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 Liebeszeitung - eine Zeitung für die Liebe, die Lust und die Leidenschaft

Kurvig

Plus-Größen - Lieblinge der Männer?
Dieser Tage fand ich in der Presse den Ausdruck „kurvig“ - nein Urheber war kein Reiseredakteur, der über die Straßen in Gebirgsregionen berichtete. Gemeint war vielmehr ein Synonym für „mollig“ - mit „fließenden“ Übergängen.

Und da konnte ich dann wahrhaftig lesen (1):

Sind Frauen kurvig, gibt es mehr zum Anfassen - Tendenziell haben kurvige Frauen größere Brüste als die mageren. Zudem halten die Kerle gerne einen knackigen Hintern in der Hand.

Curvy sollst du sein, schöne Maid

Na also, „curvy“ solltest du sein, wenn du ... ja was denn nun? Jedenfalls geht das gerade durch die Sensationspresse, wegen eines britischen Sängers, den mal angeblich kennen muss. Das heißt für mich immer, den kennen alle außer mir.

Und was war noch „curvy“ oder „kurvig“?

Und wieso nun kurvig? Ach ja, damit die Männer mal richtig „richtig was zum Anfassen“ haben.“

Wer da auf dem Wissenschaftstrip ist, der wird noch lesen können, dass den Jungs, denen Bilder von „Frauen mit rundlichen Hüften und Hintern“ gezeigt wurden, richtig Dampf im „Belohnungszentrum im Hirn“ bekommen haben. (2)

Und klar - da wäre auch noch eine App zu erwähnen, die sich speziell um Kerlchen bemüht, die mal „in weichen Brüsten versinken“ möchten, um im Jargon zu bleiben. Atmen nicht vergessen, Männer!

Die Fotos der Damen, die Männer auf solche Portale locken, sind allerdings eher moderat kurvig. Der Star eines einschlägigen Dating-Portals, „Chloe“ (24) präsentiert jedenfalls in der Werbung nicht mit ihrer „prallen Oberweite", sondern zeigt ihr schönes Gesicht.

Ob nun BBW, Plus-Size oder gleich mit Angabe der Körbchengröße (GG, J?) - kommen nun die alten Zeiten zurück? Ich warte nur drauf, dass Frauenzeitschriften von „Möpsen“ reden - so wahr ich Gramse heiße.

(1) in der Glamour.
(2) T-Online - die darin angegebene Quelle konnte von der Redaktion nicht verifiziert werden.

Gramse bleibt Gramse - immer schräg, immer daneben.

Haben Männer eigentlich sensible Brustwarzen?

Keine Haare, wenig sportlich - ob seine Brustwarzen empfindlich sind?
Oh ja - sie haben zwar überwiegend nicht die schönen, großen Brustwarzen, die von manchen Frauen verlockend angeboten werden, aber sensible sind ihre „Nippel“ trotzdem.

Die Lust der Frauen

Was mit den Brustwarzen geht oder nicht geht, weiß nahezu jede Frau, wenn sie ein paar gute Liebhaber hatte. Manche Frauen mögen sanftes streicheln, andere werden total geil davon, wenn sie leicht angesaugt werden, und wieder andere haben tatsächlich Lust auf leichte Schmerzen, wie sie zum Beispiel bei sanften Bissen auftreten. Wachsspiele befinden sich im Mittelbereich - sie sind Herausforderungen und Lustbringer zugleich, wenn man das warme Wachs richtig einsetzt. Die harten Methoden mit „Nippletoys“ sind hingegen eher für Frauen geeignet, die den Schmerz als Herausforderung erleben.

Männer mit Lust auf Nippelspiele

Da Männer viel weniger Erfahrung mit sensiblen Reaktionen ihrer Brustwarzen haben, denken sie oft gar nicht daran, ihre Sensibilität zu testen. Im Grundsatz gibt es drei Möglichkeiten, ähnlich wie bei Frauen:

1. Sie spüren keine Rektionen bei leichten Berührungen (Feder, Fingerspitzen).
2. Sie erleben eine kleine, wohlige Erhöhung ihrer Lust, wenn jemand an ihren Brustwarzen saugt.
3. Sie mögen sanfte Schmerzen, wie sie bei leichten Bissen, Fingernägeln, Eis, Wachs oder Bürsten auftreten.
4. Sie reagieren schmerzvoll-erotisch auf starke Reize, wie sie etwa von „Nippelklemmen“ erzeugt werden.

