Lob des erotischen Fußes

Geschrieben von © Ubomi Ulobi •Freitag, 27. Juni 2014 • Kategorie: liebe an sich


Ein Lob des erotischen Fußes? Wir haben gewagt, eines der letzten Tabus in der erotischen Literatur, aber eben auch im Leben zu zweit aufzugreifen: die Verehrung des Fußes. Ein Schelm, wer dabei an Fetischismus denkt.

Vorläufer der Fußliebhaberei: Strumpfliebhaber-Magazine


Der männliche Voyeur und der weibliche Körper

Wer die Schönheit einer Frau beschreiben will, hat viel Möglichkeiten: Die Ängstlichen wagen nicht, den Körper zu beschreiben. Sie halten sich vielmehr lange beim Gesicht auf, Folgen der Halslinie, betrachten den Ausschnitt und vielleicht die Schenkel, wenn sie sichtbar sind. Die mutigeren Männer wagen es, sich die bekleidete Frau gänzlich nackt vorzustellen und auch die verdeckten Körperteile zwischen Hals und Knie zu loben. Ein ebenmäßiger Wuchs ist leicht erkennbar, und ob die Körperteile ein harmonisches Bild ergeben, kann auch jeder Mann beurteilen. Die Kenner wissen auch sogleich ob die Brüste die richtige Form und Größe haben, um als schön zu gelten. Der erotisch sensibilisierte Mann sieht dies auch bei einer Frau im Sommerkleid, und ebenso kann er beurteilen, ob die die Hüfte schlank, das Becken nicht zu breit, der Bauch nicht zu weit vorgewölbt ist. Auch erkennt er die Schönheit ihrer schlanken, gerade Beine, die in die Füße münden.

Schönheit und Lüsternheit - und was wir an Frauen loben

Wirkliche Schönheit ist selten, jedenfalls, wenn man die Maßstäbe der Griechen anlegt, die sich bis heute in Statuen der Aphrodite manifestiert. Ist Ihnen schon einmal aufgefallen, dass Männer wirklich schöne, völlig nackte Frauen am liebsten von der Ferne bewundern? Im Bett wünscht sich der Mann Lüsternheit, nicht Schönheit.

Alles an der Frau wird gelobt: ihr Verhalten, ihre Stimme, ihre Erscheinung, ihr Körper als Gesamtkunstwerk und im Detail. Sogar die Beschaffenheit und Farbe ihres Haares wird hervorgehoben. Männer loben, wie sinnlich sie sich kleiden und entkleiden kann. Alles an der Frau wird gelobt - nur ihre Füße nicht.

Erotische Füße – ganz normal?

Keine Fesseln (1), keine Fußrücken, kein Fußgewölbe, keine Fußsohle, keine Ferse, kein Ballen, keine Zehen – nichts ist offenbar erwähnenswert am weiblichen Fuß.

Verfolgt man die Geschichte der Fußerotik, so entsprang sie der gleichen Wurzel wie jede andere Form der Erotik auch: alles, was die bürgerliche Frau zu verhüllen versuchte, regte die Fantasie an. So entstand neben der Stiefelerotik auch eine Handschuherotik, denn die feinen Damen trugen außer Haus selbstverständlich Handschuhe. Die Erotik des Beines ging allerdings einen anderen Weg. Der männliche Blick sollte von der Rockkante nach oben wandern, nicht nach unten, und so war alles, was frivol war, darauf angelegt, den Blick möglichst weit am Bein entlang bis zu den weiblichen „Mysterien“ zu führen.

Die 1950er: Nylonerotik überall - der Strumpf wird zum Objekt der Begierde

Nylonerotik der 1950er Jahre
Jahrelang war die „Nylonerotik“ dabei das Vehikel: Strümpfe, von frivolen „Tanzgürteln“ („Strapsen“) gehalten, waren der Renner der Erotik der 1940er und 1950er Jahren (Nylonstrümpfe kamen am 15. Mai 1940 auf den Markt).

Selbstverständlich beinhaltete die Nylonerotik auch eine gewisse Fußerotik, doch war das eigentliche Ziel der damaligen Magazine, junge Frauen in frivoler Wäsche zu zeigen. Man kann sagen, dass mit dem massenhaften Vertrieb von Nylons und Tanzgürteln („Garter Belts“) ein wahrer Run auf einschlägige erotische Magazine einsetzte..

Die Füße selbst waren und sind immer wieder Gegenstand von Ritualen: besonders Fußwaschungen und Fußmassagen haben einer Jahrtausende alte Tradition, während Fußküsse erst seit Jahrhunderten als Akt der Unterwerfung galten.

Das zwiespältige Verhältnis: Lust, Ekel, Ausgleich

Die Lust am Fuß ist zwiespältig: Die Waschungen und Massagen werden von den Rezipientinnen gemeinhin als wohlig empfunden, während intensive Küsse, Zungenwaschungen und das Einsaugen und Einspeicheln der Zehen gemeinhin seitens der begünstigten Damen gemeinhin als widernatürlich angesehen werden. Bei den aktiv tätigen Personen gibt es ebensolche Unterschiede. Waschungen, Massagen und Pflege gehören zu den gewöhnlichen Dienstleistungen, die nicht zwangsläufig erotischer Natur sein müssen. Fußliebhaber wollen aber, je nach persönlicher Ausrichtung, Füße bewundern, verehren, küssen und belecken. Auf diese Weise entsteht oft ein asymmetrisches Verhältnis von Dienstleistung, Hingabe und Gunst, und entsprechend müssen die psychischen und pekuniären Gleichgewichte stets neu verhandelt werden. Frauen sind oft sehr befremdet von Fußliebhabern, und teils sind sie es völlig zu recht. Denn wenn einen Frau etwas tun muss, wovor sich sich ekelt, dann wird sie dies nicht ohne einen Ausgleich tun – wenn überhaupt.

Die reine Erotik des Frauenfußes

Schöne Füße küssen
Dabei versprühen die Frauenfüße pure Erotik, gleich, ob sie dem Betrachter noch unter herausfordernden Stiefeletten verborgen sind, oder mit teilweiser Nacktheit in High Heels verlocken. Der aufmerksame Mann erkennt aus dem sinnlichen Zusammenspiel von Muskeln und Sehnen, ob die Trägerin der High Heels häufig oder eher selten dieses erotische Schuhwerk spazieren führt. Der Sommer ist die Zeit des Flirts mit halb nackten Füßen, die nicht nur Fußliebhaber begeistern, sondern auch den neutralen Beobachter verwirren. Schließlich gehen manche Frauen noch einen Schritt weiter: Sie präsentieren an ungewöhnlichen Orten den splitternackten Fuß, an dem mancher Männerblick hängen bleibt.

Wie Frauen die Bereitschaft zur Fußerotik signalisieren

Mache Liebhaber des erotischen Fußes schätzen sehr, wenn ein kleines Goldkettchen die Fesseln umspielt. Es kann ein Hinweis darauf sein, dass die Trägerin sanfte Berührungen und Küsse zulässt – beim Liebhaber des Frauenfußes ruft allein der Gedanke daran sinnliche Lüste hervor. Blickfänge wie rote Zehennägel oder Zehnringe regen die Fantasie ebenfalls an, und zumindest der Zehnring ist ein weiteres Indiz dafür, dass die Frau nicht abgeneigt ist, ihre Füße aus der Nähe bewundern zu lassen. Wie überall ind er Erotik sonst, gibt es auch hier die Naturliebhaber: Bei ihnen soll der Fuß nichts als nackte, ursprüngliche Natur ausstrahlen, ohne Farbe und ohne Schmuck.

Baden und massieren als Stufen der Sinnlichkeit

Der begehrliche Liebhaber wird darum bitte, diese Füße baden oder massieren zu dürfen, gelegentlich wird ihm dieser Wunsch gewährt, denn diese Behandlung des Fußes wird auch außerhalb der erotischen Beziehungen als sehr intim und äußert sinnlich empfunden.

Die Lust am weiblichen Fuß

Und der wahre Liebhaber des Frauenfußes? Er wird es nicht bei der Bewunderung lassen, sondern darum bitten, den Fußrücken zärtlich küssen zu dürfen, die Fersen und Sohlen mit der Zunge zu reinigen und schließlich wollüstig die Zehen einzusaugen. Es ist ihm ein Vergnügen, der Dame zu Füßen zu liegen, um von ihr die Gunst zu erbitten, die Füße küssen zu dürfen, und er wird die Gnade zu schätzen wissen, die von ihm bewunderten Füße zu liebkosen.

Wie ein Fuß nackt wird und warum Männer Stiefel küssen

So, wie manche Männer nicht mögen, wenn die Frau nackt ins Liebesnest schleicht, so wollen manche andere die Füße nicht sofort nackt sehen. Die Bewunderung beginnt bereits beim erotischen Schuhwerk, so wie andere Männer die Brüste erst einmal von einem Spitzen-BH verhüllt spüren wollen. Und so, wie mancher Mann seine liebste über der Kleidung streichelt, bevor er die nackte Haut spüren darf, so will mancher Fußliebhaber erst einmal die Stiefel, Stiefletten oder High Heels bewundern und küssen. Für ihn geht damit oft ein Traum in Erfüllung, vor allem dann, wenn die geliebte Dame ihm gestattet, am Ende die schützende Hülle des Fußes zu entfernen.

Ihr zu Füßen liegen

Einer Frau zu Füßen zu liegen, ihr die Füße zu waschen, ihr die Füße zu küssen und die Zehen zu umspielen – welche Lust ist dies für den unterwürfigen Mann, der sich endlich einmal am unteren Ende der Macht fühlen will. Einen Frauenfuß vom Schuh oder Strumpf zu befreien, um ihn endlich nackt und bloß bewundern zu können, ist für den Liebhaber schöner Füße die höchste Wonne. Wer unterwürfig ist, weiß, dass er sich alle dies oft erst verdienen muss, aber es ist sein höchstes Glück, endlich den nackten Frauenfuß bewundern zu dürfen.

Drei Nachworte

Das erste Nachwort an diejenigen, die dies alles als pervers ansehen: Sinnlichkeit ist nicht an sich pervers, und Füße sind keine "schmutzigen" Körperteile.

Das zweite Nachwort an jene, die sagen: "na, nackte Füße kann ich doch im Sommer überall sehen - was ist daran erotisch?" Nun, erotisch ist immer die Intimität, unter der eine Handlung stattfindet, deswegen ist der nackte Fuß auf der Straße oder Strandbad völlig uninteressant.

Das dritte Nachwort an diejenigen, die von Wünschen getrieben sind: Sinnlichkeit ist schön, aber das „Getriebensein“ von der Lust ist oft zerstörerisch. Die Liebe zu einer Frau besteht nicht darin, ihr die Füße zu küssen, sondern sie mit Geist, Sinnlichkeit und sozialen Empfindungen in ihrer gesamten Persönlichkeit zu lieben.

(1) Der Übergang zwischen Bein und Fuß, genauer zwischen Waden und Knöcheln.
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Anal ganz egal – oder heiß begehrt?

Geschrieben von © induna •Sonntag, 15. Juni 2014 • Kategorie: lifestyle


Sanft und mit Augenkontakt geht es besser


Neulich, im Bayrischen Fernsehen, relativ unvermittelt: „Reden wir über Analverkehr?“ Einer der Woidboyz fragte Lilo Wanders danach. Und die erklärte ganz kühl (und kompetent), warum manche Männer Analverkehr mögen und dass es dabei keinesfalls ausschließlich um schwule Männer ginge.

