Umschreibeservice für Ihre Kurzgeschichten

Geschrieben von © Gebhard Roese •Donnerstag, 27. März 2014 • Kategorie: hintergrund und wissenschaft


Umschreibeservice für Ihre Kurzgeschichten (Rewriting)

Ich schreibe alle Texte um ...


(Eigenwerbung des Inhabers dieser Webseite)

Sie wissen vielleicht, dass ich über 10.000 Mal im Internet mit Original-Content auftauche. Was Sie vielleicht nicht wissen: Ich schreibe für Sie alles um, was sich umschreiben lässt.

Sie schreiben über die Liebe, über die Lust oder die Leidenschaft? Über Damen, die Männer dominieren und solche, die sich devot auf ihrem Schoß kuscheln? Über die romantische Liebe oder über schweißtreibenden Sex? Über arme Mädchen, die reiche Männer verführen wollen und viel zu junge Männer, die nach reifen Damen lechzen? Und Sie wollen, dass diese Beiträge in Zukunft ganz anders anklingen?

Dann lassen Sie bei mir „umschreiben“.

- Von der Aufsatzform in die Kurzgeschichte (nur in dieser Richtung).
- Von hohlen, bruchstückhaften Formulierungen zu guter Literatur. (Nur in einer Richtung).
- Von sanften, blassen femininen Tönen in eine dominante weibliche Sprache (und zurück).
- Von der weiblichen Sichtweise in die männliche (und zurück).
- Von hohlen, bruchstückhaften Formulierungen zu guter Literatur.
- Von zu offensiven sexuellen Ausdrücken und Handlungen zu Soft-Erotik (und anders herum).
- Jede Form von erotischen Geschichten kann beliebig im Stil „veraltet“ oder „modernisiert“ werden.
- Anreicherung von Liebes- und Sexgeschichten mit Gefühlen.
- Kürzen oder erweitern von Manuskripten.
-
Gleich, ob Ihr Thema Blümchensex oder BDSM ist, ob Sie hetero- oder homosexuelle Themen behandeln – bei mir wird alles umgeschrieben, was sich umschreiben lässt. Wenn Sie wollen, kann ich Ihnen auch einfach Vorschläge unterbreiten, wie Sie einen Charakter formen und weiter entwickeln können.

Fordern sie einfach ein Angebot an – oder reden Sie mit mir, wie wir zu einer Zusammenarbeit kommen können. Ich freue mich auf Sie.

Kontakt
Telefon: 0049 (0) 16093095395
Email: .


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Adam und Eva nackt - und mit einer Konkurrentin

Geschrieben von © Gebhard Roese •Mittwoch, 26. März 2014 • Kategorie: anziehen und ausziehen


Wen wird "Adam" nehmen?


Seit heute weiß der deutsche Gartenzwerg dank BILD, welche Dating-Show er noch nicht hatte: Nackt-Dating. Denn die Fantasie pubertierender Hirne, sich doch einfach einmal „einfach nackt“ zu treffen, ist nun niederländische Realität geworden. Jedenfalls in einer Dating-Show für Dumpfbacken: „Adam sucht Eva“.

Auf einem selbst gebauten Floß, so das Märchen für Erwachsene, rauscht die flachbrüstige, aber dennoch bildschöne Frau auf eine Insel zu. Das Drehbuch will, dass sie sich noch „nackig macht“, bevor sie das Floß verlässt, und die letzten Meter zum Ufer dann in Evas eigenem Kostüm schwimmend zurücklegt. Dort wartet sie auf dem ebenfalls per schwimmenden Untersatz angekommenen Dating-Partner, der selbstverständlich ebenfalls nackt ist – inklusive frei hängender Banane.

Welchen Preis der Dschungel fordert, wann und ob sich der Nackt-Mann zum Beschäler mausert, wird und vieles andere mehr wissen wir nicht. Doch damit an den mageren Stoff für geistig Arme überhaupt noch etwas Spannung anwächst, landet auf dem nämlichen Eiland noch eine Dame, deren Brüste ein erheblich größeres Volumen haben. Und nun sitzt der arme Adam Robinson in der Klemme: Nimm er die eine, die offenbar schön, sportlich und gebildet ist, aber eben verflixt kleine Brüste hat, oder die andere, die kaum etwas anderes als Brüste ihr Eigen nennt?

Der Adam der Schöpfungsgeschichte soll ja – einer Legende folgend – auf eine dominante Frau verzichtet haben, um sich eine Unterwürfige zu erbitten. Aber heute ist heute, und da gäbe es ja mehrere Varianten, wer mit wem was tun könnte … zumindest auf einer Insel. Doch das muten offenbar nicht einmal die holländischen Dokusoap-Macher ihren Kunden zu. Und so wird es am Ende heißen: „Eine wird gewinnen“ – jedenfalls für das doofe Fernseh-Publikum. In Wahrheit streichen alle am Ende ihre sauer verdiente Kohle ein und gehen – na ja, vielleicht zur nächsten Dating-Show. Ob es sinnvoll ist, ein Nackt-Date wahrzunehmen? Auf keinen Fall.

Bild: Szenenfotos aus den Szenen zu: "Wer ist die Schlampe?" RTL, NL
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Liebe Woche - Jungfrauen, Schwulenhasser und Oxytocin

Geschrieben von © induna •Freitag, 14. Februar 2014 • Kategorie: hintergrund und wissenschaft


Noch Jungfrau und schon 25 oder 30? Das kannst du wirklich ändern. Nur nicht mit dem Ritter auf dem weißen Pferd oder der Model-Frau. Ernst gemeinte Vorschläge, für Männer-Jungfrauen und Frauen-Jungfrauen. Wo denn? In der Liebeszeitung wo sonst?

Partnersuche – devot und stinknormal

Partnersuche als devoter Mann? Da musst du damit rechnen, ausgeschmiert zu werden oder Kohle abzudrücken. Oder dich in entsprechende „Kreise“ hineinbegeben. Da nervt allerdings, dass da schon Dutzende devoter Männer wie DU herumlungern. Ob es trotzdem geht? Isi meint: Ja – hat sie jedenfalls in einer Ami-Quelle gelesen. Jedenfalls wissen wir zu hundert Prozent: Bei der Partnersuche nicht mit der Peitsche ins Haus fallen. Oh, für eine Frau war es einfacher. Sie ließ sich einfach mal in Berlin fesseln – während des Filmfestivals. Apropos Film: Kann man mit Pornos die Liebe bereichern? Manche sagen so, andere sagen so.

Online-Dating? Darüber wissen die Redakteure vom FOCUS alles – nur sehr ungenau. Sie bemühen einen Soziologen, dessen Buch sie offenbar nicht zu Ende gelesen haben. Übrigens erfahren Sie hier, wie Sie mit Sicherheit mit Ihren Ansprüchen scheitern.

Und noch: Leeres Stroh aus der Wissenschaft – warum Radfahrer starke Typen sind und im vorigen Leben Steinzeitjäger waren – oder so ähnlich.

Schwulenhass neu verpackt und unerwünschte Hurenkritik

Reaktionäre, Feministinnen, Gutmenschen – immer wieder versuchen Verleger und Publizisten, ihre Meinungen zur Sexualität zu verbreiten. Diesmal ist die Frage, ob jemand „Homophob“ ist oder einfach nur ein besserwisserischer Schwulenhasser, und – an anderer Stelle – ob Kritik am offenen Brief einer Ex-Hure von einem kranken Gehirn zeugt.

