Lob des erotischen Fußes

Geschrieben von © Ubomi Ulobi •Freitag, 27. Juni 2014 • Kategorie: liebe an sich


Ein Lob des erotischen Fußes? Wir haben gewagt, eines der letzten Tabus in der erotischen Literatur, aber eben auch im Leben zu zweit aufzugreifen: die Verehrung des Fußes. Ein Schelm, wer dabei an Fetischismus denkt.

Vorläufer der Fußliebhaberei: Strumpfliebhaber-Magazine


Der männliche Voyeur und der weibliche Körper

Wer die Schönheit einer Frau beschreiben will, hat viel Möglichkeiten: Die Ängstlichen wagen nicht, den Körper zu beschreiben. Sie halten sich vielmehr lange beim Gesicht auf, Folgen der Halslinie, betrachten den Ausschnitt und vielleicht die Schenkel, wenn sie sichtbar sind. Die mutigeren Männer wagen es, sich die bekleidete Frau gänzlich nackt vorzustellen und auch die verdeckten Körperteile zwischen Hals und Knie zu loben. Ein ebenmäßiger Wuchs ist leicht erkennbar, und ob die Körperteile ein harmonisches Bild ergeben, kann auch jeder Mann beurteilen. Die Kenner wissen auch sogleich ob die Brüste die richtige Form und Größe haben, um als schön zu gelten. Der erotisch sensibilisierte Mann sieht dies auch bei einer Frau im Sommerkleid, und ebenso kann er beurteilen, ob die die Hüfte schlank, das Becken nicht zu breit, der Bauch nicht zu weit vorgewölbt ist. Auch erkennt er die Schönheit ihrer schlanken, gerade Beine, die in die Füße münden.

Schönheit und Lüsternheit - und was wir an Frauen loben

Wirkliche Schönheit ist selten, jedenfalls, wenn man die Maßstäbe der Griechen anlegt, die sich bis heute in Statuen der Aphrodite manifestiert. Ist Ihnen schon einmal aufgefallen, dass Männer wirklich schöne, völlig nackte Frauen am liebsten von der Ferne bewundern? Im Bett wünscht sich der Mann Lüsternheit, nicht Schönheit.

Alles an der Frau wird gelobt: ihr Verhalten, ihre Stimme, ihre Erscheinung, ihr Körper als Gesamtkunstwerk und im Detail. Sogar die Beschaffenheit und Farbe ihres Haares wird hervorgehoben. Männer loben, wie sinnlich sie sich kleiden und entkleiden kann. Alles an der Frau wird gelobt - nur ihre Füße nicht.

Erotische Füße – ganz normal?

Keine Fesseln (1), keine Fußrücken, kein Fußgewölbe, keine Fußsohle, keine Ferse, kein Ballen, keine Zehen – nichts ist offenbar erwähnenswert am weiblichen Fuß.

Verfolgt man die Geschichte der Fußerotik, so entsprang sie der gleichen Wurzel wie jede andere Form der Erotik auch: alles, was die bürgerliche Frau zu verhüllen versuchte, regte die Fantasie an. So entstand neben der Stiefelerotik auch eine Handschuherotik, denn die feinen Damen trugen außer Haus selbstverständlich Handschuhe. Die Erotik des Beines ging allerdings einen anderen Weg. Der männliche Blick sollte von der Rockkante nach oben wandern, nicht nach unten, und so war alles, was frivol war, darauf angelegt, den Blick möglichst weit am Bein entlang bis zu den weiblichen „Mysterien“ zu führen.

Die 1950er: Nylonerotik überall - der Strumpf wird zum Objekt der Begierde

Nylonerotik der 1950er Jahre
Jahrelang war die „Nylonerotik“ dabei das Vehikel: Strümpfe, von frivolen „Tanzgürteln“ („Strapsen“) gehalten, waren der Renner der Erotik der 1940er und 1950er Jahren (Nylonstrümpfe kamen am 15. Mai 1940 auf den Markt).

Selbstverständlich beinhaltete die Nylonerotik auch eine gewisse Fußerotik, doch war das eigentliche Ziel der damaligen Magazine, junge Frauen in frivoler Wäsche zu zeigen. Man kann sagen, dass mit dem massenhaften Vertrieb von Nylons und Tanzgürteln („Garter Belts“) ein wahrer Run auf einschlägige erotische Magazine einsetzte..

Die Füße selbst waren und sind immer wieder Gegenstand von Ritualen: besonders Fußwaschungen und Fußmassagen haben einer Jahrtausende alte Tradition, während Fußküsse erst seit Jahrhunderten als Akt der Unterwerfung galten.

Das zwiespältige Verhältnis: Lust, Ekel, Ausgleich

Die Lust am Fuß ist zwiespältig: Die Waschungen und Massagen werden von den Rezipientinnen gemeinhin als wohlig empfunden, während intensive Küsse, Zungenwaschungen und das Einsaugen und Einspeicheln der Zehen gemeinhin seitens der begünstigten Damen gemeinhin als widernatürlich angesehen werden. Bei den aktiv tätigen Personen gibt es ebensolche Unterschiede. Waschungen, Massagen und Pflege gehören zu den gewöhnlichen Dienstleistungen, die nicht zwangsläufig erotischer Natur sein müssen. Fußliebhaber wollen aber, je nach persönlicher Ausrichtung, Füße bewundern, verehren, küssen und belecken. Auf diese Weise entsteht oft ein asymmetrisches Verhältnis von Dienstleistung, Hingabe und Gunst, und entsprechend müssen die psychischen und pekuniären Gleichgewichte stets neu verhandelt werden. Frauen sind oft sehr befremdet von Fußliebhabern, und teils sind sie es völlig zu recht. Denn wenn einen Frau etwas tun muss, wovor sich sich ekelt, dann wird sie dies nicht ohne einen Ausgleich tun – wenn überhaupt.

Die reine Erotik des Frauenfußes

Schöne Füße küssen
Dabei versprühen die Frauenfüße pure Erotik, gleich, ob sie dem Betrachter noch unter herausfordernden Stiefeletten verborgen sind, oder mit teilweiser Nacktheit in High Heels verlocken. Der aufmerksame Mann erkennt aus dem sinnlichen Zusammenspiel von Muskeln und Sehnen, ob die Trägerin der High Heels häufig oder eher selten dieses erotische Schuhwerk spazieren führt. Der Sommer ist die Zeit des Flirts mit halb nackten Füßen, die nicht nur Fußliebhaber begeistern, sondern auch den neutralen Beobachter verwirren. Schließlich gehen manche Frauen noch einen Schritt weiter: Sie präsentieren an ungewöhnlichen Orten den splitternackten Fuß, an dem mancher Männerblick hängen bleibt.

Wie Frauen die Bereitschaft zur Fußerotik signalisieren

Mache Liebhaber des erotischen Fußes schätzen sehr, wenn ein kleines Goldkettchen die Fesseln umspielt. Es kann ein Hinweis darauf sein, dass die Trägerin sanfte Berührungen und Küsse zulässt – beim Liebhaber des Frauenfußes ruft allein der Gedanke daran sinnliche Lüste hervor. Blickfänge wie rote Zehennägel oder Zehnringe regen die Fantasie ebenfalls an, und zumindest der Zehnring ist ein weiteres Indiz dafür, dass die Frau nicht abgeneigt ist, ihre Füße aus der Nähe bewundern zu lassen. Wie überall ind er Erotik sonst, gibt es auch hier die Naturliebhaber: Bei ihnen soll der Fuß nichts als nackte, ursprüngliche Natur ausstrahlen, ohne Farbe und ohne Schmuck.

Baden und massieren als Stufen der Sinnlichkeit

Der begehrliche Liebhaber wird darum bitte, diese Füße baden oder massieren zu dürfen, gelegentlich wird ihm dieser Wunsch gewährt, denn diese Behandlung des Fußes wird auch außerhalb der erotischen Beziehungen als sehr intim und äußert sinnlich empfunden.

Die Lust am weiblichen Fuß

Und der wahre Liebhaber des Frauenfußes? Er wird es nicht bei der Bewunderung lassen, sondern darum bitten, den Fußrücken zärtlich küssen zu dürfen, die Fersen und Sohlen mit der Zunge zu reinigen und schließlich wollüstig die Zehen einzusaugen. Es ist ihm ein Vergnügen, der Dame zu Füßen zu liegen, um von ihr die Gunst zu erbitten, die Füße küssen zu dürfen, und er wird die Gnade zu schätzen wissen, die von ihm bewunderten Füße zu liebkosen.

Wie ein Fuß nackt wird und warum Männer Stiefel küssen

So, wie manche Männer nicht mögen, wenn die Frau nackt ins Liebesnest schleicht, so wollen manche andere die Füße nicht sofort nackt sehen. Die Bewunderung beginnt bereits beim erotischen Schuhwerk, so wie andere Männer die Brüste erst einmal von einem Spitzen-BH verhüllt spüren wollen. Und so, wie mancher Mann seine liebste über der Kleidung streichelt, bevor er die nackte Haut spüren darf, so will mancher Fußliebhaber erst einmal die Stiefel, Stiefletten oder High Heels bewundern und küssen. Für ihn geht damit oft ein Traum in Erfüllung, vor allem dann, wenn die geliebte Dame ihm gestattet, am Ende die schützende Hülle des Fußes zu entfernen.

Ihr zu Füßen liegen

Einer Frau zu Füßen zu liegen, ihr die Füße zu waschen, ihr die Füße zu küssen und die Zehen zu umspielen – welche Lust ist dies für den unterwürfigen Mann, der sich endlich einmal am unteren Ende der Macht fühlen will. Einen Frauenfuß vom Schuh oder Strumpf zu befreien, um ihn endlich nackt und bloß bewundern zu können, ist für den Liebhaber schöner Füße die höchste Wonne. Wer unterwürfig ist, weiß, dass er sich alle dies oft erst verdienen muss, aber es ist sein höchstes Glück, endlich den nackten Frauenfuß bewundern zu dürfen.

Drei Nachworte

Das erste Nachwort an diejenigen, die dies alles als pervers ansehen: Sinnlichkeit ist nicht an sich pervers, und Füße sind keine "schmutzigen" Körperteile.