Fragen wir uns doch mal: Was ist dran am Mann, und wann mag er seine Rosette öffnen, um anale Lüste zu genießen? Was ist das Tolle daran, und warum mögen es manche Männer mehr als andere?

Anal mental: Neugierde und Abscheu

Männer haben, kultur- und zeitabhängig – eine wesentliche größere Freude daran, Frauen „anal“ zu beglücken als dieselbe Prozedur an Männern zu vollziehen. Man kann dies als mentales, soziales oder gesellschaftliches Problem ansehen, denn anatomisch ist es beim aktiven Analverkehr ziemlich gleich, ob der Mann eine Frau oder einen Mann beglückt. Analverkehr zwischen Mann (aktiv) und Frau (passiv) wird von den meisten Paaren zunächst nur als Experiment betrieben – und zumeist sind die Frauen meisten davon wenig begeistert, weil sie selten (wenn überhaupt) positiv-sinnliche Empfindungen dabei haben. Die Frau dient dabei - mental und physisch – als „Lustmodell“ oder „Vorverstärker“ männlicher Erregung, während sie den Analverkehr mehr oder weniger „ihm zur Freude“ zulässt.

Anal passiv für Hetero-Männer – alles läuft über die Frau

Recht ähnlich verhält es sich mit dem passiven Analverkehr: Heteromänner wünschen sich bei ersten Versuchen so gut wie immer die Verführung durch eine Frau, seltener durch ein Paar. Auch dabei dient die Frau als „Lustverstärker“, die zunächst für sexuelle Erregung sorgt, um sodann als „Mittel zum Zweck“ zu dienen und den Mann durch vorsichtige Stimulation durch Vibratoren und Dildos sowie reichlich Gleitcreme auf den Analverkehr vorzubereiten. Handelt es sich um eine Solo-Frau, so wird die Penetration zumeist mit einem Strap-On-Dildo vollzogen.

Körperliche Empfindungen zu Anfang

Sowohl Männer wie auch Frauen erinnern sich zumeist an anale Sensationen wie das Einführen von Zäpfchen oder eines Fieberthermometers in den Anus. In der Regel wird das Gefühl als „eigenartig“ beschreiben und liegt zwischen Abscheu und Wonne. Dabei entstehen beim Einführen etwas andere Gefühle als beim Herausziehen. Wer schon einmal das Glück oder das Pech hatte, einen Finger oder Dildo im Anus zu spüren, kann die Anfangsempfindungen zumeist nachvollziehen. Männern über 40 sollte diese Erfahrung inzwischen geläufig sein: Arztfinger oder Ultraschallsonde Sonde bohren sich bei der Prostatauntersuchung einige Zentimeter tief in den Enddarm. Beim Mann wird hier eine besonders empfindliche Stelle der männlichen Anatomie erreicht: die Prostata, die sich hinter der Darmwand befindet und dort sehr sensibel auf Berührungen reagiert. Diese Empfindungen chargieren von „stechend schmerzhaft“ über „unangenehm reizend“ bis „flächig irritierend“, wie beim starken Harndrang. Doch diese Reizungen können ebenfalls sinnlich sein, vor allem, wenn sie zu Anfang nur mit leichtem Druck ausgeübt werden und der betreffende Mann sich in einer erotischen attraktiveren Situation befindet als bei einem Arzt.

Mentale Empfindungen beim Analverkehr und Macht

Es gibt Männer, die sich anal nicht verwöhnen lassen wollen, sondern die Penetration als „endgültige Unterwerfung“ ansehen. Ihre Absicht ist, sich durch die empfundene „Erniedrigung“ in die sexuelle Abhängigkeit fügen. Wir befinde uns dabei im Grenzbereich zwischen reiner Wollust (Prostatastimulation), dem Rollenspiel (Rollentausch, anal „genommen“ werden) und der tatsächlichen Abhängigkeit, weil diese Praktiken nicht an die Öffentlichkeit dringen dürfen. Dies gilt auch dann, wenn (wie in den meisten Fällen) die Penetration durch eine Frau mithilfe eines Geräts (Strap-On-Dildo) vollzogen wird.

Sinnlichkeit und Gewöhnung beim Mann

In der Regel hat nur der „begünstigte Mann“ einen Vorteil von der analen Penetration. Die wahren Freuden wird er allerdings kaum sofort genießen können, denn zumeist sind Männer von mehreren Faktoren verwirrt:

1. Das erste Mal ist überwältigend, wird oft als schmerzhaft empfunden und ist daher zumeist wenig lustvoll, gleichwohl aber sehr erregend.
2. Als anregend, zugleich aber befremdlich gilt zunächst das reine Einführen und Herausziehen des Objekts, mit dem die Penetration vollzogen wird. Dabei unterscheidet sich das Hineingleiten gefühlsmäßig vom Hinausgleiten. Als lustvoller wird zumeist das Hinausziehen empfunden.
3. Dringt das Objekt bis zur Prostata vor, wird dies beim ersten Mal so gut wie nie als angenehm empfunden. Der männliche Körper muss sich erst an diesen heftigen, unmittelbaren Reiz gewöhnen.
4. Der Penis wird bei der Prozedur nicht zwangsläufig „steif“. Der Grad der sexuellen Erregung kann also nicht, wie sonst üblich, am Penis abgelesen werden.
5. Ob im Rollenspiel, oder als lustvolle Stimulation – manche Männer wollen das Gefühl immer wieder erleben, andere nie wieder. Ein bisschen „Suchtgefahr“ ist dabei, zumal bei unterwürfigen Männern.

Möglichkeiten und Grenzen für die Frau

1. Das erste Mal kostet oft Überwindung, weil der Analbereich als „schmutzig“ gilt oder der Analverkehr als „schwul“. Dennoch lohnt sich der Versuch, wenn der Mann Lust dazu hat. (Siehe Punkt 5)
2. Ob Finger, Dildo oder Plug: Vorsicht ist die Mutter der Rosette. Beginnen Sie mit Dildos von ungefähr einem Zentimeter Durchmesser, nicht mehr, und nehmen Sie viel Gleitcreme.
3. Soll die Prostata stimuliert werden, muss einseitig Druck auf die Darminnenwand ausgeübt werden. Der Finger muss also in „kille“-Stellung gebracht werden – beim Dildo empfehlen sich anatomisch sinnvolle P-Punkt-Modelle.
4. Frauen empfinden rein körperlich (biologisch oder mechanisch) so gut wie keine Lustgefühle bei der Prozedur – im Gegenteil. Insbesondere sogenannten Strap-on-Dildos billiger Bauart können stark drücken und dadurch Schmerzen verursachen. Die Behauptung, spezielle Konstruktionen würden dennoch Lustgefühle erzeugen, gilt überwiegend als Werbeargument der Hersteller.
5. Frauen können aber eine mentale Genugtuung daraus gewinnen, den Mann „nun in jeder Hinsicht“ zu beherrschen. Dadurch können Frauen ihre Männer eng an sich binden.

Hinweise für Paare

Experimente sind immer zweischneidig: Gelingen sie, ist ein weiteres tolles Erlebnis der Lust gewonnen, misslingen sie, kann tagelanger Frust (eventuell gar Verweigerung) die Folgen sein. Deshalb: Trippelschritte statt Riesenschritte beim Analverkehr – bei Frau und Mann. Beginnen sie immer sanft und benutzen Sie immer Hilfsmittel, vor allem genug Gleitmittel. Hilfe im Internet finden Sie zuverlässig bei Netdoktor. Beziehen Sie Ihre Informationen nicht aus pornografischen Filmen - aus reißerischen Gründen sind die Frauen darin immer nackt oder in federleichte Dessous gekleidet. Das ist nicht nötig, um die erwünschten Effekte zu erreichen.

Hier noch ein paar Tipps, die Ihnen den Einstieg erleichtern:

Sorgen Sie dafür, dass sie ungehindert kommunizieren können und seien Sie jederzeit darauf gefasst sein, die Sache abzubrechen. Quälender Schmerz ist nichts das Ziel, sondern extreme Lust.

Führen Sie zu Anfang alle Didos mit der Hand, nicht mit der Hüfte – Sie benötigen Sensibilität für das Einführen.

Falls Sie Hüftstöße (Strap-on-Didlo, Harness) erproben wollen – tun Sie dies nur mit gepolsterten, gut passenden Exemplaren, die natürlich etwas teurer sind. Falls Sie etwas anderes lesen (es gibt dazu anderslautende Tipps im Internet) bedenken Sie, dass sie bei der Penetration eines Mannes möglicherweise viel Kraft aus der Hüfte anwenden müssen. Dies gilt zumal dann, wenn Sie oder der Mann unerfahren sind. Teilweise werden abenteuerliche Tipps aus kommerziellem Interesse gegeben, deshalb hier der Rat: Ein dünner, glatter, vielleicht leicht gebogener und oben etwas verdickter Dildo (Eichelform), handgeführt, reicht für den Einstieg in die Welt analer Lüste. Wie sagte dich einst ein Heimwerker-Berater: Die Anschaffung teurer Hobbygeräte hat oft nichts mit der sinnvollen Verwendung derselben zu tun.

Hinweis: Der Artikel ist eine Zusammenfassung verschiedener öffentlich zugänglicher Informationsquellen - dennoch sollten Sie sehr vorsichtig bei eigenen Versuchen sein und gegebenenfalls einen Arzt befragen.
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Der sinnliche Hals – der vernachlässigte Körperteil

Geschrieben von © induna •Freitag, 16. Mai 2014 • Kategorie: lust und sex


Erotischer geht es nicht: Halsschmuck einer Hure


Ein Frauenhals – sinnlich, nackt, sensibel, von Nerven und Adern durchzogen und von zartester Haut bedeckt. Sie zeigt ihn vor, bietet ihn lustvoll und zugleich verletzlich an, wild entschlossen, sich ihm erotisch zu unterwerfen.

Der Hals an sich ist mehr als die Verbindung zwischen Kopf und Rumpf. Er beinhaltet ist auch die Verbindung des Gehirns zur Vagina, und wenngleich die Nervenstränge von außen nicht erkennbar sind, so scheinen sie doch durch Berührungen des Halses ansprechbar zu sein. Jedenfalls erschauern viele Frauen, wenn man sie den Hals hinab küsst, vor allem in der Gegend der Kehle und der empfindlichen Halsschlagadern. Kafka deutete s einmal an, als er schrieb:

Schließlich küsste er sie auf den Hals, wo die Gurgel ist, und dort ließ er die Lippen lange liegen.


Der Vampir als Halsliebhaber und die Erotik des Vampirbisses

Doch die eigentliche Erotik des Halses verdanken wie einem ganz anderen: Bram Stocker und den Filmen, die über seinen Helden „Dracula“ gedreht wurden – inklusive seines lustvollen Harems. Denn nicht nur der Frauenhals ist das Ziel lüsterner Vampire und Vampirinnen, auch der zarte Hals des Jünglings wird nicht verschont:

Eines der bezaubernden Mädchen näherte sich und beugte sich weit über mich, dass ich den Hauch ihres Atems au meiner Haut fühlen konnte. Einerseits süß, honigsüß, sodass er dasselbe Kribbeln durch meine Nerven jagte wie ihre Stimme, lag anderseits etwas Bitteres unter der Süße, eine bitte Anstößigkeit, wie man sie in Blut riecht. Das Mädchen ging in die Knie und beugte sich begierig über mich. Ich fühlte eine bedachte Wollust, die beides gleichzeitig war: erregend und abstoßend. … Tiefer und tiefer sank ihr Kopf, an meinen Lippen und meinem Kinn vorbei, als wollte er sich auf dem Weg zu meiner Kehle beschleunigen. Dann hielt sie inne, und ich konnte das Geräusch ihrer Zunge hören, wie sie ihre Zähne und Lippen leckte, und ihren heißen Atem an meinem Hals fühlen. Die Haut begann zu kribbeln, wie sie es tut, wenn sich eine Hand zum Kitzeln nähert. Ich konnte die zarte, bebende Berührung auf meinem überempfindlichen Hals spüren und die tiefen Abdrücke zweier scharfer Zähne, die sich nicht mehr bewegten, sondern innehielten. Ich schloss meine Augen in einer Art erschöpfter Ekstase und wartete mit klopfendem Herzen.


