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Rollenspiele für Anfänger(innen) – was ist wichtig?

Vanille-Rollenspiel: in seinem Kopf kommst du als verruchte Verführerin an

Die erste Frage an dich, wenn du Rollenspiele beginnen willst: Worin bist du gut? Das heißt: In welcher Rolle bist du am glaubwürdigsten? Normalerweise hat jeder von uns ein „zweites Ich“, das etwas strenger, etwas schwächer, etwas brutaler, etwas unterwürfiger oder einfach etwas frivoler ist als das Alltagsgesicht. Wenn die Rolle deines „zweiten Gesichts“ aus dir heraus will, dann ist das eine prima Voraussetzung für das Spiel.

Dominanz braucht oft eine nachdrückliche Stimme

Die zweite Frage ist, ob du dazu deine Stimme benötigst. Normalerweise muss derjenige, der die dominante Rolle spielt eine feste Stimme oder einen Befehlston haben. Das gilt für die dominante Lehrerin, Erzieherin, Tante, Krankenschwester und insbesondere für die Verhörspezialistin. Gerade beim erotischen Verhör ist die Stimme das Wichtigste. Wenn deine Stimme oder dein Wortschatz eher mager ist, dann kannst du die dominante Rolle weiterhin spielen, aber dann eher als Sportlehrerin, Aufseherin, strafende Nonne, Foltermagd oder (in Vanille-Erotikspielen) als lüsterne Verführerin, die überwiegend ihren Körper einsetzt.

Unterwürfig sein geht fast automatisch, wenn du magst

In der unterwürfigen Rolle ist bekanntlich alles einfacher: Du spielst einfach deinen schwächeren Teil aus, ordnest dich unter, gehorchst oder lässt dich behandeln, verführen oder was auch immer. Viele Worte brauchst du meist nicht, und eine schwache, weiche Stimme reicht völlig. In manchen Rollen wird etwas Widerstand erwartet. Ein Beschuldigter, der sofort alles gesteht, ist so langweilig wie eine Dienstmagd, die sich nicht der Strafe widersetzt. Manchmal wird gewünscht, dass du dich schämst, aber wahrscheinlich schämst du dich manchmal wirklich in der Rolle. Die Schmerzen und die Tränen sollten sowieso echt sein – gespielter Schmerz und gespielte Tränen bringen dir nichts.

Wenn dein Inneres sagt: Ja, ich mag diese Rolle für jemanden spielen, der es wirklich will, ist die nächste Frage, was du dafür an Outfit brauchst. Und wenn diese Frage klar ist, musst du auch noch wissen, in welcher Umgebung du dein Spiel ausführen willst – vom perfekt ausgestatteten Spezialraum über das hässliche Schlafzimmer bis hin zum Hotelzimmer.

Bewährt und sozial inkorrekt: Rollenspiel als frivoles "Betthäschen"


Ein Vanille-Szenario für Rollenspiele

Das einfachste Szenario geht so:

Du klingelst an deiner eigenen Haustür im Outfit einer Hure. Die Klamotten gibt’s billig im Versandhandel. Ein bisschen „schmutzig“ reden zu können, hilft. Sag „Süßer“ zu ihm, „Titten“ und zu deiner Brüsten und mach ihm Vorschläge, was du ihm zu bieten hast. Berühr ihn von dir aus mit deinem Körper, biete ihm alle Stellen zum Küssen an, die er sonst niemals küssen würde. Wenn es der Raum zulässt, verschütte Sekt auf deinem Körper und bitte ihn, alles aufzuschlürfen. Das ist zwar nicht neu, aber wenn du es noch nie gemacht hast, ist es toll.

Dazu brauchst du nicht viel Vorbereitungen, aber etwas Mut. Eine Gouvernante, Domina oder so etwas ist viel schwerer zu spielen als ein Escort-Girl. Eine Steigerung: Dein Mann muss sich ein Hotelzimmer nehmen, und du kommst dann aufgedonnert als Escort auf sein Zimmer und gehst wieder, wenn du mit ihm fertig bist.