Das zweite Nachwort an jene, die sagen: "na, nackte Füße kann ich doch im Sommer überall sehen - was ist daran erotisch?" Nun, erotisch ist immer die Intimität, unter der eine Handlung stattfindet, deswegen ist der nackte Fuß auf der Straße oder Strandbad völlig uninteressant.

Das dritte Nachwort an diejenigen, die von Wünschen getrieben sind: Sinnlichkeit ist schön, aber das „Getriebensein“ von der Lust ist oft zerstörerisch. Die Liebe zu einer Frau besteht nicht darin, ihr die Füße zu küssen, sondern sie mit Geist, Sinnlichkeit und sozialen Empfindungen in ihrer gesamten Persönlichkeit zu lieben.

(1) Der Übergang zwischen Bein und Fuß, genauer zwischen Waden und Knöcheln.
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Und was ist, bitte schön, Pet Play?

Geschrieben von © induna •Donnerstag, 19. Juni 2014 • Kategorie: lifestyle


Eher humanistisches Foto vom "Pet Play" aus einem Fotoalbum.


Manchmal wird man seltsame Dinge gefragt, aber da wir im Ruf stehe, nahezu alle erotischen Begriffe aus allen Zeiten zu kennen, sind wir nicht überrascht, wenn man uns fragt. Übrigens ist „kennen“ stark übertrieben. Wir haben aber mehr Möglichkeiten, als im Internet nachzusehen. Dort findet man heutzutage ohnehin nur die neueren, gebräuchlicheren Wörter. Wir aber haben ein Archiv, das unter anderem Lexika (auch erotische) aus zwei vergangene Jahrhunderten enthält.

Pet Play hätten Sie auch im Internet gefunden. Es gehört zu den Spielen, in denen sich ein Partner zum Herrn oder Zur Herrin über den anderen Spieler macht. Dabei gibt es durchaus Abstufungen (die Aufstellung ist nicht vollständig):

- Zögling, der erst eine eigenständige Person werden soll und deswegen noch „der Erziehung“ bedarf. Er gehört zum eigenen Stand und muss deshalb respektvoll (wenngleich bisweilen mit äußerster Härte) „erzogen“ werden.
- Domestiken, also Diener, Knechte und Mägde, Hauspersonal und dergleichen. Sie gehören zur „Unterschicht“, doch benötigt man sie noch für Dienstleistungen. Sie müssen „ständig überwacht“ und gegebenenfalls streng bestraft werden, wenn sie sich „ungehörig“ benehmen oder ihren Pflichten nicht nachkommen.
- Sklaven. Sie sind Leibeigene, haben kein Recht auf eigene Bedürfnisse, sondern müssen der Herrin/dem Herrn jeden Wunsch erfüllen.
- Menschliche Tiere. Sind im Rollenspiel keine Personen, sondern folgen ihrem tierischen Instinkt – sie bedürfen deshalb einer besonders strengen Führung. Von dem menschlichen Hund, der aus dem Fressnapf zu fressen hat und an der kurzen Leine geführt wird, bis zum Pony, das als Reittier benutzt oder aufgezäumt werden kann, um vorgeführt zu werden.

All diese Spiele leben vom Machtgefälle, das für die Spielphasen angenommen und „gelebt“ wird. Dabei werden die ganz normalen Verhaltensweisen für die Dauer des Spiels komplett abgelegt und neue Verhaltensweisen angenommen. Zöglinge und Domestiken dürfen beispielsweise noch sprechen, aber nicht widersprechen, während Sklaven nur nach Aufforderung sprechen dürfen und Tiere selbstverständlich gar nicht. Diese neu angenommenen Eigenschaften machen den Reiz des Spiels aus. Seitens des unterwürfigen Darstellers liegt der Reiz in der völligen Abhängigkeit von der Herrin oder dem Herrn, die teilweise erst durch spielerische „Zähmung“ oder „Dressur“ erreicht werden muss. Ein Vorteil dieser Rolle liegt auch darin, niemals Entscheidungen über den Fortgang des Spiels fällen zu müssen und keine Verantwortung für die „unartigen“ Handlungen zu tragen, die vom Unterwürfigen verlangt werden.

Am bekanntesten ist das „Dog Play“, in dem der „menschliche Hund“ oder die „, menschliche Hündin“ ein Halsband bekommt, an der Leine geführt wird, apportieren lernen muss und hernach auf vielfältige Weise „begünstigt““ und „bestraft“ wird.
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SM-Partner – Vorsicht oder Nachsicht beim Abenteuer?

Geschrieben von © induna •Dienstag, 17. Juni 2014 • Kategorie: lifestyle


Domina? Falschspielerin? Wer weiß es schon ...


Wie in den USA, so gibt es auch in Deutschland ständig Meinungsverschiedenheiten, welches der „korrekte“ Weg zu einem SM-Erlebnis oder einer SM-Beziehung ist. Da wären einerseits die Gruppen, hierzulande BDSM-Stammtische genannt, und dann die Einzelpersonen, die niemals zu einer Gruppe gehören wollen. Manche sind auffällig geworden. Zum Beispiel jener Mann, der seit Jahren Frauen im Internet kennenlernen und ihnen Sklavinnenverträge aufzwingen will. Wie es scheint, haben dieses Verhalten noch andere Männern kopiert, seit in „Shades of Grey“ so viel darüber zu lesen war.

Was ließe sich über "Möchtegern-Meister" und "Rollenverliebte Sklavinnen" sagen? Den Text im Zitat haben wir frei nacherzählt (1)

Wenn es aussieht wie eine Rose, riecht wie eine Rose und sticht wie eine Rose, ist es vielleicht eine Rose. Oder auch keine Rose. Ein hübsches rotes Lederkorsett, High Heels, eine stilvolle Peitsche? Der Beruf „Domina“? Der Titel “Herrin”? Oder gar eine im Internet veröffentlichte oder privat übersandte Liste all der Regeln und Vorschriften, die man als Sklavin oder Sklave zu befolgen hat? Nein, dass macht noch keine Dominanz aus. Auf der anderen Seite: Bekenntnisse, Anbetungen, die Behauptung, allen unüblichen Handlungen gegenüber offen zu sein, und in jeder Situation unterwürfig zu handeln bedeuten nicht, dass die Person wahrhaftig unterwürfig ist.


Eine Menge Leute sind also nicht, was sie vorgeben zu sein. Doch was sind sie? Was motiviert sie? Und sind sie eine Gefahr?

Fantasien, die Fantasien bleiben

Die Frage kann nicht eindeutig beantwortet werden. Erotische Fantasien sind häufig wie Gänseblümchen, sowohl unter Frauen wie unter Männern und SM-Fantasien gehören zu den fünf häufigsten sinnlichen Träumereien überhaupt. Gehen wir in die Literatur, so fühlen sich manche Leserinnen und Leser von dem dominanten Part fasziniert, andere von dem Submissiven.

Rollenspiele an der Oberfläche

Zwischen Traum und Realität liegt das gelegentliche Rollenspiel unter Paaren oder Freundinnen/Freunden, das kurzzeitig ein mehr oder weniger erotisches Theater hervorruft. Motive wie Abenteuerlust, Spielfreude, Schmerzlust, Freude an der Zurückführung in eine kindliche Abhängigkeit oder Machtgelüste spielen dabei eine tragende Rolle.

Die Suche nach dem wilden Abenteuer

Die Menschen, von denen bisher die Rede war, sind alle „draußen“. Sie gehen nicht in „die Szene“ und sie bieten sich nirgendwo als „Subs“ oder „Doms“ an. Was bleibt dann? Einmal die „Szene“, dann der professionelle Bereich und schließlich die Abenteurer und Abenteurerinnen.

Unübersichtliches Internet - sind Abenteurerinnen die beste Wahl?

Lassen wir die „Szene“ einmal weg. Sie folgt eigenen Normen, hat zu allem eine Meinung und glaubt, dass ihre Ansichten allgemeine Gültigkeit haben. Im Gegensatz dazu haben sowohl die Suchenden wie auch die Anbieter im Internet frei flottierende Vorstellungen, die alles sein können von „Amateurdomina“, „Hure mit Domina-Masche“ bis hin zu echten Sadistinnen und Betrügerinnen. Auf der männlichen Seite finden wir Ähnliches vor, bei den Unterwürfigen beiderlei Geschlechts finden wir korrespondierende Abstufungen.

Im Internet gibt es sie, die „falschen Rosen“. Manche sind – was durchaus positiv zu vermerken wäre - echte Abenteurerinnen und Abenteurer, die sich das Leben einfach interessanter gestalten wollen. Leider finden wir dort aber auch zahllose selbst ernannte „Herrinnen“ (Dommen) und Möchtegern-Master mit bizarren Katalogen der Möglichkeiten. Sie sind vor allem drauf erpicht, wenig attraktive, möglichst leichtgläubige Menschen einzufangen. Die Motive sind vielfältig und oft undurchsichtig, jedoch geht es meist um Geld oder Macht. Sobald von ihnen „typische“ Handlungen wie Fesslungen, Entwürdigungen und Körperstrafen verabreicht werden, besteht die Gefahr, unprofessionell behandelt zu werden – was zu Verletzungen oder gar zum Tod führen kann.

Freude am Spiel und Respekt

Auf der anderen Seite finden wir bei allen „unartigen“ Formen von sexuell motivierten Spielen aber auch immer wieder Personen, die Freude daran haben, ihre Partner an ihre Lust- oder Schmerzgrenzen zu bringen. Es gibt ihnen das Gefühl, Macht über den anderen zu besitzen und sich daran zu erfreuen, ihn (oder sie) in jede beliebige Richtung manipulieren und verführen zu können. Solche Spiele sind hochgradig erotisch und nicht auf SM-Beziehungen beschränkt.

Freude am Spiel und Respekt vor dem anderen vor und nach dem Spiel, gleich, wie „pervers“ es auch war, scheinen die Voraussetzungen zu sein, um Freude an „unartigen“ Lüsten zu haben.

Was meinen Sie?