Gott und Oxytocin

Wofür Gott das Oxytocin geschaffen hat? Das lesen Sie in einem Blog. Und warum es eindimensional wirkt, nämlich aus positiven Emotionen heraus aufs Hirn. Ist ein bisschen an den Haaren herbeigezogen, und kann auch nicht bewiesen werden – macht nichts.

Valentinstag - leider schon heute

Valentinstag ist heute schon – wo du noch frivole Wäsche bekommst? Überall im Versandhandel, aber Markenprodukte machen sich besser als Schnäppchen aus dem Sex-Versandhaus. Sag einfach, das Päckchen ist beim Ausliefern versehentlich zurückgegangen. Das sagen alle Lügner. Macht sich gut, noch zu ergänzen: „Das sieht man doch dauernd im Fernsehen.“

Jetzt noch per Sex-Dating eine Frau suchen? Da kannst du Kohle ohne Ende abdrücken und bekommst – nichts außer heißer Luft. Satire gefällig?
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Devoter Mann auf Partnersuche, was musst du beachten?

Geschrieben von © Isidor Fecekazi •Freitag, 7. Februar 2014 • Kategorie: lifestyle


Fotografierpose einer angeblichen Domina


Du bist ein devoter Mann auf Partnersuche? Hier sind ein paar Tipps, die du beachten solltest, wenn du "in freier Wildbahn" suchst, also weder dafür bezahlst noch "in der Szene" bist.

Sprich sie an wie du ganz gewöhnliche Frauen ansprichst

Auch Frauen, die aus Überzeugung dominant sind, sind ganz gewöhnliche Menschen. Denke dran, wenn du uns ansprichst. Die normalen gesellschaftlichen Verhaltensregeln gelten auch zwischen subversiven Männern und dominanten Frauen – und zwar für beide.

Du bist eine Person - definiere dich nie als "nichtsnutziger Sklave"

Deine unterwürfigen Anteile definieren dich nicht als Person. Sie sind ein Teil dessen, was du bist, aber das Interesse einer dominanten Frau an dir hat eine Menge mit deiner gesamten Persönlichkeit zu tun, nicht nur mit deinen unterwürfigen Anteilen.

Mach dich schön, wenn du eine attraktive Frau suchst

Wenn du eine wirklich „heiße“ Frau willst, gleich ob für Sex oder um dominiert werden, solltest du wissen, dass du ebenfalls ein gewisses Niveau haben solltest. Es ist vorteilhaft, ein Gentleman zu sein oder dich jedenfalls wie ein solcher zu benehmen. Frauen lieben echte Komplimente, auch dominante Frauen.

Dominante Frauen sehen nicht aus wie Porno-Miezen

Nicht alle Frauen, die dominant sind, sehen aus wie die „Dominas“ in pornografischen Filmen, also jung, halb nackt, tätowiert und völlig überschminkt. Verstehe, dass Dominanz eine Eigenschaft ist, die nicht nur hinter den Mauern von SM-Kellern und Domina-Studios wohnt. Manche Frauen lieben es einfach, Männer zu dominieren.

Auch viele ganz gewöhnliche Frauen wollen SM-Spiele

Der letzte Tipp, wenn du wirklich nach einer „schönen“ Beziehung suchst: Ungefähr gegen 20 Prozent der gewöhnlichen Frauen, die auf Partnersuche sind, erfüllen dir gerne auch den Wunsch nach SM-Lüsten, wenn du auch sonst ein nettes Kerlchen bist. (Quelle: eDarling, andere sprechen sogar von noch höheren Prozentanteilen).

Na, hättest du das gedacht?

Tipps aus einer US-amerikanischen Quelle, Bild: Fotomontage.
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Die Freude daran, Männer zu erniedrigen

Geschrieben von © Isidor Fecekazi •Samstag, 1. Februar 2014 • Kategorie: anziehen und ausziehen


Dominanz im Detail - Peitschenknauf

Männer ein bisschen zu erniedrigen oder zu unterwerfen bedeutet, Macht auf die Kerle auszuüben. Wenn es nicht Macht ist, dann ist es wenigstens Einfluss, und wenn es nicht Einfluss ist, dann sind es Interessen, die du durchsetzen willst.

Männer sind für Frauen eine größere Herausforderung als andere Frauen, auf die man als geborene „Bärenführerin“ natürlich auch Macht ausüben kann. Meine Freundin Heide, eine eher zierliche Person, schaffte es, dass ihre eine ganze Gruppe von Kolleginnen und Kollegen zu Füßen lag. Es war eine Ehre, zu ihrem Interessenkreis zu gehören und eine Schande, von ihr ausgestoßen zu werden. Die Frage war nur: Warum wollten so viele Männer und Frauen zu ihrem Kreis gehören? In Wahrheit hatte niemand eine Vorstellung davon, warum man „dazugehören musste“. Ich denke, die waren fast alle ziemlich unterwürfig, und sie hofften, eines Tages irgendwie von ihr zu profitieren.

Ist es wirklich so ungewöhnlich, dass sich Männer gegenseitig erniedrigen und unterwerfen? Wenn du mal in Behörden oder Büros gearbeitet hast, dann weißt du, wie Männer versuchen, andere Männer zu erniedrigen. Sie erlassen einfach unsinnige Vorschriften, und wenn jemand aufmuckt, kriegt er eines auf den Hut. Frauen machen es auch. Hast du nie erlebt, dass du denkst, du hast eine Freundin, und dann redet sie hinter deinem Rücken schlecht über sie? Oder, die sich heimlich mit deinem Freund verabreden, nur um dich bloßzustellen?

Ich finde, es ist nicht so was Besonderes, wenn Frauen sich Männer suchen, über die sie Macht ausüben können. Auch in normalen Ehen, in denen Worte wie „Dominanz“ oder „Erniedrigung“ nie fallen würden. Du suchst die einfach die „Ministerien“ in eurer Koalition aus, die über Macht verfügen, und überlässt ihm das, was übrig bleibt. Finanzministerium? Geht klar an dich, dazu hat er sowieso keine Lust. Außenministerium? Musst du unbedingt übernehmen, sonst paktiert er mit der Konkurrenz, und das Familienministerium geht sowieso an dich. Lass ihm das Innenministerium, da kann er nicht viel falsch machen.

Wenn du Freude an erotischen Machtspielen oder „richtigen“ sexuellen Unterwerfungen hast, kannst du das ruhig probieren. Manche Männer warten nur drauf, dass du es tust, andere sind lernfähig und spielen mit, um dir zu gefallen.

Eigentlich ist es der alte Trick: Männer tun viel, um Frauen zu gefallen, und mache sind so wild darauf, dass sie sich zum Clown machen. Wenn du ihn so weit hast, kannst du ihm sagen, wie sehr du ihn verachtest, dass er so etwas tut. Dann sitzt er in der Falle, und ich gebe dir Brief und Siegel: Aus der Nummer wieder rauszukommen, ist ein Problem für ihn.

Siehst du, das ist das, was ich gemeint habe mit „du hast den Spaß davon, einen Mann zu dominieren“. Tja, und er? Wenn du schlau bist beim Spielen und auch seine Wünsche triffst, habt ihr beide Freude dran. Und wenn nicht? Wenn es dir Spaß macht, aber er ist nicht toll findet, dann tust du das, was du schon immer gemacht hast: Versprich ihm tollen Sex, damit er mitmacht.