Totale Hingabe nur beim Vampir?
Totale Hingabe - nur beim Vampir?

Nun sagt man, die gesamte Legende des Vampirs sei nichts mehr als eine Beschreibung der sinnlichen Wollust, die man kaum anders hätte schildern können. Ob der Vampir Mann oder Frau ist und das Opfer Frau oder Mann: Immer erscheint der Vampir als verführerisches Wesen, das von vornherein die Sinne lähmt. Bittere Süße? Eine erregende und zugleich abstoßende Wollust? Das klingt alles eher nach einem Geschlechtsakt als nach einem Vampirbiss. Und tatsächlich: Im Film wurde als bald der „erotische Vampir“ kreiert, meist in Frauengestalt, der Frauen und Männer verführt und schließlich Körperflüssigkeiten absaugt – mal Sperma und mal Blut.

Halsliebkosungen nur noch als Transfer zu den Brüsten?

Typische Haltung; Nimm mich!


Nachdem Dracula, seien Gespielinnen und seine Töchter abgedankt hatten, blieb nicht viel übrig von der Erotik des Halses. „Hals“ und „Kuss“ wurden in erotischen Romanen bald äußert stiefmütterlich behandelt. Da werden im Schnellverfahren „die Wange, der Nacken und der Hals“ geküsst, aber die eigentliche Erotik wird bestenfalls an Mündern, Brustwarzen und Vaginen festgemacht. Der Hals ist sozusagen nur nach für den kurzen Transfer der Küsse vom Mund zu den Brüsten zuständig.

Zwei Theorien zur Lust am sinnlich dargebotenen Hals

Der Hals als Symbol der Unterwerfung

Dabei ist der Hals wirklich ein Brennpunkt der Sinnlichkeit. Zudem kann der geneigte Partner vermittels des dargebotenen Halses das ultimative Signal der Unterwerfung senden. Er/sie muss nur noch den Kopf in den Nacken legen und die Kehle darbieten, was besonders bei sanften, weißen und schönen Frauenhälsen eine unnachahmlich erotische Wirkung hat. Verhaltensforscher halten die Geste für einen Rest der archaischen Unterwerfungsgesten: Wenn ich dir die Kehle zum Beißen anbiete, hast du mich besiegt – du bist der Leitwolf, nicht ich.

Der Hals als Steigbügel zu den Brüsten

Es mag wohl auch sein, dass der Halse für die Männer der bürgerlichen Epoche ein beliebter Zugang zu den Brüsten der Frau war. Wer auch nur andeutungsweise erotische Vergnügungen genießen wollte, versuchte als Erstes, sich einen Zugang über den Hals zu verschaffen, an dessen unterm Ende Broschen und Blusenknöpfe darauf warteten, geöffnet zu werden, sei es in der voyeuristischen Fantasie oder in der Realität. Jeder Zentimeter Haut, der zwischen Kehle und Brust zusätzliche geküsst und liebkost werden durfte, zählte. Zwar zeigten die Damen des 20. Jahrhunderts ihre schönen Brüste durchaus freizügig in teils gewagten Ausschnitten – aber das bedeutete nicht, dass der Liebhaber die Brustansätze auch küssen und berühren durfte. Man mag daraus entnehmen, wie erregend es war, am „Hals entlang“ zu küssen und dabei so lange fortzufahren, bis die allzu neugierigen Lippen abgewehrt wurden.

Kopf zur Seite oder nach hinten, den Hals lüstern anbieten


Den Hals küssen und streicheln

Die Techniken, den Hals zu küssen und sanft mit den Händen zu liebkosen, werden selten beschrieben, aber beispielsweise hier dafür umso ausführlicher. Wichtig ist beim Küssen von empfindlichen Körperteilen immer, sanft zu beginnen und möglichst ohne Druck und Saugeffekt zu küssen, solange noch nicht klar ist, wie die Partnerin oder der Partner reagiert. Die Hände streicheln sanft und zunächst nur mit den Kuppen von oben nach unten.

Der Tod spielt mit: Niemals strangulieren

Grobe und zupackende Hände haben am Hals, insbesondere an der Kehle, nichts verloren – schon gar nicht bei Verführungen. Am Rande sei bemerkt, dass sogenannte erotische „Würgespiele“ Spiele mit dem Tod sind, die gesellschaftliche Ächtung verdienen. (Siehe auch Liebe Pur).

Der Halsschmuck – Hinweis auf sinnliche Lüste

Der Hals ist – neben Ohren und den Händen – der Körperteil, der am meisten geschmückt wird. Je schöner die Frau, umso weniger voluminös sollte der Schmuck sein. Echter Gold- Silber- oder Perlenschmuck im dezenten Design wirkt um Längen sinnlicher als Modeschmuck, der mehr zum Hervorheben des Gesamtbildes dient. Generell gilt: Halsketten ohne Anhänger oder mit sehr dezenten Anhängern betonen die Sinnlichkeit des Halses selbst und unterstreichen seine Verletzlichkeit.

Je tiefer die Kette reicht oder je mehr der Anhänger hervorgehoben wird, umso mehr bekommt der Halsschmuck einen wilderotischen Charakter. Anhänger, die deutlich in Richtung Brüste weisen (dazugehören paradoxerweise auch große Kruzifixe), sind deutliche Markierer sexueller Wünsche.

Selbstverständlich kann der erotische Charakter des Halses auch durch Halsbänder aller Art hervorgehoben werden. Je nach Mode ist es möglich, diese auch außerhalb bestimmter Kreise zu tragen, in denen Halsbänder als Zeichen der Unterwürfigkeit angesehen werden. Ein Samtband wirkt dabei besonders sinnlich, während ein Lederhalsband recht eindeutig auf Rollenspiele hindeutet.

Das Halsband – Hilfsmittel für Rollenspiele

Kein Zweifel über die Absichten - Halsband einer Hure
Jeder bandförmige Schmuck des Halses wird erotisch als Halsband verstanden. Es kann bedeuten: Sieh mal, wie schön mein Hals ist – und schau mich näher an.“ Dieser Auffassung waren vor allem die Damen in den feinen Wiener und Budapester Bordellen, die nicht selten einen Halsschmuck trugen, der an eine behaarte Vulva erinnerte. (Bild) allerdings kann es auch bedeuten: „Ich will von dir geführt werden“. Das gilt im Prinzip für jedes Halsband, vor allem aber für breite Lederhalsbänder, zumal dann, wenn dieses noch Ösen für Karabinerhaken beinhaltet. Wenn Sie Freude daran haben: Die Auswahl an Halsbändern ist riesig, und manche enthalten sogar Schmucksteine oder Symbole. Je breiter und grober ein Halsband ist, umso mehr wechselt der Eindruck von „dekorativer Halsbetonung“ zu „Bereitschaft zu Rollenspielen mit Disziplin“. Sie müssen allerdings immer damit rechnen, dass ihr Halsband nicht nur als Schmuck angesehen wird, sondern auch als Aufforderung, Sie „an die Leine zu nehmen“.

Tätowierungen am Hals? Eher nicht

Ob man den Hals verzieren oder verunzieren soll, ist einerseits Geschmackssache, andererseits aber auch ein ästhetisches Problem. Kaum ein anderer nackt dargebotener Körperteil der Frau (außer dem Gesicht) wird so oft angesehen wie der Hals, und deshalb wirkt auch alles sinnlich, was den Zugang von Hals zu den Brüsten und darüber hinaus markiert. Frauen sollten sich diesen Bereich deshalb offen halten für die Wechselfälle der Liebe. Heißt im Klartext: Nicht tätowieren lassen, sondern variabel und situativ schmücken.

Harte Bandagen – Pranger und Hälse

Wenn von Prangern redet, denkt zumeist an Holzkonstruktionen, in die Öffnungen für den Hals, die Hände und/oder die Füße eingebaut sind. Sie wurden in der Justiz vergangener Zeiten als Schmähpranger eingesetzt, also als eine vergleichsweise milde, aber wirksame Strafe zur Beschämung der Täterinnen und Täter. Teilweise wurden aber auch Pranger eingesetzt, bei denen die Person stehen musste, indem sie am Hals mit einem Halseisen befestigt wurde, was ausgesprochen schmerzhaft und schwer zu ertragen war. Mobile Pranger nennt man auch „Strafgeigen“. Bei ihnen werden die Arme mit dem Hals verbunden, sodass man die Delinquenten (meist zänkische Damen) über den Markplatz führen konnte.

In der heutigen erotisch motivierten SM-Szenerie wird wieder viel mit Prangern gearbeitet, die zur Erniedrigung und zur Bestrafung eingesetzt werden. Dabei werden auch Halseisen in verschiedener Form verwendet. Der Pranger dient dabei dazu, die erotische Erniedrigung auf die Spitze zu treiben, ist zugleich aber auch eine theatralisch wirkende Kulisse, um das Rollenspiel glaubwürdiger zu machen. Den „Subs“ ergeht es dabei ähnlich wie den Delinquenten im Mittelalter: Sie müssen alles ertragen und haben keine Möglichkeit mehr, sich gegen Übergriffe zur Wehr zu setzen. Fixiert man nun insbesondere den Hals, so wird das Gefühl der Wehrlosigkeit noch größer, als wenn nur die Hände und Füße im Pranger stecken. Zu Zeiten der Pranger auf Marktplätzen liebten es die Bürger, ihre „Verbrecher“ zu bespucken – und dies war besonders leicht möglich, wenn der Hals mit im Pranger steckte. Ähnliche Gründe mögen auch heute dafür sprechen, in Rollenspielen altertümliche Pranger zu verwenden, die den Hals fest umschließen. Soweit Rollenspiele im Konsens beider Partner durchgeführt werden, ist dieser Effekt beabsichtigt.

Bilder: Vampir aus "Mark of The Vampire", Filmwerbung, © vermutlich 1935 by Tod Browning, Fotos (Hälse) nach historischen Pariser Fotografien, im Original als Aktfotos auf den Straßen von Paris verkauft, Halsband: © 2014 by Liebesverlag.de > Zitat Kafka aus "Der Prozess", Zitat Stocker von dieser Webseite.,
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Am Finger lutschen

Geschrieben von © Miss Y. •Dienstag, 13. Mai 2014 • Kategorie: inas liebesrat


Oral? Sehr wahrscheinlich!


Was bedeutete es, wenn sie/er an seinem oder deinem Finger lutscht? Welche Ansage machst du damit?