Weil bei Männern kein Unterschied zwischen „akzeptabler Verwendung von Brustwarzen“ und „abartigen Neigungen“ gemacht wird, liegt eigentlich nahe, den Versuch zu wagen. Dennoch haben manche Männer eine heftige innere Abneigung, sich „wie Frauen erregen zu lassen.“

Wenngleich die Brust der Frauen sensibler sein mag, so ist andererseits auch wahr, dass die „interne Muskulatur völlig gleich gesteuert“ist. Man könne dies, so die Biologie, durchaus an dem Einfluss des Kältereizes erkennen, der die Brustwarzen anschwellen ließe - bei Frauen wie bei Männern.

Ob es eine „Nervenleitung“ gibt, die direkt von den Brustwarzen auf die Genitalien geht? Das wäre sehr unwahrscheinlich. Wesentlich wahrscheinlicher wäre, dass positive Lustimpulse aus allen sensiblen Körperregionen auch die Genitalien positiv beeinflussen. Und das können Zungenküsse ebenso bewirken wie Berührungen der Brüste.

Teils unter Verwendung diese Quelle: Deutschlandfunk.

Die Woche: Irgendwie Weihnachten, Femdom, und Bezahlung

Ich war noch in keinem Jahr so „weihnachtsresistent“ wie in diesem Jahr. Würde ich nicht ständig von irgendjemandem erinnert, und sei es auch nur die werbende Wirtschaft, so wäre es ein Tag im Kalender wie viele andere. Allerdings mit Weihnachtsbaum – ein Relikt aus meiner Jugend.

Weihnachten mal ganz ungewöhnlich

Nun gut – ich hatte diesmal seit Langem einen fertigen Artikel über ein merkwürdiges Weihnachtsfest bekommen. Da ist die Tante doch glatt mit dem Weihnachtsmanne durchgebrannt. Das ist schwer nachvollziehbar, aber ich selbst habe rund um Weihnachten ein paar äußerst merkwürdige Tanten mit Triefaugen gesehen.

Geld raus – sonst bist du kein Gentleman

Für Frauen muss man zahlen. Ich weiß nicht, wer diese idiotische Philosophie ständig im Munde führt, außer ein paar „Damen“, die sich mit Prinzessinnen verwechseln. Und – ich bin nicht einmal dagegen, Rechnungen zu übernehmen. Aber das ständige Dummgeschwätz, dass von einem „Gentleman“ erwartet wird, das er für ein Essen bezahlen muss, geht mir auf die Nüsse – und das aus guten Gründen.

Das geht auf die Nüsse - NNN

Apropos Nüsse: Vor einigen Wochen ist „No Nuts November“ zu Ende gegangen – sozusagen der Fastenmonat für die Hoden. Ich hatte das weitgehend ignoriert, wurde aber durch eine Internet-Publikation darauf gestoßen.

Die sinnlichen Locken und der Frosch

Wo ich gerade beim Unterleib bin: Da hat der Frosch die Locken – wenn sie nicht längst abrasiert oder anderweitig entfernt wurden. Natürlich kann man das auch anders erklären – aber ich zweifele außerordentlich an den Erklärungen, es sei ein Synonym für „wo der Bartel den Most holt“. Immerhin habe ich den Satz im Schwabenland mehrfach gehört. Und – es gibt wirklich einen Haarfrosch.

Die innere Domina und ganz gewöhnliche Medien

Für die Liebhaber weiblicher Dominanz haben wir mal nachgeforscht, wie populär die „innere“ Domina in der Literatur und in der Welt der Mainstream-Filme angekommen ist. Ich habe relativ wenig aus der Literatur zitiert, um niemanden vor Scham erröten zu lassen. Doch so viel scheint festzustehen: Heimliche Träume von sexueller Dominanz hat eine satte Mehrheit der Frauen. Die Schwelle, einen Mann zu schlagen, liegt allerdings deutlich höher. Dazu gibt es glaubwürdige Statistiken.

