Schlafen sich Frauen weiterhin hoch, um Karriere zu machen?

Ich lese gerade einen Artikel über Büroromanzen, aus dem auch das Zitat stammt. Einer der Kernsätze des Artikels ist:
Grob zusammengefasst könnte man nämlich sagen: Männer schlafen sich runter und Frauen hoch.
Büroaffären und Sex
Hat das etwas mit „Büroaffären“ zu tun? Zunächst ja – in Büros, insbesondere in Teams, entsteht Nähe, und Nähe kann zu Beziehungen führen – und zu Affären. Doch Sex offensiv einzusetzen, um wirtschaftliche Vorteile zu erlangen, verlangt eine genaue, eiskalte Kalkulation von allen, die es probieren. Und es ist ein Risiko – von Frau zu Mann, von Mann zu Frau, von Frau zu Frau und von Mann zu Mann.
Der heruntergeschlafene Mann
Wenn Männer sich „runtergeschlafen“ haben, dann vor allem, weil sie der Meinung waren, dass sie sich „nehmen konnten, wen sie wollten“. Sie setzten also ganz bewusst illegale Mittel ein oder sie nahmen solche Mittel billigend in Kauf. Und es ist völlig klar, dass die meisten dieser schmutzigen Affären oder die Versuche dazu unter den Teppich gekehrt wurden.
Schlafen sich Frauen weiterhin hoch?
Ich stelle mal die Gegenfrage: War es jemals ein Vorteil, sich in bestimmte Positionen „hineinzuschlafen“?
Das ist sicherlich eine Meinungsfrage, für die es keine ausreichenden Belege gibt – aber ich wage, sie mit „absolut selten“ zu beantworten. Dazu musste der Chef oder die Chefin zunächst mal die Macht über die Höhe des Gehalts und die Besetzung bestimmter Positionen haben. Ganz zu schweigen von der Kombination aus Entschlossenheit und Selbstüberwindung der Person, die versucht, Sex als Tauschmittel einzusetzen.
Bewerber mit postiver Ausstahlung werden bevorzugt - Frauen wie Männer
Sicher ist, dass zwischen zwei gleichwertigen Bewerbern/Bewerberinnen oft nach der Ausstrahlung entschieden wird. Sobald ein sympathischer, offener und ansprechbarer Mensch für eine Position gesucht wird, greifen Firmen auf die äußere Erscheinung zurück. Wer das bezweifelt, sollte sich an die eigene Nase fassen und überlegen, wie er (oder sie) selbst entscheiden würde, wenn er (oder sie) dazu die Macht hätte.
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