Grundaussage: Der Finger im Mund ist ein Symbol für den Wunsch nach Sex – meist Oralsex, manchmal Analsex und situativ auch ein Symbol für die Unterwerfung

Das bedeutet der Finger im Mund beim Flirt

Wenn du an deinem Zeigefinger lutscht, dann ist das für den Mann ein klares Signal: Du lutscht gerne, saugst gerne ein, nimmst gerne etwas auf, was in deinen Mund kommt. Ich denke nicht, dass du erst überlegen musst, was du damit auslöst. Selbst wenn du dann den „Wettschein“ nicht einlöst und ihm erstmal andere Freuden bereitest – der Eindruck sitzt. Ich sag mal; tu’s lieber nicht. Flirte anders, aber nicht mit dem Finger im Mund. Auch nicht mit Bananen. (Wenn du es trotzdem tun willst: Langsam und sinnlich die abgeschälte Spitze in den wollüstig zugespitzten Mund gleiten lassen).

Oral-Versprechen: Du lutschst seinen Finger

Ein bisschen stärker, ein bisschen näher: Du sitzt auf dem Sofa und leckst seinen Finger. Dann wundere dich nicht, dass er an nichts anderes mehr denkt als an Oralsex. Die Verbindung liegt wirklich nahe.

Ein bisschen devot: Er leckt deinen Finger

Ein bisschen anders ist es, wenn er deinen Fingern lutschen möchte: Dann ist er unterwürfig und möchte vielleicht sogar, dass du deinen Finger nutzt, um damit seinen Hintereingang zu erobern.
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Die englische Erziehung – was beinhaltet sie in Praxis und Fantasie?

Geschrieben von © Ubomi Ulobi •Montag, 5. Mai 2014 • Kategorie: lifestyle


Dienstmagd, Jüngling, Gouvernante: Das Trio für Fantasien von Lust und Schmerz in der Literatur


Englische Erziehung? Was geboten wir, ist oft nicht das, was wir erwarten würden. Denn die „englische Erziehung“ auf „das englische Laster“ genannt, ist die Lust am „geschlagen werden“, und zwar in der Form, in der dies im ausgehenden 19. Jahrhundert in London exzessiv praktiziert wurde. Als „Hochburg des Flagellantismus“ hat beispielsweise Albert Eulenburg geschrieben – vermutlich schrieb er es aber einfach ab.

Was aber ist die „englische Erziehung“ wirklich? Um dies zu verstehen, müssen wir unseren Blick teilen: Einmal ist es eine Form der lustvollen Züchtigung in sogenannten „Flagellationsbordellen“, zum anderen aber eine Literatur, die „Schläge aus Sinnlichkeit, Lust und liebe“ verherrlicht.

In beiden Fällen sind vorzugsweise Gentlemen betroffen, deren Gesäß in Rollenspielen auf Heftigste traktiert wird. Diese Männer sehnen sich entweder von vornherein nach Schlägen, oder sie werden als Jünglinge von Gouvernanten in die Welt der Schmerzlust beingeführt. Die Herren empfangen also die Schläge, und die Damen führen sie aus.

Da die englische Erziehung so gut wie immer in Rollenspiele eingebunden wurde, besteht sie nicht nur auf Schlägen, sondern aus einem Zusammenspiel zwischen „Herrin und Zögling“. Sie folgt deshalb immer eine Art Schema, das gezielte Demütigung, Abwertung und Züchtigung beinhaltet, aber auch lustvolle Erfüllungen der männlichen Sexualität. In jeden Fall aber steht im Vordergrund, dass der Gentleman von der „strengen Erzieherin“ zu irgendeinem Zeitpunkt in entehrenden Positionen mit Schlägen traktiert wird.

Aus psychologischer Sicht erleben wir vor allem in der Literatur eine „Doppelbindung“ an liebevolle Berührungen und schmerzliche Hiebe, also die Erinnerung daran, dass die geliebte Person auch heftig zu strafen imstande war. Darüber hinaus wurden (und werden) folgende Fantasien bedient:

1. Unterwerfung unter eine Frau, die der Mann normalerweise als „Personal“ bezeichnen würde, also eine Dienstmagd, einer Putzfrau oder eine Sekretärin.
2. Die Teilnahme an geheimnisvollen Ritualen, die mit Strafen verbunden sind, deren Regeln dem Zögling aber weitgehend verbogen bleiben.
3. Unterwerfung unter eine gleichaltrige Frau, etwas einer Mitschülerin oder Cousine.
4. Die Unterwerfung „unter den Rock“, also das peinliche Tragen weiblicher Kleidungsstücke vor und nach der Prozedur.
5. Gespielte homosexuelle Handlungen am „Gentleman“ im Rahmen von Geschlechter-Rollenspielen. Dies bedient die Neigung, in Internate entstandene homosexuelle Kontakte neu zu erleben.

Die sonstigen psychologischen Gründe liegen im Dunkel. Vermutlich hatten die meisten der Gentlemen in ihrer Jugend Umgang mit dem Personal, und nicht selten wurden dabei heimlich an sich harmlose, aber prägende sexuelle Handlungen vorgenommen. Zudem waren die meisten jungen Männer mit der körperlichen Züchtigung durchaus vertraut, und homosexuell geprägte Kontakte bestimmten möglicherweise ihr Internatsleben.

Wie immer die tatsächliche Gefühls- und Erlebniswelt der jungen Männer auch aussah – sie wurden alsbald zum bevorzugten Thema der flagellantischen Literatur. Erst über sie wurde England als “Stammland der Flagellanten“ bezeichnet.

Im Allgemeinen gilt das Werk „Gynecocracy“, das 1893 unter verschiedenen Pseudonymen veröffentlicht wurde, als deutlichstes literarisches Beispiel einer „englischen Erziehung“. Die Geschichte handelt von einem jungen Mann, der die Lust parallel zum Schmerz kennenlernt, dabei von mehreren älteren und gleichaltrigen Frauen benutzt wird und zudem in seiner geschlechtlichen Identität verwirrt wird. Der Haupthandlungsstrang besteht aber aus seiner Erziehung durch eine strenge Gouvernante, unter denen Rock er zugleich sein erstes sexuelles Erlebnis hat: einen forcierten Cunnilingus.


Dieses Buch ist nicht nur in verschiede Sprachen übersetzt wurden, sondern es wurde auch vielfach „umgeschrieben“ und gilt seither als Vorbild für viele flagellantische Werke. Es dauerte nicht lange, bis die Autoren auch junge Frauen als Zöglinge und zu strafende Dienstmägde in ihre Geschichten einfügten. Bis heute allerdings wird die „strenge Gouvernante“ als Lieblingsmodell für die die „erziehende“ Person verwendet, auch, wenn es sich bei den Zöglingen um junge Frauen handelt. Ein Großteil der heutigen englischen Literatur dieser Art basiert auf lesbischen Flagellations-Ritualen, vorzugsweise solchen, die in Internaten stattfinden.

Wenn wir uns von der Literatur abwenden, kommen wir unweigerlich in die Nähe der viktorianischen Flagellationsbordelle. Da die Kunden allesamt wohlhabende Gentlemen waren, wurde ebenso viel Wert auf die Qualität der Damen gelegt, die mit machtvoller Hand Schläge ausführten, wie auch auf solche, die eher für die Befriedigung zuständig waren.

Die Anzahl und Intensität der Schläge der ausführenden Damen waren in interessierten Kreisen bekannt und gingen weit über die „Sechs der Allerbesten“ Schläge mit dem Rohrstock hinaus. Viele der Herren hatten ihre besonderen Vorlieben, die in Rutenschlägen, Rohrstockschlägen oder Schlägen mit Lederriemen und Peitschen bestanden. Zumeist wurden sie so ausgeführt, dass der Herr gefesselt auf einem Bock oder Holzgestell („Horse“) liegt oder etwas gebeugt an einem solchen steht, und die Herrin in bequemer Position mit einem Rohstock sein Gesäß verbläut. Dabei kalkulieren die Gentlemen durchaus ein, dass sie erhebliche Blessuren bekommen, die noch tagelang sicht- und fühlbar sind. Zeitzeugen berichten, dass es bestimmte „Böcke“ gab, mit deren Hilfe ein Dame Fellatio von vorne am Herrn ausführen konnte, während eine zweite Dame von der anderen Seite seinen Hintern verstriemte. Das sinnliche Gefühl, zugleich bestraft zu werden und der Lust zu frönen, musste in dieser Zeit besonders stark in den Köpfen verankert gewesen sein. Die „englische Erziehung“ als professionelle Tätigkeit ist eng verbunden mit der im Londoner Stadtteil Soho residierende Theresa Berkley, die mit einem Flagellations-Bordell ein Vermögen machte.


In den 1920er Jahren und noch weit bis in die 1950er Jahre war es üblich, das Angebot sinnlicher Züchtigungen mit dem Attribut „englische Erzieherin“ oder „Konsequente, junge Lehrerin gibt Nachhilfe in Englisch“ zu tarnen. Heute bieten die Nachfolger der „Flagellationsbordelle“, die Domina-Studios, bisweilen noch „englische Erziehung“ an.

Die literarischen Bemühungen, die „englische Erziehung“ fortleben zu lassen, sind weitgehend eingeschlafen, weil das Publikum nicht mehr auf den eher sinnlich-romantischen Aspekt der Beziehung schaut, sondern die Schilderung „harter SM-Erlebnisse“ bevorzugt. Zwar war „Küsse und Schläge“ noch ein literarischer Erfolg, in dem ein derartiges Szenario in die Neuzeit verlegt wurde, jedoch war die Darstellung eher abstoßend und „männerfeindlich“, wodurch ein stark überzeichnetes, verzerrtes Bild der damit verbundenen Gefühle entstand.

Dennoch ist das Wechselspiel von lustvoller Zuneigung und heftiger Bestrafung immer noch ein Thema, das die Fantasie von Frauen und Männer anregt. Und so wird das Lied vom armen Legionär, der Küsse und Schläge erbittet, wohl noch vielen Menschen lustvolle Schauer über den Rücken jagen – auch wenn es in ihrer Jugend keine strafende Hand der Gouvernante gab.

Bild: retuschiert nach einer Veröffentlichung aus "Dressage" von Bernard Montorgueil
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Sind Nackt-Dates eigentlich sinnvoll?

Geschrieben von © Gebhard Roese •Mittwoch, 26. März 2014 • Kategorie: partnersuche


Nackt-Dates sidn in aller Munde, seit es in Holland eine Nackt-Dating-Show für Flachhirne gibt. Könnte Nackt-Dates aber nicht doch sinnvoll sein? Wenn es beispielsweise "der Wahrheitsfindung" dient? Nein - meint Gebhard Roese, unser Dating-Experte.

Nacktheit als Vorstufe zur Unterwerfung - oder für eine gesunde Parntersuche?


Bevor es Nackt-Dates gab, gab es psychologisch verherrlichte Körper-Selbsterfahrungsgruppen. Die Theorie ist einfach: Durch unsere Kleidung und unser erlerntes „bekleidetes“ Verhalten können wir andere Menschen täuschen. Zusätzlich haben wir unsere wahres Selbst, so eine andere Theorie, mit Zwiebelschalen umgeben. Zieht man einem Menschen nun diese Zwiebelschale der Seele ab und muss er sich dann noch zusätzlich nackt präsentieren, so kann er seine Mitmenschen demnach nicht mehr täuschen. Und er wird sich - durch das Urteil anderer – auch über sich selbst nicht mehr täuschen. Sagen die Leute, die es vertreten.