Und hier unser Tipp: Nicht zu viel vornehmen

Die meisten Paare nehmen sich viel zu viel vor bei Rollenspielen. Fangt besser klein an, mit wenig Aufwand, aber viel Spieltrieb. Das Wesentliche ist immer, dass ihr beim Spiel anders sein dürft als im „richtigen“ Leben. Wenn du sonst „offen für alles“ bist, kannst du dich im Spiel verweigern. Wenn du sonst sehr zurückhaltend und scheu bist, kannst du dich im Spiel ganz der Rolle unterwerfen. Das ist der eigentliche Sinn: Im Spiel werden die Grenzen der Lüste und Widerstände für ein paar Minuten oder Stunden verschoben. Versucht deshalb nicht, „ganz große“ Rollenspiele nachzuahmen. Die Rollenspiele, die in Pornos vorkommen, sind fast immer unrealistisch und häufig grenzenlos brutal. Wenn ihr zum Beispiel Sklave und Herrin spielen wollt, müsst ihr genau wissen, was der Unterschied zwischen Spiel und Realität ist, und das unter Extrembedingungen. Da reicht der Tipp nicht aus, „irgendwie ein Sicherheitswort“ zu vereinbaren. Denn bei euch ist spätestens am nächsten Tag wieder Alltag, und der erfordert ja meisten unsere ganze Kraft und Aufmerksamkeit, oder etwa nicht?

Wir wurden zu diesem Thema vom "BaDoink" Magazin angeregt.

Zehn teils frivole Sex-Vorsätze für dich und 2017

Na, schon Vorsätze für das neue Jahr? Wenn nicht, dann geh mal in dich. Bist du ledig und „underfucked“? Oder willst du viel, viel mehr Spaß mit deinem Freund oder dienen Freunden, Lovern und was du sonst noch so hast?

Hier sind die zehn Vorschläge für 2017:

1. Mutig sein und handeln
Vergiss Mamis sorgenvollen Ton, der dir noch immer im Öhrchen hängt: „Was sollen denn die Leute von dir denken, mein Kind?“ Also: mach den ersten Schritt. Such dir Männer und Frauen aus, mit denen du ins Bett willst. Und dann tu’s auch.

2. Gesunder Sex, keine STDs, keine Schwangerschaft
Eigentlich selbstverständlich, aber egal, wie viel Sekt du schon intus hattest: Tu es niemals ohne Schutz. Lass dich regelmäßig auf STDs testen, wenn du doch mal … es kommt, ja auch bei dir vor, oder?

3. Solo für dich
Solosex wird schöner durch Toys. Probier einfach verschiedene Toys aus – beginnen mit solchen, die einfach zu handhaben sind und möglichst mehrere Vibrationsmodi oder Vibrationsstärken haben.

4. Gestehe ihm (ihr?) etwas
Gestehe einem deiner Lover eine Fantasie, die möglich leicht zu verwirklichen ist. Du lernst dabei, über Sex zu kommunizieren. Das ist wirklich wichtig.

5. Dessous
Nicht neu? Versuche mal Korsetts, Korseletts und Retro-Look. Einfach so. Lass die Männer ruhig ein wenig zappeln, bevor sie dir irgendwas ausziehen dürfen. Je länger du sie anmachst, umso geiler werden sie.

6. Lust-Spiele ohne Rolle
Aufregende Spiele mit der Lust kannst du mit einfachen Mitteln erreichen: von der Augenmaske über Handschellen bis zu Schlägen auf den Po. Je mehr du darüber lernst, umso mehr weißt du, was du davon magst.

7. Spiele eine Rolle
Der Hauptbestandteil echter Rollenspiele ist die Fähigkeit, sich in Rollen zu fügen. Aber was hilft, sind in jedem Fall Outfits: Krankenschwester, Gouvernante, Lehrerin mit Rohrstock, böse Hexe, mächtige Zauberin oder Schlossherrin. Du kannst natürlich auch unterwürfige Rollen spielen.

8. Versuche Frivolitäten
Hast du dir schon mal etwas anderes küssen lassen als die Lippen? Schon mal Cunnilingus probiert? Hast du dir schon mal die Hände oder Füße küssen lassen? Die Stiefel im Bett anbehalten? Die Möglichkeiten sind … grenzenlos.

9. Versuche ganz neue Wege
Alles ganz schief gehen oder gut. Du kannst mit jemandem auf eine Pärchenparty gehen, auch wenn ihr gar kein Paar seid. Du kannst Sex zu dritt arrangieren – dazu gehört ein bisschen Vorbereitung, aber es lohnt sich vielleicht. Hattest du schon einmal Zungenküsse mit einer Freundin? Das hilft manchmal, die erste Hürde zu überwinden.