(1) Hinweis: Wir haben eine kleinen Auszug aus einem Blog frei nacherzählt. Die Autorin ist Jolynn Raymond, die zahllose Bücher veröffentlicht hat und die in Ihrem Blog weitere sinnreiche Hinweise gibt.
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Anal ganz egal – oder heiß begehrt?

Geschrieben von © induna •Sonntag, 15. Juni 2014 • Kategorie: lifestyle


Sanft und mit Augenkontakt geht es besser


Neulich, im Bayrischen Fernsehen, relativ unvermittelt: „Reden wir über Analverkehr?“ Einer der Woidboyz fragte Lilo Wanders danach. Und die erklärte ganz kühl (und kompetent), warum manche Männer Analverkehr mögen und dass es dabei keinesfalls ausschließlich um schwule Männer ginge.

Fragen wir uns doch mal: Was ist dran am Mann, und wann mag er seine Rosette öffnen, um anale Lüste zu genießen? Was ist das Tolle daran, und warum mögen es manche Männer mehr als andere?

Anal mental: Neugierde und Abscheu

Männer haben, kultur- und zeitabhängig – eine wesentliche größere Freude daran, Frauen „anal“ zu beglücken als dieselbe Prozedur an Männern zu vollziehen. Man kann dies als mentales, soziales oder gesellschaftliches Problem ansehen, denn anatomisch ist es beim aktiven Analverkehr ziemlich gleich, ob der Mann eine Frau oder einen Mann beglückt. Analverkehr zwischen Mann (aktiv) und Frau (passiv) wird von den meisten Paaren zunächst nur als Experiment betrieben – und zumeist sind die Frauen meisten davon wenig begeistert, weil sie selten (wenn überhaupt) positiv-sinnliche Empfindungen dabei haben. Die Frau dient dabei - mental und physisch – als „Lustmodell“ oder „Vorverstärker“ männlicher Erregung, während sie den Analverkehr mehr oder weniger „ihm zur Freude“ zulässt.

Anal passiv für Hetero-Männer – alles läuft über die Frau

Recht ähnlich verhält es sich mit dem passiven Analverkehr: Heteromänner wünschen sich bei ersten Versuchen so gut wie immer die Verführung durch eine Frau, seltener durch ein Paar. Auch dabei dient die Frau als „Lustverstärker“, die zunächst für sexuelle Erregung sorgt, um sodann als „Mittel zum Zweck“ zu dienen und den Mann durch vorsichtige Stimulation durch Vibratoren und Dildos sowie reichlich Gleitcreme auf den Analverkehr vorzubereiten. Handelt es sich um eine Solo-Frau, so wird die Penetration zumeist mit einem Strap-On-Dildo vollzogen.

Körperliche Empfindungen zu Anfang

Sowohl Männer wie auch Frauen erinnern sich zumeist an anale Sensationen wie das Einführen von Zäpfchen oder eines Fieberthermometers in den Anus. In der Regel wird das Gefühl als „eigenartig“ beschreiben und liegt zwischen Abscheu und Wonne. Dabei entstehen beim Einführen etwas andere Gefühle als beim Herausziehen. Wer schon einmal das Glück oder das Pech hatte, einen Finger oder Dildo im Anus zu spüren, kann die Anfangsempfindungen zumeist nachvollziehen. Männern über 40 sollte diese Erfahrung inzwischen geläufig sein: Arztfinger oder Ultraschallsonde Sonde bohren sich bei der Prostatauntersuchung einige Zentimeter tief in den Enddarm. Beim Mann wird hier eine besonders empfindliche Stelle der männlichen Anatomie erreicht: die Prostata, die sich hinter der Darmwand befindet und dort sehr sensibel auf Berührungen reagiert. Diese Empfindungen chargieren von „stechend schmerzhaft“ über „unangenehm reizend“ bis „flächig irritierend“, wie beim starken Harndrang. Doch diese Reizungen können ebenfalls sinnlich sein, vor allem, wenn sie zu Anfang nur mit leichtem Druck ausgeübt werden und der betreffende Mann sich in einer erotischen attraktiveren Situation befindet als bei einem Arzt.

Mentale Empfindungen beim Analverkehr und Macht

Es gibt Männer, die sich anal nicht verwöhnen lassen wollen, sondern die Penetration als „endgültige Unterwerfung“ ansehen. Ihre Absicht ist, sich durch die empfundene „Erniedrigung“ in die sexuelle Abhängigkeit fügen. Wir befinde uns dabei im Grenzbereich zwischen reiner Wollust (Prostatastimulation), dem Rollenspiel (Rollentausch, anal „genommen“ werden) und der tatsächlichen Abhängigkeit, weil diese Praktiken nicht an die Öffentlichkeit dringen dürfen. Dies gilt auch dann, wenn (wie in den meisten Fällen) die Penetration durch eine Frau mithilfe eines Geräts (Strap-On-Dildo) vollzogen wird.

Sinnlichkeit und Gewöhnung beim Mann

In der Regel hat nur der „begünstigte Mann“ einen Vorteil von der analen Penetration. Die wahren Freuden wird er allerdings kaum sofort genießen können, denn zumeist sind Männer von mehreren Faktoren verwirrt:

1. Das erste Mal ist überwältigend, wird oft als schmerzhaft empfunden und ist daher zumeist wenig lustvoll, gleichwohl aber sehr erregend.
2. Als anregend, zugleich aber befremdlich gilt zunächst das reine Einführen und Herausziehen des Objekts, mit dem die Penetration vollzogen wird. Dabei unterscheidet sich das Hineingleiten gefühlsmäßig vom Hinausgleiten. Als lustvoller wird zumeist das Hinausziehen empfunden.
3. Dringt das Objekt bis zur Prostata vor, wird dies beim ersten Mal so gut wie nie als angenehm empfunden. Der männliche Körper muss sich erst an diesen heftigen, unmittelbaren Reiz gewöhnen.
4. Der Penis wird bei der Prozedur nicht zwangsläufig „steif“. Der Grad der sexuellen Erregung kann also nicht, wie sonst üblich, am Penis abgelesen werden.
5. Ob im Rollenspiel, oder als lustvolle Stimulation – manche Männer wollen das Gefühl immer wieder erleben, andere nie wieder. Ein bisschen „Suchtgefahr“ ist dabei, zumal bei unterwürfigen Männern.

Möglichkeiten und Grenzen für die Frau

1. Das erste Mal kostet oft Überwindung, weil der Analbereich als „schmutzig“ gilt oder der Analverkehr als „schwul“. Dennoch lohnt sich der Versuch, wenn der Mann Lust dazu hat. (Siehe Punkt 5)
2. Ob Finger, Dildo oder Plug: Vorsicht ist die Mutter der Rosette. Beginnen Sie mit Dildos von ungefähr einem Zentimeter Durchmesser, nicht mehr, und nehmen Sie viel Gleitcreme.
3. Soll die Prostata stimuliert werden, muss einseitig Druck auf die Darminnenwand ausgeübt werden. Der Finger muss also in „kille“-Stellung gebracht werden – beim Dildo empfehlen sich anatomisch sinnvolle P-Punkt-Modelle.
4. Frauen empfinden rein körperlich (biologisch oder mechanisch) so gut wie keine Lustgefühle bei der Prozedur – im Gegenteil. Insbesondere sogenannten Strap-on-Dildos billiger Bauart können stark drücken und dadurch Schmerzen verursachen. Die Behauptung, spezielle Konstruktionen würden dennoch Lustgefühle erzeugen, gilt überwiegend als Werbeargument der Hersteller.
5. Frauen können aber eine mentale Genugtuung daraus gewinnen, den Mann „nun in jeder Hinsicht“ zu beherrschen. Dadurch können Frauen ihre Männer eng an sich binden.

Hinweise für Paare

Experimente sind immer zweischneidig: Gelingen sie, ist ein weiteres tolles Erlebnis der Lust gewonnen, misslingen sie, kann tagelanger Frust (eventuell gar Verweigerung) die Folgen sein. Deshalb: Trippelschritte statt Riesenschritte beim Analverkehr – bei Frau und Mann. Beginnen sie immer sanft und benutzen Sie immer Hilfsmittel, vor allem genug Gleitmittel. Hilfe im Internet finden Sie zuverlässig bei Netdoktor. Beziehen Sie Ihre Informationen nicht aus pornografischen Filmen - aus reißerischen Gründen sind die Frauen darin immer nackt oder in federleichte Dessous gekleidet. Das ist nicht nötig, um die erwünschten Effekte zu erreichen.

Hier noch ein paar Tipps, die Ihnen den Einstieg erleichtern:

Sorgen Sie dafür, dass sie ungehindert kommunizieren können und seien Sie jederzeit darauf gefasst sein, die Sache abzubrechen. Quälender Schmerz ist nichts das Ziel, sondern extreme Lust.

Führen Sie zu Anfang alle Didos mit der Hand, nicht mit der Hüfte – Sie benötigen Sensibilität für das Einführen.

Falls Sie Hüftstöße (Strap-on-Didlo, Harness) erproben wollen – tun Sie dies nur mit gepolsterten, gut passenden Exemplaren, die natürlich etwas teurer sind. Falls Sie etwas anderes lesen (es gibt dazu anderslautende Tipps im Internet) bedenken Sie, dass sie bei der Penetration eines Mannes möglicherweise viel Kraft aus der Hüfte anwenden müssen. Dies gilt zumal dann, wenn Sie oder der Mann unerfahren sind. Teilweise werden abenteuerliche Tipps aus kommerziellem Interesse gegeben, deshalb hier der Rat: Ein dünner, glatter, vielleicht leicht gebogener und oben etwas verdickter Dildo (Eichelform), handgeführt, reicht für den Einstieg in die Welt analer Lüste. Wie sagte dich einst ein Heimwerker-Berater: Die Anschaffung teurer Hobbygeräte hat oft nichts mit der sinnvollen Verwendung derselben zu tun.