Erstaunlich ist dabei, wie viele gestandene Psychotherapeuten an derartige Theorien geglaubt haben. Sie glaubten angeblich fest daran, dass sie den Widerstand ihrer Klienten gegen notwendige Veränderungen durch sinnliche Körpererfahrungen in Gruppen brechen konnten. Sofern Nacktheit vorgeschrieben war, was bei einigen „Therapien“ als obligatorische angesehen wurde, konnten sie zudem auf gute gefüllte gruppen und entsprechende Kassen blicken. Ein paar Hohlsprüche über Berührungen und tiefer liegende, „wahre“ Gefühlsschichten, die es zu ergründen gab – und schon war der Hokuspokus fertig.

Wenn wir einander bei der Partnersuche begegnen, und zwar völlig gleich, bei welcher Art von Partnersuche, dann begegnen wir einander nicht in erster Linie mit dem nackten Körper, sondern mit unserem Verhalten. Genau hier aber setzen Menschen an, die behaupten, „Verhalten sei ein „Ver-halten“, also die Zurückhaltung unseres „wahren selbst“. Auf eine andere Ebene gebracht, wird daraus: Bei der Partnersuche wir gelogen, dass sich die Balken biegen“. Sieh man näher hin, so sind es „Lügen“ um ein paar Zentimeter in der Höhe oder im Umfang, zwei bis fünf geschummelte Jährchen im Alter und und vielleicht noch ein bisschen flunkern über Bildungsgrad und Hobbys.

Manchmal scheint mir, wie seien ein Volk von erbärmlichen Erbsenzählern und Wahrheitsfanatikerin. Merkwürdig – keine Frau glaubt, Männer zu beschummeln, wenn sie sich optisch um fünf bis sieben Jahre verjüngt. Oder wenn fade, schlecht durchblutete Lippen plötzlich in glutvollem Rot erstrahlen, die Beine mit High Heels auf „sexy“ getrimmt werden oder die Brüste um bis zwei Körbchengrößen größer gedoktert werden – ob mit Push-up-BHs oder von Schnippelmanns Gnaden.

Also muss es wohl so sein. Und also haben wir alle keinen Nutzen davon, wenn wir uns in Nackt-Gruppen, Nackt-Encounter oder Nackt-Dates begeben.

Den Widerstand durch Berührung und Nacktheit zu brechen ist nicht erst „modernen“ Psychoklempnern eingefallen. Alle Formen der Inquisition, der Folterknechte alter Zeit und der unsichtbaren Folter in totalitären Systemen nutzen Nacktheit, um den Widerstand zu brechen. Mit jedem Kleidungsstück, das jemand unter Zwang, also auch unter Psycho- und Gruppendruck ablegt, senkt die Schwelle seines Widerstandes.

Seriöse Nackt-Dates gibt es nicht – und das ist gut so. Mag ein Bordell auch „Nackte Nächte“ anbieten oder mag s auf Partys zu nackten Spielen, wie etwas „nackte Blindkuh“ kommen, so ist dies nicht dasselbe. Nacktheit, von Angesicht zu Angesicht, gezwungen oder gewillkürt, erschwert die Wahrnehmung er Realität eines Erwachsenen. Mit anderen Worten: Wir sehen uns zwar anders, aber nicht klarer.

Nacktheit gehört nicht zur Partnersuche. Wirklich nicht.

Wenn Sie etwas über die niederländische Dating-Show „Adam sucht Eva“ (Adam Zkt Eva) lesen wollen, dann ist die „Liebe Pur“ die richtige Adresse.

http://liebepur.com/p/8577-nackt-dating-es-nicht-gibt-gibts-nicht-ausser-im-tv.html
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Sexuell anders sein, Rollenspiele und Dienstleistungen

Geschrieben von © induna •Sonntag, 9. März 2014 • Kategorie: liebe an sich


Welche Rolle auch immer - Rollenspiele entlasten die Seele

Sexuelle Zuweisungen haben ihre Tücken. Menschen, die homosexuelle Gelüste, Wünsche oder Neugierden haben, werden von der Masse generell als „homosexuell“ abgetan. Inzwischen aber greifen diese den Begriff auf und glorifizieren sich als „Homosexuelle“. Beides ist Unfug, den obgleich Sexualität in manchen Situationen ausgesprochen wichtig sein kann, ist sie es in normalen Alltagssituationen kaum. „Ist sie oder er kompetent? Kann ich ihr oder ihm vertrauen? Habe ich Respekt vor ihr oder ihm?“ All dies dürften die Kernfragen im Alltag sein – und nicht „könnte sie/er eine sexuelle Beziehung mit mir anstreben?“

Ich habe mit Homosexualität begonnen, weil sie wesentlich mehr im Gespräch ist als die Lust „am Besonderen“, die hierzulande meist als „Sadomaso“ bezeichnet wird. Gerade erst hat ein schreibender Gutmensch zynisch und voller Menschenverachtung darauf hingewiesen, dass man in Schulen wohl auch über andere abweichende Lebensweisen als Homosexualität sprechen müsse - beispielsweise über SM-Enthusiasten.

Viele Abweichler sind eigentlich keine - sie leben nur Reste der Natur aus

Sprechen wir also über all die Abweichler, die relativ unscharf als BDSM-Adepten bezeichnet werden, oder überhaupt über den Konflikt von Personen, die ihre Abweichung aus freiem Willen ausgewählt haben und nicht, weil sie in ihr leben müssen oder davon abhängig sind. Diese Menschen werden nicht als das geboren, was sie ausüben, sondern repräsentieren eine Art „Fanklub“ ihrer Neigungen, die mal als S/M, BDSM oder als „Sadomaso“ bezeichnet werden. Was sie im Grunde tun, ist kaum etwas anderes als das, was Sportler ausüben: Den Körper auf ungewöhnliche Art beanspruchen und dabei besondere mentale Erlebnisse haben. Sicher, das ist nicht alles. Gelegentlich steht das Rollenspiel mit Unterordnung und Erniedrigung im Vordergrund, und der körperliche Schmerz tritt dahinter zurück. Ob dies „normal“ oder „unnormal“ ist, mag man bezweifeln, doch wie „normal“ ist eigentlich Leistungssport? All unsre Aktivitäten, die wir noch auf die Säugetiere zurückführen können, sind in der einen oder anderen Weise „extrem“ und „pervertiert“. Sexualität an sich wird durch zahlreiche Rituale „geheiligt“ oder „abgewertet“, die mit dem ursprünglichen, spontanen Zeugungsvorgang nichts mehr zu tun haben. Die Abwehr eines potenziellen Geschlechtspartners, bei Säugetieren nicht unüblich, wird zum Forschungsgegenstand der Genderforscher – und kann durchaus in „Twitter“ zu trauriger Berühmtheit kommen. Der Zweikampf zwischen zwei erwachsenen Männchen wird bestimmt vom kämpferischen Durchsetzen des Machtwunsches, aber auch von der Unterwerfungsgeste und dem Zurückziehen.

Weich gespülte Bedürfnisse und die Gegenbewegung im Spiel

Die moderne Gesellschaftsordnung hat diese Machtspiele um Rangordnungen und Fortpflanzungsrituale „weichgespült“, was einerseits für uns alle von Vorteil ist, andererseits aber auch ein Vakuum hinterlässt. Es scheint, als ob überall dort, wo die wirkliche Gefahr im Alltag verloren geht, neue Spiele mit der Gefahr entdeckt werden. Hinzu kommt, dass „weibliche Exemplare“ in modernen Gesellschaftsspielen nicht mehr in einer einzigen, einseitig bestimmten Opfer- oder Abwehrrolle auftreten, sondern sowohl in der Rolle des Aggressors wie auch in der des Opfers.

In die Rolle schlüpfen, die man sonst nicht lebt

Wer erotische Rollenspiele betreibt, spielt, wie schon der Name sagt, mit der Rolle, die ihm vorgegeben zu sein scheint. Er möchte also gerne eine andere Rolle annehmen, als die, die ihm entweder sein Säugetier-Verstand, die Gesellschaftsordnung oder ein geschlechtsspezifisches Rollverständnis zuweist. Im Rollenspiel können Frauen ihre maskulinen Anteile verdeutlichen und Männer ihre meist verschütteten femininen Restemotionen, aber auch durchaus umgekehrt. Frauen können sich in die Rolle gequälter Opfer hineinfühlen, auch wenn sie im Alltag über das Schicksal von Menschen herrschen. Und Männer, die sich inzwischen „ducken“ müssen, weil sie sich als Versager fühlen, können wieder spielerisch herrschen.

Die Gesellschaftsordnung kann froh sein, dass es diese „Ausweichmöglichkeiten“ gibt. Wer wirklich spielt, und weiß, dass alles ein Spiel ist, kann sich fröhlich und gesund dem Spiel hingeben. Wirklich gefährlich hingegen sind Menschen, die in völligem Ernst und mit Winkelzügen Aktionen planen, um ihre Ziele „um jeden Preis zu verwirklichen“.

Nicht alle Spiele sind beliebt - und geheime Spiele können gefährlich sein

Wie wir noch alle aus dem Kindergarten oder aus der Grundschule wissen: Nicht jeder von uns spielt alle Spiele, und manche von uns wollen gar keine Spiele spielen. Schließlich gab es – auch damals schon – Menschen, die geheime Spiele spielten, aber andere darin verwicklen wollten. All dies muss man sich wieder vergegenwärtigen, wenn man das Erwachsenenleben ansieht – und Sie, dies sie diese Zeilen lesen, mögen sich selber einschätzen. Wahrscheinlich werden sie mir zustimmen, dass geheime Spiele, die andere Menschen ohne ihr Wissen involvieren, sehr gefährlich sein können.

Die Teilnahme an einem Spiel erkaufen - abartig, abwegig und verachtenswürdig?

Allerdings bietet das Erwachsenenleben einen Vorteil – man kann sich, wenn man keine Mitspieler findet, auch in solche Spiele einkaufen und geht dabei nur ein äußerst geringes Risiko ein.

Auch darüber kann die Gesellschaftsordnung froh sein, wenngleich es nicht als fein gilt, den intimen Dienstleistungsbereich hervorzuheben. Doch sich ein Rollenspiel zu kaufen, kann so sinnvoll sein wie sich einen Gesprächspartner oder Trostspender zu erkaufen. Sagen wir doch bitte, wie es ist: Wo die soziale Mitverantwortung endet oder unerträglich wird, beginnen Dienstleistungen alle Art.

Bild: Ausschnitt aus einer Lithografie, ca. 1830, ursprünglich wohl eine Karikatur auf das Tragen von Hosen durch Frauen.

Angeregt auch durch einen Artikel aus "Blogher" von Feminista Jones.
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Eine einfache Anleitung, eine erotische Geschichte zu schreiben.

Geschrieben von © Ubomi Ulobi •Samstag, 15. Februar 2014 • Kategorie: anziehen und ausziehen


Wie schreibe ich eine erotische Geschichte?


Eine einfache Anleitung, eine erotische Geschichte zu schreiben - für Euch, wenn ihr es versuchen wollt

Du willst eine erotische Geschichte schreiben? Das ist eigentlich ganz einfach. Du benötigst eine möglichst kurze Episode aus deinem Leben oder deiner Fantasie. Das ist die Grundlage.

1. Soforteinstieg ins Geschehen als Anfang.

Ein guter Anfang muss sein, aber sicher nicht so, wie du es in der Schule gelernt hast. Bringe den Leser direkt in die Situation herein:

Stella … spürte, wie ihr Herz flimmerte, als sie ihren nackten Körper nochmals genau im Schlafzimmerspiegel begutachtete.