Das Bild zeigt den Knauf einer Dammpeitsche, die ausschließlich zu erotischen Erziehungszwecken verwendet wurde.
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Liebe Woche: Geilheit, Tabus und Sozialneid

Geschrieben von © induna •Freitag, 24. Januar 2014 • Kategorie: hintergrund und wissenschaft


Erstaunlich, wie viel Sozialneid in Deutschland existiert – und nun sind wieder einmal die Singles und Kinderlosen dran. Die sind in letzter Zeit ja angeblich für alle verantwortlich: von der Spekulation um Wohnraum über den Verfall der Sitten bis hin zur angeblichen „Ungerechtigkeit“ bei der Rente. Daumen nach unten: Wir brauchen keine zweite Familien-Lobby im Wissenschaftskleidchen.

Interessiert ihr euch hier für „seriöse“ Themen? Ja? Und seid ihr auf Partnersuche? Dann wird euch interessieren, warum ihr notfalls auf Psychologie sch … könnt – und was ist dann wichtig? Markt – und sonst gar nichts. Sagt jedenfalls Gebhard Roese, der die Liebe Pur gegründet hat – und der muss es wissen.

Auch seriös, sogar wenn es nicht so klingt: Wer ist geiler, Frau oder Mann? Wer giert und lechzt nach Sex und ist rücksichtslos dabei? Eure Antwort mag anders sein als die des Experten: Der sagt nämlich, dass dieses dämliche Getue um männliche Geilheit und Schaum vor dem Mund beim Date gar keine Rolle spielt. Warum, lest ihr in der Liebeszeitung – und nirgendwo sonst.

Und: hey, wollt ihr euch nicht wenigstens ein bisschen an der Liebeszeitung beteiligen? Vielleicht mit 100 Wörtern?

Tabuthemen sind Menstruation, Masturbation und Schamhaar – und beim Schamhaar versteh ich es überhaupt nicht. Die Liebeszeitung hat dazu etwas gefunden und hier für Sie hinterlegt. Ich finde Schamhaar äußerst dekorativ, falls jemand meine Meinung interessiert.

Schon mal eine Vagina getoastet? Nein – ich rede nicht von ekelhaften SM-Praktiken, sondern von Toastern, die Muster hervorbringen – auf dem Toast. Und eben auch eine Vagina.

Männer, die den Puff gehen, sind angeblich der letzte Dreck – dank feministischer Meinungsmache. Aber noch beschissener sind Männer, die sich von Frauen knechten und abzocken lassen. Meist geht das schon in der Jugend los – und immer dort, wo Frauen als engelhafte Wesen angepriesen werden, auf die man jede Form von Rücksicht nehmen muss.

Ganz anders sieht die Sache aus, wenn Männer heimlich recht „ungewöhnliche“ anale Lüste haben – dann gelten sie als schwul – jedenfalls bei vielen Menschen, Frauen wie Männern. Da fragt jemand zurecht: Haben schwule Männer andere Nervenenden als Heteros? Das Gleiche könnte man auch für die Nippel frage: Ist ein Mann schwul, weil er sensible Nippelchen hat?

Sex-Mode, sündhaft teuer: Na bitte. Die Gunst der Frauen ist selten wirklich „kostenlos“, und dann darf die letzte Hülle der „Verpackung“ eben auch einen halben Tausender kosten.

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Sadistische Frauen, devote Männer, Opfer und der Puff

Geschrieben von © Ubomi Ulobi •Sonntag, 19. Januar 2014 • Kategorie: liebe an sich


Sadistisch veranlagte Frauen, devote Männer und der Puff - ein Essay.

Unser heutiges Essay ist eine Provokation, die allerdings überwiegend auf Schilderungen tatsächlicher lebender Menschen oder glaubhafter Romanhelden beruht. Teilweise wurden auch historische Schilderungen aus den 1950-er und 1960er Jahren verwendet). Es scheint aber so zu sein, dass immer mehr junge Männer „von attraktiven Frauen liegen gelassen werden“. Es ist möglich, aber nicht vollständig beweisbar, dass sie die geeigneten Opfer für weibliche Hyänen sind, die diese Jünglinge emotional, sexuell und manchmal finanziell auszuweiden.

Gefangen von von jungen Frauen und "nachgesehen" - typisch für die 1950er Jahre.


Eine der Merkwürdigkeiten zwischen der Handlungsweise von Frau und Mann besteht darin, dass Männer ständig darauf drängen, von Frauen liebevolle, erotische oder sexuelle Zuneigung zu erlangen. Die begehrteren, älteren und erfahreneren Männer machen es sich leicht und geben Frauen die Botschaft: „Wenn du’s nicht tust, tut es eine Andere.“ Eine ander gibt es immer: Ist es nicht eine ständige Partnerin, so ist es eine Affäre, ist es keine Affäre, so ist es ein ONS, und gibt es auch keinen ONS, so kann sich der selbstbewusste Mann jederzeit Lust von einem Callgirl erkaufen. Fragen Sie Männer: Wer aus Lust eine Eskortfrau bestellt, um mit ihr wirklich die Freude an der Illusion zu teilen, die ihm geboten wird, ist selten ein „Verlierertyp“.

Der Verlierer verfällt Frauen leichter - vom Wahn des "Nettseins"

Die verdrückten, wenig begehrten und relativ jungen Männer, kurz: Die Verlierer-Typen haben es deutlich schwerer. Sie sind teilweise schon als Jungen einer Mädchengruppe zum Opfer gefallen, die ihre Schwäche nutzen, um „mal nachzusehen, wie gewöhnliche Jungs unten herum aussehen“. Haben sie dies "aus Nettigkeit" oder unter Gewaltandrohung zugelassen, so sind sie auch später als Opfer begehrt. In jedem Fall haben sie immer und überall eine weibliche Stimme im Kopf, die ihnen sagt: „Du musst nett zu Frauen sein und tun, was sie wollen.“ Und was machen die jungen Männer später? Sie sind nett, fügsam und willig, und folgen Frauen überall hin. Treffen sie auf halbwegs verständnisvolle Frauen, so versuchen diese, zu erklären, warum sie ihnen keine Liebe, keine Lust oder keinen Sex schenken können. Doch manche Frau entdeckt, dass sich diese jungen Männer nicht nur abwehren lassen (was ausgesprochen lästig sein kann), sondern dass sich diese durchaus nutzbringend anwenden lassen. Sei es, um sie als „lebende Dildos“ zu nutzen oder die eigene Herrschsucht an ihnen zu erproben, den heimlichen Sadismus an ihnen auszuleben oder sie finanziell auszubluten.

Niemand weiß, warum eine Frau Sadistin wird - wenn sie es nicht selber weiß

In der Literatur wird gelegentlich gefragt: "Was treibt eine Frau dazu, Sadistin (oder sadistisch) zu sein?“, und nichts selten heißt die Antwort: „Weil sie in der Jugend selbst sadistisch behandelt wurde.“ Doch diese Antworten sind nicht vollständig logisch. Denn wenn eine Frau einem Psychologen in die Hand fällt, dann entweder, weil sie unter ihrem Sadismus oder ihrer kriminellen Neigung leidet oder weil sie Täterin in einem ernstlichen Verbrechen geworden ist. Nun könnet man fragen „Wie viele verkappte Sadistinnen leiden, und wie viele begehen Verbrechen, die angezeigt werden?" Die Antwort ist sehr einfach: ein verschwindend geringer Prozentsatz. Denn die Freude daran, einen Mann in der einen oder anderen Weise zu quälen, zu unterdrückten oder ihn wenigstens temporär in seiner Freiheit zu berauben, ist nicht auf Kriminelle oder Psychopathinnen beschränkt.