Hinweis: Der Artikel ist eine Zusammenfassung verschiedener öffentlich zugänglicher Informationsquellen - dennoch sollten Sie sehr vorsichtig bei eigenen Versuchen sein und gegebenenfalls einen Arzt befragen.
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Der sinnliche Hals – der vernachlässigte Körperteil

Geschrieben von © induna •Freitag, 16. Mai 2014 • Kategorie: lust und sex


Erotischer geht es nicht: Halsschmuck einer Hure


Ein Frauenhals – sinnlich, nackt, sensibel, von Nerven und Adern durchzogen und von zartester Haut bedeckt. Sie zeigt ihn vor, bietet ihn lustvoll und zugleich verletzlich an, wild entschlossen, sich ihm erotisch zu unterwerfen.

Der Hals an sich ist mehr als die Verbindung zwischen Kopf und Rumpf. Er beinhaltet ist auch die Verbindung des Gehirns zur Vagina, und wenngleich die Nervenstränge von außen nicht erkennbar sind, so scheinen sie doch durch Berührungen des Halses ansprechbar zu sein. Jedenfalls erschauern viele Frauen, wenn man sie den Hals hinab küsst, vor allem in der Gegend der Kehle und der empfindlichen Halsschlagadern. Kafka deutete s einmal an, als er schrieb:

Schließlich küsste er sie auf den Hals, wo die Gurgel ist, und dort ließ er die Lippen lange liegen.


Der Vampir als Halsliebhaber und die Erotik des Vampirbisses

Doch die eigentliche Erotik des Halses verdanken wie einem ganz anderen: Bram Stocker und den Filmen, die über seinen Helden „Dracula“ gedreht wurden – inklusive seines lustvollen Harems. Denn nicht nur der Frauenhals ist das Ziel lüsterner Vampire und Vampirinnen, auch der zarte Hals des Jünglings wird nicht verschont:

Eines der bezaubernden Mädchen näherte sich und beugte sich weit über mich, dass ich den Hauch ihres Atems au meiner Haut fühlen konnte. Einerseits süß, honigsüß, sodass er dasselbe Kribbeln durch meine Nerven jagte wie ihre Stimme, lag anderseits etwas Bitteres unter der Süße, eine bitte Anstößigkeit, wie man sie in Blut riecht. Das Mädchen ging in die Knie und beugte sich begierig über mich. Ich fühlte eine bedachte Wollust, die beides gleichzeitig war: erregend und abstoßend. … Tiefer und tiefer sank ihr Kopf, an meinen Lippen und meinem Kinn vorbei, als wollte er sich auf dem Weg zu meiner Kehle beschleunigen. Dann hielt sie inne, und ich konnte das Geräusch ihrer Zunge hören, wie sie ihre Zähne und Lippen leckte, und ihren heißen Atem an meinem Hals fühlen. Die Haut begann zu kribbeln, wie sie es tut, wenn sich eine Hand zum Kitzeln nähert. Ich konnte die zarte, bebende Berührung auf meinem überempfindlichen Hals spüren und die tiefen Abdrücke zweier scharfer Zähne, die sich nicht mehr bewegten, sondern innehielten. Ich schloss meine Augen in einer Art erschöpfter Ekstase und wartete mit klopfendem Herzen.


Totale Hingabe nur beim Vampir?
Totale Hingabe - nur beim Vampir?

Nun sagt man, die gesamte Legende des Vampirs sei nichts mehr als eine Beschreibung der sinnlichen Wollust, die man kaum anders hätte schildern können. Ob der Vampir Mann oder Frau ist und das Opfer Frau oder Mann: Immer erscheint der Vampir als verführerisches Wesen, das von vornherein die Sinne lähmt. Bittere Süße? Eine erregende und zugleich abstoßende Wollust? Das klingt alles eher nach einem Geschlechtsakt als nach einem Vampirbiss. Und tatsächlich: Im Film wurde als bald der „erotische Vampir“ kreiert, meist in Frauengestalt, der Frauen und Männer verführt und schließlich Körperflüssigkeiten absaugt – mal Sperma und mal Blut.

Halsliebkosungen nur noch als Transfer zu den Brüsten?

Typische Haltung; Nimm mich!


Nachdem Dracula, seien Gespielinnen und seine Töchter abgedankt hatten, blieb nicht viel übrig von der Erotik des Halses. „Hals“ und „Kuss“ wurden in erotischen Romanen bald äußert stiefmütterlich behandelt. Da werden im Schnellverfahren „die Wange, der Nacken und der Hals“ geküsst, aber die eigentliche Erotik wird bestenfalls an Mündern, Brustwarzen und Vaginen festgemacht. Der Hals ist sozusagen nur nach für den kurzen Transfer der Küsse vom Mund zu den Brüsten zuständig.

Zwei Theorien zur Lust am sinnlich dargebotenen Hals

Der Hals als Symbol der Unterwerfung

Dabei ist der Hals wirklich ein Brennpunkt der Sinnlichkeit. Zudem kann der geneigte Partner vermittels des dargebotenen Halses das ultimative Signal der Unterwerfung senden. Er/sie muss nur noch den Kopf in den Nacken legen und die Kehle darbieten, was besonders bei sanften, weißen und schönen Frauenhälsen eine unnachahmlich erotische Wirkung hat. Verhaltensforscher halten die Geste für einen Rest der archaischen Unterwerfungsgesten: Wenn ich dir die Kehle zum Beißen anbiete, hast du mich besiegt – du bist der Leitwolf, nicht ich.

Der Hals als Steigbügel zu den Brüsten

Es mag wohl auch sein, dass der Halse für die Männer der bürgerlichen Epoche ein beliebter Zugang zu den Brüsten der Frau war. Wer auch nur andeutungsweise erotische Vergnügungen genießen wollte, versuchte als Erstes, sich einen Zugang über den Hals zu verschaffen, an dessen unterm Ende Broschen und Blusenknöpfe darauf warteten, geöffnet zu werden, sei es in der voyeuristischen Fantasie oder in der Realität. Jeder Zentimeter Haut, der zwischen Kehle und Brust zusätzliche geküsst und liebkost werden durfte, zählte. Zwar zeigten die Damen des 20. Jahrhunderts ihre schönen Brüste durchaus freizügig in teils gewagten Ausschnitten – aber das bedeutete nicht, dass der Liebhaber die Brustansätze auch küssen und berühren durfte. Man mag daraus entnehmen, wie erregend es war, am „Hals entlang“ zu küssen und dabei so lange fortzufahren, bis die allzu neugierigen Lippen abgewehrt wurden.

Kopf zur Seite oder nach hinten, den Hals lüstern anbieten


Den Hals küssen und streicheln

Die Techniken, den Hals zu küssen und sanft mit den Händen zu liebkosen, werden selten beschrieben, aber beispielsweise hier dafür umso ausführlicher. Wichtig ist beim Küssen von empfindlichen Körperteilen immer, sanft zu beginnen und möglichst ohne Druck und Saugeffekt zu küssen, solange noch nicht klar ist, wie die Partnerin oder der Partner reagiert. Die Hände streicheln sanft und zunächst nur mit den Kuppen von oben nach unten.

Der Tod spielt mit: Niemals strangulieren

Grobe und zupackende Hände haben am Hals, insbesondere an der Kehle, nichts verloren – schon gar nicht bei Verführungen. Am Rande sei bemerkt, dass sogenannte erotische „Würgespiele“ Spiele mit dem Tod sind, die gesellschaftliche Ächtung verdienen. (Siehe auch Liebe Pur).

Der Halsschmuck – Hinweis auf sinnliche Lüste

Der Hals ist – neben Ohren und den Händen – der Körperteil, der am meisten geschmückt wird. Je schöner die Frau, umso weniger voluminös sollte der Schmuck sein. Echter Gold- Silber- oder Perlenschmuck im dezenten Design wirkt um Längen sinnlicher als Modeschmuck, der mehr zum Hervorheben des Gesamtbildes dient. Generell gilt: Halsketten ohne Anhänger oder mit sehr dezenten Anhängern betonen die Sinnlichkeit des Halses selbst und unterstreichen seine Verletzlichkeit.

Je tiefer die Kette reicht oder je mehr der Anhänger hervorgehoben wird, umso mehr bekommt der Halsschmuck einen wilderotischen Charakter. Anhänger, die deutlich in Richtung Brüste weisen (dazugehören paradoxerweise auch große Kruzifixe), sind deutliche Markierer sexueller Wünsche.

Selbstverständlich kann der erotische Charakter des Halses auch durch Halsbänder aller Art hervorgehoben werden. Je nach Mode ist es möglich, diese auch außerhalb bestimmter Kreise zu tragen, in denen Halsbänder als Zeichen der Unterwürfigkeit angesehen werden. Ein Samtband wirkt dabei besonders sinnlich, während ein Lederhalsband recht eindeutig auf Rollenspiele hindeutet.

Das Halsband – Hilfsmittel für Rollenspiele

Kein Zweifel über die Absichten - Halsband einer Hure
Jeder bandförmige Schmuck des Halses wird erotisch als Halsband verstanden. Es kann bedeuten: Sieh mal, wie schön mein Hals ist – und schau mich näher an.“ Dieser Auffassung waren vor allem die Damen in den feinen Wiener und Budapester Bordellen, die nicht selten einen Halsschmuck trugen, der an eine behaarte Vulva erinnerte. (Bild) allerdings kann es auch bedeuten: „Ich will von dir geführt werden“. Das gilt im Prinzip für jedes Halsband, vor allem aber für breite Lederhalsbänder, zumal dann, wenn dieses noch Ösen für Karabinerhaken beinhaltet. Wenn Sie Freude daran haben: Die Auswahl an Halsbändern ist riesig, und manche enthalten sogar Schmucksteine oder Symbole. Je breiter und grober ein Halsband ist, umso mehr wechselt der Eindruck von „dekorativer Halsbetonung“ zu „Bereitschaft zu Rollenspielen mit Disziplin“. Sie müssen allerdings immer damit rechnen, dass ihr Halsband nicht nur als Schmuck angesehen wird, sondern auch als Aufforderung, Sie „an die Leine zu nehmen“.