Der Vorteil eine solchen Einstiegs: Du hast sofort eine Heldin (Stella), einen erotischen Gedanken (nackt sein) und ein Gefühl (Herzflimmern). Nun kann deine Geschichte länger oder kürzer sein: Deine Leserin wird weiterlesen, denn sie fragt sich: „Warum steht sie da ein zweites Mal nackt vor dem Spiegel?“, und warum hat sie dabei Herzflimmern?

Es ist sehr zweckmäßig, den Anfang nur noch kurz fortzuführen, und dann in die Handlung überzugehen. Ich empfehle, diese kurz und knapp knapp zu halten und einfach aufzubauen. Für den Anfang solltest du versuchen, nur 300 - 500 Wörter zu schreiben, nicht mehr.

2. Der Mittelteil – Spannung steigern und Höhepunkt

Der Mittelteil beinhaltet die gesamte Geschichte, die du erzählen willst. Es ist allgemein üblich einen Spannungsbogen aufzubauen, der, nachdem er auf dem ´Höhepunkt angekommen ist, schnell wieder abfällt. In der erotischen Geschichte solltest du nicht nur die Spannung, sondern auch die Lust von Zeile zu Zeile erhöhen. Weil das nicht kontinuierlich geht, solltest du eine oder mehrere „Lustinseln“ einbauen, in der die Erotik besonders deutlich zum Ausdruck kommt. Danach lässt du die erotische Spannung wieder ein wenig abfallen, bis der Höhepunkt des lustvollen Geschehens erreicht ist.

Du musst kein Erlebnis schildern – ein Ablauf von Gedanken reicht auch. In unserem Beispiel könnte "Stella" sich eine erotische Situation ausdenken, in die sie gerne hineingeraten würde, während sie sich berührt und dies im Spiegel beobachtet.

3. Der Schluss der erotischen Kurzgeschichte - schnell, aber mit Effekt

Wie schon der Anfang, so sollte auch der Schluss extrem kurz bleiben. Mach dir klar, dass die Kurzgeschichte nur eine Episode aus dem Leben schildert. Das Leben selbst aber geht weiter. Zumeist werden Kurzgeschichten deshalb mit einem Gedanken deiner Protagonistin beendet. Wäre die Geschichte, die wir am Anfang erwähnten, eine Kurzgeschichte (sie ist in Wahrheit ein Roman), so hätte man sie beispielsweise bereits nach etwa 300 Worten mit dem Satz enden lassen können:

«Sie sah sich ein letztes Mal nackt in diesem Spiegel an. „Ich werde nun in die Welt hinausgehen, um das Abenteuer der Lust zu erleben“, dachte sie.»

Wie würde deine Kurzgeschichte aussehen? Hast du andere Vorschläge? Was sind deine Erfahrungen? Schreib uns!

Hinweis: Die Serie „Wie schreibe ich eine erotische Kurzgeschichte“ ist ein Gemeinschaftswerk der Redaktion und stammt von unterschiedlichen Autoren. Gastautoren sind willkommen.

(1) „The Schooling of Stella“. Deutsch: „Stellas Unterwerfung“, hier: eigene Übersetzung nach der englischen Version). Der Roman hat andere Inhalte als der Entwurf für die Kurzgeschichte.
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Die Freude daran, Männer zu erniedrigen

Geschrieben von © Isidor Fecekazi •Samstag, 1. Februar 2014 • Kategorie: anziehen und ausziehen


Dominanz im Detail - Peitschenknauf

Männer ein bisschen zu erniedrigen oder zu unterwerfen bedeutet, Macht auf die Kerle auszuüben. Wenn es nicht Macht ist, dann ist es wenigstens Einfluss, und wenn es nicht Einfluss ist, dann sind es Interessen, die du durchsetzen willst.

Männer sind für Frauen eine größere Herausforderung als andere Frauen, auf die man als geborene „Bärenführerin“ natürlich auch Macht ausüben kann. Meine Freundin Heide, eine eher zierliche Person, schaffte es, dass ihre eine ganze Gruppe von Kolleginnen und Kollegen zu Füßen lag. Es war eine Ehre, zu ihrem Interessenkreis zu gehören und eine Schande, von ihr ausgestoßen zu werden. Die Frage war nur: Warum wollten so viele Männer und Frauen zu ihrem Kreis gehören? In Wahrheit hatte niemand eine Vorstellung davon, warum man „dazugehören musste“. Ich denke, die waren fast alle ziemlich unterwürfig, und sie hofften, eines Tages irgendwie von ihr zu profitieren.

Ist es wirklich so ungewöhnlich, dass sich Männer gegenseitig erniedrigen und unterwerfen? Wenn du mal in Behörden oder Büros gearbeitet hast, dann weißt du, wie Männer versuchen, andere Männer zu erniedrigen. Sie erlassen einfach unsinnige Vorschriften, und wenn jemand aufmuckt, kriegt er eines auf den Hut. Frauen machen es auch. Hast du nie erlebt, dass du denkst, du hast eine Freundin, und dann redet sie hinter deinem Rücken schlecht über sie? Oder, die sich heimlich mit deinem Freund verabreden, nur um dich bloßzustellen?

Ich finde, es ist nicht so was Besonderes, wenn Frauen sich Männer suchen, über die sie Macht ausüben können. Auch in normalen Ehen, in denen Worte wie „Dominanz“ oder „Erniedrigung“ nie fallen würden. Du suchst die einfach die „Ministerien“ in eurer Koalition aus, die über Macht verfügen, und überlässt ihm das, was übrig bleibt. Finanzministerium? Geht klar an dich, dazu hat er sowieso keine Lust. Außenministerium? Musst du unbedingt übernehmen, sonst paktiert er mit der Konkurrenz, und das Familienministerium geht sowieso an dich. Lass ihm das Innenministerium, da kann er nicht viel falsch machen.

Wenn du Freude an erotischen Machtspielen oder „richtigen“ sexuellen Unterwerfungen hast, kannst du das ruhig probieren. Manche Männer warten nur drauf, dass du es tust, andere sind lernfähig und spielen mit, um dir zu gefallen.

Eigentlich ist es der alte Trick: Männer tun viel, um Frauen zu gefallen, und mache sind so wild darauf, dass sie sich zum Clown machen. Wenn du ihn so weit hast, kannst du ihm sagen, wie sehr du ihn verachtest, dass er so etwas tut. Dann sitzt er in der Falle, und ich gebe dir Brief und Siegel: Aus der Nummer wieder rauszukommen, ist ein Problem für ihn.

Siehst du, das ist das, was ich gemeint habe mit „du hast den Spaß davon, einen Mann zu dominieren“. Tja, und er? Wenn du schlau bist beim Spielen und auch seine Wünsche triffst, habt ihr beide Freude dran. Und wenn nicht? Wenn es dir Spaß macht, aber er ist nicht toll findet, dann tust du das, was du schon immer gemacht hast: Versprich ihm tollen Sex, damit er mitmacht.


Das Bild zeigt den Knauf einer Dammpeitsche, die ausschließlich zu erotischen Erziehungszwecken verwendet wurde.
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Sadistische Frauen, devote Männer, Opfer und der Puff

Geschrieben von © Ubomi Ulobi •Sonntag, 19. Januar 2014 • Kategorie: liebe an sich


Sadistisch veranlagte Frauen, devote Männer und der Puff - ein Essay.

Unser heutiges Essay ist eine Provokation, die allerdings überwiegend auf Schilderungen tatsächlicher lebender Menschen oder glaubhafter Romanhelden beruht. Teilweise wurden auch historische Schilderungen aus den 1950-er und 1960er Jahren verwendet). Es scheint aber so zu sein, dass immer mehr junge Männer „von attraktiven Frauen liegen gelassen werden“. Es ist möglich, aber nicht vollständig beweisbar, dass sie die geeigneten Opfer für weibliche Hyänen sind, die diese Jünglinge emotional, sexuell und manchmal finanziell auszuweiden.

Gefangen von von jungen Frauen und "nachgesehen" - typisch für die 1950er Jahre.


Eine der Merkwürdigkeiten zwischen der Handlungsweise von Frau und Mann besteht darin, dass Männer ständig darauf drängen, von Frauen liebevolle, erotische oder sexuelle Zuneigung zu erlangen. Die begehrteren, älteren und erfahreneren Männer machen es sich leicht und geben Frauen die Botschaft: „Wenn du’s nicht tust, tut es eine Andere.“ Eine ander gibt es immer: Ist es nicht eine ständige Partnerin, so ist es eine Affäre, ist es keine Affäre, so ist es ein ONS, und gibt es auch keinen ONS, so kann sich der selbstbewusste Mann jederzeit Lust von einem Callgirl erkaufen. Fragen Sie Männer: Wer aus Lust eine Eskortfrau bestellt, um mit ihr wirklich die Freude an der Illusion zu teilen, die ihm geboten wird, ist selten ein „Verlierertyp“.

Der Verlierer verfällt Frauen leichter - vom Wahn des "Nettseins"

Die verdrückten, wenig begehrten und relativ jungen Männer, kurz: Die Verlierer-Typen haben es deutlich schwerer. Sie sind teilweise schon als Jungen einer Mädchengruppe zum Opfer gefallen, die ihre Schwäche nutzen, um „mal nachzusehen, wie gewöhnliche Jungs unten herum aussehen“. Haben sie dies "aus Nettigkeit" oder unter Gewaltandrohung zugelassen, so sind sie auch später als Opfer begehrt. In jedem Fall haben sie immer und überall eine weibliche Stimme im Kopf, die ihnen sagt: „Du musst nett zu Frauen sein und tun, was sie wollen.“ Und was machen die jungen Männer später? Sie sind nett, fügsam und willig, und folgen Frauen überall hin. Treffen sie auf halbwegs verständnisvolle Frauen, so versuchen diese, zu erklären, warum sie ihnen keine Liebe, keine Lust oder keinen Sex schenken können. Doch manche Frau entdeckt, dass sich diese jungen Männer nicht nur abwehren lassen (was ausgesprochen lästig sein kann), sondern dass sich diese durchaus nutzbringend anwenden lassen. Sei es, um sie als „lebende Dildos“ zu nutzen oder die eigene Herrschsucht an ihnen zu erproben, den heimlichen Sadismus an ihnen auszuleben oder sie finanziell auszubluten.

Niemand weiß, warum eine Frau Sadistin wird - wenn sie es nicht selber weiß

In der Literatur wird gelegentlich gefragt: "Was treibt eine Frau dazu, Sadistin (oder sadistisch) zu sein?“, und nichts selten heißt die Antwort: „Weil sie in der Jugend selbst sadistisch behandelt wurde.“ Doch diese Antworten sind nicht vollständig logisch. Denn wenn eine Frau einem Psychologen in die Hand fällt, dann entweder, weil sie unter ihrem Sadismus oder ihrer kriminellen Neigung leidet oder weil sie Täterin in einem ernstlichen Verbrechen geworden ist. Nun könnet man fragen „Wie viele verkappte Sadistinnen leiden, und wie viele begehen Verbrechen, die angezeigt werden?" Die Antwort ist sehr einfach: ein verschwindend geringer Prozentsatz. Denn die Freude daran, einen Mann in der einen oder anderen Weise zu quälen, zu unterdrückten oder ihn wenigstens temporär in seiner Freiheit zu berauben, ist nicht auf Kriminelle oder Psychopathinnen beschränkt.

