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 Liebeszeitung - Lüste, Liebe, Beziehungen und viel mehr.

Die weiteren Aussichten … einsame Tage und lauter Lügen

Einsame Tage und Nächte trotz „guter“ Ratschläge?

Mal ehrlich … das ist inzwischen absolut normal. Denn diejenigen unter euch, die viel wollen und kaum etwas zu bieten haben, sind beliebte Opfer für falsche Versprechungen.

Vor einigen Jahren las ich die Annonce (damals noch in der Zeitung:) „Suche einen Mann als Begleiter, Freund und Liebhaber … möglichst in einer Person“. Das ist brutal ehrlich – und kann so auch durchaus akzeptiert werden.

Freund gesucht - oder flirtbereiten Liebhaber?

Aber warum suchen manche Frauen einen wirklich guten Freund und beklagen sich dann, dass der Kandidat „nicht mit ihnen geflirtet“ hat? Da werden Männer selbstverständlich verunsichert. Suchen diese Frauen Schauspieler, die mal den Lebensberater im Mann spielen, dann aber wieder den ausdauernden Liebhaber?

Nein, dies ist nicht mein Thema – es ist das Dauerthema der „Friendzone“, in die Männer fallen. Was heißt: Du als Freund bist der treue, zuverlässige Anker im Leben der Spielerin. Und sie versucht weiterhin, mit vollem Einsatz einen Universalmann an Land zu ziehen, der sich „für alles“ eignet. Und vielleicht darfst du dir sogar noch all die Storys anhören, die sich dabei ergeben haben – feuchte Geschichten, versteht sich.

Arrangementst für Sex - möglich, aber auf Dauer auch befriedigend?

Man kann – frau auch. Sich zum Beispiel entschließen, die lustvollen Momente auf eine Nacht, ein Wochenende oder ein paar Tage zu beschränken. Wem das genug ist – der soll es tun. Ein paar Freunde zum Ausgehen, ein paar Freundinnen für die Psyche – das geht schon, jedenfalls eine Zeit lang.

Die Branche und ihre "guten Ratschläge"

Die „Branche“ bombardiert zurzeit die Presse damit, dass alles ganz anders ist, als es für Herrn oder Frau Mustermann aussieht. Der Tenor ist immer gleich: Du musst nur … irgendeinen Blödsinn glauben oder tun. Dann wird es schon was – also Mann, ab in die Muckibude. Und Frau – mach was anderes mit deinen Haaren, deiner Haut, deiner Kleidung.

Letztendlich heißt dies nur: Mach alles, was andere auch tun, nur viel mehr davon.

Wer glaubt denn an so etwas? Du?

Ich hoffe nicht.

Übrigens: Du kannst das alles ändern. Dieser Artikel wurde geschrieben, um dich wachzurütteln: Geh nicht mit den Massen, sondern finde deinen eigenen Weg durchs Leben.

Echte Werte als letzter Schrei bei der Partnersuche?

Echte Werte sind Werte, die jemand für echt hält. Verlässlichkeit, Treue und eine gut dosierte Balance von Geben und Nehmen gehören ohne Zweifel dazu – und darüber dürfte unter allen „echten“ Partnersuchenden eine gewisse Einigkeit bestehen.

Unsere Kultur und die Liebesehe

Diese Werte sind universell – jedenfalls im demokratischen und liberalen Europa. „Echte Zuneigung“ ist mindestens seit der Mitte des 19. Jahrhunderts die beste Zutat für eine gemeinsame Zukunft. Sie heißt „Liebesehe“ oder „Neigungsehe“ und ist eine Errungenschaft von Menschen, die sich den Zwängen der „arrangierten Ehe“ widersetzt haben.

Was wir außer einigen wenigen sozialen Grundlagen und Übereinstimmungen außerdem noch für „echte Werte“ halten ist von Vereinbarungen abhängig. Wer glaubt, sich an etwas festhalten zu müssen, was er (oder sie) für einen „Wert“ hält, muss sich zwangsläufig jemanden suchen, der genau die gleichen Vorstellungen vom „Wert“ hat.

Dieser Tage las sich, dass „echte Werte“ auf gemeinsamen Traditionen beruhen – sie würden für tiefe Verbindungen wichtig sein.

Nein, nicht in fremden Kulturen, nicht im konservativen Adel oder im Mittelalter, sondern jetzt.

Die besten Tipps für erfolgreiches Kennenlernen …

Die besten Tipps für das Kennenlernen im Internet? Sie haben sich seit 25 Jahren nicht verändert.

1. Personen aussuchen, die möglicherweise passen könnten.
2. Zeigen, dass du Interesse an ihnen hast.
3. Wenn jemand interessiert ist, Kontakt aufnehmen. Wenn möglich Telefonkontakt, dann Video-Call.
4. Möglichst bald persönlich verabreden.
5. Wenn es sofort „funkt“, ein weiteres Date verabreden.
6. Beim nächsten Date klären, ob die „Rahmenbedingungen“ stimmen.
7. Wenn der Rahmen stimmt, Beziehungen vertiefen - auch sexuell.
8. Bei „vielleicht“ nicht bedrängen, aber die Möglichkeit offenlassen.
9. Beim „Nein“ oder bei zu langem Schweigen die Person vergessen und einem neuen Kontakt folgen.
10. Dating unterbrechen, wenn es mehre Male schiefgeht. Dann an deiner Persönlichkeit arbeiten oder die Kennenlern-Methode wechseln.


Einverstanden? Schreibt mal, ob es für euch ähnlich war …

Sucht einfach jemanden, der euch guttut

Manchmal interessiert mich, was andere Autoren meinen. Besonders dann, wenn diese Personen tatsächlich „nahe am Menschen“ sind. Und tatsächlich habe ich dieser Tage einen aufschlussreichen Artikel in der Frauenzeitschrift „Brigitte“ gefunden. Einige Sätze sind ein bisschen zu akademisch, aber letztlich läuft alles auf einen Satz hinaus:

Man müsste einfach nur danach leben, was einem guttut!

Ich füge noch einen Satz hinzu:

Niemand hindert dich, liebe Leserin, lieber Leser, damit sofort zu beginnen.


Ist Liebe nun ein Gefühl – oder was denn?

Über Gefühle lesen die Menschen immer gerne – sie schmunzeln, sind zu Tränen gerührt oder gar betroffen. Tatsachen zählen weniger, weil sie entweder staubtrocken sind oder wegen der schöneren Illusionen ignoriert werden.

Also werden Gefühle auf den Markt geworfen wie Fallobst. Billiges Futter für Leser, die das „Schöne“ lesen wollen, aber nicht selber erleben können.

Gefühle aufpolieren?

Auf diese Leserinnen und Leser warten schon die Putzkolonnen des Geistes. Sie wollen uns sagen „Du, wir polieren deine Persönlichkeit auf – und dann kannst du auch diese tollen Erfahrungen machen.“

Sie verschweigen, dass es problematisch ist, diese Veränderungen vorzunehmen. Aber wer nach einem Strohhalm sucht, um auch etwas vom süßen Saft der Liebe zu kosten, wird auch danach kaum mehr aufsaugen, als ein Strohhalm hergibt.

Die Liebe - eine Naturkraft ohne feste Regeln

Tatsächlich ist die Liebe eine starke Naturkraft, die weder den Regeln der Moralisten, noch jenen der Soziologen oder Psychologen folgt.

Warum das alles so ist, und ob die Liebe nun ein Gefühl ist oder ein etwas „Machbares“, behandelt ein neuer Artikel auf „Sehpferd“.