Tätowierungen am Hals? Eher nicht

Ob man den Hals verzieren oder verunzieren soll, ist einerseits Geschmackssache, andererseits aber auch ein ästhetisches Problem. Kaum ein anderer nackt dargebotener Körperteil der Frau (außer dem Gesicht) wird so oft angesehen wie der Hals, und deshalb wirkt auch alles sinnlich, was den Zugang von Hals zu den Brüsten und darüber hinaus markiert. Frauen sollten sich diesen Bereich deshalb offen halten für die Wechselfälle der Liebe. Heißt im Klartext: Nicht tätowieren lassen, sondern variabel und situativ schmücken.

Harte Bandagen – Pranger und Hälse

Wenn von Prangern redet, denkt zumeist an Holzkonstruktionen, in die Öffnungen für den Hals, die Hände und/oder die Füße eingebaut sind. Sie wurden in der Justiz vergangener Zeiten als Schmähpranger eingesetzt, also als eine vergleichsweise milde, aber wirksame Strafe zur Beschämung der Täterinnen und Täter. Teilweise wurden aber auch Pranger eingesetzt, bei denen die Person stehen musste, indem sie am Hals mit einem Halseisen befestigt wurde, was ausgesprochen schmerzhaft und schwer zu ertragen war. Mobile Pranger nennt man auch „Strafgeigen“. Bei ihnen werden die Arme mit dem Hals verbunden, sodass man die Delinquenten (meist zänkische Damen) über den Markplatz führen konnte.

In der heutigen erotisch motivierten SM-Szenerie wird wieder viel mit Prangern gearbeitet, die zur Erniedrigung und zur Bestrafung eingesetzt werden. Dabei werden auch Halseisen in verschiedener Form verwendet. Der Pranger dient dabei dazu, die erotische Erniedrigung auf die Spitze zu treiben, ist zugleich aber auch eine theatralisch wirkende Kulisse, um das Rollenspiel glaubwürdiger zu machen. Den „Subs“ ergeht es dabei ähnlich wie den Delinquenten im Mittelalter: Sie müssen alles ertragen und haben keine Möglichkeit mehr, sich gegen Übergriffe zur Wehr zu setzen. Fixiert man nun insbesondere den Hals, so wird das Gefühl der Wehrlosigkeit noch größer, als wenn nur die Hände und Füße im Pranger stecken. Zu Zeiten der Pranger auf Marktplätzen liebten es die Bürger, ihre „Verbrecher“ zu bespucken – und dies war besonders leicht möglich, wenn der Hals mit im Pranger steckte. Ähnliche Gründe mögen auch heute dafür sprechen, in Rollenspielen altertümliche Pranger zu verwenden, die den Hals fest umschließen. Soweit Rollenspiele im Konsens beider Partner durchgeführt werden, ist dieser Effekt beabsichtigt.

Bilder: Vampir aus "Mark of The Vampire", Filmwerbung, © vermutlich 1935 by Tod Browning, Fotos (Hälse) nach historischen Pariser Fotografien, im Original als Aktfotos auf den Straßen von Paris verkauft, Halsband: © 2014 by Liebesverlag.de > Zitat Kafka aus "Der Prozess", Zitat Stocker von dieser Webseite.,
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Am Finger lutschen

Geschrieben von © Miss Y. •Dienstag, 13. Mai 2014 • Kategorie: inas liebesrat


Oral? Sehr wahrscheinlich!


Was bedeutete es, wenn sie/er an seinem oder deinem Finger lutscht? Welche Ansage machst du damit?

Grundaussage: Der Finger im Mund ist ein Symbol für den Wunsch nach Sex – meist Oralsex, manchmal Analsex und situativ auch ein Symbol für die Unterwerfung

Das bedeutet der Finger im Mund beim Flirt

Wenn du an deinem Zeigefinger lutscht, dann ist das für den Mann ein klares Signal: Du lutscht gerne, saugst gerne ein, nimmst gerne etwas auf, was in deinen Mund kommt. Ich denke nicht, dass du erst überlegen musst, was du damit auslöst. Selbst wenn du dann den „Wettschein“ nicht einlöst und ihm erstmal andere Freuden bereitest – der Eindruck sitzt. Ich sag mal; tu’s lieber nicht. Flirte anders, aber nicht mit dem Finger im Mund. Auch nicht mit Bananen. (Wenn du es trotzdem tun willst: Langsam und sinnlich die abgeschälte Spitze in den wollüstig zugespitzten Mund gleiten lassen).

Oral-Versprechen: Du lutschst seinen Finger

Ein bisschen stärker, ein bisschen näher: Du sitzt auf dem Sofa und leckst seinen Finger. Dann wundere dich nicht, dass er an nichts anderes mehr denkt als an Oralsex. Die Verbindung liegt wirklich nahe.

Ein bisschen devot: Er leckt deinen Finger

Ein bisschen anders ist es, wenn er deinen Fingern lutschen möchte: Dann ist er unterwürfig und möchte vielleicht sogar, dass du deinen Finger nutzt, um damit seinen Hintereingang zu erobern.
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Umschreibeservice für Ihre Kurzgeschichten

Geschrieben von © Gebhard Roese •Donnerstag, 27. März 2014 • Kategorie: hintergrund und wissenschaft


Umschreibeservice für Ihre Kurzgeschichten (Rewriting)

Ich schreibe alle Texte um ...


(Eigenwerbung des Inhabers dieser Webseite)

Sie wissen vielleicht, dass ich über 10.000 Mal im Internet mit Original-Content auftauche. Was Sie vielleicht nicht wissen: Ich schreibe für Sie alles um, was sich umschreiben lässt.

Sie schreiben über die Liebe, über die Lust oder die Leidenschaft? Über Damen, die Männer dominieren und solche, die sich devot auf ihrem Schoß kuscheln? Über die romantische Liebe oder über schweißtreibenden Sex? Über arme Mädchen, die reiche Männer verführen wollen und viel zu junge Männer, die nach reifen Damen lechzen? Und Sie wollen, dass diese Beiträge in Zukunft ganz anders anklingen?

Dann lassen Sie bei mir „umschreiben“.

- Von der Aufsatzform in die Kurzgeschichte (nur in dieser Richtung).
- Von hohlen, bruchstückhaften Formulierungen zu guter Literatur. (Nur in einer Richtung).
- Von sanften, blassen femininen Tönen in eine dominante weibliche Sprache (und zurück).
- Von der weiblichen Sichtweise in die männliche (und zurück).
- Von hohlen, bruchstückhaften Formulierungen zu guter Literatur.
- Von zu offensiven sexuellen Ausdrücken und Handlungen zu Soft-Erotik (und anders herum).
- Jede Form von erotischen Geschichten kann beliebig im Stil „veraltet“ oder „modernisiert“ werden.
- Anreicherung von Liebes- und Sexgeschichten mit Gefühlen.
- Kürzen oder erweitern von Manuskripten.
-
Gleich, ob Ihr Thema Blümchensex oder BDSM ist, ob Sie hetero- oder homosexuelle Themen behandeln – bei mir wird alles umgeschrieben, was sich umschreiben lässt. Wenn Sie wollen, kann ich Ihnen auch einfach Vorschläge unterbreiten, wie Sie einen Charakter formen und weiter entwickeln können.

Fordern sie einfach ein Angebot an – oder reden Sie mit mir, wie wir zu einer Zusammenarbeit kommen können. Ich freue mich auf Sie.

Kontakt
Telefon: 0049 (0) 16093095395
Email: .


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Adam und Eva nackt - und mit einer Konkurrentin

Geschrieben von © Gebhard Roese •Mittwoch, 26. März 2014 • Kategorie: anziehen und ausziehen


Wen wird "Adam" nehmen?


Seit heute weiß der deutsche Gartenzwerg dank BILD, welche Dating-Show er noch nicht hatte: Nackt-Dating. Denn die Fantasie pubertierender Hirne, sich doch einfach einmal „einfach nackt“ zu treffen, ist nun niederländische Realität geworden. Jedenfalls in einer Dating-Show für Dumpfbacken: „Adam sucht Eva“.

Auf einem selbst gebauten Floß, so das Märchen für Erwachsene, rauscht die flachbrüstige, aber dennoch bildschöne Frau auf eine Insel zu. Das Drehbuch will, dass sie sich noch „nackig macht“, bevor sie das Floß verlässt, und die letzten Meter zum Ufer dann in Evas eigenem Kostüm schwimmend zurücklegt. Dort wartet sie auf dem ebenfalls per schwimmenden Untersatz angekommenen Dating-Partner, der selbstverständlich ebenfalls nackt ist – inklusive frei hängender Banane.

Welchen Preis der Dschungel fordert, wann und ob sich der Nackt-Mann zum Beschäler mausert, wird und vieles andere mehr wissen wir nicht. Doch damit an den mageren Stoff für geistig Arme überhaupt noch etwas Spannung anwächst, landet auf dem nämlichen Eiland noch eine Dame, deren Brüste ein erheblich größeres Volumen haben. Und nun sitzt der arme Adam Robinson in der Klemme: Nimm er die eine, die offenbar schön, sportlich und gebildet ist, aber eben verflixt kleine Brüste hat, oder die andere, die kaum etwas anderes als Brüste ihr Eigen nennt?

Der Adam der Schöpfungsgeschichte soll ja – einer Legende folgend – auf eine dominante Frau verzichtet haben, um sich eine Unterwürfige zu erbitten. Aber heute ist heute, und da gäbe es ja mehrere Varianten, wer mit wem was tun könnte … zumindest auf einer Insel. Doch das muten offenbar nicht einmal die holländischen Dokusoap-Macher ihren Kunden zu. Und so wird es am Ende heißen: „Eine wird gewinnen“ – jedenfalls für das doofe Fernseh-Publikum. In Wahrheit streichen alle am Ende ihre sauer verdiente Kohle ein und gehen – na ja, vielleicht zur nächsten Dating-Show. Ob es sinnvoll ist, ein Nackt-Date wahrzunehmen? Auf keinen Fall.