Fühlen – eitle Schwätzer statt nachdenklicher Kenner

Ich kann kaum glauben, was für ein Unsinn über das „Fühlen“ verbreitet wird. Wer sich auf sein „Bauchgefühl“ verlässt, sollte sich einmal damit beschäftigen, dass es weder etwas mit dem Bauch zu tun hat noch mit einem Gefühl. Genauswenig wie der Dummspruch, man solle mit dem Herzen fühlen.

Weil ich versuche, besonders sorgfältig zu arbeiten, habe ich noch nichts darüber veröffentlicht. Nur so viel: Unser Gehirn hat mehrere fantastische Möglichkeiten, Informationen aufzunehmen, abzufiltern und zu speichern. Und es kann diese in Millisekunden wieder zur Verfügung stellen, wenn es nötig sein sollte. Und genau das sichert uns einen Teil des Überlebens im Alltag.

Weihnachten – noch einmal für euch

Auch wenn ich ein etwas zweispaltiges Verhältnis zu Weihnachten haben: Feiert das Licht und die Helligkeit, den Aufbruch und die Liebe. Und je jünger ihr seid: Ergreift den Weg des Aufbruchs, der Liebe, der Lust, der Sinnlichkeit und feiert das Dasein.

Und kommt gesund und fröhlich über die Feiertage. Ob ich Zeit habe, zu schreiben, ist noch nicht sicher – aber ich bemühe mich, auch ein bisschen an euch zu denken.

Die Locken des Frosches

Gestern hörte ich einen Spruch, der mir schon lange entfallen war:

Dem muss man mal zeigen, wo der Frosch die Locken hat
.
Nach den üblichen Internet-Quellen ist der Urheber eine rheinische Frohnatur namens Atze Schröder, doch ich vermute eher, dass die Redensart nur von ihm verbreitet wurde. Denn die Herkunft von Redensarten ist immer etwas fragwürdig. Ich darf an die „kotzende Puppe“ erinnern, deren Mageninhalt möglichst nicht auf dem Teppich landen sollte.

Die Locken zwischen den Schenkeln

Nun sitzt er also da, der Frosch, und wir suchen seine Locken. Sollten wir sie zwischen den Schenkeln finden? Nicht beim Frosch. Bei Menschen, die den natürlichen Schamhaarbewuchs noch nicht entfernt haben, schon. Wundersamerweise sind sie oft lockig.

Das klingt logisch. Denn der Satz bedeutet keinesfalls: „Jemanden befähigen, Unmögliches möglich zu machen“, wie oft behauptet wird. Eher schon „ich zeig dir mal, wie es wirklich funktioniert.“ oder „ich verrat dir mal, wie du da herankommst“.

Der Haarfrosch hat keine Locken

Der Lockenfrosch (Haarfrosch, Trichobatrachus robustus) existiert wirklich, aber er hat keine echten Locken - nur die Männchen haben haarähnliche Gebilde an den Flanken und Hinterbeinen.

Warum das „Fühlen“ neu erklärt werden muss - Abschnitt zwei aus "Fühlen ist ein wundersames Gefühl"

Unscharfe Begriffe, unscharfe Bilder - und du fühlst doch etwas, oder?
Wer Gefühle erklären will, begibt sich auf dünnes Eis. Die Psychologie sagt uns, dass wir mit dem „Fühlen“ seelische Vorgänge ertasten können. Was so bildhaft und poetisch dargeboten wird, muss freilich näher erläutert werden. Denn das „Fühlen“ steht nicht in „Zeichen“ die man leicht deuten und nachvollziehen kann. Es ist vielmehr ein analoger Prozess - und genau das macht das „Fühlen“ zu einem schwer beschreibbaren Vorgang.

Gefühle lassen sich schlecht beschreiben

Ein Psychologe (1) schreibt dazu:

Das Fühlen kann mitunter sehr facettenreich und weitaus differenzierter als unsere visuelle Wahrnehmung sein. Nicht umsonst gibt es Formulierungen wie „das hat mich tief berührt“ oder „das geht mir unter die Haut“.

Ich will versuchen, euch die Gefühle aus einer anderen Sichtweise nahezubringen.
Eine ausgesprochen aufschlussreiche Definition entnehme ich dem Buch „Die Kybernetik des Gehirns“ (2):

Jeder Reiz muss sich in einer Reaktion des Organismus fortsetzen und nach außen hin wieder abließen. Aber Empfindungen und damit der Reiz ist (nur dann) der Ausgangspunkt einer Leib-Seele-Reaktion, wenn die Empfindung zugleich gefühlsbetont ist (also) etwas Lockendes oder Abstoßendes für uns hat.