Die typische Situation: Weiblicher "Täter" trifft auf männliches "Opfer"

Da wäre also ein Mann, der nach Sex lechzt, einer, dem man sagte, er solle nett zu Frauen sein und ihre Wünsche zu erfüllen. Nehmen wir einmal an, er träfe auf eine Frau, die interessiert daran wäre, wie weit ein typischer Weichling gehen würde, um dieses Ziel zu erreichen. Zu Anfang tut sie das, was Frauen gerne tun: Sie setzt vor den Sex eine Hurde, die es zu überwinden gilt. Überspringt sie der Mann, nimmt sie dies als Beweis dafür, dass er sie wirklich begehrt, und sie gewährt ihm eine Gunst – nicht immer gleich „richtigen“ Sex, aber jedenfalls etwas Lustvolles.

Die intrigante Frau tut zunächst das Gleiche, gewährt aber nichts, sondern erprobt nun, ob der Mann auch die nächste Hürde nehmen würde, wobei die Hürden nach und nach immer höher gesetzt werden. Hürden können Mutproben, aber auch Erniedrigungen sein, oder beides in der Kombination, was besondere effektiv ist. Der Trick dabei ist, so wenig wie möglich an Gunst zu gewähren – immer nur so viel, dass der Mann nicht „abspringt“. Allerdings sind auch Fälle bekannt, in denen es niemals zu einer tatsächlichen Gunstbezeugung kam („Fernerziehung“). Manchmal gehen solche Frauen auch andere Wege, zum Beispiel, die gewünschte Gunst einmal leidenschaftlich und großzügig zu schenken, und erst dann Hürden aufzubauen, wie dies exemplarisch die Wanda in der „Venus im Pelz“ tut.

Warum sich der Mann dennoch weiterhin unterwirft, warum er „bei der Stange“ bleibt und warum die betreffenden Frauen ein Vergnügen daran haben, Macht über Männer auszuüben, ist und bleibt ein Rätsel. Niemand hat die Machtspiele von Frau-Mann-Unterwerfungen jemals genau untersucht, ebenso wenig übrigens wie die Unterwerfungen von Frauen unter Frauen. Lediglich aus der Sicht der wirklichen oder vermeintlichen „Opfer“ dringt öfter etwas an die Öffentlichkeit – vor alle, wenn die Opfer Frauen sind.

Machtspiele unter Liebenden sind nicht dasselbe wie emotionale Ausbeutung

Vorbeugend erwähne ich hier, dass es sich bei den geschilderten Vorgängen nicht um eine liebevolle, spielerische Unterwerfung im Rahmen vom lustvollen Spielen handelt. Die üblichen Einwände der S/D-Anhängerinnen und Anhänger sind mir wohl bekannt. Was ich hier meine und schreibe, ist jene Abhängigkeit, die aus einer gewissen körperlichen und emotionalen Schwäche erwächst. Aber auch aus dem suchartigen Verlangen, endliche Liebe geschenkt zu bekommen.

Liebe geschenkt? Ich meine, die Männer, die all dies betrifft, wissen gar nicht, was „Liebe zu schenken und das Geschenk der Liebe anzunehmen“ wirklich bedeutet. Sie denken (und sind vielleicht so erzogen), dass Liebe durch Wohlverhalten, Anpassung, Opfer oder Demut erkauft werden kann. Gegen diese Opferhaltung ist der „Kauf von Liebe“ im Bordell geradezu eine Befreiung.

Hinweis: Das Bild wurde aus einem Original des Illustrators Hegmann entnommen, der etliche erotische Romane illustrierte. Das Bild wurde im linken Teil verändert, um charakteristischer zu wirken, und nachkoloriert.
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Attacken der Meinungsmacher auf uns alle

Geschrieben von © Gebhard Roese •Samstag, 18. Januar 2014 • Kategorie: hintergrund und wissenschaft


Wenn ich etwas über Familien wissen will, kann ich das Familienministerium fragen oder den „Deutschen Familienverband“, oder darauf vertrauen, dass ich genügend Sachverstand habe, mich selbst kundig zu machen. Genau so ist es auch mit anderen Themen, die tief in Emotionen und Verhaltensweisen hineinreichen. So ist es beispielsweise völlig aussichtslos, von einem Priester oder Psychotherapeuten etwas Gültiges über die Liebe zu erfahren. Beider Sichtweisen ist viel zu begrenzt und deckt bestenfalls eine winzige Facette der Liebe ab.

Fanklubs und Interessengruppen kennen keine Wahrheit

Noch gefährlicher ist es, sich darauf zu verlassen, was „Fanklubs“ verlauten lassen. Zuerst habe ich es beim Jazz erfahren: Je fanatischer ein Jazzfan ist (ich war fanatisch), umso mehr verkennt er, das er nu einen winzigen Zipfel der Wahrheit erfasst, der zudem noch romanisierend ausgeschmückt wird. Man belächelt zu Recht die Fanatiker von Schlagerröhren oder Fußballstars, ebenso wie fanatische Figurensammler oder Fetischisten. „Ein Fan-Atiker ist ein Übertreiber“, singt Georg Kreisler – recht hat er.

Glaube und Emotionen sind Menschensache - nicht Sache der Vorbeter

Müssen wir wirklich zulassen, dass der Priester die Religion definiert, die Hure die Prostitution, das örtliche Alpha-D/S-Paar die Bedingungen von sexueller Unterwerfung? Müssen wir uns von den Verbänden der Homosexuellen vorschreiben lassen, dass wir uns das Etikett „Heterosexuell“, „Bisexuell“ oder „Homosexuell“ aufkleben?

Wir müssen das nicht. Die Bildung einer Meinung über alles, was das Leben hergibt, steht uns frei. Wir können das Leben in der Länge, in der Bandbreite oder in der emotionalen Tiefe genießen. Wenn wir etwas „Emotionales“ SOLLTEN, dann wäre es, zu lieben, sich zu erfreuen, zu genießen. Das heißt nicht, dass dies alles ist: Wir SOLLTEN lernen, sozial und verantwortlich zu handeln und dabei vor allem niemandem willentlich zu schaden.

Unterwerfen Sie sich nicht der Presse-Meinungsmache!

Unsere Meinungen aber sind frei. Wir müssen sie nichts und niemandem unterwerfen. Ich weiß, dass viele Menschen entweder die Populär-Presse oder die Links- oder Rechtspresse abnicken. Habe ich Menschen geschrieben? Tatsächlich – aber das war ein seltener Akt der Höflichkeit. Denn in Wahrheit handelt es sich um Figuren auf dem Schachbrett der Meinungsbildung, die sich von massiven Kampagnen beeinflussen lassen.

Was ist denn am Wichtigsten? Dass wir uns nicht vor den Karren windiger Ideen, Ideologien und Vorstellungen spannen lassen, bevor wir uns ein eigenes Bild gemacht haben.

Der Versuch, Kinderlose in die unsoziale Ecke zu stellen

Also bitte: Ich vertraue nicht auf das, was Interessengruppen behaupten – und Sie sollte es auch nicht tun. Springers „BERLINER MORGENPOST“ titelt heute: „Das Rentensystem beutet Familien aus“ und stützt sich dabei auf eine höchst fragwürdige Studie der Bertelsmann-Stiftung. Das ist Meinungsmache im konservativen Verbund, und weiter gar nichts. Dabei geht es nicht wirklich um Familien, sondern darum, aus Kinderlosen mehr Geld herasuzuholen - über den Umweg der Rentenversicherung.

Wehren sie sich gegen die Meinungsmache!

Wehren Sie sich dagegen, von dieser Meinungsmache vereinnahmt zu werden – und glauben sie um Himmel willen keinem Journalisten der wissenschaftsgläubigen Populär- und Bürgerpresse, sondern lesen Sie, was wirklich unabhängige Menschen meinen.
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Statistik derzeit: Nikoläuse, Sissys und Aufklärungssucher

Geschrieben von © Miss Y. •Mittwoch, 4. Dezember 2013 • Kategorie: anziehen und ausziehen


Liebeszauber, Verkleidungen und Männer-Outfit


Da wurde doch tatsächlich nach dem Liebeszauber in der Andreasnacht (die Nacht zum 30. November) gesucht – Bussi an die Anfragerinnen – aber „schmoll“ – niemand fragte danach, ob man eine erotische Luciaparty schmeißen kann – wo du Lucias doch alle so hübsch blond sind. Der Nikolaus bringt dann auch die „Rutenzüchtigung“ hervor – immer hübsch anzusehen, nicht wahr? Und wer eine erotische Rede zum Nikolaus suchte, landete auch hier auf der Liebeszeitung.

Die kleinen Nager an der Liebe waren auch wieder hier. Crossdresser, Ehesklaven-Anwärter und Sissys fallen in Massen ein (sind manchmal wirklich süß), und fragen sogar nach „Männern in Frauenkleider, die Sex haben wollen“. Gibt’s eigentlich auch Frauen in Frack und Zylinder, die Sex haben wollen?

Dauerbrenner ist nach wie vor und immer wieder die „englische Erziehung“ - allerdings rutschte sie auf Rang 11 der Hitliste. Aber … merket auf, Sexualerzieher! Das Volk sucht nach „Aufklärungsfilmen im Internet“, die es nicht gibt – weil die Leute, die sich damit beschäftigen könnten, Hasenfüße sind. Ja, wie ist es eigentlich das „erste Mal“ für den Mann, ey? Wer das wissen will, sollte vielleicht ernst genommen werden, oder?

Bevor ihr euch zu sehr mit eurer schrägen "sexuellen Orientierung" beschäftigt, könnt ihr noch mal diesen Artikel vom Chef lesen.
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Kalte Meinungs-Machtergreifung durch Männer hassende Frauen?

Geschrieben von © Gebhard Roese •Donnerstag, 28. November 2013 • Kategorie: hintergrund und wissenschaft


Die Hurendebatte hat etwas wieder hochgebracht, woran wir Männer uns eigentlich schon lange angepasst hatten: Solange wir kuschen vor dem Altar des Feminismus, sind wie leidlich geduldet. Natürlich findet diese Unterwerfung nicht in der Realität statt, sondern in einer sich aufklärerisch gebenden bürgerlichen Öffentlichkeit. Denn in der Praxis mögen Frauen keine Männer, die vor ihnen kuschen, ihr Verhalten kopieren und ihre sexuellen Grundeinstellungen übernehmen.

Gerade lese ich ein Zitat einer Feministin, Elisabeth Badinter, die anders denkt und den Damen Schwarzer & Co und ihren männlichen und weiblichen Gefolgsleuten nicht nach dem Mund reden. Die Stellungnahme ist auch außerhalb der aktuellen Prostitutionsdebatte hilfreich:

Ich empfinde diesen Willen, die Kunden zu bestrafen, wie eine Erklärung des Hasses auf die männliche Sexualität. Es gibt da einen Versuch, die männliche Sexualität an die weibliche anzupassen, auch wenn sich diese gerade ändert. Diese Frauen, die den Penis bestrafen wollen, beschreiben die männliche Sexualität als herrisch und gewaltsam.


Ich meine, es ist höchste Zeit, sich gegen die Bevormundung männlicher Lebensentwürfe, Gedanken und Gefühle zu wehren. Dabei geht es nicht um die Frauen, die wir Tag für Tag treffen, sondern um die Publizistinnen, Forscherinnen und andere Personen, die öffentlich wirksam werden können. Sie versuchen, sich mit Tricks und Winkelzügen die Macht anzueignen, uns Männer zu etikettieren, umzuetikettieren und abzustempeln. Solange wir uns aus falscher verstandener Ritterlichkeit nicht dagegen wehren, werden wir bald nur noch sagen, schreiben und denken dürfen, was dem Neusprech-Feminismus gerecht wird.