Bild: Szenenfotos aus den Szenen zu: "Wer ist die Schlampe?" RTL, NL
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Liebe Woche - Jungfrauen, Schwulenhasser und Oxytocin

Geschrieben von © induna •Freitag, 14. Februar 2014 • Kategorie: hintergrund und wissenschaft


Noch Jungfrau und schon 25 oder 30? Das kannst du wirklich ändern. Nur nicht mit dem Ritter auf dem weißen Pferd oder der Model-Frau. Ernst gemeinte Vorschläge, für Männer-Jungfrauen und Frauen-Jungfrauen. Wo denn? In der Liebeszeitung wo sonst?

Partnersuche – devot und stinknormal

Partnersuche als devoter Mann? Da musst du damit rechnen, ausgeschmiert zu werden oder Kohle abzudrücken. Oder dich in entsprechende „Kreise“ hineinbegeben. Da nervt allerdings, dass da schon Dutzende devoter Männer wie DU herumlungern. Ob es trotzdem geht? Isi meint: Ja – hat sie jedenfalls in einer Ami-Quelle gelesen. Jedenfalls wissen wir zu hundert Prozent: Bei der Partnersuche nicht mit der Peitsche ins Haus fallen. Oh, für eine Frau war es einfacher. Sie ließ sich einfach mal in Berlin fesseln – während des Filmfestivals. Apropos Film: Kann man mit Pornos die Liebe bereichern? Manche sagen so, andere sagen so.

Online-Dating? Darüber wissen die Redakteure vom FOCUS alles – nur sehr ungenau. Sie bemühen einen Soziologen, dessen Buch sie offenbar nicht zu Ende gelesen haben. Übrigens erfahren Sie hier, wie Sie mit Sicherheit mit Ihren Ansprüchen scheitern.

Und noch: Leeres Stroh aus der Wissenschaft – warum Radfahrer starke Typen sind und im vorigen Leben Steinzeitjäger waren – oder so ähnlich.

Schwulenhass neu verpackt und unerwünschte Hurenkritik

Reaktionäre, Feministinnen, Gutmenschen – immer wieder versuchen Verleger und Publizisten, ihre Meinungen zur Sexualität zu verbreiten. Diesmal ist die Frage, ob jemand „Homophob“ ist oder einfach nur ein besserwisserischer Schwulenhasser, und – an anderer Stelle – ob Kritik am offenen Brief einer Ex-Hure von einem kranken Gehirn zeugt.

Gott und Oxytocin

Wofür Gott das Oxytocin geschaffen hat? Das lesen Sie in einem Blog. Und warum es eindimensional wirkt, nämlich aus positiven Emotionen heraus aufs Hirn. Ist ein bisschen an den Haaren herbeigezogen, und kann auch nicht bewiesen werden – macht nichts.

Valentinstag - leider schon heute

Valentinstag ist heute schon – wo du noch frivole Wäsche bekommst? Überall im Versandhandel, aber Markenprodukte machen sich besser als Schnäppchen aus dem Sex-Versandhaus. Sag einfach, das Päckchen ist beim Ausliefern versehentlich zurückgegangen. Das sagen alle Lügner. Macht sich gut, noch zu ergänzen: „Das sieht man doch dauernd im Fernsehen.“

Jetzt noch per Sex-Dating eine Frau suchen? Da kannst du Kohle ohne Ende abdrücken und bekommst – nichts außer heißer Luft. Satire gefällig?
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Devoter Mann auf Partnersuche, was musst du beachten?

Geschrieben von © Isidor Fecekazi •Freitag, 7. Februar 2014 • Kategorie: lifestyle


Fotografierpose einer angeblichen Domina


Du bist ein devoter Mann auf Partnersuche? Hier sind ein paar Tipps, die du beachten solltest, wenn du "in freier Wildbahn" suchst, also weder dafür bezahlst noch "in der Szene" bist.

Sprich sie an wie du ganz gewöhnliche Frauen ansprichst

Auch Frauen, die aus Überzeugung dominant sind, sind ganz gewöhnliche Menschen. Denke dran, wenn du uns ansprichst. Die normalen gesellschaftlichen Verhaltensregeln gelten auch zwischen subversiven Männern und dominanten Frauen – und zwar für beide.

Du bist eine Person - definiere dich nie als "nichtsnutziger Sklave"

Deine unterwürfigen Anteile definieren dich nicht als Person. Sie sind ein Teil dessen, was du bist, aber das Interesse einer dominanten Frau an dir hat eine Menge mit deiner gesamten Persönlichkeit zu tun, nicht nur mit deinen unterwürfigen Anteilen.

Mach dich schön, wenn du eine attraktive Frau suchst

Wenn du eine wirklich „heiße“ Frau willst, gleich ob für Sex oder um dominiert werden, solltest du wissen, dass du ebenfalls ein gewisses Niveau haben solltest. Es ist vorteilhaft, ein Gentleman zu sein oder dich jedenfalls wie ein solcher zu benehmen. Frauen lieben echte Komplimente, auch dominante Frauen.

Dominante Frauen sehen nicht aus wie Porno-Miezen

Nicht alle Frauen, die dominant sind, sehen aus wie die „Dominas“ in pornografischen Filmen, also jung, halb nackt, tätowiert und völlig überschminkt. Verstehe, dass Dominanz eine Eigenschaft ist, die nicht nur hinter den Mauern von SM-Kellern und Domina-Studios wohnt. Manche Frauen lieben es einfach, Männer zu dominieren.

Auch viele ganz gewöhnliche Frauen wollen SM-Spiele

Der letzte Tipp, wenn du wirklich nach einer „schönen“ Beziehung suchst: Ungefähr gegen 20 Prozent der gewöhnlichen Frauen, die auf Partnersuche sind, erfüllen dir gerne auch den Wunsch nach SM-Lüsten, wenn du auch sonst ein nettes Kerlchen bist. (Quelle: eDarling, andere sprechen sogar von noch höheren Prozentanteilen).

Na, hättest du das gedacht?

Tipps aus einer US-amerikanischen Quelle, Bild: Fotomontage.
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Die Freude daran, Männer zu erniedrigen

Geschrieben von © Isidor Fecekazi •Samstag, 1. Februar 2014 • Kategorie: anziehen und ausziehen


Dominanz im Detail - Peitschenknauf

Männer ein bisschen zu erniedrigen oder zu unterwerfen bedeutet, Macht auf die Kerle auszuüben. Wenn es nicht Macht ist, dann ist es wenigstens Einfluss, und wenn es nicht Einfluss ist, dann sind es Interessen, die du durchsetzen willst.

Männer sind für Frauen eine größere Herausforderung als andere Frauen, auf die man als geborene „Bärenführerin“ natürlich auch Macht ausüben kann. Meine Freundin Heide, eine eher zierliche Person, schaffte es, dass ihre eine ganze Gruppe von Kolleginnen und Kollegen zu Füßen lag. Es war eine Ehre, zu ihrem Interessenkreis zu gehören und eine Schande, von ihr ausgestoßen zu werden. Die Frage war nur: Warum wollten so viele Männer und Frauen zu ihrem Kreis gehören? In Wahrheit hatte niemand eine Vorstellung davon, warum man „dazugehören musste“. Ich denke, die waren fast alle ziemlich unterwürfig, und sie hofften, eines Tages irgendwie von ihr zu profitieren.

Ist es wirklich so ungewöhnlich, dass sich Männer gegenseitig erniedrigen und unterwerfen? Wenn du mal in Behörden oder Büros gearbeitet hast, dann weißt du, wie Männer versuchen, andere Männer zu erniedrigen. Sie erlassen einfach unsinnige Vorschriften, und wenn jemand aufmuckt, kriegt er eines auf den Hut. Frauen machen es auch. Hast du nie erlebt, dass du denkst, du hast eine Freundin, und dann redet sie hinter deinem Rücken schlecht über sie? Oder, die sich heimlich mit deinem Freund verabreden, nur um dich bloßzustellen?

Ich finde, es ist nicht so was Besonderes, wenn Frauen sich Männer suchen, über die sie Macht ausüben können. Auch in normalen Ehen, in denen Worte wie „Dominanz“ oder „Erniedrigung“ nie fallen würden. Du suchst die einfach die „Ministerien“ in eurer Koalition aus, die über Macht verfügen, und überlässt ihm das, was übrig bleibt. Finanzministerium? Geht klar an dich, dazu hat er sowieso keine Lust. Außenministerium? Musst du unbedingt übernehmen, sonst paktiert er mit der Konkurrenz, und das Familienministerium geht sowieso an dich. Lass ihm das Innenministerium, da kann er nicht viel falsch machen.

Wenn du Freude an erotischen Machtspielen oder „richtigen“ sexuellen Unterwerfungen hast, kannst du das ruhig probieren. Manche Männer warten nur drauf, dass du es tust, andere sind lernfähig und spielen mit, um dir zu gefallen.

Eigentlich ist es der alte Trick: Männer tun viel, um Frauen zu gefallen, und mache sind so wild darauf, dass sie sich zum Clown machen. Wenn du ihn so weit hast, kannst du ihm sagen, wie sehr du ihn verachtest, dass er so etwas tut. Dann sitzt er in der Falle, und ich gebe dir Brief und Siegel: Aus der Nummer wieder rauszukommen, ist ein Problem für ihn.

Siehst du, das ist das, was ich gemeint habe mit „du hast den Spaß davon, einen Mann zu dominieren“. Tja, und er? Wenn du schlau bist beim Spielen und auch seine Wünsche triffst, habt ihr beide Freude dran. Und wenn nicht? Wenn es dir Spaß macht, aber er ist nicht toll findet, dann tust du das, was du schon immer gemacht hast: Versprich ihm tollen Sex, damit er mitmacht.


Das Bild zeigt den Knauf einer Dammpeitsche, die ausschließlich zu erotischen Erziehungszwecken verwendet wurde.
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Liebe Woche: Geilheit, Tabus und Sozialneid

Geschrieben von © induna •Freitag, 24. Januar 2014 • Kategorie: hintergrund und wissenschaft


Erstaunlich, wie viel Sozialneid in Deutschland existiert – und nun sind wieder einmal die Singles und Kinderlosen dran. Die sind in letzter Zeit ja angeblich für alle verantwortlich: von der Spekulation um Wohnraum über den Verfall der Sitten bis hin zur angeblichen „Ungerechtigkeit“ bei der Rente. Daumen nach unten: Wir brauchen keine zweite Familien-Lobby im Wissenschaftskleidchen.