Die typische Situation: Weiblicher "Täter" trifft auf männliches "Opfer"

Da wäre also ein Mann, der nach Sex lechzt, einer, dem man sagte, er solle nett zu Frauen sein und ihre Wünsche zu erfüllen. Nehmen wir einmal an, er träfe auf eine Frau, die interessiert daran wäre, wie weit ein typischer Weichling gehen würde, um dieses Ziel zu erreichen. Zu Anfang tut sie das, was Frauen gerne tun: Sie setzt vor den Sex eine Hurde, die es zu überwinden gilt. Überspringt sie der Mann, nimmt sie dies als Beweis dafür, dass er sie wirklich begehrt, und sie gewährt ihm eine Gunst – nicht immer gleich „richtigen“ Sex, aber jedenfalls etwas Lustvolles.

Die intrigante Frau tut zunächst das Gleiche, gewährt aber nichts, sondern erprobt nun, ob der Mann auch die nächste Hürde nehmen würde, wobei die Hürden nach und nach immer höher gesetzt werden. Hürden können Mutproben, aber auch Erniedrigungen sein, oder beides in der Kombination, was besondere effektiv ist. Der Trick dabei ist, so wenig wie möglich an Gunst zu gewähren – immer nur so viel, dass der Mann nicht „abspringt“. Allerdings sind auch Fälle bekannt, in denen es niemals zu einer tatsächlichen Gunstbezeugung kam („Fernerziehung“). Manchmal gehen solche Frauen auch andere Wege, zum Beispiel, die gewünschte Gunst einmal leidenschaftlich und großzügig zu schenken, und erst dann Hürden aufzubauen, wie dies exemplarisch die Wanda in der „Venus im Pelz“ tut.

Warum sich der Mann dennoch weiterhin unterwirft, warum er „bei der Stange“ bleibt und warum die betreffenden Frauen ein Vergnügen daran haben, Macht über Männer auszuüben, ist und bleibt ein Rätsel. Niemand hat die Machtspiele von Frau-Mann-Unterwerfungen jemals genau untersucht, ebenso wenig übrigens wie die Unterwerfungen von Frauen unter Frauen. Lediglich aus der Sicht der wirklichen oder vermeintlichen „Opfer“ dringt öfter etwas an die Öffentlichkeit – vor alle, wenn die Opfer Frauen sind.

Machtspiele unter Liebenden sind nicht dasselbe wie emotionale Ausbeutung

Vorbeugend erwähne ich hier, dass es sich bei den geschilderten Vorgängen nicht um eine liebevolle, spielerische Unterwerfung im Rahmen vom lustvollen Spielen handelt. Die üblichen Einwände der S/D-Anhängerinnen und Anhänger sind mir wohl bekannt. Was ich hier meine und schreibe, ist jene Abhängigkeit, die aus einer gewissen körperlichen und emotionalen Schwäche erwächst. Aber auch aus dem suchartigen Verlangen, endliche Liebe geschenkt zu bekommen.

Liebe geschenkt? Ich meine, die Männer, die all dies betrifft, wissen gar nicht, was „Liebe zu schenken und das Geschenk der Liebe anzunehmen“ wirklich bedeutet. Sie denken (und sind vielleicht so erzogen), dass Liebe durch Wohlverhalten, Anpassung, Opfer oder Demut erkauft werden kann. Gegen diese Opferhaltung ist der „Kauf von Liebe“ im Bordell geradezu eine Befreiung.

Hinweis: Das Bild wurde aus einem Original des Illustrators Hegmann entnommen, der etliche erotische Romane illustrierte. Das Bild wurde im linken Teil verändert, um charakteristischer zu wirken, und nachkoloriert.
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Was macht eigentlich eine professionelle Serva?

Geschrieben von © induna •Samstag, 4. Januar 2014 • Kategorie: lust und sex


Was hat der Herr mit der Serva vor?


Was eine Domina ist, wissen inzwischen viele Menschen – doch nur wenige interessiert die „Serva“. Eine Serva ist etwas sehr rares am Markt, und die Frauen, die diese Rolle im Beruf der sexuellen Dienstleistungen ausüben, verschließen sich noch austernartiger als andere Sexdienerinnen. Dennoch soll ein Studio in Lennox (Kalifornien, USA) davon angeblich 14 Damen beschäftigen. Mit einer von ihnen unterhielt sich Nerve.

Einer der ersten Fragen war natürlich: Was wollen deine Kunden eigentlich? Die Antwort war verblüffend:

Einige von ihnen wissen wirklich nicht, was sie wollen, vor allem Neukunden. Sie haben nur die Neigung, dass Sie etwas tun wollen (…wozu sie eine submissive Frau brauchen). Ich muss dies vorher mit ihnen besprechen. Jeder Kunde ist anders. Einige mögen Rollenspiele. Andere sind nur sadistisch. Wieder andere wollen Fesselspiele.


Interessant ist, dass diese Tätigkeit relativ schlecht honoriert wird, wenn man sie mit der einer Domina vergleicht und den Schmerz und die Erniedrigung einbezieht. Nerve ermittelte ein Einkommen (1) von 200 USD pro Stunde, das allerdings gesteigert werden kann, wenn der Kunde besonders schmerzvolle Prozeduren wünscht. Das Schlimmste, so sagte die Gewährsfrau von Nerve, seien Rohrstockschläge:

Rohrstockschläge hinterlassen tiefere Verletzungen und sie sind wesentlich schmerzhafter, sodass du wirklich an deine Grenzen kommst.


Bei alldem – was würde diese Frau anderen jungen Frauen raten, wenn sie eine Serva werden wollen? Bevor sie diese Frage beantwortete, gab sie allerdings zu, dass der Job am besten für eine schlanke, zierliche Frau eigne. Solche Frauen seien die Gefragtesten der „auf unterwürfig“ machenden Frauen.

Und wenn man so aussieht und es tatsächlich als Serva versuchen will? Die Gewährsfrau meint, es sei gut, schon vorher viele Leute zu kennen und zu lernen, was alles möglich ist – und was nicht. Ferner sei es günstiger, in einem Studio zu arbeiten als sich sofort „selbstständig“ zu machen – das sei viel zu gefährlich.

Wir haben nachgesehen, was eine Sitzung mit Rohstockschlägen tatsächlich kostete, und fanden heraus, dass jeder Schlag mit 10 USD honoriert werden muss, sodass am Ende gut und gerne 490 US-Dollar auf der Rechnung stehen können. Wie viel von den Kosten bei den Damen tatsächlich ankommt, konnten wir nicht ermitteln.

(1) Nach uns vorliegenden Informationen ist es allerdings die Summe, die vom Kunden gefordert wird, nicht der Betrag, den die Dame erhält, die als Serva arbeitet).
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2014: zwei Sex-Vorsätze, die Sie besser nicht verwirklichen sollten

Geschrieben von © induna •Samstag, 4. Januar 2014 • Kategorie: lifestyle


Sex-Vorsätze für 2014? Besser, Sie vergessen "Dreier" und "Sex mit Fremden"

Ein völlig Fremder als Sexpartner? Lieber nicht!
Sex mit Fremden? Fröhliches Erwachen!

Die Sex-Singlebörse FirstAffair macht im neuen Jahr zuerst von sich reden – und präsentiert eine Umfrage, die man unter 1000 Mitgliedern durchgeführt haben will. Demnach glauben 71 Prozent der Männer, das Dollste unter der Sonne wäre „Sex mit Fremden“. Frauen sind etwas weniger draufgängerisch und wollen sich nur zu 37 Prozent gerne mal von einem völlig Fremden vögeln lassen. Da frage ich mich natürlich: Wie geht eigentlich Sex mit einem völlig Fremden, außer beim Glory Hole oder mit Augenbinde?

