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 Liebeszeitung - Lüste, Liebe, Beziehungen und viel mehr.

Wenn du Ansprüche an deine künftigen Partner(innen) hast …


Die Kurzfassung für Dich, wenn du es eilig hast - für alle ab 25 ...

- Beginne damit, dich selbst kennenzulernen.
- Wenn du „Ansprüche“ an andere hast, denke daran, dass die andere Seite auch Ansprüche haben könnte.
- Überleg dir also, ob du deine Ansprüche durchsetzen kannst.
- Wenn du immer noch „Ansprüche“ anmelden willst, orientiere dich am Partnermarkt, ob sie durchsetzbar sind.
- Wenn nicht, hör auf, dich mit „Dating“ herumzuquälen.

Wenn du über 25 bist, wirst du an dem gemessen, was du bereits erreicht hast. Das heißt, du solltest schon voll im Berufsleben stehen und eine gewisse Selbstständigkeit erreicht haben. Wenn du studierst, sollte das Ende des Studiums in Reichweite sein. Von dir werden darüber hinaus geistige, emotionale und soziale Eigenschaften erwartet – zumindest aber eine gewisse Reife.

Lass dir nichts „einreden“, weder von Frauenzeitschriften noch von Männermagazinen. Meide das „Wissen“ der sozialen Netzwerke ebenso wie die Sprüche des Volksmunds oder die öffentlich verbreiteten psychologischen Ratschläge.

Wie schon gesagt … beginne damit, dich selbst zu kennen.

Mehr bei Sehpferd.

Theresa-Berkley - die Legende von der berühmtesten Domina des 19. Jahrhunderts

Vor einigen Jahren habe ich hier eine Serie über Theresa Berkley, Pisanus Fraxi und über Henry Spencer Ashbee veröffentlicht. Damals haben viele meiner Leserinnen und Leser angenommen, dass die Liebeszeitung nicht kompetent wäre, ein solches Thema anzugehen.

Der Vorhang öffnet sich, die Akteure treten auf
Heute, im Juni 2026, weiß ich sicher: Das Sehpferd-Team hatte die besseren Argumente, und deshalb habe ich das Thema auf den neuesten Stand gebracht: Auf meinem Stammblog, "SEHPFERD".

Und hier ist der Link, in dem alles steht: Teils mit etwas Humor, dann aber wieder ernst genug, um den Vorhang aufzuziehen und die Mär von der "Königin des viktorianischen Flagellationsbordells" mit einigen Fakten zu bezweifeln.

Konzentration auf „Kommunikation“

Ich beschäftigte mich seit 1976, also seit 50 Jahren, mit menschlicher Kommunikation.

In den letzten Wochen und Monaten habe ich daran gearbeitet, meine Schriften aus den Jahren 1976 bis 1991 zu überarbeiten und der Öffentlichkeit auf „Realfeelings“ zur Verfügung zu stellen.

Beim Thema „menschliche Kommunikation“ setze ich dort an, wo die Theorie ihre Faszination verliert: in der Praxis. Gleichwohl nenne ich die historischen Wurzeln der Kommunikationstheorie, weise aber auch auf ihre Schwächen hin.

Wer es lesen mag: Hier ist der Schlüssel zu der vorläufigen Version, die noch aus lauter Einzelartikeln besteht.

Wer mag, soll sie bitte beurteilen, kritisieren oder meinetwegen auch verreißen. Wer sie gut findet, kann es einfach in die Welt des Internets hinausposaunen. Wer sie nicht mag, könnte dies vorzugsweise mir sagen.

Neues zu einer Volksweisheit - „Gleich und Gleich“

Volksweisheiten wie - „Gleich und Gleich“ oder auch "Gegensätze ziehen sich an" sollten kritisch hinterfragt werden. Stattdessen wurde "Gleich und Gleich" nun angeblich wissenschaftlich bestätigt. Wem nützt dies? Den Partnersuchenden? Unser Autor zweifelt daran.

Für manche Psychologen und Soziologen ist längst bewiesen, dass „Gleich und Gleich“ der Schlüssel zur perfekten Partnerschaft ist. Andere bezweifelnd dies. Allerdings sagen sie nicht „Gegensätze ziehen sich an“, sondern beispielsweise: „Die Eigenschaften von Paaren sollten sich ergänzen“.

Es gibt also drei Meinungen zum Thema:

1. Die Formel „Gleich und Gleich“ ergibt ideale oder harmonische Paare.
2. Gegensätze ergeben neue Perspektiven und interessantere Beziehungen.
3. Ergänzungen ergeben Mehrwerte oder Synergien.


Die erste These, so berichten zahllose Zeitungen immer wieder, habe sich als zutreffend erwiesen – doch welchen Wert hat diese Feststellung?

Woraus ergibt sich die Harmonie in Beziehungen?

Für Menschen mit relativ simplen Vorstellungen vom Zusammenleben spielte die Harmonie schon immer die größte Rolle. Doch auch sie basiert auf Persönlichkeitseigenschaften wie Verständnis, Toleranz, Problemlösungsfähigkeit und sicher auch Anpassungsfähigkeit. Sie werden also gerne lesen, dass die „Vögel mit gleichen Federn“ immer wieder zusammenkommen und damit glücklich werden.