10. Tu alles, was du willst und nichts, was du musst
Frauen machen oft Sachen „aus Liebe“, die sie eigentlich nicht wollen. Wenn du passiv bleibst, passiert dir das dauernd. Also werde einfach aktiv, finde heraus, was dir Spaß macht. Und das tust du dann einfach.

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Unterwürfig sein als Spiel – wie geht das?

Vorbild Wanda: Nicht Sacher-Masochs Fehler wiederholen - das Spiel bleibt ein Spiel
Niemand sollte in einer Beziehung unterwürfig sein. Wer davon träumt, es dennoch zu tun, sollte tief in sich gehen und sich die Konsequenzen drastisch von Augen führen. Echte Unterwürfigkeit ist der erste Schritt zur Selbstaufgabe, und wenn wir einmal so weit sind, haben wir aufgehört, selbstbestimmt zu leben. Manche Männer und sogar einige Frauen versuchen, andere davon zu überzeugen, dass wir für sie echt unterwürfig sein müssten, sonst würden sie uns die Gunst entziehen. Das ist Erpressung. Wieder andere versuchen sogar, eine Art Gehirnwäsche an ihren labilen Opfern zu vollziehen. Sie verdienen nichts als unsere Verachtung.

Spiele, die Erwachsene spielen

Spielen bedeutet für Erwachsene, sich in eine Situation zu begeben, aus der sie mit Sicherheit wieder herauskommen. Und das geht nur, wenn wir Vertrauen in den Mitspieler haben, ihn also möglichst schon lange kennen. Dann können wir spielen, was wir wollen. Wahrscheinlich werden es keine Doktor- oder Indianerspiele mehr sein, aber die Elemente sind durchaus vorhanden. Wir werden dem anderen weitaus näher treten, als dies üblich ist (selbst unter Liebenden), ihn in unüblicher Weise zu behandeln und ihn psychisch wir auch körperlich für die Dauer des Spiels bis an seine Grenzen herausfordern.

Was passiert dabei konkret?

Wir beginnen mit dem Mentalen (dem Gefühlsmäßigen) :

Beschimpfen

Die Gefühle des Partners bewusst verletzen, ihn beispielsweise beschimpfen oder erniedrigen. Dies kann mit physischen Aktionen verbunden werden, es ist aber nicht zwingend notwendig.

Beschämen

Nacktheit kann eine wesentliche Rolle spielen. weil nur der unterwürfige Partner nackt sein wird – Herrin oder Herr bleiben vollständig angezogen. Der Unterwürfige verliert dadurch – und durch weitere Maßnahmen den Schutz seiner Intimität. Er wird beispielsweise auch liegen, während die „Herrschaft“ steht oder sitzt. Ebenso kann das Spiel darin bestehen, dass der Unterwürfige er etwas tun oder sagen muss, was ihm außerhalb der Rolle unangenehm ist.

Als unmündig behandeln

Das Füttern mit Nahrungsmittel und jede andere Handlung, die den Partner in die Kindheit zurückversetzt.

Feminisieren oder Verachtung der Geschlechtlichkeit

Die Behandlung als Angehörigen des anderen Geschlechts (besonders bei Männern) oder die Abwertung geschlechtlicher Attribute (Brüste, Schamlippen, Penis).

Spiele mit der Furcht

Nun Physisch (körperbezogen):

Bewegungshemmer, Entzug einzelner Sinne

Üblich sind bei leichten Rollenspielen Fesslungen (Bewegungshemmer) und die Behinderung einzelner Sinne, beispielsweise durch Augenmasken.

Spiele mit dem Schmerz

Dies ist ein Klassiker. In der Tat glauben viele Menschen fälschlich, „Peitsche und Rohrstock“ seien die Grundzüge unterwürfiger Rollenspiele. Sie sind aber eher eine Ergänzung zum Spiel mit den Gefühlen, und sie werden auch meist so eingesetzt. Häufiger sind unter Liebenden allerdings Handschläge oder das Wechselbad zwischen „Küssen und Schlägen“. Außerdem gehört dazu das Spiel mit Kälte und Hitze (Eis, Wachs).

