du jemanden kennenlernst ... ) mach dir nicht zu viel Sorgen um die zukünftige Entwicklung deiner Beziehung. Deine wichtigste Aufgabe ist einfach, herauszufinden, ob du diese Person so magst, ob du ein weiteres Date willst, und dann noch eines ... und dann ein weiteres. Solange deine Antwort „Ja“ ist, kommst du mit jeder möglichen Entwicklung zurecht.

Und wenn es nicht klappt? Dann verabredest du dich mit jemand anderem, und beginnst aufs Neue. Und mit jedem Mal wirst du etwas besser darin, und ein bisschen bereiter, falls du morgen der Liebe deines Lebens begegnen solltest.


Ich finde, das ist eine ausgezeichneter Idee und ich verlasse euch mit diesem Gedanken am heutigen Tag.

Zitat aus "Modern Dating: New York 2013.

Einfache Weisheit zum "Oralverkehr"

Heute gelesen:

Die einzige Art, wirklich guten Oralsex zu geben, ist Freude daran zu haben.

Dies erinnert mich an die häufigen, bildhaften Schilderungen, die in viktorianischen Schriften über das Phänomen des „Gamahuching“, einem Wort aus der französischen Sprache, dessen Herkunft auch dort umstritten ist. Es steht allgemein für „Oralverkehr“ wird aber häufiger für Cunnilingus als für Fellatio verwendet.

Im Allgemeinen gelten sowohl Fellatio wie auch Cunnilingus als lustvollste Form der sexuellen Begegnung - jedenfalls für die Begünstigten. Allerdings heißt es, dass einige Frauen sich nur ungern „gamahuschen“ lassen, weil es ihnen peinlich ist, während Männer oft sagen, es sei unhygienisch.

Leider sind es die gleichen Männer, die sich unglaublich gerne oral von Frauen aller Art „bedienen“lassen.

Dennoch bleibt eines stehen: Die beste Art, eine wirkliche gute Geliebte (oder ein guter Liebhaber) zu sein, ist die Freude daran, alles, was man tut, mit Lust und Leidenschaft zu krönen.

Und ja, ich weiß, dass manche von euch die Leidenschaft spielen, um ihren Partnern oder Partnerinnen einen Gefallen zu tun.