Doch stimmt das alles wirklich? Oder schafft die Wissenschaft mit ihrer etwas einseitigen Betrachtungsweise vielleicht sogar Pseudofakten?

Sicher scheint nur zu sein, dass es auf die Kriterien für die angeblichen „Gleichheiten“ ankommt. Doch es gibt noch eine ganz andere Interpretation. (Zitat)

„Die ... Ergebnisse deuten darauf hin, dass selbst in Situationen, in denen wir das Gefühl haben, eine Wahl in Bezug auf unsere Beziehungen zu haben, möglicherweise Mechanismen hinter den Kulissen wirken, die uns nicht vollständig bewusst sind“.

Da war noch die Liebe, oder?

Könnte eines der „Mechanismen“ vielleicht Liebe sein? Ich kann nur hoffen, dass meine Leser(innen) sich auf sich selbst besinnen, bevor sie „Forschungsergebnisse“ als Grundlage für ihre Lebensplanung wählen.

Quellen:

(1) Studienergebnisse mit Zweifeln von einem Fachmann.
(2) Ursprung des verwendeten Zitats aus "Independent" (Tanya Horwitz).

Widersprüchliches über Sex, Dreier und junge Menschen

Es ist noch nicht so schrecklich lange her, da war ein Dreier eine Sache, die ein Hetero-Paar „angeleiert hat“, um ein ungewöhnliches sexuelles Erlebnis zu haben. Das war dann ein MFF-Dreier, also einer mit zwei Frauen und einem Mann.

Wenn der Mann den Deier wollte

Die meisten Frauen wussten oder ahnten jedenfalls, dass die größere Sensation bevorstand, wenn sie im Lauf des Treffens zu Intimitäten unter Frauen übergehen würden. Die meisten Männer waren davon begeistert, und schon im Vorfeld wurde damit geworben, dass die „Ehefrau Bi-Tendenzen“ habe.

Emanzipierte Frauen und der Wandel beim „Teufelsdreier“

Für viele Frauen war allerdings die „andere Variante“ interessanter: MMF, oftmals als „Teufelsdreier“ bezeichnet. Was zunächst paradox klingt, ist leicht erklärbar: Frauen wünschten sich die Auswahl, mit welchem Mann sie welche Art von Geschlechtsverkehr ausüben würden. Sie wollten also nicht „gewählt werden“, sondern selber wählen, mit welchem der beiden Männer sie jeweils aktiv werden wollten – und wie das geschehen sollte. Etwa zur gleichen Zeit wurde bekannt, dass Frauen durchs gerne Zuschauer bei Kontakten zwischen zwei Männern wurden – dazu mussten die Männer nicht homosexuell sein.

Die Frage nach dem „Wer darf mit wem welche Aktivitäten ausüben?“, wurde nach und nach zur Hauptfrage. Dazu war es üblich, vorher über die Regeln zu sprechen. Denn manche der Interessenten oder Interessentinnen erwies sich durchaus als etwas blauäugig.

Dreier – Träumen „junge Leute“ oder älterer Paare?

Die junge Generation wird oft bezichtigt, nach sexuellen Abenteuern zu suchen – auch mit mehreren Partnern. Doch andererseits ist das Interesse der jungen Menschen an Sex offenbar nicht so groß wie gedacht. Jüngst hieß es:

Insbesondere bei Jugendlichen im Alter von 17 bis 20 ist ein deutlicher Rückgang des Anteils derjenigen zu verzeichnen, die Erfahrungen mit Sex gemacht haben. So haben 2019 61 Prozent der 17-Jährigen Sex gehabt, 2025 sind es 40 Prozent.

Zudem, so kann man nachlesen, finde der erste Sex immer mehr in „festen Partnerschaften“ statt – das widerspricht der Theorie, dass immer mehr junge Menschen „offene Beziehungen“ suchen.

Es scheint also eher so zu sein, dass es um Menschen Paarbeziehungen geht, die die zwischen 30 und 50 Jahre alt sind - egal, wie man diese „Generation“ benennen will. Bekanntlich nutz sich das sexuelle Verlangen aufeinander ab. Und über die Besserung durch „Dreier“ konnte ich folgende Passage nachlesen:

„Alle Beziehungsmodelle, bei denen noch eine dritte Person oder vierte Person mit dazukommt, erfordern von den Einzelnen ganz viel emotionale Selbstregulationsfähigkeit, ganz viel Reflexion, ganz viel Selbstverantwortung."

Die beste Frage an sich selbst

Die beste Frage, die sich jemand stellen könnte, wäre diese: Lohnt sich der ganze organisatorische Aufwand und die emotionale Belastung? Im besten Fall erleben die Paare und „Dritten“ eine einmalige Erfahrung, die sie beflügelt. Und im schlechtesten Fall geht es ihnen emotional mieser als jemals zuvor.

Quellen:

Psychology Today (Übersetzt) :Unter hypothetischen Bedingungen bevorzugten Männer den gleichzeitigen Sex mit zwei Partnerinnen, während Frauen eine vielfältigere Präferenz für das Geschlecht der anderen Teilnehmer zeigten.

Bioeg.de (Junge Leute, 2026)

Watson (Dreier)

Buch: "Nur ernstgemeinte Zuschriften erbeten", Düsseldorf 1982

Drei Anfragen an die KI lieferten widersprüchliche Ergebnisse. Sie wurden nicht verwendet.