Dieser Satz ist deswegen so aufschlussreich, weil wir daraus entnehmen können:

1. Nicht jeder Reiz von außen erzeugt ein erkennbares Gefühl.
2. Reize müssen offenbar eine Art „Reise“ antreten, bevor sie als Gefühle wahrgenommen werden.
3. Soll es zu Emotionen kommen (also wahrnehmbare Folgen), so muss unsere Gefühlswelt von etwas angestoßen werden.


Nehmen wir an, dies wäre der Fall. Dann hätten wir also ein Gefühl, aber wir wären immer noch nicht in der Lage, es einzuordnen. Das ist nur dann verständlich, wenn wir unterstellen, dass Gefühl zunächst immer „analog“ stehen, also sozusagen „fließend und ohne nachvollziehbare Struktur“ in unser Gehirn eindringen. Für die meisten Säugetiere, auch die Primaten, ist das absolut in Ordnung. Die grundlegenden, überlebenswichtigen Gefühle sind dazu da, uns zu nähern, einander abzuweisen oder uns fortzupflanzen. Das muss der Gorilla oder Schimpanse nicht verstehen. Er lebt damit. Und wir? Wir wollen es genauer wissen.

Fühlen und Denken im 21. Jahrhundert

Aus der Sicht des 21. Jahrhunderts ist das Fühlen nicht in einem abstrakten Raum, „Psyche“ genannt, angesiedelt, sondern im Gehirn.

Dazu ist es gut, ein klein wenig über das Gehirn zu wissen. Zudem benötigen wir ein neues Vokabular, weil die bisher verwendeten Begriffe nicht mehr zutreffend sind. Und schließlich müssen wir wenigsten ungefähr wissen, wie das Gehirn auf unsere Gefühle – und damit auch auf unseren Körper – einwirken kann. Das Wichtigsten ist aber, festzuhalten, dass es kein natürliches Gebilde in unserem Körper gibt, das den Namen „Psyche“ verdient.

Was macht unser Gehirn eigentlich „mit Gefühlen“?

Stark vereinfacht verfügen wir über ein Gehirn, das entwicklungsgeschichtlich aus drei Teilen besteht. Das ist wichtig, denn jedes Teilgehirn hat eine andere Funktion. Das Stammhirn steuert sozusagen die lebenswichtigen Funktionen. Weil wir es mit den Reptilien teilen, heißt es auch Reptiliengehirn.

Unser Fühlen und Empfinden, liegt, stark vereinfacht, im „Zwischenhirn“. Das teilen wir mit all den anderen Säugetieren und es liefert uns die Impulse und Stimmungen, die wir aus der Evolution übernommen haben.

Das Großhirn schließlich ist sozusagen die Informationszentrale, aber auch das Archiv. Wir Menschen haben ein hoch entwickeltes Großhirn, sodass wir „differenziert denken“ können und vor allem eine Möglichkeit entwickelt haben, Informationen in Zeichen zu hinterlegen: Die Sprache spielt dabei die entscheidende Rolle.

Das kannst du gleich mitnehmen:

Ort des Fühlens ist nicht die Psyche
Nimm dies mit ... es hilft dir

Drei Gehirne - und eine schwierige Zusammenarbeit

Wir wissen nicht genau, wie unsere drei Gehirne miteinander kommunizieren. Hingegen wissen wir, dass sie es tun. Man nimmt an, dass der „Meister“ stets das Großhirn ist, weil es in der Lage ist, Informationen über Gefühle zu speichern, erneut abzurufen und mindestens oberflächlich in Worte zu fassen. Generell aber gilt: Wir wissen recht wenig über die Kommunikation innerhalb des Gehirns. Und je mehr Erkenntnisse wir über den Gesamtprozess gewinnen, umso mehr neue Fragen tauchen auf.