Interessiert ihr euch hier für „seriöse“ Themen? Ja? Und seid ihr auf Partnersuche? Dann wird euch interessieren, warum ihr notfalls auf Psychologie sch … könnt – und was ist dann wichtig? Markt – und sonst gar nichts. Sagt jedenfalls Gebhard Roese, der die Liebe Pur gegründet hat – und der muss es wissen.

Auch seriös, sogar wenn es nicht so klingt: Wer ist geiler, Frau oder Mann? Wer giert und lechzt nach Sex und ist rücksichtslos dabei? Eure Antwort mag anders sein als die des Experten: Der sagt nämlich, dass dieses dämliche Getue um männliche Geilheit und Schaum vor dem Mund beim Date gar keine Rolle spielt. Warum, lest ihr in der Liebeszeitung – und nirgendwo sonst.

Und: hey, wollt ihr euch nicht wenigstens ein bisschen an der Liebeszeitung beteiligen? Vielleicht mit 100 Wörtern?

Tabuthemen sind Menstruation, Masturbation und Schamhaar – und beim Schamhaar versteh ich es überhaupt nicht. Die Liebeszeitung hat dazu etwas gefunden und hier für Sie hinterlegt. Ich finde Schamhaar äußerst dekorativ, falls jemand meine Meinung interessiert.

Schon mal eine Vagina getoastet? Nein – ich rede nicht von ekelhaften SM-Praktiken, sondern von Toastern, die Muster hervorbringen – auf dem Toast. Und eben auch eine Vagina.

Männer, die den Puff gehen, sind angeblich der letzte Dreck – dank feministischer Meinungsmache. Aber noch beschissener sind Männer, die sich von Frauen knechten und abzocken lassen. Meist geht das schon in der Jugend los – und immer dort, wo Frauen als engelhafte Wesen angepriesen werden, auf die man jede Form von Rücksicht nehmen muss.

Ganz anders sieht die Sache aus, wenn Männer heimlich recht „ungewöhnliche“ anale Lüste haben – dann gelten sie als schwul – jedenfalls bei vielen Menschen, Frauen wie Männern. Da fragt jemand zurecht: Haben schwule Männer andere Nervenenden als Heteros? Das Gleiche könnte man auch für die Nippel frage: Ist ein Mann schwul, weil er sensible Nippelchen hat?

Sex-Mode, sündhaft teuer: Na bitte. Die Gunst der Frauen ist selten wirklich „kostenlos“, und dann darf die letzte Hülle der „Verpackung“ eben auch einen halben Tausender kosten.

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Sadistische Frauen, devote Männer, Opfer und der Puff

Geschrieben von © Ubomi Ulobi •Sonntag, 19. Januar 2014 • Kategorie: liebe an sich


Sadistisch veranlagte Frauen, devote Männer und der Puff - ein Essay.

Unser heutiges Essay ist eine Provokation, die allerdings überwiegend auf Schilderungen tatsächlicher lebender Menschen oder glaubhafter Romanhelden beruht. Teilweise wurden auch historische Schilderungen aus den 1950-er und 1960er Jahren verwendet). Es scheint aber so zu sein, dass immer mehr junge Männer „von attraktiven Frauen liegen gelassen werden“. Es ist möglich, aber nicht vollständig beweisbar, dass sie die geeigneten Opfer für weibliche Hyänen sind, die diese Jünglinge emotional, sexuell und manchmal finanziell auszuweiden.

Gefangen von von jungen Frauen und "nachgesehen" - typisch für die 1950er Jahre.


Eine der Merkwürdigkeiten zwischen der Handlungsweise von Frau und Mann besteht darin, dass Männer ständig darauf drängen, von Frauen liebevolle, erotische oder sexuelle Zuneigung zu erlangen. Die begehrteren, älteren und erfahreneren Männer machen es sich leicht und geben Frauen die Botschaft: „Wenn du’s nicht tust, tut es eine Andere.“ Eine ander gibt es immer: Ist es nicht eine ständige Partnerin, so ist es eine Affäre, ist es keine Affäre, so ist es ein ONS, und gibt es auch keinen ONS, so kann sich der selbstbewusste Mann jederzeit Lust von einem Callgirl erkaufen. Fragen Sie Männer: Wer aus Lust eine Eskortfrau bestellt, um mit ihr wirklich die Freude an der Illusion zu teilen, die ihm geboten wird, ist selten ein „Verlierertyp“.

Der Verlierer verfällt Frauen leichter - vom Wahn des "Nettseins"

Die verdrückten, wenig begehrten und relativ jungen Männer, kurz: Die Verlierer-Typen haben es deutlich schwerer. Sie sind teilweise schon als Jungen einer Mädchengruppe zum Opfer gefallen, die ihre Schwäche nutzen, um „mal nachzusehen, wie gewöhnliche Jungs unten herum aussehen“. Haben sie dies "aus Nettigkeit" oder unter Gewaltandrohung zugelassen, so sind sie auch später als Opfer begehrt. In jedem Fall haben sie immer und überall eine weibliche Stimme im Kopf, die ihnen sagt: „Du musst nett zu Frauen sein und tun, was sie wollen.“ Und was machen die jungen Männer später? Sie sind nett, fügsam und willig, und folgen Frauen überall hin. Treffen sie auf halbwegs verständnisvolle Frauen, so versuchen diese, zu erklären, warum sie ihnen keine Liebe, keine Lust oder keinen Sex schenken können. Doch manche Frau entdeckt, dass sich diese jungen Männer nicht nur abwehren lassen (was ausgesprochen lästig sein kann), sondern dass sich diese durchaus nutzbringend anwenden lassen. Sei es, um sie als „lebende Dildos“ zu nutzen oder die eigene Herrschsucht an ihnen zu erproben, den heimlichen Sadismus an ihnen auszuleben oder sie finanziell auszubluten.

Niemand weiß, warum eine Frau Sadistin wird - wenn sie es nicht selber weiß

In der Literatur wird gelegentlich gefragt: "Was treibt eine Frau dazu, Sadistin (oder sadistisch) zu sein?“, und nichts selten heißt die Antwort: „Weil sie in der Jugend selbst sadistisch behandelt wurde.“ Doch diese Antworten sind nicht vollständig logisch. Denn wenn eine Frau einem Psychologen in die Hand fällt, dann entweder, weil sie unter ihrem Sadismus oder ihrer kriminellen Neigung leidet oder weil sie Täterin in einem ernstlichen Verbrechen geworden ist. Nun könnet man fragen „Wie viele verkappte Sadistinnen leiden, und wie viele begehen Verbrechen, die angezeigt werden?" Die Antwort ist sehr einfach: ein verschwindend geringer Prozentsatz. Denn die Freude daran, einen Mann in der einen oder anderen Weise zu quälen, zu unterdrückten oder ihn wenigstens temporär in seiner Freiheit zu berauben, ist nicht auf Kriminelle oder Psychopathinnen beschränkt.

Die typische Situation: Weiblicher "Täter" trifft auf männliches "Opfer"

Da wäre also ein Mann, der nach Sex lechzt, einer, dem man sagte, er solle nett zu Frauen sein und ihre Wünsche zu erfüllen. Nehmen wir einmal an, er träfe auf eine Frau, die interessiert daran wäre, wie weit ein typischer Weichling gehen würde, um dieses Ziel zu erreichen. Zu Anfang tut sie das, was Frauen gerne tun: Sie setzt vor den Sex eine Hurde, die es zu überwinden gilt. Überspringt sie der Mann, nimmt sie dies als Beweis dafür, dass er sie wirklich begehrt, und sie gewährt ihm eine Gunst – nicht immer gleich „richtigen“ Sex, aber jedenfalls etwas Lustvolles.

Die intrigante Frau tut zunächst das Gleiche, gewährt aber nichts, sondern erprobt nun, ob der Mann auch die nächste Hürde nehmen würde, wobei die Hürden nach und nach immer höher gesetzt werden. Hürden können Mutproben, aber auch Erniedrigungen sein, oder beides in der Kombination, was besondere effektiv ist. Der Trick dabei ist, so wenig wie möglich an Gunst zu gewähren – immer nur so viel, dass der Mann nicht „abspringt“. Allerdings sind auch Fälle bekannt, in denen es niemals zu einer tatsächlichen Gunstbezeugung kam („Fernerziehung“). Manchmal gehen solche Frauen auch andere Wege, zum Beispiel, die gewünschte Gunst einmal leidenschaftlich und großzügig zu schenken, und erst dann Hürden aufzubauen, wie dies exemplarisch die Wanda in der „Venus im Pelz“ tut.

Warum sich der Mann dennoch weiterhin unterwirft, warum er „bei der Stange“ bleibt und warum die betreffenden Frauen ein Vergnügen daran haben, Macht über Männer auszuüben, ist und bleibt ein Rätsel. Niemand hat die Machtspiele von Frau-Mann-Unterwerfungen jemals genau untersucht, ebenso wenig übrigens wie die Unterwerfungen von Frauen unter Frauen. Lediglich aus der Sicht der wirklichen oder vermeintlichen „Opfer“ dringt öfter etwas an die Öffentlichkeit – vor alle, wenn die Opfer Frauen sind.

Machtspiele unter Liebenden sind nicht dasselbe wie emotionale Ausbeutung

Vorbeugend erwähne ich hier, dass es sich bei den geschilderten Vorgängen nicht um eine liebevolle, spielerische Unterwerfung im Rahmen vom lustvollen Spielen handelt. Die üblichen Einwände der S/D-Anhängerinnen und Anhänger sind mir wohl bekannt. Was ich hier meine und schreibe, ist jene Abhängigkeit, die aus einer gewissen körperlichen und emotionalen Schwäche erwächst. Aber auch aus dem suchartigen Verlangen, endliche Liebe geschenkt zu bekommen.