Die Gefahren bei „Sex mit Fremden“

Gehen wir mal runter, da, wo wir die Realität vermuten:

1. Der anonyme Sexpartner sollte bei Heteros gegengeschlechtlich sein – ist nicht immer gewährleistet.
2. Er/sie sollte volljährig sein, nicht unter Drogen stehen und nicht unter Geschlechtskrankheiten leiden. Wie wollen Sie das eigentlich kontrollieren?
3. Sie sollten sicher sein, dass sie morgens aufwachen, ohne infiziert (hatten wir schon, ich weiß), schwanger zu sein (passiert leider häufig) oder an ein Bett gefesselt zu sein, nachdem ihr(e) Partner(in) längst die Fliege gemacht hat.
4. Die Möglichkeit, dass Ihr Bargeld, ihre Bankkarte oder ihre Kreditkarte fehlt, ist nicht ganz aus der Welt.
5. Auch Erpressungsversuche mit heimlichen Foto- und Filmaufnahmen sind schon vorgekommen – je nach Geschlecht und Praktiken, die Ihr „Fremder“ an ihnen verwendet hat, können diese Aufnahmen sehr peinlich für Sie sein.


Ein wichtiger Tipp für Männer: Sich niemals mit einem zufällig kennengelernten Freundinnenpaar einlassen, wenn Ihnen ihr Ansehen, Ihr Vermögen und Ihre Gesundheit lieb sind.

Lösung: Die beste Lösung besteht in einem Rollenspiel, in dem der Fremde nicht wirklich fremd ist. Alternativ ist die Suche nach einer professionellen „Begleiterin“ oder einem „Begleiter“ zu empfehlen, die/der ja immer „fremd“ ist. Wenn Sie es dennoch wagen: Das Maximum an Vorsicht walten lassen (unbedingt Kondome verwenden, zweites Handy in der Kleidung tragen, Tracking, Adresse des Ortes hinterlegen, an dem man sich treffen wird). Bei Beraubung oder Erpressungsversuchen sofort Anzeige erstatten).




Dreier – der fragwürdige Dritte

Dreier sind beliebte Wunschträume. Leider träumen sie Frauen anders als Männer, Unterwürfige anders als Dominante, Verführer anders als Verführbare, und Heteros anders als Bi-neugierige.

Das Problem ist dabei, in welcher Beziehung die Menschen zuvor standen, also bevor der Dreier zwischen ihnen stattfand. Wenn sich alle kannten und wussten, worauf sie sich einließen, kann jeder tun oder lassen, was ihm oder ihr Freude bereitetet. Schlimmstenfalls kann eine der Beziehungen in die Brüche gehen. Werden Sie sich darüber klar, ob Sie (beispielsweise) eine langjährige Ehe dieser Gefahr aussetzen wollen.

Sind die „anfordernden“ Personen Paare, so können sie als „Dritte“ oder „Dritter“ davon ausgehen, dass Sie zum Spielzeug der beiden degradiert werden, vor allem, wenn man Sie über eine Anzeige sucht. Handelt es sich hingegen um eine Einzelperson, die Menschen für einen Dreier sucht, so ist sie selbst die eigentlich gefährdete im Spiel.

Denken Sie bitte daran, dass es folgende Konstellationen gibt:

1. Er sucht Paar.
2. Sie sucht Paar.
3. Paar sucht Sie.
4. Paar sucht ihn.
5. Sie sucht zwei Männer.
6. Er sucht zwei Frauen.

Unter allen Konstellationen und in beliebigen Kombinationen kann es vorkommen, dass zwischen den Partnern eine Art Tausch verlangt wird, sodass es auch zu gleichgeschlechtlichen Kontakten kommt.

Die Absichten sollen hier kurz und sicherlich unvollständig skizziert werden:

1. Wenn eine Frau zwei Männer einlädt, will sie nahezu immer, dass sie bestimmt, wer was an ihr vollziehen darf. Das Gleiche gilt spiegelverkehrt, wenn ein Mann zwei Frauen einlädt.
2. Es kommt sehr selten vor, dass eine Frau ein Paar einlädt – hier kann man kaum voraussagen, welche Absichten sie hat.
3. Lädt ein Mann ein Paar ein, so hat er häufig die Absicht, von beiden in irgendeiner Weise sexuell behandelt zu werden.
4. Ein Paar, das eine Frau einlädt, hat entweder die Absicht, dass sich der Mann mit der fremden Frau vergnügt, oder, dass die Frau abwechselnd ihm und ihr zur Verfügung steht. Besonders bei Anzeigen mit „Paar, sie leicht bi“ ist unklar, ob die Frau wirklich bi-neugierig ist.
5. Noch deutlicher wird die Sache, wenn ein Paar einen Mann einlädt. Zumeist ist der Mann nichts als das Spielzeug des Paares. Oftmals, damit der Mann seien latente Homosexualität ausleben kann, aber auch, um als „Schauhengst“ die Ehefrau zu befriedigen.

Wichtiger Tipp: Treffen Sie sich niemals spontan mit einem Paar in deren Wohnung zum Sex, und gehen Sie als Frau niemals in die Wohngemeinschaft zweier Männer, um dort sogleich einen Dreier zu vollziehen. Männer sind dringend davor zu warnen, sich zu einem Dreier mit zwei fremden Frauen in Wohnungen oder Hotels zu treffen.

Lösung: Sich als Mann oder Frau mit einem Paar zu befreunden, um dann genau zu wissen, was man von diesem Paar sexuell erwarten kann. Oder: Sich als Paar mit einem Single befreunden und nach und nach die erotischen Absichten zu offenbaren.
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Gibt es eine psychologische Zauberformel für Singles?

Geschrieben von © Gebhard Roese •Dienstag, 17. Dezember 2013 • Kategorie: psychologie


Zu devot ist auch keine Lösung ...
Von allen Menschen, die ich kenne, glauben eigentlich nur Psychologen, dass Psychologie der entscheidende Faktor bei der Partnersuche ist. Natürlich schließen all die anderen nichts aus, dass Psychologie eine Rolle spielt –aber für sie ist „das Psychologische“ eben nur ein Nebeneffekt.

Zurück zur Psychologie: Wir werden ja dauernd von Anbietern umgarnt, die uns Psycho-Tests anbieten. Dort findet man dann als superlativ den „wirklich passenden Partner“ und als Mindestanforderung einen „Partner, der zu Ihnen passt.“ Das ist Psychologie, nicht wahr? Aber Psychologie ist auch, davor zu warnen, nach dem „passenden Partner zu suchen“, wie wir gerade erstaunt vernehmen. Oh, verstanden habe ich das wohl: „Wir“ müssen zueinanderpassen – nicht ich zu ihm und nicht er zu mir. Wie schön das Mal wieder klingt aus „berufenem“ Psychologenmund, nicht wahr?

Ich hätte da nur ein Problem: Wie so vieles, was aus der Ecke der Psychologie kommt, ist dieser Ansatz viel zu idealistisch. Ich halte mal dagegen: Aus der sogenannten „Ego-Falle“ komme ich nicht heraus, indem ich mein Ego zurücknehme und auch nicht, indem ich mein Ego hervorhebe. So gesehen haben wir den klassischen Konflikt, der im „Wife of Barth“ geschildert wird – er lässt sich weder durch das eine noch durch das Andere lösen, sondern durch eine Neudefinition des Problems. In diesem Fall wäre es: Bin ich genügend selbstbewusst, um einen Teil meines Egos aufzugeben? Was werde ich dabei gewinnen, was verlieren? Dann wird klar: „Sich auf keinen Fall zurücknehmen!“ ist Unfug.