Zitat: FAZ via Telelpolis
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Die Lage beim Pegging – Gefühlslage und tatsächliche Lage

Geschrieben von © Ubomi Ulobi •Freitag, 22. November 2013 • Kategorie: lust und sex


Der Mann - wer weiß schon, was er gerade fühlt?


Dieser Artikel "Die Lage beim Pegging – Gefühlslage und tatsächliche Lage" ist der dritte Teil einer Serie, die sich mit äußerster Vorsicht an das Thema "Pegging", auch "BOB" oder Strapon-Sex genannt, heranrastet. Eigentlich fehlt nun nur noch ein Artikel über die "Instrumente", die dabei genutzt werden können - dies vermeiden wir jedoch, um nicht in "schlechten Ruf" zu kommen.

Wer ein bisschen mehr über Pegging wissen will, muss ein klein wenig über den passiven Analverkehr beim Mann wissen. Darüber gibt es sehr, sehr viel Meinungen, die nicht immer eindeutig belegt sind. Tatsächlich „passieren“ die entscheidenden körperlichen Empfindungen beim Mann an der Rosette und an der Prostata. Was aber geschieht dabei noch?

Männer fürchten sich im Grunde vor der Berührung des Analbereichs

1. Gewöhnliche, heterosexuelle Männer sind nicht gewohnt, dass irgendjemand mit irgendetwas in sie eindringt. Sie empfinden also alles als „Fremdkörper“ und erschrecken, wenn ihre Rosette auch nur berührt wird.
2. Die meisten Männer fürchten, dass verdeckte homosexuelle Tendenzen in ihnen aufkommen könnten, wenn sie Analverkehr haben – auch mit Dildos.
3. Analverkehr wird zunächst von fast allen Männer als „Unterwerfung“ verstanden. Tatsächlich kann Pegging zur Unterwerfung benutzt werden, es muss aber nicht sein.
4. Analverkehr kann einen suchartigen Wiederholungszwang auslösen, vor allem, wenn der Mann die Prostataberührungen lieben lernt.
5. Der Analverkehr kann Lust, Schmerz oder auch Schmerzlust auslösen, und selbstverständlich auch psychische Schmerzen.
6. Im Grunde haben sowohl Frauen wie auch Männer Angst davor, sich irgendetwas die Rosette einführen zu lassen (auch Zäpfchen oder Fieberthermometer – das erweckt unangenehme Erinnerungen). Die Angst kann lähmend wirken und dazu führen, dass der Betroffene weder Lust verspüren kann noch zulässt, dass die Prozedur an ihm vollzogen wird – auch, wenn er zuvor zugestimmt hat.
7. Bei extrem ängstlichen Männern hilft es zumeist, mit dem Finger oder einem extrem dünnen Dildo (Vibrator) an der Rosette zu spielen. Vorschlag: etwa ein Zentimeter im Durchmesser mit gleitfreudiger Spitze und natürlich Gleitmittel.

Soweit die Gefühlslage. Und die körperliche Lage?

Analverkehr mit Dildos und Strap-On-Geschirren kann auf verschiedene Art vorgenommen werden. Generell kann niemals empfohlen werden, bei Anfängern Strap-On-Sex (Pegging) sofort mit dem Strap-On-Geschirr zu beginnen. Man sieht dies leider oft in pornografischen Filmen, es ist aber nicht sehr lustvoll und zudem umso gefährlicher, je weniger der Mann darauf vorbereitet wurde. Besser ist allemal, eine relativ umfassende Sammlung von Dildos anzusetzen, die im Durchmesser aufsteigen, und erst dann den Strap-on-Gürtel anzulegen. Denk bitte daran: Der Strap-On-Gürtel ist für den Mann ein Herrschaftsinstrument, das dir einen Penis schenkt und ihn „unterwirft“. Der Dildo hingegen ist eine mit einer Mischung aus Angst und Neugierde erwartete sexuelle Erfahrung, die zu erotischen Innovationen führt.

Vorsicht beim experimentieren mit den "Liebeslagen" beim Pegging

Mit dem Dildo kannst du in Seitenlage, Bauchlage, Rückenlage (Beine hoch) oder beim Vornüberbeugen beginnen. Die Seitenlage ist anatomisch und psychologisch am einfachsten zu meistern. War dein Mann schon zur Vorsorgeuntersuchung, so ist sie zumeist in Seitenlage durchgeführt worden. Hat dein Mann eine ausführliche Untersuchung bekommen, so ist der Urologe mit einer Ultraschall-Sonde in den Enddarm gegangen. Solche Sonden haben einen geringen Durchmesser von etwa einem bis zwei Zentimeter, also etwa so viel wie ein Dildo für sehr junge Frauen. Der Arzt führt sie stets in Halb-Seitenlage ein, weil sich der Körper dabei ausgesprochen entspannt. Auch du kannst in dieser Position nahezu jeden kleinen Dildo einführen, musst aber darauf achten, dass du (ähnlich wie der Arzt) jede Menge Gleitgel benutzt. Wie bereits erwähnt, treten die stärksten Gefühle zunächst beim Eindringen in die Rosette auf, und dann erst wieder bei der Berührung der Prostata.

Wenn du ein bisschen sicherer bist, ob du die Prostata treffen kannst und wie dein Liebster die Lust am intensivsten erfährt, kannst du mit der Rücken– und Bauchlage experimentieren. Die Bauchlage verhindert, dass du sein Gesicht, seine Augen und seinen Penis sehen kannst, deren Reaktionen für dich Signale sein können. In der Rückenlage ist es etwas schwieriger, die Beine in die richtige Position zu bringen (denk an den Besuch bei deinem Gynäkologen, da ist es ähnlich), aber wenn du es geschafft hast, kannst du nahezu seine gesamten Körperreaktionen sehen und gegebenenfalls steuern.

Den Arzt fragen, wenn irgend etwas unklar ist - Psychologische Probleme vermeiden

Der körperliche Sicherheitstipp Nummer eins: Frag einen Mediziner (vorzugsweise einen Urologen), bevor du „Schiffbruch“ erleidest. Scheu dich nicht, einen Arzt aufzusuchen, wenn etwas „schief geht“. Der psychologische Sicherheitstipp: niemals krampfhaft versuchen, Analspiele zu „überstehen“ – entweder du hast Freude daran, oder du gewinnst nach und nach Freude daran. Aber wenn du dich davor ekelst, es hasst oder wenn du ständig nur Schmerzen dabei hast – dann lass es bleiben.

(Hinweis: Zusammengestellt aus unterschiedlichen Internet-Quellen, die als seriös gelten und Befragungen von Männern).
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Wie ist das eigentlich mit dem Pegging?

Geschrieben von © Isidor Fecekazi •Sonntag, 10. November 2013 • Kategorie: lust und sex


Pegging oder „Strap-On-Sex ist Analverkehr mit einem Hilfsmittel, der „Peg“, auf deutsche mit „Stange“ am besten übersetzt. In der Praxis handelt es sich um ein Sexspiel mit einem Dildo, der beim Mann anal verwendet wird und der mit den Hüftbewegungen der Partnerin geführt werden kann. Es ist allerdings auch möglich, das Spiel mit einem Strap-On-Gürtel von Frau zu Frau zu praktizieren – dann sowohl anal und vaginal.

Strap-On-Sex (Pegging): Warum?

Für die Trägerin des Umschnalldildos

Pegging - sehr beliebt
Mit einem Strap-On (Umschnalldildo) hast du zwar keinen Penis, aber du kannst dir ein bisschen von der Macht erträumen, die ein Penis angeblich darstellt. Das beginnt schon damit, dass du ihn in Anwesenheit des Partners trägst. Und es wird dadurch genial, dass du den Mann vor dir Knien lassen kannst, um den Dildo zu lecken oder zu lutschen. Das erniedrigt Männer und macht sie gefügig. So machen es die Männer ja auch mit Frauen, und sie wissen genau, was sie da fordern: Demut. Wenn du so etwas willst, reichte es schon, einen Strap-On-Gürtel unter einem kurzen Rock zu tragen, und ihn gar nicht „richtig“ zum Einsatz zu bringen. (Mehr darüber unter: das Werkzeug.)

Wenn du denkst, dass du einen sexuellen Vorteil davon hast: Die meisten Frauen, die wir gefragt habe, empfinden keine wirkliche Lust dabei. Billige Strap-On-Dildos drücken unerträglich auf deine Vulva, innen getragene Dildos sind gut wie unbrauchbar, weil du nicht wirklich fest „Zustoßen“ kannst. Glaub der Werbung kein Wort – am besten sind Strap-on-Geschirre aus festem Leder, die wie in festes Schild wirken. Denk dran, dass du bei Männern (anal) eventuell enorm viel Kraft aufwenden musst, auch wenn du Gleitmittel verwendest.

Vorteil: psychologischer Macht-Effekt.
Nachteil: Wenn du aktiv bist, hast du fast keinen Lustgewinn davon.

Pegging /Strap-On-Sex für passive Spieler

Nur, wenn er/sie ausdrücklich darum bittet, kann es wirklich schön für sie oder ihn werden. Du kannst aber versuchen, eine Freundin oder einen Freund „anzufüttern“. Wie du das machst, liest du unter „Vorgehensweise“. Ein bisschen über die Gefühle des Mannes dabei hat ein Kollege von mir geschrieben. Das wirklich Tolle am Pegging kann sein:

1. „Hart genommen zu werden“. Der Verkehr mit Strap-on-Dildos ist immer härter und dauerhafter als mit einem Penis.
2. Statt Masturbation: Deine Freundin kann nicht beeinflussen, wie tief, mit welchem Druck und mit welcher Geschwindigkeit der Dildo in sie eindringt – das ist dann ähnlich, als wenn es ihr ein Mann macht.
3. Nerven werden extrem gefordert, Lüste fast unerträglich gesteigert. Das gilt jedenfalls für Männer, die „es“ bekommen. Frauen haben ind er Regel nicht die gleiche Freude am Analverkehr – weder „natürlich“, noch mit einem Dildo.
4. Du solltest etwas über die männliche Anatomie lernen, bevor du „es“ tust. Orientiere dich bitte nicht an Pornos. Der Mann muss völlig entspannt sein, bevor du es auch nur versuchst, und beim ersten Mal hat er vielleicht sogar sehr unangenehme Gefühle.
5. Nochmals: Erniedrigung. Er/sie kann mit dem Dildo erniedrigt werden. Das ist für viele Frauen und Männer eine erwünschte Erfahrung, wenn sie in einem „geschützten Raum“ abläuft.

Ist Pegging etwas für dich (nur für Frauen)

Also: Der/die Begünstigte hat fast nur Vorteile, du hast fast nur Nachteile.

Überlege es dir also, ob du es tust. In Machtspielen sind Strap-on-Dildos ausgezeichnete Werkzeuge, um neue Erfahrungen zu machen – aber eher für den, der’s bekommt als für den, der’s aktiv betreibt.

Falls du aber einen Mann unterwerfen willst, und er auch Lust darauf hat: Dann ist Strap-on-Sex im Rollenspiel die ultimative Unterwerfung, an der sich dein Freund auch noch nach dem Spiel erinnert, und später immer wieder.

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