Intensive Spiele mit mehreren Komponenten

Bei sehr geübten Spielern kommen Fesselungen, emotionale Beschämungen und Schläge zusammen. Wichtig ist dabei, dass die Spieler ihre Rolle kennen, und dass die Spielsituation eine konkreten Anfang und ein sicheres Ende hat. Um das Ende sicher und einvernehmlich zu gestalten, solltet ihr unbedingt ein Sicherheitswort vereinbart. Und: Bei vielen dieser Spiele geht es nicht um Sex, sondern allein darum, die eigenen Grenzen kennenzulernen und die Lust an der Unterwerfung zu genießen.

War es das, was ihr wissen wolltet? Es ist nur ein winziger Überblick, aber wir haben ihn aus verlässlichen Quellen, die Wert auf den freien Willen zur erotischen Unterwerfung und auf Sicherheit legen.

Deshalb die Warnung: Lasst euch nie von Zufallsbekanntschaften überreden! Spiel nie, wenn ihr psychisch angeschlagen oder betrunken seid. Und wenn ihr als Ehepaar spielt: Gebt dem Ganzen einen Rahmen, der sich deutlich von eurem Alltag unterscheidet.

Die erotische Rute – ein Star der Literatur

Man muss nicht weit schauen, um auf jene Werke zu stoßen, die Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts die Rute in den Mittelpunkt der erotischen Literatur stellten. Besonders beliebt waren (und sind) Ausgaben, die sinnliche Illustrationen enthalten, und die eines verdeutliche: Zumeist handelte es sich um weibliche Bedienstete, die dort die Rute empfingen.

Nun könnte man zu der Meinung kommen, in einer von Männern dominierten Welt sei es immer der Mann, der die Knute schwang, und immer die Frau, die sich dem unterwarf.

Aber das ist reichlich einseitig gedacht. Denn die Rute befand sich sowohl in der Hand der Damen, wie sie denn auch auf deren Hinterteile angewendet wurde. Soweit die Unterwerfung und Züchtigung von jungen Männern gezeigt wurde, kamen Rohrstöcke und Peitschen zur Anwendung, doch die Damen verwendeten die Rute – vor allem, wenn sie „unter sich“ waren.

Lenchen in einer illustrierten Ausgabe - eher eine der "harmloseren" Darstellungen.
Das berühmteste Werk der erotischen Literatur dieser Art ist zweifellos die in Episoden aufgeteilte Geschichte der „Freuden der Rute“, in dem Damen der Gesellschaft ihre Dienstmägde vor den Augen anderer Damen züchtigen. Im berühmte „Matée a le fouet" spielt die Rute – neben anderen Züchtigungsinstrumenten – eine wichtige Rolle, und ähnlich ist es in „Lenchen im Zuchthause“ , englisch "Nell in Bridewell"oder in „Les Malheurs de Colette“. Dabei wird immer wieder die Erotik einer dominanten Frau im Gegensatz zu einer unterwürfigen Frau verwendet, wenngleich in all diesen Schilderungen auch Männer zur Rute greifen.

Süßliches in der Ruten-Erotik
Eine Theorie besagt, dass die Literatur jener Zeit gar nicht so sehr auf lüsterne Männer abzielte, sondern dass ein Großteil der Leserschaft aus vornehmen Damen bestand, die ihre erotischen Sehnsüchte mit dieser Art von Literatur stillten. Da sich die Szenen teils auch als verdeckte gleichgeschlechtliche Bedürfnisse auslegen ließen, darf vermutet werden, dass die Damen der damaligen Zeit durchaus Genuss beim Lesen empfanden. Sinnlich-süßlich geht es später zu, beispielsweise in "Le Penisonnat de Madame Cerval". Die Jünglinge, die ebenfalls an derartiger Literatur interessiert waren, fanden ihre Bedürfnisse eher bei der „Weiberherrschaft“ ("Gynecocracy") oder bei Motorgeuls „Dressage“ befriedigt, in denen es eine Spur härter zuging und in denen verdeckt geschilderte Gleichgeschlechtlichkeit ebenfalls eine namhafte Rolle spielte.