Schon haben wir den Knackpunkt gefundene, der jeder neuen Beziehung Ihre Eigenart gibt: Menschen können fast nie im WIR denken, wenn Sie nicht wenigstens in der Lage sind, im ICH“ zu denken, oder wie die Christen sagen:“Liebe deinen Nächsten wie dich selbst.“

Die angeblichen „Falschdenker“, so heißt es in einem aktuellen Artikel, seien „mehr in Beziehung zu sich als zum Anderen“ – das allerdings ist nicht untypisch für einen Alleinlebenden, denn der Single überlebt ja damit, weitgehend auf sich selbst gestellt zu sein. Und die Lösung? Abgesehen davon, dass wir sie in einem Seminar erfahren können (1), wird uns auf den Weg gegeben: „Die Lösung für suchende Singles heißt also schlicht und einfach: Bezogenheit.“

Na schön. Wahrscheinlich werden die Psychologen wissen, wovon sie sprechen – zumindest untereinander. Bei mir bleibt aber ein Restzweifel, ob sich ein menschlicher Konflikt, der nahezu jeden Partnersuchenden betrifft, einfach durch eine Zauberformel lösen lässt.

(1) Quelle, weitere Informationen und link zum Seminar : Elitepartner-Magazin.
Kontovers dazu: Mein Beitrag in "Datingrat".
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Pegging: Wer tut es - und wie fühlt sich der Mann?

Geschrieben von © Ubomi Ulobi •Samstag, 16. November 2013 • Kategorie: lust und sex


Off The Peg - eigentlich "von der Stange" - mit "Pegging" ist aber etwas Anderes gemeint
Bei der Frage: "Was ist Pegging" oder "ist Pegging für mich geeignet?" scheiden sich die Geister: Für Frauen ist es überwiegend eine mentale Angelegenheit, die wenig Lust bringt und zudem mit ein klein wenig "Überwindung" verbunden ist, und für Männer ist es (wenigstens beim ersten Mal) oft beschämend.

Aktive Rollenspieler

Neben einigen Ehefrauen und Freundinnen, die neugierig sind, wie ihr Mann reagiert, tun es einige (wenige) Bi-Frauen (mit Frauen). Den Löwenanteil der aktiven Rollenspielerinnen sind jedoch professionelle Sex- und Dominationsanbieterinnen. Wie so oft raten wir, sich genügend anatomische Kenntnisse anzueignen, bevor Sie es versuchen, und auf keinen Fall sofort einen Strap-On-Gürtel einzusetzen.

Passive Rollenspieler

Mit dem Strap-On-Dildo „behandelt“ wollen viele „devote“ Männer, einige wenige Bi-Männer, Frauen, die neugierig darauf sind, wenige Bi-Frauen und einige lesbische Frauen, die Freude an „harten“ Sexspielen haben. Bei dem Begriff „devote Männer“ wäre zu beachten, dass es sich meist nicht um Männer handelt, die eine „devote“ Grundhaltung haben, sondern um solche, die im Rollenspiel bewusst die devote Rolle wählen. Ferner sind es ausgesprochene Genießer unter den Männern, die einmal die Freude der Prostatastimulation kennengelernt haben und die immer wieder danach lechzen.

Tatsächlich dürfte der Anteil der Ehefrauen, Verlobten und Freundinnen von anal-lustvollen Männern, die Pegging betreiben, sehr gering sein. Es ist möglich, dass ein Großteil der verkauften Strap-On-Dildos nicht wirklich zum Einsatz kam, weil Paare vorzeitig aufgegeben haben. Paare, die dabei geblieben sind, berichten jedoch übereinstimmend, dass der Mann dabei nach anfänglichen Fehlversuchen einen Zugewinn an Lust hatte. Teils wurden Männer ausgesprochen abhängig von der Behandlung durch die als dominante empfundene Frau. Dadurch wurde die Beziehung dann allerdings eher gefestigt, da beide ein Geheimnis miteinander teilten. Es gibt jedoch auch Männer, die nichts als Schmerzen dabei empfinden.

Wie sind die Gefühle beim Mann?

Der Finger deutet auf die Prostata (grün)
Nahezu jeder Mann ist zunächst irritiert vom Analverkehr an sich und an der Prostatastimulation im Besonderen. Sieht man sich das Schaubild an, so erkennt man, dass die Prostata direkt Wand-an-Wand mit dem Enddarm liegt, und dahinter wiederum die Blase. Der Druck geht durch die Darmwand an die sehr empfindliche Prostata, du von dort auch an die Blase. Die erste Reaktion ist zumeist ein als unangenehm empfundener, spontaner Druckschmerz. Erst beim „Kraulen“ an der Darminnenwand stellen sich die Lüste ein – manchmal auch erst beim zweiten oder dritten Mal. Nach einiger Übung empfinden die meisten Männer die Prostata-Stimulation als ungeheuerlich „geil“. Es wird zumeist empfohlen, den Mann parallel am Penis zu stimulieren, um die Gefühle besser auszubalancieren. Näher können wir hier darauf leider nicht eingehen.

Wie so oft sagen wir: Sehen Sie sich niemals Pornos zum Thema an, wenn Sie korrekte Informationen benötigen. Der Weg von der ersten Idee, es einmal selbst zu versuchen führt über den Fingerkontakt, den von Hand geführten Dildo und erst dann über den sogenannten Strap-On-Sex zum als lustvoll empfundenen Höhepunkt.
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Rollenspiele - Anleitung für unbegabte Spieler(innen)

Geschrieben von © induna •Montag, 7. Oktober 2013 • Kategorie: lifestyle


Bereit zum Spiel? Dieser Mann hält still ... aber deiner?


Der erste Teil dieses Artikels beschäftigte sich mit dem Wunsch, ein erotisches Rollenspiel aufzuführen - hier nun fragen wir uns: "Ja, und wenn alles realisiert werden soll - und die schauspielerische Leisungnicht ausreicht?"

Die Rolle als Pferdefuß: Kann ich sie spielen?

Beim Rollenspiel gibt es einen Pferdefuß: Die Rolle muss passen und nachvollziehbar sein. Eine strenge Herrin kann nicht von einem sanften Liebchen mit weicher Stimme gespielt werden, und er gar kichert, während der „Strenge“ spielen soll, verdirbt das Spiel. Dieser Umstand hindert die meisten Paare, „große“ Rollenspiele zu inszenieren, aber es gibt immer noch die Möglichkeit, „im Kleinen“ zu spielen.

Wie immer im Leben gibt es Wege, eine ungeeignete Stimme oder fehlende schauspielerische Leistung zu überspielen.

1. Stumm spielen
Stumm zu spielen ist eine Variante, die sich vor allem für Fesselspiele eignet. Der Partner, der sich für die unterwürfige Rolle entscheidet, wird dabei so gefesselt, dass er sich nicht gegen Liebkosungen, aber auch gegen einen zugefügten Schmerz wehren kann.

2. Kostümspiele helfen, schwache Rollen stark auszuführen
Die meisten Zivilisten haben Respekt vor Uniformen. Deswegen können Rollenspiele wie Krankenschwestern-Patienten, Soldaten-Gefangene oder Herrinnen-Sklaven auch ohne viel Worte ausgeführt werden. Eine Variante ist das Spiel mit Nacktheit und Formalbekleidung (CFNM) oder das Kostümieren von Männern als „nuttenhafte“ Frauen.