Wie Reize Gefühle auslösen

Eines der Geheimnisse will ich an einem Beispiel erläutern: Es betrifft die Verliebtheit. Sie entsteht aus dem Fortpflanzungstrieb. Über den wissen wir, dass er sehr mächtig ist, weil er den Verstand, also das rationale Handeln, vorübergehend ausschalten kann. Das Gehirn nutzt dazu körpereigene Drogen - das ist nichts Besonderes, sondern ein Auftrag der Natur. Nach allgemeiner Auffassung von Ärzten und Psychotherapeuten, aber auch anderen Wissenschaftlern, geschieht dies im Tierreich überwiegend durch Geruchsreize, beim Menschen allerdings hauptsächlich durch „Sehen und Berühren“. Dazu sagt man auch „optische und taktile Reize.

Merkwürdigerweise kann der Mensch diese Reize aber auch aus dem Gedächtnis hervorrufen, ohne dass es optische oder taktile Reize gab. Einfacher ausgedrückt: Der Mensch kann „aus dem Stand“ Gefühle entwickeln.

Zwei neue Begriffe: analog und digital

Zunächst muss ich zwei Begriffe erklären. Einen habe ich schon benutzt, benutzt, und er heißt „analog“. Eigentlich heißt das nur: Da passiert etwas, das wir nicht genau beschreiben oder verstehen können, weil es fließt, sich also ständig ändert. Wenn du Musik hörst, nimmst du sie „analog“ auf, also nicht in Noten. Die meisten von uns sind nicht in der Lage, die Noten niederzuschreiben, die sie hören. Nehmen wir einmal an, so ähnlich wäre das mit den Gefühlen. Der Musiker spielt ein Stück, und es kommt in deinem Gehirn an, ohne dass du die Noten sehen kannst. Du vermisst sie normalerweise auch nicht. Das liegt wieder daran, dass du keine Notwendigkeit siehst, sie in Noten wiederzufinden.

Das zweite Wort heißt „digital“. Es sagt aus, dass etwas in Zeichen steht. Nach dem Beispiel mit der Musik wirst du erkannt haben, dass Gefühle nicht in Zeichen in dein Gehirn eindringen. Solange du glaubst, darauf verzichten zu können, ist alles klar. Zwischen DIR und den ANDEREN gibt es einen Fluss von Gefühlen, die du nicht genau verstehen musst – es reicht, wenn du sie empfindest. Die Sprache gewinnt erst dann an Bedeutung, wenn du etwas erklären musst - und das ist immer dann der Fall, wenn du dir über “deine Gefühle klar werden“ willst.

Nimm dies bitte mit:

digital und analog - wörter, dir die helfen
Nimm dies mit ... damit wird alles leichter


Warum Entscheidungen aus Gefühlen heraus schwierig sind

Was der Philosoph als „freien Willen“ bezeichnet, nenne ich hier bescheiden eine „Entscheidungsmöglichkeit“. Und an diesem Punkt wird die Sache kompliziert, denn der „Entscheidungsprozess“ der dahintersteht, ist so gut wie unerforscht. Was wir wissen, ist vor allem dies: Einerseits beruhen gerade die starken Gefühle aus intensiven biochemischen Prozessen, die wir kaum beeinflussen können. Andererseits fällen wir Entscheidungen über einen komplizierten Prozess, der von unserer Herkunft, unserer Erziehung und unserem Verständnis der Welt abhängig ist. Und nicht nur das: dabei sind auch Erfahrungen aus ähnlichen Situationen beteiligt - und manchmal die Angst vor den Folgen unserer Entscheidungen.

Achtung! Dieser Artikel wird für die Buchversion völlig neu überarbeitet udn dient nicht mehr als zweites Kapitel des Buches.

(1) Aus: Redaktion Uni.de
(2) Aus: "Die Kybernetik des Gehirns", Berlin 1970, gebundene Ausgabe.
(3) Hinweis: Wenn ihr die Begriffe „digital“ und „analog“ verwendet, werdet ihr auf Kritik der „alten“ Wissenschaften stoßen. Sie sprechen gerne von „verbal“ und „nonverbal“. Beide Worte gelten als „bildungssprachlich“. Demnach bedeutet „verbal“ „mithilfe der Sprache“ und nonverbal durch „Gestik, Mimik oder andere optische Zeichen.“ „Analog“ heißt hingen, dass ein Gefühl (noch) nicht in Sprache ausgedrückt und deshalb auch nicht in Sprache übertragen werden kann.
Warnung: Dies ist eine Original-Artikelserie © 2021 by Gebhard Roese, liebesverlag.de - alle Rechte vorbehalten.