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Das Sinnliche an der Rute verschwand mit der Rute selbst. Die Dominatrix wurde immer häufiger als peitschenschwingende Furie dargestellt, der Mann, der unter ihr lüstern litt, als elendiglicher Wurm. Die umgekehrte Darstellung, also der Mann als Zuchtmeister und die Frau als Gezüchtigte, war lange Zeit nicht mehr im Angebot dessen, was in Buchhandlungen zu finden war. Erst als die „50 Shades of Grey“ Furore machten, änderte sich dies. Zwar mochte die Schilderung miserabel sein – aber offenbar gab es die Erregung durch den Gedanken an lustvolle Schläge immer noch.

Es mag Gründe dafür geben, dass diese Lust am sehnsüchtigen Lesen auch weiterhin anhält. Nur eben ohne Ruten.

Extrem gedacht: Über 50 wird’s Zeit für einen Lover …

Lust - alterslos? Oder mehr Lust im Alter?
Wir müssen reden – über Lust im Alter, zum Beispiel. Es gibt schreckliche Bilder, wie Frauen im Alter aussehen können, aber es gibt auch andere: 60-jährige Frauen mit schöner, sanfter Haut, vollen Brüsten und hübschen, schlanken Körpern. Du suchst einen Lover? Ich sag immer: Sobald du Zungenküsse versuchst und er darauf abgeht wie eine Rakete, hast du einen Lover gefunden. Der Mann spürt das Gefühl körperlich, und wenn er etwas körperlich spürt, dann ist es ein Kinderspiel, ihn zu verführen. Egal, wie alt du bist. Mach einfach weiter, und kümmere dich nicht um die Moral. Je toller er die Verführung erlebt, umso mehr erinnert er sich an dich. Und er will’s noch einmal.

Unter 50 geht alles noch

Wenn du unter 50 bist, kannst du ihm vorspielen, Ende 30 zu sein. Wenn du dann noch deine Künste einsetzt, kannst du jeden jüngeren Mann um den Finger wickeln. Er wird überrascht sein, was du ihm alles bieten kannst – und er wird wiederkommen.

Ab 50 trennen zwischen „Lover“ und „Beziehung“?

Wenn du gegen zwischen 50 und 60 sein solltest – muss er wirklich wissen, wie alt du bist? Solange er sich bei dir wohlfühlt und gerne zu dir kommt, um sich seinen Honig zu holen, ist es ihm egal. Er wird dich nicht als Person wahrnehmen, sondern als Geliebte. Und seine Geliebte wird er danach bemessen, wie viel Lust sie ihm schenkt. Du wirst dich wundern, wie viel ihm das Wert ist – er wird dir manchen Wunsch erfüllen, wenn du ihn darum bittest. Männer, die ältere Frauen treffen, sind meistens ein bisschen unterwürfig und formbar.

Ich sag euch mal, wie ihr ihn lange Zeit als Lover halten könnt:

- Gib ihm zu Anfang leidenschaftliche Zungenküsse. Kein Mann kann sich gegen die Gefühle wehren, die in ihm hochkommen.
- Sei sanft, einfühlsam und zuvorkommend.
- Stimme dein Parfüm auf die Situation ab. Meistes mögen Männer schwere, sinnliche Parfüms.
- Benutze rote Lampenschirme.
- Dimme das Licht soweit herunter, wie es geht.
- Treffe ihn vorzugsweise in deiner Wohnung.
- Gehe möglichst nicht mit ihm aus.
- Zeige dich nie im Bad – dort ist es zu hell.
- Biete reichlich Champagner an. Das lockert ihn.
- Zieh dich nie vor seinen Augen aus.
- Setze dein ganzes Repertoire an erotischen Künsten ein.
- Trage raffinierte Dessous.
- Wenn möglich, trage High Heels, Strapse und erotische Strümpfe.
- Verführ ihn konsequent, wenn er lustlos ist.
- Bereite ihm das höchstmögliche Vergnügen.
- Wenn du unbedingt ganz nackt sein musst, verbinde ihm die Augen und sag, es wäre ein Spiel.
- Schlafe nicht mit ihm in einem Bett.


Denk‘ dran, dass er dein Lover ist und nicht dein Freund. Er muss deinen Körper lieben, so wie du ihn präsentierst und so, wie er ihn leiben gelernt hat. Sonst kommt er nicht wieder. Aber er muss dich nicht unbedingt als Person lieben. Und wenn er’s doch tut? Dann greif zu und halt ihn fest, solange du kannst.

„Extrem gedacht“ ist eine neue, freche Rubrik in der Liebeszeitung.