3. Ausstattungen und Instrumente als Verstärker
Stumm das Instrument zeigen
Die meisten professionellen Dienstleisterinnen im Bereich der erotischen Rollenspiele („Dominas“) verfügen über ein reiches Arsenal an Instrumenten (Schlag-, Fesselungs- und Foltergeräte) sowie ein entsprechendes Interieur, das sie als „Bühne“ nutzen. Es reicht von femininen Zimmern für Herren, die sich als Damen behandeln lassen wollen, über Klinikräume, Gefängnisse und Klassenzimmer bis hin zu Folterkammern. Dies kann man im privaten Bereich ein wenig nutzen, denn ein richtig gehaltenes und streng geführtes Schlaginstrument wirkt auch ohne Worte. Ebenso ist es mit „Strafmöbeln“, die nur hervorgeholt werden, wenn Schläge oder Fesselungen auf dem Programm stehen.

4. Vanille-Spiele
Nicht alle Rollenspiele sind Spiele mit Macht und Ohnmacht oder Spiele mit der Geschlechterrolle. Beliebt sind beispielsweise Spiele mit der „sexuellen Verweigerung“, bei denen die Partner erst sexuell aufgeheizt und dann wieder abgekühlt werden. (Reizen-und-Verweigern, Tease-And Denial).

Rollenspieler Frau - Schluss und Fazit

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Generell wird behauptet, dass Frauen eher „geborene“ Rollenspieler sind als Männer, vor allem im sexuellen Bereich. Dies mag damit zusammenhängen, dass Frauen viel intensiver mit ihrer Körpersprache umgehen als Männer – das wissen wir ziemlich sicher vom weiblichen Flirtverhalten. Es wäre daher möglich, dass Frauen sowohl in dominanten wie submissiven Rollen glänzen. Männer sind (entgegen allen Erwartungen) als dominante Rollenspieler hingegen äußert schwer zu gewinnen, fügen sich aber überraschend häufig in submissive Rollen.

Ein gutes Mittel, um Erfahrungen mit Rollenspielen zu beginnen, sind Kleidungsstücke oder Instrumente, die erotisch erregen, wie etwas Korsetts, Negligés oder Lederkleidung – je nach persönlicher Vorliebe. Als Instrumente für Anfängerinnen eigenen sich Streichelpeitschen und gepolsterte Handschellen. Zwar können für erotische Spiele auch Haushaltsgegenstände (Kochlöffel, Wäscheklammern) verwendet werden, jedoch erzeugen diese keine visuellen Begierden.

Letztendlich ist es die Freude am Spiel, die Paare zusammenhält. Obgleich es vorkommt, ist nicht empfehlenswert, dass die Ehefrau eine Rolle ständig „gegen ihren Willen“ spielt, um dem Mann zu gefallen. Man kann generell nur sagen: Schamlos ausprobieren ist das beste Mittel, um zu erfahren, welche Rollen man selbst gerne einnimmt.

Bild: Oben © 2013 by liebesverlag.de, unten historisch, nachkoloriert.
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Ein Dating-Dialog: dann doch lieber … Blümchensex

Geschrieben von © induna •Sonntag, 22. September 2013 • Kategorie: partnersuche


Blümchensex - mal ganz anders

Dieser Dialog stammt aus dem Englischen – er könnte aber auch in Köln, Frankfurt oder Berlin geführt worden sein.

Mann: „Ich muss dir gestehen, dass ich möglicherweise ein bisschen perverser bin als die meisten Männer.“

Dating-Partnerin: „Wirklich? Na, ich bin wahrscheinlich auch perverser als die üblichen Frauen, die du so kennst.“

Mann: „Wirklich gut – schön jemandem kennenzulernen der nicht auf Blümchensex abfährt.“

Dating-Partnerin: „Oh – ich stehe definitiv NICHT auf Blümchensex.“

Mann: wirklich? Das freuet mich wirklich zu hören.“

Dating-Partnerin: „Nein, definitiv kein Blümchensex.“

Mann: Wie lange hast du schon Erfahrungen mit BDSM?

Dating-Partnerin: Was ist BDSM?

Mann: Ähhh … Jemanden fesseln, unterwerfen, bestrafen … man sagt wohl auch „SadoMaso“.

Dating-Parterin: Ich glaube, ich sehe doch eher auf Blümchensex.


Der Dialog ist nicht neu – und ich denke, er ist doch sehr aktuell. Denn wenn einer von beiden sein Herz öffnet und sagt, welche sexuellen Wünsche er hat, dann riskiert er, vom anderen abgelehnt zu werden. Doch wenn er es nicht tut, dann riskiert er ebenso, in eine Beziehung eingesogen zu werden, in der er keine Erfüllung findet – jedenfalls keine sexuelle Erfüllung.

Übrigens ist es für einen dominanten Partner relativ leicht, sich „schleichend“ in die gewünschte Beziehung einzubringen – sie oder er muss nur Dominanz zeigen und die Reaktionen abprüfen. Für einen unterwürfigen Partner ist es eben schwer zu sagen: „Ich will, dass du mich dominierst“.
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Ist mein Mann heimlich bisexuell?

Geschrieben von © Miss Y. •Donnerstag, 12. September 2013 • Kategorie: inas liebesrat


Verwirrte schreibt:

Liebe ina,

Ich bin völlig verwirrt: Mein Mann interessiert sich plötzlich für – Analverkehr. Wäre ja nicht so schlimm, wenn er mich mal fragen würde, ob er mich anstupsen darf – ich bin ja ziemlich neugierig und würde es vielleicht sogar versuchen.

Das Problem ist nur: Er interessiert sich dafür, dass sein Hintern angestupst wird. Ich weiß das, weil er sich jetzt in einem Sex-Katalog solche Strap-On-Sachen angestrichen hat. Ich war ja wirklich schockiert. Nicht mal so sehr, dass ich so was vielleicht tragen soll, sondern dass er tatsächlich … ich meine: Ist er inzwischen schwul geworden? Oder ist er bisexuell? Es ist doch nicht normal, dass Männer sich dafür interessieren, in den Po … oder?

Deine Verwirrte


Ina antwortet:

Liebe Verwirrte,

Das Thema ist heiß, weil von diesen Strap-On-Sachen ziemlich viel verkauft wird. Ich nehme ja an, dass die Dinger dann auch anwendet werden und nicht in Vitrinen ausgestellt werden. Eigentlich gibt es drei Erklärungen dafür: Erstens, dein Mann ist wirklich Bi, traut sich aber nicht an Männer ran. Zweitens, er hat die Lust entdeckt, „genommen“ zu werden. Dann will er vor allem unterwürfig sein. Drittens, so sagen die Urologen jedenfalls, will er wahrscheinlich, dass seine Prostata stimuliert wird. Das ist ein Organ, das du nur über den Darm stimulieren kannst.

Vielleicht weiß er aber noch gar nicht, was er will, sondern hat nur mal Lust auf anal – das gibt’s, aber kein Mann redet darüber. Ich rate dir: Wenn ihr mal wieder Sex habt, probier' mal mit dem Zeigefinger aus, wie sensibel sein Po (grins) wirklich ist. Wenn er das mag, dann versuch's mal mit einem Dildo oder Vibrator. Musst vorher viel Gleitgel nehmen, sonst geht es nicht. Es kostet ein bisschen Überwindung für dich, aber alle, die's probiert haben, wissen hinterher wenigstens, ob der Mann wirklich wild daraus ist ob er nur neugierig war.