Liebe geschenkt? Ich meine, die Männer, die all dies betrifft, wissen gar nicht, was „Liebe zu schenken und das Geschenk der Liebe anzunehmen“ wirklich bedeutet. Sie denken (und sind vielleicht so erzogen), dass Liebe durch Wohlverhalten, Anpassung, Opfer oder Demut erkauft werden kann. Gegen diese Opferhaltung ist der „Kauf von Liebe“ im Bordell geradezu eine Befreiung.

Hinweis: Das Bild wurde aus einem Original des Illustrators Hegmann entnommen, der etliche erotische Romane illustrierte. Das Bild wurde im linken Teil verändert, um charakteristischer zu wirken, und nachkoloriert.
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Was macht eigentlich eine professionelle Serva?

Geschrieben von © induna •Samstag, 4. Januar 2014 • Kategorie: lust und sex


Was hat der Herr mit der Serva vor?


Was eine Domina ist, wissen inzwischen viele Menschen – doch nur wenige interessiert die „Serva“. Eine Serva ist etwas sehr rares am Markt, und die Frauen, die diese Rolle im Beruf der sexuellen Dienstleistungen ausüben, verschließen sich noch austernartiger als andere Sexdienerinnen. Dennoch soll ein Studio in Lennox (Kalifornien, USA) davon angeblich 14 Damen beschäftigen. Mit einer von ihnen unterhielt sich Nerve.

Einer der ersten Fragen war natürlich: Was wollen deine Kunden eigentlich? Die Antwort war verblüffend:

Einige von ihnen wissen wirklich nicht, was sie wollen, vor allem Neukunden. Sie haben nur die Neigung, dass Sie etwas tun wollen (…wozu sie eine submissive Frau brauchen). Ich muss dies vorher mit ihnen besprechen. Jeder Kunde ist anders. Einige mögen Rollenspiele. Andere sind nur sadistisch. Wieder andere wollen Fesselspiele.


Interessant ist, dass diese Tätigkeit relativ schlecht honoriert wird, wenn man sie mit der einer Domina vergleicht und den Schmerz und die Erniedrigung einbezieht. Nerve ermittelte ein Einkommen (1) von 200 USD pro Stunde, das allerdings gesteigert werden kann, wenn der Kunde besonders schmerzvolle Prozeduren wünscht. Das Schlimmste, so sagte die Gewährsfrau von Nerve, seien Rohrstockschläge:

Rohrstockschläge hinterlassen tiefere Verletzungen und sie sind wesentlich schmerzhafter, sodass du wirklich an deine Grenzen kommst.


Bei alldem – was würde diese Frau anderen jungen Frauen raten, wenn sie eine Serva werden wollen? Bevor sie diese Frage beantwortete, gab sie allerdings zu, dass der Job am besten für eine schlanke, zierliche Frau eigne. Solche Frauen seien die Gefragtesten der „auf unterwürfig“ machenden Frauen.

Und wenn man so aussieht und es tatsächlich als Serva versuchen will? Die Gewährsfrau meint, es sei gut, schon vorher viele Leute zu kennen und zu lernen, was alles möglich ist – und was nicht. Ferner sei es günstiger, in einem Studio zu arbeiten als sich sofort „selbstständig“ zu machen – das sei viel zu gefährlich.

Wir haben nachgesehen, was eine Sitzung mit Rohstockschlägen tatsächlich kostete, und fanden heraus, dass jeder Schlag mit 10 USD honoriert werden muss, sodass am Ende gut und gerne 490 US-Dollar auf der Rechnung stehen können. Wie viel von den Kosten bei den Damen tatsächlich ankommt, konnten wir nicht ermitteln.

(1) Nach uns vorliegenden Informationen ist es allerdings die Summe, die vom Kunden gefordert wird, nicht der Betrag, den die Dame erhält, die als Serva arbeitet).
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2014: zwei Sex-Vorsätze, die Sie besser nicht verwirklichen sollten

Geschrieben von © induna •Samstag, 4. Januar 2014 • Kategorie: lifestyle


Sex-Vorsätze für 2014? Besser, Sie vergessen "Dreier" und "Sex mit Fremden"

Ein völlig Fremder als Sexpartner? Lieber nicht!
Sex mit Fremden? Fröhliches Erwachen!

Die Sex-Singlebörse FirstAffair macht im neuen Jahr zuerst von sich reden – und präsentiert eine Umfrage, die man unter 1000 Mitgliedern durchgeführt haben will. Demnach glauben 71 Prozent der Männer, das Dollste unter der Sonne wäre „Sex mit Fremden“. Frauen sind etwas weniger draufgängerisch und wollen sich nur zu 37 Prozent gerne mal von einem völlig Fremden vögeln lassen. Da frage ich mich natürlich: Wie geht eigentlich Sex mit einem völlig Fremden, außer beim Glory Hole oder mit Augenbinde?

Die Gefahren bei „Sex mit Fremden“

Gehen wir mal runter, da, wo wir die Realität vermuten:

1. Der anonyme Sexpartner sollte bei Heteros gegengeschlechtlich sein – ist nicht immer gewährleistet.
2. Er/sie sollte volljährig sein, nicht unter Drogen stehen und nicht unter Geschlechtskrankheiten leiden. Wie wollen Sie das eigentlich kontrollieren?
3. Sie sollten sicher sein, dass sie morgens aufwachen, ohne infiziert (hatten wir schon, ich weiß), schwanger zu sein (passiert leider häufig) oder an ein Bett gefesselt zu sein, nachdem ihr(e) Partner(in) längst die Fliege gemacht hat.
4. Die Möglichkeit, dass Ihr Bargeld, ihre Bankkarte oder ihre Kreditkarte fehlt, ist nicht ganz aus der Welt.
5. Auch Erpressungsversuche mit heimlichen Foto- und Filmaufnahmen sind schon vorgekommen – je nach Geschlecht und Praktiken, die Ihr „Fremder“ an ihnen verwendet hat, können diese Aufnahmen sehr peinlich für Sie sein.


Ein wichtiger Tipp für Männer: Sich niemals mit einem zufällig kennengelernten Freundinnenpaar einlassen, wenn Ihnen ihr Ansehen, Ihr Vermögen und Ihre Gesundheit lieb sind.

Lösung: Die beste Lösung besteht in einem Rollenspiel, in dem der Fremde nicht wirklich fremd ist. Alternativ ist die Suche nach einer professionellen „Begleiterin“ oder einem „Begleiter“ zu empfehlen, die/der ja immer „fremd“ ist. Wenn Sie es dennoch wagen: Das Maximum an Vorsicht walten lassen (unbedingt Kondome verwenden, zweites Handy in der Kleidung tragen, Tracking, Adresse des Ortes hinterlegen, an dem man sich treffen wird). Bei Beraubung oder Erpressungsversuchen sofort Anzeige erstatten).




Dreier – der fragwürdige Dritte

Dreier sind beliebte Wunschträume. Leider träumen sie Frauen anders als Männer, Unterwürfige anders als Dominante, Verführer anders als Verführbare, und Heteros anders als Bi-neugierige.

Das Problem ist dabei, in welcher Beziehung die Menschen zuvor standen, also bevor der Dreier zwischen ihnen stattfand. Wenn sich alle kannten und wussten, worauf sie sich einließen, kann jeder tun oder lassen, was ihm oder ihr Freude bereitetet. Schlimmstenfalls kann eine der Beziehungen in die Brüche gehen. Werden Sie sich darüber klar, ob Sie (beispielsweise) eine langjährige Ehe dieser Gefahr aussetzen wollen.

Sind die „anfordernden“ Personen Paare, so können sie als „Dritte“ oder „Dritter“ davon ausgehen, dass Sie zum Spielzeug der beiden degradiert werden, vor allem, wenn man Sie über eine Anzeige sucht. Handelt es sich hingegen um eine Einzelperson, die Menschen für einen Dreier sucht, so ist sie selbst die eigentlich gefährdete im Spiel.

Denken Sie bitte daran, dass es folgende Konstellationen gibt:

1. Er sucht Paar.
2. Sie sucht Paar.
3. Paar sucht Sie.
4. Paar sucht ihn.
5. Sie sucht zwei Männer.
6. Er sucht zwei Frauen.

Unter allen Konstellationen und in beliebigen Kombinationen kann es vorkommen, dass zwischen den Partnern eine Art Tausch verlangt wird, sodass es auch zu gleichgeschlechtlichen Kontakten kommt.

Die Absichten sollen hier kurz und sicherlich unvollständig skizziert werden:

1. Wenn eine Frau zwei Männer einlädt, will sie nahezu immer, dass sie bestimmt, wer was an ihr vollziehen darf. Das Gleiche gilt spiegelverkehrt, wenn ein Mann zwei Frauen einlädt.
2. Es kommt sehr selten vor, dass eine Frau ein Paar einlädt – hier kann man kaum voraussagen, welche Absichten sie hat.
3. Lädt ein Mann ein Paar ein, so hat er häufig die Absicht, von beiden in irgendeiner Weise sexuell behandelt zu werden.
4. Ein Paar, das eine Frau einlädt, hat entweder die Absicht, dass sich der Mann mit der fremden Frau vergnügt, oder, dass die Frau abwechselnd ihm und ihr zur Verfügung steht. Besonders bei Anzeigen mit „Paar, sie leicht bi“ ist unklar, ob die Frau wirklich bi-neugierig ist.
5. Noch deutlicher wird die Sache, wenn ein Paar einen Mann einlädt. Zumeist ist der Mann nichts als das Spielzeug des Paares. Oftmals, damit der Mann seien latente Homosexualität ausleben kann, aber auch, um als „Schauhengst“ die Ehefrau zu befriedigen.

Wichtiger Tipp: Treffen Sie sich niemals spontan mit einem Paar in deren Wohnung zum Sex, und gehen Sie als Frau niemals in die Wohngemeinschaft zweier Männer, um dort sogleich einen Dreier zu vollziehen. Männer sind dringend davor zu warnen, sich zu einem Dreier mit zwei fremden Frauen in Wohnungen oder Hotels zu treffen.

Lösung: Sich als Mann oder Frau mit einem Paar zu befreunden, um dann genau zu wissen, was man von diesem Paar sexuell erwarten kann. Oder: Sich als Paar mit einem Single befreunden und nach und nach die erotischen Absichten zu offenbaren.
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