Deine Ina,

... die hofft, dass du Glück damit hast
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Was fasziniert Männer an der dominanten Frau?

Geschrieben von © induna •Mittwoch, 11. September 2013 • Kategorie: lifestyle


Dominanz damals - Inszenierung
Dominante Frauen haben Männer schon immer fasziniert – besonders jene englischen Gentleman, die eigentlich über Macht und Einfluss verfügten, aber im inneren Ihrer begehrlichen Seelen davon träumten, schmerzvoll dominiert zu werden.. Damit ließ sich einst viel Geld verdienen, wie das Beispiel der berühmten Ms. Berkley zu London zeigt. Damals wäre es völlig absurd gewesen, diese Art der Dominanz von einer „ganz gewöhnlichen Frau“ zu erwarten oder sie darum zu bitten.

Dominanz als bezahltes Schauspiel

Daran hat sich im Grunde wenig geändert. Wer Dominanz als Schauspiel am eigenen Körper erleben will, der muss nach wie vor einschlägige „Studios“ aufsuchen, in denen neben entsprechenden Damen auch geeignete Gerätschaften und Instrumente zur Verfügung stehen, um dem feinen Herren „die Flötentöne“ beizubringen.

Macht, erotische Macht und die Lust an der Unterwerfung

Doch was ist eigentlich mit dem Alltag – sei es vor einer Beziehung, bei sich entwickelnden Beziehungen oder gar in „ganz gewöhnlichen“ Ehen?

Zunächst gibt es sie heute ja wirklich, , die machtvollen und selbstbewussten Frauen. Sie sind überall zu sehen, und wenn sie nicht nur machtvoll sind, sondern auch noch von einem gewissen körperlichen Reiz, dann sehen viele Männer in ihnen auch die erotische Komponente, die von der Macht ausgeht.

Einst waren es die Amazonen, also weibliche Reiter, die solche Männerträume ausgelöst haben, und auch Tierlehrrinnen im Zirkus („Dompteurinnen“). Sonst hatte der Mann wenig Gelegenheit, einmal Dominanz an einer Frau zu spüren. Uniformen, eher maskuline Formalkleidung sowie Stiefel, Leder und andere Attribute der Dominanz waren „im Alltag“ so gut wie unbekannt. Aber es war ja nicht nur das Äußere: Gelebtes Selbstbewusstsein, bedingungsloser Führungswille, ein herrischer Blick, eine klare Stimme, die keinen Widerspruch duldet. Dies alles alles gab es nach vor wenigen Jahren kaum – jedenfalls nicht in voller Öffentlichkeit.

Die selbstbewusste Frau lockt sinnlich-unterwürfige Männer an

Dominanz als Stimulation für Zirkusbesuche
Ob Frauen es nun wahrnehmen oder nicht: dieses neue Bild einer herrschaftsgewohnten Frau wirkt auch auf Männer, die eine devote Ader haben. Relativ viele Männer träumen sich ja in die Rolle des devoten Mannes hinein, auch wenn sie äußerlich eher Nadelstreifen tragen und „etwas darstellen“.

Wenn eine Frau selbstbewusst Macht ausstrahlt, sich entsprechend dominant kleidet und eine feste, aber nicht unangenehme Befehlsstimme hat, und dabei noch parallel eine sinnliche Wirkung auf Männer hat, dann lockt sie unterwürfige Männer an wie ein Pheromonpäckchen im Weinberg.

Isolierte Dominant wirkt nicht verlockend


Allerdings – Männer sind nur selten von dominanten Frauen fasziniert, wenn sie die Dominanz isoliert erleben. Die „harsche“ Vorgesetzte, die unnahbare Ärztin, die eiskalte Journalistin sind nur in Ausnahmefällen interessant für Männer, die sich eine Neigung zur Unterwerfung haben. Kommen jedoch sinnliche Komponenten hinzu, die zeitbedingt unterschiedlich empfundene werden können, dass lösen sich die „inneren Hemmnisse“ und die Lust, sich zu offenbaren, wächst.

Wie entsteht die Lust an der Unterwerfung?

Seit Jahrzehnten drehen sich alle Schilderungen von der Sinnlichkeit weiblicher Dominanz um Männer, die in der Pubertät bis ins frühe Erwachsenenalter (etwa bis 25) Kontakte zu sinnlich-dominanten Frauen hatten – meist Gouvernanten, Erzieherinnen, Lehrerinnen oder weitläufigen weiblichen Verwandten. Männer, die dies schildern, haben das berühmt gewordene Dreigespann der sinnlichen Verführung erlebt:

1. Eine latente Neigung der Frau zur erotischen Dominanz.
2. Erotische, unbestimmte Wünsche des Mannes an die Frau, die das Geschehen offen lassen.
3. Eine Gelegenheit, aus der sich das herrisch-erotische Geschehen ergab.

Die Neigung kann spontan und per Zufall entdeckt werden

Der dominante Blick reicht oftmals
Anders als die meisten Schilderungen in bewusst flagellantisch aufgemachter Literatur, können diese wundersamen Triebe durchaus auch aus „kleinen Zufällen“ entstanden sein. Man benötigt dazu nur eine ganz gewöhnliche Frau, die gerne „Königin spielt“. Zu ihr gesellen muss sich ein Mann, der für „ein bisschen Liebe“ auch Erniedrigungen in Kauf nimmt. Dann braucht man nur noch einen Auslöser. Dieser kann in einem frivolen Spiel, in einem Wort oder in einer Geste liegen – so genau weiß später kaum jemand mehr, wie er in das Geschehen hineinsank.

Der unterwürfige Mann – sucht er nach Beachtung?

Mit großer Wahrscheinlichkeit handelt es sich bei den Männern, die sich unterwerfen wollen, um solche, die auf diese Weise nach Beachtung, aber auch nach Zuneigung und Liebe suchen. Die typische Unterwerfung des jungen Mannes entspringt der Vorstellung, man müsse „lieb und nett“ sein zu einer Frau, ihnen zu „huldigen“ und dafür auch Schmach und Mühe auf sich zu nehmen. Man erkennt hier unschwer das Zerrbild der Troubadoure oder Minnesänger, die angeblich „auf anständige Art“ an die liebe der Frau gelangen wollten. Schmkt ihnen die „Frau Königin“ nun Beachtung, so sind sie beglückt. Sie sehen nicht, dass andere Männer mit viel geringerer Mühe viel emrh erotische Genüsse von derselben Frau bekommen.

Allgemein wird auch behauptet, das unterwürfige Männer schon darin Wonne finden würden, das Geheimnis ihrer „Perversionen“ mit einer schönen Frau zu teilen. Wieder andere schätzen den Körperkontakt, auch wenn er nur darin besteht, das ein Frauenhand den nackten Po des Mannes verklatscht.

Was meinen Sie? War es bei Ihnen ganz anders? Was halten Sie von der Theorie, dass „frühkindliche“ Erlebnisse die Ursache für die Freude an der Unterwerfung wären?

Bilder:
Oben: Domina-Darstellung von Schlichter
Mitte: Werbung für den Zirkus und eine echte Tierlehrerin, als Domina aufgemacht. (Dompteurin hervorgehoben)
Unten:Domina-Titelbild von Töpfer.
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Schmusen,
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Peitschen?
Wie Sie Ihren Mann Verwöhnen und Beherrschen.
Reizen oder Peitschen?

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Wie Verführen Sie Ihren Mann zu erregendem Sex?
Sexy sein für den Mann.

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Was gefällt einem Mann am erotischen Rollenspiel?
Lustvolle Rollen.

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